ESC-Songcheck kompakt (13) – Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze

Oto Nemsadze wurde von seiner Mutter an das Singen herangeführt, lernte Gitarre- und Klavierspielen. Außerdem hat er ein BWL-Studium abgeschlossen. 2010 gewann er die Castingshow Geostar, eine Art Deutschland sucht den Superstar, vor Sopho Gelovani, die 2013 für Georgien beim ESC sang. Er musste dasselbe TV-Format noch einmal gewinnen, um nun also sein Heimatland beim ESC in Israel vertreten zu dürfen. Im Finale traten dort vier Künstler mit drei Songs an, wobei der Siegertitel „Sul tsin iare“ von zwei Interpreten vorgetragen wurde. Oto gewann mit seiner Version des Liedes.

Zwischen 2010 und 2019 startete er eine Jazz-Band, mit der er viele Konzerte absolvierte. Zusammen mit einer Künstlerin gewann er den ukrainisch-georgischen Wettbewerb „10 + 10“. 2013 wurde er Zweiter bei „Voice of the Country“ und veröffentlichte sein Debüt-Album. Es folgten weitere hohe Platzierungen bei verschiedenen TV-Formaten. 2017 wurde er mit der Gruppe Limbo beim georgischen Vorentscheid Zehnter.

Der Song 

„Sul tsin iare“ wurde von Roma Giorgadze komponiert und von Diana Giorgadze geschrieben. Das Lied beginnt ruhig und zurückhaltend, wird aber immer fordernder und lauter. Dabei schwankt es zwischen Mut und Verzweiflung. Durchgängig behält es seinen martialischen, bisweilen marschhaften Charakter. Vergleichsweise unerwartet kommt am Ende noch ein Männerchor hinzu, der das Lied noch kraftvoller erscheinen lässt.

Inhaltlich geht es darum, stark zu sein, weiterzumachen und durchzuhalten. Lieder können alles überwinden. Stacheldraht? Wunden? Sing kraftvoll und geh weiter! So heißt es zumindest in der englischen Übersetzung.

Das Lied wird vollständig auf Georgisch vorgetragen, enthält im Refrain aber auch Anklänge aus dem Tscherkessischen, über die die Verbundenheit der abchasischen mit der georgischen Kultur gezeigt werden soll. Kurzer Exkurs: Die Region Abchasien hat sich von Georgien unabhängig erklärt, wird aber nur von wenigen Staaten anerkannt – unter anderem von Russland, das erhebliche Entwicklungshilfe an den Staat/die Region zahlt. Plötzlich erklären sich auch die georgischen Fahnen am Ende des Songs beim Vorentscheid. (Hat jemand Südossetien, We Don’t Wanna Put In und der ESC ist unpolitisch gesagt?)

Der Check

Song: 2/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 1/5 Punkte
Optik: 2/5 Punkte

Benny: Ich finde den Song interessant und will ihn mögen, aber es klappt nicht so richtig. Ab ca. 2:20 finde ich das Lied dann sogar richtig stark, aber diese Entwicklung kommt, fürchte ich, einfach zu spät, bis dahin werden sich die meisten TV-Zuschauer schon verabschiedet haben. Schade! Wohlwollende und lieb gemeinte 5 Punkte

Douze Points: Zunächst einmal ist es Georgien hoch anzurechnen, dass sie nicht so sehr wie andere versuchen, sich beim ESC-Publikum anzubiedern. Andererseits machen sie es einem auch nicht leicht, einen Zugang zu „Sul tsin iare“ zu finden. 3 Punkte (einer davon für die Landessprache und einer für den georgischen Männerchor)

Peter: Damit kann ich nix anfangen. Vielleicht ist ja der Text gut, den ich aber nicht verstehe. Und weil ich den Vortrag eher schwer verdaulich finde und die Melodie nicht hängen bleibt, habe ich mich auch nicht um eine Übersetzung bemüht. Songs in Landessprache finde ich grundsätzlich sympathisch, aber hier wird mir zu viel gebrüllt. 4 Punkte

Gesamtpunktzahl: 12/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Sul tsin iare“ auf Platz 33 von 41.

Wie schneidet der georgische Beitrag "Sul tsin iare" von Oto Nemsadze ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone



59 Kommentare

  1. Georgien ist das zweite Jahr hintereinander mein letzter Platz. Dem Lied kann ich rein gar nichts abgewinnen.

    13. Georgien (0/10)
    12. Finnland (0/10)
    11. Slowenien (2/10)

    10. Montenegro (2/10)
    9. Serbien (4/10)
    8. Polen (4/10)
    7. Estland (4/10)
    6. Tschechien (7/10)

    5. Ungarn (7/10)
    4. Belgien (8/10)
    3. Weißrussland (8/10)
    2. Australien (9/10)
    1. Zypern (10/10)

  2. Georgien, viele Jahre für eine Überraschung gut, im 2. Jahr in Folge unterirdisch. Nerviges Geschreie und grottiges Styling mit Manbun – potenziell letzter in einem schwachen Semi.
    In Landessprache, ich werte mit 12/12.

  3. +landessprache, und……..?……..hmmmmhmmm……
    – sein geschrei nervt gewaltig
    – seine gesamte erscheinung
    – der song ist null eingängig
    Zusammen mit polen und australien meine rote laterne

  4. Nach mehreren Versuchen konnte ich tatsächlich eine einigermaßen eingängige Melodie heraushören, die aber vom Interpreten völlig totgebrüllt wird. Das Gesamtpaket macht mich aggressiv, daher bitte weg damit.

  5. Creepy brother sollte Dir doch gefallen. OK, ist kein Fitness-Trainer, aber Du bist ja auch keine 39 mehr….

  6. Mein mit Abstand letzter Platz. Ich sehe an keiner Stelle des Song irgendetwas Ansprechendes, die Melodieführung ist kaum zu erahnen. Hier ist die Landessprache auch bitter nötig, damit man den Inhalt für sich behält.

  7. Mein Platz 40: Georgien
    „Das Instrumental inklusive Trommler ist ganz gut, aber mich langweilt diese Ballade unglaublich.
    3/10“

  8. Ja, also was soll ich da noch sagen? Das hier ist SO kurz davor, Montenegro von meinem letzten Platz zu stoßen. Das Lied ist wirklich nicht schön anzuhören, puh…

    1. Slowenien 10/10
    2. Belgien 9.5/10
    3. Ungarn 8.5/10
    4. Finnland 7/10
    5. Serbien 7/10
    6. Polen 7/10
    7. Estland 6/10
    8. Tschechien 5.5/10
    9. Zypern 5.5/10
    10. Australien 4/10
    11. Weißrussland 3/10
    12. Georgien 2.5/10
    13. Montenegro 2/10

  9. Ich bin offenbar die einzige, die das Lied mag. 😀 Warum, weiß ich eigentlich auch nicht, aber die Intensität ist schon beeindruckend. Wieso hier so viele Probleme haben, eine Melodie herauszuhören, verstehe ich auch nicht. Hmm.
    Wird trotzdem im Halbfinale hängenbleiben, das könnten nicht mal die Jurys retten – es ist einfach zu sperrig und hat zu wenig Instant Appeal. Dass man den Text nicht versteht, ist vielleicht sogar ein Vorteil, aber reicht natürlich nicht.

  10. Georgien muss ins Finale und dafür das seichte Teenie Tralala Liedchen von Tschechien raus.
    Ota gibt dem Song eine so grandiose Power und Dynamik. Knapper 10. Platz im HF.
    Finale 21-26.

  11. Georgien versucht es erneut in Landessprache und wird damit auch dieses Jahr leider nicht das Finale erreichen. Der Song ist zäh und anstrengend. Vielleicht sollte Nina Subaltti mal wieder ran, dann klappts auch wieder mit dem Finaleinzug.

  12. Also Georgien findet ihr sperrig und null eingängig? Aber weil zB Cypern und Schweiz so eingängig sind, findet ihr die billig produziert? Also liebe Leute, entscheidet euch doch mal. *grins*

    Ich persönlich finde seine Stimme stark und interessant, sie ist so rau und rockig. Da sollte er lieber eine Rockversion von dem Lied singen, würde mir viel besser gefallen.

    Aber trotzdem hat das Lied etwas. Es sind wiederkehrende Textpassagen und Wiederholungen in der Gesangsmelodie vorhanden. Ich liebe es, dass Oto das „Vadavada“ am Anfang und am Ende des Liedes in zwei unterschiedlichen Oktaven singt, um einen spannenden Aufbau zu schaffen, wobei noch die höhere Oktave am Ende von einem Männerchor unterstützt wird. Sehr gut und professionell. Ich denke hier an Maria Olafs (2015). Die Textzeile „One step in a ti-i-ime“ und die drei weiteren Zeilen waren sowohl in den Strophen als auch im Refrain vorhanden, jedoch auch in unterschiedlichen Oktaven. Schlau gemacht.

    Und die Struktur des georgischen Liedes ist auch im ersten Blick wenig durchschaubar und es erscheint einem ein wenig „unsortiert“. Es hat nicht die typische Strophe-Bridge-Refrain-Strophe-Bridge-Refrain-Bridge-Refrain-Folge. Genau der „Non-Open-Book“-Effekt macht es doch spannend. Ähnlich wie bei Aram Mp3 aus Armenien mit „Not Alone“. (my 2014’s favorite!) Das Lied hatte auch wenige wiederholende Muster und es ging da mehr um den steigenden Aufbau.

    Im Großen und Ganzen würde ich Georgiern gerne im Finale sehen, vermute aber, dass Georgien nicht weiterkommen, weil das Lied eben nicht massentauglich ist. Drücke aber die Daumen!

  13. Eine dramatische Ballade in Landessprache, was sollte ich daran nicht mögen? Otos Stimme und sein wütend-verzweifelter Gesang passen ebenfalls wunderbar dazu. Mein Platz 12. Und Natia Todua kommt als Backgroundtänzerin mit!

    Leider wird es sehr schwer werden, mit diesem Beitrag das Finale zu erreichen.

  14. Klingt in meinen Ohren düster und ist wohl nur für eine georgische Zuhörerschaft voll zugänglich. Musikalisch gesehen ist das ganze sicherlich von gewisser Qualität und was fürs Festival des politischen Liedes, aber leider nichts für internationale Unterhaltungsfernsehbühne.

  15. Ich weiß, dass sich viele, die den georgischen Beitrag hören, fühlen, als ob sie von einem regional dekorierten Panzer überrollt werden. Ich mags trotzdem, besonders den ungeschliffenen Gesang und den Ethnochor. 8/12
    Wird wahrscheinlich trotzdem im Halbfinale hängen bleiben.

  16. Also ich erwarte von Georgien mittlerweile überhaupt nichts mehr, und dieses Machwerk bestätigt das nochmal. Viel zu sperrig und uneingängig, wenn das nicht im Semi hängen bleibt weiß ich auch nicht mehr weiter.
    Mein Platz 41 von 41.

  17. Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 15 %
    In meiner Flop5. Zu aggressiv, zu unsympathisch und zu Psycho der Typ. Der Chor im Hintergrund ist auch einfach nur peinlich. Finale ausgeschlossen.

  18. Der vertonte Beweis, dass Männer eben doch zur Geburt und zu Presswehen fähig sind! Oder im NDR-Kontext Georgiens Beitrag mit übersensiblem Mann zur Fempowering …

  19. Otos Stimme könnte(!) so mega sein. Aber der Beitrag funktioniert als Jamala 2.0 nicht. Der Song macht es einem unmöglich. Musikalisch, weil das Stück null Raum zur Entspannung lässt, quasi nur aus einer gepressten, wehklagenden Tonfolge besteht. Und inhaltlich, weil die Lyrics eben nicht „Wir heilen mit Gesang gegenseitig unsere Wunden“ darstellen, es fehlt der positive Bezug und trieft nur so vor nationaler Symbolik.

    Lieder könnten sehr heilsam bei der Überwindung eines kollektiven Traumas sein. Sehe bei „Sul tsin iare“ aber keine Bewältigungstherapie, sondern nur die Vertiefung des Leides und Ikonisierung der Opferrolle.

    Mit dem Teil berührt Georgien nicht mein Herz, sondern meinen Blinddarm.

  20. Neben Montenegro und Weißrussland wohl der sicherste Ausscheider.

    Musikalisch schwere Kost aus Tiflis. Ich persönlich finde es gar nicht mal schlecht, hat ordentlich Wumms. Ist mir aber klar, daß die Mehrheit der Fans damit ihre Probleme hat.

  21. Slowenien 9/10
    Ungarn 8/10
    Estland 6/10
    Serbien 6/10
    Belgien 5/10
    Georgien 5/10
    Polen 3/10
    Zypern 3/10
    Tschechien 2/10
    Finnland 2/10
    Weißrussland 1/10
    Montenegro 0/10
    Australien 0/10

  22. Also ich finde den Einsatz des Chor phänomenal. Wer sagt denn, dass dieser den Sänger unterstützen muss, nö, wie man sieht kann man den auch gegenteilig einsetzten, Schon deshalb ist das Lied kein „Machwerk“ oder wie sich hier noch einige ausdrücken. Klar das Nationalistische stößt uns schwer auf, andererseits wissen wir einfach zu wenig über das Land, oft ist das auch nur eine Reaktion auf eine Bedrohung von Außen.

  23. Das Lied wird wohl ausscheiden, aber eins muss man Georgien lassen: sie wagen öfter mal was und bewegen sich auch mal abseits des Mainstreams. Das ist manchmal schrecklich, aber immer noch besser, als die eingekauften Retortenbeiträge des kaukasischen Nachbarn Aserbaidschan.

  24. Schön, dass hier doch noch einige nette Stimmen kommen, das war ja anfangs alles vernichtend, der arme Oto.
    Mir ging es zu Begin wie Benny: Ich wollte es mögen, aber es klappte nicht.Inzwischen ist es schon fast eine Art Ohrwurm, was ich für unmöglich gehalten hatte. Ich find Oto auch as Typ extrem geil, macht einfach sein Ding – cool.
    Im Gegensatz zu vielen anderen fabd ich Georgien auch letztes H´Jahr großartig; in den letzten 6 Jahren war nur Tamaras „Keep the faith“ ein Ausfall, alles andere fand ich punktewürdig (2014, 2018,2019) oder genial (2015,2016)

    Momentan mein Platz 14, könnte aber noch klettern, wenn es so weitergeht…

  25. Das war mir fast klar das die meisten hier, den Song , schlecht finden…klar ist nicht wirklich ein Ohrwurm aber Er singt es echt geil,kräftig,männlich mit viel Energie und es gefällt mir…Jedenfalls tausend mal besser als diese typischen ESC- Billig Produktionen aus Zypern,Malta und der Schweiz…Danke Georgien für diesen ANDEREN SONG….

    • Nicht jeder englische Uptempo-Song ist billig, nur weil es ein englischer Uptempo-Song ist. Und nicht jede Nummer in Landessprache ist genial, weil es in Landessprache ist! Und anders ist auch nicht immer besser. Kein Schwarz-Weiß-Denken bitte (machen leider viele Fans, egal wo man liest) ❤

      • Hab ich auch nicht gesagt…aber die oben genannten jedenfalls schon aber ist auch ok wenn sie Dir gefallen

  26. Nach dem Ergebnis dieser Abstimmung stünden dann bereits sechs der sieben „Hängenbleiber“ im ersten Semi fest: Das wären dann Finnland, Montenegro, Serbien,Weißrussland, Estland und Georgien. Mal sehen….

  27. Wenn er den Mund aufmacht, ist es so, als würde ein lastwagen mit Kies abgeladen.

    Ansonsten aber ein recht aufregendes Lied, das nach dem Revamp und wenn er Kreide frisst, durchaus brauchbar sein könnte.

  28. Komposition: Aufbau in Schieflage – Sänger: schöne, raue Stimme – Text: für einen Hochzeitsfeier – Auftritt: Serienmörder im Schwarz (8).

  29. GROSSARTIG. Ich kann nur zu gut nachvollziehen, warum es nicht gemocht wird, und zugegebenermaßen ist das ein wenig zu dick aufgetragener Patriotismus.

    Semi 5/17
    Qualifikation 15/17 (30%)
    Gesamt 13/41

  30. Ein interessanter Song. Finde es eh klasse, dass Georgien so mutige, aussergewöhnliche Beiträge schickt. Wird aber im Halbfinale scheitern, glaube ich. Der Song ist wahrscheinlich für die breite Masse zu schwere Kost.

  31. Genialer Beitrag, der damals schon in meiner Top 10 eingestiegen ist und mit der neuen Version sogar in die Top 5 gesprungen ist, Tendenz steigend, weil er bei der Live-Performance sicherlich noch GB und Montenegro hinter sich lassen wird. Starker Sänger, tolle und markante Stimme. Spricht also alles dafür, dass er im Halbfinale hängen bleiben wird, wie so oft bei Liedern, die ich für qualitativ hochwertig halte. Mir ist aber nicht ganz klar, warum einige das Lied als langweilig oder nicht eingängig bezeichnen? Anstrengend vielleicht noch, weil die aggressive Art des Gesangs sicher nicht jedermanns Sache ist. Aber langweilig? Bei der Dynamik, dem spannenden Aufbau und der Dramatik? Also ehrlich, das ist doch albern. Und ich finde es hat auch durchaus „Instant Appeal“, wie man das hier nennt. Das ist definitiv ein Hingucker, weil man wissen will, was da abgeht. Und das sich immer wieder wiederholende (allerdings ohne nervig zu werden) „Vaarada“ (oder wie auch immer man das schreiben mag) ist ausgesprochen eingängig.

    Ich finde auch die Leute lustig, die sich so an seiner Optik anstoßen. Ja, der Typ sieht aus wie ein Massenmörder – was dann aber auch irgendwie zum Gesamtpaket passt. Aber wenn die gleichen Leute dann auf einmal Island total geil finden, dann läuft da irgendwas total schief.

    Für mich einer der besten Beiträge des Jahres, mit Potenzial, das nach oben hin komplett offen ist. Aktuell Top 5, Top 3 möglich bis wahrscheinlich. Leider kein Finale, weil das für das Publikum insgesamt zu schwere Kost sein dürfte und zu viele typische Jury-Titel dabei sind, als dass die ihn retten würde.

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