Deutsche Vorentscheidung „Germany 12 points“ mit Barbara Schöneberger und Live-Publikum am 4. März 2022

Endlich gibt es weitere Neuigkeiten zur deutschen ESC-Vorentscheidung 2022. Vom altbewährten Namen „Unser Lied für…“ verabschiedet sich der NDR demnach und kehrt wieder zum noch länger bewährten Titel „Germany 12 points“ (bitte das im Vergleich zu 2004 und 2005 fehlende Ausrufezeichen beachten) zurück. Stattfinden wir die Show und damit auch der große ARD ESC-Tag am 4. März also einem Freitag. Wie wir bereits berichtet haben, wird die Sendung live aus Berlin übertragen und von Bildergarten produziert.

Der NDR hat darüber hinaus zwei weitere wichtige Termine bekanntgegeben: Die Namen der Künstlerinnen und Künstler, die für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2022 nach Turin fahren wollen und an der Vorentscheidung teilnehmen, sollen am 10. Februar veröffentlicht werden. Am selben Tag werden wir auch die potenziellen ESC-Beiträge (soweit noch nicht bekannt) zu hören bekommen. Die Hoffnung ist, dass alle diese Beiträge in den Tagen danach bei den beteiligten Radiosendern auf heavy rotation gehen. Dieser Wunsch wurde in der Vergangenheit oft geäußert, aber nie erfüllt, insofern dürfen wir gespannt sein.

Abgestimmt werden kann dann in einem Radio-Voting bereits ab dem 28. Februar und zwar online über die Webseiten der beteiligten Radiosender. Am ARD ESC-Tag am 4. März kann man dann zusätzlich den ganzen Tag über – und natürlich auch während der Liveshow – per Telefon und SMS abstimmen. Wichtig ist hier vor allem, was in der offiziellen Pressemitteilung des NDR nicht steht: Es wird keinerlei Jury mehr geben.

Insgesamt hat der NDR 944 Bewerbungen erhalten (gezählt sind hier nur die, die sich mit eigenem Song beworben haben). Aus diesen hat eine Jury bestehend aus der deutschen Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast und Vertreter*innen der ARD-Popwellen eine Shortlist ausgewählt, die aus etwa 25 Acts bestand. Diese mussten sich dann in der vergangenen Woche in Berlin mit einer Live-Performance vor der Jury beweisen. In diesen Tagen fällt die Entscheidung, welche 3 bis 7, aber voraussichtlich 5, 6 oder 7 Acts an der deutschen Vorentscheidung „Germany 12 points – der deutsche ESC-Vorentscheid“ teilnehmen dürfen.

Entgegen unserer Annahme wagt sich der NDR doch noch nicht an eine Verjüngung der Show, sondern setzt mit Barbara Schöneberger auf eine auch dem Publikum der dritten Programme (denn wie berichtet wird die Sendung ausschließlich dort zu sehen sein) bekannte Moderatorin. Welche größeren Aufgaben Alina Stiegler nicht nur, aber auch rund um „Germany 12 points“ übernehmen wird, müssen wir abwarten.

Erfreulich für alle Fans ist, dass der NDR aktuell tatsächlich damit plant, Live-Publikum im Studio Adlershof zuzulassen. Diese Informationen gibt jedenfalls die Produktionsfirma Bildergarten heraus. Tickets sollen zu einem noch nicht näher genannten Zeitpunkt über tvtickets.de in den Verkauf gehen. Wir halten Euch an dieser Stelle natürlich weiter auf dem Laufenden.

Über die deutsche Vorentscheidung haben wir gestern auch in unserem ESC kompakt LIVE gesprochen.

Darüber hinaus machen wir heute Abend um 21:30 Uhr ein weiteres ESC kompakt LIVE zu den neuen Informationen. Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid!


154 Kommentare

  1. Bei diesem Online Voting gewinnen am Ende eh nur die, mit der größten Fanbase oder die ihre Fans am besten mobilisieren können. Muss eben nicht den besten Song haben. Schade!

    • Bezog sich auf die Moderation. Hier hätte ich mir mal einen Wechsel gewünscht. Aber okay, ist halt meine persönliche Meinung. Hoffentlich nimmt Frau Schöneberger sich mal ein bißchen zurück.😉

      • Die Hoffnung stirbt zuletzt, 4porcelli.😉

        Ach mann, ich bin schon enttäuscht. Zu einem Neuanfang gehört auch eine neue Moderation, kann mir einfach nicht vorstellen, dass Frau Schöneberger die einzige Moderatorin im deutschen Fernsehen ist.😕
        Sie mag besser zu „Verstehen Sie Spaß“ passen, (oder zu RTL), aber für die VE mag ich sie nicht mehr sehen.
        Es muss ja nicht Alina Stiegler sein, aber was wäre mit Anke Engelke, sie ist witzig, ohne direkt so „mittelpunktsbezogen“ zu sein. Oder Judith Rakers? Sie mag manchen Leuten etwas zu trocken und steif erscheinen, wäre mir persönlich aber lieber, als 90 Minuten Dauerschreien. Außerdem hat sie mir 2011 beim ESC sehr gut gefallen.

      • Ich halte Schöneberger tatsächlich auch für Verstehen sie Spass ungeeignet. Das Konzept lebt davon, dass sich Moderator/in zurückhält und die Filme wirken lässt.

  2. Eine wichtige Info unterschlagt ihr aber: Die Show wird NICHT im Ersten ausgestrahlt, sondern „nur“ in allen dritten Programmen der ARD

  3. Ich hoffe so sehr auf Publikum! Möchte so gerne hin und dann entweder das Freuden- oder Trauerspektakel (je nach dem was ausgewählt wird) live erleben 😀

  4. Vieles klingt sehr gut – mit Barbara Schöneberger werde ich aber nie etwas anfangen können und warte auf den Tag an dem eine deutsche ESC Sendung ohne sie stattfindet. Aber gut, dass ist persönlicher Moderationsgeschmack.

  5. Erfreulich ist, dass der NDR scheinbar endlich davon weg kommen will eine zweite Lena zu finden. Das was 2010 funktioniert hat, wird kein zweites Mal klappen.

    Ansonsten rechne ich mit allem und mit nichts…immerhin reden wir hier vom NDR… 😂

  6. Dann hoffen wir mal auf tolle Acts damit Barbara was zu moderieren hat und nicht ihr Kleid herhalten muss um dem Abend zu füllen. Ich bin auf jeden Fall gespannt was Frau Wolfslast und ihre Co Juroren für uns raus gesucht haben.

  7. Etwas mehr als Germany 12 Points wünsche ich mir am Ende des Finales in Turin auf dem Scoreboard dann aber doch !🤔🤭

  8. Abwarten und 🍵 …

    „Abgestimmt werden kann dann in einem Radio-Voting bereits ab dem 28. Februar“

    Hat der NDR tatsächlich noch immer nicht begriffen, dass der ESC überhaupt nichts mit Radiotauglichkeit zu tun hat??? Für den ESC braucht man einen Act, der in 3 Minuten live zündet, und dazu gehören eben auch die visuelle Aufbereitung und die Qualität des Livevortrags. Glaubt hier etwa jemand, dass „Voilà“ als Audiotrack Zweiter geworden wäre? Nein. Das lag doch nur an Barbara Pravis Charisma und an ihrem exzellent-emotionalen Livegesang.

    *kopfaufdieschreibtischplatteschlag*

    • Das mit dem Radiovoting sehe ich auch eher kritisch. Aber vor allem habe ich die Befürchtung, dass nicht der Song im Vordergrund steht, sondern der/die KünstlerIn oder die Band mit der größten Fanbase. So dass der Song gar nicht mehr so im Mittelpunkt steht. Vor allem, weil ja schon ab 28. Februar abgestimmt werden kann. Das heißt die Radiovoter haben natürlich gegenüber den Zuschauern einen nicht unerheblichen Vorsprung. Na ja… abwarten…

      • @togravus ceterum & Gaby

        Sehe dieses Online-Voting auch eher kritisch da man da ja eher für Audios bzw. Musikvideos votet, entscheidend ist aber für mich auch die Live-Performance. Was bringt mir denn ein Song der zwar im Video toll klingt live dann aber komplett in den Sand gesetzt wird?? Finde auch dass man beim Voten seine E-Mail-Adresse hinterlassen sollte damit das Powervoting zumindest etwas eingedämmt wird.

        Zur Schöneberger sage ich lieber nix mehr, ich werde einfach immer wenn sie im Bild ist auf die Mute-Taste drücken, für solche Personen wurde die erfunden finde ich.

    • Also bei Euphoria war das eher anders. Da hat der Song gezündet. Bei mir später im Radio erst. Das rumgetanzte von Loreen hat mich eher irritiert. Violent Thing war doch auch im Radio besser als auf der Bühne. Ich denke beides muss man wichtig nehmen.

  9. So richtig viele Infos sind ja jetzt dann doch noch nicht preisgegeben worden, aber immerhin:

    Moderation:
    Jetzt moderiert dann doch Barbara erneut den Vorentscheid, aber ich mag ihre Art zu moderieren einfach, auch wenn es einige hier gibt die das anders sehen.

    Live-Publikum:
    Bis zum 04. März sollte auch die Omikron-Welle bei uns einigermaßen gemäßigt sein, somit finde ich es gut, dass man mit Live-Publikum plant. Wenn man mal UK als Vergleich nimmt: Dort ging die Welle mitte Dezember los und scheint aktuell bereits wieder am abflauen zu sein bzw. den Höhepunkt überschritten zu haben.

    Datum:
    Ich finde es gut, dass er an einem Freitag stattfindet. Dies ist mir immer lieber als unter der Woche, da freitags dann doch wohl mehr Menschen Zeit haben sich abends entspannt eine (längere) Show anzusehen. Und wenn mehr Menschen dann auch noch abstimmen ist es für das Ergebnis ja dann auch besser.

    Showtitel:
    Das man zu „Germany 12 points“ zurück kehrt hat mich ein wenig überrascht, aber mit dem Titel „Unser Lied für …“ würden sich wahrscheinlich aktuell viele noch an die Vorentscheide von 2019 und 2018 erinnern, die ja ein anderes Konzept hatten als dieses Jahr.
    Das man „Unser Song für ..“, nicht mehr verwendet könnte daran liegen.das hier vielleicht „Brainpool“, welche den Vorentscheid von 2010 bis 2017 produziert haben, die Rechte daran haben. Seit Brainpool den Vorentscheid nicht mehr produziert (2018) wurde statt „Song“ nämlich „Lied“ verwendet.

    • Eine „längere“ Show ist relative. Viele dritte Programme haben ja um 21:45 Uhr ein Newsformat. Ich vermute, dass die das alle zeitlich halten wollen bzw. müssen

      • Stimmt daran habe ich überhaupt nicht gedacht! Danke für die Info Douze Points!

        Dies würde dann bedeuten, dass die diesjährige Vorentscheidshow eine der kürzesten seit über 15 -wenn nicht sogar 20 Jahren- sein wird.
        Ein frühere Starzeit als 20:15 Uhr scheidet ebenfalls aus, da die dritten die „Tagesschau“ ja auch noch ausstrahlen.

        Aber dafür ist der Vorentscheid insgesamt mit Online-Abstimmung und ESC-Tag „größer“ als der der letzten Jahre.

  10. Also am 10. Februar erfahren wir wer im Finale ist. Schön. 944 Acts haben sie beworben. Ich finde schon das es eine große Anzahl ist. Schon ab dem 28.Februar kann man online schon Lieder bewerten. Finde ich auch gut, dann ist die Entscheidung auf einer weitaus höheren Basis als jetzt nur per Telefon am VE-Abend. Klingt alles erst mal ordentlich, es steht und fällt aber mit den Beiträgen.

      • Dann ist das eben so. Dann kann auch keiner über die armen Senioren meckern die immer ja so falsch abstimmen. Man kann es sowieso nicht allen recht machen

      • Aber wir wollen doch alle ein respektables Ergebnis. „Violent Thing“ war zwar als Audio/Video in der Blase beliebt, aber wenn ich mich an den Auftritt in der EP serinnere, denke ich, dass das unter den letzten 5 gelandet wäre.

        P.S. Sachliche Kritik hat nichts mit Meckern zu tun. 🙂

      • Der Sänger (hab den Namen tatsächlich vergessen) wat völlig ungeeignet für den Song. Drolligerweise hätte es wesentlich besser gepasst, wenn Sandro Violent thing gesungen hätte und „unser“ Sänger den zypriotischen Song.

  11. Das Online-Voting bereitet mir etwas Bauchschmerzen.
    Die Ankündigung liest sich wie 2013 reloaded. Ich hoffe, dass man zumindest seine Abstimmung per E-Mail-Link bestätigen muss, wie auch in Tschechien geschehen, und man auch nur einmal abstimmen kann und nicht bei allen neun Sendern, damit Power-Voting zumindest ein bisschen begrenzt wird.
    Offenbar scheinen auch alle Stimmen am Ende in einem Topf zu landen. Dadurch wird das Televoting am 4. März aber eigentlich überflüssig, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass durch die Anrufe und SMS eines Tages die Online-Stimmen von fünf Tagen aufgewogen werden können.
    So richtig durchdacht wirkt das auf mich leider nicht. Ob das Voting geogeblockt ist oder weltweit offen steht, frage ich am besten gar nicht erst.

    • Ich gehe mal davon aus, dass für das Online-Voting beim deutschen ESC-Vorentscheid die Votingplattform „Tally“ von Digame heran gezogen wird, welche von der EBU auch für das Online-Voting beim JuniorESC benutzt wird und auch beim diesjährigen tschechischen ESC-Vorentscheid „ESCZ“ zum Einsatz kam. Und hier wird (leider) keine E-Mail abgefragt.

      Auch für den deutschen Vorentscheid zum JuniorESC im September letzten Jahres wurde diese Votingplattform von Digame verwendet.

  12. Ich finde es gut, das nun gemeinsam mit den Radiosendern ein Konsens gefunden werden konnte und diese nicht völlig ausgeklammert werden. Ja es stimmt, der ESC ist in erster Linie kein Radio-Wettbewerb, aber das heißt ja auch nicht das ESC-Musik niemals im Radio gespielt werden kann. Viele Mainstream ESC-Songs aus früheren Jahren und Jahrzehnten sind zu Klassikern geworden und finden bis heute ihren Platz in den Radiosendungen. Traurigerweise hat jedoch diese schöne Tradition in der letzten Zeit stark abgenommen.
    Deshalb fände ich es gut, wenn wenigstens ein paar der aktuellen ESC-Beiträge öfter im Radio gespielt würden und eben nicht nur einmalig auf der Bühne oder irgendwelchen Streaming-Plattformen Erfolg haben.
    Dadurch könnte der Wettbewerb noch an Zuhörern und Popularität gewinnen und auch die Künstler würden mehr an internationaler Bekanntheit erreichen. Das ist doch ein annehmbares Ziel, oder?

    • DoDo – stimmt …..mir fällt sofort Frans – If I Were Sorry (Schweden 2016) ein …..das läuft bei NDR 2 in größeren Abständen immer noch. Hat im ESC 2016 Platz 5 erreicht und in den Deutschen Charts Platz 12, Österreich Platz 2, in Polen und Schweden Platz 1, Island Platz 5 …..

  13. So viel Aufwand mit Radiostationen und Onlinevoting und am Ende gewinnt dann natürlich die Wildcard, die der NDR am Tag der Vorentscheidung präsentiert. Jetzt wo Schreiber von der Schussfläche ist, kann er endlich seine talentiere Nichte „Jaqueline Schreiber“ mit dem Song „Pandem!c Peace“ einschleußen.

  14. Ehrlich jetzt? Man nehme die gleiche moderatorin wie seit ewigen zeiten, einen titel von vor 20jahren und verbanne das ganzen auf dritten?
    Da müssen sich aber viele leute ganz tiefgründige gedanken gemacht haben. Hat was liebloses und billiges.

    • Stimme zu, hat was Liebloses und Billiges. Man kann nur hoffen, dass trotzdem ein paar Musikperlen sich dahin verirrt haben und dann auch nicht verhindert werden unter die 3-7 zu kommen.

  15. Hab heute eine Meldung gelesen das Politiker die ARD abschalten wollen. Es würde dann nur noch ZDF und die Dritten übrig bleiben. Wenn da was dran ist könnte es Sinn machen den VE schon mal in die Dritten zu verlegen

      • Die spinnen. Nein sie wollen das Erste Programm umwandeln. Dabei ist das Erste Programm in Deutschland, neben dem ZDF, das beliebteste Programm in Deutschland. Wenn man nach den Einschaltquoten geht. Bestimmt ist die Sachsen-CDU mal von irgendeinen Magazin der ARD kritisiert worden und sie wollen sie deshalb abschaffen. Das ist billigster Populismus Marke AfD. Das sind doch alles Hohlköppe.

      • „Sachsen-Anhalts CDU stört sich seit langem an der Größe und der Ausrichtung der öffentlich-rechtlichen Sender“. Na klar, die bereiten sich auf künftige Koalitionen vor, da kann man bestimme punkten, wenn man der „Lügenpresse + Leitmedien“ an den Kragen will.

        Aber wir müssen denen nicht noch den Gefallen tun und diesen Nonsens hier in einer ernsthaften Diskussion über das driitwichtigste TV-Event des Jahres weiter verbreiten.

    • Meine persönliche Meinung ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ruhig mal mehr sparen sollten. Die vielen Senderchefs und Manager verdienen sehr viel Geld und sollten daher auch programmtechnisch sparsamer agieren. Die Dritten, ONE, KIKA, ARD alpha, ZDF neo, ZDFinfo, 3Sat, PHOENIX,… usw. So viele Sender, die „weniger“ Zuschauer schauen, das könnte man doch dann z. B. nur online anbieten und erreicht vielleicht sogar noch jüngere Zuschauer. Auf den meisten Sendern laufen eh nur Wiederholungen von ehemaligen ARD, ZDF Sendungen. Aber ist nur meine persönliche Meinung! Bitte nicht böse sein!

      • Die von Dir aufgeführten Sender haben mitunter tolle Reportagen, und auch manche Uralt-Serie schaue ich mir schonmal gerne an. Aber meistens übers Internet oder die Mediatheken.🙂
        Dafür könnte ich auf die Privatsender gut und gerne verzichten.😉

      • Gaby, da kann ich Dir nur zustimmen. Ich will auf keines der von Branko aufgezählten Programme verzichten (ok, ohne KIKA könnte ich ganz gut leben, aber ich vermute doch stark, dass die private Konkurrenz für dieses Zielpublikum besser ist).

      • So geht’s, wenn man nachträglich noch was umformuliert. Ich habe vergessen, „vermute doch stark“ durch „bezweifle doch stark“ zu ersetzen, auf Privatfernsehen kann ich nämlich bestens verzichten.

    • Thilo mit Bobby – bevor die ARD abgeschaltet wird, friert vorher erst die Hölle ein. Hast Du die Meldung von der BILD …..die reden ja auch mit Toten 🧐 ….oder vielleicht hat es ja auch der deutsche RT-Ableger des russischen Propagandakanals das gemeldet.

      • Die ARD ist ja im Grunde. nur ein Zusammenschluss der Dritten Programme. Sowas kann man auch wieder auflösen wenn man sparen muss. Also so ganz abwegig ist das nicht. Aber wenn wird sowas Jahre dauern.

      • Ja das ist schon klar das das nicht so gemeint ist das das sofort passieren soll. Aber irgendwann wird vllt so kommen können. Deswegen meine Überlegung das man jetzt die VE auf den Dritten schon mal zur Eingewöhnung macht.

      • Das ist jetzt offensichtlich eine Reaktion auf Boris Johnsons panischen Plan, das Budget der BBC drastisch zu kürzen. In Sachsen-Anhalt macht es wahrscheinlich eh nichts aus, da die – soweit geistig in der Lage, eine Fernbedienung zu nutzen – ohnehin Russia Today gucken.

      • @Thilo mit Bobby

        Ja, irgendwann vielleicht. Irgendwann vielleicht fällt uns auch ein Meteorit auf den Kopf und macht ganz Europa platt.

        Kein Mensch weiß was in weiter Zukunft passieren wird. Von daher fand ich deinen Kommentar etwas alarmistisch, nichts für ungut.

    • Das ist gerade das neue Lieblingsthema der rechten Populisten (s. B. Johnson und die BBC). Die wollen bezahlte Hofberichterstattung auf Privatsendern statt kritischen Journalismus bei den Öffentlich-Rechtlichen …

    • Die Bundesrepublik Deutschland leistet sich 11 öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten. Aller Demokratie zum Trotz, aber das kostet uns Steuerzahlern Unsummen mit welchen Ergebnis? Siehe WDR und Radio Bremen, seit x-Jahren Pleitegeier die künstlich am Leben gehalten werden. Der NDR, der sich publikumsfeindlich verhält. Und und und.

  16. Laufen die beiden ESC-Halbfinalshows dann auch auf den Dritten gleichzeitig? Früher lief es ja auch auf NDR und auch mal auf PHOENIX, dann auf EinsFestival bzw. ONE. Gibt es dazu schon Neuigkeiten? Wird es auf ONE wieder eine Ausstrahlung mit Social-Media-Beiträgen geben?

  17. Ich bin mir noch so sicher, was ich davon halten soll.
    Zunächst mal das Gute: ich bekomme den deutschen ESC-Beitrag zum Geburtstag geschenkt. Bei aller Kritik (auch meinerseits) am reinen Zuschauervoting, der NDR ist hier nur konsequent. Denn bei allen Vorentscheidungen der letzten 12 Jahren hat sich immer der Zuschauerfavorit durchgesetzt, egal, ob da eine Jury war oder nicht.
    Wie einige andere hier sehe ich aber das Radio-Online-Voting sehr kritisch. Es gibt Songs, die klingen im Radio toll, dann ist der Auftritt aber nix (z.B. 2004 MIA. mit „Hungriges Herz“), oder es gibt Songs die werden erst durch den Auftritt richtig gut (zB. „You Let me Walk alone“). Da hängt in meinen Augen dann das Gewicht zu stark bei den Radiohörern.
    Im Grunde wäre es aber auch egal, wenn das Lineup nicht gut ist, wie zum Beispiel 2017. da werden wir dann ja am 10. Februar schlauer sein (puh…noch 23 Tage Wartezeit und Zeit für Spekulationen, wer es letztendlich von den bekannten Bewerbern geschafft hat). Mit Babsi bin ich allerdings im Gegensatz zu den meisten hier fein. Ich mag ihre schnoddrige, schlagfertige und auch selbstironische Art, auch wenn ich Alina als Moderatorin auch toll gefunden hätte. Bin mal gespannt, was ihr Job sein wird….

  18. Ich bin überrascht, dass man sich nochmal an so ein Voting wagt. Das hat ja vor einigen Jahren mit LaBrassBanda als haushoher Sieger bei allen Radiovotings ganz toll funktioniert…

  19. Ich bin sehr gespannt…und hoffe, dass nicht wenige Tage vor dem Finale plötzlich irgendein Act mit einer Wild Card ins Finale (und zum Sieg?) geschoben wird…

  20. ..what? Alina Stiegler moderiert doch nicht und stattdessen schon wieder BS? So fühlt es sich also an, wenn man jäh aus einem schönen Traum erwacht und dem grauen ESC-Alltag ins Auge blickt….

  21. Das zum Thema „Innovationskraft“ in Deutschland… Gerne lasse ich mich nach der Songauswahl noch vom Gegenteil überzeugen, allein es fehlt mir der Glaube…

  22. So richtig nach Aufbruch klingt das alles nicht. Gebrauchter Titel, gebrauchte Moderatorin, die Erwartungshaltung ist bei mir dann doch sehr gering. Aber wie sollte es anders sein, wenn der Unterhaltungschef schon im Vorfeld hofft, dass man nicht gewinnen möge.

  23. Immerhin sind die Jurys weg und wir haben wieder ein Vorentscheid.Vielleicht erleben wir ein Ausnahmejahr mit einem guten Titel und Interpreten wie 2018.
    Auch Frau Schöneberger gönnt man mal eine erfreuliche Platzierung.

  24. Auf Barbara Schöneberger kann ich wirklich verzichten, dennoch bin ich sehr gespannt. Das die Songs bereits einige Wochen früher gehört werden können finde ich super, jedoch bin ich mit dem vorherigem Online-voting etwas skeptisch. Das die Jury jetzt komplett wegfällt überrascht mich auch ein wenig

  25. Ich fänd es auch toll, Consi statt Urban im Mai zu kriegen. Oder zumindest „mit“ statt „statt“.

    Die Verjüngungskur scheint mir noch überfälliger als BS zu ersetzen.

    Ich begrüße es natürlich, dass wir überhaupt einen VE bekommen und von daher bin ich für jeden Krümel, den wir hier bekommen können, dankbar 🙂

    • Ich habe bislang keine – da kann ich nur positiv überrascht werden.

      Sorry, die ganze NDR-Riege ist mir zu sehr „Betonfraktion“.

      Insofern ist neutral zu sein erstmal die beste Option.

  26. Immerhin wieder ein VE; das länger andauernde Online-Voting lässt vermuten, dass man einen bekannteren Act durchdrücken will. Wenn Schöneberger ihn nicht niederkreischt.

  27. Nix Neues aus Germanien. Für mich seit Jahren ein absolutes „Egalland“ beim ESC…

    Worum schon wieder Frau Schöneberger ?

  28. Mir schwant Schlimmes. Frau Schöneberger spult – wie die letzten Jahre schon – ohne innere Beteiligung ihre gescripteten Verslein ab, der Schwulen-Bonus reicht wohl, um sie erneut und bis zum Überdruss die Show moderieren zu lassen. Ich lass mich gerne eines Besseren belehren, sonderlich innovativ wirkt das alles nicht. Die lange Voting-Phase verstehe ich auch nicht. „Germany 12 Points“ soll wohl die „zero Points“ der letzten Jahre konterkarieren.

    • Dabei hat es sich Frau Schöneberger eigentlich ziemlich mit der LGBT-Community verspielt mit ihrer „Männer müssen Männer bleiben und sollten kein Makeup tragen“ – Message.

  29. Gab es genaue Zahlen über die Einsendungen, z. B. wie viele davon aus dem Ausland stammen oder von ausländischen Komponisten und Textschreibern? Weiß man denn schon, wie die Acts auftreten bzw. performen werden? Wird es wie für die internen Jurys in den letzten Jahren standardisierte, ähnlich aufgebaute gleiche Auftritte geben oder wird es schon richtige individuelle Performances geben oder treten alle Acts vor dem gleichen Hintergrund auf wie in Tschechien? Wer wird die Performances planen, machen das die Acts selbst oder gibt es wie in Schweden usw. Choreographische zuständige Berater? Wie groß ist die Bühne eigentlich in Berlin? Bühnenbild? Aufbau? Ist das so wie in 2018, 2019 von der Größe her? Gibt es überhaupt schon erste Konzepte für die Bühnenshows oder wird das so laufen wie beim ESC 2014 oder ESC 2019 und alles wird spontan erarbeitet? Bleiben die Performances so wie beim Vorentscheid auch beim ESC-Finale oder wird es Überarbeitungen geben? Entsprechen die Performances beim Vorentscheid also in etwa dem Auftritt beim ESC, bei Michael Schulte gab es ja auch gewisse Stellschrauben die verbessert wurden? Sorry, für die vielen Fragen! Leider antwortet mir beim NDR niemand auf meine Fragen! 🙁 Vielleicht findet ihr von ESC kompakt ja später mehr raus, bei euren guten Kontakten zum NDR? 🙂 Ach, ich bin ja schon etwas gespannt und aufgeregt im Moment! Ich lasse mich einfach mal überraschen!

  30. Ich gehe an diesen ganzen Prozess mit wenig positiven Erwartungen ran. Wird halt wieder standardmäßig von Bärbel in fragwürdigem Fummel wegmoderiert.

    Staging wird wieder grausig sein, mit amateurhaften Kameraeinstellungen und alles schön hell ausgeleuchtet, weil mit dem Licht spielen wäre ja etwas, was Profis tun.

    Und die Songs… ja nun, ich hab wirklich nur bei Eskimo Callboy Hoffnungen auf eine gute Platzierung und bin abseits davon wahnsinnig pessimistisch und hab auch keine wirkliche Lust jetzt bis zum Februar auf Lieder der Marke „Meh.“ zu warten. Sollte am Ende was Gutes dabei sein freue ich mich natürlich. Aber aus Erfahrung weiß ich einfach, dass es dann nicht so ist.

  31. Dann gebe ich auch mal meine Meinung ab.

    Es ist gut, dass es den VE gibt. 3. Programme ist so semi – eigentlich sehr traurig sogar, wohin der ESC VE so geschoben wird.

    Die Moderation freut mich. Ein bekanntes Gesicht, welches voll zum ESC steht.

    Auch ohne Jury ist okay. Nach dem Skandal um die Jury zu S!sters (was war das für ein geschobener Mist) verzichte ich gerne auf Jurys, obwohl ich eine internationale Jury eigentlich für sinnvoll halte (wie beim Melo).

    Es steht und fällt mit den Künstlern, auch ob es ein größeres Interesse gibt als in unserer Bubble. Eskimo Callboy müssen eigentlich dabei sein. Sonst muss sich der NDR bei jedem Ergebnis unter Platz 10 was anhören. Da haben sie eigentlich keine Wahl nicht schon den Shitstorm vorm Start zu kassieren. Ich bin ja Fan von den Chaosvorentscheiden der Jahre 1998, 2000 und 2001. Somit warum nicht auch als Füllkandidat jemanden wie Ikke Hüftgold, um den Boulevard zu begeistern. Chancenlos ist er eh. Aber die Schlagzeilen wären super. Alles besser als Mainstreampop so belanglos wie erfolglos.

    • @Winter: zu 2019 – Du vergisst, dass die Sisters auch beim Televote klar vorne lagen. Es wäre also auch ohne Jury genau so ausgegangen.

  32. Prinzipiell kann es dem NDR doch egal sein, wer zum ESC fährt und wie der, das oder die abschneidet.. Hauptsache es schauen so viele das ESC-Finale, dass dieser Unterhaltungsauftrag nicht entzogen wird. Oder? 😉

    Warum sollte ein ESC-Song nicht Radio-tauglich sein? Dann hat der ausgewählte Künstler wenigstens etwas davon, oder seine Plattenfirma.

    Das Gute ist, viel Schlechter als die Jahre zuvor kann DE kaum abschneiden. Es ist viel Luft nach oben.

  33. +der NDR demnach und kehrt wieder zum noch länger bewährten Titel „Germany 12 points“ +

    Zumindest das Lied für x (wobei x der Austragungsort ist) ist doch wohl älter, zumindest hieß der Vorentscheid für Nicole so. Nicht das ich den gesehen hätten, damals hatte ich anderes zu tun als Schlager zu hören, ok das mache ich heute auch noch nicht.

    Noch mal nachgeschaut, WIkipedia macht es einfach. Ab 1963 hieß es mit einigen Ausnahmen „Ein Lied für“.
    Um 2000 hatte man es mit dem Countdown und 2004 wirklich mit den zwöf Punkten. Raab nannte es mitnichten das Lied für Oslo, sondern der Star für Oslo bzw, dann der Song für Oslo.
    Also gut, doch keine Fake News.

  34. Alles an diesem VE riecht schon nach dem schlechten Atem der erfolglosen letzten zehn Jahre (Ausnahme: 2018).
    Wir werden eine Menge Unverzeihliches zu sehen und zu hören bekommen, und dass die Radiosender vorab lenkend eingreifen, verstehe ich als Vorhersehung eines erneuten Debakels.

    Lernt man eigentlich nie?

    • Es ist doch schön und beruhigend, auf Vertrautes bauen zu können. Ich hatte einen Kommentar dieser Art von Dir schon vermisst, er gehört einfach dazu, wenn es um den NDR geht. Noch schlimmer als nichts von Dir zu lesen wäre jedoch gewesen, wenn Du geschrieben hättest, dass Du voll hinter dem Konzept stehst, solche Erschütterungen meines Verständnisses dieser Welt könnte ich heute nun wirklich nicht gebrauchen 🙂

  35. Ich könnte mir vorstellen, dass der Vorentscheid um 20.15 Uhr im Dritten Programm beginnt und um 21.45 Uhr. endet.
    Bei 3 Songs wäre dies zu lange
    Bei 7 Songs würde es gerade passen.
    Schon seltsam, könnten ruhig 10 Songs ins Rennen schicken.
    Wenn es mir nicht gefällt, schalte ich wieder ab.

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