
Zu episch, um wahrzusein – Vanilla Ninja sind zurück beim Eurovision Song Contest! Nachdem die Pop-Rock-Girlband bereits 2005 die Schweiz vertreten hat, konnte sie sich nun im estnischen Vorentscheid Eesti Laul durchsetzen und wird folgerichtig Estland beim ESC in Wien vertreten. Der Beitrag „Too Epic To Be True“ erreichte dort zunächst das Superfinale, in dem die finalen drei Songs gegeneinander antraten. In diesem bestimmte allein das Publikum Vanilla Ninja zu den Siegerinnen, allerdings nur sehr knapp.
Vanilla Ninja wurde 2002 in der estnischen Hauptstadt Tallinn gegründet und gilt bis heute als eine der erfolgreichsten und medienwirksamsten Pop‑Rock‑Girlgroups des Landes. Die Gruppe startete 2002 als Vierer‑Band mit Maarja Kivi, Lenna Kuurmaa, Katrin Siska und Piret Järvis, bevor Maarja 2004 ausstieg und später auch Katrin und Nachrückerin Triinu Kivilaan die Band verließen. Seit 2022 tritt die Gruppe als Trio aus Lenna, Piret und der neuen Sängerin Kerli Kivilaan auf.
In den 2000ern entwickelte sich das damalige Quartett schnell von einem lokalen Projekt zu einem international beachteten Act. Mit Albumveröffentlichungen „Traces of Sadness“ erreichten die vier beachtliche Chartplatzierungen in zahlreichen europäischen Ländern, darunter Dänemark, Schweden, Österreich und Deutschland.
Ein besonderer Höhepunkt in der Karriere: Die Teilnahme am ESC 2005. Damals vertrat Vanilla Ninja die Schweiz mit dem Song „Cool Vibes“ und belegte im Finale Platz 8. Jetzt könnte man fragen: „Warum die Schweiz?“ Damals arbeitete die Band mit dem aus der Schweiz stammenden Produzenten David Brandes eng zusammen.
Ab 2009 wurde es nach personellen Umbrüchen ruhig um die Band. Einige (Ex-)Mitglieder traten in dieser Zeit auch als Solo-Artists auf, aber das Projekt Vanilla Ninja wurde vorerst begraben. 2020 gab es dann mit dem Album „Encore“ ein Comeback mit der Teilnahme am ESC 2026 als vorläufigem Höhepunkt.
Das Lied
„Too Epic To Be True“ ist ein englischsprachiger Pop‑Rock‑Song, der von Sven Lõhmus geschrieben wurde. Lõhmus ist seit den Band-Anfängen enger Begleiter der Band und war schon bei den Erfolgen in den 2000ern dabei. Der Titel lässt sich sinngemäß mit „zu episch, um wahr zu sein“ übersetzen und deutet bereits auf das zentrale Thema hin: das Gefühl, dass eine Erfahrung so intensiv ist, dass man sie selbst kaum glauben kann. In diesem Fall handelt es sich um ein Liebeslied.
Musikalisch ist „Too Epic to Be True“ geprägt von Pop-Rock-Elementen: Es gibt Gitarrensounds, klare Rhythmen und einen dramatisch aufgeladenen Refrain. Mit den drei Frauenstimmen im Refrain hat der Beitrag stellenweise eine Art „Hymnen“‑Wirkung. Das Tempo ist eher moderat statt schnell, was den Song emotional und eher hymnisch und dramatisch, als tanzbar macht. Trotzdem ist der estnische Beitrag ein Gute-Laune-Song und keine Rock-Ballade.
Vanilla Ninja treten mit „Too Epic To Be True“ für Estland im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai in der zweiten Hälfte an.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Bennet: Zu dem Song fällt es mir schwer, etwas zu schreiben. Er tut nicht weh, aber er löst auch nichts Positives aus. Nach dem ESC werde ich ihn vermutlich schnell wieder vergessen haben. Leider. 5 Punkte
Douze Points: Ich finde, der Song gehört in die Abstimmung über die „Mogelpackung des Jahres“. An dem Beitrag ist leider so gar nichts episch. Ich freue mich für das Trio, dass sie wieder dabei sind und Spaß haben. Das Lied selbst zieht sich aber wie ein Kaugummi. Stimmlich ist das nicht überzeugend. Und die Eesti-Laul-Inszenierung ignorieren wir einfach mal. Zumindest ist das Lied melodisch und hat einen nachvollziehbaren Aufbau. 4 Punkte
Giulia: Die drei sind mir wirklich sympathiko. Ich find’s toll, dass eine klassische Girlband dabei ist und hätte nichts dagegen, wenn die uns bis ins Finals begleiten würden. Allerding klingt dieses Lied leider aus der Zeit gefallen und langweilig. 6 Punkte
Laureen: Erst konnte ich mit „Too Epic to Be True“ im Vorentscheid in Estland nichts angefangen und habe mich ernsthaft geärgert, weil es meiner Meinung nach bessere Beiträge für Estland gegeben hätte. Auch die ehemalige ESC-Teilnahme 2005 konnte mich da nicht völlig begeistern. Cool, aber ich war halt gerade so in der Grundschule und mit anderen Dingen beschäftigt. Ein paar Wochen später kann ich aber sagen: Banger! Der Song macht mir mittlerweile richtig richtig gute Laune. Ein ganz klassischer Fall von Schönhören und drauf einlassen. 7 Punkte
Marcel: Wie toll, dass Vanilla Ninja wieder zurück beim ESC sind! Wie toll, dass Estland diese Band noch immer liebt und wählt! Wie toll war bitte auch ihr 2005er-Song „Cool Vibes“? Ein paar von denen hätten auch „Too Epic To Be True“ gutgetan. In dem Song passiert leider gar nichts. So weh es mir tut – Finale ausgeschlossen. 3 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 7 Punkte
- Berenike: 2 Punkte
- Manu: 2 Punkte
- Max: 2 Punkte
- Peter: 12 Punkte
- Rick: 2 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 52/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Too Epic To Be True“ auf Platz 32.
Bisher erschienene Songchecks:
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
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Ich vermute noch das Estland knapp ins Finale kommt. Dort aber nach hinten durchgereicht wird.
So ganz schlecht finde ich den Song jetzt nicht, aber auch ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Einzug ins Finale schaffen.
Also dieser Song bewirkt bei mir 0 Emotionen. Ich wundere mich, das dieser Song die estnische VE gewonnen hat. Bei all den Vorrunden kommt dann am Ende sowas als Sieger heraus? Ich fürchte den (unverdienten) Erfolg vom letzten Jahr kann man damit nicht wiederholen. Auch Finale wird man nur mit sehr, sehr, sehr viel Glück erreichen.
Beim Eesti laul gab es dieses Jahr keine Vorrunden. 🤓
Ach so. Trotzdem wundere ich mich das das den estischen Vorentscheiden gewonnen hat. Gabs wirklich nix besseres als das?
Doch. Da hat genau wie im deutschen Finale im Superfinale der Bekanntheitsfaktor das Ergebnis beeinflusst.
„Ich fürchte den (unverdienten) Erfolg“
immer noch nicht fertig mit rumnölen?
abseits der bubble gab es nur einen sieger und der hieß tommy cash.
mi amore mi amore 🎶🎶
Napa. 😎
kennt hier kein mensch.🤪
in mittelamerika und anverwandte gegenden kennt wiederum kaum einer den ESC.
Es gibt keinen „unverdienten Erfolg“ beim ESC. Entweder man bekommt die Punkte oder man bekommt sie nicht.
Ollie, Ollie! 😛
Wird schwierig, es ins HF zu schaffen, schätze ich. Keiner meiner „Furchtbar“-Beiträge, gefällt mir aber trotzdem nicht wirklich.
PS: Für Horror Franny nächstes Jahr bitte meine Dance Squad oder Everfall (nicht weichgespült). 😊
Und dann gewinnt Marta Lotta vor den beiden. 🫣
Paahh! 😀
Dann hätten Franny und ich immerhin Kandidaten für den SCC! 😉 😛
Eben. 😀
Bämsen! 😀
Und wieder ein paar nette Backstage-Momente… 😉
Habt ihr schon meine Geschichte gelesen. Da kommt ihr beide nämlich drin vor. 😉
Hab mir jetzt eine Estland-Playlist erstellt. Mit meinen estnischen Bands, Acts und Fegern:
Horror Dance Squad
Everfall
Ollie
Rainer Ild
Above My Head
5 Miinust
Puuluup
Gem98
.
.
.
ein Song von Tommy ist auch dabei (aber Milch statt Espresso 😛 )
ein Song von Tommy ist auch dabei (aber Milch statt Espresso 😛 )
Haha. 😀
Du weißt, welcher? 😀
Nein nicht wirklich. 🤔🫣
Interessant. musikalisch gefällt es mir. Die hohe Stimme muss man sich etwas gewöhnen. Aber viel besser als E.M.
Ja. Mir gefällt es auch wesentlich besser.
Lasse-Hase hat es letztes Jahr mal gepostet.
Super. 🙂
Bei mir sind noch die Stockholm Cowboys und Räpina Jack und Kaisa Ling dabei.
Ja. Meine Liste wird auch noch länger.
Ich hab noch Andrei Zevakin mit drauf.
Edit: Das hat in dieser Masse an Acts bislang noch kein anderes ESC-Land geschafft.
AMP (Antsud Metal Project) ist natürlich auch dabei….
Du hast Marta Lotta vergessen. 😜 (Ohne sie hättest du kein Backstage Bereich mit Ollie) 😉
Wie konnte ich nur… 😛
JoBi und sein Gehirn: Folge 9 – Estland
Erster Eindruck:
🧑🦱 Ja, ist ok.
🧠 Würde ich auch so sagen.
Performance:
🧑🦱 Ist ok.
🧠 Würde ich auch sagen.
Fazit:
🧑🦱 Bleibt im Halbfinale hängen und Platz 32/35 in meinem Ranking.
Was sagt dein Gehirn zum Fazit? 😉
was hat die Esten da nur geritten, letzter Platz🫣
Das wird nichts dieses Jahr mit dem Finale , es waren so tolle Songs dabei in der Show.
Aber sollen die Zeit genießen so lange sie dauert.
Der Song wurde mir auf dem Weg zur Arbeit zufällig vorgespielt und ich musste immerhin nicht wegschalten, wie bei anderen Titeln dies Jahr. Trotzdem für mich ein ganz klarer NQ
Ist zwar nicht der ganz große Wurf …. und Ollie hätte ich definitiv bevorzugt 😉 , aber ich denke sie schaffen’s ins Finale, allein schon wegen ihres Namens. (ja,ja ich beherrsche den Genitiv 😉 )
Wenn die Performance noch ne Schippe „epischer“ wird, natürlich.
Wahrscheinlich eher am Ende des Felds.
Ist ja auch sexy, wenn eine Frau den Genitiv beherrscht. 😉
😀
Korrekt! 😀
Werde ich beim nächsten Flirtangriff gleich mal anpreisen. 😛
Also hätte mich im Vorfeld jemand danach gefragt, hätte ich garantiert behauptet, daß man mit diesem Song nicht die geringste Chance hat, einen nationalen Vorentscheid zu gewinnen, egal welchen. Umso origineller finde ich die Wahl, und incl. Wohlfühlfaktor plus Sympathiebonus bin ich inzwischen soweit, meine 1-Punkt-Wertung an Estland zu vergeben. Einzige in Wien noch zu erfüllende Bedingung: die Kiss Cam muss mindestens bleiben, besser sogar noch mehr in den Mittelpunkt rücken❣ 💋
Prognose:
Bleibt im Halbfinale hängen.
Persönliche Wertung:
5 Songcheckpunkte von mir – klar unter meinen Qualifikanten des ersten Semis und vorgemerkt für meinen zehnten Rang insgesamt.
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5
Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Estland werden bleiben:
🥉 „Kuula“ – Ott Lepland / Baku 2012
🥈 „Keelatud maa“ – Maarja / Dublin 1997
🥇 „Verona“ – Laura feat. Koit Toome / Kyiv 2017
Im Durchschnitt (!) 3 (!)von 5 Punkten. Sorry, aber das ist wirklich nicht realistisch für Estland. Ich frage mich, warum der Song so gut ankommt…..
Schade um die schönen Lieder aus der estnischen Vorentscheidung. Dies hier ist eine klassische 1/10.
Bei Estland schlagen gleich zwei Flüche zu: Zum einen wählt man einen schwächeren Beitrag bei einem stärkeren Angebot aus (2016!), zum anderen schafft Estland es nie so wirklich, an einen Vorjahreserfolg anzuknüpfen (naja, auch 2016, aber auch 2003, 2006, 2010, 2019 etc.). Vanilla Ninja sind ja nach wie vor „episch“ in Estland, da war der Name schlussendlich das Zünglein an der Waage.
Es ist faszinierend, wie dieser Beitrag „älter“ klingt als ihr Beitrag vor 21 Jahren. SO klingt das leider eher verstaubt denn retro, aber ich finde das Lied lange nicht so mies wie viele andere. Man kann es gut hören, die Mädels machen ihren Job, aber es bleibt halt leider am Ende nicht viel Substanzielles hängen (bis auf die unfassbar schlimme Kiss-Cam). Sehr schade, die letzten Jahre lief es ja sehr gut. 🙁
Prognose: Halbfinale 14/15 (40%)
Meinung: Platz 26/35 (5 Punkte)
Mal sehen, ob morgen die Kommentare offen sind…
OK, ich halte den Rückkehrerinnen aus Estland mal zu Gute, dass sie mit „Epic To Be True“ eine im Dong beschriebene Beziehung meinen und nicht sich selbst. Sonst wäre das Ganze gewiss noch peinlicher. Der Song raucht in seine Belanglosigkeit nur so durch und zugegebenermaßen war ich auch nie ein großer Fan der Vanilla Ninjas. Ich kann leider nicht mehr als 1,5/10 geben und damit sieht mein Ranking so aus:
Semi 1:
1. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
5. LELEK – Andromeda 🇭🇷
6. FELICIA – My System 🇸🇪
7. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
8. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
9. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
10. Akylas – Ferto 🇬🇷
——————————————
13. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
14. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
Finale (Gesamtranking):
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
—————————————
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
Mein Tipp: Wie Belgien sehe ich die Estinnen als sichere NQ, aber wer weiß? Der Kultstatus und die alte Fanbase haben sie ja trotz besserer Optionen (ob OLLIE es jemals schaffen wird?) an die Spitze des Eesti Laul-Feldes getrieben. Aber trotzdem….ich glaube nicht dass das reicht.
Auch in Sachen Estland fasse ich mich kurz: Ich sag, was Gerd sagt.
👍🫶🤩
Absoluter guilty pleasure!!!
Ich hab früher wohl nie bewusst etwas von Vanilla Ninja gehört, allerdings kenne ich den Sound.
Ja, das ist wohl etwas altmodisch, aber was früher gut war, muss ja heute nicht schlecht sein.
Ich stehe ja mehr auf elektronische Musik, aber das hier verbreitet gute Laune und auf gute Laune stehe ich auch. In gesellschaftlich und politisch schwierigen Zeiten will ich, wie vermutlich viele andere Menschen auch, nicht auch noch in der Kunst grübeln und zweifeln müssen, sondern will abgelenkt und unterhalten werden.
Und das machen die Mädels. Ich glaube, mehr wollen sie auch gar nicht.
Vielleicht hätte man das ganze auch etwas moderner produzieren können, aber sie werden sich schon was dabei gedacht haben.
Aber das ist der Grund, warum ich da nur 8/12 Punkten gebe… aber das ist heuer schon ein Pluspunkt von mir.
Ach mir ist „too epic to be true“ viel lieber als so manch andere Songs, wo man die Melodie vergebens sucht oder das ganz in irgendwelche Schreianfälle abdriftet😂 Ich mag die drei Mädels gerne und es ist definitiv kein Lied für mich, das ich skippen würde – trotzdem werden sie damit wohl kein Finale erreichen (dafür fehlen dann einfach ein paar coole vibes😉)
Also da gab es schon bessere Stücke der Band. Total abgestandene Lead-Gitarre und Melodie – mal vom schiefen Chorus der Drei abgesehen.
So ist das für mich nicht Vanilla Ninja, sondern läuft unter Vanillin Nannies!
🤣👍
Wie der/die eine oder andere hier, empfinde ich den Beitrag als einen unfassbaren Downgrade zu früheren Eesti Laul-Siegern oder Teilnehmern!
Warum löst dieser Titel bei einigen so negative emotionale Reaktionen aus? Wenn manche schreiben, der Song sei nicht zeitgemäß, ok, aber das ist für mich keineswegs etwas Negatives. Langweilig zu sein schon deutlich eher, und wenn manche dem Lied diese Eigenschaft zuschreiben, kann ich das zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber warum macht Langweiligkeit manche so wütend?
Als den abwechslungsreichsten oder originellsten Beitrag des Jahrgangs würde ich „Too epic to be true“ nun auch nicht gerade bezeichnen, dennoch höre ich den Titel ganz gerne. Auf jeden Fall bin ich Vanilla Ninja unendlich dankbar, dass sie mit dazu beigetragen haben, den grässlichen Krach“song“ von Ollie zu verhindern.
Wenn du uns nicht glaubst, dann wenigstens dem Schlagzeuger im Video, der total gelangweilt und teilnahmslos seinen Job erledigt.
Mein Punkt war ja nicht gewesen, das Gefühl der Langeweile bei manchen hier in Frage zu stellen, sondern die Reaktionsweise mancher Gelangweilten.
Ich weiß auch nicht, was sich hier so dran abgearbeitet wird. Ist halt nichts Neues, läuft so nebenher, wird wegen dem Bandnamen wohl ins Finale kommen und dann dort versanden. Und wenn nicht, überleben wir’s auch alle. Its halt so komplett egal und das ist beim ESC ja meistens die schlimmste Vorraussetzung, die ein Song erfüllen kann.
Aber: Da gibt’s haufenweise wirklich Schlimmeres dieses Jahr.
So langweilig, dass es schon wieder schlecht ist (sic!).
Wird am Ende der Fahnenstange nur von der Schwedin getoppt, schiebt sich aber vor dem schmierigen Italiener auf den vorletzten Platz.
Das ist sooo altbacken. Ob das weiter kommt? Glaube nicht, wie ca. 80% hier. 😉
so richtig warm wurde ich ja nicht mit eesti laul 2026 auch weil die semis fehlten aber im finale waren dann schon 2-3 bessere acts dabei und leider gilt dies nicht für vanilla ninja.
der sound dudelt flach dahin und alle sind happy.
das semi 1 hat so 4-5 favoriten aber danach ist viel möglich,auch das finale für estland,woran ich aber nicht glaube = semiaus getippt.
Auf Youtube meinte ein Reactor es würde ihn an die Disney-Ära mit Miley Cyrus und co erinnern, aber im schlechtesten Sinn. Da hätte jede High School Musical Nummer ne bessere Chance…
OT, aber Estland – Das AMP hat was Neues am Start:
Merilin Mälk nahm 2020 und 2022 am Eesti Laul teil und hat zusammen mit Arop den Song „Lihvimata teemant“ (Ungeschliffener Diamant):
Hier ist übrigens die überarbeitete Fassung von „Too epic to be true“:
Tommy Cash vertrat Estland vergangenes Jahr beim ESC und hat zusammen mit Tony Pitony den Song „L’Ammor“ veröffentlicht:
Grete Paia nahm dieses Jahr am Eesti Laul teil und ihr neuer Song heißt „Armastus on pime“ (Liebe ist blind“:
Merilin Mälk nahm 2020 und 2022 am Eesti Laul teil und zusammen mit triibupasta hat sie den Song „Vaksalis“ (Gewachst) veröffentlicht:
Robert Linna nahm dieses Jahr am Eesti Laul teil und mit Kristel Aasleid hat er den Song „Vastu maad“ (Gegen den Boden) veröffentlicht:
Jaagup Tuisk nahm 2020 und 2022 am Eesti Laul teil und zusammen mit Kaia-Lisa Kesler hat er den Song „Saatanlik“ (Satanisch) veröffentlicht:
Silver Jusilo nahm dreimal am Eesti Laul teil und sein neuer Song heißt „Reaching out“: