Erste Probe LETTLAND: Samanta Tīna – The Moon Is Rising

Geht der Mond für Samanta Tīna auf – oder unter? Das erfahren wir gleich in ihrer ersten Probe Lettlands in der Ahoy Arena in Rotterdam. Die Sängerin hat ihren Abschied aus Riga in einem Cabriolet verabschiedet. Nun werden wir erfahren, wenn ob sie auch die Queen von Rotterdam ist.

Wir warten aktuell noch auf den Beginn der Übertragung aus der Halle. In den Wettquoten sieht es für Samanta Tīna nicht wirklich erfolgreich aus. Mit einer guten Probe könnte sie aber die Buchmacher überzeugen und somit auch generell mehr in den Fokus treten.

So, ich war ich jetzt in freudiger Erwartung auf den lettischen Auftritt etwas zu schnell. Erstmal kommt natürlich Finnland…

Die erste Probe startet ohne Sound im Pressezentrum. Tina ist ganz in grün gekleidet und das Oberteil ihreres Kleids ist glitzernd (jetzt nicht so neu in diesem Jahr).

Bild: EBU / Thomas Hanses

Das Bühnenbild ist ansonsten gold und gelb. Es werden viele Ornamente gezeigt, die sich immer mal wieder verändern. Darüber kommt Bewegung in die Darstellung.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Ich vermute zum Refrain macht sie ihre Kopfschmuckbewegungen. Sie hat drei Backgroundsängerinnen dabei, die ihre Visite tragen, die wir aus dem Video kennen. Sie sehen ihn ihren grünen Kostümen wie militaristische Kermits aus. An einer Stelle tanzen sie auch lustig mit.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Tina scheint wirklich Spaß auf er Bühne zu haben.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Zeitweise war im Backgrop auch eine goldene Krone zu sehen. Benny meint, es hat etwas Ägyptisches. Schoner Shot von oben mit den Ornamenten auf dem Bühnenboden. Tina schreit sich die Seele aus dem Leib. Dann explodiert auch der Backgrop. Das sieht ganz gut aus, obwohl sie sich kaum von der Stelle bewegt.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Benny erinnert das Grün auch an Joy Flemming. Den Gesang haben wir nun also nicht gehört, deshalb kann dazu auch nichts gesagt werden. Aber es wirkt sehr dynamisch und es passiert immer etwas in den drei Minuten. Wir konnten jetzt auch nicht sehen, wie die Effekte zur Musik passen. Ich hoffe, dass das im zweiten Durchgang klarer wird.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Berenike schreibt gerade, dass im Online-Pressezentrum die Probe mit Sound gesehen werden konnte und dass sich Tina also wirklich die Seele aus dem Leib gesungen und dabei die Töne getroffen habe. Gut zu hören!

Bild: EBU / Thomas Hanses

Jetzt geht es weiter mit Sound. Sie startet mit dem Rücken zum Publikum und geht dann nach vorn und es wird heller auf der Bühne.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Wie erwartet passt der Rhythmus sehr gut zum Backdrop. Der erste Instrumentalteil wirkt erstaunlich lang. Ohne Sound wirkte das noch dynamischer.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Ich bin jetzt doch etwas ernüchtert. Ich glaube nicht, dass man die Assoziation mit der Krone so richtig gut verstehen wird.


28 Kommentare

  1. Endlich mal jemand mit Backgroundsänger:innen auf der Bühne. Und schon man auch den Effekt, dass eine einzelne Hauptsängerin nicht mehr verloren auf der großen Bühne wirkt.

    Samanta gibt alles und schreit alle an die Wand. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Ornamente und das Joy-Flemming-Gedächtnis-Grün so gut zum Song passen, auch wenn diese an sich optisch hübsch anzusehen sind.

  2. „Tina schreit sich die Seele aus dem Leib. Dann explodiert auch der Backgrop.“

    Ich habe den Text lediglich überflogen und dachte für einen Augenblick, dass sie selbst explodiert. Wobei, bei der Gesangsleistung ist das sicherlich nicht unmöglich. 😀

  3. „Sie startet mit dem Rücken zum Publikum und geht dann nach vorn und es wird heller auf der Bühne.“
    Ich bekomme Ann-Sophie-Vibes… 😀

  4. das kleid ist schon mal spitzenklasse!
    anstatt joy flemming grün hätte man auch sissi grün sagen können. ;

  5. Lettland:
    Die baltische Touristin, die den Tieren auf ihrer Route die Wichtigkeit des weiblichen Geschlechts vehement vermitteln will, macht sich zusammen mit ihren Freundinnen auf den Weg zur Nordsee.
    Leider vergaß die Touristin die Riemen ihres Rucksacks zu ölen, weshalb die ganze Route lang ein Störgeräusch im Hintergrund auftritt. Nichts desto trotz sitzen die Wanderstiefel der Touristin recht gut. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Sohlen irgendwann nachgeben könnten, da die Schuhe permanent stark strapaziert werden. Auf ihrer letzten Route bediente sich die Wanderin bei dem ägyptischen Schmuck des Basarverkäufers und versteckte diesen recht offensichtlich in den Landschaften.
    Da nicht sicher ist, ob das Schuhwerk der Wanderin hält, scheint eine Aufnahme in die engere Auswahl des “ Wanderweg des Jahres “ recht unwahrscheinlich zu sein.

  6. Um das Positive zu sagen: Ich freu mich, dass die Visiere aus dem letzen Jahr zurück sind. Ansonsten erschließen sich mir der Backdrop und die Farben gar nicht, außerdem klang das gesanglich im Snippet sehr seltsam. Finale wird schwierig, zumal bei dem sperrigen Song.

  7. Klingt solide, aber nicht wirklich nach einer überragenden Probe. Auch in der Presseumfrage landete es auf dem vorletzten Platz. Es wird schwer…

  8. Oha, die Lady in Smaragd. Ist mir musikalisch zun anstrengend, bei allem Ehrgeiz. Die Gesangsstimme auch nicht gerade angenehm.

    Mein Tipp: Wahrscheinlich NQ

  9. Ich bin wohl einer der wenigen hier, der das Teil mag. Sehr sogar. Kratzt sogar an meinen Top 5, auch nach der Probe noch. Ich mag die Smaragdwald-Variante und finde es grandios, dass die Visierdamen vom Vorjahr umlackiert wieder dabei sind, wenn auch ohne Sprühflaschen. Und wenn mich jemand anschreien darf dann Tina, natürlich befranst.

    Wenn es nach mir ginge, wäre sie sicher im Finale, glaub aber leider nicht dran.

    @D.P.: Danke für die „militaristischen Kermits“, Quak!

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