Deutsche Vorentscheidung „Germany 12 points“ mit Barbara Schöneberger und Live-Publikum am 4. März 2022

Endlich gibt es weitere Neuigkeiten zur deutschen ESC-Vorentscheidung 2022. Vom altbewährten Namen „Unser Lied für…“ verabschiedet sich der NDR demnach und kehrt wieder zum noch länger bewährten Titel „Germany 12 points“ (bitte das im Vergleich zu 2004 und 2005 fehlende Ausrufezeichen beachten) zurück. Stattfinden wir die Show und damit auch der große ARD ESC-Tag am 4. März also einem Freitag. Wie wir bereits berichtet haben, wird die Sendung live aus Berlin übertragen und von Bildergarten produziert.

Der NDR hat darüber hinaus zwei weitere wichtige Termine bekanntgegeben: Die Namen der Künstlerinnen und Künstler, die für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2022 nach Turin fahren wollen und an der Vorentscheidung teilnehmen, sollen am 10. Februar veröffentlicht werden. Am selben Tag werden wir auch die potenziellen ESC-Beiträge (soweit noch nicht bekannt) zu hören bekommen. Die Hoffnung ist, dass alle diese Beiträge in den Tagen danach bei den beteiligten Radiosendern auf heavy rotation gehen. Dieser Wunsch wurde in der Vergangenheit oft geäußert, aber nie erfüllt, insofern dürfen wir gespannt sein.

Abgestimmt werden kann dann in einem Radio-Voting bereits ab dem 28. Februar und zwar online über die Webseiten der beteiligten Radiosender. Am ARD ESC-Tag am 4. März kann man dann zusätzlich den ganzen Tag über – und natürlich auch während der Liveshow – per Telefon und SMS abstimmen. Wichtig ist hier vor allem, was in der offiziellen Pressemitteilung des NDR nicht steht: Es wird keinerlei Jury mehr geben.

Insgesamt hat der NDR 944 Bewerbungen erhalten (gezählt sind hier nur die, die sich mit eigenem Song beworben haben). Aus diesen hat eine Jury bestehend aus der deutschen Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast und Vertreter*innen der ARD-Popwellen eine Shortlist ausgewählt, die aus etwa 25 Acts bestand. Diese mussten sich dann in der vergangenen Woche in Berlin mit einer Live-Performance vor der Jury beweisen. In diesen Tagen fällt die Entscheidung, welche 3 bis 7, aber voraussichtlich 5, 6 oder 7 Acts an der deutschen Vorentscheidung „Germany 12 points – der deutsche ESC-Vorentscheid“ teilnehmen dürfen.

Entgegen unserer Annahme wagt sich der NDR doch noch nicht an eine Verjüngung der Show, sondern setzt mit Barbara Schöneberger auf eine auch dem Publikum der dritten Programme (denn wie berichtet wird die Sendung ausschließlich dort zu sehen sein) bekannte Moderatorin. Welche größeren Aufgaben Alina Stiegler nicht nur, aber auch rund um „Germany 12 points“ übernehmen wird, müssen wir abwarten.

Erfreulich für alle Fans ist, dass der NDR aktuell tatsächlich damit plant, Live-Publikum im Studio Adlershof zuzulassen. Diese Informationen gibt jedenfalls die Produktionsfirma Bildergarten heraus. Tickets sollen zu einem noch nicht näher genannten Zeitpunkt über tvtickets.de in den Verkauf gehen. Wir halten Euch an dieser Stelle natürlich weiter auf dem Laufenden.

Über die deutsche Vorentscheidung haben wir gestern auch in unserem ESC kompakt LIVE gesprochen.

Darüber hinaus machen wir heute Abend um 21:30 Uhr ein weiteres ESC kompakt LIVE zu den neuen Informationen. Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid!


154 Kommentare

  1. Meine Güte, was geht denn hier ab?

    Wir bekommen einen Vorentscheid! Alles andere ist erstmal zweitrangig.Und nun freut euch doch mal … wenigstens ein bisschen.

    • Ja, das stimmt schon. Es ist gut, dass es eine Vorentscheidung gibt, und darauf freue ich mich ja auch. Aber es wäre mMn schöner, wenn man einen klaren Neuanfang machen würde. Und da gehört für mich auch eine andere Moderation.

  2. Ich finde es zwar gut, daß es einen Vorentscheid gibt, aber die Auswahl der Songs durch Vertreter der Radiosender überhaupt nicht! Die Abschaffung des ESC-Panels und der internationalen Juries ist ein großer Fehler. Die Schweiz macht es besser und behält ihre Auswahl des ESC-Teilnehmers und des ESC-Beitrages bei und wird damit auch wieder besser als Deutschland abschneiden.

    Wieder einmal moderiert Barbara Schöneberger den Vorentscheid und damit hat sich auch das bestätigt, was ich befürchtete. Ist sie denn mit der Moderation von Verstehen Sie Spaß und der NDR Talk Show nicht schon genug eingespannt? Hätte man da nicht einmal jemand anderen mit dieser Aufgabe belegen können?

  3. Schon wieder Babsi… der NDR lernt nichts dazu. Wie kann man nur so verstockt und renitent sein. Babsi…ich könnte stundenlang 🤮🤮🤮🤮🤮🤮

    Und dann dieser englischer Titel „Germany 12 Points“ völlig Banane. Er müsste bezüglich La Schöneberger „Germany Zero Points“ heißen. Wenn der deutsche Beitrag 2022 in Turin wieder ganz unten landet, muss auch dem allerletzten Bewohner Deutschlands klar werden: Babsi ist schuld!!!!!!!!!

    • Na ja, mal nicht übertreiben. Wenn Deutschland hinten landet, liegt es einzig und allein daran, dass der Song nicht „connected“ hat.😉

  4. Ich freue mich über Barbara – ironisch, professionell und für eine Samstagabendshow am Freitagabend bestens geeignet 😀 Die wirklich fantastischen Songchecks sind für mich auch ganz persönlich nicht dasselbe wie die klassische große Show mit meinem Bild von „Bühne“ und „Performance“, von daher finde ich eine personelle Trennung für zwei völlig verschiedene Anlässe ehrlich gesagt echt cool. Ich bekomme schon wieder glitzernde Augen, wenn ich an Gesang, Tanz, LED und Pyro denke – und dazwischen eine souveräne Barbara. Das große Event halt ^^

    Wobei ich alltägliche Radiotauglichkeit auch mit „Show-Attitude“ kombinieren würde. Es wäre so toll, beides mit einem deutschen Act zu erreichen und in alle Kanäle zu bringen, wie bei Maneskin 😀

      • Tut mir leid, ich kann die Schöneberger einfach nicht ab. Sie hat eine unfassbar unangenehme Art an sich. Ich mag sie einfach nicht. Gibts bei der ARD wirklich keine andere Moderatorin?
        Ich frage mich warum man heute nicht die Kandidaten für den vorentscheid verkündet hat und warum noch fast einen ganzen Monat darauf warten muss. Denn die sind doch gerade das Wichtigste Vorentscheid und nicht diese arrogante Schöneberger. Ich könnte einfach nur noch kotzen.

      • @escfan05 so wie ich das rauslese, wird erst in den kommenden Tagen entschieden welche Acts zum VE kommen. Aber man musste jetzt zumindest die Daten nennen, weil die Programmfahnen nächste Woche rausgehen

      • @ESC1994: Oh, das wäre eine große Ehre 😉 In einer Reihe mit Carolin Kebekus…

    • Nix für ungut, ich bin wohl deutlich älter als Du I(fast 51) und finde die Schöneberger wiederum extrem altbacken….

      Sonst bist Du auch immer für modern und zeitgemäß….. Interessant.

      • @Mariposa: Dann bist du ziemlich genau doppelt so alt und in der Tat, ich hab auch meine Widersprüche 😀 Zum einen sehe ich gerne aktuelle Popmusik auf der Bühne, zum anderen soll der Auftritt für mich nicht alltäglich sein, sondern nach Event-Show aussehen, was auch teilweise oldschool ist 😀

    • Wenn Frau Müller kommt, dann wird die VE eine Feuchtfröhliche Angelegenheit. Hoch die Tassen!!!! Dann müssen die Kandidaten mit ihr einen heben, und können dann vielleicht nicht mehr singen.

  5. Was habe ich verpasst? Heute berichten deutsche Medien, dass sich Victoria Swarovski in Österreich für den ESC beworben hat. Ich wusste gar nicht das sie Sängerin ist.

    • Sie hat durch Let’s Dance eh keine Zeit und rechnet auch nicht damit dass sie angenommen wird. Zusammengefasst sie will Aufmerksamkeit und das funktioniert, wie wir hier gerade sehen

  6. Ich schätze Barbara seit Blondes Gift (lief irgendwo regional vor vielen Jahren), hätte mich aber wirklich über eine Veränderung gefreut. Das wird dann vermutlich eine Babsi-Show mit Musik für den ESC. Als Linda und Elton übernommen haben, war ich zunächst total happy, aber am Ende war das nicht gut. Moderation einer Live-Sendung ist wohl doch nicht mal so eben gemacht.
    Hoffen wir einfach mal auf gute, frische, moderne Beiträge von talentierten oder etablierten Künstlern, denen wir endlich wieder kollektiv die Daumen drücken mögen.

    • Leider wird der Fokus wieder nur bei Frau Quasselberger sein. Die dem genervten Publikum mal wieder zeigen muss, wie cool, hip, crazy und croovy sie drauf ist. Und das sie ja eigentlich viel zu cool ist, um den ESC-Vorentscheid zu moderieren. ‚Ach ja, gibts noch was neben Frau Schwafelberger? Ach ja, die Kandidaten. Wenn es nicht der Vorentscheid zum ESC wäre, würde ich die Sendung mir nicht ansehen. Und sollte sie auch wieder den Countdown zum ESC moderieren, werde ich diesen in diesem Jahr mit Sicherheit mir sparen.

  7. In mir keimt die Vorfreude auf eine würdige Vorentscheidung und die Hoffnung auf ein halbes Dutzend gut auf die Bühne gebrachte Songs. Ich meine es sollte/muss sogar jeweils ein gut durchdachtes Staging geben, da ich annehme man wird nicht wieder nach Litauen reisen um ein Backupvideo mit dem Gewinner zu filmen. Es ist anzunehmen es wird die Bühne in Adlershof verwendet und zeitnah nach dem 4. März dieses Video dort aufgenommen. Also sollte die Bühnenshow nicht nur aus dem Ann Sophie-Gedächtnislampenfundus bestehen. Ist etwas über die Zusammenarbeit mit der Bühnenfirma für visuelle Effekte aus Litauen bekannt, besteht die auch 2022 ?

  8. Der von mir vor ein paar Monaten mal erwähnte Damiano Maiolini, der sich (sehr offensichtlich, auch wenn es zu verheimlichen versucht hat) für den Vorentscheid beworben hat, kündigte heute auf Insta für die baldige Zukunft „großartige Neuigkeiten“ an, die „mit Musik und einer Zusage“ zu tun haben und in ein paar Wochen MUSS ein Videoclip fertig sein.
    Kann man sich mal merken.

  9. Sorry, wer ist Damiano Maiolini? (Wow, was für ein Name) Vielleicht darf er endlich wieder auf Hochzeiten auftreten?

  10. So, ich habe jetzt euren Talk zum VE nachgeschaut (ich weiß, i’m late to the party).
    Ihr habt mich wirklich erstaunt zurückgelassen, dass ihr immer noch davon ausgeht, dass die Radiostationen die Titel des VE in Hot-Rotation bewerben werden.
    Ich denke, die Radiostationen sind nur im „neuen“ Konzept gelandet, weil sie keine anderen Ideen haben. Alleine der erneute Einsatz von Barbara Schöneberger als Moderatorin des VE zeigt doch, dass der NDR nichts verstanden hat….

    Aber zurück zum Radio:
    Alle beteiligten Stationen sind doch zur Durchhörbarkeit progammiert. Es wird versucht, den Abschaltimpuls möglichst gering zu halten.
    Da würden die Songs der VE (die vorher nicht ausführlich in der Marktforschung getestet wurden) nur stören.
    Außerdem liegt die Ausrede für das Nichtspielen der Songs doch schon in der Ankündigung eines ESC-Tages.
    Es wird so sein, dass die Radiosender am ESC-Tag vielleicht die Songs spielen (die ins Senderkonzept passen) und damit dann auf die TV-Sendung am Abend hinweisen.
    Songs wie der von Eskimo „whatever“ 😉 werden höchstens angespielt und moderativ beendet.
    Vielleicht ist das auch das Grundkonzept für die Sender. Titel anspielen und auf die TV-Sendung bzw. vorherige Abstimmung hinweisen. Fertig.

    Ich hoffe mit euch, dass ich eines Besseren belehrt werde, sehe aber eigentlich schwarz.
    Mark my words 😉

  11. Ich frage mich, die Leute, die in den Radios arbeiten haben doch nur einen beschränkten Musikhorizont. Rockmusik läuft doch nur noch in speziellen Rockradios. In den Mainstreamwellen laufen die nicht mehr. Was schade ist. Ich frage mich, warum man die jeweiligen Sender der ARD von den jeweiligen Senderchefs nicht angewiesen können, die ESC-Lieder mindestens 3 oder 4mal am Tag zu spielen. Außerdem ist es auch nicht mehr zeitgemäß nach den Radiosender zu schielen, denn sind wir doch mal ehrlich, die klassischen Radiosender werden ob kurz oder lang durch Podcasts oder andere Formen ersetzt.

  12. Bezüglich Radio kann man sagen, dass die beteiligten Wellen in wichtigen Fällen nicht die ‚jungen Wellen‘ sind, sondern Programme sind, die mehr auf ‚die Boomer‘ zielen. Das besonders einschaltstarke 1Live (NRW Sendegebiet) zum Beispiel, als Sender mit der höchsten Reichweite beim ‚jungen Publikum‘ in ganz Deutschland, ist nicht dabei. Auch der ‚Jugendsender‘ You FM (Hessen) ist nicht dabei. Das ist schonmal ein Manko. Vorteil hier ist sozusagen, dass die nicht leicht zu überzeugende 1Live Musik-Redaktion ausgebootet ist. Wie dem auch sei..
    Glaube nicht, dass von den jeweiligen Senderspitzen aus einzelne Redaktionen per ‚Order de Mufti‘ angewiesen werden können bestimmte Musikstücke und das auch noch zu bestimmten, vorteilhaften Tages-Zeiten abzuspielen.
    Einzig und allein entscheidend sind die Drive-time Zeiten für Höhe der tatsächlichen Hörerkontaktanzahl. Es ist auszuschliessen, dass gleich mehrere, womöglich sogar ein halbes Dutzend Songs von womöglich ja nur dürftiger Qualität die besonders vorteilhaften Slots belegen werden. Das wird keinesfalls passieren.
    Ausserdem wird es ja wohl auch so sein, dass in sicher ien paar Fällen Songs, die von einzelnen Redaktionen unterstützt wurden, von der Mehrheit der anderen abgelehnt wurden. Es trifft also nicht selten der Fall ein, dass einzelne Redaktionen Vorentscheid-Songs spielen müssten, denen sie die ESC-Eignung und somit eine Abspielungsberechtigung im Grunde vorher abgesprochen hatten.

    Anzumerken ist, dass Abspielungen von absoluten Newcomern aus dem Inland bei sämtlichen deutschen Radiosendern besonders in den Kernzeiten doch sehr selten sind. Man könnte auch sagen ‚kannste mit der Lupe suchen‘. Werden denn aber nur Newcomer beim Vorentscheid auflaufen? Gemäß den Erfahrungen der Vorjahre wird das, vllt bis auf der Ausnahme eines Acts, so sein. Kritisch zu sehen ist, dass die Vorfeldverbreitung per Youtube offensichtlich auch in diesem Jahr nicht angedacht ist, vllt sogar unerwünscht ist bzw nur die Acts machen werden (dürfen), die von der jeweiligen Plattenfirma die Kohle und auch das OK dafür bekommen.

  13. Die Moderation ESC Vorentscheid 2018 von Elton und Linda Zervakis aus Berlin fand ich gruselig.
    Deshalb freue ich mich auf Barbara Schöneberger und hoffe auf rege Interrpreten.

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