Erste Probe beim ESC 2022: Andrea mit „Circles“ für Nordmazedonien

Gute Nachrichten! Andrea aus Nordmazedonien ist gut in Turin angekommen, wie man auf dem Bild oben unschwer erkennen kann. Und offenbar hat sie die ESC-Gastgeberstadt 2022 schon fest ins Herz geschlossen. Andrea und ich sind übrigens Geschwister im Geiste, wie dieses Beweisfoto zeigt.

Doch genug des Vorgeplänkels, in diesen Augenblicken beginnt die erste nordmazedonische Probe und Ihr könnt wie gewohnt alle Entwicklungen an dieser Stelle verfolgen. Andrea muss – wenn es nach Eurer Prognose geht – um den Einzug ins große Finale bangen und umso mehr muss die Probe heute sitzen.

Wie an den ersten drei Probentagen für den Eurovision Song Contest 2022 können wir auch heute die ersten Proben nicht im Pressecenter oder per Onlinestream verfolgen und sind so auf die Informationen, Bilder und Videos angewiesen, die über die offiziellen Kanäle von eurovision.tv zur Verfügung gestellt werden – und natürlich auf die Meet & Greets, die jeweils zwei Stunden nach Beginn der jeweiligen Probe stattfinden. Entsprechend werden auch unsere Probenblogs keinen abgeschlossenen Artikel sein, sondern immer weiter wachsen. Die offiziellen Kanäle des ESC haben wir selbstverständlich im Blick und sobald dort Material veröffentlicht wird, stellen wir Euch das auch hier aufbereitet zur Verfügung. Der letzten Tage haben aber schon gezeigt, dass es besonders bei den TikTok-Videos zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Falls Ihr Informationen entdeckt, stellt sie gerne in die Kommentare.

Einen Überblick über alle Proben des heutigen Tages findet ihr hier.

Infos zur ersten Probe

Andrea steht auf der Bühne und liefert eine stilvolle und zurückgenommene Performance. Sie ist ganz in schwarz gekleidet und steht ganz allein auf der Bühne.  Es gibt pulsierende Grafiken und dramatisches Licht. Die Hubbrücken über das Wasser werden außerdem als Bildschirme verwendet, was bislang so nur bei Moldau zu sehen war.

Bild: EBU / Nathan Reinds
Bild: EBU / Nathan Reinds

Andrea soll eine sehr beeindruckende Performance liefern und weiß außerdem stimmlich zu überzeugen.

Bild: EBU / Nathan Reinds
Bild: Bild: EBU / Nathan Reinds

Und damit scheint auch die Berichterstattung über die nordmazedonische Probe vorerst erschöpft, Fotos und die Informationen aus dem Meet & Greet dann später an dieser Stelle.

Bild: EBU / Nathan Reinds
Bild: EBU / Nathan Reinds

Infos aus dem Meet & Greet

Andrea berichtet, dass sie in der ersten Probe viel ausprobieren wollten und dass sie aber auch noch etwas ändern werden. Eventuell wird davon auch der Content auf den beiden Bildschirmen an den Seiten betroffen sein.

Sie hat keine Angst, alleine auf der Bühne zu stehen. Sie vertraut auf die Energie, die ihr das Publikum geben wird, und dann kann sie auch die Message ihres Songs rüberbringen.

Andrea hat viel von Kaliopi gelernt. Sie hat ihr auch mit ihrem Gesang geholfen und Blockaden in ihr gelöst. Dabei hat Kaliopi Andrea sogar zum Weinen gebracht und dafür ist sie ihr sehr dankbar.

Ah, meine Frage wird gestellt. Ich habe gefragt, ob es ihr wichtig war, dass die Botschaft des Textes auch durch die Musik transportiert wird. Andrea sagt, dass es eigentlich umgekehrt ist. Durch die Melodie hat sie ihre Gefühle ausgedrückt und dann den Text dazu geschrieben.

Offizielles TikTok-Video

@eurovision

Dressed all in black, supported by nothing more than pulsing graphics and dramatic lighting, @Andreamusic20’s first rehearsal on stage was very impressive! 👏🇲🇰 #Eurovision #Eurovision2022 #EurovisionTikTok

♬ original sound – Eurovision

Über die erste nordmazedonische Probe sprechen wir heute genauso wie über die anderen Proben des Tages ausführlich in unserem ESC Kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche täglich um 20 Uhr stattfindet.


25 Kommentare

  1. Na, das sieht doch gar nicht so schlecht aus, was Andrea da auf der Bühne macht. Allerdings hätte ich mit mehr leuchtenden „Circles“ gerechnet, aber das nur so nebenbei. Ansonsten kein schlechter Auftritt. Ich hoffe das Nord-Mazedonien die Zuschauer erreicht und es doch noch ins Finale kommt. Andrea und ihr wirklich schöner Song hätten es verdient.

  2. Von dem Strahlenkranz mit Lichtern werden wir wohl noch monatelang träumen. Kommt ja nun wegen des nicht reparierbaren Defekts bei der Sonne(!?😳) fast bei jedem Auftritt zum Einsatz.
    Wenigstens funktioniert der Wasserfall .

  3. Leider Bottom 3 des Semis 2.
    Erinnert mich stellenweise an Gracias „Run & Hide“ weiss auch nicht warum.
    Starke Performance und Gesang können leider den schwachen Song nicht rausreißen. Da hätte sie im Vorfeld schon Wackelkandidat für die Qualifikation sein müssen sodass solche Nuancen greifen.
    So bleibt wohl nur das Kofferpacken nach nächstem Donnerstag übrig…

  4. Die Bilder sehen klasse aus. Ob die Inszenierung den mäßigen Song retten kann? Viel Glück, Nordmazedonien.

  5. Das mit den Hubbühnen als Leinwand ist eine gute Idee.
    Aber ich vermute, dass man Aufnahmen aus der Totalen benötigt, um diese ins Bild zu bringen.
    Oder Andrea bewegt sich noch etwas aus der Bühnenmitte raus, ansonsten könnte sie ziemlich verloren wirken.

      • Vielleicht sind die Nachrichten ja weniger schlimm, wenn man sie singt. Einen Versuch wäre es wert. 😉

      • Das glaube ich zwar nicht… hätte aber vielleicht ein bißchen was Beruhigendes…

      • Das wäre ganz bestimmt beruhigend und tröstlich, wenn wir Maro und ihre Freundinnen unter Vertrag nehmen …

  6. Im Prinzip das Gleiche wie bei Irland: Das sieht alles gut aus, und ganz anders könnte man es auch nicht inszenieren, aber am Ende wird es wohl nicht genug sein.

  7. Das Staging sieht eigentlich echt gut aus (einen wirklichen Totalausfall scheint es dieses Jahr ohnehin nicht zu geben), aber bei einen sowieso schon nicht so aufregenden Song in Schwarz offenbar drei Minuten auf der Stelle zu stehen, langt nicht, besonders bei der Konkurrenz.

  8. Nordmazedonien ist in Semi 2 ganz klar meine Nummer 1 und ich werde nächste Woche auch fleißig für sie anrufen. Ich hoffe, es hilft.

  9. Schwarzer Regenmantel mit hohen schwarzen Gummistiefeln, schwarzes T-Shirt, schwarze Hose und schwarze Halskette… Fehlt nur noch der schwarze Hintergrund.
    Ich glaube, diese Kleidung war ein Mißgriff, das sieht zu düster, ja fast gruselig aus. Erinnert mich an Corinna May.

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