ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der isländische Beitrag „Hatrið mun sigra“ von Hatari?

Hatari hat mit dem Beitrag „Hatrið mun sigra“ Söngvakeppnin 2019 gewonnen. Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der isländische Beitrag „Hatrið mun sigra“ von Hatari?

  • ist ganz furchtbar (33%, 173 Votes)
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  • gefällt mir gut (15%, 78 Votes)
  • gefällt mir weniger (10%, 53 Votes)
  • ist solala (9%, 46 Votes)

Total Voters: 518

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106 Kommentare

  1. Interessant, dass viele der Hatari-Fans hier Hass sehen…

    Da wurden dieses Jahr aber wesentlich harmlosere Beiträge (F, AUS, D, CRO, LTV) mit wesentlich schlimmeren Worten abgehasst, oder trügt mich mein Gefühl jetzt dermaßen?

    Ich finds OK. Als Sieger brauch ich das nicht, aber zumindest klingt es anders als die anderen Beiträge, und das ist doch schon mal was.
    Das sollte locker die Top10 machen.

  2. Der beste isländische Beitrag ihrer Geschichte (nach vor Minn Hinsti Dans). Eigentlich gar nicht mein Stil aber trotzdem mit Sogwirkung. Zusammen mit Slowenien auf meiner 1. Der Jahrgang ist für mich viel stärker als für manch anderen hier

  3. Interessanter Song, normalerweise mag ich es ja auch etwas flotter. Aber stellenweise ist mir der Song etwas zu aggressiv. Die ruhigeren Passagen sind aber sehr schön. Alles in allem schon stimmig, und wird schon ankommen, glaube ich. Ins Finale wird Island wohl kommen, denke ich. Sieg wäre natürlich geil, weil ich es den Isländern echt mal gönnen würde. Aber daran mag ich nicht so recht glauben.

    • Abwarten. Dass Hatari massentauglich genug für den Sieg sind, glaube ich nicht. Lordis Song war ja auch wesentlich eingängiger. Aber eine solide Platzierung im Finale ist machbar, denke ich. Und das wäre für Island nach den Pleiten der letzten Jahre schon ein toller und wichtiger Erfolg.

      Bleibt nur zu hoffen, dass die Hatari-Jungs überhaupt antreten und sich nicht schon im Vorfeld mit ihrer Kritik an der Politik Israels so sehr provozieren, dass sie disqualifiziert werden…

  4. Oh mein Gott. Aus welcher isländischen Geisterbahn haben sie die denn aufgerissen? Irgendwie ne Mischung aus Lordi und Rammstein. Bleibt der Song in isländisch oder wird die Sprache noch gewechselt? Gerade bei dem Song ist doch wichtig das die internationalen Zuschauer wissen was die da ähh gröhlen. Entweder raus im Halbfinale oder Top 3. Dazwischen gibt es nix.

    • Bitte bloß kein Englisch!
      Da es von den meisten isländischen Vorentscheids-Songs zwei Sprachversionen (Isländisch und Englisch), von Hataris Beitrag aber nur die isländische Version gibt, hoffe ich, dass hier nichts mehr dran geändert wird.

  5. Ein bisschen viel Kindergarten auf der Bühne. So richtig authentisch kommt mir das nicht rüber. Viel Lärm um wenig Musik.

  6. Mich erinnert das sehr an X-RX! Mir gefällts, obwohl ich zugeben muss, das ein solches Stück Musik nur bei der richtigen Stimmung bei mir funktioniert! Kann also auch tierisch nerven….
    Schön, dass hier mit Industrial Rave eine andere Facette der Musik präsentiert wird. Darum von mir: Daumen rauf!

  7. Mir gefällt es weniger. Ich erkenne keine Melodie. Habe das Gefühl, dass es in diesem Jahr für einige Länder einfach darum geht zu polarisieren, um irgendwie ins Finale zu kommen. Siehe auch Portugal.

  8. Der ESC hat doch inzwischen schon alles gesehen, so dass sowas weder schockieren, noch polarisieren kann. Wenn man dann schon Rammstein oder Depeche Mode nachmachen will, muss man schon mehr auf den Kasten haben als den Schlaghammer zu schwingen, mehr schlecht als recht ins Mikrofon zu krächsen oder atonal zu jaulen. Mich erinnert das mehr an die Behindertentruppe aus Finnland vor einigen Jahren. Und das ging ja kolossal in die Hose.

  9. Fällt auf jeden Fall auf und ist unterhaltsam. Man hat aber doch das Gefühl, dass es eher eine ESC-Inszenierung ist (Rückung) als ein wirkliches Musikalisches oder künstlerisches Konzept. Aber das wird mir dann Peter Urban sagen.
    Ich lese ja immer die anderen Kommentare erst wenn ich meinen geschrieben habe, aber @Frank D. da du gerade über mir stehst: Würde das musikalisch her ins Industrial einordnen, Depeche Mode hat da zwar Anleihen genommen, aber war dann viel zu melodisch. Kritiker meinen ja, die hätten damals einfach nur die Bänder von den Neubauten geklaut, als sie in Berlin im Studio waren.

    • bb: Herzlichen Dank für den Hinweis auf die Neubauten und die Differenzierung Elektropop vs. Industrial! Den Unterschied kennen leider nur wenige!

  10. Großartig! Endlich erwachen die Isländer aus ihrem Dornröschenschlaf. Ich gehe schon mal so weit und sage willkommen zurück im ESC-Finale, Island. Nach der langen Durststrecke wird’s aber auch langsam mal Zeit.

  11. Unfassbar! Großartig! Schafft in meinen Ohren den extrem schwierigen Spagat zwischen „auffallen wollen“, „anders als Mainstream sein“ und trotzdem eine einigermaßen massenkompatible Melodie liefern! Die Optik ist verstörend, klar. So etwas wäre beim NDR wohl nie unter die Top100 gekommen! Ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen Finaleinzug, glaube aber irgendwie noch nicht dran…

  12. Solche Beiträge sind schon wieder so polarisierend, dass ich mit „so lala“ abstimmen muss, was ja eigentlich ein Widerspruch ist, denn polarisieren bedeutet für mich „lieben oder hassen“. Aber es ist mir zu sehr Geschreie, um es persönlich gut zu finden, gleichzeitig jedoch zu künstlerisch und besonders, um es schlecht reden zu wollen – ganz und gar nicht 🙂

  13. Als ich den Song das erste Mal gehört habe, fand ich es cool.
    Mal was anderes.
    Aber nach mehrmaligem Hören finde ich es schlecht, viel zu unmelodisch.
    Da boten Hardrock Hallelujah oder Viszlat Nyar einen deutlich leichteren Zugang fürs Durchschnittspublikum.
    Daher erwarte ich keine Topplatzierung für Hatari, aber Finaleinzug wird drin sein.

  14. Ich habe hier gerade einen Spielmannszug vom Karneval unter meinen Fenster und große Lust, zwei dicke Lautsprecher ans Fenster zu stellen und einfach mal Hatari voll aufgedreht laufen zu lassen. 😀

  15. Naja, Finnland 2015 sollte eigentlich Hinweis genug sein, dass ein solcher Krach beim ESC nix zu suchen hat; und komme mir jetzt keiner mit Ungarn 2018, nur weils durch eine verschworene Community knapp ins Finale gekommen ist. Ich kann solche Entscheidung immer gar nicht nachvollziehen!

    • Stimmt schon, ist recht unmelodisch, der Song. Trotzdem werden sie mehr Chancen haben als Finnland 2015, glaube ich. Eben wegen der Bühnenshow. Also, Finale dürfte drin sein.

    • Nicht nur wegen der Bühnenshow. Er ist zwar nicht so melodisch wie Lordi, aber definitiv melodischer als Finnland 2015 und hat dazu noch einen Elektrobeat mit Sogwirkung.

    • Wer den Unterschied zwischen „Aina mun pitää“ und „Hatrið mun sigra“ nicht wahrnimmt, bei dem ist jede Diskussion zwecklos .. (wobei ich einräume, dass ich beide Beiträge auf ihre spezielle Art sehr schätze).

    • Ist in etwa so naheliegend wie ein Vergleich zwischen „Spirit in the Sky“ und „Spirit of the Night“ (2017) …

  16. Angeblich soll ja der Song ne ernste Message haben. Aber die geht mit dem Outfit der Band einfach unter, zumal die wenigsten Menschen in Europa jetzt wirklich isländisch verstehen. Viele Kritiker werden sich mal wieder bestätigt sehen, die den ESC als Freakshow kritisieren. Deswegen ist diese Entscheidung für Hatari für mich eine totale Fehlentscheidung. Angeblich soll das ja ein Anti-Hass-Song sein. Bei mir führt er eigentlich nur zum Gegenteil. Und bitte kein Vergleich mit Lordi oder AWS. Lordi und der Song von AWS waren deutlich besser und die hatten wenigstens eine Melodie. Was man von dieser schrägen Ansamlung von Tönen nun wahrlich nicht behaupten kann.

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