ESC kompakt LIVE heute 19 Uhr: Alles über das Showduell Stefan Raab vs. EBU

Blogger ESC kompakt LIVE Katjes Tropenfrüchte

Der gestrige Tag „wird in die ESC-Geschichte Deutschlands eingehen“, wie es Bloggerkollege Peter formuliert hat. Als Ersatz für den abgesagten ESC 2020 am 16. Mai finden im deutschen Fernsehen gleich zwei parallele Shows statt, nämlich die offizielle und europa-weite Sendung „Eurovision: Europe Shine A Light“, die von der European Broadcasting Union (EBU) produziert wird, und der „Free European Song Contest“, für den Stefan Raab und ProSieben verantwortlich sein werden. Es gibt also sicherlich wieder genug Gesprächsstoff für unser nächstes ESC kompakt LIVE heute Abend um 19 Uhr.

Was bedeutet es für die Fans, dass diese beiden Ersatzshows parallel ausgestrahlt werden? Was können wir von den beiden Sendungen erwarten? Und welches Format klingt vielversprechend? Diese Fragen diskutieren wir und freuen uns schon ganz besonders auf Eure Kommentare und Meinungen. Wie immer läuft ESC kompakt LIVE auf YouTube und Ihr erreicht den Stream über einen Klick auf das unten eingebettete Video. Dort könnt Ihr Euch auch eine Erinnerung einrichten und unseren YouTube-Kanal abonnieren, um keinen Livestream und kein Video mehr zu verpassen.

Wir sehen uns heute Abend um 19 Uhr!


66 Kommentare

  1. Pro Raab, natürlich.

    Aber vielleicht höre ich ja heute abend gute Argumente, warum Raabs Vorstoß so ein „Schrott“ ist. Glaub ich aber nicht.

  2. Dannbin och mal gespannt, ob derBrillenvierer sich heute wieder die Ehre gibt. Vielleicht wird es mit Max auch heißen „Fünf ist Trümpf!“

  3. Stefan Raab hat sich als absoluter Glückgriff des/für den ESC erwiesen. Er ist ein Fernsehmacher durch und durch. Er weiß worauf es ankommt. Von daher bin ich auch für seine FreeESC.
    Was ich nicht verstehe ist, der NDR hat mega erfolgreich mit Stefan Raab zusammengearbeitet. Nach der Trennung hätte der NDR doch im Grunde so weitermachen können. Aber nein, sie mussten ja ihr eigenes Ding durchziehen, welches bekanntlich nichts gebracht hat.
    Ich drücke Stefan Raab die Daumen!!!

  4. Pro Raab, ich bin gespannt, wie lange die einzelnen Schnipsel der 41 diesjährigen Beiträge in einer etwa zweistündigen Show werden und ob die dann „shinen“ können 🙂

    Kleiner Trost, die vier Songchecks von eurovision.de werden von 8.-14.5. gesendet, hoffentlich mit Wertungsmöglichkeit 🙂

  5. Auf der Grundlage der derzeit bekannten Informationen geh ich auch mal davon aus, dass ich am 16.05. die Raab-Show sehen werde und die EBU-Show dann später als Aufzeichnung nachhole. Ich hoffe auch mal, dass zumindest ein paar der diesjährigen Fast-ESC-Teilnehmer bei der Raab-Show mitmachen werden, ausgeschlossen wurde das ja glaube ich noch nicht. Wobei ausgerechnet Ben Dolic ja wahrscheinlich nicht dabei sein wird, wenn er dann um 20:15 Uhr bei der Nicht-Reeperbahn-Show auftreten soll.

    Finde das übrigens super, dass Thomas Schreiber und Stefan Raab zusammen so einen Vorschlag erarbeitet haben. Das wäre auch genau das gewesen, was ich hätte sehen wollen, schade dass es nicht geklappt hat.

  6. Mit den heutigen technischen Mitteln muss es ja für den Zuschauer kein „versus“ zwischen beiden Shows sein. In punkto Quote im Sinne des linearen Fernsehens ist es aber natürlich schon noch ein Duell.

    Also von mir gibt es aufgrund des entschlosseneren Innovationswillens ein klares „Pro Raab“, wenngleich ich das EBU-Programm natürlich später auch konsumieren und trotz des Nicht-Fisch-Nicht-Fleisch-Charakters und hochleben lassen werde.

    Man sollte nur nicht den Fehler machen und nun zu hohe Erwartungen an den Free-ESC haben: Es wird wohl – gerade unter den heutigen Bedingungen – nicht viel mehr als eine Kombination aus BuViSoCo und den floppenden Quarantäne- und Homeoffice-Shows der heutigen Zeit sein können… und damit auch die schlechten Seiten von beiden verbinden.

    (PS: War vielleicht das ProSieben Wohnzimmer-Festival technisch gesehen im Nachhinein sowas wie eine kleiner Testballon für den Free-ESC? Von der Quote her sicherlich kein Vorbild, aber unter den eher lahmen Quarantäne-Shows der letzten Zeit sowas wie der Einäugige unter den Blinden gewesen… Mit der PR rund um den ESC-Absagen-Vorlauf und mit Raab als Aufmerksamkeits-, Show- und Musikerfahrungsgarant kann das auf jeden Fall selbst im „worst Corona-Case“ immens besser aussehen…)

  7. Die vielen pro raab stimmen sind wohl eher stimmen gegen die ebu. Bevor ich da entscheide, müsste ich schon mehr über den free european songcontest wissen. Vor allem was ei allfälliges voting betrifft. Auf einen contest, der nur für deutschland ist, kann ich verzichten.

    • Ne, ich bin zum Beispiel pro Raab, weil der sehr kreativ ist und schon viele innovative Konzepte realisiert hat. Pro7 kann man auch in Österreich und der Schweiz empfangen, von daher ist als allermindestens garantiert, dass die beiden Länder involviert sein werden.

    • @Rainer:
      Man kann gegen das EBU-Konzept sein und trotzdem Fan von Raab sein. Geht beides ganz wunderbar.
      Raab ist TV-Vollprofi, Musik-Vollprofi. Und es ist mir auch latte, ob er den ESC 1998 erst veräppeln wollte und erst danach Fan wurde. Jetzt grad macht er mehr für den ESC als der NDR in den letzten Jahren.

  8. Für mich bleibt Raab der Zerstörer und Publikumsverächter. Jemand, der vor Geld buckelt und dafür bezahlt wird, nach unten zu treten. Jemand, der bei allem was er tut, immer nur an die Schadenfreude appelliert. Die dadurch erzeugte miese Stimmung soll Maßstab für Erfolg sein. Nein danke.

    • *LOL* Und die EBU buckelt nicht vor dem Geld? Stichwort Versicherungsleistungen. Raab mag in seiner Sendung immer viel Schadenfreude gezeigt haben, seine ESC-Arrangements hat er aber immer sehr professionell und mit viel Ernsthaftigkeit (da kann auch Spass zugehören, wenn Du weisst was das ist) durchgezogen.

      • Raab ist nicht nur den ESC, sondern alles immer sehr professionell angegangen. Leute, die ihn dann zu „böse“ fanden, können ja gerne Schunkelfest mit Silbereisen gucken. Stört mich nicht solange ich das nicht gucken muss; verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es für andere Leute ein Problem ist, wenn man pro-Raab ist.

    • Stefan Raab ist sicher kein Sympathieträger, gebe ich Dir recht. Aber seine Schützlinge hat er wohl immer viel Wertschätzung entgegengebracht, und sie gut und professionell betreut. So war zumindest mein Eindruck.

  9. Meine frühesten Erinnerungen an Stefan Raab sind von seiner Veräppelung von Omas auf Viva geprägt. Dass er einen Spottsong gegen Bertie Vogts machte, als dieser eh schon nicht mehr hoch im Kurs stand, passt dazu. Wenn ich mich richtig erinnere, war seine Teilnahme 1998 ursprünglich als Veräppelung des Grand Prixs gedacht (aber vielleicht könnt Ihr mich da ja eines Besseren belehren); meinem Eindruck nach hat er seine ESC-Begeisterung erst nach dem erstaunlichen Erfolg Guildo Horns entdeckt.

    Wahrscheinlich bin ich auf Grund meiner ersten Eindrücke und der Tatsache, dass mir fast all seine Beiträge, die er zum ESC direkt oder indirekt beigesteuert hat („Taken by a stranger“ ist die Ausnahme) nicht gefallen, etwas arg voreingenommen ihm gegenüber.

    Ich muss zugeben, dass ich inzwischen gemerkt habe, dass er auch sachlich und fair auftreten kann (z.B. beim Bundesvision Song Contest). Dass er sehr intelligent ist und sehr erfolgreich in dem, was er anpackt, daran besteht sowieso kein Zweifel.

    Aber bei dem Heiligenschein, den er bei vielen Blog-Kommentatoren zu haben scheint, schadet ein bisschen Parteilichkeit in die andere Richtung nicht. Für mich wäre ein Durchziehen seiner Sendung zeitgleich mit der EBU-Sendung ähnlich selbstherrlich wie das schnelle Verkünden von Lenas erneutem Auftreten 2011 direkt nach ihrem Sieg 2010. Aber vielleicht bin ich ja zu vorschnell und er ist tatsächlich ein großer ESC-Liebhaber, dann wird er doch bestimmt den 41 Qualifikanten für dieses Jahr nicht noch ESC-interessierte Zuschauer durch eine Konkurrenzveranstaltung zur selben Zeit wegnehmen wollen (Betonung auf „zur selben Zeit“).

  10. Findet ihr es nicht auch erbärmlich, dass Schreiber sich gegenüber Ben Dolic nicht eindeutig positioniert, alsoe ihm eine Auftritts-Garantie für 2021 gibt bzw. es ihm zumindest anbietet?

    • Nein, finde ich total verständlich. Offensichtlich hat Ben Dolic aus all den Möglichkeiten, die er hatte (Voice und interne Auswahl für ESC) nicht viel machen können, was sicher auch an seinem Mangel an Persönlichkeit liegt. Ich kenne niemanden außerhalb der Bubble, dem „Violent thing“ oder „Ben Dolic“ was sagen Von daher neues Spiel, neues Glück in 2021 – hoffentlich mit irgendeinem Bezug zur deutschen Musikszene statt eines eingekauften Pakets.

    • Nein,das ist absolut nicht erbärmlich.Warum sollte man sich mit Blick auf 2021 solch einen Klotz ans Bein binden ?? Er kann sich gerne wieder an einer Auswahl(extern/intern) beteiligen und überzeugen.Aber es sollte der bestmöglichste Act antreten(und der muss nicht Ben Dolic heissen),

      Trotzdem tut es mir leid für ihn.Wir hätten gut abgeschnitten,und wären mit Sicherheit vor der Schweiz gelandet.

  11. Ich schätze Stefan Raabs ESC-Engagement sehr und habe wirklich gehofft, dass er sich irgendwann wieder mal einbringt. Die Kooperation mit Thomas Schreiber finde ich super und wir sind uns ja zum Großteil einig, dass ihre Idee deutlich besser ist als die Variante der Niederländer für die EBU.

    Was die Sache mit dem Free European Contest angeht muss ich aber @Thomas M.s letztem Absatz weiter oben und Peters Schlussbemerkung unter dem Schreiber-Interview von gestern absolut zustimmen. Es ist wirklich unterirdisch von Pro7 (bin mir auch nicht sicher, ob Raab mit dem Termin so glücklich ist), jetzt diese Konkurrenzsituation herbeizuführen. Die allgemeine Begeisterung hier ist mir ziemlich schleierhaft, ich glaube nicht, dass die Pro7-Sendung allzu viel mit dem ESC 2020 zu tun haben wird. Also: 100% „Team EBU/ARD“

    • Die Raab-Show muss ja auch nichts mit dem ESC 2020 zu tun haben.
      Es ist ein Musik-Event, es ist live, es ist vermutlich ein Wettbewerb. Das reicht mir, um es der EBU-Show vorzuziehen. Selbst wenn nicht Raab dahinterstecken würde. Denn ich würde auch jede Arte-Doku der EBU-Show vorziehen. Aber ja, vermutlich bin ich einfach kein richtiger ESC-Fan.

  12. Witzig wäre ja, was nicht passieren wird, weiß ich selber, wenn Raab sich 20-25 Teilnehmer aus diesem Jahr sichern könnte (also die Musikvideos) und es dann eine Online-Abstimmung in den Ländern gibt und dann die Punkte so verkündet werden wie beim alten ESC <3

  13. Zu EBU-Avrotros-Show:
    – Mindestens 14 Sender haben bereits zugesagt
    – Clips werden ergänzt mit persönliche Videos der Teilnehmer
    – Teil der Show ist ’streng geheim‘.
    – Es gibt Kommentatoren.
    – Sendung wird aus Hilversum gesendet. Dort sind die feste Studios, hat man nicht das Problem mit der Mindestabstand von 1500 Millimeter.

    Quelle: Cornald Maas & Sietse Bakker

    Nebenbei:Ahoy wird umfunktioniert in einem Notkrankenhaus.

      • Ich weiß wirklich nicht wo diese 2 Stunden herkommen. NPO-Sendermanager hat da zur Zeit ‚offenes Ende‘ eingetragen, weil die nachfolgende Spätabendnachrichten mit ‚ungefähr‘ um Mitternacht gelistet wird.

        Die Raab-Pro7-Sendung wird sich mehr auf den ESC selbst fokussieren, die Avrotros-EBU Sendung möchte die Lage in Europa zeigen mittels Musik.

        Inspiration haben die Italiener mit ihrem Balkongesang geliefert. Eines Abends haben sie auch das Lied für den ESC2020 gesungen. Cornald Maas hat das gesehen und am nächsten Tag hat Sietse Bakker ihn zum NPO-Vorstand begleitet. Innerhalb wenige Minuten soll es grünes Licht gegeben haben.

        Ergänzung meinerseits: zur Zeit fragt keiner nach den Kosten oder das Budget. Die Sendung wird quasi kostenfrei (jedenfalls mit sehr niedrigen Beiträge) der EBU angeboten.

      • @Marko die 2 Stunden wurden hier in einem Blog Beitrag genannt ebenso wie auf einigen Portalen auch als Info aufgeführt.

        Was mich an dem ESC Konzept stört ist man will auf der einen Seite die Künstler des Jahres 2020 ehren aber eben auch Retro wirken mit ehemaligen Teilnehmern etc. Das hat für mich ein wenig ein Geschmäckle. Die Kommunikation seitens der EBU und wie man wohl Kommuniziert ohne Rücksprache zu halten macht auch die Situation in der man sich aktuell befindet deutlich. Das hat nichts mit Zusammenhalt und Europa zu tun was man vermitteln will. Viel mehr wirkt die EBU so als würde man ohne Plan und ziel versuchen noch etwas zu bieten was auf dem Papier nach einem Schlag ins Gesicht für die Künstler des eigentlichen ESC 2020 sich liest.

  14. Was ist mit den laufenden Kosten? Offensichtlich springt eine Versicherung für den angesagten ESC ein. Aber letztlich kommen überhaupt keine Infos an die Öffentlichkeit. Was ist mit den Beiträgen, welche die Länder an die EBU zahlen mussten? Was ist mit den Eintrittskarten?

    • Auf die Kohle für die Eintrittskarten wird man erst mal lange warten können. Und die Beiträge der Länder kassiert die EBU auch gerne, genau wie die Versicherungsleistung.

      Wenn ich mir das Gebaren der EBU jetzt so anschaue sollte man den ESC unter Schirmherrschaft der EBU auch für die nächsten 50 Jahre direkt absagen….

      Beschissener als die EBU es jetzt macht kann man es gar nicht machen.

      • Mich macht das auch echt wütend. Der EBU geht’s nur um das Geld, was in dieser Zeit leider recht armselig und fehl am Platz ist.

        Was die Fans und Künstler fühlen, wie es finanziell mit den Sendern steht, das scheint der EBU komplett egal zu sein. Und es ist ja nicht so, als würden die Fans überzogene Forderungen stellen. Was die Fans wollen, ist eine echte Würdigung der Beiträge und Künstler, bestenfalls mit einer Abstimmung. Und das wäre ja nun wirklich drin gewesen, und nicht einmal schwer umzusetzen. Aber dann hätte es ja kein Geld gegeben.

        Meinen besten Dank an die EBU, dass sie uns in dieser Phase die Zeit noch ein bisschen beschissener machen…

  15. Ich habe momentan noch gar keine Meinung. Ich warte einfach ab und gebe dann meinen Senf dazu, wenn wir die Endprodukte kennen.

      • Aaah, verstehe. Ich konnte nicht live dabei sein und musste so auf die Konserve zurückgreifen. Hatte mich nur gewundert, da mir das vorher nie aufgefallen war.

        Danke für Die Antwort.

  16. Diese beiden Shows sind mir ziemlich egal …nicht egal ist wir brauchen einen ESC Sieger 2020 und Plazierungen … das müsste es in diesem Jahr geben wie auch immer ..dann sollen halt die ogae clubs die Jury stellen …Es muss auch um die gewählten 41 Songs gehen ..und nicht um Andere …ein Video contest wäre machbar gewesen ..ein kleines studio in den jeweiligen Ländern zb ….die EBu hätte sich drum kümmern müssen ..

  17. Okay die EBU hat sich gegen die Idee eines Video Contest entschieden weil man das Versicherungsgeld verlieren würde einfach gesagt. Ich verstehe das einige Fans sauer deswegen sind. Aber mir sind noch ein paar Dinge unklar um da auch sauer sein zu können. Wie finanziert sich eigentlich die EBU? Wieviel verdient die EBU am ESC der jetzt ausfällt? Wenn also die EBU mehr Verlust hat als die Versicherungssumme reinbringt kann ich die Entscheidung rein wirtschaftlich verstehen. Sollte die EBU wirklich raffgierig sein wäre das schon ein eine Frechheit die größer wäre als die NDR Geheimniskrämerei. Ich möchte weder die EBU noch Szefan Raab vorschnell verurteilen. Letztlich sind wir wohl alle Opfer von Corona.

  18. Versicherungsgeld? Kein Plan wo das herkommt. Herr Schreiber hat ‚versicherungstechnischen Gründe‘ erwähnt. Zur Zeit bekommt man keine Reiseversicherung, die auch Corona abdeckt.

    EBU, alle beteiligten Sender plus die Stadt Rotterdam bleiben zur Zeit auf die Kosten sitzen.

    • Aber Marko was bedeutet denn versicherungstechnischer Grund. Der ESC fällt aus wegen höherer Gewalt. Es tritt also ein Versicherungsfall ein. Würde man jetzt eine ähnliche Veranstaltung machen fiele diese Ausfallsumme weg. Da ich aber nicht weiß um wieviel Geld es hier geht möchte ich die EBU nicht verurteilen. Nur eines kann ich sagen, moralisch ist diese Entscheidung leider sehr unglücklich

      • Versicherungstechnische Gründe sind
        – man bekommt kein Vertrag wegen zu hohe Risiken
        – man bekommt ein Vertrag, allerdings mit einem extrem hohe Prämie
        – es passiert etwas, das so nicht abgedeckt wird. Corona gehört auch dazu. Nur All-Risk-Verträge bieten auch Schutz im Fall von Corona.
        – man macht etwas, das verboten ist und deswegen bekommt man kein Vertrag.

        Der ESC in Rotterdam ist verschoben worden auf nächstes Jahr. Es gibt keine Ausfallsumme. Die 41 Sender zahlen die EBU nichts für den ESC, weil es keine Sendung gibt.

        Das Ersatzprogramm wird nicht soviel kosten, ist für die anderen Sender billiger als selbst etwas zu produzieren. Wenn noch mehr Länder sich beteiligen, wird es noch billiger.

  19. @ Marko.

    Ich frage mich ob Rotterdam bzw das holländische Fernsehen überhaupt noch den ESC ausrichten möchte? Du schreibst ja man bleibt auf den Kosten sitzen. Will will man dann der Bevölkerung vermitteln, dass man 2021 wieder Geld reingesteckt? Das schaut nicht gut aus.

  20. Ist Marko der Pressesprecher der EBU? Meine Güte, wie kann man nur so Obrigkeitshörig gegenüber der EBU sein. Der nimmt wirklich alles total Kritiklos hin und redet sich alles schön. Ich würde das nicht fundiert… sondern ganz schön naiv nennen.

    • A propos „kritiklos“: Hattest Du nicht erst kürzlich eine Phase, in der Du Kritik am deutschen Beitrag 2020 als „negatives Denken“ (oder so ähnlich) bezeichnet hattest? Also Kritik am NDR und der EBU ja (wobei letztere zur Zeit böser zu sein scheint als der NDR, wenn ich den Tenor hier im Blog richtig verstehe), Kriitik am deutschen Beitrag 2020 nein?

      • Nun, wenn Du das wünscht; nach ein bisschen Suchen bin ich fündig geworden. Der Begriff war „negative Energie“, nachdem ein anderer User den deutschen Beitrag kritisiert hatte (aber es ging Dir nicht allein um den deutschen Beitrag, wie ich jetzt sehe, 12:56) https://esc-kompakt.de/violent-thing-von-ben-dolic-ein-erster-blick-auf-klicks-downloads-uns-streams/

        Nicht dass ich mir solche Dinge immer merken würde, aber mir war halt aufgefallen, wie positiv Du dem deutschen Beitrag 2020 gegenüberstandst (was ja erst mal zu begrüßen ist), nachdem Du vorher immer den 2019er Beitrag (der mir, wie Du sicher mitgekriegt hast, gut gefällt) und den NDR heftig kritisiert hattest, wobei Du da ja nicht der einzige warst.

        Daher hatte ich Dich neuerdings eigentlich in einer „positive-thinking“-Phase verortet und war über Deinen Kommentar heute etwas überrascht. Aber irgendwie beruhigend, dass wieder alles beim Alten ist 😉

      • Hast Du gut gesucht. Fein.

        Aber ich denke nur weil ich positiv zum deutschen Beitrag eingestellt war muss ich nun nicht der EBU total kritiklos in den Hintern kriechen 😉

      • Nee, musst Du natürlich nicht. Aber Du könntest vielleicht ein bisschen Milde walten lassen, wenn der eine oder die andere in einem Kommentar mal etwas mehr Nachsicht gegenüber der EBU zeigt. Wäre ja langweilig, wenn wir alle genau dieselbe EBU-Meinung hätten 🙂

  21. Das mit den versicherungstechnischen Gründen ist sowieso merkwürdig. Eine Veranstaltung in der Ahoi-Arena wäre in jedem Fall entfallen (zumal sie inzwischen zu einem Lazarett umfunktioniert wurde); für einen reinen Studio-ESC per Live-Schalte hätte man weder die Halle und schon gar nicht diese Mega-Bühne gebraucht. Hier hat nunmal höhere Gewalt die entsprechende Nutzung ausgeschlossen.

    Aber klar, mit einem solchen Totschlagargument ist die EBU natürlich fein raus. Das ist maximal enttäuschend!!

    • Die versicherungstechnische Frage ist ja nicht der Hauptgrund, sondern der Umstand, dass eine Studiosendung mit Videozuspielungen dem Charakter und allen Regeln des ESC widersprechen.

      • Von VIDEO-Zuspielungen redet auch niemand (sowas in der Art will ja wohl der ORF jetzt im April durchziehen – alle Clips vorstellen und dann abstimmen lassen – bin mal gespannt auf die Resonanz – wird wohl nicht sehr hoch ausfallen).

        Die EBU hatte die Möglichkeit da pragmatisch heran zu gehen – wenn ein entsprechender Wille dafür dagewesen wäre. Der ESC ist eine TV-Show – dass er in riesigen Hallen produziert wird hat vor allem commerzielle Gründe. Der verbindende Charakter – diese drei gemeinsamen internationalen TV-Abendereignisse – bleibt auch bei Live-Schalten aus den diversen Studios erhalten. Auf jeweilige Live-Aufritte hätte nicht verzichtet werden müssen.

        Mit enstprechendem Pragmatismus und dem festen Willen allen Widernissen zum Trotz dennoch etwas gemeinsames auf die Beine zu stellen wäre ein ESC 2020 machbar gewesen.

        Das Versicherungsargument ist nur vorgeschoben – so hab ich das gemeint @roxy ;-).

  22. Ich denke, man kann die beiden Sendungen nur bedingt miteinander vergleichen, da sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Sendung der EBU soll nicht wirklich ein Ersatz für den ESC sein, sondern die Länder Europas in der Corona-Krise einander näher bringen. Die Stefan Raab Show soll, denke ich, eher eine ESC-Ersatzshow sein, daher wohl eher auf den Geschmack der Fans zugeschnitten. Wobei zu sehr an den ESC angelehnt wird es doch aus rechtlichen Gründen nicht sein können (?). Man kann sich ja beides bequem nacheinander anschauen.

  23. @Benny: Welche Trophäe hast du jetzt genau mit „Loin d’ici“ abgeräumt? Ich habe nach ausgiebiger Recherche nichts dazu gefunden 🤣🤣

  24. Die EBU hat in ihrer offiziellen Presseinfo zu „Europe Shine A Light“ die voraussichtl. Showdauer mit zwei Stunden angegeben: „The live show is expected to last approximately 2 hours.“

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