ESC 2023: Andrew Lambrou tritt für Zypern in Liverpool an

Zypern wird 2023 beim Eurovision Song Contest in Liverpool von Andrew Lambrou vertreten werden. Der Singer-Songwriter wurde intern in Zusammenarbeit mit Panik Records und dem Australien Label des Sängers ausgewählt. Mit welchem Song der 22-Jährige antreten wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Im Frühjahr 2022 war Lambrou bei der australischen Vorentscheidung Australia Decides angetreten.

Auf Instagram schrieb der zyprische TV-Sender: „Die Cyprus Broadcasting Corporation gibt bekannt, dass Zypern gemäß der Vereinbarung mit Panik Records aus Griechenland und in Zusammenarbeit mit City Pop Records aus Australien beim 67. Eurovision Song Contest durch den beliebten Sänger zypriotischer Abstammung Andrew Lambrou vertreten sein wird, der von dem in New York ansässigen Saiko Management vertreten wird.“

Andrew Lambrou ist ein 22-jähriger Singer-Songwriter, der in den östlichen Vororten von Sydney in Australien lebt. Im Alter von fünf Jahren lernte er bereits Klavierspielen an der Musikschule. Bereits damals sang er auch bei Auftritten und gewann darüber viel Selbstvertrauen. Also nahm er auch Gesangsuntericht an der LaVoce School of Singing.

Mit der Unterstützung seiner Eltern begann er, Videos von seinen Auftritten auf Social Media zu teilen. Sein Cover von Sam Smiths „Stay with me“ brachte ihm über Nacht 2.000 neue Follower. All dies inspirierte und motivierte ihn zusätzlich. Sein „Dusk till Dawn“-Cover erreichte zwei Millionen YouTube-Views. Aufgrund des Erfolgs überlegte er, eigene Musik zu machen.

Andrew Lambrou – Dusk till Dawn

Als er 17 war wurde Sony ATV auf ihn aufmerksam – womöglich durch seine Teilnahme bei X Factor Australia 2015. Er unterschrieb bei dem Label und bekam so die Möglichkeit, mit anderen Musikern seinen eigenen Sound zu entwickeln. Andrew sagt selbst, dass dies kein einfacher Prozess war, denn je mehr er schrieb, desto tiefer musste er sich selbst verstehen.

Andrew Lambrou – Chains bei X Factor Australia 2015

Glücklicherweise hatte er talentierte Künstler/innen an seiner Seite, die ihm dabei halfen – etwa auch als er drei Monate in Los Angeles Musik komponierte. Mittlerweile ist Lambrou bei City Pop Records unter Vertrag. Seine meistgestreamten Songs auf Spotify sind „Throne“ und „Lemonade“.

Andrew Lambrou – Throne

Im Frühjahr 2022 versuchte Andrew Lambrou sein Glück bei der australischen ESC-Vorentscheidung mit dem Titel „Electrify“. Dort wurde er siebter von elf Teilnehmer/innen.

Andrea Lambrou – Electrify


47 Kommentare

    • Talentfrei, das ist aber hart ausgedrückt. Sagen wir lieber, sein er hat Luft nach oben oder er kann sich weiterentwickeln. Naja, alles auch nicht die beste Formulierung. Aber besser als ‚…er ist stets bemüht…‘

  1. Sorry wenn ich blöd frage aber ist sein Name Lambrou oder Lambour. Im Text werden beide Namen mehr als einmal erwähnt

    • Ich würde die Schreibweise wählen, die öfter vorkommt und in allen Videos und im offiziellen Announcement: Lambrou. 😉

      • Hoffentlich ist er nicht mit dem hessischen AfD-Vorsitzenden verwandt….

  2. Wie lustig, ausgerechnet mein diesjähriger Pate vom SCC, der von fast allen rausgewählt wurde. 🤣
    Ich freue mich.

  3. Australien hat in der Tat eine kleine griechisch/zyprische Community. Ich war am Wochenende auf einem griechischen Volksfest in Brisbane, wo man in altbekannter (?) australischer Manier erstmal Eintritt zahlen darf, um überhaupt an die Buden heranzukommen. Über den Sänger kann ich nicht viel sagen, aber CyBC scheint nun auch auf den Zug von ERT aufgesprungen zu sein, sich die Talente aus der Diaspora zu suchen.

  4. Kriege irgendwie starke Sandro Vibes. Ob Sandro 2020 weitergekommen wäre, bezweifle ich allerdings stark. Vom Song her, weiß man schon was es wird. Im Moment würde ich mal von einem Song wie der von Luca Hänni 2019 ausgehen. Hoffentlich nicht so wie der von Sandro 2020. Eine Ballade glaube ich eher nicht.

  5. Naja, schlechter als Andromache und Sandro wird er wohl nicht sein, sowie anders als Eleni und Tamta.
    Allerdings können wir uns auch wieder darauf verlassen, dass es nichts landestypisches geben wird und der Kurzausflug in die Landessprache damit auch wieder beendet sein wird. Wenn der Beitrag gut ist und Andrew noch ein wenig an seiner Livestimme arbeitet ist das aber auch egal.

  6. Ist das jetzt die neue Masche Zyperns/Griechenlands?? Künstler aus der Diaspora zu holen, vorzugweise aus Ländern die wenig bis gar keine Punkte rüberschicken in der Hoffnung es zu ändern?? Hat ja bei Griechenland geklappt dieses Jahr, ist aber irgendwie sehr vorhersehbar.

    Zu Andrew selber: Er sieht nicht schlecht aus und stimmlich gab´s definitiv schon schlechtere, aber wirklich vom Hocker haut mich das nicht.

  7. Ach du meine Güte. Es wurde oben schon genannt: Sandro 2.0. Man kann nur hoffen das sein Song besser ist als der vor zwei Jahren.
    Nun setzte ich ganz stark auf Griechenland. Evangelia wäre eigentlich jetzt mal an der Reihe, nachdem man sie schon im letzten Jahr übergangen hat. Sie würde den ESC sicherlich mit einer rhythmischen Ethno-Pop-Nummer bereichern. Na mal schauen.

  8. Na ja, eine gute Stimme hat er ja. Aber irgendwie sind die o. g. Songs auch irgendwie so, … hm…. typische Castingware.
    Okay, warten wir mal den Song ab, dann kann ich immer noch meckern.🙂

  9. Ich finde es gut, dass sich Zypern diees Jahr für einen Mann entschieden hat. Die letzten weiblichen vertreterinnen wurden meiner Meinung nach leider immer viel zu sehr mit Eleni verglichen. Vielleicht gibt das jetzt dann so einen kleinen symbolischen break 😀

      • Naja, wenn ihr Song nicht zum Melodifestivalen 2023 angenommen wurde, ist sie vielleicht sicher froh, überhaupt noch eine Chance damit zu haben?

  10. Bestimmt war er mal irgendwann in Zypern und hat dort mal Moussaka bestellt. Das ist ja wohl seine einzige Verbindung zu Zypern, außer das mal vielleicht sein Uropa Zypriote war. Da werden sich die zypriotischen ESC-Fans aber mal bestimmt einen Ast freuen.

    • Er wurde wahrscheinlich wegen Aussehen und irgendwelcher Wurzeln zu Zypern genommen, nachdem man ihn im TV sah. War bei Sandro ähnlich, der war sogar in Russland TV.

      • mir soll es ja egal sein. Aber die sollen nicht meckern wenn sie wieder nach dem Halbfinale heimfliegen müssen. Die sollten es mal wieder mit einem öffentlichen Vorentscheid versuchen. Die sollten es lieber mit Tam Tam versuchen. Die war wenigstens Zypriotin.

      • Es ist halt nur schade, daß manche Länder nicht einfallsreicher bei der Suche nach dem ESC-Act vorgehen….

  11. Vom 28. bis 30. Oktober 2022 findet im Sala Polivalente – auditorium Little Tony im Ort Serravalle die Castingrunde für den ESC-Vorentscheid Una Voce per San Marino statt und es nehmen insgesamt 91 Künstler teil:

    https://eurovoix.com/2022/10/17/first-participants-una-voce-per-san-marino-2023/

    Unter den Teilnehmern ist auch der DSDS-Gewinner von 2009, Daniel Schuhmacher.

    Ab heute dürfen sich Künstler für den nationalen ESC-Vorentscheid Malta Eurovision Song Contest 2023 bewerben und es wurden dazu auch die Regeln veröffentlicht:

    https://eurovoix.com/2022/10/17/malta-malta-eurovision-song-contest-2023-submission-window-open/

    Dazu müssen die Künstler ein Bewerbungsformular ausfüllen, daß es auf der offiziellen Internetseite des Senders PBS gibt.

  12. Ist ja nun kein Tabubruch, wenn Exterritoriale für das Land ihrer Herkunft antreten, selbst wenn es hier nur von Panik Rec. durchkalkuliert wurde. Armenien, Georgien oder diverse Balkanstaaten mit vielen Emigrierten machen es aus guten Gründen auch immer mal wieder und gestört hat es die wenigsten.

  13. Ich mag es, wenn mir ein Name nichts sagt und ich im Laufe des Artikels mehr und mehr Erinnerungen abrufe á la „ach DER!“, nur um festzustellen, dass ich ihm sogar auf Insta folge.
    Ein optisches Ja hat er von mir jedenfalls schonmal, nur musikalisch war sein Auftritt in Australien leider Müll. Schöner Müll, aber dennoch Müll.

  14. Ich gucke gerade den Auftritt von „Electricity“. Talentfreier geht es echt nicht mehr…. Meines Erachtens hat sich Zypern damit keinen Gefallen getan-

  15. Ich meine natürlich „Electrify“…. Sorry, ich befürchte eine typische Castingshownummer und die waren bekanntlich dieses Jahr nicht so erfolgreich (eigentlich nur bei den Juries). Daß ich Zypern beim ESC mal sehr mochte, ist leider schon sehr lange her….

  16. „Electrify“ ist selbst für dieses Genre ausnehmend schlecht. Deutet sich wohl schon die Energiekrise an…

    Viel zu können außer im Unterhemd rumzustehen scheint er wohl auch nicht.

  17. Ziemlich talentfrei der Teilnehmer, ein ganz schwaches Stimmchen. Kommt auch sehr unsympathisch rüber. Zypern kann man schon mal für den Sieg getrost abhacken.

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