Erste Probe SCHWEIZ: Gjon’s Tears – Tout l’univers

Jetzt wird es gleich richtig ernst: Mit Gjon’s Tears aus der Schweiz betritt einer der ganz großen Mit-Favoriten des Eurovision Song Contest 2021 die Probenbühne, auf den wir als ESC-Blog im deutschsprachigen Raum natürlich einen ganz besonderen Fokus legen. Die Erwartungen an Gjon und vor allem auch an die Schwedin Sacha Jean-Baptiste, die die Inszenierung von „Tout l’univers“ für die große Bühne erdacht und mit dem Team umgesetzt hat, sind groß und wir hoffen natürlich, dass die Schweiz ihrem Favoritenstatus heute gerecht werden kann. Nachdem es an der Spitze der Wettquoten in den vergangenen Tagen schon Verschiebungen gab, gibt es auf jeden Fall ein Fenster für die Schweiz, heute sogar ganz nach oben zu springen.

Vorab schon mal der Hinweis, dass wir nachher ab 16:55 Uhr auch das Meet & Greet mit Gjon an dieser Stelle livebloggen werden. Wir sind außerdem auch noch an einem Interview in den nächsten Tagen dran – work in progress.

Wie immer, aber es sei für potenzielle Schweizer Neu-Leser*innen auch nochmal erwähnt: Der erste Durchlauf der ersten Probe ist jeweils ohne Öffentlichkeit, deshalb verschiebt sich die Berichterstattung immer ein bisschen, obwohl die Probe offiziell um 15 Uhr beginnen sollte und vermutlich auch begonnen hat. Wir hier im Pressezentrum und die Kolleg*innen im Online-Pressezentrum sehen dann eben erst den zweiten Durchlauf ein paar Minuten später. So können sich die Acts beim ersten Mal in Ruhe mit der Bühne vertraut machen.

Ich muss zugeben: Auf diese Probe bin ich sehr gespannt und jetzt freudig aufgeregt, was uns gleich erwartet.

Sie machen es aber auch spannend…

Okay, es geht los – der zweite Durchlauf läuft jetzt und wir können ihn hier im Pressezentrum sehen und hören.

So, ich muss das erstmal ein bisschen sortieren, weil es anders ist, als ich es erwartet habe. Gjon hat eine richtige Choreografie, vor allem mit seinen Händen, Armen und dem Kopf, das wirkt sehr künstlerisch modern und überhaupt nicht statisch. Fast ein bisschen Loreen-mäßig, könnte man sagen.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Gjon steht auf einem Bühnenbau, der wohl wohl Beton (ein Haus?) darstellen soll und seitlich an Leonoras Stuhl aus Tel Aviv erinnert. Die Botschaft ist wohl, dass Gjon sich dagegen wehrt, in den Abgrund gerissen zu werden bzw. mit sich kämpft, ob er springen soll oder nicht.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Die Bühne ist fast durchgängig schwarz bzw. dunkel gehalten, es wird aber mit weißen Lichtern gearbeitet und in einer Einstellung vor dem Finale ist Gjon in Lila angestrahlt.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Die Kamera ist häufig sehr eng bei Gjon, zeigt in meistens nur vom Bauch aufwärts, manchmal komplett und es gibt nur sehr wenige Totalen.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Wichtigste Nachricht: Der Gesang ist perfekt.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Es gibt natürlich auch noch Verbesserungspotenzial: Einige Kameraeinstellungen klappen noch nicht, aber hey, dafür ist es eine Probe und das werden sie sicherlich noch hinbekommen.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Gjons Outfit war erwartbar: Sehr dunkel, Hemd und Hose sehr weit und das Hemd ist mit weißen Mustern und Glitzerelementen besetzt. Das Hemd hat einen sehr ausladenden Kragen. Gjon trägt weiße Sneaker.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Zwei Sachen, die mir jetzt beim zweiten Hinschauen noch aufgefallen sind: In der zweiten Strophe nimmt Gjon den Beat mit seinem Körper sehr gut auf und bewegt sich für eine Weile fast ekstatisch. Das Licht ist sehr effektiv eingesetzt und macht die Performance zusammen mit Gjons Tanz sehr intensiv.

Das Betongerüst fährt nach und nach auseinander, so dass es am Ende nur noch aus einer Stele besteht, auf der Gjon steht.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Im Backdrop ist eine Art weißes Meer zu sehen.

Bild: EBU / Thomas Hanses

Fazit: Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Dass Gjon hier wirklich Ausdruckstanz zeigt, gibt dem ganzen Song mehr Tiefe und hebt ihn auch von anderen Balladen ab. Wirklich beeindruckend finde ich aber vor allem auch den Gesang. Beim letzten Durchlauf hat sich angedeutet, dass das Ganze mit mehr Nebel nochmal besser aussehen könnte, wir haben hier heute also noch kein Endprodukt gesehen, das kann aber sehr gut werden. Die Schweiz hat hier ein wirkliches gutes Gesamtwerk abgeliefert, ob das aber eine Siegerperformance war – ich bin noch unsicher und gespannt auf die zweite Probe.


80 Kommentare

  1. Ich habe mal eine Frage. Es ist ja so das das Gastgeberland und die Big-5 Länder
    fürs Finale gesetzt sind. Aber was ist wenn Frankreich dieses Jahr gewinnt.
    Dann sind sie ja Gastgeberland + Big-5 Land. Gibt es dann ein Semi mit 11 Qualifikanten
    oder darf Frankreich dann ein Land aussuchen was fürs Finale gesetzt ist oder darf der zweite Platz
    direkt ins Finale? Oder sind im Finale dann einfach 25 statt 26 Länder?

  2. So, jetzt gilt es ernst. Bin gespannt was Gjon und sein Team sich haben einfallen lassen. Die Daumen sind gedrückt!

  3. Ein toller Sänger, aber mit einem ähnlichen Genre wie Arcade… bitte nicht schon wieder so ein Drama…
    ich will mal was unterhaltsames… und nicht schwere Kost

  4. Ich wollte schon als Spaß schreiben, dass ich mir Ausdruckstanz erwarte….. jetzt scheint es tatsächlich so zu sein 🙂

    • Na ja ich kanns nicht ändern, aber wenn so viele „Deprimierendes“ wollen, dann ist es so…
      meins ist es dieses Jahr nicht

      …..und schon gar nicht Dramatik meets Ausdruckstanz

  5. Die Reaktionen im Pressezentrum scheinen aber nicht überschwänglich gewesen zu sein, wie man es hätte erwarten können? Eher ein wenig verhalten, hatte ich das Gefühl.

  6. Wow, stimmlich perfekt. Das ist bei Falsettgesang ja immer gefährlich, sobald der etwas neben der Spur ist, klingt das ja immer sehr schlimm. Aber nix dergleichen.

    Beim Staging wird mit einfachen Mitteln – eigentlich nur ein Kubus aus großen „Bauklötzchen“ und eine weiße Lichtshow, sehr viel Dynamik erzeugt, ich habe von Anfang bis Ende aufmerksam zugeschaut. Es hatte ein bisschen was von einem Loic Nottet ohne Choreographie.

  7. Das Staging wurde wohl bewusst nicht mit Piano gewählt, damit man den Vorwürfen der Kopie von Duncan ausweicht.
    Gefällt mir jedenfalls.
    Zumindest im Bereich des möglichen, der Song wird trotzdem nicht in meine Top10 kommen.

  8. Uiuiuiuiui…
    Er hatte damals ja schon bei The Voice gezeigt, dass er sich auf der Bühne auch ganz gut bewegen kann und wahrscheinlich auch will. Klingt schonmal super, dass er nicht nur wieder am Klavier sitzt…

  9. Jedenfalls schön, dass sich die Schweiz wieder so viel Mühe gibt. Ich mag den Song durchaus, aber ich glaube, er ist dem letzten Siegertitel zu ähnlich. Letztes Jahr hätte er gewonnen, dieses Jahr wohl kaum. Aber super, dass die Schweiz wieder ganz vorne mitsingt.

    • Durch diese ganz andere Art der Inszenierung hatte ich jetzt kaum noch das Gefühl der Nähe zu Arcade. Gjon bewegt sich sehr viel, es wirkt eigentlich gar nicht mehr „balladig“ und seine Stimme fegt einen weg, da war Duncan viel „sanfter“.

  10. Mich fetzt es nicht vom Hocker… So ein Gefuchtel – manche nennen es auch Ausdruckstanz oder wie man Namen tanzt – braucht dieses Lied oder Sänger nicht… Der Song ist schon von vornherein schwer verdaulich…
    ne ne das wird nicht der ultimative Sieger…

  11. Hab ich mich verhört oder habt ihr jetzt Wiwibloggs in deren Livestream zum Schweizer Beitrag interviewt? 😀

  12. Ich würde der Schweiz den Sieg gönnen, auch wenn ich mit dem Song nichts anfangen kann. Dennoch glaub ich, dass die Zuschauer in der jetztigen Zeit lieber was fröhliches hören wollen. Daher hoffe ich auf Island.

    • da bin ich voll bei Dir… das gesamte letzte Jahr war so deprimierend, da schreit doch die Seele nach Spass und Freude
      und nicht nach Trauer, Sorgen, Drama und sonstige Seelen-Wehwehchen…

  13. Das klingt ja wie ’ne runde Sache. Bislang bin ich mit dem Lied ja noch nicht warm geworden, obwohl ich mich eigentlich ganz gerne existentialistisch anschreien lasse (ALB12), aber vielleicht fängt mich Gjon’s Tears ja mit seinem Liveauftritt ein.

  14. Der Beitrag der Schweiz wird das ESC Finale nicht gewinnen. Warum? Weil in Europa ein Stimmungsumschwung im Gang ist Richtung ‚positiv-zuversichtlichere Vibes‘ hin. Kein Mensch braucht dazu doch ne ‚Todesballade‘. Die ‚Ballade vom Tod‘ lief seit vielen Monaten 24/7. Glaube Europa braucht was Anderes und wird auch was Anderes zum Sieger wählen. Wer von Euch mal in nem Impfzentrum war, der weiss, was wirklich positive better-life Vibes sind…

    • JA, die „positive better-life Vibes“ durfte ich letzte Woche auch erleben. Es war ein schönes erhabenes, ja ganz fröhliches Gefühl mit vielen Menschen den ersten Piks zu bekommen. Die Vorfreude über ein besseres Leben ohne Angst.

      Ich will auch Spiel, Spass, Freude, Lachen… aber nicht mehr mit der Düsternis beschäftigen.
      Deshalb kommt auch der Schweizer Song nicht so gut an… wie übrigens auch die anderen Sterbenslangweiligen Balladen von der Dramaqueen Victoria oder die Gebetslider aus SLO und AUT.

      Da ist Island, Litauen oder Dänemark genau mein Ding.

      • sorry ein kleiner Schreibfehler…

        es soll heißen, dass es bei MIR nicht gut ankommt.

      • Ich glaub nicht an Partylaune, Hoffnung ist angesagt, weil bis jetzt noch gar nichts vorbei ist

    • Jo Problem ist, dass für den von mir gefühlten Stimmungsumschwung an sich gar kein so richtig passender Song dabei ist. Wobei naja Island wär vieleicht was, auf das man sich einigen könnte. Theoretisch wäre sogar der deutsche Beitrag iwie dazu zumindest im Ansatz geeignet. Leider aber haben Balladen das ‚Übergewicht‘. Trotzdem ist es so, dass auch bei den Odds eine eher indifferente Lage herrscht, die keinen klaren, stabilen Favoriten ausweist. Von den 5 Songs die laut Wettquoten und auch anderweitig statistisch gut liegen könnten meiner Ansicht nach Malta und Island für mich Stimmungsbonus abgreifen. Ist aber halt dann auch so, dass bis zum Finale eben die Mehrheit der Europäer das Impferlebnis noch nicht hatten, oder gar nicht haben wollen. Es gibt daher leider halt dann auch noch ausreichend Raum für den ‚Jammer‘-Bonus. Es wird sich aber nach dem Finale zeigen, dass die Jammer-Leider alle scheitern werden. Mark my words

    • Wieso weißt Du genauso, was „kein Mensch“ will oder braucht ? Ich finde es ziemlich überheblich, wenn man von sich immer auf andere schließt. Du willst und brauchst es nicht, dann schreibe es bitte auch so !

      Und daß es immer wiedert fast mantraartig heruntergebetet wird, wegen Corona wird es diesmal eine Uptemponummer als Sieger geben, macht die Sache auch nicht besser. Ich weiß es nicht und Du wahrscheinlich auch nicht – es ist lediglich Dein Wunsch.

  15. Schweiz:
    Nun wird es international: Der Wanderer, der seine Route für den Alpenstaat präsentiert, ursprünglich vom Balkan kommt, in letzter Zeit Wanderungen auf der Iberischen Halbinsel unternahm, beginnt nun seine Reise zur Nordsee. Der Wanderer, der durch seinen Wandernamen schon immer mit Traurigkeit in Verbindung gebracht wird, wird von allen anderen Touristen für seine exzellenten Wanderschuhe beneidet. Auf seinem Weg versucht er so viele Landschaften wie möglich zu zeigen, da er so gut wie alle verschiedenen Arten dieses Universums repräsentieren möchte. Seinen Autounfall im März verdaut, wandert der Tourist jetzt schon wieder auf festem Stein.
    Aufgrund seiner Wanderschuhe und der schönen Landschaften gilt dieser Tourist als Favorit für den Titel “ Wanderweg des Jahres „.

  16. Wenn ich mich sterbenselend, traurig, sentimental und verloren fühlen möchte, dann ist es dieser Song

    aber ich will Leben und Freude genießen… Ach Destiny wir brauchen Dich

    • Ich glaube ja schon länger, da liegt ein fundamentales Missverständnis vor, was diese „wahnsinnig deprimierenden“ Songs angeht. Ich selber höre gerne so ein sentimentales Zeugs und kenne auch einige andere, denen das so geht. es ist aber mitnichten so, dass das in irgendeiner Art unbedingt runterziehen würde. Es gibt halt Menschen, die fühlen sich durchaus gut dabei, sowas zu hören. Das kann direkt glücklich machen und führt nicht dazu, sich sterbenselend oder verloren zu fühlen. Ist auch kein Ausdruck von Selbstmitleid oder so. Es ist einfach schön und schwer zu beschreiben, was in einem vorgeht, wenn man die Augen zu einem richtig guten, richtig traurigen Lied schließt. Lautstärke dazu knapp vor der Schmerzgrenze, schön mitquietschen und ich werde euphorisch ohne Ende. Danach kurz Schnappatmung, ein Grinsen im Gesicht und die Welt ist wieder ok

  17. Hab noch kein Video der Schweiz gesehen –

    (Im Prinzip noch von niemandem, weil die Berichte sich mit den gezeigten Schnippseln ja seltenst decken – ein sehr verstecktes Kompliment an die ESC Kompakt Crew im übrigen)

    finde aber die Bilder schon mal sehr schlüssig zu Gjon.

    Je nachdem was dann noch auf dem Backdrop passiert und was für Moves noch eingebaut sind, und ob Gjon’s Dance auch sinnvoll rüber kommt, schreibe ich gerade einen höchst spekulativen, fast schon blinden Text, der auf der ersten Impression über die geposteten Bilder daherkommt.

    Hoffe auf mindestens Top5 (was drin sein muss) – und schwanke jetzt zwischen Island und der Schweiz aufgrund von Ersteindrücken. Schauen wir was Frankreich (gehöre nicht zur Fanbase) und vor allem Italien auf die Bühne bringen.

    ich bin mir sicher, dass es der authentischste zwischen denen macht (und meine damit wahrschenlich Italien oder hoffe es auch nur).

    Ich drücke der Schweiz aber auch ganz fest die Daumen!

  18. Auf jeden Fall wirken die Bilder eher tendeziell Richtung Kostov/Nottet statt Sobral.. was auch immer das im Jahr 2021 bedeutet..

  19. Wow das sieht und hört sich echt klasse an 🙂 da bin ich mal gespannt ob so ein Song dieses Jahr gewinnen kann .
    Ich denke ja eher nein , aber das wird mindestens TOP 5

  20. Ich glaube nicht das dieses Jahr das Motto ist Party oder Pathos. Ich bin kein großer Gijon Fan. Aber singen kann er. Ob er die Zuschauer erreicht wird sich zeigen. Wir kennen jetzt nur Bilder. Mir ist das Setting irgendwie zu kalt und er wirkt etwas in die Klamotten reingeschossen. Nicht so natürlich. Glaube auch nicht das dieser Song Ausdruckstanz gebraucht hätte…

  21. Wow. Ich sage (und hoffe), dies ist die Siegerperformance. Stimme perfekt, Song episch und Staging ein Hingucker. Hoffentlich der größte Konkurrent für Madame Pravi ^^

  22. Diese langsamen Lieder sind momentan nicht mein Fall. Etwas schwungvolles ,farbenfrohes oder tanzbares ist mir lieber die Quarantänestation macht mich sonst noch Gaga.

  23. Das ist das erste Proben-Video, bei dem ich wirklich Winner-Vibes gespürt habe. Die Inszenierung ist gelungen und zum Glück alles andere als statisch. Und der Song steht ja ohnehin für sich selbst. Die Trophäe ist zum Greifen nah für die Schweiz, würde ich sagen.

  24. Soll das wirklich eine Ballade sein die uns da Gjon`s Tears präsentiert. Im Probenausschnitt hört sich das für mich eher wie Up Tempo an.

  25. Aha!

    Und schon seine Dance Moves gesehen und find’s klasse!

    Freu mich auf mehr 🙂

    Frage an die Blogger-Crew: gibt es beim Auftritt visuelle Referenzen zum Universum?

    Und:

    Weiß jemand was das Zeichen symbolisieren soll, was seine weiße Bühne formt?

    Ist das ein Universum-Hashtag? # 😛

    Ein Abgrund? Heißt das es wird mit „Höhen und Tiefen“ gespielt?

  26. Ich würde jetzt nicht zu viel in Europas Stimmung hineininterpretieren. Klar kommen die Leute langsam in Partystimmung und wollen sich nicht mit deprimierenden Sachen beschäftigen. Aber beim ESC kommt es auf die berühmten 3 Minuten an, und da zählt nur der Moment und die Emotion in diesem Moment.Also, ob eine Ballade oder eine Tanznummer am Ende als Sieger da steht, hängt nicht von der allgemeinen Stimmung ab.

  27. Hmm, schwer zu sagen ob der Ausdruckstanz zu Gjon passt… ein Loïc Nottet ist er ja nicht.
    Mit den Ausschnitten im Video wird er nicht an die Spitze der Wettquoten hüpfen.
    Kommt aber mit den Originalbildern vielleicht sehr gut rüber, ist aber schwer zu sagen…

  28. Ich war mir erst nicht sicher, was ich von Ausdruckstanz halten soll, aber in diesem Fall scheint es doch ganz passend zu sein. Ich bin kein großer Fan von Gjon’s Kleidungsstil, aber das ist auch nicht entscheidend. Für mich im Moment der wahrscheinlichste Sieger.

  29. Gefällt mir gut, dass man sich optisch von Duncans Auftritt abhebt. Ich muss bei dieser schwarzweißen Farbgebung auch irgendwie an Kristian Kostov denken. Die Schweiz ist definitiv noch im Rennen um die Krone. 🙂

  30. Schön, dass die Schweiz abliefert und gehypt wird.
    Ich kann damit leider gar nichts anfangen und bekomme schon bei den Bildern Depressionen. Dann noch die “Kopfstimme” 😱
    Geschmacksache, ich bin da raus und möchte das nicht.

  31. Also rein vom Outfit ist das nur Nuancen besser als bei Destiny.
    Dieses Ballonhemd, die sehr hoch sitzende Hose und weiße Plateauschuhe.
    Ist das schon Kunst oder kann das weg?

  32. Okay, das man was anderes machen wollte, als am Klavier zu sitzen, okay. Aber das Rumgefuchtele mit den Armen passt doch überhaupt nicht zum Song. Gesanglich ganz stark, aber dieser Ausdruckstanz ist lächerlich. So schade für die Schweiz.

  33. Bin doch überrascht, dass man hier sich was traut und nicht auf eine Duncan-Laurence-Gedächtnisperformance sitzt. Finde ich auch völlig richtig so, weil Duncan jetzt nicht sonderlich lange her ist. Mutig, aber ich finde es, zumindest von dem, was ich bislang gesehen habe, gelungen. Hopp Schwiiz! 🙂 Falls es schon Italien nicht werden sollte…

  34. Gefällt mir. Stilvolle Performance und die Stimme sitzt. Ob es zum Sieg reicht ? Aber zumindest sicher Q.

  35. Schöner Wohnen in der Schweiz!

    Ich mag ja sowohl Stimme als auch Song. Und ich finde auch gut, dass er nicht mit Klosterschülerinnenuniform am Flügel sitzt. Aber der „Ausdruckstanz“ an Schrankwandfragmenten erscheint mir bei Gjon etwas gekünstelt.
    Ich hab bei ihm ja immer etwas Bedenken, da er bei hohen Tönen gerne das Gesicht so komisch verzieht, was nicht gut rüberkommt. Dazu gibt es aber bei dem, was wir hier zu sehen bekommen, keine Infos…

    Finale klar, Top 5 wahrscheinlich, Sieger eher nicht.

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