ESC-Songcheck kompakt (12) – Estland: „Storm“ von Victor Crone

Victor Crone Estland Eurovision ESC 2019 Storm

Victor Crone ist Schwede und wuchs in der Nähe von Stockholm auf. Mit 18 zog er allerdings in die USA, um dort in Los Angeles und Nashville an seiner Songwriter-Karriere zu arbeiten. 2015 veröffentlicht Victor seine erste Single „Burning Man“ und nahm im gleichen Jahr gemeinsam mit Behrang Miri und dem Song „Det Rår Vi Inte För“ am schwedischen Melodifestivalen teil, wo er es bis in die Andra Chansen schaffte. Es folgten einige weitere Singles, allerdings mit überschaubarem Erfolg.

Dieses Jahr nahm Victor dann an der estnischen Vorentscheidung „Eesti Laul 2019“ teil und galt von Anfang an als einer der Mitfavoriten. Im Finale hätten ihn die internationalen Juroren fast schon in der ersten Votingrunde aussortiert, Victor konnte sich aber dank der Publikumsstimmen als Drittplatzierter ins Superfinale retten. Dort wurde er schließlich mit über 45% der Stimmen zum Sieger und damit zum estnischen Vertreter beim ESC 2019 in Tel Aviv gewählt.

Der Song

Seinen Wettbewerbsbeitrag „Storm“ hat Victor gemeinsam mit Stig Rästa, Vallo Kikas, Sebastian Lestapier und Fred Krieger geschrieben. Stig Rästa dürfte den meisten als Duettpartner von Elina Born beim ESC 2015 bekannt sein, wo die beiden mit „Goodbye To Yesterday“ auf dem 7. Platz landeten.

„Storm“ kommt im ersten Teil als pop-rockiges Singer-Songwriter-Lied daher, entwickelt sich dann aber zu einem waschechten Pop-Schlager, in dem kurz vor Schluss sogar noch eine Duettpartnerin auftaucht – fast könnte einem schwindelig werden in diesem Sturm der musikalischen Wechsel. Textlich geht es darum, den Stürmen des Lebens zu trotzen, denn egal was passiert, am Ende ist man dann doch irgendwann wieder „safe and sound“. Wenn das keine gute Nachricht ist!

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 2/5 Punkte
Instant-Appeal: 3,5/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: Der Song ist ein Ohrwurm. Ansonsten stört mich aber fast alles daran, angefangen beim Songtext über Victors ausbaufähige Gesangskünste bis hin zu der (bis zur Bridge) langweiligen Performance. Da muss noch einiges kommen, sonst ist Estland lost in Tel Aviv. 5 Punkte

Douze Points: Wenn Du im eigenen Land nicht mehr weiterkommst, gehe nach Osten. Schwedische Künstler haben das schon häufiger gemacht, wobei Sandra Oxenryd mit Einsätzen für Estland und Polen ganz vorn mit dabei ist. Victor Crone, der optisch Sandra deutlich outperformt, dafür aber beim Gesang Schwächen aufweist, tut es ihr nun mit einem durchschnittlichen Popsong gleich. Tut nicht weh, wird’s aber auch nicht sehr weit bringen. 6 Punkte

Peter: Der Song war ja relativ früh gewählt und mehrere Wochen mein Jahrgangs-Favorit, bis Polen, Schweiz, Schweden & Co. erschienen sind. Ich mag den hymnischen Vocalpart und Victor sieht top aus und die Kombi Polo-Ralph-Lauren-Model + Gitarre + Drive/Beat + eindringliche, unwechselbare Vocals lässt mich auf eine Top-Ten-Platzierung für Estland hoffen. 12 Punkte

Gesamtpunktzahl: 23/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Storm“ auf Platz 21 von 41.

Wie schneidet der estnische Beitrag "Storm" von Victor Crone ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot



53 Kommentare

  1. Leider taugt mir das Lied so gar nicht. Ich liebe Popmusik und Mainstream Pop, also daran liegt es nicht. Habe das Lied gefühlt schon zu oft gehört, aber in besser. Der gesamte Act wirkt auf mich auch irgendwie sehr arrogant. Victors Ausstrahlung ist mir sehr unsympathisch, wie er da mit seiner Lederjacke post mit einem Blick „Ja ich weiß, ich bin ganz schön geil – der Sturm fegt mich geilen Hengst nicht so schnell von der Bühne“… Nur mein Empfinden, aber das kann ich nicht abschalten.
    Und seine Gesangskünste helfen dem Ganzen auch nicht weiter, um mich besser zu stimmen. Singt furchtbar…

    Sehe das auch nicht weit kommen, denn gutes Aussehen reicht nicht… und selbst da ist Victors Konkurrenz stärker. Könnte es knapp ins Finale schaffen, da aber nicht weit. Sehe es im Halbfinale stecken bleiben.

  2. @Benny: Ihr habt bei Belgien und hier bei Estland in der Übersicht ganz unten „zweite Hälfte des zweiten Semis“ geschrieben, es ist aber immer noch das erste Semi 😀 „the second half of the first semi final“ – da verhaspeln sich ja auch die Moderatoren immer 😊

  3. Mein Platz 28: Estland
    „A storm like this can break a man like this“. Ernsthaft jetzt? Dazu noch diese ganz
    schlimmen technischen Effekte, damit Victor in einem animierten Sturm steht. Die Melodie
    ist ganz schön, der Rest leider nicht.
    5.5/10

  4. Der Song ist einfach zu normal würde ich sagen. Das ist ein Song wie man ihn von bekannten Sängern genau so wie er ist im Radio hören könnte und ihn gut findet. Was daran jetzt schlecht is? Genau deswegen fällt er im Feld von Fado, Oper, Schreigesang, tiefgründigen Songs und Hatari eher weniger auf

  5. Wo kommt da die Frau her? Und war Sahlene in 2002 nicht auch Schwedisch?

    Vor allem frage ich mich, wie man diesen interessanten Effekt hinbekommen hat. Ist ja der Wahnsinn. Aber für mich auch das einzig bahnbrechende an diesem Beitrag.

  6. Hübsch ist er ja, der victor. Aber sonst? Nette melodie aber unterirdisch gesungen(ich kenn da immer noch eine gesangsschule in malta)
    Ich denke, das er im schwachen ersten semi ins finale einzieht und dort 20-26

  7. Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 55 %
    Eine grundsolide Nummer, wie sie im Melodifestivalenbuche steht. Besonders gut gefallen mir die Einblendungen und er dann mitten im Sturm steht. Find ich sehr gut umgesetzt. Der Rest des Auftrittes find ich vorallem farblich ausbaufähig. Stimmlich manchmal sehr grenzwertig, besonders wenn er versucht laut zu singen und er dann schon fast ins schreien abgleitet. Das muss wesentlich besser werden! Insgesamt wünsche ich mir Estland ins Finale. Top 15 im Finale wäre verdient. Bei mir im soliden Mittelfeld.

  8. Es gibt dieses Jahr keinen einzigen Song, den ich aus tiefster Seele verabscheue, deshalb muss Estland diesen Titel tragen.
    Warum ich den Song „hasse“? Ich glaube es liegt daran, dass ich Victor extrem attraktiv finde und die Hoffnung hatte, ihn auch anfeuern zu können. Und dann kommt ein dermaßen generisches Machwerk mit einem einfach nur grauenhaften Text, mittelmäßigem Gesang (was ich Imri ja durchaus verzeihen konte) und uninspirierter Performance. Einfach eine fette Enttäuschung.
    Ich denke aber, dass Victor nicht so schlecht abschneiden wird, wie hier viele glauben. Ich sehe ihn sicher im Finale und fürchte, dass er dort auch die linke Seite des Tableaus erreichen wird… *schauder*

  9. Der Song ist einfach nur schrecklich langweilig und 10000000fach gehört …
    Da schalte ich immer direkt weiter ….

    Hoffentlich im Halbfinale raus ..

  10. Wenn einem schon für den Text im Refrain kein ordentlicher Reim einfällt, sondern nur „A storm like this can break a man like this“ ist das schon sehr dürftig. Und die Melodie dazu ist ja genauso einfallslos. Und Victor selber ist auch nur semi-hot, er könnte auch gut einen RTL Bachelor abgeben. Finale ja, dort aber nur um den Platz 20.

  11. Finde ich auf fast jeder Ebene furchtbar: Klingt wie etwas, das in Dänemark aussortiert wurde; Typ kann nicht wirklich singen und wirkt wie ein selbstverliebter superwichtiger Manager einer Event-Agentur. Nach einem meiner Lieblingsbeiträge überhaupt, „Goodbye to yesterday“, verliert Stig Rästa zunehmend an Kredit. Könnte in einem schwachen Semi durchkommen, dann im Finale ganz hinten landen.

  12. Sandra Oxenryd hat doch nie für Schweden gesungen?!

    Ansonsten ne völlig banale Nummer aus Estland dieses Jahr. Tut nicht weh, braucht aber auch keiner. Wird sicher im Semi ganz gut abschneiden um dann im Finale nach hinten durchgereicht zu werden….

  13. Im ersten Semi könnte das auf jeden Fall weiterkommen, ansonsten ist es a) nix spezielles und b) teilweise ein ganz schönes Durcheinander, was Stilistik und Performance angeht. Aber das erste Semi find ich so mau, da sollte das Weiterkommen echt drin sein für Estonia. Im Finale wird es sicher eher hinten landen.

  14. Auch für mich ein eher lieblos zusammengestellter Baukasten-Song, dessen einzelne Elemente (Struktur, Melodie, Text) in Kombination mit wenigstens einer zündenden Beigabe vielleicht nicht schlecht wären, ohne jedoch in belanglose (für viele offenbar nicht unangenehme) Berieselung verfallen. Dagegen ist mir selbst der blasse Latino-Pop aus der Schweiz eine Wohltat (will was heissen).

  15. Musik gewordene Langeweile. Immerhin ist Victor nett anzusehen. Der Refrain bleibt im Kopf. Leider. Ich wünschte es wäre anders, weil jedes mal, wenn „Storm“ mir iins Gehirn schießt, ein paar verzweifelte Gehirnzellen Selbstmord begehen. Kann weg.

  16. Ach ja, und ich habe Platz 21 bis 26 ausgewählt. Könnte sich durchs Halbfinale mogeln und dann im Finale jämmerlich zugrunde gehen.

  17. Sehr generisch, aber nicht ganz so schlimm wie Finnland. Ich tippe auf Platz 15 (+/- 2) im Finale.

    Meine Top 12 bisher:

    12. Finnland (0/10)
    11. Slowenien (2/10)

    10. Montenegro (2/10)
    9. Serbien (4/10)
    8. Polen (4/10)
    7. Estland (4/10)
    6. Tschechien (7/10)

    5. Ungarn (7/10)
    4. Belgien (8/10)
    3. Weißrussland (8/10)
    2. Australien (9/10)
    1. Zypern (10/10)

  18. Sehe ich entgegen der relativen Mehrheit durchaus im Finale, dort dann aber ab Platz 21.

    Ich muß zugeben, daß ich den Song mag. Hat zumindest eine positive Botschaft, da stört auch die sehr schlageresken Beats nicht so sehr. Hätte mit Countrystyle aber mehr Potenzial gehabt.

    Ich werte mit 6 von 10 Punkten

  19. Slowenien 9/10
    Ungarn 8/10
    Estland 6/10
    Serbien 6/10
    Belgien 4/10
    Polen 3/10
    Zypern 3/10
    Tschechien 2/10
    Finnland 2/10
    Weißrussland 1/10
    Montenegro 0/10
    Australien 0/10

  20. Ich verbinde mit diesem Lied mittlerweile nur noch, dass es @porsteinns Hassbeitrag ist 😛 Und ja, ich bin auch immer noch traurig, dass Uku Suviste den Vorentscheid nicht gewonnen hat, aber ich mag Storm ganz gerne eigentlich. Das Lied ist wirklich nicht sehr kreativ oder innovativ, aber ich glaube es funktioniert trotzdem gut genug. Und ich sehe es tatsächlich im Finale, aber nur Platz 20 abwärts…

    1. Slowenien 10/10
    2. Belgien 9.5/10
    3. Ungarn 8.5/10
    4. Finnland 7/10
    5. Serbien 7/10
    6. Polen 6.5/10
    7. Estland 6/10
    8. Tschechien 5.5/10
    9. Zypern 5.5/10
    10. Australien 4/10
    11. Weißrussland 3/10
    12. Montenegro 2.5/10

  21. Ja, das klingt schon sehr nach am schwedischen Reißbrett konstruiert. Die Meldosie ist auch nicht so toll. Viel Klischee. Dennoch stelle ich fest, dass der Song bei mir wohl knapp ins Finale kommen würde. Könnte mir den Song als Rauschmeißer vorstellen, der es knapp ins Finale schafft, dort dann früh ran muss und dementsprechend weit hinten landen wird.

    01. Ungarn 10/10
    02. Slowenien 9/10
    03. Belgien 8,5/10
    04. Tschechien 8,5/10
    05. Polen 6,5 / 10
    06. Finnland 6/10
    07. Estland 5/10
    08. Serbien 4,5/10
    09. Zypern 4/10
    10. Australien 3,5/10
    11. Montenegro 2/10
    12. Weißrussland 1/10

  22. War am Anfang mein Platz 41 von 41 und ist immer noch mein Platz 41 von 41. Gegen solch einfallslose Mittelmäßigkeit bin ich einfach hochgradig allergisch. Ich würde es nicht ins Finale lassen.

  23. Ich finde, es ist besonders reizvoll, wenn jemand entgegen der Mehrheit einen ganz persönlichen Haßtitel hat (bei mir ist das beispielsweise Spanien 2016…).

    Kroatien finden eh fast alle schlimm, da ist dann hassen fast schon langweilig…..

  24. Letztes Jahr haben wir erlebt, was mit einem Song passiert, der den Titel „Storm“ trägt: er landet im Finale im hinteren Drittel! Die arme Surie hatte mit diesem Titel nur den 24. und damit drittletzen Platz belegt und eine Hohlbirne hätte ihren Auftritt fast ruiniert.

    Estland hat den falschen Kandidaten nach Tel Aviv-Jaffa geschickt. Mit Uku Suviste wäre der Finaleinzug möglich gewesen, aber dem ist in diesem Jahr mitnichten so. Es ist eines von Stig Rästas schwächsten musikalischen Werken. Victor Crone hatte ja vor vier Jahren schon beim schwedischen Melodifestivalen teilgenommen und es in die Ehrenrunde geschafft, aber mit dem Titel „Det rår vi inte för“ das Duell gegen Samir & Viktor verloren.

  25. Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Beitrag. Der erzeugt bei den Zuhören die Stimmung wie beabsichtigt und scheitert nicht an falschen Ansprüchen. Für diese von Nice-To-Have Männern gesungenen „Here I Am“, „I’m Your Man“, I can Stand“ Botschaften gibt es dankbares Publikum. 3 von 4 befragten Frauen mochten Song & (betont auch den) Typen – nur die 23j. aus dem Medizinberuf fand ihn langweilig. Wahrscheinlich gibt’s beim Voting auch eine Nord/Südeuropa-Diskrepanz. So what?!

    Estland ist nicht nah an meinen Favs, irgendwo mittelfeldig einsortiert, verdirbt mir aber nicht die Stimmung.

  26. Mir gefällt die Message dahinter und es läuft bei mir in Dauerschleife. Top 10 für mich persönlich. Hoffe wirklich er kommt ins Finale aber besser als Platz 18 wirds dises Jahr nicht für Estland

  27. Gut genug, um weiterzukommen. Zum Glück. Denn im Finale plane ich dann schon mal, während Victors Auftritt die Pinkelpause einzulegen. Für mehr brauche ich dieses blasse Stück Musik nicht.

  28. Ja, der Klimawandel – wie aktuell unser Lieblingsbewerb doch immer wieder ist. Dieser Provinz-Schönling scheitert gesanglisch allerdings schon bei einer leichten Brise und Estland ist mit dieser grottigen VE wohl eher in Büllerbü denn in Schweden angekommen.

  29. Komposition: wo gab es das schon vorher? – Sänger: Stimme nervt ein wenig, alsob er die Worte nur halb singt – Text: doch eher politisch als vom Herzen – Auftriit: Mann im Schwarz (7)

  30. Nach wie vor ein Plagiat von Linus Svennings Forever Starts Today. Und dann noch ein mieses. Drittletzter, aber nur, weil Australien und Kroatien wirklich das Prädikat furchtbar verdient haben.

    Semi 16/17
    Qualifikation 6/17 (70%)
    Gesamt 39/41

  31. Der Song ist ein Ohrwurm und der Typ eine Augenweide, aber ich glaube, er weiss auch, dass er nicht gerade hässlich ist. Er wirkt schon ein wenig arrogant auf mich. Ansonsten: Gut anhörbarer Durchschnittspop.

  32. Hm, ich würde mittlerweile meine Einschätzung „21-26“ ersetzen durch „Semiaus“. Startet genau im ersten Semi genau zwischen den auffälligen Beiträgen aus Island und Portugal und Victor ist leider nicht der beste Sänger und mit Aussehen alleine kann man nicht punkten. Da hat sogar Serhat als Letzter mehr Chancen. Mal sehen….

  33. Solide, nett, unaufgeregt, eingängig und sogar radiotauglich – eigentlich alles nichts verwerfliches.
    Gut, beim Gesang ist noch Luft nach oben, aber so einen Ohrwurm muss man erstmal schreiben und produzieren.

    Und trotzdem ist es spätestens seit dem Auftritt im Vorentscheid schlagartig zu einem meiner absoluten Hassbeiträge geworden. Das liegt allerdings eher an den Videoeinblendungen beim Auftritt, die meiner Meinung nach schon Margaret im Mello dieses Jahr zum Verhängnis geworden sind.

    Ich kann und will mich einfach nicht damit anfreunden, das besonders seit 2016 beim ESC (der meiner Meinung nach davon lebt, dass die Beiträge dort live aufgeführt und gesungen werden müssen) immer mehr Einblendungen auftauchen, die auf der Bühne nicht zu sehen sind (vorher gab es das meines Wissens nur einmal bei Rumänien 2014). Bei „Storm“ wird das nun leider noch auf die Spitze getrieben, wo man zeitweise eine komplette Videosequenz einspielt und gar keinen Blick mehr auf Bühne und dem Künstler erhält, der in der Zeit in Ruhe zu seinem Mikrofonständer zurückgeht.
    Deshalb für mich persönlich klare 0 Punkte und ich hoffe das solche Beiträge generell beim ESC floppen werden, damit der Video-Trend wieder zurückgeht (ich befürchte allerdings bei Russland dieses Jahr den Video-Overkill).

    Aber abgesehen von meinem persönlichen Empfinden könnte es mit Mühe und Not fürs Finale reichen (würde mich aber über einen Platz weit hinten auch nicht wundern).

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