Die Niederlande zieht sich vom Eurovision Song Contest 2026 zurück

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Die Niederlande wird nicht am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen. Das hat der niederländische Fernsehsender AVROTROS soeben offiziell in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Grund für die Nicht-Teilnahme ist die soeben getroffene Entscheidung, dass Israel am kommenden ESC teilnehmen darf. Daneben sind auch die Ereignisse des vergangenen Song Contest und die aktuelle Lage im Gazastreifen entscheidend für den Entschluss der Niederlande gewesen.

Heute läuft die 95. Generalversammlung der European Broadcasting Union (EBU), bei der über die Teilnahme bzw. den Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest 2026 beraten wurde. Soeben haben die beteiligten Länder entschieden, dass Israel am kommenden ESC teilnehmen wird, unter der Bedingung, dass bestimmte Regeländerungen in Kraft treten.

Die Niederlande hat diese Entscheidung zum Anlass gesehen, offiziell zu bestätigen, dass sie nicht am ESC 2026 teilnehmen wird. Es wurde eine Pressemitteilung herausgegeben, in der die Entscheidung begründet wurde. Darin heißt es, dass für den Entschluss vor allem das schwere humanitäre Leid im Gazastreifen sowie Einschränkungen der Pressefreiheit und politische Einflussnahme beim letzten Wettbewerb eine Rolle spielen.

Übersetzt heißt es in der Pressemitteilung:

„AVROTROS hat beschlossen, im Jahr 2026 nicht am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Diese Entscheidung folgt auf einen sorgfältigen und umfangreichen Beratungsprozess, in dessen Rahmen wir eine breite Palette von Interessengruppen konsultiert haben: vom israelischen Botschafter bis zu Amnesty International, von der EBU bis zu mehreren europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie unserem eigenen Verbandsrat, Betriebsrat, Aufsichtsrat und den vielen tausend Eurovision-Fans, die sich an uns gewandt haben. Nach Abwägung aller Perspektiven kommt AVROTROS zu dem Schluss, dass eine Teilnahme unter den aktuellen Umständen nicht mit den öffentlichen Werten vereinbar ist, die für unsere Organisation grundlegend sind. Diese Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit dem niederländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (NPO) getroffen, der unsere Schlussfolgerungen respektiert und unterstützt.

Überprüfung des Prozesses
Am 12. September 2025 stellte AVROTROS fest, dass das schwere humanitäre Leid im Gazastreifen, die Einschränkungen der Pressefreiheit und die politische Einflussnahme im Zusammenhang mit der letzten Ausgabe des Eurovision Song Contests nicht mit den Werten vereinbar sind, für die wir stehen. In diesem Zusammenhang kam AVROTROS zu dem Schluss, dass eine Teilnahme des israelischen Senders KAN in diesem Jahr nicht länger mit unseren Pflichten als öffentlich-rechtlicher Rundfunk vereinbar ist. Zuverlässigkeit, Unabhängigkeit und Menschlichkeit sind unsere Leitprinzipien.

Reaktion der EBU und Entwicklungen
Die EBU hat anerkannt, dass während der vorherigen Ausgabe politische Einflussnahme stattfand, und zusätzliche Maßnahmen angekündigt, um eine Wiederholung zu verhindern. Diese Maßnahmen ändern jedoch nichts an dem, was beim letzten Wettbewerb geschehen ist. Heute hat die Generalversammlung entschieden, dass Israel 2026 teilnehmen darf. Gleichzeitig machte das Treffen deutlich, dass Bedenken hinsichtlich der Neutralität und des unpolitischen Charakters des Eurovision Song Contests bei mehreren europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nach wie vor erheblich sind.

Fazit
Was sich im vergangenen Jahr ereignet hat – einschließlich der Verletzung universeller Werte wie Menschlichkeit und Pressefreiheit, aber auch der politischen Einflussnahme während der letzten Ausgabe des Eurovision Song Contests – hat für uns eine Grenze überschritten. Dies bleibt für AVROTROS entscheidend, unabhängig von den seitdem ergriffenen Maßnahmen. Darüber hinaus bleibt die Lage im Gazastreifen äußerst fragil und tief besorgniserregend. Im Moment ist es schlicht zu früh, von einer substantiellen, stabilen Verbesserung zu sprechen, die es uns ermöglichen würde, am Song Contest auf eine Weise teilzunehmen, die mit unseren Werten übereinstimmt.“

Neben der Niederlande boykottieren auch Spanien, Irland und Slowenien den Eurovision Song Contest 2026.

Was sagst Du zu der Entscheidung der Niederlande? Kannst Du die Entscheidung nachvollziehen? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare.



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145 Comments
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Matty
Matty
3 Monate zuvor

Und TSCHÜs!

Frank Adler
Frank Adler
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Hoffentlich ziehen sich noch viel mehr Länder zurück. Das gibt ein absolutes Fiasko 2026, die EBU hat sich das selbst zuzuschreiben!!!!!!

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Frank Adler

Das wird erfreulicherweise nicht passieren und finde dich gefälligst damit ab!

Frank Adler
Frank Adler
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Geh einfach im Sandkasten spielen!

Ralf
Ralf
3 Monate zuvor
Reply to  Frank Adler

Hochwertiges Argument. Kompliment

SteftheChef
SteftheChef
3 Monate zuvor
Reply to  Ralf

Stimmt, anders natürlich als Mattys Kommentare. Komisch, dass ich darunter nix von dir höre. Hmmm

Jan
Jan
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Egal was hier passiert oder nicht, es ist UNTERIRDISCH wie du kommentierst.
Unter jedem einzelnen Beitrag kommen deine Kommentare, die vage, nicht belegbare Behauptungen als Fakten darstellen.
Unabhängig davon wie man zur Thematik steht ist das grob fahrlässig.

Mar
Mar
3 Monate zuvor
Reply to  Jan

Ich habe Matty schon auf Instagram unter einem Beitrag gefunden und dort ist er noch nerviger. Ich beleidige im Internet nicht gerne und will nicht die sein die jemanden runtermacht wegen einer Meinung, aber die Art und Aggression dahinter machen mich echt fertig

Dueni
Dueni
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Wie so oft sind deine sogenannten Beiträge entweder inhaltsfrei oder gehen Richtung Beleidigung! So funktioniert das aber nicht!

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Frank Adler

Du hast ein Ausrufezeichen vergessen.

Frank Adler
Frank Adler
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

!!!

Manover30
Manover30
3 Monate zuvor
Reply to  Frank Adler

Immer diese feuchten Träume … 🙄

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor

Hoffentlich kommen die Niederlande und die anderen 2027 zurück!
Mein ESC Herz weint um 🇳🇱🇪🇸🇸🇮🇮🇪!!!

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

denen weine ich keine Träne nach.

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor

Schön muss es auch nicht, aber Millionen ESC Fans, die eine neutrale Haltung bewahrt haben, finde diese Entscheidung aber nicht gut! 😊✌️

Feunik
Feunik
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Selber Schuld. Deren Politisierung des Wettbewerbs geht mir so auf die Nerven.

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Also ich finde, dass Israel genau so den Contest politisiert hat in den letzten beiden Jahren mit ihrer Songauswahl.
Für mich haben beide Songs so ein Faden Geschmack, wie die russischen Beiträge von 2013-2015.
Oder die Ukraine seit 2022 hat den ESC auch mächtig politisiert.

Ich verstehe den Unmut, einiger Länder voll und ganz, auch wenn ich im gleichen Atemzug sagen muss, dass die beiden letzten Beiträge aus Israel halt wirklich qualitativ hochwertig waren.

Naja nun ist es so, wie es ist.
Mal schauen, was die Zukunft bringt.

Alkibernd
Alkibernd
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wo haben denn diese mittelmäßigen Schnulzen politisiert?

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Alkibernd

Den Text von Hurrican bzw. October Rain musste geändert werden.
Alleine der Name „October Rain“ ist für mich ein klares politisches Zeichen gewesen.

Man schickt eine Überlebende, des grausamen Terrorangriff von Oktober 2023. Das ist für mich auch eine politisierung des ESC, auch wenn es einige hier nicht für wahr haben wollen.

Das sind Fakten und hat auch so ein Beigeschmack, zumindest für mich.

Ralf
Ralf
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Was immer so alles als Argument vorgetragen wird. Das Lied war einfach gut und hat vielen gefallen. Aber das passt nicht, heute muss immer etwas in Richtung Verschwörung gehen, man kann ja nicht den Vergleich erbringen, wie der Song gefallen hätte, hätte ihn kein Überlebender des Festivals gesungen.

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Ralf

Du lebst doch auch in deiner Blase.
Das hat nichts mit einer „Verschwörung“ zu tun.
Das sind Auffälligkeiten und Fakten!
Ebenso, wie explizit vorher immer groß über den Israelischen Beitrag berichtet wurden ist, aufgrund der Ergebnisse in Malmö und in Basel.

Bruno Bär
Bruno Bär
3 Monate zuvor

Dann ist es so. Ich finde die Entscheidung Israel nicht auszuschließen absolut und zu 100% richtig. Sollen die Islamistenfans doch heulen

Last edited 3 Monate zuvor by Bruno Bär
Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  Bruno Bär

Genau!

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor

Der Ausschluß Israels hätte insbesondere in Deutschland für ganz nervige Antisemitismusdiskussionen gesorgt und die AgD hätte den ESC gegen die „böse Linke“ instrumentalisiert. Ich bin froh, daß uns das erspart bleibt.
Das wäre die schlechtere Option gewesen.

SteftheChef
SteftheChef
3 Monate zuvor
Reply to  Bruno Bär

Alle, die die Politisierung des ESC durch Israel also nicht gut finden sind also Islamisten. Deutschland: Land der Denker

Sayashem
Sayashem
3 Monate zuvor
Reply to  SteftheChef

Israel hat so massiv politisiert indem es als Mitglied der EBU an ESC teilnehmen will. Wie können die nur?

Bruno Bär
Bruno Bär
3 Monate zuvor
Reply to  SteftheChef

Wo das denn? Du laberst echt nur Scheixxe.

Frank Furth
Frank Furth
3 Monate zuvor
Reply to  Bruno Bär

Ich wünsche dir gute Besserung!

Jofan2602
Jofan2602
3 Monate zuvor

Den antisemitischen Hamasunterstützern braucht man keine Träne nachzuweinen. Die brauchen auch nicht mehr wiederkommen.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan2602

Geh nach Israel!

Sayashem
Sayashem
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Das funktioniert nicht, unterstütze das Land indem du wohnst oder wohne in dem Land das du unterstützt. Deutschland unterstützt Israel, wie wäre es wenn du auswanderst?

ESCFan2009
ESCFan2009
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan2602

Ich finde es antisemitisch, die israelische Zivilbevölkerung mit ihrer rechtsradikalen Regierung in einen Topf zu werfen. Außerdem die Unterstützung für Palästina mit der Hamas gleichzusetzen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Beim zweiten Punkt stimme ich Dir zu, der erste ist schwieriger. Die rechts extreme Regierung ist wie andere Netanyahu-Regierungen, Siedler-Fanatiker Sharon ja wieder und wieder von der israelischen Bevölkerung gewählt worden.

Wolkenfrei-Fan
Wolkenfrei-Fan
3 Monate zuvor

Kein Verlust.

Christian W.
Christian W.
3 Monate zuvor

It is what it is. Auch die kommen eines Tages wieder.

Ich finde halt dieses ganze Gewäsch um Pressefreheit und Humanität verlogen, wenn man einerseits zum ESC 2009 und 2012 gefahren ist und andererseits fröhlich die Olympischen Spiele aus Peking und Fußball-WM aus Katar überträgt. So wichtig können einem dann ja die Menschenrechte nicht sein…

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Und damit ist der ESC 2026 definitiv politisch.

Was sagst Du zu der Entscheidung der Niederlande?

War zu erwarten.

Kannst Du die Entscheidung nachvollziehen?

Durchaus.

Später noch etwas zu den Hintergrunde …

Manover30
Manover30
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Aber ohne die Politisierer nur halb so politisch.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Weitere Hintergründe

Taco Zimmermann ist in Genf und meinte: Die Änderungen sind minimal (NL-Wortlaut: ‚miniem‘).

Auch wer nicht einverstanden ist, muss anerkennen, dass diese Aussage stimmt.

– Das Voting-Fenster wird – stand heute – nicht gekürzt. Es bleibt also immer noch möglich über mehrere Wege von Anfang bis Ende für 1 Land zu stimmen. Genau das ist in den letzten 2 Jahren passiert. Die Stimmabgabe für Israël gleicht eine flache Linie, die Stimmabgabe für jedes anderes Land einen Berg- und Talfahrt.
Fazit: es bleibt möglich das Publikumsvoting zu manipulieren.

– Werbung ist jetzt eingeschränkt, aber es bleibt möglich und für Regierungen gibt es immer noch Mittel und Wege das ganze zu organisieren und zu zahlen. Macht man es eben über Umwege.

Deswegen heißt es in Pressemitteilung: Diese Maßnahmen ändern jedoch nichts an dem, was beim letzten Wettbewerb geschehen ist.

*

Umfragewerte in NL

Sind auch heute veröffentlicht und sogar die israelfreundliche Zeitung ‚de Telegraaf‘ hat selbst ähnliche Verhältnisse festgestellt unter die Stammleserschaft.
Etwa die Hälfte ist gegen Teilnahme. Eindrittel ist zwar kritisch, möchte aber teilnehmen und … alle anderen haben keine Interesse und deswegen keine Meinung zum Thema.
Zugleich gibt es breite Zustimmung (5 von 6) für die Position von Avrotros.

*

Sonst noch was?

NIcht NPO, sondern einer der anderen Anstalten wird den ESC 2026 in Wien übertragen. So wie es mir gesagt wurde: Kommentar aus Hilversum, Bilder aus Wien und jedenfalls auf ‚NPOStart‘ (Mediathek).
Grund: erst später wird entschieden ob man in 2027 und die Jahren danach dabei sein will oder kann.
Falls das Geld knapp wird, sind die Niederlande nicht mehr dabei und das Budget ist wieder abhängig von der neuen Regierung, aber die Verhandlungen der Parteien sind festgefahren, also dauert es (wieder einmal).

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

de telegraaf ist doch schon lange ein schatten seiner selbst.
ich las früher bevorzugt „de trouw“ außer samstags,da war der telegraf die dickste tageszeitung,die ich je im leben gesehen habe = prima strandlektüre.
ich habe auch etwas rumgeschaut und das allerletzte wort ist dazu möglicherweise noch nicht gesprochen (zumindest innenpolitisch).
die holländer wissen hoffentlich,was sie da gerade tun und in vitalen blogs (z.b. geenstijl – AVRO ist da der böse bube) mit richtigen onlinekommentaren,die bei den tageszeitungen schon lange geschichte sind,sind viele holländer gänzlich anderer meinung.
man sieht an der entscheidungen auch gut,daß ideologen in eigener sache weder zurück noch inne halten können.
da trifft ein kleine clique im elfenbeinturm einsame entscheidungen und der geneigte zuschauer,der natürlich mit seinen farben auf ein gutes abschneiden hofft,schaut frustriert in die röhre.
dies gilt für alle boycottländer und eigentlich könnte man jetzt auch einen 2 oder 3 jahresbann seitens der EBU aussprechen,denn wer nicht will,der hat schon.
den ehrenwerten gedanken des länderübergreifenden messens mit musik! tragen die boycottländer ideologisch verbrämt zu grabe.🤬

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Geenstijl ist heute ein billiger X-Abklatsch, wird nicht mehr seriös genommen.

Telegraaf gilt, dank Zusammenarbeit mit anderen Medien, noch als einflussreich.

Ich habe ‚de Telegraaf‘ erwähnt, weil in September die Stammleserschaft noch für Teilnahme war, jetzt sind die Meinungen ähnlich verteilt.

Rechte/Rechtsextreme Politiker werden sich äußern, da sie die öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen wollen.

Last edited 3 Monate zuvor by Marko +++
lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

geenstijl,dumpert und wegen meiner auch noch fok.nl
ESC https://forum.fok.nl/forum/175
sind meine ersten anlaufstellen und zwitschern tue ich nicht – da sind mir zuviele „experten“ unterwegs. 😸

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Nachrichten (umsonst): nu.nl nos.nl rtlnieuws.nl
Entspannung und framing: deine drei Seiten.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

nu.nl nos.nl rtlnieuws.nl sind beim framen weit vorn – das sind experten.
gibt’s auch bei uns:bild,rtl,spiegel,faz,taz,tas,sz,zeit (was ist nur aus meiner alten liebe geworden?),welt (jawoll!),merkur,fokus,ard,zdf,wdr,usw.
diese sehr einseitigen seiten (früher noch nicht außer die bild) sind zum entspannen ungeeignet – dafür habe ich musik,film und z.b. wissenschaftskänale (astronomie/astrophysik/archäologie) auf youtube,ein konzert oder mal ’ne tier/naturdoku oder besser noch ’ne längere runde mit dem rad oder die nachbarskatze streicheln.
es wird in unseren medien mittlerweile viel zu viel gelogen und in holland ist das nicht anders.
palaverrunden mit immer den gleichen gästen,die dann entweder ringelpietz mit anfassen oder tribunal spielen,tue ich mir auch schon länger nicht mehr an – ich sehne mich da nach alfred biolek und artverwandten zurück aber das wird nicht passieren.🥴

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

… in holland ist das nicht anders

So wie ich deine Worte verstehe, hast du irgendwann den Anschluss verloren, heißt: deine Ansichten haben sich in eine andere Richtung entwickelt als die Gesellschaft.

Immer wenn in NL gegen NPO gehetzt wird, steigen 2 Werte: Die Einschaltquoten und das Vertrauen in den Sendungen.
Innerhalb Europa sind NOS und RTL (nl) sogar an der Spitze, erreichen viel höhere Werte als andere Nachrichtensendungen.

Für mich hat eine gute Nachrichtensendung 3 Merkmale: es gibt Themen, wovon ich nichts wusste + es gibt Meldungen worüber ich mich ärgere bzw womit nicht einverstanden bin + es gibt ’na, endlich‘ Meldungen über Themen, die mir schon längst bekannt sind.

Geenstijl, Dumpert, Fok vergleiche ich mit kämpfende Hähnen (testosterongesteuertes Verhalten von weißen Männchen) und die Leser/Teilnehmer werden immer älter. Heißt: diese Seiten erreichen die neue Generationen nicht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Die Stimmung in Deutschland ist ja auch klar gekippt wenn auch aus historischen Gründen nicht so klar. Wir würden aber auch schon aufgrund der engen Zusammenarbeit ARD/ORF nie in Wien boykottieren.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Taco Zimmerman hat das Statement noch ergänzt in NL-Medien:

„Cultuur verbindt, maar niet ten koste van alles. Dat wat er het afgelopen jaar is gebeurd, raakt aan onze grenzen. Universele waarden als menselijkheid en vrije pers zijn ernstig geschonden en voor ons niet onderhandelbaar.”

Übersetzt: „Kultur vereint, aber nicht um jeden Preis. Was letztes Jahr geschah, berührt unsere Grenzen. Universelle Werte wie Menschlichkeit und Pressefreiheit wurden schwerwiegend verletzt und sind für uns nicht verhandelbar.“

ag9
ag9
3 Monate zuvor

Ich kann die Entscheidung nachvollziehen, bedauere sie aber natürlich sehr!

Don__Philipo
Don__Philipo
3 Monate zuvor

Was heute bei dem Thema ESC passiert ist, wird nachwirkend NEGATIV für immer am ESC haften bleiben!
Ich denke heute werden wir uns mit dem Gedanken beschäftigen müssen, dass es beim ESC eine Kehrtwendung eintreten wird, sehr zum Leidwesen der Fans!
Ich befürworte weder die Entscheidung, noch halte ich sie für falsch, aber es hätte nicht so passieren dürfen!

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  Don__Philipo

Meinst Du mit „Fans“ diesen wütenden Mob, der die israelischen Sängerinnen in den letzten beiden Jahren niedergeschrien und ausgebuht haben? Das sind für mich die Totengräber der völkerverbindenden Idee.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor

Absolut !

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor

Das finde ich prima. Das Verhalten der Niederlande beim letzten ESC war unerträglich, wie auch das ganze Theater danach. Auf die kann ich gut verzichten.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Was haben die Niederländer in Basel falsch gemacht?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Sind nicht mit israelischer Flagge ins Publikum getanzt 😱

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Er meint wohl Joost.

Meikel
Meikel
3 Monate zuvor

Dann sollen sie eben wegbleiben.

David Z
David Z
3 Monate zuvor

Reisende soll man nicht aufhalten. Hoffe nur, dass man das jetzt einfach schweigend hin nimmt und nicht versucht, mit irgendwelchen Anti-Israel Botschafften zu stören, am besten noch nächste Woche beim JESC.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Natürlich schade aber reisende soll man nicht aufhalten.
Ich wäre der meinung, dass die länder die den esc26 boykotieren und diesen nicht live übertragen, auch 2027 kein startrecht erhalten sollten.

Maypril
Maypril
3 Monate zuvor

Ce la vie 🤷‍♀️

Franny
Franny
3 Monate zuvor

Ganz ehrlich: Finde ich besser so. Seit Joost (dessen Foto ich eigentlich nicht mehr sehen wollte) und dem ganzen Avrotros-Kindergarten verzichte ich gerne auf die NL.

Timo1986
Timo1986
3 Monate zuvor

Eine legitime Entscheidung der Niederlande, ja sogar eine vertretbare Handlung der niederländischen Rundfunkanstalt.

Jedoch wäre meine Handlungsweise sowie Entscheidung eine andere gewesen.

Ich hoffe es jedenfalls sehr und würde mich unglaublich darüber freuen, wenn die Niederlande beim ESC 2027 wieder dabei wäre. 😀

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Tja, so viel dazu dass Spanien 2026 teilnimmt.

So langsam glaube ich dass einige deiner „Prognosen“ purer Ragebait sind.

Senf
Senf
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

das nennt man „Statement“

Timo1986
Timo1986
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Zu Spanien werde ich mich an dem entsprechendem Thread äußern.

Wenn du der Ansicht bist, dass ich andere User (m/w/d) bis hin zur Wut provozieren möchte, dann können sowohl du und vielleicht auch andere hier diese Meinung haben. Stimmen tut sie jedoch nicht.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Ich ahne schon wie es sich lesen wird:

„Spanien jat die letzten Jahre so tolle Titel wie den nostalgischen Dancefloorkracher von Melody (LOL) oder das feministische Statement von Nebulossa (LOLx2) geschickt und wurde dennoch von den gemeinen Fans ingoriert während Schweden für alles hochgelobt wurde. Kann sie daher verstehen dass sie die Lust verloren haben.“

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Da kracht höchstens wer auf den Dancefliir wenn jemand aus der Zielgruppe Ü80 hinfällt.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

Hehe, bitterböse aber gut!! 🤣🤣

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

In der Tat, hihihi

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Da hat Joost es tatsächlich noch einmal auf ein Titelbild geschafft… (Ich weiß, für Sarkasmus ist gerade eigentlich keine Zeit)

Jetzt frage ich mich nur, wie die Stimmung auf der Pre-Party in Amsterdam werden wird. Ich tippe mal auf angespannt. Sehr angespannt.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Ich tippe auf ausgelassen, heiter, gut, fröhlich – kurz und gut: einen richtigen Feier.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Wer sagt Dir das es in den Niederlanden, Spanien, Slowenien, Irland, Belgien, Schweden und Finnland überhaupt im Fernsehen läuft?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

So, das Thema ist jetzt für mich durch.

Schade für die Fans in den Boykottländern, die den ESC (und nicht irgendeine Flagge) lieben. Sie können den ESC bestimmt online sehen, und ich drücke die Daumen, dass wir nächstes Jahr wieder ein Full House haben.

Manover30
Manover30
3 Monate zuvor

RTVE
AVROTOS
RUV
TV Slovenija
RTÉ

Gute Nachrichten für die Hotelbuchung!

Micha Knust
Micha Knust
3 Monate zuvor

Ich wünsche eine kreative Schaffenspause und würde mich freuen, wenn die Niederlande 2027 wieder dabei wäre!

Ralf
Ralf
3 Monate zuvor

Unnötiges Affentheater. Dann bleibt halt daheim. Irgendwann ist der ESC auch am Ende. Menschen machen alles kaputt 😞

Last edited 3 Monate zuvor by Ralf
Michael
Michael
3 Monate zuvor

Und das weil man einfache nur beide Kriege (Russland und Israel) miteinander vergleicht und gleich sieht, was man überhaupt nicht machen kann. Die einen haben ein Land überfallen, die anderen wurden angegriffen. Klar muss man sagen das Israel es hätte längst lassen müssen aber wie will man diese Organisation der Hamas die an allen dran schuld ist endlich aus den Weg bekommen. Was können die Künstler aus Israel dafür. Also gut das sie dran teilnehmen.

Milch
Milch
3 Monate zuvor

Ich finde es schade, dass man so reagiert. Der Gaza-Konflikt ist vorbei und vielleicht endet auch bald die Netanjahu-Regierung in Israel.

Tobi
Tobi
3 Monate zuvor
Reply to  Milch

300 Tote durch israelische Bomben seit dem „Ende“ des Gaza-Konflikts, nur so nebenbei.

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Tobi

Jeder Toter, ist einer zu viel.
Wir müssen alle, das Leben mehr Wertschätzen.

Man muss aber auch sagen, dass die Israelische Armee, die einzige Kriegspartei ist, die vorher Zivilisten vor einen möglichen/geplanten Angriff warnt.
70% der Wohngebäude in Gaza sind zerstört, aber nach offiziellen Zahlen sind „nur“ 60.000 Menschen gestorben, bei ca. 2.000.000mio Einwohner.

Ich möchte damit nichts beschönigen.
Das sind nur Zahlen.

Coldi
Coldi
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Die moralischste Armee der Welt, die auf wehrlose Kinder und Säuglinge schießt oder den Zivilisten sagt, dass rafah eine sichere zone ist und sobald diese dort angekommen sind, anfängt rafah zu bombardieren. Jaja komm rede keinen Schwachsinn. Mittlerweile sind es weit über 100000 tote auf palästinensischer Seite und die dunkelziffer ist weitaus höher… 80% der palästinensischen Opfer sind im übrigen Zivilisten und keine Hamas Terroristen. Avrotros hat eine längst überfällige Entscheidung getroffen. Schande über ARD, die mal wieder bewiesen haben, wie wenig Rückgrat sie besitzen.

Milla
Milla
3 Monate zuvor
Reply to  Coldi

Und die Hamas ist da jetzt besser oder wie soll man das verstehen?

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Coldi

Du verbreitest nur Unwahrheiten und die ARD hat mehr Rückgrat als du dir vorstellen kannst!

jofan2602
jofan2602
3 Monate zuvor
Reply to  Coldi

Fake News verbreiten und Israelhass. Mehr habt ihr nicht drauf. Antisemitismus versteckt in verlogenen Pazifismus. Aber das die Hamas Geiseln nimmt, Frauen Vergewaltigt, Babies ermordet und die Geiseln foltern und wie Vieh behandelt, ist natürlich vollkommen in Ordnung. Sind ja nur Juden. Aber dann brav die Hamaspropaganda verbreiten. Widerlich.

Frank Furth
Frank Furth
3 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Dasselbe kann man auch euch Israelromantikern spiegeln:
Israels IDF hat über 120.000 unschuldige Menschen in Gaza abgeschlachtet, es sind ja nur Nichtjuden, die im Judentum weniger wert sind als ein jüdischer Fingernagel und das nichtjüdische Blut minderwertig ist und Nichtjuden nur mit einer animalischen Seele aus den bösen Quellen ausgestattet sind im Gegensatz zu den Juden, die zwei Seelen (göttlich und animalisch) haben. IDF = jüdische Hamas

ag9
ag9
3 Monate zuvor
Reply to  Milch

Äääh, „Der Gaza-Konflikt ist vorbei“ Wie um alles in der Welt kommst du denn darauf???

Milch
Milch
3 Monate zuvor
Reply to  ag9

Vielleicht hätte ich von einer relativen Waffenruhe in Gaza schreiben sollen. Das Nahostproblem ist natürlich nicht gelöst, aber der schwillt schon seit Jahrzehnten und das ist ein ziemlich verworrener Konflikt.

Klaus
Klaus
3 Monate zuvor

Was ist hier los, solche Kommentare zu schreiben, wir sind doch nicht im Kindergarten

L K
L K
3 Monate zuvor

Yes, drei Länder weniger, die uns jedes Jahr irgendne Rotze hinschicken – das wird großartig, freue mich schon 💪

Onkel Lou
Onkel Lou
3 Monate zuvor

Ich verstehe nicht, warum die Niederlande, Spanien, Irland nicht schon in diesem Jahr den ESC boykottiert haben. Das humanitäre Leid der Palästinenser besteht ja nicht erst seit gestern.

Tim
Tim
3 Monate zuvor

Die Niederlande ziehEN sich zurück. 😉

sunriseheaven69
sunriseheaven69
3 Monate zuvor

Für die ESC Fans dieser Länder tut es mir Leid.Bye Niederlande

jofan2602
jofan2602
3 Monate zuvor

Das braucht dir nicht leid tun, die ESC Fans in den Niederlande unterstützen das antisemitische Gehabe von AVOTROS ja noch.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Garantiert aber nicht zu 100%.
Ich hätte einen ARD-Boykott bei einem Israel-Ausschluss ja ebenfalls kritisch gesehen.

Frank Furth
Frank Furth
3 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

AVROTROS ist besser als die israelischen Sprechpuppen der ARD und des ZDF (Zionistisches Desinformationsfernsehen)

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Ach Du liebe Zeit – Tschüss.🇳🇱

Alkibernd
Alkibernd
3 Monate zuvor

Ich denke, hier werden sehr bald Köpfe rollen bei AVROTROS für eine Entscheidung, die rein von der Zuständigkeit her nach deutschen Maßstäben vollkommen verfassungswidrig wäre.

Ein Sender kann entschieden über die Teilnahme überhaupt, er könnte sich wegen eines bestimmten Liedes zurückziehen, aber nicht mit dieser Begründung. Ein öffentlich-rechtlicher Sender hat nicht die Legitimation, Außenpolitik zu machen.

Und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass ein anderer Sender im Verzuilingsmodell übernimmt. Dann wäre mir auch ein religiöses Lied vom EO recht. Ich würde mich vor Schadenfreude kringeln.

Bei Belgien kann es in der politischen Großwetterlage noch pikanter werden. Was, wenn die Flamen übernehmen? Herr De Waver wird sich freuen.

Last edited 3 Monate zuvor by Alkibernd
Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Alkibernd

Ich glaube, dass du die Lage falsch einschätzt. Alles andere hat Avrotros ausführlich erklärt.

Nebenbei: NPO unterstutzt Avrotros, das heißt auch, dass alle andere Anstalten einverstanden sind mit dieser Entscheidung.

MacrooyFanbooy
MacrooyFanbooy
3 Monate zuvor

Dann gibt’s halt keinen Brokkoli bei Eurovison nächstes Jahr 😉

Hornhaut gebraten
Hornhaut gebraten
3 Monate zuvor

rücken jetzt die Holländer nach? Und was passiert mit den ganzen Wohnwagen?

funtasticc
Mitglied
funtasticc
3 Monate zuvor

Es ist schade um jedes Land, das sich vom ESC zurückzieht. Auch die Niederlande.
Und wenn ich nochmal den Namen Joost Klein hier lese, krieg ich nen Schreikrampf. Die Niederlande haben nicht nur ihn geschickt, sondern in der Vergangenheit auch wirklich richtig gute Sachen, mit denen sie große Erfolge feiern konnten. Und die werden fehlen… aber hoffentlich nur bis 2027, dann haben sie sich vielleicht beruhigt und kommen wieder.

Coldi
Coldi
3 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Joost kleins Beitrag war gut. Zumindest besser als das andere gesülze da. October rain oderso. Joosts Beitrag hat wirklich dem slogan des esc „United by music“ eine richtige Stimme gegeben. Ganz Europa war für einen Moment miteinander verbunden.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  Coldi

Seinen Song fand ich ja selber richtig, richtig toll.
Der Bühnenauftritt war aber wirr und auch wirklich nicht gut gesungen. Und menschlich war Joost wohl halt auch eher unterste Schublade. Leider, schade.

Frank Furth
Frank Furth
3 Monate zuvor
Reply to  Coldi

Soooo sehe ich das auch. Joost Klein ist ein Held – nicht so wie die linken und queeren Gutmenschen wie Eden Golan und Nemo, die den ESC mit ihren menschenverachtenden Ideologien den ESC in Geiselhaft genommen haben.

Olaf luckas
Olaf luckas
3 Monate zuvor

Guten Morgen
Wenn die Niederlande nicht am ECS 2026 nicht dran teilnehmen möchte das ist ihre Sache ich erinnere mich genau wenn Israel zwischen Gaza weiter Krieg ist wollte die EBU alle EU Länder abstimmen lassen diese ist nicht mehr nötig dann Rück ein neues Land nach

Ernst
Ernst
3 Monate zuvor

Die gehen ja eh keinen ab, was hat Musik mit Politik zu tun? Die Künstler tun mir leid

Pascal lappe
Pascal lappe
3 Monate zuvor

Also das was die Linda heute bzw gestern entschieden haben finde ich total richtig denn die Künstlerinnen und Künstler von Israel die können ja gar nichts damit mit den angriffsekret auf den gazastreifen auch die Reaktion von Spanien Irland Slowenien finde ich ein bisschen übertrieben das wird so entschieden und damit ich die Sache auch gut ich freue mich nächstes Jahr auf den eurovision Song Contest in Wien und das Israel mit dabei ist mit freundlichen Grüßen

Milla
Milla
3 Monate zuvor

Ehrlich gesagt… ich weine ihnen jetzt keine Träne nach und ihre Aktion wird auch nicht erfolgreich sein. Also zumindest vermute ich mal, dass die Niederländer hoffen, dass Israel jetzt doch rausgeschmissen wird, damit NL dabei sein kann. Aber das wird nicht passieren. Generell finde ich die Aktion albern. Sind diese Wettbewerbe/Festlichkeiten nicht mal dazu da gewesen, um nur als Menschen voreinander zu stehen und Kriege, Krisen, etc für wenigstens einen Moment hinter sich zu lassen? Dass Israel mitmachen darf ist nicht politisch – es ist einfach nur fair und normal.

jofan2602
jofan2602
3 Monate zuvor
Reply to  Milla

So wichtig ist die Niederlande nicht. Das man ein anderes Land ausschließt, nur damit die Käsköppe dabei sind. Ich kann gerne auf sie verzichten. Brauchen auch nicht wiederkommen.

Mork
Mork
3 Monate zuvor

Das zeigt uns das der ESC eine reine politische Veranstaltung ist. Ein ganzes Volk auszuschließen weil deren Politik ein Dorn im Auge einiger ist halte ich für falsch.
Wenn man sich zurück ziehen würde weil da ein Land dran teil nimmt das nicht in der EU ist wäre wieder richtig aber dann wären einige nicht dabei und dieses Spießrutenlaufen würde sich auf einen Abend begrenzen. Ein Geschäft ist das und nicht mehr.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  Mork

Du fändest es richtig, sich zurück zuziehen, wenn Nicht-EU-Länder am ESC teilnehmen (z.B. Schweiz, Norwegen, Großbritannien, Ukraine,…)? Komisch.

Mork
Mork
3 Monate zuvor
Reply to  Frank B.

Nein, der aufgeführte Grund warum man nicht teil nimmt ist falsch. Man bestraft hier ein Volk für seine Politiker. Entweder das ist für alle Nationen ein Event oder eben nur Europa weil das Wort Europa schon im Grundbegriff steckt.
Vielleicht sollte man auch gleich China Einladen und Russland zulassen. So wie diese heuchelveranstaltung aktuell ist und die letzten Jahrzehnte gewesen ist, ja, so ist es nicht okay und im Geiste dessen was man damit mal ursprünglich erreichen wollte.
Aber wenn man mal ehrlich ist, das finden die ESC Fans dann auch nicht okay.

Frank Furth
Frank Furth
3 Monate zuvor
Reply to  Mork

Aber Russland habt ihr Weltverbesserer gerne gecancelt – aber für Israel bratet ihr Gutmenschen eine koschere Extrawurst, damit ihr „Reue“ zeigt.

Christamaria Hehmann
Christamaria Hehmann
3 Monate zuvor

Ich bin Israel-Fan und verstehe Vieles, aber was die Netanjahu-Regierung seit über einem Jahr macht, ist durch und durch menschenverachtend. Ich finde es sehr gut, dass einige Länder konsequent handeln!

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

Schade. Aber Boykotts sind beim ESC nichts neues. Schon 1970 haben Finnland, Portugal, Norwegen und Schweden wegen der Abstimmund von 1969 (wo es vier ESC Siegerinnen gab). Die nordischen Ländern haben es u.a. mit dem schlechten Niveau der letzen Show und den geriengeren Siegeschancen kleiner Länder gegenüer intanationalen Stars begründet.

tenor78
tenor78
3 Monate zuvor

Tot ziens! So bleiben uns wenigstens Typen à la Joost Klein erspart….

Baumer Hans
Baumer Hans
3 Monate zuvor

BRAVO!!!

Janna
Janna
3 Monate zuvor

Israel liegt nicht in Europa, warum darf es teilnehmen? Es ist eine kranke Demikratie, sehr uneuropaeisch. Die Meinung der Vereinigten Nationen hinsichtlich Israel, dass es ein krimineller Staat ist, sollte der Grund sein, Israel von Teilnahme auszuschliessen. Es geht nicht darum, dass in Isrsel viele Juden wohnen. Es geht nur darum, wie es sich als Land verhaelt.

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Janna
Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Gute Zusammenfassung. Nur den letzten Absatz muss man leider dann doch stark umschreiben.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  Janna

Neben den generellen Fakten (siehe den von Matty geposteten Link):
Ausschließen kann man nur TV-Sender, keine Länder.

Deutschland war zu Beginn der ESC-Zeit immer noch international sehr unbeliebt. Auch in Hochzeiten der Eurokrise wurde darüber diskutiert, wie sehr wir als Land gehasst würden.
Die ARD war aber weder für den 2. Weltkrieg verantwortlich, noch für die Sparpolitik von Wolfgang Schäuble.
Bislang konnte noch keiner ein dermaßen großes Fehlverhalten von KAN benennen, dass ein Ausschluss als gerechtfertigt wirken würde.

Über die Politik Israels und auch die staatliche Einmischung in das ESC-Voting könnte ich auch sehr viel Böses schreiben. Es ändert aber nichts daran, dass es bei der EBU um den TV-Sender KAN geht und nicht um Benjamin Netanjahu.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Frank B.

Danke !

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor

Mußte unbedingt dieser Unsympath auf dem Bild sein ? Dieses Jahr gab es immerhin Claude, den mochte ich sehr.

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor
Reply to  Frank B.

„Es ändert aber nichts daran, dass es bei der EBU um den TV-Sender KAN geht und nicht um Benjamin Netanjahu.“

Nun, bei Russland wurde von der EBU konträr beim Rausschmiss argumentiert, da ging es um das Land, das ein anderes überfallen hat (und nicht um den Sender, auch in diesem Fall konnte der Sender nichts für die Verbrechen der Regierung).

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Das ist so nicht ganz richtig! Noel Curran hat das auch bereits mehrfach klargestellt und völlig richtig eingeordnet, zum Beispiel im Guardian.

Klaus
Klaus
3 Monate zuvor

Dann ist es so

Alexa
Alexa
3 Monate zuvor

Hut ab. Wenn doch nur Deitschland auch so viel Ar*** in der Hose hätte…

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Alexa

Armut?

Michael Baumgartner
Michael Baumgartner
3 Monate zuvor

Schreiben bei euch die Praktikanten ohne Schulabschluss? „Die Niederlande“ ist Plural, also heißt es „die Niederlande ziehen sich …“, „die Niederlande werden …“ usw.

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Man kann Kritik auch äußern ohne direkt beleidigend zu werden.

Last edited 3 Monate zuvor by Momo
Ehler
Ehler
3 Monate zuvor

Ich habe nichts gelesen über den Überfall der HAMAS auf feiernde Israelis und den Tod und das Leiden von Tausenden. Netanjahu ist nicht Israel genauso wie März nicht Deutschland ist

Irene Schütz
Irene Schütz
3 Monate zuvor

Gottseidank ist Israel nicht ausgeschlossen worden. Und die Guten werden bleiben, die anderen können gehen.

Heinz-Jürgen
Heinz-Jürgen
3 Monate zuvor

Eine sehr vertretbare und in meinen Augen richtige Entscheidung. Eigentlich hat Israel ja nie zu Europa gehört, schon rein geografisch. Ob dieser Sonderstatus überhaupt jemals gerechtfertigt war, kann dahinstehen. Mit dem brutalen Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen hat Israel jedenfalls dieses Privileg verwirkt. Jedes Land, das die sonst so hoch gehaltenen europäischen Werte ernst nimmt, müsste sich aus dem ESC bei einer Teilnahme Israels zurückziehen.