Erste Probe Großbritannien: Michael Rice – Bigger Than Us

Michael Rice ist komplett schwarz angezogen, seine fünf BackgroundsängerInnen alle komplett in weiß. Michael kommt aus dem Nebel nach vorne ans Mikro und ist erstmal in Großaufnahme zu sehen. In der ersten Totalen sieht man eine komplett schwarze Bühne, nur die Bühnenränder sind blau beleuchtet. Zum Refrain sehen wir dann Sterne auf dem Backdrop. Im zweiten Refrain wird der Backdrop erst zu einem bunten Feuerwerk, dann zu einem bunten Weltraum. Zum letzten Finale kommen die BackgroundsängerInnen dazu und kurz vor Ende bilden alle einen Kreis.

Die Darbietung ist gut, aber eben auch sehr vorhersehbar oder wie Peter sagen würde: Hausmannskost.

Zwei positive Dinge: Ich mag den Filter, der hier angewendet wird, dass fast alle Farbe aus dem Bild gedreht wird, aber eben nur fast. Außerdem wirken Michaels Bewegungen, seine Mimik und Gestik jetzt viel weniger künstlich.

So laufen auch die Durchgänge 2 und 3 durch und ich kann zu der Performance gar nicht viel mehr sagen. Sie ist solide, aber eben leider auch nicht mehr. Lassen wir uns mal überraschen, ob und was da noch in der zweiten Probe kommt.



29 Kommentare

  1. Könntet Ihr freundlicherweise den Begriff „Bühnenhintergrund“ verwenden? Das klingt viel besser! Backdrop hört sich eher nach Stuhlgang oder Durchfall an.

  2. Hausmannskost das ist leider auch, was ich vom deutschen Beitrag erwarten werde…. es ist schade, aber es sind eben beides so Hausmannsongs…. die kann man beim bügeln hören, aber interessieren tun sie kaum einen…. Laura Baker ist eine wirklich gute Songschreiberin für belanglosem Pop… aber lassen wir uns mal überraschen. 😀

      • War klar. 😉 So wie die Backies singen und angeordnet sind, naiver Leadgesang zentriert davor … wie 2010. Ich fühle die gleiche Bergendahl-Langeweile und denke immer, das müsste eigentlich viel cooler klingen und aussehen.

  3. Im Freizeitlook wirkt Michael viel authentischer. Könnte, wenn es gesanglich gut läuft, zumindest bei der Jury auf einen Mittelfeldplatz hinauslaufen. Backings in Einheitskleidung fände ich aber besser, Sahlenes Schlaghose passt da nicht ganz rein.

  4. Ich bin glaub ich einer der wenigen der UK nicht auf den letzten Platz sieht 😀 Ich find das Lied könnte ein Jury Liebling werden

    • In der Tat. Bei den Experten wird in der Regel goutiert, wenn etwas sich nach einem typischen Castingshowsong anhört. Besonders dann, wenn ein Mann singt.

  5. Wie bereits erwähnt liebe ich dieses Lied. Aber das Staging sieht auf den Fotos aus, wie ne Show bei Casting von X-Factor. Sry UK, aber ich glaube ihr tut euch damit keinen Gefallen 😕

  6. Das Theresa May Modell: UK gibt sich mal wieder in keiner Hinsicht Mühe – Bildschirmschoner als Backdrop?

  7. Dröger Castingmoppel mit leicht ranziger Allerweltshymne. Kerrie-Anne mit „Sweet Lies“ wäre so viel besser gewesen. Aber die ist ja schwarz.

    • Meinst Du, sie wurde deswegen nicht gewählt ?

      Ich wäre für „Freaks“ gesungen von Jordan gewesen. Das hatte wenigstens britischen Charme. Selbst das einst stolze GB kauft mittlerweile Songs in Nordamerika und Schweden ein. Peinlich !

  8. „Bigger than us“ ist übrigens bislang nicht in den heimischen Charts aufgetaucht (auch das hat es gemeinsam mit dem deutschen Liedchen).

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