ESC-Songcheck kompakt (34) – Norwegen: „Spirit In The Sky“ von KEiiNO

KeiiNo Norsk Melodi Grand Prix 2019

KEiiNO hat sich als Band extra für die norwegische Vorentscheidung bzw. den ESC zusammengefunden. Die Gruppe besteht aus der Sängerin Alexandra Rotan, dem Sänger Tom Hugo und dem Joiker Fred Buljo. Alexandra hat die Entstehung von KEiiNO im Interview mit uns folgendermaßen beschrieben: „Tom und ich haben uns vor fünf oder sechs Jahren kennengelernt, als wir einen Song für jemanden in Japan geschrieben haben. Und dann haben wir uns letztes Jahr wiedergetroffen, weil wir beide am Melodi Grand Prix teilgenommen haben. Damals hat es nicht mit dem Sieg geklappt, als es jeder allein versucht hat. Also haben wir es jetzt gemeinsam gemacht. Und wir haben auch Fred mit dabei. Er ist ein samischer Rapper und Songwriter.“

Auch wenn KEiiNO in der norwegischen Vorentscheidung Norsk Melodi Grand Prix bei den internationalen Jurys einen schwierigen Stand hatten, konnten sie das Fernsehpublikum in allen Votingrunden klar von sich überzeugen.

Der Song

KEiiNOs Wettbewerbsbeitrag „Spirit In The Sky“ zeichnet sich vor allem durch die außergewöhnliche Mischung zwischen einem typischen ESC-Europop-Schlager und dem samischen Joik von Fred aus. Geschrieben wurde der Song von den drei Bandmitgliedern selbst sowie Alexander Olsson, Henrik Tala und dem Hamburger Produzenten Rüdiger Schramm, der unter anderem auch schon für Beatrice Egli und Andreas Gabalier geschrieben hat.

Textlich beschäftigt sich „Spirit In The Sky“ mit der Natur als höherer Macht, die in schwierigen Zeiten Kraft verleihen kann. Damit lassen die Protagonisten nicht nur die samische Sprache, sondern auch Elemente der samischen Mythologie in ihren Song einfließen.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 5/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: Ich halte „Spirit In The Sky“ für den zum Scheitern verurteilten Fanhype der Saison. Schon die Vorentscheidungsperformance fand ich uninspiriert und auch stimmlich eher grenzwertig. Aber auch der Song selbst ist mir einfach zu gewollt und – ich muss es leider so sagen – zu billig. Ich gestehe KEiiNO aber gerne zu, dass ein solcher Song im Wettbewerb für einen schönen Farbtupfer sorgt, die Erwartungen an den ESC bedient und offensichtlich bei einigen Freude entfacht. 5 Punkte

Douze Points: Endlich darf Tom Hugo zum ESC. Yeah! Leider ist der Song etwas wild zusammengestückelt und kommt musikalisch zehn Jahre zu spät. Aber die Kombi aus Disco-Beat und samischem Gesang macht daraus ganz großes Kino. Für so etwas muss man dem ESC auf Knien danken – und hoffen, dass es ins Finale kommt. 12 Punkte

Peter: Vor ein paar Tagen musste ich mich einer zahnärztlichen Wurzelbehandlung unterziehen (braucht man nicht) und um diese besser zu überstehen, habe ich während der Behandlung durch meine dynamische Notfall-Zahnärztin Steffie Hamer (29) meine Spotify-Eurovision-Playlist aktiviert und in der entscheidenden (bohrenden) Phase lief KEiiNO. Die Musiktherapie hat funktioniert, ich bin derzeit schmerzfrei. Volle Punktzahl hätte ich aber schon vorher verteilt. Zwar ist hier irgendwie ein Retortenprojekt am Start, aber hier liefern drei entspannte Sympathieträger einen schmissigen, witzigen und supergut tanzbaren Popgroover mit gefälligen samischen Folk-Rap-Elementen (neues Wort!) und einer (zugegebermaßen etwas überhöhten) Feelgood-Message. I like a lot. Meine (zu Ostern anwesende) Patentochter (Marietta, 26) hingegen meinte nur: „Hardcore-Pop kommt nicht vor in meiner Welt.“ „Spirit in the sky“ ist also anscheinend eher ‚was für Ältere. 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 29/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Spirit In The Sky“ auf Platz 3 von 41.

Wie schneidet der norwegische Beitrag "Spirit in the Sky" von KEiiNO ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
(15) Island: „Hatrið mun sigra“ von Hatari
(16) Portugal: „Telemóveis“ von Conan Osíris
(17) San Marino: „Say Na Na Na“ von Serhat

Erste Hälfte des zweiten Semis
(18) Armenien: „Walking Out“ von Srbuk
(19) Dänemark: „Love Is Forever“ von Leonora
(20) Irland: „22“ von Sarah McTernan
(21) Lettland: „That Night“ von Carousel
(22) Moldau: „Stay“ von Anna Odobescu
(23) Österreich: „Limits“ von Paenda
(24) Rumänien: „On A Sunday“ von Ester Peony
(25) Schweden: „Too Late For Love“ von John Lundvik
(26) Schweiz: „She Got Me“ von Luca Hänni

Zweite Hälfte des zweiten Semis
(27) Albanien: „Ktheju tokës“ von Jonida Maliqi
(28) Aserbaidschan: „Truth“ von Chingiz
(29) Kroatien: „The Dream“ von Roko
(30) Litauen: „Run With The Lions“ von Jurij Veklenko
(31) Malta: „Chameleon“ von Michela
(32) Niederlande: „Arcade“ von Duncan Laurence
(33) Nordmazedonien: „Proud“ von Tamara Todevska



90 Kommentare

  1. Tom „Silbereisen“, „Miss Helium“ Michelle Alexandra und DJ Ötzi-Fredl laden zum „Großen Gaudi-Hüttenfest der millionen Polarlichter“. Support von der pantomimischen Heiltanz AG. Für künstlerische Beratung und spartanische Elastan-Textilien zeichnet Dirty Hairy Glöööckler verantwortlich. Der zünftige Stampfer garantiert rhythmisches Klatschen auf 1 & 3. Überhören sie die läppischen Sekunden Strophen, hören sich stattdessen am Exzess von Pre-Chorus & Refrain, Refrain, Refrain auf die Zwölf satt. Obwohl der Song als No-Brainer kommt, ist er natürlich ein Statement gegen alle vergangenen Sünden der Menschheit und für Weltfrieden. Nicht dass man es dem Text anmerken würde …

    Gewinnspiel: Die ersten phonetisch korrekten Einsendungen des Sami-Klangs gewinnen eine verfilzte Wolfsperücke oder eine Jahresration von Freds Gurgellösung. Trostpreise: Heliumballons für den richtigen Ton zum Mitsingen.

  2. Danke Jorge…. Ich kriege das rhetorisch nicht mal annähernd so hin, um dieses nervige Liedchen zu beschreiben..

    Meine Güte, wird das hochgelobt. Dabei ist es nix anderes als ein Konglomerat von Klängen, die etwa so vor zwanzig Jahren angesagt waren.

    Ich tippe im FInale auf einen Platz ganz hinten und in diesem Fall darf man ausnahmsweise der Jury mal dankbar sein.

    Ich werte mit 1 von 10 Punkten und warte auf den Kommenar von togravus….

    • Ich mag den Song sehr gerne und für mich auch ein Kandidat fürs Finale! Daa Lied macht gute Laune und ist tanzbar. Bonuspunkt ist der samische Einschub, der es in Schweden durch Jon Henrik bisher nicht zum ESC schaffte. Die drei sind auch sehr sympathisch.

      Wer hier für „bleibt im Halbfinale hängen“ stimmt, isr entweder sehr naiv oder hat einen sonderbaren Musikgeschmack!

    • Danke, auf irgendeine Art muss so Stück schon wenigstens schräg unterhaltend sein, damit man Fun am Glossieren hat.

      Von meiner persönlichen Abneigung abgesehen (mein Musikgeschmack ist ohnehin nicht „altersgerecht“), habe ich schon festgestellt, dass die ü50 bei Befragung auf Keiinos Zuckerbäcker-Dance angesprungen sind. Alles darunter konnte damit nichts anfangen. Könnte mir vorstellen, dass es so ähnlich wie bei Zoe läuft.

      • Ich hoffe ja noch immer auf ein Lost in Verona …
        Übrigens, hilft Freds Gurgellösung auch gegen Brechreiz?

      • Prophylaktisch bei allergischem Brechreiz nicht. Die Mischung aus Waldmoosen und Elchkuharomen könnte zudem mit Vokal-Diarrhoe & Haarverlust korrelieren.

      • Wer (noch) viele Haare hat, kann aber auch verschwenderisch damit umgehen! Ansonsten rate ich zu den Heliumballons, die Effekte sind nur vorübergehend.

      • „Loin d’ici“ und „Verona“ sind meine absoluten Lieblinge der letzten Jahre. Dabei werde ich erst in ein paar Monaten Ü50 sein! Bisher habe ich zwar keinerlei Zusammenhang zwischen diesen Titeln und Keiino erkannt, aber es kann ja kein Zufall sein, dass Ihr ausgerechnet diese beiden Meisterwerke hier erwähnt. Auf jeden Fall muss ich mir den Begriff „Zuckerbäcker“-Stil merken, ganz offensichtlich ist das die Musik, auf die ich stehe (und ja, ich mag in der Tat alles „Süße“).

      • @Thomas M. Eigentlich habe ich den Begriff der Architektur entlehnt. Die imposanten Protzbauten an den Magistralen nach dem Weltkrieg in der Stalinzeit bekamen an die Fassade süße Verzierungen, welche sie etwas kitschig/süßlich wirken liessen.

      • Den Begriff kenne ich auch aus der Architektur, und da ist er in der Tat nicht allzu positiv belegt.
        Allerdings werde ich diese unschöne Herkunft bei meiner positiven Besetzung des Begriffs nach Deiner Übertragung auf die Musik einfach ausblenden. Aber halt, vielleicht muss ich das ja gar nicht: Mir fällt gerade das Argument ein, dass diese Protzbauten ohne die verniedlichenden, süßen Verzierungen noch deutlich unerträglicher gewesen wären 😉

  3. Komposition: Was man in Hatari’s Spielzimmer vorgefunden hat.
    Gesang: Passt nicht und damit doch zusammen.
    Text: Auf Gipfelhöhe entstanden. Immerhin besser als in Amsterdammer-Coffeeshop-Rausch.
    Finale: Warum nicht?
    Gewinner: Nein.

    So wie Serhat … einfach gute Laune und jetzt das nächste Lied.

  4. Ich bin seit ein paar Tagen 48 und weigere mich, dies als „Musik für Ältere“ zu kategorisieren. Da rettet auch der samische Einschlag wenig und ich mag normalerweise landestypische Sachen.

    Niederlande 10/10
    Aserbaidschan 8/10
    Albanien 8/10
    Dänemark 7/10
    Nordmazedonien 7/10
    Irland 6/10
    Schweden 6/10
    Schweiz 6/10
    Litauen 5/10
    Lettland 4/10
    Österreich 4/10
    Rumänien 3/10
    Malta 3/10
    Armenien 2/10
    Norwegen 1/10
    Moldau 1/10
    Kroatien 0/10

    Vom britischen OGAE-Club erhielt dieses Machwerk übrigens 12 Punkte…..Nach 15 Abstimmungen ist dort Deutschland noch ohne Zähler.

  5. Instant Appeal? Definitiv vorhanden. Substanz? Definitiv nicht vorhanden. Beim ersten Hören noch mein achter Platz ist Norwegen jetzt nur noch auf Platz 28. Musikalisches Malen nach Zahlen. Die etwas suboptimale Live-Performance hilft leider ebenfalls nicht. Die prollige In-Your-Face-Version von Joik-Pop wird aber bestimmt sein Klientel finden.

    Persönlich ziehe ich da allerdings noch den schlechtesten Jon-Henrik-Mello-Song (und sie wurden leider von Jahr zu Jahr schwächer) mittlerweile Keiino vor.

  6. Ich weine innerlich noch immer um Morlands unglaublich schönes „En livred mann“, welches im Vorentscheid sofort von der Jury raus geworfen wurde… DAS war mal ein Song, wow. Norwegen hätte sich ohne Diskussion in meiner Top 3 wieder gefunden… Stattdessen…. bekamen wir das hier.

    Bescheuerte Dorfdisko, setzt sich zusammen aus Florian Silbereisens neuer Lieblings-Schlagersängerin, dem übermotivierten ,mit der Kehle joikenden (?), Sami Politiker und irgend einem dritten Typen, den man beim CSD aufgesammelt hat und der wohl einfach alles macht, sogar verfilzte Wolf Perücken aufsetzen. Das ungleiche Trio gibt uns einen saudoofen Song, der so tut, als sei er traditionell und „ethno“, nur weil der Sami Parteivorsitzende zwischendurch mal was sagt. Da passt nichts zusammen. Euro-Schlager von der ganz schlimmen Sorte. Billig, chaotisch, altbacken, zum Mitklatschen… Und leider genau das, was ganz vielen gefällt. Ich finde es gruselig und möchte es nicht im Finale sehen…

    Trotzdem noch 3/10

    Mein Tipp: Knapp Finale, aber FFF des Jahres.

    • JeG_
      2. März 2019 um 10:41 Uhr

      Mein absoluter Favorit ist Morland mit „En livredd mann“.. Der könnte sogar fast Mahmood von meinem 1. Platz stoßen. Leider wird er aber definitiv nicht gewinnen, gegen die Nummer von Keiino wird er nicht ankommen. „Spirit in the sky“ finde ich ja auch super, aber ich bin trotzdem traurig, dass Morland nicht gewinnen wird. 🙁

      😉

      • Ja henrik, du musst mir nicht meine eigene Meinung erklären, ich weiß ganz genau was ich damals geschrieben habe. 😉 Sachen ändern sich und ich habe mich damals davon beeinflussen lassen, dass jeder Keiino so toll fand. Ich habe das Lied nie wirklich super gefunden und hab mir nur was vor gemacht. Seitdem ist das Ding stetig gesunken in meinem Ranking und ich finde es ehrlich schlecht. Was für einen Sinn hatte dein Kommentar nun?

      • Ach entschuldige bitte, ich hätte nicht erwartet, dass du dich gleich so angegriffen fühlst. Ich finde es ja nur interessant, wie manche ihre Meinung (oder den Geschmack) so schnell ändern können. War ja auch bei Australien so… Es fällt halt auf, wenn jemand immer so klar und deutlich seine Gedanken rausposaunt. Sieh es doch als Kompliment, immerhin lese ich deine Kommentare (und zwar sehr gerne), obwohl ich mich gar nicht so oft hier aufhalte. Es war mir sogar meinen allerersten eigenen Kommentar wert.
        Friede?
        Frohe Ostern. 🙂

      • Es tut mir Leid, der Zwinker Smiley kommt immer so passiv aggressiv, deswegen dachte ich, du meinst das als Angriff. Ich bin manchmal etwas zickig, Entschuldige. 🙂

  7. Mein Platz 37: Norwegen
    „Ein ganz schlimmer Rednex-Abklatsch, bei dem ein durchaus eingängiger Refrain mit
    Anlehnung an Saara Aaltos Monsters (die Arme!) mit einer „ethnical“ klingenden Stimme
    gepaart wurde. Das einzig Positive daran ist, dass ich es Tom Hugo gönne, weil ich seinen
    letztjährigen Beitrag beim norwegischen Vorentscheid mochte.
    4/10“
    Add: Das Musikvideo ist noch das Beste an diesem Song, weil immerhin unterhaltsam!

  8. Direkt nach der norwegischen VE fand ich das Ding eher so naja, obwohl ich damals schon einigermaßen schockiert war, als es hier beim Leserbarometer dann echt auf dem ersten Platz war. Mittlerweile muss ich sagen, ich finde es einfach nur noch schrecklich, derzeit mein Platz 37. Es nervt mich ohne Ende, vom ersten bis zum letzten Ton. Es wird leider ins Finale kommen und dort erwarte ich dann einen Platz im unteren Mittelfeld. Kann mir nicht vorstellen, dass die Juries hier mordsmäßig Punkte springen lassen werden.

  9. Bei mir verläuft die Entwicklung eher in die andere Richtung als bei porsteinn (wenn auch weit weniger dramatisch). Ich wunderte mich am Anfang, warum dieses Lied in so vielen Videoschnelldurchläufen vorne war und dachte: Mal wieder so ein typisch überbewerteter Skandinavien-Song, zumal der nervige, einfältige Refrain doch sehr stark an „Monsters“ aus dem letzten Jahr erinnert.

    Es reicht zwar immer noch lange nicht für einen Platz in meiner Spitzengruppe, aber ich muss gestehen, dass ich mich inzwischen freue, wenn dieser Song läuft, neben dem schwachen Refrain gibt’s doch auch einige ganz passable Passagen. Außerdem habe ich hier gerade gelesen, dass es sich um „ein Konglomerat von Klängen“ handelt, „die etwa so vor 20 Jahren angesagt waren“ – das ist ein großes Lob, welches den Aufwärtstrend des norwegischen Beitrags in meiner Gunst bestätigt!

  10. Klebrige Ethno-Schlager-Grütze vom allerschlimmsten, und dann auch noch schlecht dargeboten. Löst bei mir Brechreiz aus und ist gefühlt mein letzter Platz. Trotzdem Viel Glück!

    • Also noch hinter Kroatien? Jeder Kommentar, in dem „The Dream“ als „Nichtletzter“ erkennbar ist, hebt meine Laune beträchtlich 🙂

      • In meiner offiziellen Liste, die vor über einem Monat entstanden ist, habe ich Norwegen auf dem 35. und Kroatien auf dem 38. Platz, weil ich bei der Liste immer versuche, möglichst objektiv zu sein. Zwischen dem Ende der Vorentscheidssaison und dem Beginn der Proben herrscht bei mir strengstes ESC(aktuelles Jahr)-Hörverbot, weil ich im Mai noch Überraschungen erleben möchte. Wenn ich jetzt and die Beiträge denke oder sie ansumme, kann ich zumindest sagen, dass der kroatische Beitrag mich weder aggressiv macht noch einen schlechten Geschmack im Mund verursacht. Beides trifft für KEIINOS Liedbeitrag leider nicht zu, und deshalb denke ich, dass Roko Norwegen noch überholen wird.

      • Diese Pause, um Überraschungen im Mai möglich zu machen, ist eine sehr gute Idee. Früher hat man die Titel ja auch meist erst am Finalabend kennengelernt.

        Allerdings steige ich während der Vorentscheidungssaison noch nicht so richtig ein, das würde mich zeitlich völlig überfordern. Somit mache ich mich erst, wenn alle ESC-Teilnehmer feststehen, ans ernsthafte Durchhören und Vergleichen. Ich hatte dann bald eine erste Rangliste, aber gerade bin ich in einer Phase, in der ich jeden Titel mindestens halbwegs anhörbar finde, sodass ich am liebsten keinen Titel hinter Platz 30 setzen würde 🙂 Das Schönhören hat also umfassend durchgeschlagen, im Unterscheid zum letzten Jahr, da gab es Beiträge, die ich auch bis Mai weiterhin nicht ausstehen könnte, wie z.B. die Niederlande.

      • Bei mir ist Kroatien Vorletzter vor einem Beitrag, der hier noch zur Abstimmung ansteht (nein, nicht Deutschland…..)

  11. Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 60 %
    Das Lied ist gut, aber der Auftritt war ideenlos und seelenlos. Mit einer stimmigen Inszenierung kann mal noch viel rausholen…sollen sie sich nur mal von den Schweden was abgucken.
    Den Sami sollte man noch gegen einen anderen austauschen (seine Grönemeyer-Stimme gefällt mir überhaupt nicht) und in eine tradionelle Kluft stecken. Finale vermutlich ja, aber Top 10 kann ich mir nicht vorstellen. Bei mir Platz 16.
    Wäre aber auch nicht überrascht, wenn Norwegen im Halbfinale hängen bleibt.

  12. Ich liebe diesen Song, eigentlich müsste das reichen, aber hauen wir mal raus, warum ich den Song mag. Der Song löst bei mit sofort eine euphorische Stimmung aus und ist von allen klassischen Dancesongs der beste. Der einzige Song aus diesem Jahrgang den ich auf ner Party spielen würde, wahrscheinlich als Übergang von 90er zu heutiger Musik.
    Da komme ich auch zu der Altersfrage, ich wehre mich auch dagegen mit meinen 21 Lenzen, da dieser Song für Dur Leute was ist, die mit Neunzigerjahredancemusik oder ggf mit modernen Schlager ala Helene oder Maite Kelly was anfangen können. Alle anderen werden diesen Song wohl zurecht hassen, aber da ich Sachen wie Rednex, Culture Beat etc. Liebe, liebe ich diesen Europopsong auch. Ich glaube, dass das im Televoting irgendwo zwischen 3 und 8 landet und insgesamt zwischen 6 und 15.

    • Es freut mich riesig, wenn ich lese, dass auch Jüngere Gefallen an Eurodance-Musik aus den 90ern finden. Culture Beat ist wirklich genial. Jetzt ist meine Laune NOCH besser als nach meinem Kommentar etwas weiter oben 🙂

      • Eurodance der Neunziger höre ich unglaublich gern, deswegen mag ich auch die ganzen Europopbeiträge beim ESC, dir gerne als Trash beschrieben werden.

    • @eccehomo42: Eurodance habe ich eine Weile aufgesaugt und es wurde viel in den Discotheken gespielt (ich schreibe bewusst nicht „Clubs“). Eine Latte von diesen Songs höre ich mir immer mal gerne wieder. Nur muss ich das nicht als Neuaufguss haben, weil es damals in die Zeit einfach passte und dazwischen noch andere schöne Musikstile für mich kamen, in die ich mich verliebt habe. Will musikalisch auch nicht stehen bleiben.

      Aber ich kann verstehen, dass es für DICH unverbraucht ist.

      • Mit der Idee, dass bestimmte Musik nur in einer bestimmten Zeit akzeptabel ist, tue ich mich sehr schwer. Ebenso mit dem Konzept von „stehen bleiben“. Natürlich wäre es schlimm, wenn es keine neuen Akzente in der Musik mehr geben würde, andererseits ist nicht alles, was „neu“ ist, automatisch besser.

        Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten: Ich weiß noch, wie viele meiner Altersgenossen in den 90ern (wir waren da schon keine „Teenies“ mehr) über Techno, Trance und Eurodance die Nase rümpften. Heutzutage bin ich in dieser Position, wenn ich mir die aktuellen Charts anschaue, die ganz extrem von Rap dominiert werden. Meine große Angst ist, dass dies beim ESC in ein paar Jahren genauso sein könnte, zumindest wenn sich bei den Fans diese „Hauptsache modern“-Einstellung weiter durchsetzt.

        Einig könnten wir uns auf jeden Fall in der Ablehnung von zu großer Dominanz einer Musikrichtung werden: Ich stimme Dir zu, dass es schlimm wäre, wenn beim ESC alles genauso klingen würde wie vor 20 Jahren. Aber das ist, zumindest in meiner Wahrnehmung, bei weitem nicht der Fall. Und daher finde ich es im Sinne von Vielfalt schön, wenn weiterhin auch der ein oder andere Titel beim ESC dabei ist, bei dem es sich um „ein Konglomerat von Klängen handelt, die etwa so vor 20 Jahren angesagt waren“ (gerne auch vor 40 oder 50 Jahren 🙂 ).

      • Wir alle sind auf bestimmte Musikstile geprägt. Ich höre aktuell auch mal Rap (Logic z.B.). Das Hauptproblem ist auch nicht der Eurodance-Beat, sondern diese verquere Mischung aus nasalen Stimmen, Halodri-Habitus und „Machen wir es nochmal wie früher“Ansatz. Selbstverständlich haben andere das Problem nicht und es bekommt im Televote satte Punkte, weil’s direkt funktioniert. Dass es so ein fan-wank ist, finde ich aber schon schräg.

      • Ich sollte nicht unerwähnt lassen, dass es seit den 90ern auch für mich in der Tat viele neue schöne Musikstile gab (neben den nicht ganz so schönen und den grässlichen)

      • @Jorge: Ich staune, wie Dein Kommentar von heute Abend zwischen meinen beiden von heute Nachmittag landen konnte, wo doch alle drei in derselben Antwortschiene sind.

        Ich bin wahrscheinlich schon ein wenig unfair gegenüber Rap, da gibt’s sicher auch ein paar bessere Titel. Außerdem gab’s ja beim Eurodance der 90er auch viele Rap-Einlagen, aber das war irgendwie etwas anderes als heute. Ich bilde mir ein, dass es da noch nicht dieses „harte Männer“-Getue gab, das war damals doch vorwiegend dem Rock (v.a. in seinen härteren Spielarten) vorbehalten.

        Was Du zur „verqueren Mischung“ bei „Spirit in the sky“ schreibst, leuchtet mir durchaus ein.
        Mein erster Eindruck war ja auch kein positiver, inzwischen bin ich diesem Lied gegenüber etwas milder gestimmt. Zahlreichen anderen ging’s, wie ich hier lese, eher anders herum, und da beim ESC der erste Eindruck zählt, scheint Keiino ja in der Tat gar keine so schlechten Chancen auf eine gute Platzierung zu haben.

  13. Achso, Semi 2:

    1.Niederlande 10/10
    2.Aserbaidschan 9/10
    3.Schweiz 9/10
    4.Albanien 9/10
    5.Armenien 8.5/10
    6.Nordmazedonien 8/10
    7.Malta 8/10
    8.Irland 8/10
    9.Dänemark 6.5/10
    10.Lettland 6/10
    11.Schweden 5.5/10
    12.Rumänien 5/10
    13.Litauen 4.5/10
    14.Österreich 4.5/10
    15.Norwegen 3/10
    16.Kroatien 2.5/10
    17.Moldawien 2/10

  14. Von allem etwas, funktioniert meistens nicht, aber der Song ist schon wieder so raffiniert komisch zusammengestrickt, dass er bei mir unter Trash läuft. Und dagegen habe ich nichts. Finale ist sicher drin, aber ich glaube nicht das der Song ganz vorne mitspielen kann. Schätze mal Platz 10-15 , aber eigentlich ist es mir herzlich egal.

  15. Ich finde, „Spirit In The Sky“ ist typisch Eurovision. EIn Hauch Trash, ein wenig Landestypisches, bunte Show (ja gut, das müsste noch ausgebaut werden) und fertig. Top 10 werden sie nicht erreichen, gewinnen schon gar nicht, aber ein Klebenbleiben im Semi? Kann ich mir nicht vorstellen, Überraschungen bei den Proben jetzt mal ausgeschlossen. Alleine durch die quäkelige Stimme werden sie in Erinnerung bleiben.

  16. Nach „A Monster Like Me“ (2015) hat Norwegen endlich mal wieder einen guten Beitrag! Ich liebe das Lied sehr, glaube aber, dass es der größte Anwärter für den FFF ist. Ich hoffe einfach mal, dass es fürs Finale reicht.

    34. Finnland (0/10)
    33. Island (1/10)
    32. Österreich (1/10)
    31. Mazedonien (1/10)

    30. Litauen (1/10)
    29. Georgien (2/10)
    28. Slowenien (2/10)
    27. Lettland (2/10)
    26. Montenegro (3/10)

    25. Serbien (4/10)
    24. Kroatien (4/10)
    23. Polen (4/10)
    22. Irland (5/10)

    21. Ungarn (6/10)
    20. Aserbaidschan (6/10)
    19. Rumänien (6/10)
    18. Estland (6/10)
    17. Moldau (6/10)
    16. Tschechien (7/10)

    15. Griechenland (7/10)
    14. Schweden (7/10)
    13. Armenien (7/10)
    12. Niederlande (8/10)
    11. San Marino (8/10)

    10. Belgien (8/10)
    9. Weißrussland (9/10)
    8. Australien (9/10)
    7. Albanien (9/10)
    6. Dänemark (9/10)

    5. Portugal (10/10)
    4. Norwegen (10/10)
    3. Zypern (10/10)
    2. Schweiz (10/10)
    1. Malta (10/10)

  17. Amüsiert mich gerade, womit „Spirit in the sky“ verglichen wird.
    Von Helene Fischer, Rednex, Zoe, Lost in Verona bis zu Eurodance- Nummern.
    Komischerweise alles, was ich mag/ mochte.
    Schwer zu erraten, dass ich Keiino ebenfalls zu meinen Lieblingsbeiträgen des Jahres zähle.
    Aber selbst aus objektiver Sicht würde ich von einem Platz zwischen 5 und 15 ausgehen.
    Welcher Teilnehmer hat denn mehr Instant- Appeal als der Schlager-Disco-Ethno-Song?
    Und genau darauf kommts an, gute Laune verbreiten, zum Mittanzen animieren und in Erinnerung bleiben.
    Ich sehe deshalb kaum Gefahr für ein Hängenbleiben im Halbfinale.

  18. Ich bin zwar kein großer Jon-Henrik-Fan, aber im Vergleich zu Keiino ist die Kombination von Joik und Pop/Schlager bei all seinen Mello-Beiträgen geradezu großartig gelungen. Das passt hier überhaupt gar nicht zusammen. Insgesamt hat mir der Song beim ersten Hören viel besser gefallen, mittlerweile (und nach der Live-Performance) nervt er mich immer mehr. Norwegen hätte Mørland schicken müssen, ohne wenn und aber. So werden sie wahrscheinlich ins Finale kommen, da aber im Mittelfeld versanden.

  19. Ich musste ja sofort an Rednex und „Spirit of the hawk“ denken. Das fand ich damals echt klasse.

    Diesen Song hier find ich nicht schlecht, aber etwas zu wirr, es macht durchaus Spaß und nervt mich auch nicht, obwohl es komplett drüber ist und von allem zu viel. Aber es ist halt auch wahnsinnig unecht.

    Da ich sehr naiv bin UND keinen Musikgeschmack habe, habe ich mit „bleibt im Semi hängen“ abgestimmt und entschuldige mich natürlich in aller Form bei so einem Musikexperten wie Matty.

  20. @ Thomas M. (mit Punkt!)

    Ich habe Waylon 2018 auf dem 10. Platz, aber außer unserer Liebe zu den Beiträgen der 60er-Jahre scheinen wir ohnehin keine große musikalische Schnittmenge zu haben. Aber Vielfalt in Respekt ist ja eine gute Sache. 🙂

    Hier ist übrigens meine 70er Top 10. Sind doch noch einige Lieder zusammengekommen, die ich auch heute noch gerne höre.:)

    1. Tvoj dječak je tužan (YUG 1971) 12/12
    2. Menina (do alto da Serra) (PRT 1971) 12/12
    3. Je suis l’enfant soleil (FRA 1979) 12/12
    4. L’oiseau et l’enfant (FRA 1977) 12/12
    5. Uma flor de verde pinho (PRT 1976) 12/12
    6. Hallelujah (ISR 1979) 12/12
    7. I giorni dell’arcobaleno (ITA 1972) 10/12
    8. C’est la chanson de mon amour (CHE 1972) 10/12
    9. Ne mogu skriti svoju bol (YUG 1976)
    10. Ey Sham (ISR 1973) 10/12

    • Danke, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast (ich schaffe etwas Ähnliches zeitlich gerade leider nicht, zum Einen hätte ich eh viel zu viele Kandidaten für eine Top 10, zum Anderen wollte eigentlich nur kurz hier reinschauen und klebe jetzt schon wieder viel zu lange am Computer)! Es freut mich sehr, dass Du doch noch einige für Dich schöne 70er-Titel gefunden hast!

      Vielfalt in Respekt ist in der Tat eine gute Sache. Wobei es bei unseren Geschmäckern doch auch außerhalb der 60er neben einigen Divergenzen (die wohl vor allem den weiter oben beschriebenen „Zuckerbäckerstil“ betreffen) auch Gemeinsamkeiten gibt: Deine 70er Positionen 2 bis 4, 8 und 10 sind auch für mich absolute Spitzentitel, die anderen fünf gefallen mir übrigens auch, „Molitva“ finde ich toll, die Titel die Du aus den 80ern und dem Jahr 1990 anderswo positiv erwähnt hattest, ebenso, und das Gleiche gilt fast für Deine gesamte Top 10 dieses Jahres (die Du auf einer extra Seite mit interessanten Kommentaren veröffentlicht hattest).

      • Ich habe heute einen Arbeitstag zuhause am Rechner. Da kommentiert es sich nebenher ganz leicht … Nachher will ich aber noch ein bisschen in die Sonne. Und über meine ESC-Datenbank kann ich fast alles in Nullkommanichts reporten.;)

      • Ich bin gerade für ein paar Tage bei meiner Mutter (die schon lange darauf wartet, dass ich heute noch was in ihrem Garten tue), und habe festgestellt, dass ich an meinem Computer hier noch eine veraltete Version meiner ESC-Datenbank habe, in der die meisten 70er-Titel noch nicht bepunktet sind 🙂

        Eine Frage noch: Könntest Du Deine ausführlichen Kommentierungen der diesjährigen Beiträge hier noch einmal verlinken?

        Ich wünsche Dir für heute weiter erfolgreiches Arbeiten und auch viel Spaß draußen!

        Und jetzt verschone ich diesen Blog für eine Weile mit weiteren Kommentaren von mir (waren heute ja auch wirklich schon mehr als genug), bis heute Abend muss der Computer wirklich ganz aus bleiben 🙂

      • Klick einfach auf mein Profilbild (das Bärchen), dann kommst Du auf meine Profilseite. Und Ostergrüße an Deine Mutter. 🙂

      • Danke für die Grüße und für den Bärchen-Anklicktipp! Sieben Deiner Top-Ten-Titel sind auch in meiner Spitzengruppe (die allerdings eine Top 14 ist), Nord-Mazedonien folgt bald dahinter, Belgien ist auch ok (Du hast recht, der Refrain fällt etwas ab). Der einzige Titel, der bei mir recht weit hinten steht, ist Aserbaidschan, das liegt aber allein am Refrain, den ich ganz furchtbar finde. Die „Elektro-Vibes“ gefallen mir dagegen gut.

        Ich habe entdeckt, dass Du weiter unten Deine jeweiligen Landesfavoriten aufgeführt hast. Da sind auch viele meiner Lieblinge dabei, es fehlen allerdings auch einige. Du siehst, ich versuche gerade, von den Übereinstimmungen zu den Differenzen überzuleiten, da hatte ich heute Mittag nämlich an einen Punkt nicht gedacht, der mir dann bei der Gartenarbeit wieder einfiel: Tante Gertrud.

        Ich weiß zwar nicht, wie Du Tante-Gertrud-Musik exakt definieren würdest (wahrscheinlich meinst Du damit so etwas wie nicht-innovative Musik), jedenfalls tauchte dieser Name schon bei Lieblingen von mir auf, die Dir missfielen, aber auch bei Lieblingen von Dir, deren Erfolg möglicherweise durch Tante Gertruds verhindert wurde (wie z.B. Izabo, an mir lag’s aber wirklich nicht!). Es wäre sicher interessant zu untersuchen, ob zwischen einer Tante-Gertrud-Haftigkeit und einer Begeisterung für Zuckerbäckermusik ein Zusammenhang besteht, aber dafür bin ich jetzt zu müde 🙂

  21. Ja, ich schämte mich auch, als ich mir eingestehen müsste, dass mir dieses Lied gefällt. But who cares? In diesem Fall schäme ich mich jetzt nicht mehr für schlechten Geschmack. Ein Beitrag mit Mut zur Melodie! Keiino nehmen sich selbst nicht zu ernst und genau damit punkten sie (siehe Videoclip). FFF? Möglich. Jurypunkte? Spärlich. Televoting: Sicher Top 5. Warum gab es um die Jahrtausendwende keine solchen Beiträge beim ESC? Für mich einfach ein gute Laune erzeugender Party-Retro-Dance-Kracher! Billig und dennoch perfekt auf den Punkt produziert. Denke mal ein Rasmussen-Ergebnis aus dem letzten Jahr ist möglich. Die kamen ja auch beim Publikum deutlich besser an als bei den Juroren. Alleinstellungsmerkmal dieses Jahr!

  22. Norwegen wird total überschätzt, wenn sie es überhaupt ins Finale schaffen, werden sie dort recht weit hinten landen. Von den Jurys wird es dafür kaum Punkte geben.

  23. Ach mein geliebtes Norwegen, warum tust du mir das an? Ich würde dir so gern die Daumen drücken, aber in diesem Jahrs sperrt sich einfach alles in mir dagegen. Das Lied ist so fürchterlich, aber am fürchterlichsten ist, dass ich den Ohrwurm trotzdem nur schwer wegkriege. An einen echten FFF glaube ich nicht, das Finale erreicht Norwegen locker. Um den Sieg werden KEiiNO dann nicht mitspielen, aber ein drittes Mal muss ich dieses Machwerk dann auch wirklich nicht hören. 😉

  24. Das Grauen hat einen Namen…Keiino….Mein absolut letzter Platz ich finde diesen Song total schlecht die Zusammensetzung dieser 3 …ich nenne sie mal Sänger….Brechreiz. Und das schlimmste wegen dieser Kacke müssen wahrscheinlich bessere Songs ausscheiden. Norwegen Zero Points

  25. Der Song hat mir anfangs gut gefallen. Mittlerweile nutzt er sich bei mir etwas ab. Aber dennoch gehört er für mich zu den besseren Songs dieses Jahr.

    • Und genau wegen solcher extremer Borniertheit kann man dich nicht ernstnehmen, ich sehe schon was morgen kommt. Sergei wird gewinnen. Der Wassermann wird ablosen. Gegen Sergeis Engelsstimme kann das Gewimmer einpacken. Der holländische Käse ist nicht emotional, im Gegensatz zu der tollen Musicalnummer von Sergei. Im Musikvideo merkt man Sergeis liebevolle Art, genauso wie auf seinem tollem Instagramaccount und das hundertfach…

  26. Es soll ein Video existieren, in dem KeiNo sich über ich selbst und ihr Lied lustig machen (z.B. Tom mit Hasenohren) Das allerdings gäb der ganzen Chosen einen anderen Dreh !

    Vielleicht will Norwegen die ESC-Welt mal auf den Arm nehmen.

  27. Na klar, das Ding ist echt arschbillig. Und das ist auch wieder das Geile daran. ^^
    Mittlerweile ein kleiner Guilty Pleasure.

    Semi 12/18
    Qualifikation 9/18 (70%)
    Gesamt 24/41

    @Peter
    Ich erinnere mich noch daran, dass ich während meiner beiden Weisheitszahn-OPen ESC-Radio gehört habe und beim schlimmsten Schmerz liefen Schweden 1984 und Anja Nissens „Never Alone“ aus 2016. Das hat sich einfach in mein Gehirn eingebrannt. ^^

  28. Ich kenne nur den Begriff ar….teuer!!! Aber es lässt sich ja auch anders rum benennen, je nachdem wie viel Wert einem der Allerwerteste denn ist. Norwegen setzt hier sicher nicht seinen Ar….. auf den Spiel!

  29. Ganz klar ist Norwegen der FanFave, welcher nicht ins Finale kommt! Ich hätte gerne diese Stimmungskanone im Finale. Aber kann man nix machen.

  30. In Anlehnung an #magicmoldova möchte ich hiermit den Fanclub #norwegianspirit gründen, der Song muss einfach ins Finale, so viel Laune wie der macht. Jeder sympathisant des Songs ist Willkommen.

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