Dark Horse: Welcher ESC-2019-Song wird bislang unterschätzt?

Eic 2019 The Interview Sessions Lake Malawi The Boyz Are Back In Town

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Wie gut sagen Fanvotings und Wettquoten das tatsächliche Ergebnis des Eurovision Song Contest voraus? Meistens gar nicht mal so schlecht, Überraschungen gibt es aber trotzdem immer. Wir werfen heute einen Blick in die Kristallkugel – welcher der Underdogs könnte in diesem Jahr unerwartet weit vorne landen? Wer wird zum Dark Horse 2019?

Polen

Tulia fallen in den Wettquoten immer weiter, gleichzeitig gehen aber viele davon aus, dass die vierköpfige Band aus Polen zumindest ins Finale kommt. Außerdem haben Tulia in Amsterdam bewiesen, dass „Fire Of Love (Pali Się)“ auf der Bühne nochmal eine ganz besondere Wirkung entfaltet kann. Mit dem richtigen Staging landen die vier Frauen sicherlich weit vorne.

Slowenien

Zala und Gasper aus Slowenien gelten eigentlich seit ihrem Sieg in der EMA 2019 als Dark Horse, in den Wettquoten schlägt sich das aber bislang nur sehr bedingt wieder. „Sebi“ ist kurz vor dem Probenstart eher wieder unter dem Radar, was bei ruhigen Dark Horses aber nicht ungewöhnlich ist: „Amar Pelos Dois“, Calm After The Storm“ und auch „You Let Me Walk Alone“ sind gute Beispiele dafür. Lassen wir uns überraschen, was sich nach den ersten Proben tut.

Kroatien

Ganz überraschend hat Roko bei unserem Songcheck-Voting nur knapp den Finaleinzug verpasst, aber wenn wir ehrlich sind: Wenn der Komponist von „The Dream“, Jacques Houdek, im ESC-Finale auf Platz 13 landen kann, wieso sollte Roko dann nicht auch ganz ähnlich abschneiden? Für diese Musik scheint es eine Nische zu geben, die selbst den meisten ESC-Fans verborgen bleibt.

Tschechien

Lake Malawis Song „Friend Of A Friend“ rangiert bei den Fanvotings und Wettquoten nicht gerade auf den vorderen Plätzen, aber der Lausbubencharme der drei Herren sowie ihre unprätentiösen Auftritte schaffen es sicherlich, das eine oder andere Teenie-Herz zum anrufen zu bewegen. Und auch Jamala hat in der Ukraine ihr Guthaben angeblich schon aufgeladen.

Was glaubt ihr, welches der genannten Länder wird das Dark Horse 2019? Darüber könnt ihr hier in unserer Umfrage abstimmen. Oder haben wir ein Land vergessen? Dann sagt es uns in den Kommentaren.

Wer wird zum Dark Horse 2019?

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Die potenziellen Fan Favourite Fails haben wir bereits hier veröffentlicht.


92 Kommentare

  1. Australien! Mit dem neuen Staging wird das der Wahnsinn! Vocals, origineller Song, Genremix, Handbewegungen, Attitude 😍 Das ist sooo perfekt! Go Kate!!!

  2. Tschechien, hoffe die Pullis bleiben daheim oder werden in die Farben blau-rot-weiß getauscht, dann ist es die tschechische Flagge statt die kolumbische 🙂

  3. Für mich eindeutig die Polinnen! Einzigartig in diesem Jahrgang! Diesen Auftritt kann man nicht übersehen oder überhören. Den Gesang mögen viele nervig finden. Ich finde es faszinierend und glaube, dass ich da nicht allein sein werde. Top5!

  4. Natürlich Slowenien ! Das ist dermaßen weg vom Mainstream und auch nicht zu extravagant. Wunderschön verträumt und zudem in der schönen Landessprache mit viel „srce“ (Herz). Go Zala und Gasper. So hört sich zeitgemäßer ESC an !

    • Es ist lustig, wie unterschiedlich wir den Begriff „zeitgemäß“ sehen. Denn auch ich bin ein Liebhaber des slowenischen und des portugiesischen Beitrags, aber ich sehe sie beide eher als abseits des Mainstreams. Bei „zeitgemäß“ denke ich an „zeitgeistig“, also bei Musik eher an so etwas wie Casting-Shows, Rap (Kollegah etc.) oder Singer-Song-Writer-Musik (Ed Sheeran und viele deutschen Sänger, hier im Blog habe ich mal den Begriff „Betroffenheits“sänger oder so etwas Ähnliches gelesen).

      Von dieser Musik darf meinetwegen ruhig auch etwas dabei sein, aber bitte auch weiterhin „typische“ ESC-Musik, gerne auch „klebrige“ 90er (wie in einem anderen Blog-Beitrag vor kurzem geschrieben), zahlreiche „abseitige“ Songs (wie Slo und Por dieses Jahr) und möglichst viele Titel in Landessprache.

      • „Zeitgemäß“ ist meiner Ansicht nach dieses Jahr der neben dem auch überall verwendeten „sphärisch“ der am meisten überstrapazierte Begriff.

      • Was für ein typisch @4porcelli generischer Kommentar! 😛 OMG, jetzt haben wir mal (kommt wie oft beim ESC vor?) einen elektronisch arrangierten Song, ohne viel Rhythmus oder Pianogeklimper, wo das Attribut sphärisch passt, schon gilt es überstrapaziert – nicht ernsthaft. Ich schreibe statt zeitgemäß auch gerne zeitgeistig, contemporary oder up2date. 🙂

      • up2date bitte oder zeitGemäß – das macht die Bewertung auch optisch trendy!

    • Auch ich liebe Slowenien sehr und würde ihnen sogar den Sieg von ganzem Herzen wüschen…
      Das berührt und wird sehr ehrlich und minimalistisch jedoch stark emotional glaubhaft transportiert.
      Ein ernsthafter Konkurrent für den Sieg zu den schon bekannten Verdächtigen 🙂

    • Ich würde Slowenien 2019 mit Portugal 2018 vergleichen.
      Leise, etwas verträumt, mit guter Botschaft und in Landessprache.
      Wenn Zala und Kaspar auch eine komplett reduzierte Bühnenshow nutzen, wird das in Unscheinbarkeit untergehen.
      Kann mir nämlich schlecht vorstellen, wie das in den 3 Minuten beim Publikum in Erinnerung bleiben soll.
      Und diese Magie zu transportien wie bei „Calm after the Storm“ traue ich den beiden einfach nicht zu.
      Sebi wird (leider) komplett vergessen werden, vermutlich sogar nur durch das Juryvoting überhaupt ins Finale kommen.

  5. Gerne auch Portugal. Wird noch ein wenig belächelt, könnte aber für einen Achtungserfolg sorgen. Zudem auch extrem tanzbar, aber eben nicht im üblichen Stil. Das ist der Sound der Zukunft !

    • Ich glaube nicht, dass das der Sound der Zukunft ist, aber es ist ein außergewöhnlicher Song mit Weltmusikeinflüssen und sogar ein portugiesischer Song, den ich mag, aber die landen meistens eher hinten…

  6. Denke dass Tscheschien den besten Popsong dieses Jahr hat, aber weil nicht wirklich tanzbar wird er von der Blase ignoriert. Die Zuschauer und vor allem die anrufwütigen Mädchen dürften das anders sehen,
    Auch das Australien teilweise als Wackelkandidat für’s Finale gesehen wird ist ein Witz. Polen und Slowenien stehen ja nur in den Wettquoten schlecht da, die Blase hat schon registriert, dass das besondere Lieder sind.

  7. Meine Dark Horses in diesem Jahr sind Slovenien, Georgien, Tschechien und vor allem Österreich das wird ja total unterschätzt…..

  8. Ich seh ehrlich gesagt unsere S!sters auch als Dark Horse. Ich hab den Song und die Mädels im Vorentscheid echt unterschätzt und bin ebenfalls auf der „Aly und sonst keiner – Spur“ gefahren. Aber die beiden kommen extrem sympathisch rüber und wenn der Song gut Inszeniert wird, könnte durchaus TOP 15 drin sein. Ich vertraue hier den Jurys, die sind immerhin ja auch ein bisschen dran Schuld, dass S!sters den VE gewonnen haben.

    • Mit Sympathie alleine gewinnt man keinen Blumentopf, Deutschland schon zweimal nicht. Ich habe ganz starke Levina-Vibes. Selbst „Ghost“ war als Song besser und hat nicht funktioniert.

  9. Mit tollem staging würde ich auch Österreich noch nicht ganz abschreiben. Nicht als Sieger aber mit einem Finaleinzug könnte paenda durchaus überraschen

  10. Für mich gehören auch Tschechien und Polen sowie unser Beitrag und Portugal zu den Dark Horses in diesem Jahr. Wenn man sich auf Youtube die Kommentare zu unserem Beitrag durchliest, kommt das Wort „underrated“ sehr häufig vor.

    Wenn es um die Frage „Welcher ESC-2019-Song wird bislang überschätzt?“ geht, dann fallen mir einige ein: Frankreich, Niederlande, Griechenland, Slowenien und Island.

    • Niederlande findest Du überschätzt? Echt? Kannst Du Dich dazu noch mal mit ganz viel Detail äußern?

    • Ich halte das für unrealistisch. Belgien wird damit im Halbfinale hängenbleiben, wie das auch schon im letzten Jahr der Fall gewesen ist.

  11. Polen tippe ich auch auf Platz 5… Und ihr habt Belgien vergessen… Mit richtigem Staging könnte das sicher gut abschneiden, denn die Message passt ja optimal in die Zeit (Fridays for Future etc.)… Und Australien würde ich auch Richtung Top Ten einschätzen…

    • Echt jetzt? „Friday for future” message?

      Ist bei mir noch nicht angekommen, diese Botschaft.

      Falls es so wäre, hätte ich ausgeprägte Sympathien für die Botschaft, für das Lied allerdings immer noch nicht.

      • Meine Sympathien halten sich auch in Grenzen. Das ist genau die typische Musik aus Castingshows und dafür bin ich schlichtweg nicht das Publikum. Zudem gefällt mir das schlechte Englisch nicht.

    • Belgien bleibt ziemlich sicher im Semi kleben, was schade ist, aber die haben ja alles falsch gemacht (unklare Aussagen, schlechter Refrain, mittelmäßiger Sänger)

  12. Ich bin ein Dark Horse Fan!

    AUS, CZE, POL, POR, SLO, also prinzipiell alles, was hier genannt wird, ist in meinen persönlichen Top 10. Deswegen ist für mich auch Semi 1 das deutlich stärkere, aber ess ist jedes Jahr so, dass mein Empfinden stark von dem aller anderern abweicht….,

  13. Meine Dark Horses sind eine Quadriga:

    • Australien
    • Tschechien
    • Slovenien
    • Portugal

    Unter DH verstehe ich aber eher ein deutlich besseres Abschneiden als Bubble und Bookies es vor den Proben einschätzen.
    Außer Portugal sogar Platz 3-6 Potential bei den anderen. Mehr allerdings nicht.

    Einen Überraschungssieger, statt NL, IT, RU, CH halte ich dieses Jahr für absolut möglich. Am ehesten vielleicht noch SE.

    • Dark Horse bedeutet übersetzt eher ein graues Pferd, welches nicht besonders auffällt, deshalb bei den Wettquoten unterbewertet ist und dann plötzlich doch sehr gut abschneidet.
      Portugal kann man daher streichen, das hat in der Bubble schon zu viel Aufmerksamkeit, nur ist die so einseitig, dass es in den Wettquoten eher schlecht aussieht.Es nützt eben nicht, wenn 10% es Top-5 setzen und 90% auf den letzten Platz. Genauso ist es bei Solwenien.

  14. Bei mir sind eigentlich alle songs dort, wo sie hingehören. Holland, italien, , russland, schweden und schweiz als sieganwärter. Da kommt nur die schweiz als fff-anwärter in frage.
    Montenegro, san marino, georgien, moldau und litauen auf den letzten plätzen. Und da kommen für mich san marino und georgien als schwarzes pferd-anwärter in frage.
    Ob jetzt slowenien knapp ins finale rutscht und dort rang15 macht oder polen sich auf platz 8 schreit kann passieren, wäre aber jetzt keine riesenüberraschung.

  15. Ich sehe da einige Kandidaten, letztes Jahr gab es ja drei Dark Horses in den Top Five. So extrem wird es dieses Jahr nicht, aber ich glaube an Tschechien (der wahrscheinlich beste Synthpopbeitrag seit Jahren), Slowenien (wenn die beiden auf die Zuschauer nicht verstörend wirken), Polen (das wird ziehen, auch weil weniger Rock als im Vorjahr dabei ist), Ungarn (ich finde den Song sogar stärker als Origo) und evtl sogar Litauen, der ist für mich der Borderlinequalifier.

  16. Wenn ich mir die Wettquoten so anschaue, dann klar: Ungarn und Armenien. Sind für mich klar in den Top 15, vielleicht auch noch höher.

  17. Ich möchte mal Albanien in die Runde werfen. Eine starke Interpretin, ein Sound der dieses Jahr so gut wie ein Alleinstellungsmerkmal besitzt und ein Songthema, dass auch die Diaspora-Albaner mitnimmt. Könnte mit einer gelungenen Präsentation sehr überraschen!

    Ansonsten auch Portugal und Polen. Beide sehr eigenständig und mit gewissem Love-it-or-hate-it-Potential, was beim ESC durchaus ein Vorteil sein kann.

    • Vor allem auch deswgen, weil man ja nicht gegen einen Song anrufen kann (also „hate it“ zum Ausdruck bringen). Alle Genannten werden beim Televoting sehr gut abschneiden und was die Juries machen, kann man schlecht einschätzen.

    • Keine Diasporapunkte, Song der ärgerlich ist (beginnt stark und verpufft dann), Gesang wird auch eine Schwäche sein, nibulöse Botschaft. Das geht im Semi baden, letztes Jahr war Belgien noch höher gehandelt und dann Puff im Semi raus. Ich bin da immer sicherer, dass das raus fliegt.

      • Allerdings steht und fällt bei Belgien wieder alles mit dem Staging. Das Staging letztes Jahr war furchtbar, deswegen sind sie trotz tollem Song nicht ins Finale gekommen. Der Song dieses Jahr ist zwar nicht so gut, aber wenn sie den gut inszenieren, dann könnte der unter den Top 15 landen.

      • Ja klar, aber ich kann es mir nicht vorstellen, klar raus ist die Nummer nicht, aber ich sehe zB Weißrussland mit mindestens genauso guten Chancen…

      • So weit würde ich nicht gehen, aber im ersten Semi sind nur zwei sichere Qualifier und zwei sichere Rausflieger. Beim Rest kann alles passieren…

      • Im ersten Semi gefallen mir Portugal, Slowenien, Ungarn, Island, Griechenland und mit Abstrichen San Marino, Polen und sogar Georgien.

        Im zweiten Semi sind es Niederlande, Aserbaidschan, Albanien, Dänemark, Nordmazedonien, Schweden und mit Abstrichen Schweiz und Irland.

        Also alles in allem ziemlich ausgeglichen. Allerdings ist Semi 1 musikalisch wesentlich abwechslungsreicher.

        Zudem muß man bedenken, daß am Dienstag lediglich sieben ausscheiden werden und davon wohl vier relativ sicher feststehen.

  18. Meine Dark Horses: Belarus, Belgien, Litauen, San Marino

    @ Cedric: Bitte nicht Dänemark weit vorne – das ist 100 % Süßholzgeraspel. Es muss wirklich nicht sein, dass etwas dermaßen Honig triefendes kommen muss.

    • Bitte nicht Belarus ! Das ist genau diese Art von Billigact, die vor etwa zehn vielleicht noch gezogen hätten……

      Gegen Dänemark hätte ich gar nix einzuwenden.

    • Belgien würde ich auch nicht abschreiben. San Marino fände ich cool, allein mir fehlt der Glaube. Dänemark mag ich sehr, aber ich fürchte mittlerweile, Leonora könnte eine Wackelkandidatin für das Finale sein. Drücke die Daumen.

  19. Tschechien ist für mich ganz klarer Top Ten Antworter und ich bin etwas verblüfft, dass der Song quasi gar nicht in Fan-Diskussionen auftaucht – modern, catchy and macht (für mich im Gegensatz zur spanischen Grölnummer) wirklich gute Laune; dazu sehen die Jungs gut und sympathisch aus – meine Nr. 6.

      • Lach belanglos kann ich nachvollziehen, s!sterZ ist besser aber nicht … als nächstes lobst Du noch Perfect life ;-).

  20. Wäre ja erst mal zu klären, was ein Dark Horse überhaupt ist. Ist das eher ein Überraschungsqualyfier oder ein Song, der es überraschend in die Top5 schafft. Was war letztlich DAS Dark Horse 2018. Deutschland oder doch Irland?

    Ich denke, dass Ungarn vollkommen unterm Radar fliegt und am Ende vielleicht sogar wieder in die Top10 kommt…

    • @ 4porcelli

      Keine Angst, „Perfect life“ bleibt für mich eine ganz peinlche Bankrotterklärung für die große Musiknation.

  21. Der Inbegriff eines Dark Horse ist Deutschland 2019. Die Mädels werden total unterschätzt. Ich bin mir sicher, die werden deutlich besser abschneiden, als viele Fanhupen das hier meinen.

    • Die Mädels haben die Ausstrahlung die sie brauchen um die Jury überzeugen zu können. Im Endeffekt kommt es auch darauf an Sicherheit auszustrahlen. Das schaffen sie auch. Wenn sie auch nicht gewinnen, aber sie können eine Top 10 Platzierung schaffen. Hattest Du anfangs nicht geschrieben, das Du Carlotta nicht können würdest? Hehe, jetzt kennst du sie. Bis heuer hat sie bei allen Wettbewerben an denen sie teilgenommen hat gut abgeschnitten. Und mit Laurita hat sie eine starke Gesangspartnerin. Sie können / werden für eine Überraschung sorgen! 🙂

      • Ich erwarte auch nicht das sie gewinnen werden, ehrlich gesagt hätte ich das mit keinem anderen Kandidaten bei der VE erwartet. Ich denke durchaus das ein ordentliches Ergebniss drin ist. Bin mal gespannt wie die Proben in Tel Aviv sich auf die Wettquoten auswirken werden. Für das nächste Jahr hoffe ich doch, das nicht nur junge Abiturienten ins deutsche VE-Finale kommen, sondern auch mal Leute über 40 oder Gruppen. Etwas mehr stilistische Vielfalt wünsche ich mir schon. Und mindestens einen Song in Deutsch.

      • @escfan05
        BB Thomaz ist 34, Lilly among clouds 29, Laurita 26 und Aly 24; soviel zum Thema junge Abiturienten!
        Außerdem liegt das Alter der meisten ESC-Teilnehmer inzwischen nun einmal zwischen 20 und 35 (früher war es eher bei 25 bis 40), von daher ist es schon sinnvoll, auch beim VE den Schwerpunkt darauf zu legen, was nicht heißen soll, dass Künstler über 40 pauschal ausgeschlossen werden sollen; aber sie haben beim ESC halt einen schweren Stand.

  22. @ eccehomo42: Falls Du mit “ 2 sichere Qualifier“ Zypern und Griechenland meinst, sei Dir mal nicht zu sicher, da könnte auch ein FFF hinter stecken!

    @ 4porcelli: Dürfte daran liegen, dass es zu viele Top 10 Anwärter gibt. Ich sehe da ein enges Ergebnis im Kampf um die Top 10. Und Deutschland ist nicht chancenlos! 🙂

      • Ich find’s total spannened dieses Jahr! Vor allem ist mir völlig unklar, wer gewinnen wird. Sicher bin ich mir nur, dass Jury und Televote unterschiedliche Gewinner haben werden.

    • Das sind tatsächlich meine zwei sichersten Qualifier, aber auch da habe ich auch schon an FFF gedacht. Das erste Semi ist für mich kaum berechenbar, da ist das zweite doch eindeutiger.

  23. Außer @ESCFan2009 hat hier noch Niemand Australien genannt. Viele sehen es im Halbfinale draußen, aber eben wegen dem Love it Or hate it – Faktor und man eben nicht gegen ein Lied anrufen kann sehe ich es in den Top 15

    • Na ja, für Estland wäre alleine schon die Finalteilnahme ein Erfolg. Allerdings bin ich beim Startplatz genau zwischen Island und Portugal sehr, sehr skeptisch….

  24. Als Dark Horse seh ich eigentlich nur Belgien. Ansonsten ist dieser Jahrgang insgesamt so finster, dass man auch keine dunklen Pferde mehr erkennen kann *duck und weg*

    • Belgien hat mit Startplatz 10 aber einen schweren Stand! Dahinter kommt die bärige Urgewalt aus Georgien (11), dann Australien (12) mit der hohen Spitzstimme und dann darauf folgt gleich Island (13) mit dem Donnergrollen. Wer erinnert sich dann noch an das ruhige Belgien?

  25. Als Dark Horse bin ich ganz klar für Lettland. Extrem unterbewertet, wie ich finde. Schon bei der Vorentscheidung hatte ich meine eigenen „CATS“-Vibes, und bei meiner Familie kam es mit am besten an. Zum Verhängnis könnte allerdings die Startposition werden…

    Ansonsten kann ich mir Kroatien auch gut als „Shock Qualifier“ vorstellen – für mich wäre das wirklich ein Horrorszenario. Ich hoffe, dass Litauen die Sparte besser bedient, denn persönlich glaube ich auch an eine ziemlich gute Platzierung (ähnlich wie Donny Montell 2016) im Finale für Jurij. Naja, wir werden sehen…

  26. Die Suche nach dem ultimativen schwarzen, im Hochglanz strahlenden Pferd des Jahrgangs ist ähnlich wie die Suche nach einem guten Handwerker in diesem Jahr. Es ist wie ein Sechser im Lotto gewinnen 😉

    Kroatien: Vielleicht als Pausenclown und Lachnummer.
    Bis heute vergessen andere Kommentare aufzugreifen. Roko’s Landessprache ist tief dalmatinisch und da bedeutet Riba sowohl Fisch wie Mädchen … Außerdem hört sich ‚Sanjam o Ljubive‘ noch schlimmer an als ‚I dream of love‘.

    Slowenien: nur wenn sie den ganzen Song lang einander glückselig in den Augen schauen und diesen Blick eingefangen wird.

    Zu Polen und Tschechien meinte Sohnemann, dass er sich ‚the son of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend of a friend‘ angeln will und mit ihm ‚the fire of love‘ erleben möchte. ^^ Also keine dunkle Pferden, nur als Mittel zum Zweck. Sie dürfen die Kutsche ziehen, beim ESC auftreten und danach ihre weitere Karriere nachgehen.

    Andere potenziellen schwarze Pferden gibt es reichlich. Im Grunde alle Teilnehmer mit weniger als 1% Chance auf den Sieg bei den Wetten oder alle Songs, die man hier nicht im Finale sieht. Zwischen alle Männern mit und ohne Kopfstimme werden Albanien und Nordmazedonien sich hervor heben – zwei Frauen mit kraftvollen Stimmen.

  27. Es gab in den letzten Jahren einige hochgehandelte Beiträge, die am ESC nicht rüberkamen (Belgien 2018, Amir 2016, Mazedonien 2017, Israel 2014), einige Dark Horses ( Aminata in Wien, Cesar Sapmson 2018, NL und Conchita 2014 , D 2018,..). Dark Horses heuer: AUS, AUT, BEL, POL, Guilty Pleasure San Marino mit Serhat, SLO

    • Amir hat immerhin Frankreich das beste Ergebnis in diesem Jahrzehnt beschert. Sorry, „nicht rüberkommen“ ist für mich etwas anderes….

  28. Alleine die Tatsache, dass auch dieses Jahr mindestens ein Lied gleichzeitig als FFF und als Dark Horse bezeichnet wird, zeigt ja schon, dass keiner wirklich wissen kann, wie das Ganze tatsächlich ausgeht. Am Ende ist eben der persönliche Geschmack maßgeblich, das macht einen Musikwettbewerb ja so spannend. In dem Sinne setze ich mich für Belgien, Dänemark und Slowenien als „DH“ ein, die sich alle in meinen Top 6 befinden.

  29. Schade lieber Beitragersteller, dass Österreich nicht als Dark Horse Anwärter erwägt wurde. Für mich ist paenda ein absolutes Dark Horse 🙂 Liebe Grüße

  30. Unterbewertet sind Sisters . Nach der 1. Probe in Tel Aviv verstummen hier die Stimmen Sisters seien doch das aller letzte.

    Ich mag die Niederlande, Italien, Daenemark, Island, Deutschland, Portugal und auch Polen

    • Naja, normalerweise wird dann behauptet, die Juries seien bestochen worden, die Televotes manipuliert oder es liegt alles nur am Bart, also von daher – die Erfahrung zeigt, dass die „Antis“ immer Gründe für’s „Anti-Sein“ finden, auch wenn die Mehrheit etwas gut findet. Dann fressen Fliegen eben Scheiße etc… 🙂 Ich persönlich glaube aber leider auch nicht wirklich an sehr viele Punkte für Sisters, lass mich aber ausgesprochen gerne eines besseren Belehren.

  31. Slovenien ist für mich näher am Fanfavorit-Fail als am Dark Horse, weil es von Anfang als DER Dark Horse behandelt wird und daher eine gute Plazierung erwartet wird. Die Wetten spiegeln das auch wider.
    Das ist für mich aber nicht die Definition eines Dark Horse, sondern die eines Favoriten.
    Nur weil etwas unauffällig scheint und ruhig ist, muss es nicht immer zwangsweise ein Dark Horse sein.
    Kroatien, Moldawien, Lettland, Irland, …
    All diese haben das Potenzial zum Dark Horse, weil diese im Gegensatz zu Slovenien gar keiner auf dem Schirm hat und das ist die Definition von Dark Horse.

  32. Irgendwie geht mir hier Albanien ab. Ich glaube, dass Polen, Nord-Mazedonien, Israel, Österreich und Albanien weit besser abschneiden werden als zurzeit gehandelt. Außerdem glaube ich, dass Azerbaijan mit Hilfe der Jurys in den Top 5 landen wird. Dieses Jahr wird es einige Überraschungen geben, da es keine richtigen Favoriten gibt aber auch keine so richtig schlechte Songs.

    • Albanien könnte auch besser abschneiden, als viele vielleicht denken. Auch Österreich, trifft zwar nicht ganz meinen persönlichen Geschmack, da etwas anstrengend. Aber die Frau hat schon Personallity, nicht nur wegen der blauen Haare.

    • Ich denke mal, Aserbaidschan landet eher in den Top 5 als Russland und/oder eventuell Schweiz. Wäre auch ganz nach meinem Geschmack…

  33. Tschechien habe ich persönlich in meinen Top6. Hat einen schönen – Achtung Anglizismus – flow. Sänger sympathisch, der Beitrag wurde durchweg positiv bei Befragungen kommentiert. Dass es in den Wetten so abfällt, muss daran liegen, dass man in Tschechien keine Ambitionen hat. Anfangs war ich noch skeptischer, inzwischen sehe ich da klar linkes Scoreboard.

    Auch wenn ich Slowenien als persönlichen Favoriten markiere, bin ich mir darüber im klaren, dass die Televoter da nicht mitmachen werden. Meine (optimale) Benchmark wäre dafür Aminata 2015, die bei Jurys sehr gut wegkam.

    Wenn Leonora nicht so steril in die Kamera gucken würde, traue ich Dänemark ein recht gutes Abschneiden zu. EInfach, weil die Melodie & Text schon nach einem Takt ins Blut gehen und auf Couch-Potatoe Ebene funktionieren könnte.

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