
Die meisten Teilnehmerländer wählen ihren Act für den Eurovision Song Contest 2026 mithilfe einer öffentlichen Vorentscheidung. Doch ganz in Vergessenheit gerät die Option der internen Auswahl natürlich nicht. Jetzt haben sich auch zwei Rundfunkanstalten, die bislang noch gar nichts über ihre ESC-Pläne verraten haben, öffentlich zur internen Suche bekannt. Die Acts aus Armenien und Australien werden dieses Jahr ohne Publikumsbeteiligung gewählt.
Insbesondere im Falle des australischen Senders SBS hat es sich inzwischen schon zu einer Art Tradition entwickelt, auf einen ESC-Vorentscheid zu verzichten. Eurovision: Australia Decides fand das letzte Mal 2022 statt. Somit wird der australische Act für Wien bereits der vierte in Folge sein, der intern vom TV-Sender ausgewählt wurde. Dieser Prozess ist inzwischen sogar abgeschlossen. Denn wie SBS am Dienstagmittag verkündete, steht der Act für Wien schon fest!
In einem Interview verriet die SBS-Sendermanagerin Natalie Edgar, dass die australische Teilnahme in diesem Jahr eine ganz besondere sein werde, da das Land zum ersten Mal am ESC teilnahm, als er ebenfalls in Wien ausgerichtet wurde. Sie ließ zudem durchblicken, dass der Act, der diesen Mai für Australien an den Start geht, schon „sehr bald“ verkündet wird. Auch auf die potenzielle Rückkehr von Dami Im angesprochen, gab es von Natalie Edgar eine verheißungsvolle Antwort:
„Ich habe eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterzeichnet, aber ich kann euch sagen: Es wird wirklich gut. Ich denke, jede*r wird glücklich [mit der Auswahl] sein. […] Ich denke, ihr werdet alle positiv überrascht sein. Das kann ich sagen.“
Die bislang erfolgreichste Teilnehmerin Australiens, Dami Im, hat erst vor wenigen Wochen die Gerüchteküche angeheizt, indem sie verriet, dass 2026 „große Dinge“ passieren werden. Grund: ihr ESC-Song „Sound Of Silence“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum (siehe unten). Ob sie in Wien nochmal an den Start geht, ließ die Künstlerin offen. Auch die Band Sheppard, die am Beitrag von Go-Jo letztes Jahr (Aufmacherbild) beteiligt war, wird immer wieder als potenzieller ESC-Act gehandelt. Und auch um Superstar Troye Sivan gibt es ESC-Gerüchte, dessen Teilnahme gilt aber eher als unwahrscheinlich.
@dami.im 10 years anniversary baby! ALSO happy new year 😂 #eurovision #damiim #australianeurovision #soundofsilence #eurovision2026
Neue Informationen gibt es zudem aus Armenien. Das ist beim Sender ARMTV bekanntlich nicht selbstverständlich, denn dieser hüllt sich gerne mal in absolutes Schweigen. Nach einem Meeting des Senders soll nun allerdings bestimmt worden sein, dass der ESC-Act für Wien intern ausgesucht wird. Diverse Fanmedien suggerieren sogar, dass die teilnehmende Person für Armenien bereits feststünde.
Erneut wird Sängerin Athena Manoukian als mögliche Vertreterin gehandelt. Sie sollte schon 2020 am ESC teilnehmen (siehe unten), doch Covid machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Im Jahr darauf zog Armenien seine ESC-Teilnahme komplett zurück. Schon seit vielen Monaten gibt es außerdem Hinweise auf eine Teilnahme des Rappers bbno$, wie wir an dieser Stelle ausführlich berichteten.
Eine weitere interne Wahl, deren Ergebnis schon bekannt ist, kommt aus Zypern. Bekanntlich wird Sängerin Antigoni beim ESC 2026 in Wien antreten. Sie hat in Interviews nun mehrmals gesagt, dass sie gerne eine Uptempo-Nummer singen würde. Laut neuesten Informationen wird das Musikvideo zu ihrer ESC-Nummer aktuell gedreht und soll schon bald seine Premiere feiern – eventuell sogar beim griechischen Vorentscheid. Es besteht also die Möglichkeit, dass wir in wenigen Tagen schon deutlich mehr ESC-Songs und -Acts kennen werden, als bislang.
Was erwartest Du für Künstler*innen aus Armenien und Australien? Welche Acts wünschst Du Dir beim ESC 2026? Lass uns gerne Deine Ideen da.
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Justice For PARG! 🥳🥳🥳
Wo ist das Foto von PARG (gerne auch mit Go-Jo?) 😜
staying aliver…
😀
😀
Dami Im wäre so toll , das war damals mit ein Gewinnerbeitrag ♥️♥️
Kylie und Danii Minogue für Australien? ☺️
Auf Athena Manoukian könnte ich verzichten, lieber noch mal Iveta Mukuchyan!
Die eine kommt aus Hamburg, die andere lebt in Hannover. Na das wären doch aufjedenfall schonmal zwei Kandidaten mit Deutschland-Bezug
Dami Im nach zehn Jahren zum zweiten Mal als Teilnehmerin beim ESC wäre auf jeden Fall eine ausgezeichnete Wahl. Mögliche Alternativen könnten aber z. B. Delta Goodrem, Vanessa Amorosi oder es gibt eine Rückkehr von Jessica Mauboy.
Delta Goodrem würde ich durchaus begrüßen
Was Armenien betrifft, könnte ich mir Maléna (abgesagter JESC 2020 sowie JESC 2021) als Teilnehmerin vorstellen, der ich nachträglich zum Geburtstag gratuliere. Sie wurde am 10. Januar 19 Jahre jung und hätte somit das Mindestalter für eine Teilnahme am ESC erreicht.
Als Alternative könnte ich mir auch die Rückkehr von Ladaniva oder aber Arzwik Harutjunjan (ESC-Teilnehmerin 2017) vorstellen. Ladaniva haben übrigens einen neuen Song veröffentlicht, der von der Länge mit den ESC-Regeln konform ist:
Der Song ist aber leider schon älter, da er vom 2024er Album Ladaniva (Postcards) ist, man hat aber erst jetzt dazu ein Video veröffentlicht.
Korrektur:
Armenien wollte am JESC 2020 teilnehmen und hatte Maléna bereits als Teilnehmerin ausgewählt, machte dann aber einen Rückzieher wegen des Bergkarabach-Konfliktes.
Schön ist der Song aber
Das auf alle Fälle. 🙂
Uh. Bin gespannt.
Wird Zeit, dass Australien mal was schickt, was mir wirklich gefällt. Bisher haben sie es als einziges Teilnehmerland leider noch nie in meine persönliche Top 10 geschafft
Bei mir lediglich 2015 und 2023
Bin für Athena, gerne wieder mit so einem Banger wie 2020.
Ich hab von einem australischen ESC-Fan gelesen, dass es ein Act sein soll, den wir bereits aus Australia Decides kennen.
Deshalb hab ich mir Jaguar Jonze gewünscht, es können aber natürlich dann auch Sheppard sein 😀
Jaguar Jonze wäre einTraum
Da wäre ich auch dafür
Mittlerweile hat sauch der RTBF seinen belgischen Vertreter präsentiert. Allerdings nicht für den ESC:
https://www.rtbf.be/article/eurovision-des-jeunes-musiciens-classiques-le-marimbiste-simon-nakhimovitch-representera-la-belgique-11668596
Das Einmaleins des Bloggens: Zitate über „große Dinge“ im Zusammenhang mit einer ESC-Teilnahme ist wie Ziegen füttern im Tierpark.
Go Dami Im!!!🇦🇺😁
Wenn man sich die letzten Beiträge so ansieht, so scheint den Australiern der Spass am ESC schnell vergangen zu sein. Keine Vorentscheide mehr, nur noch unambitionierte und wenig kreative interne Nominierungen. Schade. So können sie auch wegbleiben, würde keiner merken.
Würde Electric Fields jetzt nicht als unambitioniert bezeichnen – waren ja vor 5 Jahren oder so der große Fan Liebling. Der Song für Malmö war es aber letztendlich nicht
Auch Voyager (und die kamen ja auch gut an)
Für mich gilt: Wenn immer die Länder intern nominieren, haben sie keine Lust sich die Arbeit für einen Vorentscheid zu machen. Dann wird die Suche nach einem Song für den ESC zur lästigen Pflicht. Anscheinend scheint das Interesse am ESC in Australien auch beim Publikum zu schwinden.
Die Wahrheit ist, bei einer internen Wahl bewerben sich oft Künstler, die ein Vorentscheid aus diversen Gründen vielleicht meiden, außerdem kostet ein Vorentscheid Geld und nicht jedem Sender steht das in dem Maße zur Verfügung, ich denke da zB an Länder wie Tschechien, in denen der ESC im Land auch nicht den Stellenwert hat wie in einem Land wie Moldau, wodurch sich eine Vorentscheidsshow wenig lohnt. Da ist eine interne Wahl eine gute Alternative.
Australien ist kein armes Land. Ich kann gerne auf angeblich bekannte Künstler verzichten, mir ist ein Vorentscheid lieber. Willst du mir sagen das Australien weniger Geld, als Moldawien oder Luxemburg hat? Es fehlt die Motivation. Wie gesagt, wenn Australien nicht mehr will, dann sollen sie wegbleiben. Wären kein Verlust.
Würde ich nicht so sehen. Manche Länder fahren ergebnistechnisch mit einer internen Wahl besser. Bei manchen VEs ist auch nur eine wirklich ESC-taugliche Nummer dabei und der Rest ist Beiwerk, um eine Wahl zu suggerieren. Die Jury muss dann immer darauf hoffen, dass die Zuschauer es nicht vermasseln. Gerade letztes Jahr in Deutschland wurde das Feld bestmöglich verhunzt, um Abor & Tynna durchzuboxen. Sonst wäre es Feuerschwanz geworden.
Ja, und dafür bin ich persönlich Stefan Raab sehr dankbar. Mit Feuerschwanz wären wir nämlich krachend Letzter geworden.
Genauso sehe ich es auch. Auch bei der deutschen Auswahl dieses Jahr hat man stark das Gefühl, dass „Beiwerk“ präsent ist, um 2-3 gute Songs durchzu boxen. Ob gut oder schlecht, sei dahingestellt …
Ich fand Abor & Tynna gut
Spannend was die Schweiz alles trotz der lästigen Pflichten Einstellung so erreicht hat…
Typisches Fandenken
Du erreichst über interne Auswahlen viele Acts die sich nie einen Vorentscheid stellen würden
Und die Sender haben dadurch nicht unbedingt weniger Lust
Vergleich mal Deutschland mit der Schweiz, da hat das Land mit der internen Auswahl aber deutlich besser abgeschnitten seit 2019
Dami In muss nicht sein , da wäre mir Jaguar Jonze lieber,
Daß Armenien seinen Teilnehmer intern auswählt liegt u. a. an Eurovision Young Musicians, das dieses Jahr in der Hauptstadt Eriwan ausgetragen wird.
Und an dem grottigen Vorentscheid vom letzten Jahr.
Damit Im oder Jaguar Jonce wäre ein Traum für Australien.
Für Armenien wäre eine Teilnahme von Malena beim großen ESC ein Traum. Sie ist wirklich echt klasse.
Malena wäre Top!
Qami, Qami ist für mich mit Malta 2015, Bulgarien 2014 und Polen 2021 einer der besten JESC Beiträge.
Hätte echt hohe Erwartungen an ihr.😄
Ich glaube, dass diese Woche noch die Moderatoren für Wien bekannt gegeben werden…🫠
Damit ist Andi Knoll wohl als Hauptmoderator raus.
Bin sehr gespannt wer mit Victoria Swarovski im Duett der als Überraschung gehandelte Moderator ist.
Ich sage Jude York 🙂
Kann ich mir auch vorstellen, da er ja mit seiner Mama auch Viral ging.
Ein sehr schönes Video mit den beiden ♥️♥️
Ich habe gerade eine schreckliche Vorahnung. Vielleicht ist es Barbara Schöneberger? *Duck und Weg*
Für Armenien oder Australien? 😉
Nein, ich hatte die schreckliche Vorahnung als könnte sie Kandidatin für die Moderation des ESC in Wien sein.
Wenn die Kleine Zeitung recht hat, sind es Victoria Swarovski und ein Mann. Da ist die Gefahr, dass es Barbara Schöneberger sein wird, gering, aber wer weiß… 😉
Bzgl. Armenien bin ich natürlich für Simon! War schon ’ne geile Nummer letztes Jahr.
Glaub zwar nicht dran, aber ich finde, er hätte es verdient.
Schade drum – bin generell kein Freund von internen Nominierungen und habe dabei manchmal das Gefühl, daß die Sender geradezu eine Liste abarbeiten. Insofern gibt es da von meiner Seite aus auch keinerlei Wunschkandidaten.
Muss mir bei Gelegenheit mal genau ansehen, wie viele meiner persönlichen ESC-Jahrgangsgewinner eigentlich Direktnominierungen waren … 🤔 🧐
Würde in Deutschland im Gegensatz zu Österreich und der Schweiz auch nicht der Mentalität entsprechen und sich nicht dauerhaft durchsetzen lassen. Länger als drei Jahre konnten sich entsprechende Konzepte hierzulande nie halten.
Interne Nominierungen können schon funktionieren, was man z.B. an an den Niederlanden oder der Schweiz sehen kann, denen dieser Wechsel letzendlich zu einem ESC-Sieg verholfen hat.
Ich würde nicht sagen, dass interne Nominierungen in Deutschland von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, es wird aber nicht so oft ausprobiert. In der jüngeren Geschichte gab es eigentlich nur 2020 und 2021 eine interne Nominierung, ganz so aussagekräftig sind diese Beispiele also nicht. Ob so ein Verfahren aber so viel besser funktionieren würde, da würde ich auch ein Fragezeichen hinter setzen. Am Ende würden beide Methoden wohl auf ein ähnliches Ergebnis hinauslaufen.
Vorentscheide sind natürlich für viele ESC-Fans ein Highlight des Jahres und deshalb freue ich mich auch über jede Auswahlshow, die wir bekommen, allerdings kann ich in manchen Fällen auch eine interne Nominierung nachvollziehen. Das muss jedes Land eben selbst entscheiden.
Nur sind manche Acts eben nur so zu bekommen, insbesondere die ganz großen Namen (Beispiel Frankreich). Für mich prinzipiell kein Problem.
Es wird ja immer „Diversity“ gefordert: Dann bitte eben auch bei der Wahl des ESC-Acts. In manchen Ländern ist eine VE eben Tradition, in anderen wiederum nicht. Ich sehe da kein großes Problem. Letztendlich ist nur wichtig, was dabei herauskommt.
Ich sehe keinerlei Anzeichen dafür, daß in Deutschland ein „großer Name“ im Falle einer Direktnominierung auf einmal bereit wäre, am Eurovision Song Contest teilzunehmen, denn die typisch deutsche ESC-Angst besteht ja einerseits schon darin, damit überhaupt in Verbindung gebracht zu werden, und andererseits vor einem schlechten Abschneiden auf internationaler Bühne, wo der national „große Name“ nullkommagarnichts zählt. (Wobei mein Orientierungspunkt ohnehin immer der Song ist, nicht der Interpret.)
Und daß Deutschland keinen etablierten Vorentscheid hat (von der erfolgreichen Phase zwischen 1979 und 1988 einmal abgesehen), sondern Jahr für Jahr aufs Neue geradezu dilettantisch herumbastelt, ist aus meiner Sicht irgendwo zwischen Armutszeugnis und Bankrotterklärung anzusiedeln.
In allen Belangen Zustimmung. Wobei der Dilettantismus des NDR schon viele „große Namen“ abgeschreckt hat. Nur meistens hat es mit den „Nachwuchskünstler“ auch nur selten geklappt – nicht nur beim ESC, sondern auch beim Publikum darüber hinaus.Da klang schon vieles nach „Resterampe“
Ich bin überzeugt dass wenn Deutschland mit 3 internen Auwahlen die jeweils in die Top 10 kommen, evtl um den Sieg spielen kein relevanter Hahn mehr nach einem Vorentscheid gräht, bei dem über über ein Jahrzehnt mit wenigen Ausnahmen nur Bottom 5 Ergebnisse rausgesprungen sind
Sorry, aber wenn Du allen Ernstes glaubst, Deutschland würde drei interne Nominierungen mit Top-Ten- oder gar Siegpotenzial zustandebringen, beweist das für mich nur, daß Du offenbar keinen blassen Schimmer von den ESC-Strukturen hierzulande hast. Das ist völlig illusorisch …
(Der einzige Kandidat, dem ich die Rolle einer Marie-France Brière in Deutschland zutrauen würde, wäre Tschajk Freiberg – und den könnte sich die ARD nicht einmal dann leisten, wenn sie wollte. Der würde über einen Zeitraum von zehn Jahren das komplette musikalische Spektrum auf die ESC-Bühne bringen, das dieses Land zu bieten hat, vom Liedermacher bis zu den Einflüssen der Flüchtlingswellen aus den arabischen und afrikanischen Ländern sowie der Ukraine, von denen im unfassbar eindimensionalen deutschen Vorentscheid 2026 mal wieder nullkommagarnichts zu spüren ist.)
Einmal ganz abgesehen davon, daß auch alle bisherigen deutschen Direktnominierungen, die auf internationaler Bühne die Top Ten oder sogar die Top Three erreichten, nicht im Geringsten dazu führten, ein internes Auswahlsystem zu etablieren. Sich mit Beiträgen abzufinden, die einem ungefragt vor die Nase geknallt werden, entspricht erfreulicherweise noch nicht einmal im Erfolgsfall deutscher Mentalität, weder beim Publikum noch in der Medienlandschaft.
Ehm ich bin ESC Fan seit Kindheitstagen und kenne die deutschen Strukturen on und auswendig
Und ja mein Szenario ist unrealistisch aber alles andere als unmöglich
Wir waren 2010-12 auch 3 Mal hintereinander in den Top 10 und in den letzten beiden Jahren top 15
2010 haben wir aus dem Nichts gewonnen
Und wenn man einem internen System die Chance gegeben hätte für paar Jahre bin ich überzeugt von, hätten wir auch Erfolg
Man muss es nur richtig machen (was die ARD in der Regel halt nicht kann, geschweige denn an einem System festhalten)
Aber warum Fokus auf Deutschland?
Schauen wir in die Schweiz: Die hätten im Leben nicht Luca Hänni, Gjon’s Tears oder Nemo in die öde, altbackene und langweilige Entscheidungsshow bekommen
Hätten die Schweiz das fortgeführt wären die vermutlich immernoch dort wie damals
UK hätte Sam Ryder auch niemals in You Decide bekommen und tadaa 2. Platz und Jurysieger (und dort herrschte auch lange Zeit große ESC Angst bei den großen Namen)
Wovon um Himmels willen redest Du?
Das Thema lautet interne Nominierungen in Deutschland, nicht anderswo, und Deutschland tickt definitiv nicht so wie Österreich oder gar die Schweiz.
2010 war keine Direktnominierung, 2012 war keine Direktnominierung, 2024 war keine Direktnominierung, 2025 war keine Direktnominierung – einmal ganz abgesehen davon, daß Platzierungen von 12 und 15 geballtes Mittelmaß darstellen, das niemanden wirklich interessiert. Und die einzige (hochinteressante und hochverdiente) halbe Direktnominierung, die Du erwähnst, die von Lena 2011, wurde (in diesem Falle leider) weder vom deutschen Publikum noch von den deutschen Medien unterstützt, und ist insofern ein Paradebeispiel für genau das, was ich in meinen beiden Kommentaren ausgeführt habe: interne Nominierungen sind in Deutschland nicht zu etablieren. Der Rest sind reine Hirngespinste, die Du eben nur ohne jede Grundlage als Überzeugungen bezeichnest …
(Hast Du Dir übrigens mal die UK-Bilanz der Direktnominierungen jenseits von Sam Ryder zu Gemüte geführt? Viel desaströser geht es nicht – das ist also definitiv die Variante vom blinden Huhn, das auch mal ein Korn findet.) 🐔
PS:
Wann waren die Kindheitstage, und die Frage ist ernstgemeint, denn ich habe auf ESC kompakt immer öfter das Gefühl, mit Vierzehn-, Fünfzehnjährigen zu kommunizieren, die hier ihre Pubertät ausleben …
Ach ja, wenn du nur draufhauen kannst lass ich’s lieber hier
Mich so von oben herab behandeln zu lassen hab ich nicht nötig
Du hast vielleicht über Deutschland gesprochen, ich von internen Nominierungen generell. Schau dir da gerne mal die Erfolge an, kannst auch gerne Niederlande und Belgien in den 2010ern dir anschauen nur als weitere Beispiele – es gibt einige
Aber ich steige hiermit aus.
Ich bin übrigens seit 1978 dabei mit allen Höhen und Tiefen. Deutschland ist leider schon seit 1990 für mich meistens ein Problemfall gewesen..
Freiberg ? Den Namen muß ich mal google. Danke für den Hinweis.
OK, er hat wohl vor zwanzig Jahren eine in Leder gebundene Illustration über den ESC herausgebracht.
OT:
Hier gibt’s Neuigkeiten zu den Songs des Deutschen ESC-Vorentscheids 2026:
https://esc-kompakt.de/das-deutsche-finale-2026-tickets-fuer-den-vorentscheid-ab-diesem-mittwoch-auch-stehplaetze-verfuegbar/#comment-713605
Der Artikel ist doch schon online!
Es geht um den Kommentar, den ich verlinkt habe und nicht um den Artikel.
Also mich stört dieses Jahr wirklich, dass alle Songs unterschiedlich veröffentlicht werden. Schade dass man hier keinen einheitlichen Termin gefunden hat
Geht mir genauso … vor allem, dass das nicht mal so richtig kommuniziert wurde, ist ein Armutszeugnis.
Ich würde mir jetzt keinen Artist konkret wünschen, da kenne ich mich nämlich zu wenig aus, allerdings würde ich vielleicht eine bestimmte Art von Song für die beiden Länder interessant finden.
In Armeniens Fall wäre ich gespannt, wie eine Ballade wie „Brave Heart“ (Armeniens diesjähriger JESC-Beitrag) beim großen ESC abgeschnitten hätte. So eine magisch angehauchte Nummer komplett auf Landessprache hatte Armenien ja doch sehr selten im Angebot und mit dem richtigen Staging und einer guten Gesangsleistung könnte ich mir das locker in der Top 10 vorstellen.
Was Australien betrifft, würde ich mir vielleicht wieder eine Band wie 2023 wünschen, bei all ihren Teilnahmen hatten sie schließlich nur zweimal einen Act, der aus mehr als einer Person bestand. (2023 und 2024)
Letzendlich sind das aber auch nur Gedankenspiele und ich hoffe, dass bei beiden Ländern einfach der beste Song in der Auswahl gewählt wird, egal welches Genre.
OTBN
Am 29. Januar 2026 wissen wir endlich, wer den ESC moderieren wird:
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/20520676/esc-moderatoren-fix-tag-der-enthuellunghttps://www.instagram.com/reel/DT-Hw01DALH/?igsh=MTQ0eWR3c2tpeG91dg==
Im Intro steht zwar der 9. Januar, aber der Artikel ist von heute morgen. Das Ganze passiert im Ö3 Wecker und es gibt auch eine Pressekonferenz.
Das wird spannend!
Victoria S. ist zu 99,9 % sicher.
Du hast Phillip Hansa falsch geschrieben. 😉
😅😅😅
Aserbaidschan wählt seinen Teilnehmer auch intern aus und folgende Künstler könnten das Land beim ESC vertreten:
https://www.instagram.com/p/DT0ZTdUjbd9/?igsh=MWd4OXp1aGtiZTBpZQ==
Dilarə Kazımova, die das Land 2014 beim ESC vertrat, könnte sich eine Rückkehr zum ESC ebenfalls vorstellen:
https://www.instagram.com/p/DUBYIPjDboA/?igsh=cW5yeXBvaWdyb3d6
Es bleibt spannend!
Off topic:
Welche Songs der deutschen VE werden überhaupt am Freitag veröffentlicht?
Soweit ich weiß: Sarah, Bela, Laura, Molly, Myle. Die Dreamboys vermutlich erst Februar und bei Wavvyboi noch unklar … Korrigiert mich, falls ich falsch liege! Die Songs müssten morgen um 24 Uhr erscheinen, glaube ich?
Ja, dass stimmt. Bela, Laura Nahr, Molly Sue, Myle und Superstar Sarah Engels veröffentlichen am kommenden Freitag, den 30. Januar die Songs. Die Frauenband Dreamboys The Band am Freitag darauf, den 6. Februar und wavvyboi wird laut eigenen Angaben am kommenden Donnerstag, also morgen, verraten wann er den Song veröffentlichen wird.
Molly sie hat das Datum noch garnicht veröffentlicht oder
Kann tatsächlich sein. Da bin ich wohl durcheinander gekommen.
Es wird Kylie!
Das wäre (fast) so wild wie Flo Rida beim ESC 😀
Nun gut, Australien hätte musikalisch nun wirklich einiges zu bieten als ausgerechnet über eine Rückkehrerin zu spekulieren
OT:
Wie teuer sin denn die Tickets in diesem Jahr für den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026? Stehplätze, Sitzplätze und Tickets + Hotel?
Da gibt es die Antwort:
https://esc-kompakt.de/das-deutsche-finale-2026-tickets-fuer-den-vorentscheid-ab-diesem-mittwoch-auch-stehplaetze-verfuegbar/
Da steht aber überhaupt nichts davon.
tvtickets.de/das-deutsche-finale
Ja, aber da stehen nicht die genauen Preise drinnen.
Mehr weiß ich auch nicht.
Doch, und zwar ab 35 Euro aufwärts
Ja, aber da steht nicht genau, was die Stehplätze, die Sitzplätze und die 2 Pakete Tickets + Hotel kosten.
Hättest du die Seite mal aufmerksam gelesen, dann kann man das genau herausfinden
Kylie? Endlich? Ja dann…auf nächstes Jahr nach Sydney…oder?😅
Gott sei dank macht Armenien nicht nochmal diesen grauenvollen Vorentscheid.
Wobei ich die Beitragsauswahl recht gut fand. Die Tonabmischung war allerdings unter aller… Würde.
Das stimmt die Tonabmischung war Unterirdisch!
OT:
Ich habe die Ticketpreise des Deutschen ESC-Vorentscheids 2026 herausgefunden:
https://esc-kompakt.de/das-deutsche-finale-2026-tickets-fuer-den-vorentscheid-ab-diesem-mittwoch-auch-stehplaetze-verfuegbar/#comment-713709
OTBN
Eurovision Young Musicians soll nicht mehr alle zwei Jahre, sondern jährlich stattfinden:
https://escspot.pl/2026/01/28/eurowizja-dla-mlodych-muzykow-corocznie/
Die belgische Tageszeitung Télépro hat diese Meldung verbreitet. Die EBU hat allerdings diese Neuerung noch nicht bestätigt.
Zypern hat dieses Jahr Antigoni intern für den ESC ausgewählt und nun haben die Dreharbeiten zum offiziellen Musikvideo für den Wettbewerbstitel begonnen:
https://eurovoix.com/2026/01/28/cyprus-filming-has-begun-for-music-video-new-song-details/
Für das Styling der Künstlerin ist der Designer Gregory Morfi zuständig.
Australia, schick doch einfach Parkway Drive… 😉
…oder Airbourne, Wolfmother, Midnight Oil… oder gleich AC/DC. 😛
… The Amity Affliction, Hands Like Houses, …
Midnight Oil habe ich früher gerne gehört und für so nebenbei geht sogar mal AC/DC (anspruchsvolle Rockmusik hört sich natürlich anders an)
so what? und was sagt uns diese spaaaanende Neuigkeit ???
Heute hat die Dragqueen und Sängerin Courtney Act (bürgerlich Shane Gilberto Jenek) Geburtstag. Vor sieben Jahren nahm sie am australischen Vorentscheid teil und wurde Vierte. Zuvor hatte sie an der Castingshow „Australien Idol“ und danach an der Unterhaltungsshow „Dancing with the stars“ teilgenommen. Courtney Act wird 44 Jahre jung.