
Schlechte Nachrichten für alle deutschen ESC-Fans: Rund um den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö wird es deutlich weniger ESC-bezogene Inhalte vom NDR geben als aus den letzten Jahren gewohnt. Das hat das Team von eurovision.de heute über seine Social-Media-Kanäle bekanntgegeben. Betroffen sind demnach sowohl die beliebten ESC-Songchecks samt Reaction-Videos als auch das im vergangenen Jahr neu etablierte Format „Alles Eurovision“.
Damit streicht der NDR im Prinzip jegliche Berichterstattung zum Eurovision Song Contest 2024 zwischen der bereits hinter uns liegenden Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ und der ESC-Woche ab dem 6. Mai zusammen. Ob wenigstens das Format „ESC vor acht“ wieder in der ARD gesendet wird, das schon vor dem ESC-Finale ein breiteres Publikum kurz vor der Tagesschau auf den anstehenden bzw. laufenden Wettbewerb hinweisen soll, ist bislang nicht kommuniziert.
Offen bleibt an dieser Stelle erstmal, warum der NDR seine Aktivitäten rund um den Eurovision Song Contest so drastisch zurückfährt. Eine mögliche Erklärung ist, dass tatsächlich etwas an den Gerüchten dran ist und die Verantwortung für den ESC mit dem Finale 2024 innerhalb der ARD zu einer anderen Sendeanstalt (MDR?) wechselt – ein Abschied auf Raten sozusagen, der jetzt langsam eingeläutet wird.
Denkbar ist aber auch, dass es finanzielle Gründe gibt. Vor allem das Wildcard-Format „Ich will zum ESC!“ vor der Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ dürfte einen hohen Anteil des für ESC-Content verfügbaren Online-Budgets verschlungen haben. Und Finanzfragen sind am Ende eben immer auch Priorisierungsfragen.
Vielleicht war der NDR aber auch nicht zufrieden mit dem Ergebnis von „Ich will zum ESC!“ (370.000 Zuschauer*innen für das Live-Finale und Platz 8 von 9 für Wildcard-Sieger Floryan im deutschen Finale), so dass die Online-Aktivitäten zum ESC nun generell zurückgefahren werden. Vielleicht bringen die nächsten Tage und Wochen Licht in die Sache.
Die ESC-Songchecks von eurovision.de gibt es in unterschiedlichen Formen seit 2011. Gemeinsam mit den zugehörigen Reaction-Videos haben sie alte und neue Fans auf YouTube, eurovision.de und in der ARD-Mediathek auf den anstehenden Eurovision Song Contest eingestimmt. Zuletzt haben Alina Stiegler und Stefan Spiegel (Aufmacherfoto) durch die Sendung geführt.
Im vergangenen Jahr waren die beiden dann auch die Gesichter des neuen Formats „Alles Eurovision“. Die Show wurde bereits vor „Unser Lied für Liverpool“ etabliert, um den Gewinner der TikTok-Wildcard zu verkünden und begleitete ESC-Fans und neue Interessierte durch die gesamte Saison 2023. Auch hier waren Alina und Stefan die Gesichter der Sendung; in Liverpool war dann auch Constantin „Consi“ Zöller Teil des Teams. Diese drei stehen als Gesichter aber nur stellvertretend für das gesamte eurovision.de-Team, das den ESC mit viel Liebe und Leidenschaft begleitet. Eine Lobeshymne hat Co-Blogger Peter im vergangenen Jahr unter anderem am Ende dieses Artikels zum Start der Reaction-Videos verfasst.
Ein Grund, an dieser Stelle Abschied zu nehmen, ist die heutige Nachricht aber nicht. Das eurovision.de-Team verspricht in seinem Instagram-Post nämlich auch, ausführlich aus Malmö zu berichten. Spätestens im Mai wird es dann also auch wieder neuen Bewegtbild-Content der Kolleg*innen geben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch ein Wiedersehen an anderer Stelle: Alina Stiegler wird regelmäßig als Nachfolgerin von Barbara Schöneberger und damit Moderatorin der deutschen ESC-Vorentscheidung gehandelt; Consi hat bereits den Junior Eurovision Song Contest im KiKA kommentiert und ist ein möglicher Nachfolger für ESC-Kommentator Peter Urban.
Werdet Ihr die gestrichenen Formate von eurovision.de vermissen? Und was glaubt Ihr, sind die Gründe für die Einstellung? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
Disclaimer: In den Jahren 2018, 2022 und 2023 war ich als Songchecker teil der ESC-Songchecks von eurovision.de.
Nachtrag, 10 Uhr: Eine knappe Stunde nach dem ursprünglichen Post wurde in den Kommentaren auf Instagram eine Begründung nachgeliefert, die aber trotzdem eher verklausuliert daher kommt:
„Zu den Gründen heißt es (sic!): ‚Öfter mal was Neues! Wir gehen in diesem Jahr rund um den ESC neue Wege, auch in der Begleitung dieses großen Events. Neu war ja in diesem Jahr zum Beispiel die Dokutainment-Serie ‚Ich will zum ESC!‘, weitere Überraschungen wird es dann rund um das große Finale im Mai geben. Die ‚Songchecks‘ und ‚Alles Eurovision‘ sind dagegen nicht geplant. Gleichwohl wird es bis zum ESC-Finale im Mai umfassende und spannende Informationen in gewohnter Qualität auf unseren unterschiedlichen Plattformen geben, Marcel, Alina und Consi sind selbstverständlich mit dabei.'“
Neben diesem Kommentar von eurovision.de gibt es – wie auch hier auf ESC kompakt – viele traurige und enttäuschte Reaktionen aus der Bubble, unter anderem hat auch Vorentscheidungs-Teilnehmer Ryk mit einem weinenden Smiley und einem gebrochenen Herzen kommentiert.
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Da die Songchecks (und der Content drumherum) glaubwürdig den Eindruck von Begeisterung für den ESC und vor allem dessen Herzstück, die Musik, vermittelten, lieferten sie genau das, was der deutsche Vorentscheid alljährlich vermissen lässt.
Das nun ausgerechnet diese Instanz weggespart wird, ist schon ziemlich schlimm, aber vielleicht auch ein Zeichen für die augenscheinliche Unvereinbarkeit von UnterhalutungsTV und ernsthafter Musikkultur in Deutschland.
Da kann man wieder mal sehen, welch geringen Stellenwert der ESC (und überhaupt die Unterhaltung) bei den Sendeanstalten der ARD hat. Glaube auch nicht, dass eine andere Sendeanstalt wesentlich was daran ändern wird. Sparmaßnahmen in Unterhaltungssektor wurden ja schon vorher angekündigt, des halb ist diese Nachricht für mich keine große Überraschung. Es ist halt sehr bedauerlich, denn Unterhaltung hat (gerade auch in sehr schwierigen Zeiten, in denen wir ja schon seit einer geraumen Zeit leben) einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Frage mich, ob man nicht mal schauen kann, ob dieser „bürokratische Wasserkopf“ etwas abgebaut werden könnte, z. B. dass quasi jede Region (überspitzt gesagt) eine eigene Sendeanstalt hat. Bin ja keine Expertin, aber möglicherweise ließe sich ja auch auf diesem Wege eine Menge Geld einsparen.
Was?! Jetzt haben die ernsthaft die guten alten Songchecks für den Mist da geopfert? Nee, Nee, Nee NDR.
Der NDR macht praktisch alles falsch, was man falsch machen kann. Da blutet wirklich das (deutsche) ESC-Herz. 😰
Nicht nur das deutsche. Als Schweizer (der in Deutschland lebt) habe ich mich auch immer sehr auf bzw. über die Songchecks gefreut, auch wenn ich oft nicht einverstanden war mit deren Beurteilung. Fast noch trauriger macht mich die Einstampfung von Alles Eurovision.
Um etwas Positives zu schreiben: Übrigens steht momentan bei mir die Schweiz ganz oben! „Code“ ist grandios! 😀
Ja bei mir auch und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich Schweizer bin. Bin wirklich mega stolz, dass wir so einen unfassbar coolen Act und gleichzeitig mutigen Song ins Rennen schicken. Ich rechne ehrlich gesagt mit einer Top-5-Platzierung, wenn von den noch unveröffentlichten Songs nicht noch ein mega Knaller dabei ist. Drücke aber auch ISAAK die Daumen, auch wenn ich den Song niemals zum ESC geschickt hätte.
Ich hoffe sehr, dass Nemo ein tolles Staging hinbekommt – und so weit wie möglich ganz oben landet! Na ja, ich hätte auch lieber Ryk in Malmö gesehen, aber nun ist es so – und ich hoffe einfach, dass wir wenigstens den letzten Platz irgendwie vermeiden.
Das staging für Nemo hatte ich zuerst überhaupt keine Idee/ Vorstellung wie sowas umzusetzen wäre.
Inzwischen habe ich eine 😁 alles findet in einer Waggonkulisse statt. Er singt sich sozusagen von Abteil zu Abteil und wechselt zwischendurch schnell die Mützen ( wie im Video ) um die verschiedenen Charaktere darzustellen. Waggon ist nach vorne offen und nach oben halb offen wegen Licht. Räder unten nur angedeutet.
Es wäre die denkbar umständlichste, unmachbarste und leider unkreativste Idee, das Musikvideo 1 zu 1 aber halbgar auf einer Bühne nachzustellen.
Im Film gibt es das geflügelte Wort: Show, don´t tell. Abgesehen davon, dass in einer Umbaupause von 40 (!) Sekunden keine Möglichkeit bestünde, Waggonkulissen auf die Bühne zu hieven, geht es bei Bühnenumsetzungen immer um allegorische Bilder, nicht um eine wortgetreue Nacherzählung (sowas kann eben auch visuell passieren, wortgetreue Aus/Nacherzählung). Show, don´t tell.
Das Staging von Nemo wird mE nach in eine ganz andere Richtung gehen, auch wenn inhaltliche Assoziationen zum Thema des Musikvideos Platz haben könnten.
Gute Argumente, habe ich bis jetzt nicht so gesehen. Gut der Umbau der Bühne war mir klar das das eigentlich nicht geht. Der Rest leuchtet mir jetzt auch ein das mein Vorschlag wohl doch nicht so gut ist.
Schade 😔
Jetzt wäre es wirklich interessant zu erfahren, was gewesen wäre, wenn man mit „Ich will zum ESC!“ nicht das Geld zum Fenster…äh ich mein „ausgegeben“ hätte.
Mal der Reihen nach und ich fange an mit den Songchecks:
Ich sage es ganz ehrlich, wir ESC-Fans -auch wenn wir die Sendung gewohnt sind bzw. waren und lieb gewonnen haben- können mit dem Aus der Songchecks im Grunde gut leben. Es gibt ja genug „Songchecks“ auf den ESC-Fanportalen, wenn man es mal so sehen möchte. Aber für alle, welche sich das ganze ja über nicht täglich mit dem ESC beschäftigen, waren die Songschecks eine gute Gelegenheit sich näher mit den Songs vertraut zu machen.
Alles Eurovision:
Ich habe „Alles Eurovision“ damals vor einem Jahr in der Mediathek geschaut, deswegen weiß ich jetzt nicht ob das stimmt, was bei fernsehserien.de verzeichnet ist, nämlich, dass von „Alles Eurovision“ nur die Folge 4 im linearen Fernsehen bei ONE zu sehen war und alle anderen nicht. Da diese Sendung somit im Grunde ein reines Onlineformat war und damit wahrscheinlich auch nur so viele Zuschauer erreicht hat wie die Folgen von „Ich will zum ESC!“, kann ich verstehen, dass man dieses Format nicht beibehält. Man müsste es halt wenn dann wohl auf einem linearen Sender zeigen.
https://www.fernsehserien.de/alles-eurovision/sendetermine/-1
ESC vor acht:
Hier weiß man noch nicht wie es mit diesem Format weiter geht. Interessant ist aber -nur um dies jetzt nochmal in Erinnerung zu rufen- dass „ESC vor acht“ vor zwei Jahren zum ersten mal produziert wurde mit dem Ziel, dass man die Vorentscheidteilnehmer kurz vor der Hauptausgabe der Tagesschau vorstellt. Das selbe Ziel gab es auch dieses Jahr. Letztes Jahr aber hat man hier nicht die Vorentscheidteilnehmer vorgestellt, sondern „ESC vor acht“ lief in der ESC-Final-Woche und man hat hier also die ESC-Woche von LOTL begleitet. Dieses Format so kurz vor der Tagesschau ist in meinen Augen das wichtigste und sollte nicht wegfallen!
Es gibt dann noch ein viertes Format und zwar „…im ESC-Fieber“, wo man nochmal den Weg des deutschen Acts zum ESC porträtiert sozusagen. Diese Sendung gab es von 2015 bis 2017 und wieder seit 2022.
https://www.fernsehserien.de/im-esc-fieber/sendetermine/-1
Man muss bei alle dem eines bedenken. Die ARD möchte dieses Jahr -was sie eigentlich schon letztes Jahr hätten tun sollen bzw. wollten- einen linearen Sender einstellen. Und bereits vor einem Jahr gab es hier die Vermutung, dass es sich dabei um ARD-Alpha oder eben ONE handeln könnte. Die Tatsache, dass es ONE wahrscheinlich bald nicht mehr geben wird, hat vielleicht auch Auswirkungen auf „Alles Eurovision“ sowie den Songchecks, welche dann nur noch in der Mediathek zu finden sein wären und dort aber wahrscheinlich dann nicht von vielen gefunden wird, wie man eben an der Zuschauerzahl von „Ich will zum ESC!“ ablesen konnte.
Ich entschuldige mich hiermit, dass dieser Kommentar jetzt hier etwas länger geworden ist als üblich!
Die Frage ist dann halt doch, wieviele Leute außerhalb der Bubble sich halt die Songchecks in Mediathek oder wenn man es ganz hart wollte, in der Nacht in den Dritten angesehen hat.
Und angesichts des Sparzwangs in den ÖR (ja, ich weiß, wieso macht man dann „Ich will zum ESC!“?) war es doch schon seit mind. 2020 absehbar, dass die Formate, die im ESC-Kosmos wirklich ein Luxus waren im Gegensatz zu anderen Ländern, auf dem monetären Prüfstand waren.
Aus meiner Sicht wird viele Aufhebens um sehr wenig gemacht.
Hat der NDR einen eigenen ESC YouTube Kanal?
Der Zwang für die Mediathek produzieren zu müssen kostet zuviel Geld und außerdem Zuschauer ( allgemein ).
Einen eigenen YouTube Kanal könnte wahrscheinlich täglich von 3 Leuten betrieben werden und auch täglich mit einem Video versorgt werden. Auch brauchen solche einfachen Videos nicht die Qualität des Fernsehens , also Ton, Licht und versprecher. Alles muß gut sein aber nicht perfekt wie fürs Fernsehen.
Der große ESC sollte aber nachwievor im Fernsehen stattfinden und zusätzlich auf allen anderen Plattformen auch.
Es gibt den Eurovision Song Contest | Deutschland Kanal auf Youtube wo ich ehrlich gesagt die Songchecks immer geguckt habe.
Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit ESC kompakt, sie machen das neben dem Beruf. Würden 3 Leute das hauptberuflich machen, würde ganz leicht 200 Videos möglich sein inklusive Nachrichten wie hier auf ESC kompakt nur halt in Videoform.
Der YouTube Account wird vom gleichen Team wie eurovision.de betreut. Das macht keiner von denen privat zu mindestens hoffe ich das nicht. Warum da nie mehr kam als lag wahrscheinlich auch einfach am Budget.
Es gibt doch schon seit langen den deutschen Eurovision-Kanal auf YouTube.
Mein Herz blutet wo ist mein Charmkissen wenn man es braucht ich sehe die Songchecks seit der Ersten Stunde schade das der NDR an der Stelle spart da hätte ich lieber auf Ich Will zum ESC verzichten können
Man könnte besser Geld sparen, indem man nicht die teure Schöneberger anheuert, die offensichtlich so desinteressiert ist, dass sie null Sekunden in die Vorbereitung der Sendungen steckt.
Denke ja manchmal, sie finden keine andere Moderation. Schwer vorstellbar, aber andere Moderatoren oder Moderatorinnen scheinen noch weniger Interesse zu haben. Die „Marke ESC“ scheint in Deutschland wirklich tot zu sein.🙁
Die ModeratorInnen werden ja dafür bezahlt, von daher sollte Interesse da sein.
Thomas Hermanns hat das jahrelang passioniert gemacht, bis ihn die deutschen Ergebnisse zu sehr frustriert haben (leider auf eine furchtbar trutschige Art mit sämtlichen Käseigel-Klischees). Sascha Korf hat das bei Eurovision in Concert in Amsterdam sogar auf Englisch gemacht. Axel Bulthaupt hat seinen Job auch ordentlich erledigt – und damals war er als „Brisant“-Moderator noch ein bekanntes und vermutlich nicht ganz billiges Gesicht. Hape Kerkeling ist ebenfalls ein großer Fan, hat den Vorentscheid schon mindestens dreimal moderiert und war auch schon Spokesperson. Die Wolters-Zwillingen würden sich vermutlich ein Bein ausreißen, um mal ins Hauptprogramm zu kommen. Sarah Kuttner dürfte mittlerweile für „einen Appel und ein Ei“ zu haben sein. Steven Gätjen hätte mir Sicherheit auch nichts gegen den Job. Und Böhmermann kann sowieso nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, wenn’s nach ihm geht. Alina Stiegler hätte es längst mal verdient, befördert zu werden. Und Laura Karasek hat sich zumindest noch nicht so disqualifiziert wie Babsi.
Es ist also wirklich nicht so, als ob es keine Alternativen zu Barbara Schöneberger gäbe. Bloß beim NDR ist das anscheinend noch nicht angekommen. Wenn der den Zuschauern mal „richtig was gönnen“ will, gibt’s Babsi. Wenn’s schnell gehen muss, offenbar Elton – der wohnt ja quasi um die Ecke.
„Und Böhmermann kann sowieso nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, wenn’s nach ihm geht.“ Um Himmels Willen.😮 Bitte nicht den männlichen Gegenpart zu Barbara. Wir brauchen jemanden, der oder die sich nicht dauernd in den Vordergrund spielt. Am besten so jemand wie Axel Bulthaupt, wo wirklich die teilnehmenden Acts im Mittelpunkt stehen. Und diese blöde „Quasselcouch“ kann man sich wirklich sparen, da gäbe es bestimmt auch viel Einsparpotenzial. Lieber mehr Acts in die VE lassen.
Wie wäre es mit Bauernfeind und Kuttner als Moderatorinnen und/oder Niggemeier und Heinser als Kommentatoren?
Stimmt, Bauerfeind ist auch eine super Moderatorin. Ihren Podcast mit Kuttner kenne ich nicht, aber wenn die Beiden offenbar harmonieren … why not?
Den Oslog von Niggemeier und Heinser fand ich damals sehr charmant. Und als Assistent von Peter Urban hat Lukas Heinser seine Eignung ja eh schon nachgewiesen. Bei Stefan Niggemeier bin ich allerdings skeptischer, so sehr ich ihn als Journalisten und Medienkritiker auch schätze. Das wäre für ihn ja ganz was Neues.
Es gibt auch ne Reihe Sportmoderatoren, die gut sein könnten, da ist immer ein gewisses Augenzwinkern dabei – also Irgendwo in der Mitte zwischen SB-Hysterie und Moderationsrobotern wie Pilawa und Kerner.
Niggemeier ist hervorragend – aber in Verbindung mit dem ESC sehe ich ihn irgendwie so gar nicht….
Frau Bauernfeind kenne ich nicht, und an Frau Kuttner kann ich mich kaum erinnern. Aber gerne auch ein Moderationspaar, egal ob zwei Männer, Frauen oder Mann und Frau. Solange sie nicht dauernd über sich selbst, ihre Outfits etc. reden, finde ich die Lösung völlig in Ordnung.
Ja, die Couch muss dringend auf den Sperrmüll.
glaub ich nicht.
Und guck mal, selbst wenn jmd es laut und ständig wiederholt, dass er oder sie Bock hätte – passiert offenbar nix. Jan Böhmermann und Olli Schulz haben das mehr als genug getan und nie eine Rückmeldung bekommen. Jetzt moderieren sie eben das Alternativ-Programm in Österreich.
Bin ganz sicher, dass es ModeratorInnen zuhauf gäbe. Aber wir kennen halt auch die Verträge nicht, die Babsischöni mit dem NDR ausgehandelt hat. Vielleicht hat sie sich auch soundsoviele Einsätze für den und den Betrag zusichern lassen. Sowas gibt’s auch.
Was eine falsche Richtung des NDR ist , „Frau Schöneberger zieht Zuschauer an“ . Diese Einschätzung ist nicht verkehrt, sollten nicht aber die Künstler mit ihren Songs die Zuschauer eigentlich anziehen ? Die Moderation sollte doch eigentlich nur den Übergang zwischen den Songs usw überbrücken?
Genau, und die Sendung muss auch promotet werden, in dem Bereich kann die ARD von den privaten lernen. Mich persönlich schreckt die Schöneberger eher ab, ich kann mir nicht vorstellen, etwas mit ihr zu gucken – das schließt VE, pre-und after show Parties ein.
Bitte nehmt dem NDR ab dem 12.Mai 12 Uhr sämtliche Rechte an einer ESC Betriligung weg.Es macht keinen Sinn mehr.Schon das Format ,,Ich will zum ESC“ war an Blödsinn nicht zu überbieten. Conchita und Rae haben sich über ne Menge Kohle gefreut, ohne auch nur irgendwas sinnvolles dazu beizutragen.Das Getue von Conchita mit der übertriebenen Lobpreisung von eher weniger guten Talenten war nix als peinlich.Mich würde freuen,wenn es endlich eine andere Sendeanstalt machen würde.Am besten der WDR.Ein neuer ESC Vorentscheid als eine Art Bundesvision Song Contest (die Raab Idee war sehr gut) wo alle 16 Bundesländer ihre Kandidaten in einer grossen Show präsentieren, evtl.sogar mit Halbfinale und Finale,wäre gut.Alina Stiegler würde ich sehr gern als Moderatorin des ganzen sehen.Und bitte diese internationalen Jurys gänzlich weglassen.
Ich habe den BuViSoCo so gern geschaut, als Subway to Sally gewann, war ich im Folgejahr auch Live in Potsdam dabei. Ich habe mich damals schon gefragt, warum man sowas nicht als Vorentscheid nimmt, das wäre wirklich perfekt.
Leider hätten wohl aber 90% der Acts, die beim Bundesvision mitgemacht haben, nie teilgenommen, wenn es sich dabei um den ESC-VE gehandelt hätte… 🙂
Der ESC muss in Deutschland endlich an Wertigkeit und Ernsthaftigkeit gewinnen. Wenn der NDR es nicht Jahr für Jahr verk**en würde, wäre das Interesse viel höher. Wenn nächstes Jahr ein anderer Sender übernehmen sollte, muss man halt den Karren aus dem Dreck ziehen, das kann etwas dauern.
Also die letzten 2 Jahre ist die Wertigkeit schon gestiegen. Es ist etwas mehr Sendezeit für den ESC, die VE Show wirkt wertiger. Klar kommen wir von einem sehr niedrigen Niveau und da ist jede Verbesserung wie ein Quantensprung nur das dauert halt.
Auch wird der Ruf eines Events nicht von einem zum anderen Jahr sich um 180 Grad drehen, sowas braucht Zeit und bei guter Qualität geht sowas etwas schneller.
Den ersten Satz kann ich aus vollstem Herzen unterschreiben!
Aber, nochmal, das Problem ist nicht der NDR, das Problem ist die ARD. (Ich werd nicht müde, dieses Mantra vorzubeten).
Man müsste die ARD aus der deutschen ESC-Rechnung rauskriegen!
Hab das an anderer Stelle schon häufig ausführlichst beschrieben, warum es die ARD in ihrer gesamten Systematik & Struktur allein schon nicht hinkriegen wird & kann, den deutschen ESC wertig, zeitgenössisch und ernsthaft zu produzieren.
Und um die ARD rauszukriegen, bräuchten wir einen veritablen Massenprotest, damit sich die ARD wirklich, tut mir leid das so drastisch zu formulieren, „bedroht“ fühlt, bzw. zumindest eine wirklich breite Diskussion darüber entstünde, die der ARD wirklich in die Suppe spucken könnte.
Ich bin seit geraumer Zeit eh dafür das der ESC zu einem Musiksender geht. Welcher ist mir eigentlich egal, immerhin kennen sie sich in der Materie Musik aus und somit sollte Ton und Show schonmal passen.
Über die Finanzierung eines solchen Projektes 🤔 Werbung von Plattenfirmen usw? Was würdet ihr zu Werbung beim ESC ( Deutschland ) sagen wenn der ESC dadurch mehr Geld zu Verfügung hätte?
Die Musiksender in Deutschland sind doch leider nur noch Karteileichen. MTV versendet bloß noch uralte Musikvideos für gelangweilte Nostalgiker ab 30 und aufwärts. Und das Beste, was man über Deluxe Music sagen kann, ist, dass sie „stets bemüht“ sind.
Wenn ich mir den deutschen Vorentscheid davor. also 2004 anschaue, dann denke ich schon, dass da mehr als 10% beim deutschen Vorentscheid mitgemacht hätten. Die Frage die sich mir stellt, ist, was genau hat den Bundesvision Song Contest initiiert?
Der BVSC war vor meiner (ESC) Zeit, dass Subway to Sally mal – im weitesten Sinne – mit dem ESC zu tun hatte, schockt mich gerade. Klingt als müsste ich die Show nachholen.
Vielleicht wären ja doch gute Acts bereit, dort in Form eines Contests und Vorentscheids à la Sanremo teilzunehmen, mit Blick auf die damalige Show statt die heutige deutsche ESC-Realität. Aber eventuell ohne die Option, nicht zum ESC zu fahren, sonst schicken wir nachher den 10. Platz weil der Rest davor sich weigert xD
Es sind wirklich interessante Acts aufgetreten, Clueso wurde glaube ich erst nach seinem BuViSoCo Auftritt bekannt. Subway to Sally hatte für Brandenburg gewonnen, war wirklich großartig. Aber nicht nur Acts wie Peter Fox oder Subway to Sally waren gute Entdeckungen. Ich glaube sogar, da wurde fast nur Deutsch gesungen.
Das „fast“ kannst du streichen. Raab hat damals zur Teilnahmebedingung gemacht, dass jeder Song überwiegend auf Deutsch sein musste.
Die Seite eurovision. De ist schon lange langweilig. Es wird dort nur noch das notwendigste berichtet. Passt auch perfekt ins Bild „Abschied auf Raten“.
Übrigens wissen wir immer noch nicht wo die Semis übertragen werden.
Sollte ONE der Sender sein, welchen die ARD dieses Jahr einstellen möchte und bis dahin bereits eingestellt ist, werden die Semis wahrscheinlich nur noch Online auf eurovision.de bzw. in der Mediathek übertragen. Wenn ich mich richtig erinnere sollte es so auch schon letztes Jahr sein, aber dann hat man sich doch dafür entschieden die Semis auf ONE weiterhin zu zeigen.
Die beste Lösung für die Semis wäre natürlich, so wie es auch zu anfangs war als die Semis eingeführt wurden, dass man diese im NDR überträgt. Die allerbeste Lösung wäre natürlich „Das Erste“, aber das gab es nur 2011 als man den ESC selbst autragen durfte. Und hier wiederum hat man nur ein Semi übertragen, da dass andere vom Partner ProSieben übertragen wurde.
Da denkste, es kann nicht mehr schlimmer werden … HAUT EUCH MIT DEM HAMMER VORN KOPP, NDR!!! GEHTS EIGENTLICH NOCH?!
Ich kann echt mit gesetzten Worten nicht ausdrücken, WIE angefressen ich über diese Nachricht bin. Denkt Euch hier eine erkleckliche Sammlung an Kotzsmilys, Haufenemoticons und ausgestreckten Mittelfingern. Echt jetzt.
Da wurde ein Format etabliert, das mit so viel Liebe und Begeisterung für den ESC produziert wurde, und dann wird es gestrichen?!
Gebt es einfach ab. Bitte. Ihr quält Euch nur noch. Und uns erst recht.
Tamara – da der NDR nichts hinbekommt, galube ich auch, dass der NDR danebenhauen würde. 😂
Hauptsache unser geliebtes ESC Kompakt Live wird niemals eingestellt!
Wenn Kosten einspart werden müssen, dann vielleicht mal auch bei der Produktion der „Shows“
Songchecks zum Beispiel, setzt die entsprechenden Personen einfach in eins eurer Büros vor einem PC / Bildschirm, schaut das der Hintergrund einigermaßen ordentlich/ aufgeräumt aussieht und das last die Leute einfach auf die Songs reagieren. Gerne danach eine unterhaltsame Diskussion zwischen den Leuten mit eventuell einer Punktevergabe.
Nur mal so zum vergleich. In serbien sahen fast 1,7 mio.zuschauer den vorentscheid ein land das 10x kleiner ist als deutschland.
Man sieht, was für ein wahsinniges potential das da die deutschen öffentlich-rechtlichen brach liegen lassen.
Das die Zuschauer nicht einschalten liegt an sehr vielen verschiedenen Gründen.
1. Unbekannte Künstler wollen für Deutschland antreten. Klar sollen auch junge Künstler dabei sein aber doch nicht nur.
2. Erfolglosigkeit beim ESC. Wer schaut schon eine VE der sich bewirbt um dann einen der letzten Plätze zu belegen?
3. Keine Werbung vorher bzw wenig Sendezeit überhaupt zum Thema ESC. Wenn man nicht weiß das etwas gesendet wird, kann man sich auch was anderes vorher aussuchen zu schauen bzw etwas vornehmen zu tun außerhalb des Fernsehen.
4. Falsche Prioritäten bei der Auswahl der Songs setzen. Möglichst wenig anecken erzeugt nunmal auch schnell vergessen zu werden und auch eine Berichterstattung anderer Medien über einen außergewöhnlichen Song / Künstler bleiben somit aus.
Liste darf gerne weiter ergänzt werden.
Gerade, wenn man die Zuschauerzahlen des deutschen Vorentscheids mit den Traumquoten der frühen Nullerjahre vergleicht, erkennt man, wie sehr der NDR den Karren „ESC-Vorentscheid“ in den Jahren danach in den Dreck gefahren hat. Da wieder rauszukommen, ist sicherlich so oder so kein dankbarer Job für Wolfslast und Leitner – und wenn die ARD das Potenzial des ESC überhaupt nicht erst erkennt, natürlich erst recht nicht.
Oder auch in Schweden.. Da schaut knapp jeder Dritte das Melodifestivalen..
Und wieder entweicht noch ein bisschen Luft aus dem ohnehin schon verschrumpelten NDR ESC Ballon 🎈
Sehr schade 😑
Ich hoffe immer noch, dass Consi dann kommentieren darf, fürchte aber, es läuft am Ende auf Thorsten Schorn hinaus (gegen den ich auch nichts habe). Er hat ja schon beim Deutschen Finale die Sprechparts übernommen.
Für alles andere gilt: Wenn die besprochenen (auch von mir sehr lieb gewonnenen) Formate so eingestellt werden, dann sind die Zugriffszahlen zumindest mal nicht so hoch, dass man die Sendungen nicht infrage stellen könnte.
Der ESC ist ein Pfund im Aufmerksamkeitsrennen und man hat dieses Jahr versucht, über die Mediathek andere Zuschauergruppen abseits der Bubble zu gewinnen. Ob das funktioniert hat, müssen die Mediathek-Zahlen zeigen. Es zeigt auf jeden Fall durchaus mal Mut, auch mal etwas Anderes zu probieren. Das ist halt dieses Jahr gescheitert, aber grundsätzlich mag ich es schon, wenn man bereit ist, auch mal neue Dinge auszuprobieren (auch wenn es zulasten meiner Lieblingsformate dann geht).
Heartbroken..
Was kommst als nächstes, sie sabottieren ab 2025 den ESC als Ganzes?
STOP the wilcards ein für alle Male und gebt uns die Songchecks zurück!
Ist das schade!😭💔 hab mich schon so darauf gefreut
Die sind doch hacke
Würde mich nicht wundern, wenn das der berühmte Tropfen ist, der bei sehr vielen immernoch irgendwie wohlgesonnenen Fans, das Fass zum überlaufen bringt
Bei mir ist das auf jeden Fall so, was die Platzierungen angeht hab ich mich längst der Resignation hingegeben aber DAS tut jetzt wirklich weh und ich bin richtig sauer.
Ja ist bei mir ähnlich so, das beste am ESC in Deutschland war das ganze Team um Alina und was sie in den Wochen davor alles auf die beine gestellt haben. Und jetzt wird das gestrichen 🙁
Wenn das so weitergeht, dann gründen wir hier alle zusammen wirklich noch einen Fernsehsender.
Glaube YouTube würde besser laufen und billiger zu produzieren sein.
Mir gehts nicht um die Reactions. Mir gehts um den gesamten ESC. Dafür brauchen wir einen Fernsehsender.
Da es sich um eine Musikshow handelt würde sich es anbieten „seine Show“ und alles darum herum als Sendezeit bei einem Musiksender einzukaufen. Meine jetzt rein die Zeit die gesendet wird einkaufen, Sendungen produzieren natürlich selber.
Aber der Aufwand , das Geld …. Das würde überhaupt nicht leicht werden.
Es wäre eine nationale Aufgabe. Haben wir denn hier keinen Millionär bei den Kommentatoren, der sich opfern würde?
Habe kurz mal nachgezählt… Ich leider nicht…
Schade. Sonst wer?
Das ist so schade …ich hab mich schon so drauf gefreut, weil es auch so lustig war ( nicht fremdschäm lustig wie die Vorentscheid-shows bspw.) …das war für mich fast das einzige was der NDR gut gemacht hat…also wenn der Grund ne finanz. Sache sein soll lach ich mich kaputt…die Songchecks kosten im Vergleich zu ,,ich will zu ESC! nix , und das soll nicht wertend sein.
Erschreckend, wie seitens des NDR nun auch die paar Steckenpferde zudem mit Mehrwert geopfert werden, die wirklich liefen und beliebt waren.
Eigentlich echt zum Verzweifeln. Was bleibt da übrig? Wer sich ernsthaft regelmäßig über eurovision.de über ESC-Neuigkeiten informiert, hat nur einfach noch nichts von z.B. diesem oder anderen Blogs gehört.
Ich bin nur sehr selten auf eurovision.de. Nur wenn ich mal was nachschauen muss oder will. Wenn, dann nutze ich eher den YouTube Kanal. Die Songchecks waren einfach genial. Vielleicht kommen dem NDR die Moderatoren dafür abhanden.
Die sendereigenen Reactionvideos und Songchecks waren immer schon miefig. Die Streichung finde ich folgerichtig. Die meisten der Beteiligten sind ja ohnehin frei angestellt und insofern können sie dann ja ein eigenes Social Media Format auf die Beine stellen. Dann aber eben im offenen Wettbewerb und mit mehr Ambition für Reichweite und Affinität für ESC-Interessierte, die über die Bubble hinaus gehen.
Welche Hintergründe es darüber hinaus gibt, ist mir erstmal schnuppe und Kaffeesatzleserei.
Die sendereigenen Reactionvideos und Songchecks waren immer schon miefig.
Da stimme ich Dir vollumfänglich zu, und ich denke, dass das ganz bewusst so war, von der Käseeigel-Wohnzimmeratmosphäre, über die Auswahl der Reagierenden bis zur Interaktion zwischen Alina und Stefan: Der NDR hat niemals versucht, den ESC als zeitgemäß oder relevant zu vermarkten, sondern als liebenswerte und altbackenen Tradition, die nur augenzwinkernd zu ertragen ist (im Falle des NDR allerdings mit ständig stark überschminkten Augen …). Ich glaube, das nennt man heutzutage Branding.
Das Begehren nach dem berühmten „Lagerfeuer“. Das man dann ja versucht hat, auf den 3.000ten Tatort zu übertragen.
Tja. Wenn ich mir die Reaktionen hier durchlese, könnte man glatt meinen, es hätte sich um ein total wichtiges Kulturgut mit Megaresonanz gehandelt, ohne das die Pre-ESC Zeit nicht lebenswert wäre. Dabei liefen einem bei den Eurovision.de-Videos hier von ESCK ohnehin bekannte Accounts über den Weg – Wo war da der Mehrwert?
Zum NDR: Das ist mMn eine Frage von bestimmten Postenbesetzungen, die unter fachfremden Überlegungen der Personalentwicklung getroffen wurden. Nur die Diskussion darum hat sich doch schon lange verselbständigt und überdreht. Ich beteilige mich nicht mehr daran, selbst wenn du da einen Punkt mit der Produktentwicklung hast. Mir ist das hier im Blog (unter den Hardcore-Fans allgemein) zu hysterisch und ich reduziere meine Klickraten hier wieder.
Das wäre wohl die berühmte Henne-Ei Frage. Ist oder war der deutsche Vorentscheid nur für die Hardcorebubble interessant und war das schon immer so und man hat deswegen, als Folge der grundsätzlichen Minderrelevanz, mit Fug und Recht kein Interesse hier mehr als unbedingt nötig zu investieren, weil man mit Sicherheit sagen kann, dass ein grösseres Publikum eh kaum Interesse hätte.
Oder hat man die Relevanzreichweite für ein grösseres Publikum mit einer evtl. sogar vorsätzlich miefigen Brandingstrategie und allgemein haarsträubendem Produktionsmanagement aufs minimal Hardcorepublium zusammenschnurren lassen, weil sich den Quatsch einfach keiner mehr antun will, ausser er/sie/es ist Hardcore-Fan?
Ich habe gute Argumente für Letzteres.
In Sachen fachfremden Personalentscheidungen et al liegst du allerdings goldrichtig.
Aber, deine persönliche Meinung in allen Ehren, den Diskussionen in der „übriggebliebene“ Fanbubble über diese Themen Hysterie zu unterstellen ist zwar an vielen Stellen sicherlich richtig, aber auch ungerecht. Wer soll denn sonst darüber diskutieren?
Das es ausserordentlich mies mit der ARD läuft, ist ja wohlbekannt und dass aufgrund dieses Missmanagements auch kaum eine relevante Publikumsmenge an dieser Diskussion teilnimmt, eben auch.
Und ich würde mal sagen, dass passt der ARD auch bestens in den Kram. Mit minimalem Aufwand für das übriggebliebene Hardcore-Publikum, die sich einerseits dran gewöhnt haben, den deutschen Einsatz im ESC bestenfalls zu tolerieren oder halt in ihrer Bubble ihrem Unmut „hysterisch“ Luft machen, kann man dann ganz entspannt, ohne einen Finger mehr zu rühren, trotzdem zum grossen Finale wieder eine satte Quote einstreichen, denn das Publikum für die grosse Show gibts ja trotzdem. Danach muss man dann vielleicht einen Monat die etwas breiter geführte Diskussion über das wiederholt schlechte Abschneiden des deutschen Beitrags ertragen, aber nach spätestens zwei Monaten verschwindet die Diskussion wieder in bei den Harcore-Fans in der Bubble, wo sie niemanden, besonders nicht der ARD weh tut.
Vielleicht liegt der NDR mit seinem Sendegebiet zu nah an Dänemark, so dass sich da diese piefige Hyggeligkeit breitmachen konnte. (Viele andere NDR-Formate im Unterhaltungsbereich verbreiten auch diese Häkeldecken-Atmosphäre in ungustiösen Schwaden.)
Man sollte das Geld lieber in ein neues Format mit der Schöneberger investieren, nennen wir es ESC lebt. Sie kreischt auf der Bühne in bizarren Klamotten über sich selber. Ist doch toll, sie ist ja so lustig. Ist mir wirklich unerklärlich, was für eine Karriere diese Person hat, zumal sie ja schon zig Formate gegen die Wand gefahren hat.
zumal sie ja schon zig Formate gegen die Wand gefahren hat
Zuletzt das Format ESC-VE in DEU, wie man so liest …
Seltsam, daß hier alle so getroffen bzw. betroffen sind, dabei ist doch sonnenklar, daß man für das Restprogramm in der ARD, welches aus Vorabendkrimis, Tatorten und anderen Krimis, Schmonzetten, Fussballspielen, Quizsendungen, Schlagersendungen und sonstigem Bildungs-bzw. Erziehungsfernsehen nicht auch noch Geld für eine (!) relativ moderne Musiksendung ausgeben kann.
X Milliarden sind ja augenscheinlich nicht genug, um ausreichende Abdeckung bei all den länderumspannenden und regionalen Sendeanstalten zu gewährleisten.
Wsrum versteht das denn keiner, daß hier für den ESC einfach kein Platz mehr ist?
Ü70 ist die Musik eh zu laut.
Ach ja, das Budget für den jährlichen Betriebsausflug im Mai, der wurde sicher schon zur Seite gelegt, oder?
Ansonsten kann der NDR weg.
Ne, U70 ist die Musik nicht zu laut. Sie ist zu leise, nicht rockig genug, zu soft, zu viel Mainstream. Was glaubt ihr den, was Ältere so hören? Ich schalt nicht ein, weil es nicht mein Niveau ist, weil es musikalisch zu seicht ist. Meine Playlist ist voll von Metall, Gothik, Rock, Punk. Ich geh jedes Wochenende zum abrocken, da ist dann alles Altersmäßig bunt gemischt, von 18 bis 99.
Und das muß der ÖRR endlich verstehen. Ältere hören heute ganz andere Musik. Ich find den Zielgruppen gerechten Fernsehgarten zum K…..
Hi könnten wir uns darauf einigen ,das du nicht meinen Usernamen benutzt?
Ich bin zwar nicht mega oft online, aber das finde ich irreführend.
Ja, aber das ist halt meine Name und ich könnt genau dasselbe sagen. Außerdem habe ich nicht darauf geachtet, wie du heißt, sondern mir den Frust von der Seele geschrieben, das wir ab einem bestimmten Alter angeblicht seichte Suppe hören müssen
Guter Punkt. Man vergisst zu schnell und oft, dass gerade die kantigeren Genres wie Punk und Metal überhaupt erst in den 70ern und frühen 80ern aufkamen – also exakt zur Blütezeit der heute 60- und 70-jährigen.
Sehr sehr schade, die Songchecks und die Reaction Videos waren immer ein großes Highlight und mit viel Herzblut abgedreht. Hoffentlich gibt es einen adäquaten Ersatz, immerhin sind Alina, Consi und Marcel weiterhin im Boot. Das zumindest lässt hoffen
Ich bin stinksauer, lange habe ich den NDR sogar verteidigt. Jetzt sage auch ich es muss in andere Hände. Man nimmt uns immer mehr den Spaß an der Veranstaltung. Mit schlechten Platzierungen kann ich leben, weil vielleicht doch was dran ist,dass Europa die Deutschen nicht mag. Die Songchecker vor allen Dingen Alina und Stefan haben mir die lange Wartezeit bis zum ESC versüßt, fast so wie ein Adventskalender. Hinterher auch nochmal alles bewertet und uns Trost gespendet wie ein Schokoladenstück vor dem Einschlafen. Es ist einfach nur zum heulen.
Können wir mal mit „Europa mag die Deutschen nicht“ aufhören?
und ich antworte wie immer: warum hat uns Europa dann 2018 auf einmal gemocht? 2010, 2011 und 2012 sogar in Folge und 2013 waren wir dann wieder doof? Können wir bitte endlich mal richtige Banger zum ESC schicken? Gute Songs reichen als Big 5 Land einfach nicht, man braucht einen Song mit Ecken und Kanten, Frankreich und Italien machen es doch vor. Nicht sowas, was klingt wie tausend Mal gehört und auch beim 1001. Mal nicht besser wird. Deutschland muss weg vom generischen, banalen Radiopop, der keinem weh tut, aber auch keinen begeistert. Immer diese Opferrolle, man kann es nicht mehr hören.
Danke. Auch ein Argument: Spanien hat in den letzten zehn Jahren eine ähnlich schlechte Bilanz beim ESC eingefahren. Mag die auch keiner?
Oder erinnern wir uns an die schlimmen Jahre der Niederlande, Belgien, Norwegen… Die haben irgendwann die Kurve bekommen und spielen fast jedes Jahr oben mit. Und das liegt nicht an Politik oder dass die Leute auf einmal Tulpen, belgische Schoki oder die Hurtigruten mögen… 😉
Langsam müßte das so ziemlich in jedem Kopf drin sein….. Aber nein, es wird immer noch geschwurbelt und mal interessanterweise nicht gegen das System wie sonst üblich (in diesem Fall also NDR) gewettert, sondern noch mit der „Deutschlandbrille“ verteidigt.
Himmel hilf….
Sehr gut finde ich das. Was war den meist der Fokus oder das Fazit der Songchecks, eurerseits? Schaut wie schlecht Deutschlands Beitrag ist im Vergleich zum Rest. Ich würde anstelle des NDR die Beweihräucherung der Konkurrenz bzw. in dem Zusammenhang das Niedermachen des deutschen Teilnehmers auch nicht mehr finanzieren👍
Schwachsinn. Sorry!
Abgesehen davon, dass das nie der Fokus der Songchecks gewesen ist, wäre er ja nicht falsch, denn natürlich war der deutsche Beitrag im Vergleich oft schlecht. Allerdings wurde das so ja nie wirklich gesagt. Meiner Meinung hat man sich mit Kritik am NDR und den deutschen Beiträgen auffällig zurückgehalten, obwohl wir in den letzten 10 Jahren oftmals unfassbaren Müll geschickt haben, von dem jeder wusste, dass da absolut gar nichts mit zu reißen war.
Ich fand, der Fokus war darauf, einen oftmals humorvollen Vorgeschmack auf den ESC zu geben. Humor hat man eben oder im Falle vieler Deutscher hat man ihn oftmals ja eben auch nicht…
Müllbeitrag hin oder her. Die Songchecks haben den Beitrag auch nicht besser oder schlechter gemacht. Die Songchecks haben für das Abschneiden letztlich keine Relevanz. Dann lieber das Geld für die Inszenierung ausgeben.
So funktioniert das nicht mit den Budgettöpfen innerhalb der ARD.
Exakt. Die „Onliner“ sind ja noch nicht mal direkt an die jeweilige(n) Redaktion(en) organisatorisch angebunden. Die sind quasi eine Inhouse-Agentur, die Dienstleister der Redaktionen sind. D.h. die Budgetierung der Onliner hat nichts mit der Budgetierung der deutschen Delegation und/oder Ausrichtung des Vorentscheids und/oder des Stagings und/oder undsoweiter zu tun.
Wie sehr hat man als Sender keinen Bock mehr auf den ESC?
NDR: ja
Ich bin froh, daß die Songcheckshow vom NDR eingeswurde, das konnte man sich nicht mehr ansehen. Die Moderation war auch dürftig.
Deutlich besser sind da Adresse Malmø von NRK und Eurovisionsbubblan von YLE, da is immer viel Spaß dabei und vielleicht gibt es auch Alla Leið, mit der RUV die Songchecks macht.
Schade, daß Inför Eurovision von SVT nicht mehr reaktiviert wird, war immer ganz spannend.
Weil du ja auch fließend norwegisch, schwedisch und isländisch sprichst 🙄
Schwedisch für den Hausgebrauch auf jeden Fall. Wenn man regelmäßig die Garantiehefte für Elektrogeräte durchliest, die ja in verschiedenen Sprachen verfaßt werden.
Noch ein Kommentar, weil ich so viel Geschimpfe auf den NDR lese:
Warum war der Content um die Song Checks und die ESC Woche so beliebt bei uns Fans? Ich denke, weil die Veranwortlichkeit komplett beim Eurovision-Team des NDRs (!!!) um Alex Wolfslast, Marcel Stober und Co. gelegen hat. Und nicht, wie beim Vorentscheid, eine ARD-Chefetage sagt: „Na, da müsst ihr aber den Silbereisen einladen, wegen Quoten!“
Glaubt ihr wirklich, das Eurovision Team hätte statt einen Florian Silbereisen nicht lieber vielleicht einen Slimane eingeladen, wie in Kroatien?
Darum habe ich auch keine Hoffnung auf einen MDR, HR, BR,… Bestimmender bleibt trotzdem die ARD.
Wolfslast wirkt nun absolut nicht kompetent.
Nee, ganz im Gegenteil….
Deswegen ab zum ZDF mit dem ESC!
Wenn die überhaupt wollen, habe ich dagegen absolut nichts einzuwenden.
Übermorgen stellt Australien sowohl den Wettbewerbstitel alsauch den Künstler für den ESC vor:
https://eurovoix.com/2024/03/04/australia-sbs-preview-eurovision-2024-entry/
Spannung steigt!
Danke für die Info Matty 👍
Ergänzung: Österreich stellt heute 18 Uhr ihr offizielles Musikvideo vor.
Uhuhu!!!
Breaking My Heart 💔
Damit hat der NDR genau das, was im Vorlauf begeistert und Interesse weckt und auch gut informiert, gestrichen. Der Songcheck hat einfach Spaß gemacht und schon im Vorfeld mitfiebern lassen. Und ich liebe einfach Reaction Videos, die machen Spaß und lassen einen zuweilen einen Song von einer ganz anderen Perspektive aus sehen, was eine echte Bereicherung ist.
Allem ärger zum trotz. Hier was schönes zur abwechslung;
https://www.facebook.com/share/v/s6FVefFQ3PWs3mbg/
Wenn der ESC Weihnachten wäre, dann waren die Songchecks für mich immer wie ein liebevoll selbstgebastelter Adventskalender. In manchen Jahren habe ich mich mehr auf die Songchecks gefreut als auf den ESC selbst. Ich muss den anderen hier Recht geben. Die Sendung „Ich will zum ESC!“ hatte einfach keine Existenzberechtigung. Der Vorentscheid, wie die Jahre zuvor, eine Themaverfehlung. Ein Bundesvision Songcontest oder ein deutsches Melodifestivalen ist schon längst überfällig. Aber mit dem NDR so nicht zu machen. Ich muss da immer an das Zitat von Einstein denken: Die Definition von Wahnsinn ist, mit den gleichen Mitteln ein anderes Ergebnis zu erwarten. Über die Jahre muss man sich schon einiges an Resilienz antrainieren um als ESC-Fan in Deutschland nicht in eine tiefe Depression abzurutschen. Mittlerweile habe ich so viel Distanz zum NDR und deren liebloser Herangehensweise aufgebaut, dass ich mir heute sagen kann: Was machen den die Deutschen da jedes Jahr für einen Murks? Alles genauso kaputt wie ihre Infrastruktur! Wer ist das überhaupt, die Deutschen?
Kann ja auch sein, dass Alina ohne Stephan Spiegel nicht weitermachen wollte. Und eh man ein neues Pärchen sucht, entscheidet sich der NDR für einen Stop.
Oder man hat für die Wildcard-Suche wirklich zu viel Geld (an Rea und Conchita) rausgeschmissen 😉
Ich werde das Format vermissen. Es war schon eine Art Ritual.
Die Songchecks waren für mich immer „das Highlight“ der Saison.
Praktisch das Einzige was der NDR richtig gemacht hat .
Jetzt fällt das auch noch weg ? Das ist sooo traurig und macht mich wütend.
Der NDR geht mit dem ESC und seinen Fans verachtenswert um.
Sie haben in all den Jahren nichts dazugelernt.
Ich hoffe das 2025 endlich jemand das Ruder übernimmt ,der den ESC liebt .
Der NDR kann ja dann einen eigenen Contest starten.
Wer hat den radiotauglichsten langweiligsten Song in ganz Deutschland ?
Vorgetragen in Barbaras Wohnzimmer mit Florian Silbereisen ,seinem Frisör und Käseigeln und ein Bauchladen voll mit schlechtem Geschmack .
Und hier die nächste falsche und in meinen Augen dumme Entscheidung des NDR an der man merkt, wie stiefmütterlich das Projekt ESC jedes Jahr behandelt wird. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln was die Öffentlich-Rechtlichen veranstalten.
Die Songchecks fand ich persönlich immer toll. Ich mag auch Alina Stegler und das Team dahinter, dass wirklich die Songchecks mit Liebe zum Detail präsentiert hat. Von Stefan war ich nie ein Fan aber sie harmonierten sehr gut.
Es ist wirklich besser, wenn der NDR dies an eine andere Anstalt abgibt. Am besten gestern. So wäre zumindest mal eine Top-10-Platzierung des deutschen Beitrags mal in Sichtweite.
Sehr traurig und – verzeiht mir – erbärmlich seitens des NDR.
Vanity fehlt mir jetzt schon😪
Mir auch! 😢
Es ist ein Jammer. Da sitzen offensichtlich Leute in der Redaktionskonferenz und fragen: Was begeistert die Leute am ESC? In welchen Formaten steckt Passion und Kreativität? Welche MitarbeiterInnen zeichnen sich durch Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Expertise aus?
Nur um dann zu dem Ergebnis zu kommen: Okay, wir streichen das alles und machen stattdessen den Scheiß den wir aktuell machen, denn wir hassen den interessierten und aktiven Teil unseres Publikum.
So und nicht anders muss es abgelaufen sein. Diese Entscheidungen können einfach nicht das Ergebnis einer modernen und sinnvollen Richtungsbesprechung sein. Es soll mir keiner erzählen, dass diese Formate mit den FUNK-Leuten teurer sind, als die, bei allem Respekt, sinnlosen jährlichen Wiederverpflichtungen von Schöneberger, Silbereisen und Garvey.
Gab es nicht letztes Jahr auch erst eine Umfrage auf Eurovision.de, welche der Angebote man wie nutzt? Und jetzt haben die das wohl Populärste gestrichen? Kannste dir echt nicht ausdenken … 🤬
Ich könnte schon ganz gut auseinandernehmen, wo das Organigram der ARD den Strich durch die allermeisten Rechnungen macht, aber bei einem Aspekt hast du mE mit ziemlicher Sicherheit recht: die ARD torpediert passiv eine hochwertigere Entwicklung des deutschen ESC. Die ARD hat dazu auch keinerlei Incentive: das Finale bringt dicke Quote. Der Vorentscheid interessiert mittlerweile nurmehr den harten Kern der Fanbubble und immerhin ein paar ausreichend nette Zufalls-Interessierte, die man in beiden Fällen mit einem Minimalprogramm abspeisen kann, da sie eine irrelevante Publikumsgrösse sind, deren Unmut man einfach gut aussitzen kann, ohne dabei die Quote fürs Finale in irgendeiner Weise zu riskieren.
Die ARD macht „zum Sterben zuviel, zum Leben zu wenig“ für den deutschen ESC, weil es sich so am allerbesten für die ARD rechnet.
Da gehts überhaupt nicht um Interesse am Publikum, Interesse am ESC oder gar fluffige Ideale wie „Repräsentation Deutschlands vorm internationalen Publikum“.
Die ARD kann die leckere Quote fürs Finale entspannt einstreichen, denn das breite, sogar junge! Publikum ist auch in Deutschland fürs Finale weiterhin zahlreich am Start und willens, das wiederholt schlechte Abschneiden Deutschlands quasi als „Meme“ resigniert hinzunehmen. Direkt nach dem Finale gibts vielleicht zwei Monate lang eine etwas breitere Diskussion der Misere, die muss die ARD einfach nur aussitzen, um dann wieder zum Vorentscheid mit minimalem Aufwand irgendwas zusammenzubasteln, die dann ausschliesslich in der Fangemeinde stattfindenden hitzigeren Diskussion gelassen abtropfen lassen, denn die Fanbubble ist schliesslich klein genug und dann: rinse and repeat.
Schade, die vier Abende im April werden mir fehlen, insbesondere hat mir gefallen zu sehen, wie die Durchschnittsbewertung der Zuschauer für die einzelnen Beiträge war. Next..
Bei aller Liebe und Verstand dafür dass der NDR einfach den ESC abgeben wird – Wie kann man , als TEILNEHMEDER AKTIVER Broadcaster nicht einmal Reactions zu den Songs machen ? Aus aller Repsekt, nicht nur vor dem eigenen Verterer, sonder vor allen Künstler und deren Songs. Wir sprechen hier von Deutschland einem der Big5 Ländern, einem Land was jeder kennt und dann können wir nicht einmal Reactions und eine Würdigung der Arbeit aller Künstler bieten ? Genau das war doch das einzige was der NDR gut hinbekommen hat und viele, vorallem auch internationale Fans gefeiert haben – die Reactions ! Und nein es ist auch nicht damit getan zu sagen wir berichten aus Malmö. Der ESC und desen Saison beginnt doch schon viel früher. Genau dort muss man doch die Leute schon abfangen und einen Hype aufbauen. Kein Wunder das der ESC, in Deutschland, fast kein Schwein mehr interessiert außer die Hardcore Fans. Es muss dringends eine komplett überarbeitet Herangehensweise an den ESC her.
Hier mein Vorschlag wäre:
Herangehensweise:
– Bereits im Mai nach dem ESC, Künstler und Leute darauf Aufmerksam machen, dass wieder Lieder für den deutschen Vorentscheid eingereicht werden können.
– Große und vorallem klare Mediale Anküdigung der Bewerbungsphase. Radio, Zeitung,Fernsehen, Nachrichten, Social Media, jeder in Deutschland soll davon Bescheid wissen ! Bewerbungsphase von 01. August bis 01. November. Künstler haben also 4 Monate Zeit ihren Song einzureichen und sogar fast 6 Monate Zeit diese zu schreiben. Das ist genügend Zeit einem Künstler seinen kreativen Freiraum zugeben ohne Stress und klaren Deadlines.
– Im November, Auswahl der Vorentscheides Acts
Songauswahl für den Vorentscheid:
– Schritt 1, Genre Verfahren:
Alle Songs werden in
Genre Pots aufgeteilt. Ziel ist es aus jedem Pot mindestens 1 Song im Vorentscheid zu haben. Fördert die Vielfalt des Vorentscheides. Ganz Wichtig !
– Schritt 2, Musikerjury:
Zuerst begutachten MusikEXPERTEN (Produzenten, Songwriter & Musiker) alle Pots und wählen je Pot die besten Songs weiter. Anzahl variiert aber dennoch mindestens ein Song per Pot.
– Schritt 2, ESCjury:
Besteht aus ESC Bloggern und Fans, die Ahnung vom ESC haben. Blogger wie ESC Tom oder Alesia Michelle haben mehrfach gesagt sie würden es freiwillig ohne Vergütung machen. Lasst generell Leute beurteilen die wissen wie der ESC funktioniert, keine Angestellten vom NDR,MDR etc.
– Die Anzahl der Songs die im Endeffekt im Vorentscheid sind variiert also jedes Jahr. Gab es mehr oder eher wenigere gute Songs.
– Die Songs stehen am 30. November alle fest !
Bekanntgabe der Künstler:
– Anfang Dezember Veröffentlichung der Künstler für den VS.
– Nach und Nach Vorstellungsvideos der Künstler hochladen, wo man die Künstler kennen lernen kann. Generell gilt, gibt den Künstler die Plattform die sie verdienen und auch nutzen können.
– Man könnte auch ein Video machen wo die Künstler auf die Songs der anderen reagieren lässt, man selbst als Zuschauer aber nichts hört. Das erzeugt Neugierde auf die Songs die bald veröffentlicht werden.
Veröffentlichung der Songs:
– Songs werden ca. 4 Wochen vor dem Vs veröffentlicht
– Alle Songs sind im einheitlichem Grafiktheme mit den Gesichtern der Künstler , in Audioformat, auf dem offiziellen deutschen ESC Kanal zufinden.
Der Vorentscheid – Bundesvision Song Contest
Halbfinale:
– 2 Halbfinals mit je ca. 14 Songs
Wer ins Finale kommt wird durch 100 % Televoting bestimmt
– 7 Songs kommen ins Finale
Finale:
– Große Finale ca. 14 Songs
– 40% Juryvoting 60% Televoting
Juryvoting:
– Jedes Bundesland vergibt seine Punkte oder es wird in Süd, West, Nord, Ost und Mittel Deutschland aufgeteilt.
– Gängiges 1,2,3,4,5,6,8,10,12 Punte System
– Punkte werden nicht ins 12 System umgerecht sondern bleiben wie sie sind !
Televoting:
– Das Televoting wird prozentual, wie beim ESC berechnet und darauf gerechnet!
Moderation der Show:
– KEINE Barbara Schöneberger sondern jemand wie Alina Stiegler, der man die Euphorie für den ESC ansieht.
– KEINE unnötigen Gäste und vorallem KEINE Labercoutch ! Das ist eine MUSIKSHOW die Acts und ihre Songs stehen im Mittelpunkt.
– Das soll eine etablierte Show für Künstler in ganz Deutschland werden, die dort ihre Musik, im besten Fall einem Millionen Publikum, präsentieren können. Es soll am Ende nicht nur darum gehen, wer geht für uns für den ESC sondern was gibt es in unserer Musiklanschaft für Künstler etc.
Ablauf der Show:
– Begrüßung, Kurze anmodertation der nächsten 3-4 Künstler, Einspieler Künstler, Performance, Wieder kurze anmoderation usw.
– Wenn alle aufgetreten sind, Interviews mit den Künstler !
– Macht sowas wie ein ESC- Quiz oder ein try not to dance/sing along Eurovision Edition mit den Künstler.
– Der Vorentscheid wird um 20:15 allerspätestens um 21:00 auf einem der Hauptsender RTL,Sat1,Pro7 usw. laufen !
Mediale Begleitung:
– Ich möchte dass alle Nachrichten erwähnen dass heute unser Vorentscheid bzw dessen Halbfinals statt finden.
– Genau so bereits wenn alle Künstler im Dezember fest stehen und die Songs Ende Januar rauskommen. Dadurch steigt das Interesse!
Unser Vertreter/in für den ESC:
– Beitrag in den Nachrichten das ist unser Song Vertreter für den ESC
– Ladet ihn bei Sendungen wie Guten Morgen Deutschland ein.
– Taff/Exclusiv Reportage etc.
ESC Programm des Broadcasters bis zum Mai:
– Reaction Videos sind ein absolutes Muss !
– Die Songchecks dürfen auch gerne bleiben oder generell eine Show wo man den ESC thematisiert, gerne auch mit so Backstage ,Behinde the scenes was so gerade abgeht in der aktuellen Saison. Diese wird im besten Fall auch im FreeTv auf einem der Hauptsender laufen.
Platzierung des VS und des ESC
– Der ESC soll auf einem der Hauptsender laufen. Sat1,Pro7,RTL usw. Man soll den Fernseher anschalten und sofort denken Eurovision, nicht ewig nach ONE suchen müssen.
Das wäre so mein Vorschlag für einen würdigen ESC und Vorentscheid in Deutschland.
Ähm, Das Erste ist ein „Hauptsender“.
Ansonsten sind da viele gute Punkte dabei, nur die privaten Sender würde ich da lieber rauslassen, die kümmert der ESC doch einen feuchten Kehricht und erwähnen ihn nur um sich darüber lustig zu machen und darüber zu beschweren dass ja angeblich keiner uns mag. Wenn ich an das gehässige und ahnungslose Gelaber der Blumhagen von Sat1 nach dem ESC 2022 denke springt mein Blutdruck nach oben!! 🤬
Einen sehr großen Teil kann ich so unterschreiben.
Kleiner Einwand meinerseits, zur Auswahl der Songs für den VE , nach den Musikexperten bitte nicht nur weiter auf die „Bubble“ setzen sondern eine Mischung aus Bubble und „Hausfrau von nebenan“ gerne mit einem Vorteil für die Bubble 60/40 zum Beispiel.
Auch die Vorstellung der Songs bitte alle Zeitnah zusammen um keinen einen Vorteil/ Nachteil zu geben.
Rest wie gesagt bin ich zu 100% bei dir.
Das mit der Mischung der Bubbel und der „Hausfrau von neben an“ finde ich ne klasse Idee. Die kam mir auf die schnelle, wo ich den Kommentar geschrieben hatte, gar nicht. 🤝🏻
Sehr tolle kreative Ideen.
Das klingt echt gut! So ähnlich lief das ja auch schon mal vor 14 Jahren, Ergebnis ist glaubich allgemein bekannt.
Wie es vor 14 Jahren war weiß ich gar nicht wirklich. Liegt wahrscheinlich auch daran dass ich erst 23 bin haha. Meine Ideen berufen sich auch viel darauf, wie man vorallem meine Generation, die neue Mediale Generation erreichen und vorallem nutzen kann für seinen Vorentscheid oder den ESC generell. Aus mir spricht da aber auch „etwas“ Expertise, da ich Medien Produktion und Vermarktung studiere und dementsprechend viele Probleme an der aktuellen Situation/Handhabung sehe. Ein Professor von mir, der begeistert ESC -Fan ist, nimmt immer Bezug auf den ESC und nennt den NDR immer als Beispiel wie man es am besten NICHT machen sollte 😅 Manchmal denke ich mir echt er und seine Kollegen sollte unseren VS veranstalten bzw dem NDR mal ein Konzept vorlegen
Jetzt bin ich tatsächlich sauer, das war von deutscher Seite das Beste um den ESC herum, auch wenn es klein und nischig war, mit Leuten, die sich wirklich für den ESC interessieren und auch Ahnung haben, es ist zum Verzweifeln 😩
Ich bin fassungslos. 😦
Damit hat der NDR das letzte genommen, was mir im Zusammenhang mit Deutschland und ESC noch geblieben war.
An die, die jetzt wieder nach Abgabe an den MDR rufen: glaube kaum, dass die so ein Format wiederbeleben werden.
Und ganz sicher nicht mit den paar fähigen NDR-Leuten.
Vielleicht bekommen Alina, Stefan oder Consi als Trost ja die ESC-Moderation.
Wann wird die eigentlich bekannt gegeben?
? Schweden hat die Moderation schon bekannt gegeben, Petra und eine andere Frau, deren Name mir gerade nicht einfällt.
Ich mein den Kommentator als Nachfolger von Urban.
Ich bin gerade müde, soooo müde als ESC-Fan.
Ich habe schon vor Wochen mit dieser oder einer ähnlichen Nachricht gerechnet. Das Budget für IWZE konnte wohl nur aufgebracht werden, wenn woanders gespart wird.
Um die Songcheck-Clips tut es mir nicht so sehr leid – da waren doch echte viele Gestalten dabei, die wenig Ahnung vom ESC haben und die gesamte Ausrichtung war eher auf „lustig“ getrimmt, als auf fundierte Aspekte.
Die Sendung „Alles Eurovision“ wiederum wird mir fehlen. Das waren in den letzten Jahren eine freundliche und unterhaltsame Berichterstattung rund um den ESC für Leute, die tiefer im Thema sind.
Der ganze Murks in der ARD ist wirklich zum Haare raufen. Solange die Ausrichtung der ARD nicht grundsätzlich überarbeitet wird, werden wir wohl keine Innovationen oder Qualität sehen. Nur Tatort, alberne Krimis usw.
Das sind nun wirklich traurige Nachrichten…
Auf alles hätte ich verzichten können aber die Songchecks hab ich wirklich unglaublich gerne geschaut.
Nunja aber was will man vom NDR erwarten.
Und damit stirbt jetzt auch noch das quasi letzte Argument dafür, dass der NDR im Rahmen seiner ESC-Verantwortung zumindest nicht alles falsch macht.
Die Songchecks haben in den letzten Jahren immer die Liebe und Kompetenz erkennen lassen, die mir sonst nahezu immer gefehlt hat. Ich habe sie immer sehr gerne geschaut, mich super unterhalten gefühlt und oft genug noch interessante Neuigkeiten zu den Songs oder Künstlern erfahren.
Und nicht selten habe ich mich auch dabei erwischt, wie ich gedacht habe: „Wenn Alina, Stefan, Benny, Douze Points, Consi, Irving Wolther usw. mehr zu sagen hätten, hätten wir alle mehr Spaß an der deutschen ESC-Beteiligung.“
Es ist symptomatisch für das völlige NDR-Versagen (ich bin nicht mehr bereit, es „differenzierter“ zu formulieren, weil mir inzwischen jedes Argument zur Relativierung fehlt), dieses Hoffnung weckende Kleinod einzustellen, während man an anderer Stelle kolossal in die Schüssel gegriffen hat („Ich will zum ESC!“) und mal wieder einen Song im Rennen hat, der bei kaum jemandem irgendetwas auslöst außer die feste Erwartungshaltung, damit wieder in den Flop 3 zu landen.
Es ist einfach nur noch zum Heulen. 🙁
Ich werde jetzt nochmal „Popular“ aus 2022 ansehen und ne Runde trauern. War eh Bennys stärkste Schauspielrolle EVER 😘 .
Popular! Das ESC-Boulevardmagazin am Roten Teppich von Turin | Eurovision Song Contest | NDR (youtube.com)