
Wenige Stunden bevor Israel für den 24. veröffentlichten Beitrag des Eurovision Song Contest 2026 in Wien sorgen wird, tauchen neue spannende Hinweise aus den Nationen auf, die ihren 2026-Beitrag intern bestimmt haben. Lange dauert es auch bei ihnen nicht mehr, bis Licht ins Dunkle gebracht wird, und die Wartezeit wird nun mit Teaser-Clips und interessanten Spekulationen überbrückt. Wir liefern Euch einen Überblick.
Wie jedes Jahr müssen ESC-Fans viel Geduld für die Beiträge mitbringen, die intern ausgewählt wurden. Diese werden traditionell erst kurz vor der EBU-Einreichfrist Mitte März bekannt gegeben. Da ist auch 2026 keine Ausnahme: Lange Zeit waren nur wenige Informationen aus Aserbaidschan an die Öffentlichkeit gedrungen. Zwischenzeitlich ließ der Sender ictimaiTV immerhin verkünden, dass man kurz vor der finalen Wahl stünde.
In den vergangenen Tagen verbreiteten sich dann die Gerüchte um zwei Musikerinnen, die schon in den letzten Jahren immer wieder im ESC-Gespräch waren. Sängerin Aisel befand sich 2024 bereits im internen Rennen und könnte für Aserbaidschan etwas völlig Neues auf die ESC-Bühne nach Wien bringen. Sie durfte ihre Heimat schon 2018 vertreten, hat ihren Musikstil seitdem jedoch radikal verändert und macht vor allem Musik im DarkPop/RnB-Bereich.
Laut der aserbaidschanischen Gerüchteküche soll sich neben Aisel aber auch die Rapperin Alizade in diesem Jahr unter den finalen drei Acts der internen Auswahl befunden haben! In der Vergangenheit hat die populäre Musikerin mehrmals verkündet, zum ESC zu wollen. Mit über 200 Millionen Spotify-Streams zählt Alizade zu den gefragtesten Künstler*innen Aserbaidschans und ist wegen ihrer Türkisch- und Russisch-Kenntnisse auch in den angrenzenden Ländern bekannt. Gewissheit haben wir bereits morgen, am 6. März. Dann soll der aserbaidschanische Act veröffentlicht werden!
@eurovisionfrance J-1. 🇫🇷👀 #eurovision #eurovisionfrance
Wir berichteten erst kürzlich von den neuesten Spekulationen aus Frankreich. Nachdem klar wurde, dass auch der französische Act für 2026 intern gewählt wird, deutete zunächst immer wieder einiges auf den Sänger Yann hin. Inzwischen verfestigte sich aber die Annahme, dass das französische Fernsehen die Opernsängerin Monroe nach Wien schickt. Darauf deutet jetzt auch ein frisch-veröffentlichter Teaser (siehe oben) hin.
Der EurovisionFrance-Instagram-Account hat gestern bereits einen Hinweis-Clip veröffentlicht, indem Musiker*innen klassische, dramatische Melodien spielen und zahlreiche Tänzer*innen zu sehen sind. Im neuesten Clip wird jetzt ein Mädchen gezeigt (Aufmacherbild), das wie eine Miniatur-Version der Sängerin Monroe wirkt. Sie läuft durch die Nacht und drückt einen Button in den Farben der französischen Flagge.
Die Botschaft „J-1“ wird in besagtem Clip zudem eingeblendet – wahrscheinlich steht das für „Jour-1“ und es wird damit angedeutet, dass der französische Beitrag in einem Tag und damit morgen, am 6. März, veröffentlicht wird. Offiziell bestätigt ist diese Information bislang jedoch nicht.
Ein sicheres Datum gibt es allerdings aus Tschechien. Hier hat der Instagram-Account eurovision_czechia verraten, dass es am 8. März große News gibt. Mit dem Datum wurden die Worte „FOLLOW A VOICE UNKNOWN“ gepostet. Noch mehr verrät der aller neueste Post des Accounts (siehe unten), bei dem eine Silhouette und Teile des Gesichts eines Mannes zu sehen sind, der Tschechien vermutlich vertreten wird.
Kurz nach Veröffentlichung des tschechischen Posts begann die Gerüchteküche zu brodeln und kommt zu dem Schluss: vermutlich ist der Sänger Daniel Žižka auf den Bildern zu sehen. Aus dem offizielle Eurovision-Account geht in der Terminübersicht hervor, dass am Sonntag vermutlich nur der Act, der Tschechien in Wien vertritt, bekannt gegeben wird. Das Musikvideo ist erst für den 11. März angekündigt.
Die wenigsten Informationen gibt es, wie so oft, aus Armenien. Lediglich ein Bild des offiziell wirkenden Instagram-Accounts des armenischen ESC-Teams könnte einen Hinweis darauf geben, was das Kaukasusland nach Wien bringt. Zwei Hände, deren Zeigefinger sich berühren, wurden mit den Worten „Who would you love to see represent Armenia?“ veröffentlicht (siehe unten). Die Grafik erinnert an Michelangelos berühmtes Gemälde „Die Erschaffung Adams“.
Möglicherweise deutet dieses Bild darauf hin, dass Armenien von einem Duo vertreten wird. Doch mehr Informationen als die Gerüchte um Athena Manoukian, Iveta Mukuchyan und bbno$ gibt es immer noch nicht. Auch auf stichhaltige Termine lässt der Sender ARMTV weiterhin warten.
Welche Acts möchtest Du aus den vier Ländern sehen, die immer noch ein großes Geheimnis aus ihrem ESC-Beitrag machen? Lass uns gerne Deine Ideen in den Kommentaren da.
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für mich ist der Siegersong noch nicht mit dabei und mir fehlt noch DIE Ballade des Jahres 2026
Tja, das hätte Molly Sue sein können…
Alizadeh Monroe Sue but no Computer
Ich bin gespannt, wer es für Armenien wird. Die Messlatte und Fallhöhe ist aber groß, denn die müssenin sehr große Fußstapfen treten. 😱
Hat er etwa Clownfüße? 🤭
Auf die Füße achte ich nicht bei ihm. 😂
Haha! 😀
Du solltest Fegerfüße nicht vernachlässigen. 😛
Haha. 🦶👣
Hahaha
Vllt müssen die Armenier auch auf Laufbänder steigen?😁
Tschechien, ist das vielleicht Daniel Žižka?
Wird aktuell spekuliert. Von der Silhouette her könnte es passen
Ich hoffe auf Aisel🇦🇿🇦🇿
Aber eine Rapperin? Rap hätten wir noch nicht dieses Jahr, als Genre.
„J-1“ bedeutet auf deutsch, dass wir morgen schlauer sind, was Frankreich betrifft.
Der zweite Teaser hat mich leider ernüchtert. Hatte gehofft, dass es doch nicht Monroe wird. Aber da man quasi ihr junges „Ich“ in dem Video sieht, werden sich die Gerüchte bestätigen.
Teaser 2 auf YT gibt das vollständige Bild, auf Insta nur einen Hochbild-Ausschnitt.
Nicht vergessen, heute Abend im israelischen Fernsehen, die Veröffentlichung des israelischen Songs von Noam Betan. Kan.org.il כאן11
Was hier leider ziemlich übersehen wird.
Ja, wird leider übergangen.
Steht doch im ersten Satz. 😀
Ja Wahnsinn 😉
Vielleicht, weil man nicht wieder die Kommentarsektion sperren will?
🙄
„J-1“ wird wohl einfach nur „T -1“ heißen und der französische Beitrag morgen veröffentlicht werden.
Die kryptische Botschaft „J-1“ bedeutet, daß der Wettbewerbstitel bereits morgen veröffentlicht werden wird:
https://eurovoix.com/2026/03/05/france-eurovision-2026-reveal-tomorrow/
Was soll daran kryptisch sein?
Das heißt „Jour moins un“ und im Französischen sehr gebräuchlich.
Beim ESC-Teilnehmer für Tschechien handelt es sich um Daniel Žižka. Zusammen mit Barbora Mochowa, die 2019 und 2020 am Vorentscheid teilnahm, hatte er vor zwei Jahren die sphärische Ballade „Pierrot“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=2HblxjzsXWc&list=RD2HblxjzsXWc&start_radio=1
Nicht ganz so lange her ist die Veröffentlichung von „Never Felt Like Less“:
Ich mag es, dass du jedes Mal Zusatzinfos auftreibst und hier teilst.
Daniel Žižka kenne ich, kennen wir nicht. Also höchst interessantes Neuland zu entdecken.
Ja, ich finde es auch toll, das du, Matty, uns hier in den Kommentaren immer mit deinen Insiderinfos beglückst. Danke dafür
Aisel hätte nach ihrem Semifinal-Aus natürlich noch etwas gutzumachen. Und wer sagt euch, dass der tschechische Künstler männlich ist? Könnte heutzutage auch non-binär sein.
Der tschechische Instagram-Kanal erwähnt explizit „him“. Also männlich.
Oder non-musikalisch
Alles egal, Finnland gewinnt sowieso!😁
Frankreich gewinnt bestimmt nächstes Jahr zum 50 Jubiläum, da sie den letzten ESC 1977 gewonnen haben und 2028 gewinnt dann Israel.😁
Finnland wird genauso baden gehen wie letztes Jahr Schweden. Einfach zu konstruiert und klinisch.
Waren Israel, Frankreich oder Österreich letztes Jahr auch? Hat es geschadet?
Aisels „X my heart“ höre ich heute noch sehr gerne, das war 2018 der Opener im Semi, toller Song:
Hat mir auch ausgesprochen gut gefallen…aber es hat leider nicht so gezündet…
2018 war schon ein schöner ESC
Eigentlich sind alle ESC gleich toll, zumindest seit ich den Wettbewerb aktiv verfolge…ich meine seit 1997.
Vielleicht wars früher spannender, weil man kaum was über die Teilnehmer wusste und die meisten Songs nur einmal gehört hat.
Meine Lieblingsjahrgänge sind fast alle schon Jahrzehnte her, aber 2021 und 2022 kommen da durchaus heran. Mitte der Zweitausendzehner war dagegen ein sehr schwache Phase für mich.
Die Sängerin selbst mochte den Song überhaupt nicht, was ich nachvollziehen kann. Eine klassische Kontopoulos-Gurke eben, die außerhalb des ESC niemals produziert worden wäre.
Im Artikel wird der Künstler bbno$ erwähnt und der tritt dieses Jahr in München beim SUPERBLOOM Festival auf:
https://superbloom.de/
Da der Schöne Rick bei Armenien ein Duo vermutet, könnte es theoretisch sein, daß Ladaniva zum ESC zurückkehren, an dem sie vor zwei Jahren angetreten sind.
Hier geht es zum Livestream für Israel:
https://www.kan.org.il/live/
Habe gerade geschaut….das geht ja eine Stunde….für einen Song vorzustellen…da habe ich heute Abend keine Geduld dafür…🤣🙈
Und der muss dann noch auf drei Minuten gekürzt werden…..schwieriges Unterfangen
Off-Topic:
Wer sich die Vorstellung des israelischen Songs für Wien bei KAN anschauen möchte, kann das unter diesem Link tun: kan.org.il/live/
Vorher wird aber bestimmt noch viel geplaudert.
Gerade singen Yuval Raphael und Noam Bettan im Duett den ESC-Beitrag Israels im Duett. Gänsehaut!
Ja das war so schön
Das war wahnsinnig berührend! Insgesamt eine schöne Tradition, die KAN mit Noa Kirel und Eden Golan begonnen hat.
Hier als Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=pEQ4w8UzIiM
Dankeschön, liebe Danya.
Sehr schön. Gefällt mir mit Orchester viel besser als die Version des letzten Jahres
Daniel Žižka hat mit Barbora Mochowa (die mit White and Black Holes einen meiner Lieblingssongs aller Zeiten rausgehauen hat) ein Lied namens „Pierrot“ herausgebracht. Ich wünsche mir SOOOOO sehr, dass er es wird. Habe mir so lange Barbora gewünscht, diese hat nämlich bereits vor ein paar Monaten einen Song veröffentlicht der nur genau 3 min dauert. Es bleibt abzuwarten 🙂
Ich glaube nicht, dass der Song schon veröffentlicht wurde, gerade weil es eine interne Wahl ist.
Eden Golan mit einer rockigen Version von „Rise like a Phoenix“: WOW!
Kam für mich aber nicht ans Original ran.
Noam Bettan hat heute Geburtstag! Er wird 28 Jahre jung!
Ob man die Veröffentlichung extra auf seinen Geburtstag gelegt hat? 😀
Umgekehrt 😉
Der verlinkte armenische Instagram-Account ist definitiv nicht offiziell. Der Account von ARMTV hat sogar einen blauen Haken.
Eden, Yuval und Noam als Trio – ein wunderschönes Bild!
Jetzt kommt das Lied!
Bei mir war eben der Livestream unterbrochen.
Fande das Lied leider sehr schwach und langweilig … wird bei mir ziemlich weit hinten landen …
Chocolate Menta Mastik und Dafna Dekel wurden gerade erwähnt und Gesang mit Konfitürengläsern.
Mitten in der Vorstellung des Songs bricht der Livestream ab.
Der Song könnte aus Frankreich sein. Lehnt stark an die französische Musik an. Gut gemacht. Gut, er hat jetzt nicht live gesungen. Aber für mich schwächer als die Songs der letzten beiden Jahre…
Schade bei mir nicht so schön der Song hatte gänsehaut
Ich glaub‘, mehr Kommentare als Deinen lese ich jetzt gar nicht … 😘 Alles Wesentliche ist ja gesagt.
Hier ist der ESC-Beitrag von Noam Bettan mit dem Titel „Michelle“:
Was für eine Überraschung! ❤️
Nach Bella Bella Bella nun also auch noch Michelle Michelle Michelle 😀
und genau so schmalzig wie Bella finde ich Michelle auch, in meinem Ranking ist Noam Vorletzter vor Aidan.
👑 Also ich hätte den Song ohnehin mit „La reine des problèmes“ betitelt.
(Wobei Noam auch eine „Michel, Michel, Michel“-Version beherrscht, in der bspw. aus la reine des problèmes dann le roi des problèmes wird. Gefällt mir persönlich sogar noch einen Tick besser. 😜)
Wie auch immer, Israel entsendet Qualität, und das ist gut so! Und wird in Wien konkurrenzfähig sein …
Israel schickt nen Knaller – 12 Punkte
… nicht nur nach WIen
Ich freue mich übrigens diebisch, dass bestimmte Leute seit Jahrzehnten immer wissen, wo genau sich bestimmte andere Leute gerade aufhalten.
Weiter so, Junx
Mit Knallern schicken kennen sie sich ja aus…
Das war wirklich nicht sehr umsichtig formuliert von dir, Herr Schlueter.
Jetzt werden wir aber hier nicht persönlich….
Der Artikel zum ESC-Beitrag aus Israel ist online, Kommentarfunktion wurde aber von den Bloggern deaktiviert.
So ist es …
Zu Recht. Führst du Statistik? Wie viele stimmen im Durchschnitt für einen Song ab und wie viele bei Israel? Ich habe die Idee, dass hier wieder eine Auffälligkeit herauskommt.
Ich führe keine Statistik, da gab es mal einen User hier im Forum, der sich damit auskannte.
Trevoristos – der konnte einem auch immer die wirren Statistiken in den Artikeln erklären … 📊
Ich glaube, Du bist da wieder etwas Großem auf der Spur. Oder so.
Dank meine Arbeit ist meine Sicht ein wenig vernebelt 😉
Wichtig ist das Lied zu bewerten-nicht das Land finde ich …..
Muss der Text nicht wieder geändert werden?
Die EBU hat bereits grünes Licht erteilt.
Ich werde schon was finden 😉 Schon der Name der Angebeteten – martialisch
Absolut richtig !
Und das ist gut und richtig so!
Israel gefällt mir gut. Kommt nicht an die Qualität der Vorjahresbeiträge heran, ist trotzdem ein solider Ohrwurm. Und endlich wieder ein flotter Song aus Israel.
Mir gefällt es auch… ich hatte mit den beiden davor so meine Schwierigkeiten also einen zu hohen Blutzucker nach dem Hören
Gefällt mir auch gut.👍
@Rick:
„Noam selbst spricht fließend Französisch, da er als Sohn israelischer Eltern in Frankreich aufwuchs.“
Soweit ich weiß, ist Noam Bettan in Israel aufgewachsen; seine Eltern sind aus Frankreich eingewandert.
Er ist in Israel und Frankreich aufgewachsen.
Da man unter dem Artikel zu Israel nicht kommentieren kann (besten Dank auch an alle die meinten ihr Gift da zu versprühen) nun also hier. 🤷
An sich keine schlechte Nummer, macht gute Laune. Mag auch seine Stimme sehr gerne. Glaube aber komplett auf Hebräisch hätte ich es besser gefunden bzw. wenn schon Sprachmix auf Hebräisch-Französisch, den Part auf Englisch finde ich eher überflüssig.
Insgesamt ein „gefällt mir gut“ da mir für „ausgezeichnet“ irgendwie das gewisse Etwas fehlt. Aber dennoch schön eine etwas flottere Nummer wieder aus Israel zu hören. 🙂
Ich wünsche Noam jedenfalls alles Gute und ein dickes Fell in Wien, die üblichen Verdächtigen werden ihm leider einen heißen Empfang bereiten. 😐
Ein Beitrag für Pingu. 😉
Genau, ich otterstütze ihn natürlich! Endlich wieder etwas uptempo und Ethno-Sounds aus Israel,hätte meinetwegen auch gerne auf Hebräisch sein können. Eine Rückkehr zu einem Song, der nach Israel klingt nach den 3 US-Produkten zuletzt. Gefällt mir gut! Für ausgezeichnet fehlt mir irgendwie noch etwas, vielleicht kommt es ja noch. Endlich mal wieder ein Song der mir gefällt in diesem Jahrgang.
Mir gefällt das Lied ebenfalls. Sehr hochwertig produziert. Der emotionale Spagat ist nicht ganz einfach, gelingt hier meiner Meinung nach aber ganz gut. Ehrlich gesagt hatte ich mit einem etwas anderen Lied gerechnet, weshalb mich das Ganze auch ein wenig überrascht hat. Da war auf jeden Fall ein kleiner Wow-Effekt dabei.
Schön finde ich auch, dass weniger Englisch eingebaut wurde als in den vergangenen Jahren. Am besten wäre es meiner Meinung nach gewesen, ganz auf Englisch zu verzichten. Da bin ich ganz bei Dir. Die Wechsel zwischen den Sprachen finde ich nicht unbedingt förderlich.
Was ich derzeit am häufigsten von Israelis im Internet lese, ist die Kritik, dass erneut zu viel Französisch im Lied vorkommt. Als großer Frankreich-Fan stört mich das persönlich überhaupt nicht, ich freue mich eher darüber. Gleichzeitig stimmt es natürlich auch: Wenn man ein zu 100 % authentisches Lied haben möchte, müsste es eigentlich komplett auf Hebräisch sein – so wie die meiste Musik, die in Israel gehört wird.
Von mir gibt es ein ausgezeichnet und wird mein neuer 2. platz echt toller song
Was hattest Du denn anders erwartet, wenn ich fragen darf?
Genau, Mehrsprachigkeit geht immer etwas auf Kosten der Identität – wobei Israelis ja Dreisprachigkeit von den Strassenschildern gewohnt sind. Ok, nicht ganz die gleichen Sprachen Französisch ist für mich aufgrund der Story aber ok.
Ich hatte tatsächlich eine etwas fröhlichere, stärker tanzbare Uptempo-Nummer erwartet (oder befürchtet?). Das wäre meiner Meinung nach das größere Risiko gewesen. Stattdessen geht man hier eher auf Nummer sicher und präsentiert eine logische, positive Weiterentwicklung im Vergleich zu den Balladen der vergangenen Jahre.
Ich finds so ganz ok, guter Mittelweg. “Let’s party at the Beach” würde sicher nicht so gut ankommen, zumal wir ja nicht wissen, wie die Situation während der ESC-Woche ist.
Ich mag den israelischen Beitrag sehr, vor allem weil er eben nicht so sehr hundertprozentig „Uptempo“ und „Power“ ist. Zudem endlich mal wieder ein Lied mit einer nachvollziehbaren Melodie.
Zustimmung! Mein neuer Platz 2
Wie gesagt, ich mag den Song auch sehr. Gut gemacht und sticht meiner Meinung nach zumindest bislang angenehm im Lineup für Wien hervor. Außerdem sehe ich darin viel Potenzial für eine tolle Inszenierung. Ich bin gespannt, was die Verantwortlichen daraus machen werden.
Die Kritik halte ich insofern für nachvollziehbar, als es suboptimal ist, wenn viele Menschen den Beitrag ihres eigenen Landes rein sprachlich nicht sofort verstehen können. Trotzdem macht das Französische in diesem Falle wesentlich mehr Sinn als der englischsprachige Part – und wirkt bei Noam auch authentischer, obwohl „Michelle“ keiner der beiden Titel ist, die er selbst eingereicht hat.
Ich denke, die Dancesongs in der Auswahl waren jeweils eher auf eine weibliche Interpretin ausgerichtet und mit Noam’s Sieg im Finale von HaKokhav HaBa quasi vom Tisch.
Tippe auf Rang 3 in Wien … 🥉
Der englischsprachige Part ist für mich auch der einzige Schwachpunkt.
Da gehe ich mit Dir mit. Yoav Tzafir hat heute ja auch verraten, dass Noam nahezu darauf „gedrängt“ hat, „Michelle“ zu wählen – und ich finde auch, dass das Lied gut zu ihm passt.
Ich mag Noams Stimme auch sehr.
Und der Song ist ein gutes Mittelding geworden; keine weitere Drama-Ballade, und auch kein oberflächlicher Happy-Dance-Song
Von mir gibt es auch ein GMG. Professionell produzierte Nummer mir schlüssiger Melodie. Geht sofort ind Ohr und bohrt sich von dort ins Hirn, wo es nachhaltig hängen bleibt. Ich habe zwei Kritikpunkte: Der kurze englische Teil passt mMn nicht so ganz, und das Ende wirkt etwas abrupt und willkürlich.
Ja, das mit dem abrupten Ende scheint wohl momentan in Mode zu sein.
Irgendwie ja. Sogar eine meiner Lieblingsbands macht das derzeit. Ich mag das nicht so. Mich irritiert das immer.
Ich mag es auch nicht.
Den israelischen Beitrag finde ich nicht so schlecht, kommt aber nicht an die letzten beiden heran. Ich finde, das eyeyey ohohoh stört den Refrain erheblich.
Was ist mit der Schweiz oder habe ich was überlesen?
Der Wettbewerbsbeitrag der Schweiz für den ESC wird am 11. März 2026 um 12 Uhr mittags vorgestellt:
https://eurovoix.com/2026/02/25/music-video-for-veronica-fusaros-eurovision-entry-to-be-filmed-next-week/
BBNO$ ist am 16.5 in Köln Konzert wird also schwierig an 2 Orten gleichzeitig zu sein
Er ist es auch nicht.
Willkommen in Wien, Michelle…ähh Noam! Das fröhliche ranken geht weiter. Ich habe wieder über die Woche ein paar Anpassungen in meinem Ranking vorgenommen. Aufsteigerin der Woche ist Eva Marija, Absteiger der Woche Jonas Lovv. Da war ich wohl ein wenig zu euphorisch über die Wahl einer Rocknummer. Ich habe mich über die Woche aber schon ein wenig daran satt gehört. Trotzdem gefällt mir die Nummer, aber eben nicht ausgezeichnet. Übrigens ist mir jetzt erst aufgefallen, dass Cosmó im Refrain einen Grammatik-Fehler macht. Er singt „… , weil ohne Tanzschein lass ich sie nicht rein.“ Bei dieser Satzstruktur müsste es aber heißen „… , DENN ohne Tanzschein lass ich sie nicht rein.“ Das gibt mir ja schon ein wenig einen Ick. Ich kann es nicht mehr überhören. 🙁 Und jetzt mal weiter zur Bewertung von Noam Bettans Song:
1. Alis – Nân 12/12 – Ist ganz ausgezeichnet
2. Tamara Živković – Nova Zora 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
3. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
4. Alexandra Căpitănescu – Choke me 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
5. Delta Goodrem – Eclipse 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
6. Atvara – Ēnā 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
7. Akylas – Ferto 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
8. Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 8/12 – Gefällt mir gut
9. Satoshi – Viva, Moldova 8/12 – Gefällt mir gut
10. LELEK – Andromeda 8/12 – Gefällt mir gut
11. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 8/12 (zuvor 10/12) – Gefällt mir gut (zuvor ist ganz ausgezeichnet)
12. Antigoni – Jalla 7/12 – Gefällt mir gut
13. ESSYLA – Dancing on the Ice 7/12 – Gefällt mir gut
14. DARA – Bangaranga 7/12 – Gefällt mir gut
15. AIDAN – Bella 7/12 – Gefällt mir gut
16. LELÉKA – Ridnym 7/12 – Gefällt mir gut
17. Noam Bettan – Michelle 7/12
Also der Noam ist ja schon ein Feger und seine Stimme ist wirklich sehr angenehm. Leider gibt es bei diesem Beitrag für mich aber ein ähnliches Problem, wie bei AIDAN. Es wird einfach zu oft „Michelle“ gesungen. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich uninspiriert. Ansonsten hat der Song viele schöne Momente und ich kann ihn mir gut anhören. Leider wird der Song in diesem für mich starken Jahrgang aber nicht zu meinen Favoriten gehören. – (gerade noch so) Gefällt mir gut
18. Lion Ceccah – Sólo quiero más 6/12 – Ist so lala
19. Sarah Engels – Fire 6/12 – Ist so lala
20. Lavina – Kraj mene 6/12 – Ist so lala
21. Eva Marija – Mother Nature 6/12 (zuvor 5/12) – Ist so lala
22. Cosmó – Tanzschein 5/12 – Ist so lala
23. Sal da Vinci – Per sempre si 3/12 – Gefällt mir weniger
24. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 2/12 – Gefällt mir weniger
Bezüglich der Grammatik bei Tanzschein: Bei Baller gab es auch so etwas. „Weil deine Waffe ist jetzt in meiner Hand“ Stört mich auch.
Puh…danke für den Hinweis. Warum achtet man denn da nicht drauf? Oder gilt in Österreich diese Regel nicht? 🤔
Hier noch einmal der Auftritt der wunderbaren Eden Golan, der charmanten Yuval Raphael und dem stattlichen Noam Bettan:
Auch schön
„stattlich“ habe ich auch schon länger nicht mehr gehört.
Mir gefällt „Michelle“ ebenfalls. Kann man sich gut anhören, auch wenn der Song sicher keinen Innovationspreis gewinnt. Ich finde auch, dass er definitiv nach Israel klingt.
Unter normalen Umständen würde ich einen soliden Mittelfeldplatz prognostizieren, aber normal ist hier ja leider wenig.
Ist mittlerweile meine neue Nummer Eins. Ich freue mich sehr über diesen israelischen Beitrag !
Ich bin enttäuscht vom UK Beitrag. So viel versprechend, so ein-für die Verhältnisse des Künstlers- mittelmäßiger Song, der aber immer noch gut ist und herausstechend wird, aber da hätte mehr kommen können. Wie bei Olly Alexander.😩
Und Frankreich wie immer pathetisch, dramatisch und nervig
Leute, wie schnell habt ihr denn bitte euren Hass beim Beitrag über Michelle abgelassen, dass jetzt schon die Schotten dicht sind?
Nun denn… nach dem ersten Hören hatte ich es auf Platz 12, ein weiteres Mal später war es dann bereits Platz 4 und mittlerweile stehen nur noch Zypern und Kroatien davor. Könnte aber gut sein, dass es bei mir zumindest Kroatien noch toppt. Well done, Israel – das muss ich einfach neidlos anerkennen. Alles richtig gemacht, gut gesungen, eingängig, aber keineswegs nervig, ein bisschen Gefühl ohne Schnulzfaktor, guter Pepp, schöne Sprache und eine tolle Melodieführung. Wünsche ihm ein dickes Fell in Wien und hoffe inständig, ich kann den Song im Semi genießen, ohne mir Buh-rufende Idioten geben zu müssen. 9/10!
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Wenn jemand so etwas weiß, dann unser Matty 👍
Ich nehme an, dass die Kommentarfunktion gar nicht erst geöffnet wurde.
Bingo.
Schon in der Playlist?
Israel gibt mir irgendwie Niederlande 2025 vibes. Es ist okay, bei mir im Mittelfel.
An Claude musste ich auch denken.
Hat auf alle Fälle Ähnlichkeiten.
Da gehe ich sogar mit. Zumindest der englischsprachige Teil.
Also die letzten beiden Songs von Israel fand ich deutlich stärker.
Das hier ist ganz nett. Für nen uptempo-Feger ist es eher so der schwofende Schmidtchen Schleicher.
Es tut aber nicht weh, wird vermutlich gut gesungen. Dieses Jahr aber mehr Juryfutter als Zuschauermagnet.
Von mir ein gutes so la la.
Es gibt einen neuen Song von Barbara Pravi, die Frankreich vor fünf Jahren beim ESC vertrat und der Titel ist „Prière pour reconstruire“:
Israel gut; UK dafür der Mega-Banger, bin nach dem dritten Hören schon süchtig.
Ich finde beide top und plötzlich ist der Jahrgang wieder besser.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen in Sachen Frankreich ☺️🤗😍🇫🇷
🏹 Ziel einfach auf Regine … 🎯
Nach diversen Siegen beim Junior ESC hätte es eine innere Logik, daß Frankreich mit einer Siebzehnjährigen bei den Großen triumphiert. 🏆 (Nicole war 1982 in Harrogate auch erst 17 Jahre jung.)
🍀🍀🍀🇫🇷🍀🍀🍀
Also wenn ich das gepostet hätte, wäre der Menora-Charakter beabsichtigt, aber bei Dir wohl eher Zufall. 🕎
Und zweiter Zufall: sechsmal Glücksklee entspricht exakt der Anzahl an französischen Siegen in meinem persönlichen ESC-Palmarès …
🍀 Frankfurt am Main 1957 / „La belle amour“
🍀 Wien(!) 1967 / „Il doit faire beau là-bas“
🍀 London 1968 / „La source“
🍀 Rom 1991 / „Le dernier qui a parlé“
🍀 Dublin 1997 „Sentiments songes“
🍀 Rotterdam 2021 / „Voilà“
Komplettiert werden meine Top Ten durch „Elle était si jolie“ 1963, „Humanahum“ 1981, „Mama Corsica“ 1993 sowie „Fulenn“ 2022.
🇫🇷 Mein Lieblingsbeitrag aus Frankreich ist „Sentiments songes“ mit Fanny, damals ebenfalls eine blutjunge Sängerin. 😘
So wie es aussieht, werde ich keinen der französischen Beiträge supporten.
Finde Noam etwas blass und den Song wie gestreckten
WeinArak. Ich kann da weder mitfühlen noch mittanzen.In der Not trinkt der Teufel gestreckten Arak !
Wenn dann bitte Arrak!
Aus dem Irrak?
Den israelischen Beitrag finde ich solide, aber auch nicht mehr. Klingt für mich wie eine Mischung aus Claude, Slimane und Stromae 😄
Die Stimme und die Tatsache, dass ein Teil auf Hebräisch gesungen wird, mag ich. Dennoch wird der Song bei mir wohl nicht höher als im Mittelfeld landen. Da sind einfach schon zu viele Songs dabei, die ich besser finde.
Mit den letzten zwei Beiträgen aus Israel konnte ich persönlich mehr anfangen 🙂
An Stromae erinnert er mich nicht, schon eher an Khaled.
OT :
Mir gefällt „Michelle“ nach dem dritten hören super. Okay, französischer Gesang da kann man mich immer mit einfangen. 😊
Sehr eingängig, schöne Stimme und es freut mich irgendwie, dass es nicht im dritten Jahr wieder eine Ballade ist.
Aber immerhin noch ein schöner angenehmer, zurückgenommener Sound.
Warum gibt es hier noch keine Meldung zum Beitrag aus Großbritannien?
Warum sind Kommentare zu Israel nicht möglich?
Gibt es schon bei Amazon Music (vermutlich auch Spotify).
Sehr schön meiner Meinung nach! So als Musik-Fan der 80er.
Da sid die Blogger mal früh ins Bett gegangen und noch nicht aufgewacht.
Ich denke der kommt, wenn das offizielle Musikvideo für alle zugänglich ist.
Der Song wird heute offiziell veröffentlicht.
Denk mal nach … Die Kommentare hätten 10% Bezug zum Song gehabt und 90% zu den aktuellen Entwicklungen in der Region.
OT:
Gerade eben in „Eins, Zwei, Drei“ reingehört. Sehr nerdig, sehr 80er. Mir gefällt das als guilty pleasure tatsächlich sehr gut. Und ich finde die Entscheidung der UK sehr mutig, egal wo es landet.
Genau die richtige Vorgehensweise für UK. Man kann nicht verlieren, also gibt man Künstern die Chance sich mal auszutoben. Das wird viel besser abscheiden, als die peinlichen Versuche der letzten Jahre.
Und man merkt da ist an ESC-Fan am Werk, der gnadenlos den ESC-Fundus geplündert hat und beherrscht den ESC-Baukasten.
Eben wurde der Wettbewerbstitel für den ESC auf BBC 2 in der Scott Mills Breakfast Show gespielt.
„Im neuesten Clip wird jetzt ein Mädchen gezeigt (Aufmacherbild), das wie eine Miniatur-Version der Sängerin Monroe wirkt. Sie läuft durch die Nacht und drückt einen Button in den Farben der französischen Flagge.“
Nach dem Drücken erscheint das Wort „Sehen“ in verschiedenen Sprachen eingeblendet und das deutet darauf hin, daß der Wettbewerbstitel für den ESC „Regarde!“ heißen dürfte.
Nun ist es offiziell: der Wettbewerbstitel Frankreichs für den ESC heißt „Regarde“ und Teilnehmerin ist Monroe:
https://eurovoix.com/2026/03/06/monroe-to-eurovision-2026/
Wann der Song vorgestellt wird, ist offen.
Heute Abend, oder nicht?
Um 18 Uhr.
Heute Abend 18 Uhr: https://www.france.tv/france-2/eurovision/
Hier der Link zum Video:
https://youtu.be/ujoCYrvvTYQ?is=yJMlGP_g6HDE9qyh
In Dänemark denkt man bereits ein Jahr weiter und der nächste Dansk Melodi Grand Prix findet in Kolding statt:
https://eurovoix.com/2026/03/06/denmark-kolding-host-dansk-melodi-grand-prix-2027-february-13/
Am 13. Februar 2027 findet er in der Sydbank Arena statt.