Deutsche Vorentscheidung „Unser Lied für Liverpool“ – Das ist der aktuelle Stand im Auswahlprozess

Bild: NDR/André Kowalski

Bald ist Januar und dann soll es auch wieder neue Informationen zur deutschen ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Liverpool“ geben. Außerdem wird dann das Voting darüber stattfinden, welcher Act das TikTok-Ticket für die Liveshow erhält (alles Wichtige dazu hat Kollege Peter hier sowie in den dort verlinkten Artikeln aufgeschrieben). Gleichzeitig gibt es auch ohne offizielle Kommunikation (die Startseite von eurovision.de etwa ist aktuell komplett „Unser Lied für Liverpool“-frei) ein paar kleinere Informationshäppchen sowie Gerüchte, die wir kurz vor dem Jahreswechsel an dieser Stelle für Euch zusammengetragen haben.

Die meisten der neuen handfesten Informationen stammen aus dem NDR-Blue-Podcast „ESC Update“ von und mit Thomas Mohr und Marcel Stober. Die beiden sprechen in der aktuellen Folge unter anderem auch kurz darüber, wie der aktuelle Stand im deutschen Auswahlverfahren ist. Dabei erfahren wir zum einen, welche Personengruppen in welcher Phase an der Auswahl der Beiträge für ULfL beteiligt waren bzw. sind, und zum anderen auch, welche Rolle der eurovision.de-Redaktion dabei zukommt.

Demnach läuft der Auswahlprozess dreistufig ab. Alle eingereichten Beiträge wurden zunächst von einer Jury begutachtet, die nicht nur aus dem engeren ARD-ESC-Team besteht, sondern darüber hinaus auch auf weitere interne Expertise zurückgreift. Beteiligt waren neben der ESC-Redaktion (etwa die deutsche Head of Delegation Alexandra Wolfslast und Redakteur Stefan Leidner) wohl unter anderem die eurovision.de-Redaktion (etwa Marcel Stober), Radioexpert*innen (etwa Thomas Mohr) und Vertreter*innen der Produktionsfirma Bildergarten. Das ist eine gute Entwicklung, denn das vorhandene ESC-Wissen der ARD-Mitarbeiter*innen abzugreifen, die auch gleichzeitig Fans sind und sich seit Jahren intensiv mit dem Contest beschäftigen, war eine Forderung, die unter anderem auch in unseren ESC kompakt LIVEs und in den ESC-kompakt-Kommentaren oft geäußert wurde.

Diese Jury hat alle Songs gehört, bewertet und dann in einer Jury-Sitzung am 9. Dezember aus etwa 600 potenziellen Beiträgen die besten ausgewählt. Hier wird im Podcast keine Zahl genannt. Diese werden nun einem internationalen Panel aus Musikexpert*innen vorgelegt. Welcher Personenkreis genau sich dahinter verbirgt, bleibt bislang noch im Dunkeln. Gut möglich, dass dieses Panel vergleichbar ist mit der internationalen Fachjury, wie sie in den Jahren 2018 bis 2021 im Einsatz war und wie sie auch in der Schweiz zum Einsatz kommt. Diese Juror*innen stimmen nicht ab, sondern formulieren ihre Meinung zu den jeweiligen Songs als Entscheidungsgrundlage. Ganz am Ende entscheidet im dritten und letzten Schritt die engere ARD-ESC-Redaktion darüber, welche (voraussichtlich sieben) Acts es neben dem TikTok-Voting-Sieger in die Vorentscheidung schaffen.

Eine Anmerkung, die Grund zur Sorge bietet, ist der Hinweis von Thomas Mohr, dass in diesem Verfahren (und gar bei der letztendlichen Entscheidung über das Vorentscheidungs-Line-Up?) auch diverse NDR- und ARD-Hierarchien ohne direkten ESC-Bezug mitreden wollen. Das sind nach dem ESC-Redaktionsleiter Andreas Gerling dann mindestens noch NDR-Programmdirektor und ARD-Unterhaltungskoordinator Frank Beckmann sowie ARD-Programmdirektorin Christine Strobl. Ein ähnliches Vorgehen hat in Österreich in den vergangenen Jahren regelmäßig für das Aus im Halbfinale gesorgt.

Hinzu kommt, dass es sich hier ausgerechnet um den Personenkreis handelt, der sich bislang offenbar nicht dazu durchringen (oder nicht durchsetzen) konnte, für die deutsche ESC-Vorentscheidung einen 20:15-Uhr-Programmplatz im Ersten freizuräumen. Stattdessen wird es dem Vernehmen nach wohl darauf hinauslaufen, dass „Unser Lied für Liverpool“ entweder in die dritten Programme (bitte lasst es nicht ONE sein!) verbannt wird (so wie es schon 2022 geplant war) oder aber im Ersten auf eine spätere Ausstrahlungszeit ausweichen muss (etwa nach dem unvermeidlichen Spielfilm und den Tagesthemen am Freitagabend um 22 Uhr). Eine Hängepartie, die dem Quotengaranten Eurovision Song Contest unwürdig ist (und – by the way – auch dem Vorentscheidungsbudget).

Damit sind wir auch schon bei den weiterhin offenen Fragen angekommen. Hier hat sich seit Anfang November nichts Neues mehr ergeben:

„Wann findet die Vorentscheidung statt? Wo findet die Vorentscheidung statt? Wer moderiert? Wo wird die Vorentscheidung ausgestrahlt?“

Diese Fragen sind weiterhin offen, sollen aber „Anfang des kommenden Jahres“ (Antwort aus der NDR-Pressestelle) veröffentlicht werden. Einige Hinweis auf mögliche Antworten gab es Ende November beim Fanclubtreffen des Eurovision Club Germany (ECG). Wir halten Euch hier auf ESC kompakt selbstverständlich auf dem Laufenden.

Wie bewertet Ihr die aktuellen und neuen Informationen zum deutschen Auswahlverfahren? Welchen Sendeplatz hat „Unser Lied für Liverpool“ Eurer Meinung nach verdient? Und auf welche Künstler*innen hofft Ihr? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.



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Chris
Chris
3 Jahre zuvor

NDR ist einfach völlig ungeeignet für so einen Wettbewerb. Solange es in deren Hand liegt, können wir es auch gleich sein lassen.
Seit Jahren (spätestens seit Raab nix mehr macht) genieße ich Sam Remo und Mello und die eigene Nation ist mir völlig egal geworden.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor
Reply to  Chris

Ich finde auch, die Handlungsweisen des NDR bezüglich ESC zweifelhaft. Lediglich die 3-4 Jahre in Zusammenarbeit mir Stefan Raab brachte eine absolute Hoch-Zeit des Erfolgs. Warum der NDR nach Beendigung der Zusammenarbeit erstmal nicht genauso weitergemacht hat, sondern von einer Niete zur nächsten gekrochen sind, wird mir ein Rätsel bleiben. Stefan Raab hatte es doch vorgemacht, da hätte der NDR einfach weitermachen können.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Naja, im Jahr 1 nach Raab hatten wir ja einen tollen Vorentscheid mit einigen Beiträgen, die beim ESC was hätten reißen können, aber dann kam eben Cascada dabei raus, deren Haltbarkeitsadtum bereits damals abgelaufen war, weil die Televoter Cascada für eine gute Idee hielten. Die Jury hatte damals ja die beiden aussichtsreichen Beiträge auf Platz 1 und 2.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

togravus ceterum, genau so ist es. Raab hat erkannt, dass er mit Lena ein glückliches Händchen hatte, der Erfolg aber nicht mehr so einfach zu wiederholen ist. Irgendwann ist das Casting-Format ausgelutscht, weil immer nur junge Menschen, die gut singen können, rauskommen aber selten echte Künstler.
Der NDR hatte danach einige gute Jahre, leider mit den falschen Zuschauern, die eben nicht das Besondere wählten. Wir haben das damals auch so kritisiert und der NDR hat versucht – durch immer komischere Auswahlmethoden – dieses Problem zu beheben. Auch dieses Jahr kann es wieder so kommen, dass wir von den Teilnehmenden der Vorentschdeidung begeistert sind und von dem Ergebnis enttäuscht. Aber auch dann wird wieder der NDR Schuld sein…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Das ist leider die bittere Wahrheit – nun gut, die allermeisten Fans hierzulande sehen das wohl ganz genauso. Deutschland für mich dann lediglich als „Punktelieferant“, ich bin also vornehmlich damit beschäftigt, für meine jeweiligen Favoriten anzurufen.

Dennoch ist es zum Heulen…..Wenn die Verantwortlichen keinen Bock haben, dann sollen sie es wenigstens verkünden-

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Nicht nur Punktelieferant, der NDR buttert viel Geld in die EBU- und ESC-Kasse. Bei einem deutschen Austritt würde der ESC sehr, sehr mager aussehen. 100 pro.

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor

Sagen wir mal so: Das Glas ist immer ganz voll. Ein Teil Luft, ein Teil Wasser. Leider erscheint mir der Luft-Teil nach wie vor sehr groß. Beckmann, Gerling und Strobl wären gut beraten, die Finger davon zu lassen. Und über die generelle Informationspolitik ist ja bereits alles gesagt, nur noch nicht von allen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Dieses Jahr hatte Deutschland möglicherwejse Pech und das wäre angesichts des kommerziellen Erfolgs von „Rockstars“ gar nicht so tragisch gewesen. Leider gab es halt seit 2013 eine Menge musjkalischer Tiefflieger, bei denen das Scheitern vorprogrammiert war und der NDR hat es anscheinend nicht kapiert, warum.-

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Ich befürchte der neue Messias bei den Fans, also Stefan Leidner, wird für kein Wunder sorgen.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Es ist ein wahrhaftig unwürdiges Schauspiel, das vom NDR veranstaltet wird! Daß Frau Strobel und Herr Beckmann in die Entscheidung über das Vorentscheidteilnehmerfeld eingebunden werden sollen halte ich für fatal! Gerade solche Personen, die mit dem ESC so gut wie gar nichts am Hut haben, sollten aus dem Entscheidungsprozeß gefälligst herausgehalten werden!

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Vollste Zustimmung, Matty! 👍

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Da morgen Silvester ist fällt mir zu diesem unwürdigen Schauspiel nur folgendes ein:

„Same procedure as every year!!“ 🙄

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

👍🏼gefällt

Indigo
Indigo
3 Jahre zuvor

Ich habe mir schon die ganze Zeit nichts vom deutschen Vorentscheid erwartet, das hat sich jetzt auch nicht geändert. Ich erwarte mir einen bunten Abend mit keinen Höhepunkten, am Ende siegt der TikTok Beitrag.

Damo
Damo
3 Jahre zuvor
Reply to  Indigo

Exakt. Weil man diese Tatsache wieder herausstellen, dem Act die letzte Startnummer geben und das deutsche Publikum wieder zu dämlich sein wird und sich allein von dieser Tatsache leiten lassen wird.
Anders kann ich mir bis heute nicht die Siege von Elaiza und S!sters erklären

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Damo

Och, Elaiza mochte ich. War m. E. auch zurecht eines der rühmlicheren Abschneiden der jüngeren deutschen ESC-Historie.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Damo

Sehe ich wie Nils. Elaiza höre ich auch heute noch ganz gerne. Ganz schlimm wurde es dann 2015, als man Kümmert und Ann Sophie z. B. einer Alexa Feser vorzog.

Damo
Damo
3 Jahre zuvor

Solange man die Acts des Vorentscheids nicht kennt, bleibt ein kleiner Funken Hoffnung.
Die Voraussetzungen mit den ARD Programmchefs sind denkbar schlecht. Personen ohne jeden ESC-Bezug haben im Entscheidungsprozess nichts zu suchen.
Solange diese Strukturen herrschen, kann man es eigentlich auch gleich lassen und intern einen Act bestimmen…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Damo

@ Toggie

Alexa ist eine klasse Künstlerin. Sie wird heute übrigens 43.

4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
3 Jahre zuvor

Zur Frage, warum das VE-Budget so hoch ist: Strobl, Beckmann und co. müssen natürlich mehrfach in Top-Restaurants eingeladen werden. Für die internationale Jury gibt es natürlich welcome drinks und dann nach dem Essen im kultigsten Burger-Restaurants Hamburgs ’ne VIP Party in ’nem angesagten Club. Da bleibt nicht mehr so viel übrig.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Gefühlt schon wieder viel zu viele Köche, die die Suppe versalzen können und es erfahrungsgemäß leider wohl auch werden.

Bemerkenswert auch, dass man dem ESC-Vorentscheid, der ja schließlich lange Jahre eines der liebsten Dauerthemen der BLÖD-Zeitung war, kein Prime-Time-Potential fürs Erste zutraut. Die miesen VE-Einschaltquoten der vergangenen Jahre kamen ja nicht wegen, sondern trotz des ESC-Labels zustande – einfach, weil der NDR die deutsche Teilnahme maximal heruntergewirtschaftet hat. Wenn im VE jahrelang nur 6 komplett anonyme Dullis gegeneinander antreten, mit blassen und mutlosen Liedern, die auch jeder geneigte Zuhörer schnell und bereitwillig wieder vergisst … wer soll sich das denn dann auch freiwillig angucken wollen?

Eine Verbannung in die Dritten würde trotzdem nur zeigen, dass man es bei der ARD immer noch nicht kapiert hat. Oder traut die ARD ihren ESC-Zuständigen einfach nicht zu, eine Show auf die Beine zu stellen, die unterhaltsamer ist, als die 1000. Ausgabe von „Klein gegen Eckart von Cringehausen“?

Bei ProSieben würde man sich wahrscheinlich die Finger nach so einem Event lecken. Bei der ARD zeigt man stattdessen lieber … ja, was denn eigentlich? Ich tippe mal auf eine „Um Himmels Willen“-Konserve.

Aber gut … nur noch knapp 20 Jahre, und Das Erste krebst bei den Quoten auf TELE-5-Niveau rum – und das vollkommen zurecht, wie ich finde.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

👍

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor

Bekomme schon jetzt wieder Puls , wenn die ARD Führung in diesen Prozess mit einbezogen wird und darüber bestimmen darf wer im Vorentscheid antritt und dem Zuschauer möglichst wenig schadet ….so bekommen wir wieder Acts mit Songs die keinem weh tun , nicht polarisieren und keine Ecken sowie Kanten haben. Diese Leute machen die ja so versprochene Vielfalt zu nichte und lassen den Vorentscheid dann auf ONE ohne Interesse vergammeln.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Warum nicht auf ONE??? Da laufen seit Jahren die Eurovision Halbfinale und keinen außer die Fans stört es. Also, warum kein ONE? Verstehe es nicht.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Wäre ja auch lieber für einen 20:15 Uhr ARD Sendetermin, meinetwegen halt am Donnerstag oder Freitag, wenn Samstag denen nicht passt. Aber es liegt nicht in den Händen der Fans. Sollte kein Angriff auf Sie sein, Benjamin. Habe halt nur gedacht, vielleicht besser ONE als NDR wegen Zielgruppe. Natürlich will ich lieber auf ARD, 20:15 Uhr. Oder 21:00 Uhr so wie beim echten ESC. Aber Einschaltquoten dieses Jahr waren doch für den Vorentscheid super oder? Vielleicht ändert sich ja noch die Meinung derr Verantwortlichen? Auch die ESC Semifinale sollten meine Meinung nach im Ersten, ARD zu sehen sein. In anderen Ländern gab es ja die Entwicklung die Halbfinale auch im Hauptsender zu zeigen. Aber was weiß ich schon.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Jahre zuvor

Mit „keiner guckt es“ ist natürlich gemeint „nur ESC-Expertise guckt“ und das ist mir lieber als ein Beitrag, der von der ahnungslosen Masse gewählt wird. Und das ist das ARD-Publikum.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Damit scheint Leslie Clio safe dabei zu sein. Das Erste und besonders die ARD Chefin Christine Strobl sind ja gut mit ihr und Bildergarten Produktion befreundet.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Bitte nicht, ihre Beiträge waren so eine Enttäuschung.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Lief auf ONE nicht auch schon der Vorentscheid 2020 Unser Lied für Rotterdam, als Ben Dolic der Öffentlichkeit vorgestellt wurde?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Das war kein Vorentscheid, das war eine etwas aufgebauschte Pressekonferenz. 😉

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Ich glaube bei Beiträgen zum deutschen Vorentscheid kann man sich die Kommentarsektion hier langsam sparen, NDR ist untauglich hier, der NDR hat nichts kapiert da. Ich kann’s echt nicht mehr hören. Ich hab‘ ja selbst auch kaum noch Erwartungen und bin genervt von so mancher Handhabung aber diese miese Stimmung nimmt einem nur noch mehr den Spaß am eigenen Beitrag als oft sowieso schon. Fahrt doch mal ein paar Gänge zurück, hier auf dem Blog bringt es auch nichts in dieser Fülle eure Wut rauszulassen.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

@byjannik

Ähm, Nein?? Der NDR hat wirklich alles dafür getan dass eh schon spärliche Vertrauen der Fans komplett zu verspielen, und dann sollen wir so tun als ob alles gut wäre?? Nö, ich werde weiterhin meinen Unmut darüber ausdrücken und ich bin mir sicher dass die meisten dass genauso handhabenn werden. Wenn es dir nicht passt musst du die Kommentare nicht lesen!!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Natürlich haben die ESC-Kompakt-Leser(innen) das Recht, ihren Unmut über den NDR auszudrücken, wovon ja auch sehr viele gerne Gebrauch machen. Genauso haben ESC-Kompakt-Leser(innen) das Recht, Unmut über gewisse Unmutsäußerungen zu äußern. Die Aufforderung, „wenn es dir nicht passt, musst du die Kommentare nicht lesen!!“ ist m.E. nicht allzu viel besser als die Aufforderung „wenn es dir nicht passt, was der NDR macht, musst du die Vorentscheidung nicht gucken!!“.

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Wo bitte sollen wir es denn sonst machen? Wo bitte soll man seiner Wut und seinem Frust denn Ausdruck geben? Wir schreien und schreien, weil uns das wirklich, wirklich weh tut, was der NDR da mit dieser fantastischen Veranstaltung macht. Auf eurovision.de gibt es meiner Sichtung nach derzeit genau zwei Artikel, die sich damit befassen. Wenn man da entsprechend kommentieren würde, würde man vermutlich sofort gesperrt.

Wenn ich lese, dass Frank „Hauptsache nicht Erster“ Beckmann und Konsorten da mitmischen wollen, dann verabschiedet sich mein Optimismus leise weinend durch den Hinterausgang. Es ist ja kein haltloses Gemecker, sondern hier werden Befürchtungen geäußert, die sich Jahr für Jahr für verdammtes Jahr nicht nur bewahrheiten, sondern noch getoppt oder vielmehr, gebottomt werden – und der Nadir ist meiner Befürchtung nach noch längst nicht erreicht.

Und nein, natürlich macht das alles keinen Spaß. Aber alles stillschweigend hinnehmen und sein Missfallen nicht weiterhin kundtun erscheint mir in diesem Falle der völlig falsche Weg. Und zum Kundtun des Missfallens ist das hier meiner Meinung nach die beste und reichweitenstärkste Stelle. Solange mich Benny und die anderen diesbezüglich nicht zensieren, werde ich das auch weiter tun – und bis zum Ende aller Tage hoffen, dass sich was bessert.

(Okay, der letzte Satz war jetzt ein bissi pathetisch – aber das ist der ESC ja auch irgendwie, deshalb sei mir das hier verziehen.)

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara

Danke!! Ich sehe es genauso. Wäre ja noch schöner wenn wir alles was der NDR vermurkst kommentarlos schlucken müssten so wie Jannik es verlangt.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Kann Jannik aber verstehen.
Weil gefühlt jeder kleine Aufhänger genutzt wird,um seine Motzerei loszuwerden.
Aber sie ist durchaus sehr unterhaltsam.
Mir isset es wurscht.
Es kommt wie es kommt.
Ich bewerte das Essen(Beitrag 2023) erst,wenn auf auf dem Tisch ist.
Und nicht,schon,wenn der Koch die Möhren schält.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich war noch einigermaßen guten Mutes, bis zu dem Teil, in dem es hieß, dass die Programmdirektoren auch mitreden wollen. Sie haben keine Ahnung vom ESC, und, ohne den Herren zu nahe treten zu wollen: Musik ist, glaube ich, auch nicht ihre Kernkompetenz. Welches Interesse könnten sie denn haben, mitreden zu wollen?
Ich hoffe und bete, dass es nur ein Gerücht ist.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Gaby

Beten hilft da nicht mehr, da braucht man gleich eher nen Exorzisten!! 😉

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja ist in Ordnung, Kritik ist völlig angebracht und darüber beschwere ich mich auch nicht. Warum auch? Die ist vollkommen gerechtfertigt. Ich meinte ja eben „man soll einen Gang zurückschalten“, und damit meine ich das viele sobald einmal das Wort NDR in einem Beitrag hier im Blog fällt direkt das Gemotze wieder losgeht und das was ich meinte hat, so finde ich zumindest, mit Kritik nicht wirklich viel zu tun und ist oft auch einfach nur das Gleiche. Stillschweigen braucht natürlich niemand, aber im ernst, man kommt hier im Kommentarbereich an und liest, wie ich ja bereits geschrieben habe, erstmal nur sowas wie „NDR ungeeignet“, „NDR zweifelhaft“, NDR, NDR, NDR – aber am Sender NDR und der Führungsriege werden wir dazu wahrscheinlich eh nichts ändern können. Man muss da zwangsläufig versuchen irgendwie die Verantwortlichen zu erreichen, wie weiß ich auch nicht, aber dafür ist der Kommentarbereich hier im Blog denke ich wohl *leider* nicht das richtige, obwohl wir hier eine für deutsche ESC Verhältnisse reichweitenstarke Seite haben.
Die vom NDR die, die Beiträge hier lesen (und da gibt es sicher welche), sind bestimmt nicht das Problem aber hey ist nur meine Meinung dazu, kein Grund sich deswegen verrückt zu machen also sorry wenn ich jetzt jemanden ans Bein gepisst habe. 😀

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

@byJannik
Das geht mir ähnlich. Natürlich darf hier jede(r) die berechtigte Wut rauslassen, ABER, wenn ich schon lese „176 Kommentare“ unter einem Beitrag zum deutschen VE, habe ich schon gar keine Lust mehr selbst zu kommentieren. Anfangs lese ich noch die ersten Kommentare, aber nach 10, 12 scrolle ich einfach über die 120 Kommentare hinweg, die inhaltlich alle gleich sind.
Soll jetzt kein Angriff auf die Kommentarschreiber sein, weil es ja auch einen berechtigten Grund für die Wut gibt, es ist aber halt schon sehr repetitiv / langweilig / nervig die Kommentare unter Artikeln zum deutschen VE zu lesen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Können wir bitte eine Prozessdokumentation des Auswahlprozesses bekommen? Ohne Visualisierung steigt da ja kein Mensch durch. Alles in allem klingt das Ganze ohnehin so inspiriert wie eine Arbeitsanweisung beim LRA Ludwigsburg …

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Da Wolfslast in der EBU Riege ins Innere Core-Team vorgerückt ist, können wir schon mal mindestens mit einer mittleren Platzierung rechnen, vielleicht punkten wir besonders bei den Jurys. So passierte es zumindest bei Italien 2019-2022, Frankreich 2021, UK 2022 und Spanien 2022 auch. Habt ihr den Algorithmus nicht bemerkt. Natürlich muss man Glück beim Televoting haben, aber Jury Voting ist halt sehr durchschaubar die Jahre. Denke 2023 ist wieder Deutschland dran. Die Big5 werden jedes Jahr möglichst abwechselnd von den Jurys mit Punkten versorgt oder so wie die jeweiligen HoDs beliebt sind innerhalb der ESC-EBU Bubble. EBU ist halt auch korrupt, wie in der Politik nix neues. Wette auf eine Platzierung außerhalb Bottom 10. Wer wettet mit?

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Und nun lieber Kinder kommt das Sandmännchen.

4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
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3 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

@Patrick: Die Tatsache, dass Wolfslast im Core Team ist soll gut sein – häh? Die sogenannte Event-Expertin hat mehrfach bewiesen, dass sie nichts kann, nicht mal ein Interview mit einem besoffenen Selbstdarsteller steuern oder abbrechen. Wenn die Ahnung von Event Management hat, bin ich Steuerberater.

4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
3 Jahre zuvor

@Mariposa – viel Vitamin B, nehme ich an. Allgemein bekommen Leute in der Event-Branche nach wiederholtem peinlichen Scheitern keine weiteren Jobs auf dem Level.

Achim
Achim
3 Jahre zuvor

Na das klingt doch mal wieder alles völlig erwartbar, einleuchtend und transparent. Verschiedene undefinierbare Panel geben eine Entscheidungsvorlage für Programmdirektoren u.ä., die dann nach eigenem Bauchgefühl, Quotenerwartungen und politschen Erwägungen quasi allein entscheiden. Das Budget für den VE umfasst dann wahrscheinlich auch die Renovierung diverser Bürokratenbüros, was die Höhe völlig erklärt. Möglicherweise hat auch das Auswärtige Amt noch mitzuentscheiden, damit kein deutscher Song versehentlich die Gefühle eines europäischen Partners verletzt. Das würde zumindest vieles erklären, denn ein letzter Platz für Deutschland kann im Ausland bekanntlich keinen Schaden anrichten. Der Grund für die mangelnden Informationen über das TikTok-Verfahren liegt dann vermutlich darin, dass man von dem Teil des Budgets, der nicht für die Renovierungen benötigt wird, noch genügend Bots mieten muss, um einen radiotauglichen TikTok-Gewinner sicherzustellen. Sowas dauert natürlich, denn die Verhandlungen dazu laufen vermutlich auf chinesisch. Da darf man jetzt echt gespannt sein, was dabei heraus kommt. Obwohl, besser nicht. (P.S.: Falls jemand Sarkasmus finden sollte, so wäre dieser rein zufällig und natürlich völlig unbeabsichtigt. Also etwa so wie ein deutscher ESC-Song, bei dem man nicht nach spätestens einer Minute schreiend weglaufen muss).

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Achim

Schreiend weglaufen wäre ja schon ein Fortschritt gegenüber dem Nach 1 Minute-Einschlafen, das wir seit 2015 hatten …

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor

Außer bei Jendrik. Das in Professionell hätte durchaus was werden können.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Achim

Sorry, geht es nicht eine Nummer kleiner ? Das Argument mit der angeblichen Einflußnahme von Seiten Frau Baerbocks könnten glatt aus der AfD-Parteizentrale stammen….

Pablo
Pablo
3 Jahre zuvor

Das klingt ja nach einem erneuten Triangle of Sadness.

Nur dass „denen da oben“ kein Stirnrunzeln möglich ist (mit Macht und Geld in der Tasche wäre mir vllt auch alles schnuppe), sondern es lediglich wieder für uns reserviert ist, spätestens am 14.05.23.

Mein Bart wird grau… Levina-grau..

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  Pablo

„Levina-grau“, made my day
Komme bisher nicht auf das graue Stage Design klar… zum Song Perfect Life haha

Pablo
Pablo
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Hehehe ich auch nicht, ein weiteres Negativbeispiel der jüngeren ESC Geschichte, wie man es nicht machen darf – da waren sie ja fast in den 80ern kreativer mit dem grau.

(Wer hatte sich das eigentlich ausgedacht?
War das nicht auch Marvin Dietmann?)

Ich finde dieser Auftritt spricht Bände über die Verantwortlichen. Aber man hat ja daraus gelernt: die 180° Wende kam dann bei.. naja, Jendrik haha

Ich bin heute schon wieder optimistischer. Bei so vielen interessanten Einsendungen könnte vllt auch hier und da mal was Brauchbares beim Aussieben übersehen worden sein und es damit noch bis ULFL Bestand behalten. *Hoffnung/zuletzt/undso
Spätestens dann wird es ja das ARD-Publikum oder eine Fachjury aussieben, hatten wir ja auch schon oft genug: Laing, Blitzkids mvt fällt mir da spontan ein

goynen67
3 Jahre zuvor

Christine Strobl, Tochter von Wolfgang Schäuble und Ehefrau vom Thomas Strobl, Innenminister BaWü, hat es zur Programmdirektorin ARD geschafft. Da wird Sie sicher für eine qualitative, fachkundige Auswahl beim Song Contest beitragen. War jetzt sehr ironisch. Und vielleicht etwas unfaire. Grundsätzlich können wir nur hoffen das einfach gutes Material auf dem Tisch liegt und das auch erkannt wird. Egal von wem.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Meine Prognose für 2023: Wenn man einen Televoting freundlichen Lied aussucht und es endlich hinkriegt eine wettbewerbsfähige Performance zum Song auf die ESC Bühne zu kreieren, dann kann es Top 10 werden. Jedes Jahr kriegt Deutschland einen tollen Startplatz von der EBU und Produzenten, Ausnahme evtl. 2019 weil da einfach erst keine Performance oder Konzept zum Lied erkennbar war und das Lied beim Fanpublikum im Vorfeld auch nicht gehypt wurde. Mittelfeld sollte auf jeden Fall drin sein, denn keine ESC Pleitewelle hält beim ESC ewig, siehe Nordmazedonien 2019 oder Niederlande 2013. Klar sind viele Fans frustriert, aber 2023 in Liverpool wird es wieder besser, denn die EBU weiß, dass die Big5 Länder auch bei Laune gehalten werden müssen und da „schenkt“ man manchmal eine gutr bis mittelmäßige Platzierung, damit die nicht noch bei der ESC Finanzierung abspringen oder sich zurückziehen wollen. Man erinnert sich an die Gerüchte 2005 nach der Pleite mit Gracia, dass der NDR dem ESC den Rücken kehren will und nicht mehr teilnehmen will. Rumms, hinter den Kulissen und dann ging es doch noch weiter. Oder 2007/2008 als die EBU auch auf drängen von Leuten des NDR an den ESC Regeln schraubte, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden und die Quoten beim NDR nicht so toll wie erhofft waren und schwupps gewann Deutschland 2010 den ESC. Als Fan merkt man vielleicht nicht viel davon, aber die ganze Welt hinter den Kulissen, das ist wie in der Filmbranche von Hollywood. War ja mal mit jemandem sehr sehr eng zusammen, der beim TV arbeitete. Also ich könnte da Geschichten hinter den Kulissen beim Fernsehen erzählen, da hätte die Bildzeitung was zu berichten. Es geht viel um Kontakte und Interessen gewisser Leute. Klar, Televoting ist vielleicht nicht so beeinflussbar außer man heißt Kirkorov. Aber so ist unsere Welt halt einfach. Naiv sollte man nicht mehr sein müssen.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Und nun eine weitere Folge „Geschichten aus den Paulanergarten“.

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

O je. Da möchte man seine Erkältung auskurieren, und dann kommen solche Hiobsbotschaften …. aber was anderes hätte ich vom NDR auch nicht erwartet. Der NDR hätte mich schwer enttäuscht, wenn er mich nicht enttäuscht hätte.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@mauve

Oje, gute Besserung.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Um ganz ehrlich zu sein, habe ich in Sachen Deutschland und ESC den Kaffee richtig auf! Es reicht langsam, ständig jedes Jahr (ausgenommen 2018) den Satz „Willst Du Deutschland oben sehen, mußt Du das Scoreboard drehen!“) zu lesen! Seit der NDR vor gut zehn Jahren die alleinige Verantwortung für den ESC übernahm, hagelt es ständig Pleiten und niemand zieht mal endlich die Notbremse und läßt den Dilettantenstadel weiterhin am Herumfuhrwerken!

Andere Länder haben längst kapiert, wie der ESC läuft und sind ambitioniert und bis in die Haar- und Fußspitzen motiviert! Deutschland muß nicht jedes Jahr gewinnen, aber ehrgeizig sein, um in den Top Ten im Finale zu landen (der zehnte Platz wäre immerhin auch schon sowas wie ein Sieg). An welchen Ländern kann sich Deutschland mal eine große Scheibe abschneiden? Hier eine Auswahl:

1. Italien (Top Ten 2011 – 2013, 2015, 2017 – 2022)
2. Norwegen (Top Ten 2013 – 2015, 2017, 2019, 2022)
3. Schweden (Top Ten 2011 – 2022)

Hier im Forum ist schon einmal angeklungen, daß Deutschland im Gegensatz zu den Ländern Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark und Albanien keine Festivaltradition hat. Das ist mitnichten so, denn es gab schon in Deutschland nationale Festivals, die allerdings nicht als nationaler ESC-Vorentscheid (Ausnahme war das Jahr 1962, da gewann Cornelia Froboess mit „Zwei kleine Italiener“ und nahm am ESC in Luxemburg teil). So gab es 1959 und 1961 das Deutsche Schlager-Festival, das noch im gleichen Jahr mit dem Wettbewerb Deutsche Schlager-Festspiele einen Nachfolger fand und von 1961 bis 1969 sowie 1994 und von 1997 bis 1999 ausgetragen wurde. In den Jahren 1970 und 1973 gab es den Deutscher Schlager-Wettbewerb (bei ersterem trat übrigens die Siegerin des ESC von 1965 France Gall sowie David Alexandre Winter, der Luxemburg 1970 beim ESC in Amsterdam vertrat, an.

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

@Gaby. Danke! Der Weihnachtsmann hat mir am 24.12. die Erkältung mitgebracht. Besser wäre ein Geschenk mit einem Versprechen gewesen, dass der NDR nicht mehr mitmischt. 🙁

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

@Matty selbst der Bundesvision Song Contest bei ProSieben war ja fast eine Art deutsches Sanremo haha, aber sowas gibt’s ja allesamt nicht mehr. Einfach schade.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Auch die Fünfjahresbilanz von einem kleinen Land wie Moldau ist beeindruckend: 7, 13, 10, 3 und nur einmal im Semi steckengeblieben.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor

Okay, kaufen wir Kirkorov ein.^^

4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
4porcelli - In the east, The Otter marches on u24.gov.ua
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Wäre doch ideal, da hätte man gleich die Ausrede für’s schlechte Abschneiden: „Sie konnten sich nicht zum Proben treffen.“

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Bloß nicht….. Zudem hatte er mit den Erfolgen 2017 und 2022 nichts zu tun.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

An diese Schlagerfestspiele habe ich vorhin auch gedacht, sie fanden in Baden-Baden statt. Dieses Format unter einem anderen Namen in zeitgemäßem Format ist anscheinend nicht machbar….

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor

…im dunkeln ist gut munkeln oder the same procedure as every year.
🤡

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Na ja, das Interesse der Programmdirektoren, das ein erfolgsversprechendes LineUp zustande kommt, dürfte sich in einigermaßen engen Grenzen halten. 🙁

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Die Gerüchte um Beckmann, Strobl und Co. hake ich jetzt mal unter Laber und Rhabarber ab. Für mich ist das nur ein Gerücht von Thomas Mohr und sonst nichts. Seit 1996 ist er beim NDR und macht sich nach meiner Meinung immer wichtiger, als er tatsächlich ist. Sein Highlight während dieser Zeit: Lenas Sieg in Oslo 2010, den er live IM RADIO kommentiert hat (Quelle: eurovision.de)..Ich finde Thomas Mohr lauschte schon immer mehr dem Flurfunk des NDR, weil er von dem Bereich, in dem relevante Entscheidungen für den ESC getroffen werden, Lichtjahre entfernt ist.

Ich hoffe, dass ich damit richtig liege. Bin seit dem 23.12. auf Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern in Baden-Württemberg in WN und höre jeden Tag SWR 3. Davon jeden Tag drei Stunden die Sendung mit Consi. Consi äußert sich täglich zum ESC in Liverpool. Auch heute wieder, als er Sam Ryder spielte. Bei mir machte Consi über ’s Radio jetzt nicht den Eindruck, als ob uns irgendeine Hiobsbotschaft bevorstünde, mit der die ESC-Community fertig werden müsste.

Hoffentlich täuscht mich mein Eindruck nicht. .

AndiTR
AndiTR
3 Jahre zuvor

Mal Hand aufs Herz.
Glaubt überhaupt noch einer dran, dass es nach fast einem Jahrzehnt!! der Misserfolge, Blamagen und Desinteresse, der NDR irgendwann mal mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Mut hinbekommt. Jahr für Jahr wird das Konzept überdacht und dabei fischt man nur im Trüben. Das schlimme dabei ist noch, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird.

Der NDR kann es nicht und er will es nicht. Nach all den Jahren hat der NDR keinen Funken dazu gelernt und hat überhaupt keine Ahnung wie der ESC geht. Die Quote vom ESC Finale wird gerne mitgenommen und als Erfolg verbucht. Das ist mit Abstand das Wichtigste.

murzel2003
Mitglied
3 Jahre zuvor

Immerhin kennen wir jetzt schon ein paar Namen, die dafür sorgen werden, dass auch 2023 wieder ein hervorragender letzter Platz rausspringt.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Ich finde wie Benny viel Positives an dem Procedere, ob und wie sich die Chefetage wirklich einmischt, werden wir sehen. Im Grunde kann man denen nur sagen, dass sie sich damit keinen Gefallen machen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich damit Lorbeeren verdienen ist eher gering. Es zeigt aber auch, dass am ESC viele mitreden wollen, bei anderen Sendern dürfte das nicht anders sein.
Ich bin wie jedes Jahr guten Mutes, ärgern kann man sich immer noch hinterher.

sam
sam
3 Jahre zuvor

Außerdem findet morgen ,,Die große Silvestershow“ vorm Brandenburger Tor statt. Und Malik Harris wird dann u.a. auftreten.
Hier alle Musikalischen Gäste:

Scorpions, DJ BoBo, Malik Harris, Münchener Freiheit, Kamrad, YouNotUs, Alex Christensen, Jupiter Jones, Laurell, Moncrieff, Aura Dione, Calum Scott und viele mehr.
(Quelle: ZDF)

Die Show findet morgen Abends um 20:15 Uhr im ZDF statt.

https://www.zdf.de/show/willkommen-2023/videos/feiern-sie-silvester-mit-dem-zdf-104.html

Patrick Müller
Patrick Müller
3 Jahre zuvor

Haben wir Informationen, wer denn nun in der nächsten Runde schon ist?

Ich kriege jetzt schon Bauchschmerzen, wenn ich höre, was der NDR bei der Festlegung der Beiträge mal wieder für Personen/Gruppen eingemischt hat… Aber zumindest wurden „ESC-Experten“ befragt.

Ich würde mich freuen, wenn From Fall To Spring, Betül und Patty Gurdy beim VE sind. Den Rest darf der NDR aussuchen :)))

Bibi
Bibi
3 Jahre zuvor

Leute es ist ein Musik Wettbewerb und davon geht die Welt nicht unter wenn wir wieder hinten landen sollten!egal wer uns nächstes Jahr vertritt,wir sollten dahinter stehen!
Freut euch auf den ESC🤗Auf die teilnehmenden Nationen,die Lieder,den Trash,die Vielfalt und vieles andere was den ESC ausmacht.

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  Bibi

Ganz so egal finde ich das nicht. Wenn ich ein Land wäre, das regelmäßig als Elfter im Semi abschmiert (und davon gibt es einige), dann würde ich bei den deutschen Ergebnissen im Strahl k*****. Letztlich nimmt Deutschland im Regelfall dank der Finanzlage einem anderen, vermutlich besseren Beitrag den Finalplatz weg. Das ist einfach nur beschämend.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Dann sollte konsequenterweise der NDR künftig auf den Big-5-Platz verzichten….
Ich bin mittlerweile dafür.

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Mariposa: Besser wär das, ganz ehrlich. Und dann gäb es nur zwei Szenarien: Entweder sich endlich mal Mühe geben und trotzdem ins Finale kommen, oder aber so regelmäßig im Semi abschmieren, dass man irgendwann gar keinen Bock hat und komplett aussteigt. Ich bin ja für Erstens.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Bibi

@Bibi

Grundsätzlich würde ich Dir zustimmen. Natürlich gibt es dringendere Probleme als eine Platzierung beim ESC. Man sollte den teilnehmenden Acts auch nicht dauernd in den Rücken fallen, denn es hat sich ja auch oft gezeigt, dass die „Hauptschuldigen“ beim NDR zu finden sind.
Für das Ansehen des Wettbewerbs in Deutschland ist es aber auf Dauer nicht förderlich, wenn man Jahr für Jahr nach hinten durchgereicht wird. Das wirkt sich irgendwann auf die Einschaltquoten aus, was schlimmstenfalls bedeuten kann, dass Deutschland irgendwann komplett aussteigt. Da es sich nicht mehr rentiert.

Muss ja zugeben, dass ich Deutschland, wie es im Moment läuft noch nicht einmal groß vermissen würde. Ich finde jedes Jahr Lieblingssongs aus den anderen Ländern.

Aber schade ist es schon, der ESC hat es mMn einfach verdient, dass man sich etwas mehr Mühe gibt. Und so schaut man sehnsüchtig, ja, fast schon ein bißchen neidisch auf die tollen Festivals aus Albanien, Italien, Portugal, Spanien… Kann mir doch bitte niemand erzählen, dass diese Rundfunkanstalten wesentlich mehr Geld zur Verfügung haben.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@Gaby

Da der ÖRR leider unter sehr großer Kritik steht halte ich solche Festivals wie in Albanien, Portugal oder Italien (von Schweden reden wir erst gar nicht) für völlig utopisch, zumal es diese Tradition in Deutschland einfach nicht gibt.

Edelweiß
Edelweiß
3 Jahre zuvor

Herrn Mohr halte ich auch für einen Dampfplauderer. Seine „Expertise“ beim Song-Check war bislang die reinste Hofberichterstattung. Glaubt mir Leute: Der NDR will den ESC endgültig und komplett an die Wand fahren. Warum? Nicht um Geld zu sparen. Ein derartiger „Wettbewerb“ passt halt nicht ins links-grün versiffte Weltbild. Das traut man sich so natürlich nicht zu formulieren. Lieber werden wir regelmäßig Letzter, lieber bleiben wir Zahlmeister – nur ganz oben auf dem Schlagerthron, da will man lieber nicht sein, Deutschland ist schließlich in der „Opfer-Hierarchie“ ganz unten. Sorry – denkt mal drüber nach. Das ist MEINE MEINUNG. Wenn sich irgendwelche Trottel von Rechtsparteien diese zu eigen machen, geht mir das am Allerwertesten vorbei. Denen ist der ESC schnurz, denen ist Kultur scheißegal, die kennen nicht mal die Gedichte aus dem Kanon der deutschen Literatur.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

Noch so ein Verschwörungszeug, es nervt langsam….

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71

Langsam?? Mir ging das schon immer tierisch auf den Keks und gefühlt hat dies dieses Jahr auf dem Blog irgenwie zugenommen.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71:

Wenn du sagst NOCH so ein Verschwörungszeug, dann zähle mich gefälligst nicht dazu. Habe hier auf ESCK ohnehin schon wegen der in Dauerschleife verbreiteten Lüge des 4Porcellis den Ruf des rechtsradikalen und arroganten Arschlochs.

Und das nervt MICH so langsam. 🙁

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Mehr als das. Es beschmutzt unsere Community.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Benjamin Hertlein

Ich verstehe es auch nicht Benny, die Klappse hat wie erwähnt mal wieder Ausgang.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

@Timo1986

Lass es doch mal gut sein. Sonst schaukelt es sich wieder unnötigerweise hoch… 4porcelli hat doch schon lange nichts mehr gesagt zu Dir.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Gaby

Der Typ kann es einfach nicht sein lassen. Kaum ist Gras über die Sache gewachsen kommt dieses Kamel und frisst es weg, richtig nervig.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

LInks-grün versifft …. Echt bescheuert, daß man solches Vokabular hier lesen muß.
Optisch erinnern mich die Verantwortlichen eher an Konservative.

Philipp Amthor
Philipp Amthor
3 Jahre zuvor

Der Konservative steht immer an der Spitze des Fortschritts, Linke und Rechte bauen Mauern, wo keine sind.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

@ ESC 1994

Ich bin politisch sehr interessiert (früher auch aktiv) und mitunter auch dementsprechenden Foren, wo es direkt um die „Brandthemen“ geht.

Da war ich zur Abwechslung froh, daß es hier wesentlich entspannter zugeht
(da ja nur eine „Nebensache“). Mittlerweile geht auch bei einigen hier der Gaul durch, warum auch immer….. Früher waren die Argumente zu den deutschen Pleiten zwar genauso daneben, man konnte aber noch darüber schmunzeln.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71

Mittlerweile hat man das Gefühl dass sehr viele Anstalten gleichzeitig Freigang haben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

@ Timo1986

Ich meinte nicht Dich, sondern bezog mich auf den User „Edelweiß“, zuvor war es „Achim“.

Allerdings komme ich wiederum gut mit 4porcelli aus und ich bin mit ihm nicht immer einer Meinung.

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

Die haben hier echt jeden reingelassen …

*kopfschüttelnd ab*

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@ ESC 1994, Tamara

So ist es !

Teufelchen
Teufelchen
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

… „links-grün versiffte Weltbild“ … Sorry, aber das ist Nazi und AfD Scheiße. Frage mich warum man deinen Kommentar hier zugelassen hat.

Achim
Achim
3 Jahre zuvor

Wie, keine Festivaltradition? Im Gebiet des NDR findet jährlich ein großes ausverkauftes mehrtägiges Festival statt, das sogar über Europa hinaus Bedeutung hat. Muss man halt dessen Macher mal für den ESC gewinnen. Ok, die Line-Up beim Vorentscheid wäre dann ein klein wenig anders als vorher, aber ich fände einen VE z.B. mit den Scorpions, Blind Guardian, ASP, Mono Inc., Oomph und anderen Bands definitiv erfrischender als das, was der NDR so zusammenkriegt… 😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Achim

Musik, bei der ICH „schreiend weglaufen muss“, um Dich von weiter oben zu zitieren, und da bin ich gewiss nicht der einzige.

Bevor jetzt hier einige heftig widersprechen: Ich weiß, dass ich bei den ESC-Kompakt-Kommentierenden diesbezüglich zu einer kleinen Minderheit gehöre. Falls dieser Festival-Vorschlag entgegen meiner Vermutung tatsächlich halbwegs ernst gemeint sein sollte, hätte ich dagegen einzuwenden, dass dieses Festival doch stark jeglicher Art von „Diversity“ entgegenstehen würde, die ja sonst gern als Argument vorgebracht wird, wenn es darum geht, warum der Einzug dieser Art von Musik beim ESC so toll sein soll.

Manuela
Manuela
3 Jahre zuvor

Wie wäre es mal mit den ZDF!?

Moderation natürlich Barbara! Die darf nicht fehlen!
Von den Sängern, wäre ich für Leslie Clio. Aber ich bin Österreicherin, also weiß ich von den Deutschen nicht viel.

sam
sam
3 Jahre zuvor

Außerdem hat sich Mitchy Katawazi auch mit dem Song ,,Wild Side“ beim Deutschen VE beworben.

Hier seine TikTok Bekanntgabe:

https://www.tiktok.com/@mitchykatawazi/video/7182523674623298821?is_copy_url=1&is_from_webapp=v1

Und hier der komplette Song:

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  sam

Running On Air meets Wildfire?

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Wake me up (Avicii ft Aloe Blacc) meets Tröten von Bennys Lieblingslied ausm 2021er jahrgang.(Embers von James Newman) 🤣

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Stimmt, passt noch besser.

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  sam

Der Beitrag ist leider genauso langweilig wie „Summertime“.. Das wird nüschts.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  sam

„Langweilig“ würde ich ihn mit dem etwas merkwürdigen Dance-Break nicht nennen, aber außer den Schultern (einmalig) zuckt da auch bei mir nix.

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Genau das verstehe ich unter „langweilig“: Wenn bei mir nichts „zuckt“. 😁 Wenn schon ein uptempo-Song, dann richtig und nicht halbherzig. 😉

cars10
cars10
3 Jahre zuvor

Wie bereits mehrfach vorhergesagt:
Der NDR wird‘s verbocken!

Andere Länder haben auch schöne Lieder😉.

MoleL
MoleL
3 Jahre zuvor

Also From Fall to Spring sind wahrscheinlich beim TikTok-Voting mit dabei.
Bei einem TikTok-Live, dem ich zufällig zugeschaut habe, haben sie währenddessen die Email vom NDR bekommen, in der sie jetzt eine Live-Version des Liedes performen sollen mit Halbplayback und ohne Schnitte und so. Das sollte bis Anfang Januar an den NDR wieder geschickt werden.
Außerdem haben sie in dem Live Video noch einige TikTok-Bewerbungen kommentiert (man könnte auch gelästert sagen :D)

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  MoleL

Hoffe sehr, dass FFTS im VE sind – der einzige Song neben dem von Patty Gurdy, der mir halbwegs gefallen könnte (von den tiktok-Videosnach zu beurteilen).

eurovision-berlin
eurovision-berlin
3 Jahre zuvor

„…der Hinweis von Thomas Mohr, dass in diesem Verfahren (und gar bei der letztendlichen Entscheidung über das Vorentscheidungs-Line-Up?) auch diverse NDR- und ARD-Hierarchien ohne direkten ESC-Bezug mitreden wollen.“

Reicht schon. Da komme ich in Endzeitstimmung. Natürlich sind die um ihre Boni und Ruhegelder besorgt und wollen deswegen keinen Cent für den ESC ausgeben, es sei denn, es geht darum, andere Länder zu unterstützen.
Und vonwegen gewinnen… wo kommen wir denn da hin, da könnte das Publikum ja übermütig werden. Wieso soll es den ESC-Fans besser ergehen als den Fußballfans.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Thomas Mohr dreht und wendet sich wie die Fahne im Wind. Heute so, morgen so, übermorgen anders,….
Kann man abhaken. Pfff…

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor

From Fall To Spring werden im Vorentscheid dabei sein. Ein Indiz dafür ist dass sie DRAW THE LINE immer noch nicht veröffentlicht haben , obwohl sie das eigentlich schon hätten machen können. Sie halten den Song bewusst für die VE Promo zurück. Was Lonely Spring und Planschemaloor angeht , da wird man über TikTok abstimmen. Am Ende werden es 10 Teilnehmer sein , wie folgt :

From Fall to Spring – DRAW THE LINE
Leslio Clio – Almost be alone
Tiffany Aris – Heavy Rain
Mitch & Andre Katawazi – Wild Side
Joel Zupan – FEAR
René Miller – Concrete Heart
Anica Russo – Mirror on the wall
Patty Gurdy – Melodies of Hope
Jona – 10/10
Lonely Spring – Misfit (TIK TOK WINNER)

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Drei Namen auf deiner Liste kannte ich nicht: interessieren würde mich vor allem
Anica Russo – Mirror on the wall
Woher hast du die Info, dass sie sich beworben hat? Habe mir den Song angehört – er klingt gar nicht mal so schlecht!

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Sie hat einen Eurovision Song Contest Handy Hintergrund in einem Video, wo sie Werbung für das Lied macht .

mauve
mauve
3 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Ah okay – Danke!

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

In der TikTok Abstimmung werden folgende Teilnehmer sein

Betül – Heaven
Lonely Spring – Misfit
KLEO – Sinners
ADINA – Goldie

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Jeder Titel, der mehr als ein Wort hat, scheint den geneigten Zuschauer/Zuhörer intellektuell zu überfordern … so denkt wohl der NDR. Past ins Bild.

Der Optimist
Der Optimist
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Kein Lied auf Deutsch? Nicht Freaknation?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Der Optimist

Soviel zur „musikalischen Vielfalt“…..

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Das sind alles Spekulationen, die jeglicher Grundlage entbehren!!

Der Optimist
Der Optimist
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Mirror on The Wall ist nicht so ESC-tauglich, Concrete Heart auch nicht. Hoffentlich war die Vermutung zu Jona nur ein Albtraum. Wenn Jona sich tatsächlich qualifizieren sollte, dann nur über die TikTok-Abstimmung, oder?
Freaknation ist denke ich auch dabei, 10 Beiträge werden es schon sein.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Einige User gehen mit dem NDR sehr hart ins Gericht. Gut, ich stehe diesem Sender bezüglich ESC auch kritisch gegenüber. Ich glaube nicht, dass es einen anderen ARD-Sender geben wird, der die deutsche ESC-Verantwortung übernehmen will, und wenn dann nur als Kooperation. Oder ob es gänzlich zum ZDF wechselt, halte ich für noch unwahrscheinlicher.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender stehen auf dem Prüfstand. Reformen werden laut und heiß diskutiert. Deutschland leistet sich…

ARD besteht aus 9 Sendern:
Norddeutscher Rundfunk (NDR),
Radio Bremen,
Westdeutscher Rundfunk (WDR),
Hessischer Rundfunk (hr),
Mitteldeutscher Rundfunk (mdr),
Bayrischer Rundfunk (BR),
Saarländischer Rundfunk (SR),
Südwestrundfunk (SWR),
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Dann das ZDF als 10. Sender.

Hinzu kommen noch zwei:
Deutsche Welle (DW) und
Deutschlandfunk (Dlf)

Das sind 12 öffentlich-rechtliche Sender, die finanziert werden wollen, und nicht zu knapp. Alles Sender, die von den Rundfunkgebühren bezahlt werden. Hinzu kommen noch die staatlichen Zuwendung und Subventionierung.

Rundfunk-TV-Medien-Pluralität in allen Ehren, aber andere Länder machen es vor, nur einen öffentlich-rechtlichen Sender zu haben, siehe SVT in Schweden, NRK in Norwegen, BBC in Großbritannien usw.

Die Politik ist gefordert eine grundlegende Senderreform umzusetzen. Wer weiß, was aus den überflüssigen Digitalsenderablegern wie ONE, Phoenix, tagesschau24, alpha, zdf_neo, zdf_info… wird.

Was die TV-Übertragung von internationalen Events wie WM, Olympia, ESC etc. betrifft, wird es in Deutschland bestimmt auch Reform und Sparansatz geben. Ohne Wenn und Aber.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Also ich halte Phoenix überhaupt nicht für überflüssig. Solche Forderungen kommen hauptsächlich von Rechten bzw. „Konservativen“ die ständig über „linksgrüne“ Berichterstattung schwadronieren aber im Prinzip einen unterwürfigen „Rundunkf“ wie in Polen oder Ungarn haben wollen.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Im Kern aber schon richtig. Gerade, wenn sich auch die einzelnen Regionalprogramme nochmal je 5 exakt identische Radiosender leisten.

Selbst als jemand, der die Notwendigkeit des ÖR wann immer notwendig inbrünstig verteidigt, kriege ich regelmäßig Hörnchen, wenn ich sehe, dass die BBC aus einem deutlich geringeren Budget nicht nur ein Programmangebot rausholt, das seinen Auftrag, alle und alles mitzunehmen, erfüllt, sondern auch noch erfolgreich etliche Formate bei unseren hiesigen ÖR-Schnarchnasen an den Mann bringt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Nils

UK ist aber auch kein föderales System.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

Zum UK: Es gibt BBC One, BBC Two, BBC Three, BBC Four, BBC News, BBC Parliament, CBeebies, CBBC, Yesterday, … , dazu diverse Auslandsprogramme wie BBC World News, BBC America oder BBC Entertain; dazu noch die ganzen Radiostationen: BBC World Service, BBC Radio 1 (nicht zu vergessen BBC Radio 1Xtra, BBC Radio 1 Dance, BBC Radio 1 Relax), BBC Radio 2, … , bis BBC Radio 6 Music, und dann noch die ganzen regionalen Radiostationen, wie BBC Radio Leicester, BBC Radio Devon, BBC Radio London, …, BBC Radio Ulster for Nordirland, für Wales gibt’s das englischsprachige BBC Radio Wales und das walisischsprachige BBC Radio Cymru, für Schottland gibt’s auch zwei verschiedensprachige Sender.

Leider steht auch die BBC in Großbritannien schon länger unter Druck, vor allem von den Tories, die ja bekanntlich die Regierung stellen und von denen manche von der kritischen Berichterstattung bisweilen „not amused“ waren bzw. sind.

Daniel13
Daniel13
3 Jahre zuvor

Paul hat es mit seiner Band POULISH KID und dem Song Your Light unter die besten 40 Bewerbungen für die TikTok Abstimmung geschafft. Das verrät ein neues TikTok Video von DIFFUS .

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

mich würde interessieren ob das mit den 40 wirklich stimmt. Woher soll DIFFUS oder Poulishkid die Info haben? Falls es stimmt dann werden die Tiktok-User 40 zur Auswahl haben, falls nicht nochmal reduziert wird. Ich frage mich eh immer noch wie da abgestimmt werden soll. Aber da ist man ja wohl auch mit TikTok zusammengekommen um eine technische Lösung auszuarbeiten. Ich bin auf jeden Fall auf die Liveversionen gespannt, die es dann ja von den TikTok-Finalisten geben muss. Oder wir kriegen nur die Studioversionen zu hören.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Phoenix ist hervorragend, ich höre auch sehr oft Deutschlandfunk. Die „Linksgrünen“ (ich bin seit meiner Jugend in der SPD) werden dort, beim angeblichen „Staatsfunk“, sehr oft kritisiert und sicherlich nicht zu Unrecht. Es kommt halt immer auf das Niveau und die Wortwahl an.

Ganz klar, die „Öffis“ müssen reformiert werden, da hat auch selbst Böhmermann sehr fundiert darüber berichtet. Aber Zustände wie in den genannten Ländern möchte ich definitiv nicht.

Wer wirklich glaubt, Truppen wie die AgD (ich nenne sie so), würden „Deutschland retten“, weil sie die „Öffis“ abschaffen wollen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und man muß sich nur diverse Bundestagsdebatten dazu ansehen.

So, das mußte jetzt sein.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71

Ich stimme dir mit jedem Wort zu!!

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Schippschlapp71

Finde es auch immer sehr amüsant dass die Kritik am ÖRR besonders von den Medien kommt die selber nicht gerade für ausgewogene Berichterstattung bekannt sind, z.B. die gesamte Springerstiefel-Presse.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

@ ESC1994

Wobei die Springer-Krawallmacher in Sachen Ukraine die Regierung wegen Unfähigkeit kritisiert und alles andere als Putin-affin ist (wie angeblich so viele in den „sozialen“ Medien“). Dafür werden aber andere Feindbilder wieder aus der Mottenkiste geholt. …Das macht es natürlich nicht besser.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71

Besonders schlimmm ist Julian Reichelt, der mit Abstand schmierigste und ekelhafteste „Journalist“ in Deutschland.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

In der Tat ganz übel. Dabei gibt nun wirklich genügend Journalisten, die ich eindeutig dem konservativen Spektrum zuordne, vor denen ich aber Respekt habe (beispielsweise Robin Alexander). Ich kann mich nicht allzu sehr über zu wenig Meinungsvielfalt beklagen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Das seriös verkleidete Schmierblatt Die Welt hetzt momentan wieder mal besonders gerne gegen die EU …

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

ceterum

Die Welt ist einfach nur die Bild für Abiturienten, sieht erstmal seriös aus, ist aber vom Niveau her genauso ekligh und verkommen wie die das Oberhetzblatt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Das sind alles linksversiffte Kapitalisten…… Darauf muß man erst mal kommen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

@ Nils

Selbst die BBC hatte mit der Johnson-Regierung zu kämpfen. Begründung: Zu kritisch !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Und sie sind eingeknickt. Die BBC hat ein tolles Programm, außer wenn es um Politik geht. Da ist leider nicht viel mehr als Regierungspropaganda übrig, vor allem wenn es um die desaströsen Folgen des Brexit geht.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Naja, die Daily Mail beklagt sich gerade, dass die BBC wohl permanent „woke“ Ansichten in die Drehbücher ihrer Serien packe. Kann ich nicht beurteilen, aber alles, was Leuten, die den Kampfbegriff „woke“ verwenden, gegen den Strich geht, finde ich erstmal gut.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Nils

Ich auch, besonders wenn sich die Springerstiefel-presse aufregt weiß man man hat was richtig gemacht.

Ach ja, wundert euch nicht wenn ich etwas redselig bin, bin etwas betrunken.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

@ Nils, ich sage ja, dass alles bei der BBC, das nicht in die Sparte Politik fällt, gut ist, aber Laura Kuenssberg, ehemalige Leiterin des Ressorts Politik bei der BBC und BoJo Fangirl Nr. 1, hat dem UK mindestens genauso viel Schaden zugefügt wie die letzten 5 konservativen Premierminister.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Manchen Tories ist die BBC aber immer noch zu kritisch, deswegen halten sie die BBC auch für überfinanziert. Auch die Brexit-Berichterstattung hat einigen nicht gepasst. Brexit ja inzwischen auch beim Oppositonsführer Keir Starmer leider nichts mehr, woran gerüttelt werden sollte (er war ja, im Unterschied zum vorigen Labour-Chef Corbyn, ein überzeugter Remainer gewesen).

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Der Brexit ist ja leider auch deswegen passiert weil mehr Labour-Wähler als erwartet dafür gestimmt haben, viele Hochburgen besonders im Norden oder den Midlands (Sunderland, Stoke-on-Trent) haben ja sehr deutlich dafür gestimmt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Du hast recht, und weil Jeremy Corbyn die Europa-Skepsis seiner working-class Wähler im Norden bewusst war (viele machten Europa für die negativen Folgen der Tory-Sparpolitik verantwortlich), er aber auch nicht die linksliberalen Wähler, z.B. in London, verlieren wollte, hat er keine klare Position zum Brexit bezogen und rumgeeiert (im Unterschied eben zu Keir Starmer). Viele Wähler der von Dir beschriebenen Regionen haben es ihm bei den Parlamentswahlen 2019 aber nicht gedankt, in vielen Wahlkreisen dort gab’s zum ersten Mal in der Geschichte eine relative Mehrheit für den Tory-Kandidaten (bzw. die Tory-Kandidatin).

Der Optimist
Der Optimist
3 Jahre zuvor

„Gold“ von Loi könnte ebenfalls dabei sein…
Ich bin mir sicher, dass entweder „Lied mit gutem Text“ oder „Chuck Norris“ von Summerfield in der engeren Auswahl sein wird. Das würde ich bei der TikTok-Abstimmung nicht unterschätzen.
Hoffentlich ist Jona nicht dabei, das könnte schiefgehen 😉

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Jahre zuvor
Reply to  Der Optimist

Ich bin gar nicht mal so „Labour-affin“ (auch wenn man das bei mir vermuten könnte), aber Corbyn war abgesehen von diesem Thema keine Idealbesetzung

Was den Brexit allerdings angeht, da stimme ich Dir zu: Auch Stamer wird daran nicht rütteln. möglicherweise aber dafür sorgen, daß es nicht allzu sehr auf Kosten der Arbeitnehmer geht

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Corbyn war zum Zeitpunkt des Referendums der völlig falsche Parteichef für Labour, wenn man selbst jahrelang gegen die EU wettert und dann nur halbherzig für den Verbleib wirbt braucht man sich nicht wundern wenn etwa 35 % der Labour-Wähler für den Brexit stimmt.