ESC 2022: Mahmood und Blanco liegen bei den Streaming-Zahlen weit vor der Konkurrenz

Auch in diesem Jahr blicken wir regelmäßig auf die Streamingzahlen der Beiträge des ESC 2022. Welche Songs verzeichnen die größten Abrufzahlen? Wer hat es in seiner Heimat schon zum Hit geschafft? Wer ist vielleicht auf dem Weg dorthin? In der ersten Ausgabe spiegelt sich die bisherige italienische Dominanz wieder, es gibt aber auch Überraschungen.

Spotify (Stand 21.02.2022)

Uneingeholt vorne liegen Mahmood und Blanco aus Italien. „Brividi“ hat es bis auf Platz 5 der globalen Spotify-Charts geschafft und verzeichnete in der Sanremo-Woche teilweise über 3,5 Millionen Streams – an einem Tag! Auch in unserem ESC-Barometer liegen die Italiener derzeit vorne.

Dahinter folgt Chanel aus Spanien, die sich nach dem Sieg beim Benidorm Fest noch bis letzte Woche in den Top 50-Charts in Spanien halten konnte. Dicht beieinander liegen Tschechien und Albanien, gefolgt von den zuletzt gewählten Beiträgen aus Lettland, Litauen und Polen. Kalush sind für die Ukraine neu im Ranking dabei und platzieren sich im unteren Mittelfeld. Am Ende des Tableaus liegen Moldau, Bulgarien und Kroatien, wobei letzterer Beitrag erst am Samstag auf der Plattform veröffentlicht wurde. Die Titel aus Malta, Nordmazedonien, San Marino und Slowenien sind derzeit noch nicht auf Spotify verfügbar.

YouTube (Stand 22.02.2022, 9:30 Uhr)

Für die Erhebung der YouTube-Aufrufzahlen ziehen wir verschiedene Kanäle zusammen: Einerseits zählen die Videos, die auf dem offiziellen ESC YouTube-Kanal veröffentlicht wurden. Genauso zählen Uploads der Künstler:innen selbst, etwa Audio-, Lyrics- oder Musikvideos. Auch Live-Performances aus den Vorentscheidungen (ggf. Vorrundenauftritte) kommen hinzu. Dadurch ergibt sich dann ein kompletteres Bild über die bisherigen Klickzahlen der feststehenden Beiträge.

Auch bei den YouTube-Aufrufzahlen liegen Mahmood und Blanco sehr weit vorne. Chanel kann mit „SloMo“ hier jedoch stärkere Aufrufzahlen verzeichnen, was vielleicht an der Stärke der Performance liegt. Auch Ronela Hajati kommt auf starke 5 Millionen Klicks. Die ukrainischen Teilnehmer Kalush sind ebenfalls vorne dabei, genauso wie der Beitrag aus Moldau. Am Ende des Tableaus liegen hier Irland, Slowenien, Malta und San Marino, wobei die drei zuletzt genannten erst am vergangenen Wochenende gewählt wurden und somit noch an Aufmerksamkeit gewinnen werden.

Nationale (Streaming-)Charts

Spannend ist auch der Blick auf die nationalen Charts. „Brividi“ von Mahmood und Blanco erreichte bereits Platz 1 in Italien, der Schweiz und der „Euro Digital Song Sales“-Charts, die vom US-amerikanischen Musikmagazin Billboard publiziert werden. Erstaunlicherweise platzierte sich der italienische ESC-Beitrag ebenso auf Platz 3 in Litauen und überholte dort in den Spotify-Charts sogar zeitweise die eigene Teilnehmerin Monika Liu, die die Plätze 1 und 2 der Spotify-Charts Anfang Februar belegten – das Land ist offensichtlich schon in ESC-Stimmung. Auch in der Niederlande (Platz 24 der Trend-Charts) und Spanien (Platz 95) konnte sich „Brividi“ bereits platzieren.

Für Spaniens Chanel reichte es mit „SloMo“ bisher zu Platz 13 in Spanien, zudem sicherte sie sich Anfang Februar den zweiten Platz in den spanischen Viral-Charts auf Spotify.

Auch der lettische Song „Eat Your Salad“ setzte sich in seiner Heimat auf Platz 1 der Spotify-Charts. Interessanterweise befand sich der Titel auch schon in den norwegischen Spotify-Viralcharts auf Platz 2 und wurde dort erst vor wenigen Tagen von Subwoolfer an der Spitze verdrängt. Besonders auf TikTok wird der lettische Song gerade viel verbreitet. Ebenfalls in der Heimat an vorderster Stelle liegt derzeit „Sentimentai“ von Monika Liu, die damit nahtlos an den Erfolg von The Roop in Litauen anknüpft.

Damit wären wir dann bei Subwoolfer: Ihr Song „Give That Wolf A Banana“ geht gerade viral und schaffte es in Norwegen schon auf Platz 2 bei Apple Music, Spotify, Platz 1 auf YouTube und Platz 4 bei Shazam. Auch die Version „Give That Wolf A Romantic Banana“ findet Gefallen und steht auf Platz 54 der norwegischen Spotify-Charts. Ein Charteinzug in dieser Woche ist damit sehr wahrscheinlich.

Auch für die Band We Are Domi, die mit „Lights Off“ für Tschechien antritt, gibt es schon einen kleinen Erfolg: Ihr Song schaffte es in die nationalen Airplay-Charts (Platz 91).

Das nächste Streaming-Update gibt es in der kommenden Woche nach den Vorentscheidungen in Australien und Finnland. Dann erweitern wir das Update auch um weitere Grafiken, die euch die Entwicklung der Beiträge über die letzten Wochen darstellen. Außerdem werden wir in dieser Woche auch ein Update zur Performance der deutschen Vorentscheidungsbeiträge für „Germany 12 Points“ veröffentlichen.

Ist „Brividi“ schon der ESC-Hit des Jahres? Welche Songs könnten noch zu Hits werden? Und welche Titel hört Ihr derzeit am meisten? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!

Übrigens: Mit unseren Spotify-Playlisten (hier für den ESC 2022) seid Ihr bestens versorgt. Zu unserem Spotify-Profil gelangt Ihr hier.


41 Kommentare

    • Wollen wir nicht erst abwarten bis alle Wettbewerbsbeiträge feststehen?

      Übrigens: in den letzten Jahren wurde der italienische Beitrag im Vorfeld immer als der absolute Favorit gehalten. Was daraus wurde, ist bekannt!

      • Manchmal braucht man nicht alle Beiträge abzuwarten, so war es z. B. 2012 mit „Euphoria“ und 2017 mit „Amar pelos dois“. Ich weiß, 2017 hatten die Wettbüros bis zu den Proben Italien auf dem ersten Platz, aber Toggieodds hat bereits nach dem FdC-Halbfinale geschrieben: Hier haben wir unseren Sieger! Und dieses Jahr fühlt es sich für mich genauso an, aber vielleicht irre ich mich ja. 🙂

        Und um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe Mahmood & Blanco derzeit nur auf dem 3. Platz meiner persönlichen Liste.

      • Alleine der Fakt, dass es noch nie einen Back To Back Sieger seit Einführung des Televoting gab, lässt mich schon verleiten dir zu widersprechen, auch wenn ich dem Song starke Chancen einräume

    • na ja, togravus… wir haben schon in der Vergangeheit gesehen, wie die italienischen Streamingszahlen nicht unbedingt so aussagekräftig sind.
      Der Sieg kann z.B. von der allgemeinen Stimmung abhängen, von der politischen Situazion, von der Tatsache, dass einem Gewinner-Land automatisch weniger Sympathie entgegengebracht wird usw.

      Trotzdem: Sie haben auch schon gewonnen, sie werden gut abscheiden und sie werden eine grosse Chance bekommen, auch die europaeischen Charts zu ersteigen.
      Dann… mal sehen.
      Mahmood hatte schon 2019 einen grossen Erfolg in Europa (auch mit Barrio), aber irgendwann hat es sich gelegt. Da spielt aber auch die Sprache eine Rolle.

  1. Früher war das so, nach der Vorentscheidung oder Bekanntgabe der Direktnominierung wurde der Titel des Landes „unter Verschluss“ gehalten und erst am ESC-Tag durfte er im Radio gespielt werden. Das ergab immer eine mega große Spannung ohne Ende. So erfuhr der Zuschauer (Zuhörer) erst beim Finale alles über die Wettbewerbslieder und Künstler.
    Heute werden die nationalen Titeln rauf und runter geduddelt, gescreamt, gesportyt, schön gehört, häßlich gehört usw. Imgrunde wirken die drei ESC-Events nur noch wie eine Ansammlung von Altware. –
    ACHTUNG: Das ist eine ironische Bemerkung von mir! 😉 Aber ich hoffe, ihr wisst was ich meine 🙏🏼

  2. Mein Tipp für die Top-five-Platzierung beim ESC sieht folgendermaßen aus:

    1. Platz: Italien mit Mahmood und Blanco und dem Song „Brividi“.
    Die Kombination aus stilvoller und hoher musikalischer Qualität sowie menschlicher Sympathie siegt und zwar mit mehr oder weniger deutlichem Abstand. Meiner Meinung mit einem eher rekordverdächtigem Abstand.

    2. Platz: Polen mit Ochmann und dem Song „River“.
    Ein klasse Song, der sowohl den Geschmack der nationalen Jurys und der Zuschauer, die beim Tele-Voting abstimmen werden in breiter Masse abdeckt. Und das ist auch gut so.

    3. Platz: Ukraine mit Kalush Orchestra und dem Song „Stefania“.
    Hier liegt ebenfalls ein cooler Song vor, der Folklore und eine club-taugliche Dance-Nummer verbindet. Ich finde es nur schade, dass eine hohe Platzierung am Ende vielleicht dem Vorwurf ausgesetzt sein könnte, lediglich auf Grund eines Mitleidsbonus eine Top-drei-Platzierung erreicht zu haben.

    4. Platz: Spanien mit Chanel und dem Song „SloMo“.
    Ich finde es toll und überhaupt nicht schlimm, wenn eine Sängerin sich Jennifer Lopez als Vorbild nimmt und sich an ihr orientiert. Außerdem glaube ich, dass Chanel es nie abstreiten würde, wenn man sie danach fragt wer ihr großes Idol ist. Nachahmen ist nichts Schlimmes, sondern ein Kompliment.

    5. Platz: Norwegen mit Subwoolfer und dem Song „Give that wolf a banana“.
    Die Kombination aus der geheimnisvollen Aura der unerkannten Künstler und einem coolen Song finde ich einfach nur spannend und interessant. Die Unkenntnis um welche Sänger (m/w/d) es sich hierbei handelt, hat zumindest bei mir dazu geführt, dass ich den Song klasse finde. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Song genauso gut finden würde, wenn ich wüsste wer die Personen hinter der Maske sind.

    Ich gebe hier aber ohne Umschweife zu, dass die genannten Platzierungen definitiv meinem Wunschdenken bzw. einfach meinem persönlichen Musikgeschmack entsprechen.

    • Ich glaube… Chanel kann wirklich eine Chance haben, zumal sie dieses Jahr die einzige Künstlerin in „dieser Sparte“ ist… oder irre ich mich? Letztes Jahr die Konkurrenz war unglaublich (und die Stimmen haben sich dementsprechend verteilt…..)
      Also, mal sehen…

      Trotzdem…. bei mir bleibt ein bisschen Wehmut zurücl… Ay Mama hat in Spanien jetzt 14.000.000 Streams bei Spotify…..
      Egal.

      Und das zum Schluss, aber ACHTUNG:
      nur für besessene Rigoberta-Fans, Pathos-Liebhaber, Bombastischen-Soundtrack-Verehrer (ich habe euch gewarnt 😉

      • Danke @ Italojeck für den Link. In dieser Version ein Meisterwerk. Ich liebe es. Dazu stelle ich mir das Brunnenlichtspiel in Barcelona vor. Einfach herrlich 💃💃

  3. In Estlands Wochencharts auf Spotify war Stefan mit „Hope“ nun übrigens auch auf Platz 1, knapp dahinter kommen Minimal Winds und Andrei ft. Grete. Sogar Maian platziert sich nach wie vor ordentlich, obwohl sie ja bereits im Vorfeld rausgeflogen ist.

  4. Die hohen Streamingzahlen der italienischen Beiträge liegt weniger am ESC, sondern an der Popularität des San Remo Festivals. In Italien sorgt das schon für hohe Aufmerksamkeit, aber auch in vielen anderen Ländern wird über das San Remo Festival berichtet. Der Siegertitel erhält vor allem deswegen viel Interesse auf diversen Plattformen. Ungeachtet dessen ist der diesjährige Beitrag aber zurecht (derzeitiger) Favorit auf den ESC-Sieg meiner Meinung nach. Mit Italien muss man auch heuer wieder ganz vorne rechnen.

    • Dieses Jahr kommt auch noch der Faktor dazu, dass Mahmood durch den ESC 2019, wo er ja ebenfalls bereits zu den Favoriten zählte (auch zu meinen), auch schon einen gewissen internationalen Bekanntheitsgrad erlangt hat.

      Trotzdem finde auch ich, dass die Chancen sehr gut stehen, dass Italien dieses Jahr das Double -also den zweiten ESC-Sieg nacheinander- holt, )

  5. Kleine Korrektur:
    Bei Platz 24 in den Niederlanden für „Brividi“ handelt es sich nicht um die normale Single-Top 100, sondern um die Tip-Charts, also die (neuen) Songs, die es knapp nicht in die Top 100 geschafft haben (vergleichbar mit den „Billboard Bubbling Under Hot 100“ in den USA oder den deutschen „Single-Trend-Charts“).
    Ist aber natürlich trotzdem eine tolle Leistung, das geschafft zu haben.

  6. Also radiotauglich ist „Brividi“ auf jeden Fall.
    Aber bin ich der Einzige, der damit Nichts anfangen kann? Ich finde das Lied ziemlich dröge. Es plätschert so dahin. Wäre beim ESC nicht mein Favorit.
    Aber spannend, wie der Song scheinbar so gut international ankommt.

  7. Überraschend finde ich vorallem wie schlecht „River“ in Polen anzukommen scheint. Die Polen sind ja eigentlich sehr am ESC interessiert (gut am JESC) wohl noch mehr und overhypen ihre Beiträge gerne mal. Momentan steht Polen auf Platz 3 der Wettquoten, aber „River“ steht in den polnischen Spotifycharts gerade mal auf Platz 109 und wird wohl nicht den Chartseinstieg schaffen.

    Natürlich sind Streamingzahlen nicht alles, aber wenn der Lied nicht mal ein Erfolg im eigenen Land ist, sehe ich das als kein so gutes Zeichen.

    Weiß jemand wie es mit Arcade in den Niederlanden 2019 war bei Veröffentlichung?

    • „Arcade“ ist nach Veröffentlichung in den Single Top 100 direkt auf Platz 10 eingestiegen und bis zum ESC durchgehend in den Top 15 geblieben.
      In den „Nederlands Top 40“, die auch Airplay mit einbeziehen, hat es vor dem ESC sogar bis Platz 4 gereicht.

    • Das glaube ich auch. Ich kann mir dabei durchaus vorstellen, dass Mahmood und Blanko bei Televoting eine Punktzahl erreichen, die sehr nahe an die 400 Punkte heranreicht, wenn nicht sogar die 400-Punkte-Marke übersteigt. Dies gab es nach meinem Kenntnisstand noch nicht, sollte es tatsächlich so kommen.

      • Hm, wenn sich in Australien Sheldon Riley durchsetzt, haben wir schon drei Nummern im Wettbewerb, die in die „Männer singen hohe Töne“ Richtung gehen. Gut möglich, dass die sich gegenseitig Stimmen kosten werden.

      • Ihr musst aber daran denken, dass auch ein psychologisches Problem (= Siegerland) eine grosse Rolle spielen wird.
        Egal ob das Lied gut ist, ESC-tauglich ist oder nicht, die Frage ist nämlich, ob Italien weiter die Sympathie-Karte spielen kann, obwohl es letztes Jahr gewonnen hat?
        Auch Leute, die Brividi gut finden, werden geneigt sein, am Ende doch für ein anderes gutes Lied zu stimmen, weil Italien schon gewonnen hat..
        Die Ukraine könnte dieses Bonus haben. Mit Alina hätte ich keine Zweifel daran gehabt.

    • @italojeck… glaube ich definiv nicht…das lied hat mehrere faceten und ist genau richtig im pulse der zeit, zusätzlich 2 charismatische sänger die schon jetzt viel abgeräumt haben und nicht nur in italien…mach dich schlau und google mal…😉

  8. Wollt Ihr nicht mal warten, bis Frankreich entschieden hat? Ich höre Fulenn rauf und runter und kann Brividi nicht ertragen.

  9. Es wird sich weisen ob im Mai bei Sommer, Sonne, Sonnenschein und endlich ohne Corona ein schwermütiges Liebeslied oder die fröhlichen Subwoolfer oder ein Beitrag den wir jetzt noch nicht kennen die Herzen der Zuschauer erobert. Da fließt noch viel Wasser den Po (Fluss durch Turin) hinunter.

    • Also deine sprachliche Ausdruckweise mit all den literarischen Metaphern finde ich wirklich klasse. Damit rennst du bei mir schon mal offene Türen ein. Aber deine Sichtweise kann man auch aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten.

      1. „Brividi“ wird von meiner Seite aus jetzt nicht als schwermütiges Liebeslied wahrgenommen, sondern
      als einen Hip-Hop-Song im italo-ballade-esquen Style.

      2. Auch das Argument, dass Sommer, Sonne, Sonnenschein nur eine Party-Stimmung auslösen halte ich
      für zu kurz gegriffen. Der Tag hat 24 Stunden und zwischendurch sitzt man auch mal abends – ok jetzt
      nicht am ESC-Finale selbst, aber an den Tagen zuvor – beim Sonnenuntergang in einem Ristorante und
      genießt mit seiner Begleitung ein Glas italienischen Rotwein. Also wenn man da nicht von von einem
      Romantik-Flash a la „L’emozione totale“ überrollt wird, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.

      Deswegen bleibe ich dabei: L’anno prossimo ci vediamo a Milano – bzw. nächstes Jahr sehen wir uns in Mailand wieder !

  10. Irgendjemand hat wohl extrem auf bulgarien gewettet, die sind heute vom viertletzten auf den dritten platz hochgeschossen😅🙈

  11. Nach langer Zeit gibt es wieder einen Neue-Musik-Freitag. Den Auftakt macht Elisa Toffoli, die in diesem Jahr am Sanremo-Festival teilnahm. Ihr neuer Song trägt den Titel „Lotoranea“ (Küstenstraße):

    https://www.youtube.com/watch?v=oPYvZc4gQbI

    Wer es eine Spur härter mag, dem sei Trollfest empfohlen. Die Gruppe nahm dieses Jahr am Norsk Melodi Grand Prix teil und schaffte es in die Zweite-Chance-Runde. Der neue Song heißt „Twenty Miles an Hour“:

    https://www.youtube.com/watch?v=XrCtxzL-ByI

    Letztes Jahr vertraten Hooverphonic Belgien beim ESC, schafften den Einzug ins Finale und belegten darin den 19. Platz. Nun hat die Band einen neuen Song am Start „Belgium in the rain“:

    https://www.youtube.com/watch?v=BRRNECjGPIg

    Luca Hänni, der vor drei Jahren für die Schweiz beim ESC antrat, hat seinen nächsten deutschsprachigen Song veröffentlicht und der trägt den Titel „Millionär“:

    https://www.youtube.com/watch?v=oCtFg5sGY84

    Vor vier Jahren trat die Gruppe DoReDoS für Moldawien beim ESC an und erreichte im Finale den zehnten Platz. Ihr aktueller Song ist in Landessprache und heißt „Boom Boom“:

    https://www.youtube.com/watch?v=HwLCpERQ0lg

    Vor sechs Jahren trat Douwe Bob für die Niederlande beim ESC an und belegte im Finale den elften Platz. Sein aktueller Titel heißt „Season of your dream“:

    https://www.youtube.com/watch?v=BR8xZbdiPoM

    Letztes Jahr nahm Larisa Roxana Giurgiu – auch bekannt als Roxen – am ESC teil und konnte es allerdings nicht für das Finale qualifizieren.Ihr neuer Song heißt „UFO“:

    https://www.youtube.com/watch?v=gA6GQ64_PPs

    Vor drei Jahren nahm Elvana Gjata teil und galt als große Favoritin auf die Teilnahme am ESC 2020, doch diese wurde leider durch die Jurorin Mikaela Minga verhindert, die Elvanas Titel „Me tana“ vorsätzlich mit nur zwei Punkten bewertete. Elvanas neuer Song heißt „POW“:

    https://www.youtube.com/watch?v=UUIjfc1Jeo8

    Zum guten Schluß gibt es noch einen neuen Song von TIX, der im vergangenen Jahr Norwegen beim ESC vertrat und den Vorentscheid Norsk Melodi Grand Prix überraschend gegen die großen Favoriten KEIINO gewann. Der Titel heißt „Hvis Jeg Forlot Verden“ (Wenn ich die Welt verlassen würde):

    https://www.youtube.com/watch?v=BS231mz9VwY

    Viel Spaß beim Anhören!

  12. Man muss hier eins festhalten: brividi konnte sich bereits in 14 am ESC Teilnehmenden Ländern in den Charts platzieren (tageweise). Das darf auf keinen Fall unterbewertet werden. Hat noch nie so früh vor dem Finale irgendein Beitrag je geschafft. Sowas zu schaffen ist unwarscheinlich schwer ! Hat glaub ich sogar noch gar kein Titel egal wann vor nem ESC Finale geschafft. Lena war vor dem Finale mein ich in S, Dk,No, Lu,At,ch,de,es = 8. Aber Song Downloads – kein Streaming. In der Spitze erreichte Brividi kurz nach San Remo 650 tsd Spoti Aufrufe am Tag (= deutlich mehr als 1 Mio Streams bei allen Diensten) ausserhalb Italiens+Schweiz. Das ist ein einsamer Rekord. Ihr werdet es sehen, der ESC Finalauftritt wird diesen Song in die Chart-Stratossphäre katapultieren. Freue ich mich schon drauf. Das wird fantastisch werden!

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