Deutschland: Das war der Auftritt von S!sters im ARD-Morgenmagazin

S!sters sister Morgenmagazin ARD

Die deutschen Vertreterinnen beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv, S!sters, haben eine knappe Woche vor der Abreise nach Israel einen weiteren TV-Auftritt absolviert. Gemeinsam mit Wolfgang Dalheimer am Klavier präsentierten Carlotta und Laurita heute im ARD-Morgenmagazin eine reduzierte Version ihres Wettbewerbsbeitrags „Sister“.

Sowohl musikalisch als auch inszenierungstechnisch hat der Song heute sehr gut funktioniert. Ohne viele Bewegungen konnten sich die S!sters voll und ganz auf den Gesang und die Interaktion miteinander konzentrieren. Dass das eine erfolgversprechende Form der Darbietung ist, hatten die beiden schon im ZDF-Fernsehgarten unter Beweis gestellt. Durch die auf das Piano reduzierte Begleitung und die enge Kameraführung wirkte „Sister“ intensiver und der Text stand mehr im Vordergrund.

Der Auftritt war außerdem gesanglich auf einem sehr hohen Niveau und die Stimmen von Carlotta und Laurita harmonierten gut. Ob das ebenfalls am reduzierten Setting – volle Konzentration auf den Gesang – oder an den fortgeschrittenen Proben lag, können wir von dieser Stelle aus natürlich nicht bewerten. S!sters scheinen aber mehr und mehr auf Wettbewerbstemperaturen zu kommen und wir können gespannt sein, was sie uns am Freitag in einer Woche bei ihrer ersten Probe präsentieren.

Den kompletten Auftritt im ARD-Morgenmagazin gibt es hier in der Mediathek.



38 Kommentare

  1. Ich denke, dass die Jury Norwegen nicht einmal in ihren Top 10 im Semi haben werden. Ähnlich wie Finnland letztes Jahr. Ich kann mir maximal einen 15. Platz im Finale vorstellen.
    Dennoch ist Spanien für mich ein noch größerer Fail.

  2. Der Auftrifft im Morgenmagazin beweist mir wieder, dass mein Bauchgefühl vor dem Vorentscheid im Februar richtig lag. S!isters hat hier einen tollen Auftritt abgeliefert!

    Klingt vielleicht etwas hart, aber die meisten Power-ESC Fans wissen Punkte wie Gesang (in unserem Fall eine schöne Harmonie, nicht einfach gut hinzubekommen), eine gute Produktion und eine Nachricht die es so beim ESC meines Erachtens noch nicht gab, meist nicht zu würdigen.

    Bin mir sicher, dass man bei den Jurys einen guten Platz erwarten kann … Genau diese wissen Qualität zu würdigen ==> siehe Österreich 2018
    Selbst beim Publikum bin ich mir sicher, dass das Lied bei vielen Eindruck hinterlassen wird, nur eben nicht bei den Hardcore Fans, die das Zepter zum Glück nicht zu 100% in der Hand haben, sonst hätte Eleni 2018 Haushoch gewonnen.

    Desweiteren dürfen wir nicht vergessen, dass an der Bühnenshow keine Amateure am Werk sind, einfach mal ein wenig vertrauen haben und die jungen Frauen unterstützen. 🙂

    • Da gehen die Meinungen, wie wir wissen, auseinander. Ich finde eben genau im Gegenteil, dass dieser Act bei den Jurys kaum Chancen haben wird, da er ziemlich altbacken daherkommt. Das große Manko sind aber die beiden Sängerinnen, die den Text einfach nicht glaubwürdig transportieren können. Im Televoting sehe ich noch weniger Chancen. Michael Schultes Beitrag war nicht jedermanns Geschmack, aber qualitativ fanden das die meisten zumindest in Ordnung. Mit der guten Präsentation sind dann auch gleichermaßen die Punkte gekommen. Dieses Jahr kann auch ein überzeugendes Staging nicht helfen.

  3. Hab den Auftritt auch heute morgen gesehen und war insbesondere von der musikalischen Inszenierung sehr positiv überrascht – das fand ich wirklich gut. Nun bedaure ich, dass es kein Orchester gibt, aber ich finde tatsächlich auch die Bezeichnung „intensiv“ ganz passend – ich drücke die Daumen

  4. Der Auftritt zeigt mir insbesondere, dass die Inszenierung zum Ende hin auf jeden Fall deutlich aufmachen muss, um die Steigerung im Song zu unterstreichen. Aber gefällt mir soweit.

  5. Wie schon der Fernsehgarten Auftritt gefällt mir auch dieser hier. Dieses umeinander rum laufen und womöglich noch entfernt voneinander zu starten, halte ich für nicht vorteilhaft.
    Ich finde den Song und die Stimmen so viel intensiver.

  6. Ich finde die positiven Kommentare hier super, aber die Inszenierung ohne Herumlaufen liegt doch an der Größe der Bühne…. In Tel Aviv wird das ganz anders sein….

  7. Also, ich werd vermutlich nie ein Fan des Songs werden, aber immerhin singen sie jetzt gemeinsam. Sie scheinen an einigen Stellen die Einsätze verändert zu haben, sodass Töne, die sie zusammen nicht hinbekommen haben, einzeln gesungen werden. Find ich gut – und vielleicht heißt das ja, dass sie sich auch sonst noch was überlegt haben in Sachen Inszenierung.

  8. Wirklich gelungen diese Akustik-Version. Und die ganzen Close-ups sind auch gelungen.

    Da ja der deutsche HoD schon verriet, dass die Bühne in ihrer ganze Größe genutzt würde, wir es wohl ein langsames aufeinander zulaufen geben.

    Aber was sag ich. Ich fand ja auch die Finalinszenierung mit Ann-Sophie recht gelungen – auch wenn das überall verrissen wurde.

    • Da bin ich bei dir! Ann Sophie lieferte mir meinen liebsten deutschen Beitrag von 2009 bis heute und die Inszenierung war echt toll mit dem Gold-Schwarz etc. Und Black Smoke ist so ein toller Song, es ist mir egal ob das jeder verreißt, ich liebe es!

  9. Finde es gesanglich die gelungenste Version. Dieses Agressions-Urschrei-Sistergehabe ist zum Glück weniger. Bin positiv überrascht, aber mir ist es noch zu früh hier das Staging für Tel Aviv zu erkennen.

  10. Leider darf ja am Song selbst nix mehr geändert werden – mir wärs fast auch lieber, sie würden diesen nur von Klavier begleitet interpretieren. Also von den Stimmen und dem gesanglichen Können sind beide richtig TOP – wenns nur danach gehen würde, müsste man sie zum Favoritenkreis zählen. Für Tel Aviv wünsch ich mir, dass man ein ähnlich intime Inszenierung hinbekommt. Das Staging ist halt die grosse Unbekannte….

    Wie auch immer – die beiden sind super und wir können stolz sein so nen tollen Beitrag ins Rennen zu schicken. Falls die beiden Mädels das lesen – fühlt Euch gedrückt und Good luck – ihr wuppt das schon!!

  11. Letztens ist mir aufgefallen, dass es nur drei „Duos“ gibt und ich schätze, dass Finnland nicht im Finale dabei ist und Slowenien ist vom Stil ganz anders. Wer hatte die Common Linnets vor den Proben vorne gesehen. Chic finde ich das Outfit der Mädels beim Shooting in beige und schwarz und dann barfuß 🙂

    • Bei allen anderen Duos (wenn man auch noch Litauen mit nimmt) singt allerdings nur eine Person. Der andere ist mehr oder weniger nur Deko. Deutschland hat das Einzige Duo bei dem beide singen xD

  12. Okay, die Karten werden langsam neu gemischt. Auf das Video, das die Aufholjagd einläutet habe ich wohl vergeblich gewartet. Egal, jetzt hoffe ich auf die Proben, guten Gesang und ein tolles Staging und dann sind die Sisters die Überraschung des Jahres! Der Titel sollte aber noch unbedingt auch ohne ! Im Namen bei iTunes auffindbar sein.

  13. In ihrem neusten Vlog hat Carlotta verraten, dass es ein „Big Announcement very soon“ gibt. Schauen wir einmal, was es wird. Ich persönlich tippe jetzt nicht unbedingt auf das Musikvideo (das wäre promotechnisch schon wirklich etwas knapp). Ich denke, es wird vielleicht eine Info zu ihrem Auftritt geben. Vielleicht haben sie sich wieder etwas Tolles einfallen lassen. Die Ausnutzung der Bühne wird hoffentlich sinnvoll genutzt.

    Da Carlotta ja aber auch letztes Mal verraten hat, dass es das Musikvideo geben soll und sich diese News noch nicht bewahrheitet hat, bin ich gespannt, ob es dieses Mal wirklich ein so großes „Big Announcement“ sein wird.

    • Im Liliputland ist leider alles „big“. Aber schön zu sehen, dass die Mädels zuverlässig die Netzwerke füttern, war ja nicht immer so.

  14. Morgen sind die Sisters im NDR Fernsehen bei DAS! (Seltsam, auch ein Ausrufezeichen… Das kann kein Zufall sein!). Da wird dann bestimmt auch die große Neuigkeit enthüllt. Weltpremiere für das Video? Die Jungs vom NDR haben doch einen Plan!

  15. Bei ihrem Auftritt bei DAS! gab es leider keine neuen Informationen den Auftritt betreffend. Es wurde lediglich erwähnt, dass Laurita und Carlotta auch nach dem ESC (unabhängig vom Abschneiden) ihren musikalischen Weg erst einmal gemeinsam weiter beschreiten möchten.

    Die Akustik-Version des Liedes hat mir heute allerdings am besten von den gezeigten Auftritten gefallen. Richtig gefühlvoll und ausdrucksstark. Nach den heutigen Proben denke ich, dass wir vielleicht doch das Feld von hinten aufräumen könnten und es für einen Überraschungseffekt reicht.

    • Der Auftritt war super! Die Stimmen passten perfekt zueinander. Ich bin weiter zuversichtlich, dass das gut klappen wird.

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