Den ESC 2019 gewinnt ein Mann…oder?

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Natürlich wissen wir jetzt, einen knappen Monat vor dem Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv noch nicht, wer in diesem Jahr das gläserne Mikrofon nach Hause tragen wird. Aber eins scheint doch fast schon ausgemacht zu sein: Den Titel holt in diesem Jahr ein Mann. Immerhin stehen auf den ersten sechs Plätzen der Wettanbieter ausschließlich Männer:

  1. Niederlande: Duncan Laurence – Arcade
  2. Russland: Sergey Lazarev – Scream
  3. Schweiz: Luca Hänni – She Got Me
  4. Italien: Mahmood – Soldi
  5. Schweden – John Lundvik – Too Late For Love
  6. Island: Hatari – Hatrið mun sigra

Aber welche Frauen haben denn nach aktuellem Stand noch Chancen, den Männern in Sachen ESC-Sieg 2019 in die Parade zu fahren? Hier ein rein subjektiver Überblick.

Zypern: Tamta – Replay

Wenn es nach den Buchmachern geht, hat Tamta aktuell die besten Chancen aller Frauen, den ESC zu gewinnen. Ihr „Replay“ rangiert nämlich auf Platz 7 der Wettquoten. Ob Zypern den Vorjahreserfolg allerdings wirklich mit der gleichen Masche wiederholen und Tamta Eleni Foureiras Auftritt toppen kann? Zumindest fraglich…

Slowenien: Zala Kralj & Gašper Šantl – Sebi

Slowenien galt schon früh als Dark Horse. Mit ihrem ruhigen und unscheinbaren Liedchen könnten sich Zala und Gašper wie einst die Common Linnets in die Herzen der Zuschauer singen und spielen. Und ein gemischtgeschlechtliches Duo würde jeglicher Diskussion und Artikeln wie diesem hier den Wind aus den Segeln nehmen. Celebrate Diversity!

Polen: Tulia – Fire Of Love (Pali Się)

Das polnische Quartett Tulia wird von den Buchmachern im Moment sträflich unterschätzt und lediglich auf Rang 30 der Wettquoten geführt. Wer aber den Auftritt bei Eurovision in Concert gesehen und gehört hat, weiß, dass der Song locker drei Minuten trägt und dass Polen für das Finale und einen der vorderen Ränge gesetzt sein dürfte. Auf eine Top 10 Platzierung würde ich sogar Geld setzen – wieso sollte es also nicht auch noch weiter nach oben gehen?

Malta: Michela Pace – Chameleon

Michela ist im Moment DIE Aufsteigerin in Sachen Spotify-Plays und hat sich außerdem auf Platz 8 der Wettquoten festgesetzt. Damit steht sie zwar noch hinter den bauähnlichen Tracks aus der Schweiz und Zypern, am Ende wird aber die Performance in Tel Aviv darüber entscheiden, wie sich diese drei Songs sortieren. Ein Fuego-Effekt für Malta? Nicht ausgeschlossen!

Griechenland: Katerine Duska – Better Love

Bei Griechenland scheint im Moment eine große Lücke zwischen Platz 9 in den Wettquoten und der eher mittelmäßigen Beliebtheit sowie der wenig euphorischen Rezeption des Auftritts bei Eurovision in Concert zu klaffen. Auch hier dürfte es wohl von der Performance abhängen, ob das tatsächliche Ergebnis dann so oder so ausfällt. Aus dem Rennen ist das sehr moderne „Better Love“ jedenfalls noch nicht.

Jetzt seid ihr gefragt: Welche Frau hat Eurer Meinung nach die besten Aussichten auf den Eisernen Thron?



35 Kommentare

  1. Ich bin mir auch zu fast 100% sicher, dass das dieses Jahr die Männer unter sich ausmachen. Ich denke es wird ein Rennen zwischen Italien und den Niederlanden. Russland und Island spielen auch mit vielleicht. Puh… Welche Frau hat am ehesten Chancen? Katerine und Tamta wahrscheinlich, aber ich seh beide nicht in der Top 5. Ich hoffe auf Slowenien als Underdog.

  2. Aus heutiger Sicht, wird da kaum eine Frau vorne mitmischen. Island oder Russland. Kein Song ist besonders stark, insofern wird das Staging besondere Bedeutung haben.

  3. Ich hoffe so sehr das Slowenien endlich das bekommen was sie verdienen, Top 5 Platz.
    Zypern und Griechenland gehen in meinen Augen eine Nummer zu sicher um zugewinnen.
    Polen und Malta könnte ich mir sogar noch vor Griechenland UND Zypern vorstellen.

  4. Nehme an, dass die Männer das machen. Am ehesten traue ich dabei Zypewrn eine gute Platzierung zu. Bei den Männern halte ich die Niederlande für überschätzt und setze auf Italien oder die Schweiz.

  5. Mein absoluter Female Favorite (und Jahressieger) nimmt leider nicht teil. 🙁

    In meiner derzeitigen Top Ten hätte ich an Weiblichkeit noch Slowenien auf Platz 7, Albanien auf der 9 und Serbien auf der 10. Davon könnte sich höchstens noch Slowenien nach vorne mogeln.

  6. Selbstverständlich mein female favorite und Platz 1 2019: Kate Miller-Heidke ❤
    Ansonsten aber tatsächlich Katerine Duska. Ich liebe Griechenland dieses Jahr, das steigt bei mir mehr und mehr. So eine positive, harmonische und künstlerische Botschaft! Sooooo toll ❤❤
    Go Kate and Katerine!

    • Kate Miller-Heidke ist auch mein female favourite, ich werde ihr die Daumen drücken (der erste australische Beitrag überhaupt, für den ich das tue).

      • @Thomas M. (mit Punkt!):
        Jaaa, damit sind wir schon 5 im KMH-Fanclub: Lucius, Volkisistan, (irgendeinGetränk)Bernd, du und ich 😃 Niemand kann uns mehr stoppen!

      • Ich bin auch noch da 😀
        Allerdings bin ich im Club eher nur ein assoziiertes Mitglied mit Beobachterstatus und ohne Stimmrecht, weil ich den Song zwar sehr mag, aber nicht wirklich an einen guten Platz im Gesamtergebnis glaube. Im Televoting rechne ich wiederum fest mit den TOP 10 🙂

      • Yay, dann willkommen @floppy! Offiziell aufgenommen als Mitglied Nummer 6 😂 Wenn du an Top 10 Tele glaubst, ist es perfekt, denn ich glaube an viele Jurypunkte. War zwar etwas verhalten bei der eurovoix Jury gestern, aber so ein künstlerischer Beitrag ist nornalerweise Juryfutter par excellence 😁

  7. Dieses Jahr gewinnt keine Dame, am ehesten in die Top Fünf kommt Griechenland, auch wenn mich der Song null berührt. Slowenien ist sehr schwer einzuschätzen. Nicht so ein starkes Damenjahr, aber letztes Jahr waren da auch nur dir ersten beiden.

  8. Die Niederlande wäre mir als Sieger von den Favoriten am liebsten. Evtl. noch Schweden, aber erstens glaube ich nicht ganz daran, und zweitens muss es nicht schon wieder Schweden sein.

  9. Ich sage es sicherheitshalber nochmal: Die Polinnen werden weit vorne landen. Ich denke, in diesem Jahr kommt es wirklich auf den Abend an. Die Inszenierung und der Auftritt müssen sitzen und dann können einige überraschen. Für mich stehen die Top 3 absolut noch nicht fest.
    Und allen schöne und sonnige Ostertage!

  10. Den russischen Song mag ich sehr gerne, wenn auch mit schlechtem Gewissen, aber an einen Sieg glaube ich auch nicht wirklich. Könnte auch auf einen ESC in Russland verzichten. Also TOP 10 ja, evtl. TOP 5, aber Sieg – nee.

  11. Bei mir liegt die beste Frau auf Platz 7 (Tamara), knapp gefolgt von Jonida (Platz 8). Wenn auch gemischte Doppel zählen, habe ich noch Slowenien auf Platz 3. 🙂
    Mit Ausnahme von Australien dominieren auch am anderen Ende meiner Liste die Männer: Darude & Sebastian, Roko, Kobi und Michael Rice. Das Mittelfeld ist voller Frauen.

  12. Ich würd mich totlachen, wenn Australien mit Kate Miller-Heidke den ESC gewinnt – da würden hier und wo auch immer wohl so manche vom ESC-Glauben abfallen, harhar.

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