
Wie in jedem Jahr gibt es auch 2024 wieder unsere traditionellen ESC-Songchecks kompakt. Ab heute nehmen wir täglich einen andeen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2024 genauer unter die Lupe. Los geht es direkt mit dem aktuellen Favoriten der Buchmacher auf den ESC-Sieg in Malmö: Baby Lasagna aus Kroatien.
Auch in diesem Jahr wurde der kroatische Beitrag für den Eurovision Song Contest wieder über die Vorentscheidung „Dora“ gesucht und gefunden. Nach zwei Halbfinals und einem Finale stand fest, dass Baby Lasagna das Land mit „Rim Tim Tagi Dim“ beim Wettbewerb vertreten darf. Das Kuriose dabei: Der Sänger schaffte es überhaupt nur als Nachrücker unter die 24 „Dora 2024“-Acts. Im Finale konnte Baby Lasagna dann sowohl die Fachjurys als auch die Zuschauer*innen von sich und seinem Beitrag überzeugen und sicherte sich damit unangefochten das kroatische Ticket zum ESC 2024.
Baby Lasagna heißt bürgerlich Marko Purišić. Der 28-Jährige war viele Jahre Gitarrist der kroatischen Rockband Manntra. Mit der Band nahm er bereits 2019 an der Vorentscheidung „Dora“ teil und erreichte damals einen vierten Platz. Seit 2023 ist Baby Lasagna unter neuem Namen als Solo-Künstler unterwegs. Im selben Jahr veröffentlichte er bereits zwei Singles. Er ist aber auch als Songschreiber für andere Künstler aktiv. Als Songwriter für die Band Mono Inc. und deren Album „Ravenblack“ stand Baby Lasagna bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Musikalisch lässt er sich im Bereich zwischen Pop Punk, Techno, Metal und House verorten. Als seinen größten musikalischen Einfluss nennt er die weltweit erfolgreiche deutsche Band Rammstein.
Das Lied
„Rim Tim Tagi Dim“ wurde von Baby Lasagna selbst geschrieben und produziert. Der Song basiert teilweise auf einem Sample aus der Zusammenstellung „Sounds of KSHMR Vol. 2“ von Splice. Es gibt deutliche musikalische Unterschiede zwischen den Strophen, dem Refrain und der Bridge, so dass Baby Lasagna von Pop über Trap bis hin zu Heavy Metal und Techno viele verschiedene musikalische Genres streift. Diese wilde Mischung dürfte wohl auch der Grund sein, warum „Rim Tim Tagi Dim“ häufig mit dem letztjährigen ESC-Zweitplatzierten „Cha Cha Cha“ von Käärijä verglichen wird.
Inhaltlich beschäftigt sich Baby Lasagna mit der Tatsache, dass viele junge Kroat*innen ihr Heimatland verlassen, weil sie sich woanders eine – vor allem wirtschaftlich – bessere Zukunft erhoffen. Zu dem Zeitpunkt, als der Sänger das Lied geschrieben hat, musste er sich selbst gerade mit einem Jobangebot aus dem Ausland beschäftigen. „Rim Tim Tagi Dim“ beschreibt den Zwiespalt zwischen dem Bleiben und dem Gehen, weshalb sowohl im offiziellen Musikvideo als auch in der Vorentscheidungsperformance Outfits und Requisiten zum Einsatz kommen, die das traditionelle Kroatien verkörpern sollen, aber eben auch solche, die für eine Reise bzw. das Weiterziehen stehen.
Der Check
Song: 4,5/5
Stimme: 3/5
Darbietung: 4/5
Instant Appeal: 5/5
Benny: Unglaublich, dass Baby Lasagna erst nachträglich in die Vorentscheidung gerückt ist. Abwechslungsreiches und energetisches Lied mit Ohrwurmcharakter, dazu ein gesellschaftlich relevanter Text. Am Staging muss Baby Lasagna noch ein bisschen feilen, aber da bin ich guter Dinge. 12 Punkte.
Berenike: „Rim Tim Tagi Dim“ ist eine gelungene Mischung, die direkt zündet: Der Song ist energetisch, abwechslungsreich instrumentiert, hat durch die Rock-Elemente viel Energie, einen sehr eingängigen Refrain und eine lautmalerische Hookline, die man sofort mitsingen kann. 10 Punkte.
Douze Points: Irgendwie kommt mir die Melodie/der Soung recht vertraut und geradezu vorhersagbar vor. Ich mag den Beitrag sehr als Bühnensong, weniger zum so Hören – da ist mir das zu aggressiv und dahingerotzt. Und so ganz kann ich ihn mir auch nicht als ESC-Sieger vorstellen. 8 Punkte.
Flo: Es ist nicht verwunderlich, dass Kroatien aktuell die Wettquoten anführt. „Rim Tim Tagi Dim“ ist nicht nur als Paket visuell extrem überzeugend, Sänger Marko Purišić hat auch unheimlich viel Ausstrahlung und Charisma. Dazu diese herrliche Tanzchoreo in der Bridge – genau diese Momente gehören zum ESC. 8 Punkte.
Manu: Ich mag „Rim Tim Tagi Dim“ als Audio wohl hören, halte es aber derzeit auch für sehr überschätzt. Klar, der Rhythmus treibt das Lied voran, der kurze Elektrobreak bringt Abwechslung – insgesamt ist mir das aber zu brav. Baby Lasagna besitzt für mich nur wenig Ausstrahlung auf der Bühne, der Auftritt im Vorentscheid war zu konzeptlos und der Livegesang dann doch relativ schwach. Dank der vorhandenen Message aber immerhin noch 6 Punkte.
Max: Das Lied macht das bei mir, was es eigentlich nicht sollte – sich irgendwo im Mittelfeld einordnen. Ja, es ist edgy und ja, es wird herausstechen, aber in einem Jahr, in dem einige Länder auf flippig und kantig setzen, fällt Kroatien bei mir irgendwie raus. Ob das auch noch gewinnt, wie die Wetten es derzeit voraussagen? Irgendwie schwer zu glauben. Bin gespannt wohin die Reise geht. 6 Punkte.
Peter: Rim Tim Tagi Tim. Das ist Kunst. DAS ist der Grund, warum ich den ESC liebe. Und Kroatien ist sowieso eines der kreativsten Länder der ESC-Community. (Hallo Kollege Vanja!) Ein Mega-Party-Song mit hoher Eigenständigkeit, Botschaft UND verführerischem Drive. Croatia is living a celebration. I like, I like, I like. Und Marko sieht mega aus (nur am Rande, spielt logischerweise keine Rolle). Die Techno-Bridge ist fantastisch. Outstanding. 12 Punkte (mit Gruß an Danijela).
Rick: Ich war mir Anfangs nicht ganz sicher, ob mir der kroatische Beitrag musikalisch „innovativ“ genug ist. Eine Mitgröl-Stadion-Nummer ist jetzt nicht wirklich bahnbrechend. ABER das Gesamtpaket hat mich dann doch schnell mitgerissen – inbesondere der Mix aus schriller Show und dem ernsten Thema, der Auswanderungsquote Kroatiens. Der Beitrag fällt auf, ist authentisch und einprägsam. Hat Käärijä als Inspiration gedient? Bestimmt. Stört das den Otto-Normal-Zuschauer? Ich denke nicht. 10 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 72/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Rim Tim Tagi Dim“ auf Platz 2 von 37.
Wie schneidet der kroatische Beitrag "Rim Tim Tagi Dim" von Baby Lasagna ab?
- Top 5 (70%, 1.217 Votes)
- Platz 6-10 (23%, 396 Votes)
- Platz 11-15 (4%, 73 Votes)
- Platz 16-20 (1%, 25 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (1%, 18 Votes)
- Platz 21-26 (1%, 16 Votes)
Total Voters: 1.745
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Tja, kroatien macht den kärjää24, einfach in nicht so gut. Ich vermute das er das tlevoting gewinnen könnte aber bei der jury ziemlich abschmiert.
Ja ja ja! Schon beim ersten Mal hatte er mich….Bis zum Lyrik Video alles gut! Doch die Live Auftritte haben mich etwas enttäuscht. Diese seltsamen Armpuschen und vieles mehr verwirren mehr als sie helfen. Soviel Klamauk braucht der Song nicht. Trotzdem meine Nr. 2 (12/12)
In einem Interview sagte er, die „seltsamen Armpuschen“ sollen an istrische Trachten angelehnt sein, kombiniert mit der Moderne (Leder). Das wird sich natürlich nicht jedem erschließen und kommt am ehesten bei der Tänzerin aus der DORA rüber. Im Netz findet man da nicht so viel, das hier kommt vielleicht noch am ehesten ran:
Natürlich ist es schwer, aber vielleicht sollte man doch eher versuchen, mehr Elemente aus dem Video in den Bühnenauftritt einzubauen?
Wir brauchen ein neues Gewinnerland und nicht schon wieder Italien, Schweden oder Ukraine.
Schon deshalb wäre Kroatien und Baby Lasagna wirklich ideal als Sieger.
Ganz genau !
Ich dachte es ist ein Song Contest, in dem es um Songs geht und nicht darum, wer schon wie oft gewonnen hat. Aber naja das Argument macht auch 34 andere zu idealen Siegern. Lol
Ich persönlich wäre ja eher dafür, dass das Land mit dem besten Song gewinnt…
Finde auch, dass Frankreich gewinnen sollte.
Finde es lustig, wie immer gesagt wird „bloß nicht wieder Italien, Schweden und Ukraine“, aber dann die Niederlande zum Favoriten aufsteigt. Wenn es schon nach diesem Kriterium geht, müsste man der Niederlande ja noch weniger den Sieg wünschen, da sie auch erst gerade 2021 den ESC gehostet hat und ja quasi mit 2020 zwei ESC-Saisons lang Gastgeber war.
Dieses Mal kann ich den Hype absolut nachvollziehen. Toller charismatischer Mann mit einer extrem tollen Ausstrahlung auf der Bühne, und wirklich nett und absolut süß in Interviews.
Das Lied macht Spaß, der Auftritt ist toll und holt mich komplett ab. Ob er gewinnen kann, weiß ich nicht, aber ich sage mal, dass er durch seine Teilnahme und seine Story schon allein sehr viel gewonnen hat.
Mein Platz 1 dieses Jahr, 10/10, no notes.
Europapa-Fraktion hier! 🙋♂️
im Duell (oder besser Triell?) der vermeintlichen Spass-Beitraege liegt bei mir Europapa ganz ganz vorne.
Klar, Rim Tim Tagi dim ist catchy und sehr krafkvoll usw, aber die Komposition finde ich schwaecher als die von Joost (um von den anderen Spass-B. zu schweigen). Auch im Duell der Bridges liegf bei mir Europapa vorne.
Die Aufruf-und Spotify-Zahlen sprechen eher hollaendisch, aber wer weiss…
Das sehe ich ähnlich. Ich denke Joost wird mehr Televotingpunkte bekommen als Baby Lasagna.
Baby Lasagna hat aber möglicherweise mehr Jurypotential als Joost.-
Baby Lasagna hat definitiv mehr Jurypotential als Joost. Allerdings sagt das echt nicht viel.
Das sehe ich anders, wenn die Jury Komposition etc. bewertet, ist Europapa der bessere Song. Wenn du Jury stimmliche Leistung berücksichtigt liegt Baby Lasagna auch nicht gerade vorn.
Wenn die Jury Sachverstand hat, setzt sie z. B. Portugal ganz weit nach oben. Das Problem dabei ist nur, dass Iolanda erst das 100 %-Halbfinale überstehen muss.
100%
Joost nimmt aber nicht für Holland teil !
Und was ist mit Hollandia?
Da simmer dabei!!!! Dat is prima!!! 🥳🥳🥳
Sorry, ich kann mit Joost genauso wenig anfangen, wie mit dem WIN 95 man aus Finnland – schwache Lieder mit unlustigem Klamauk!
Finnland dieses Jahr für mich einer der schlimmsten ESC-Beiträge überhaupt….
Den Vergleich am Ende finde ich jetzt nicht so richtig sinnvoll. Die Niederlande haben 18 Mio. Einwohner (plus 7 Mio. Flamen) und Kroatien gerade mal vier Mio. Außerdem würde ich mal davon ausgehen, dass YT und Streaming in Kroatien weniger genutzt werden.
Letzteres ist richtig. Internet in HR ist recht teuer, und noch einmal teuerer in verhältnis zum Durchschnitteinkommen.
In NL dagegen gibt es im Festnetz flat-rate (mehrheitlich Glasfaser) und beim mobilfunk fast-flat-rate. Fast alles wird gestreamt. Kostenpunkt: etwas billiger als in HR und das beim ein viel höheres Durchschnittseinkommen.
Meine persönlicher Gewinner.
Ich hoffe und denke, dass sie noch an das Stating arbeiten. Ob er gewinnt oder nicht wird sich bei den Proben zeigen.
Tippe auf ein Cha Cha Cha 2.0. Lied geht ins Ohr aber wohl juryabschreckend. Top 10 aber ganz oben denke ich nicht.
War Cha Cha Cha nicht Platz 4 oder 5 bei den Jurys? Die Jurys abschrecken geht anders (s. Schland).
War doch so gut? Hab ich anders in Erinnerung gehabt 😔
Ähem, ja…..
Wird wohl der Televotesieger, ist auch OK
Bin in der Kategorie aber eindeutig Team Joost Klein
Der Instant Appeal des Songs alleine würde für den ESC-Sieg reichen. Livegesang und Inszenierung tun dies noch nicht. Da ist noch viel Luft nach oben. Wenn man da noch was rausholt kann es der ganz große Wurf werden. Aber auch auf DORA-Niveau sollte es für die Top 5 langen.
Das Lied ist in Ordnung, aber gerade live nicht so gut. Keine Ahnung, ob sich Baby Lasagne bis Mai live noch so stark verbessern kann. Ich habe einfach den Eindruck, dass der Hype um das Lied vom Musikvideo kommt. Ich glaube auch nicht, dass der Auftritt im Vergleich zu vielen anderen Beiträgen bei den Jurys so gut ankommen wird.
Deswegen bezweifle ich, dass Kroatien gewinnen wird.
Wir legen also gleich mit einem der Topfavoriten los. 🙂 Mich unterhält der kroatische Beitrag für die drei Minuten, die er andauert, ganz gut, aber musikalisch ist das natürlich ziemlich vorhersehbar und auch ein wenig schwachbrüstig. Ich denke, dass das Gesamtpaket für mich besser funktionieren würde, wenn Baby Lasagna auf Kroatisch sänge. Wird das den ESC gewinnen, wie die Wettquoten vorhersagen? Vielleicht, aber nur, wenn die Jurys keinen klaren Favoriten haben, der mit ausreichend Vorsprung ins Televoting geht. Auf meiner Liste liegt der Beitrag im oberen Mittelfeld. Viel Glück!
14/37 mit 7 Punkten, TOP5
Ein guter Song für den ESC, sonst hören bitte nicht. Wird wohl auch vorne mitspielen aber zum Sieg wird es wegen der Jurys und Joost Klein wahrscheinlich nicht reichen, da dieser vor ihm landen wird auch wenn er nicht gewinnt.
Schätze die Buchmacher setzen hier aufs falsche Pferd.
Fangen wir gleich mal mit dem Banger an, nix mit „Das Beste kommt zum Schluss“! Viele denken an Käärijä und vielleicht hat sein Erfolg Baby Lasagna zur Teilnahme ermutigt, aber ich fühle mich eher an Måneskin erinnert. „Rim Tim Tagi Dim“ steht zurecht bei den Buchmachern auf dem ersten Platz, vor allem weil es mitreißend ist. Endlich, endlich, endlich hat Kroatien auch mal wieder was am Start, das weit kommen kann. Eigentlich gibt es viel Potenzial und 1989 haben Kroaten ja mal für Jugoslawien gewonnen. Kaum zu glauben, dass das World Trade Center noch stand, als Kroatien zum letzten Mal die Top 10 erreichte!
Dennoch bin ich noch nicht vom Sieg überzeugt, auch wenn sich Baby Lasagna dessen bewusst zu sein scheint, dass viel verbessert werden muss und auch angekündigt hat, den Auftritt zu überarbeiten. Gerade der Livegesang bei Dora war nicht überragend, das Gesamtpaket nicht ganz überzeugend. Die Gefahr, wie „Occidentali’s Karma“ zu enden, also lange in höchstem Maße gehypt zu werden, aber trotzdem nicht zu gewinnen, ist groß. Allerdings ist „Rim Tim Tagi Dim“ im Gegensatz zu beispielsweise „Europapa“ etwas, das Juroren gefallen könnte. Auf jeden Fall wäre alles außer Top 5 eine Überraschung.
Der Hype um diesen Song ist mir persönlich ein wenig zu groß.
Für mich ist das Konzept tatsächlich zu nah an Käärijäs Beitrag vom letzten Jahr, ohne dass ich aber soweit gehen würde, dass es sich hier um ein Plagiat handelt. Es gibt schließlich so gut wie keine Adaptionen aus der Komposition von „ChaChaCha“ und sowohl gesanglich als auch textlich ist „Rim Tim Tagi Dim“ definitiv eigenständig. Dennoch gibt es bei mir ein paar Abzüge für die Originalität. Ich würde es den Kroaten sehr gönnen den Wettbewerb nach 31 Jahren endlich mal zu gewinnen (wobei, eigentlich haben sie 1989 ja schon ein mal gewonnen, da Riva aus Kroatien kam). Andererseits würde mich ein Sieg im Hinblick auf die von den Jurys verursachten „Niederlage“ Käärijäs in letzten Jahr auch ärgern und es gibt zudem doch einige Songs in diesem doch recht guten und interessanten Jahrgang besser gefallen. Ich bleibe bei 7,5/10 Punkten, bin mir aber sicher, dass Baby Lasagna die beste kroatische Platzierung seit 1999 holen wird, oder diese (Platz 4) toppt. Sieg ist natürlich auch möglich, aber sicherlich nicht gesetzt.
Ich finde den Song leider gar nicht so spannend. Daher ist Kroatien bei mir dieses Jahr im Mittelfeld.
Die Nummer ist für mich zu repetitiv und dadurch sehr vorhersehbar. Auf der Bühne wird es sicher gut funktionieren, es ist aber definitiv kein Sing den ich mir ausserhalb vom ESC gerne anhören würde.
Ich feiere diesen Song total. Ist neben der Ukraine und Italien mein persönlicher Favorit auf den Sieg.
Ich mag ja eigentlich die eher kantigen Beiträge…allein, mit diesem kann ich mich nicht recht anfreunden. Er hat aber definitiv alle Zutaten, ganz weit vorne zu landen: auffallend, eingängig und kompositorisch einfach genug, den durchschnittlichen Zuschauer nicht zu überfordern. Kroatien als Land würde ich jedenfalls einen Sieg gönnen. Zu oft mussten sie auch unberechtigt nach dem Semi wieder abreisen. Das wird jedenfalls 2024 nicht der Fall sein.
Das ist natürlich ein klarer Cha Cha Cha Abklatsch, keine Ahnung, ob nicht-Bubbler das in Erinnerung haben. Er ist aber weniger charismatisch und es ist weniger fun inszeniert. Wird gut in der Televote abschneiden aber von den Juries (meiner Ansicht nach zurecht) vernichtet werden.
Ich finde es besser als Cha Cha Cha-
Ich auch. Und ich mochte auch Käärijä als Typ überhaupt nicht. Tante Gertrud würde sagen: Ein ordinärer junger Mann.
Für ein schmutziges Wochenende ist ein junger ordinärer Mann genau das Richtige.
Ich tippe: Top 3
Mein persönlicher Sieger ist zwar Italien – aber mama mia – bitte nicht schon wieder einen ESC in Italien (die können es einfach nicht). Ich würde mich über Baby Lasagna als Gewinner freuen, weil Kroatien halt noch nie den ESC gewonnen hat und es würde dem Land verdammt gut tun den ESC 2025 auszurichten. Wahrscheinlich sind die danach Insolvent – aber who cares – it’s fun, It’s party!
Ich glaube, die Frage der Kosten einer ESC-Organisierung ist nicht so ganz eindeutig zu beantworten wie sonst ofr wiederholt wird.
Wenn ein Land logistisch schon gut organisiert ist (Hotels, Restaurants, Austragungsort usw.) kann teoretisch nur davon profitieren.
Insolvent ist Turin schon mal nicht durch den ESC, im Gegenteil:
https://eurovoix.com/2023/01/31/italy-turin-reports-the-economic-impact-of-hosting-eurovision-2022/
Was war denn an Turin so schlecht ? Ich fand das seinerzeit richtig gut.
Ich mochte die Moderatoren nicht.
La Noia läuft bei mir täglich mehrmals und ist für mich mit Abstand der beste Song im Feld 😍❤️🔥. Aber Italien so kurz nach dem letzten Sieg bräuchte ich jetzt auch nicht. Das liegt für mich nicht an der Show selbst, aber einfach wegen der krassen Dominanz einiger Länder. Könnte stattdessen sehr gut mit Litauen leben, das Lied ist auch wieder gut, wie die letzten Jahre auch schon und ich könnte mir vorstellen, dass sie sehr viel Herzblut in so eine Show investieren würden.
Och muss mir nun alle Lieder noch mal anhören, glaube nicht, dass ich das schaffe, deswegen kann im Gegensatz zu meiner Philosophie auch viel Negatives kommen.
Positiv ist hier, dass man es als Rock durchgehen lassen kann. Rock braucht keine gute Stimme, aber eine kräftige und das ist in dem Refrain das große Problem des Liedes. Da braucht es noch eine deutliche Unterfütterung vom Band, ja das ist traurig, dass man heute beim ESC so argumentiert.
Der Auftritt soll irgendwie große Dynamik zeigen, aber wenn man ehrlich ist, sieht er recht planlos aus, die „Tanzenden“ schreiten oder stehen manchmal ratlos in der Gegend rum.
Ich sehe da kein Potential für einen Sieg, das was Finnland letztes Jahr ausgemacht hat, einen „Sänger“ der die Bühne beherrscht „rockt“ und die witzige Choreo der Tanzenden, fehlt hier weitgehend.
But daddy, I love him.. 🤪
Gehört in diesem Jahr zu meinen persönlichen Favoriten. In diesem Jahr habe ich keinen einzelnen wie sonst in den Jahren davor.
„Rim Tim Dagi Dim“ macht einfach Spaß und lädt zum „Mitmachen“ ein, also zum tanzen und mitsingen. Solche Lieder mag ich einfach sehr. Seine gesanglichen Leistungen sind nur leider nicht die Besten. Ich tippe auf eine sehr gute Platzierung im Televoting, die Jurys werden Baby Lasagna nicht ganz so gut bewerten. Dass es so ungefähr laufen wird, haben wir ja im letzten Jahr mit Käärijä gesehen.
Und wo wir hier bei Käärijä sind: Die Vergleiche hinken. „Rim Tim Dagi Dim“ und „Cha Cha Cha“ versprühen zwar sehr ähnliche Vibes, sind dann aber vom Stil her total unterschiedlich. „Cha Cha Cha“ ist zu meinem persönlichen (ESC-)Lieblingslied geworden, das hat Kroatiens diesjähriger Beitrag bei mir nicht geschafft.
Da Kroatien noch nie gewonnen hat, würde ich ihnen einen Sieg gönnen und sie hätten es dann auch verdient.
Auch in diesem Jahr habe ich natürlich meiner Mama alle Beiträge vorgespielt, um die Meinung einer Bubble-Fremden, welche nur durch mich Dinge vom ESC mitbekommt, zu erhalten. Sie hat zum Teil so lustige Dinge beim Anhören und Ansehen gesagt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten kann und möchte. 😁
Ihre Bewertung: Die Stimme mag sie nicht, aber das Lied hat einen tollen Rhythmus und gefällt ihr. Trotz der ihrer Meinung nach nicht passenden Stimme, findet sie den Beitrag gut und er gehört zu ihren persönlichen Favoriten. Außerdem meinte sie noch, dass Marko mit seinen Ärmeln jeder Sambatänzerin Konkurrenz machen könnte. 😄
Wow, die Songchecks gehen wieder los. Da freue ich mich aber.👍😊
Kroatien – Baby Lasagna: Der Song und die Interpretation gefallen mir gut. Aber es gibt ja dieses Jahr einige ähnlich gelagerte Songs, deshalb habe ich mir überlegt:
Finale ja, aber die Top 10 könnte der Song knapp verfehlen, wobei es gerade bei dem Song sehr auf die Inszenierung ankommt. Bin gespannt darauf.
Welchen Beitrag finde ich besser?
ESC 2023 vs. ESC 2024:
Albanien: 2024
Armenien: 2024
Australien: 2024
Österreich: 2023
Aserbaidschan: 2024
Belgien: 2024
Kroatien: 2024
Zypern: 2023
Tschechien: 2023
Dänemark: 2024
Estland: 2024
Finnland: 2023
Frankreich: 2023
Georgien: 2024
Deutschland: 2023
Griechenland: 2024
Island: 2023
Irland: 2024
Italien: 2024
Lettland: 2024
Litauen: 2024
Malta: 2023
Moldawien: 2023
Niederlande: 2024
Norwegen: 2023
Polen: 2023
Portugal: 2023
San Marino: 2024
Serbien: 2024
Slowenien: 2024
Spanien: 2024
Schweden: 2023
Schweiz: 2024
Ukraine: 2024
UK: 2023
ESC 2023: 14
ESC 2024: 21
Das heißt, dass der Jahrgang 2024 klar besser ist, als der Jahrgang 2023.
Da mache ich doch gerne mit…
Albanien 2023
Armenien 2024
Aserbaidschan 2024
Australien 2023
Belgien 2024
Dänemark 2024
Deutschland 2023
Estland tatsächlich 2024
Finnland 2023
Frankreich 2024
Georgien 2023 (reißt mich aber nicht vom Hocker)
Griechenland 2024
Irland natürlich 2024
Island mag ich beide nicht
Israel 2024
Italien 2024
Kroatien 2024
Lettland 2023
Litauen 2024
Malta 2023
Moldau 2023
Niederlande schwierig, ich nehme 2024
Norwegen ganz klar 2024
Österreich 2023
Polen ganz klar 2024
Portugal mag ich beide, aber 2024 ist ein Meisterwerk
San Marino 2024
Schweden 2023
Schweiz 2024
Serbien 2024
Slowenien 2024
Spanien 2023
Tschechien 2023
Ukraine 2023
Vereinigtes Königreich 2024
Zypern 2023
Armenien 2023 ist momentan mein Jahrgangsprimus.
Ähem, meinst du Armenien 2024? Oder hab ich dich grundsätzlich und überhaupt nicht verstanden?
Ich meine Armenien 2023. 😍
Zuerst dachte ich auch, das ist Käärijä 2.0. Aber mittlerweile hat mich die Nummer und der Sänger überzeugt. Das Gesamtpaket stimmt und ich glaube auch, dass es beim Publikum super ankommt, aber bei den Jurys nicht (so war es bei Käärijä übrigens auch).
Eigentlich sollte ich das sehr mögen… tu ich aber irgendwie nicht in dem Maße, weil mir da auf allen Ebenen das letzte Quäntchen fehlt.
Rockig, aber nicht rockig genug, rotzig aber doch nicht so richtig, stimmlich und performance mäßig fehlt mir auch so einiges. Und nach Käärija ist diese Mischung eben auch irgendwie wieder zu gewollt.
Über einen Sieg Kroatiens würde ich mich aus diversity Gründen dennoch freuen. In meiner persönlichen Liste des diesjährigen (m.E. eher mauen) Jahrgangs liegt Baby Lasagna auf Rang 14.
Sehr gute Beschreibung.
Schön dass 69% für top 5 sind, das ist eine sehr schöne Zahl.
Beim Publikum wird das locker top 3, hoffentlich haben auch die Jurys ein paar Punkte übrig.
Bei mir persönlich ist dies einer von 4 Songs, welche mir besonders gut gefallen.
12 Punkte von mir
Ich kann die Euphorie und guten Bewertungen leider nicht teilen, auch der ständige Vergleich mit Cha Cha Cha ist mMn nicht gegeben. Die Stimme von Baby Lasagna ist doch sehr dünn und der Aufbau des Titels doch sehr vorhersehbar. Allein das Staging wird sicher gut ankommen. An einen ESC Sieg mag ich nicht denken, der Finaleintritt ist sicher. Landet bei mir im Mittelfeld.
Ganz kurz: Klarer Favorit für den Sieg in Malmö und ich hätte gar nichts dagegen (wäre eine viel bessere Alternative zu Ukraine und vor allem Schweden).
Inzwischen auch ich meinen Top 10 vertreten, besonders stark finde ich den Technoteil. Zudem hat sogar der Text Tiefgang und beschäftigt sich mit einem aktuellen Thema. das gibt von mir noch einen Bonus.
Ich werte mit 9 von 12 Punkten für Hrvatska.
Ich achte allgemein wenig auf den Text, schon gar nicht bei Partynummern. Cha cha cha wurde uns ja auch als bedeutungsvoll verkauft, na ja, wer Finnisch kann… (mein Favorit Frankreich hat auch einen grottigen 30-Worte Text)..
Ich bin großer „Textfetischist“ und bedeutungsvoll war Cha Cha Cha defintiv nicht…. Man kann sich mittlerweile von allen Beiträgen bei Interesse eine Übersetzung geben, früher mußten das die Kommentatoren tun.
Bei Frankreich dieses Jahr haben zumindest meine Sprachkenntnisse ausgereicht. Für den ESC vielleicht durchaus von Vorteil, wenn es nicht so textlastig ist.
Ich werde mit diesem Jahrgang als Ganzes nicht warm, leider.
Ich mag Menschen, die auf Liedtexte achten. 😍
Dann magst du mich ja auch…😏
Es geht also los….
Erstes Semifinale
Kroatien 9/12
Ich habe ehrlich gesagt das gefühl, dass er bei der Jury relativ hoch landen wird, einfach weil man allgemein verhindern will das am Ende wieder alle rumheulen weil halt nicht „der grosse Televotesieger“ gewonnen hat. (Falls er auch wirklich der Televotesieger wird) :)))
Wie bei den Buchmachern liegt Baby Lasagna bei mir ganz vorne. Er und das Lied haben mich sofort gecatched und ich freue mich immer in auf Shuffle in meiner Playlist zu sehen.
Die Vergleiche mit Käärijä kann ich zwar in gewisser Weise nachvollziehen, aber so dramatisch wie es manche dann sehen (also nicht unbedingt hier, sondern generell im Internet) find ich das nicht.
Ich hoffe Baby Lasagna kann in Malmö abräumen!
Ich tippe ein Top 5 Ergebnis für Kroatien. Als Sieger kann ich mir ihn aber nicht vorstellen
Bei mir Top 5. Ob es für ganz oben langt, kann ich erst nach den Proben entscheiden.
Erster Check – erste Wertung
1. Kroatien
Eindeutig Top 5. Auch eindeutig Top 3. Staging wird entscheiden wie weit es geht. Ich denke aber es wird wieder ein Battle zwischen Jury Gewinner ( Italien ) und Televoting Gewinner (Kroatien). Wenn hier alles passt sehe ich den Televoting Gewinner diesmal vorne…
Gefällt mir gut. Hör ich gerne an. Ich kann mir aber im Moment nicht vorstellen das Kroatien gewinnt, hätte aber auch nichts dagegen.
Für mich persönlich sind andere Beiträge stärker.
Bester Song 2024. Und schließlich ist es ein Song Contest. 12 Points to Croatia. Idemo.
Okay, let’s go! 🙂
Klar, ich mag den Song, in meiner Top 10 ist er allerdings nicht.
Finde ihn gerade im Refrain zu unspektakulär, fast schon ein klassischer Rock Gröhler. Auch hat mir sein Auftritt im VE nur mäßig gut gefallen.
Glaube das da noch Luft nach Oben ist. Gerade das Techno Break muss massiver genutzt werden.
An einen Gesamtsieg glaube ich auch noch nicht so ganz, grad Jury Punkte seh ich da noch skeptisch und im Televote ist die Auswahl an unterhaltsamen Beiträgen groß genug, das es sich ein wenig mehr verteilt. Sehe da Niederlande und Finnland etwas mehr vorne.
Aber für eine Platzierung zwischen 3 und 5 wird es schon reichen.
Finnland vor Kroatien ? Never ever…..
Vom Song selbst mag Kroatien vorne sein.
Vom Unterhaltungswert der beiden Bühnenshows vom Vorentscheid finde ich Finnland besser.
Alleine schon optisch ist Finnland eine Zumutung….
Ich glaube wir haben unterschiedlichen Humor. Ich glaube ich habe seit Jahren nicht mehr so gestaunt, wie beim WindowsMen 🙂
Ich liebe Finnland. Ich hab so viel Spaß bei der Bühnenshow und möchte den Song unbedingt im Finale sehen. 🙌🏻
Finde da auch alles ganz grauenhaft.
Nicht wahrscheinlich,aber möglich.
Finnland ist mein letzter Platz mit 0/12 … und diese Wertung habe ich seit 1956 erst 12 x vergeben.
Ok krass, wie alt bist du, 80? 😄 (Also no offense wenn es wirklich so wäre und würde ich in Deinem Alter dann auch Kacke finden bestimmt)
Ne, 80 bin ich noch nicht. 🤣 Ich habe halt über die Jahre alles nachgeholt. 🤓 Wenn ich Dir jetzt sage, dass meine 5 Lieblings-ESC-Beitäge der letzten 10 Jahre die Folgenden sind, was denkst Du dann, wie alt ich bin? HUN18, BEL15, PRT17, BEL17 und UKR21 …
Habe noch NLD 2013 vegessen … ach ne, das ist ja schon über 10 Jahre her. Wie die Zeit vergeht …
Das ist eigentlich eine sehr passable Auswahl. Ich schätze wir sind gleich alt (Mitte 40) 😄
Bin ein paar Jährchen älter, aber mann ist ja bekanntlich so alt, wie man sich fühlt. 💃💃💃
Wir sind doch gleich alt. Also 34.
Stimme 3/5 ?
Weeeeeeiß ich nicht ….. gut gemeint vielleicht noch ne 2 . Was er im Halbfinale stimmlich abgeliefert hat war unter Käärijä Niveau.
Mir ist der Song auch zu vorhersehbar und ich bin kein großer Fan von dem Song. Schätze aber er wird Top 5 landen oder knapp darunter. Kann dieses Jahr allgemein sehr schlecht bisher einschätzen welcher Song wirklich gewinnen wird. Da muss man wirklich die Liveproben mit dem Staging abwarten.
Würde es mir für Kroatien zwar sehr wünschen, aber mit dem DORA- Auftritt wird das nichts mit dem Sieg.
Die Stimme zu schwach und das Konzept relativ planlos und nicht zusammenhängend.
Alleine die Szene mit „Bye Mom, Bye Dad, Bye Cat please meow back“ könnte so bezeichnend für den ganzen Song sein.
Und dann steht Marko mit dem Mikro in der Hand und bekommt gerade noch seine andere Hand frei für zwei kurze lieblose Winke.
Reißt mich einfach gar nicht mit, hoffe aber auf eine bessere Umsetzung in Malmö und hab optimistisch für Platz 6-10 gestimmt.
Da haben wir sie, die Songchecks, also ist das Youtube-Format überflüssig.
Da haben wir ihn, deinen Kommentar, also ist deine Negativität überflüssig 😉.
„„Rim Tim Tagi Dim“.
Einer der meist überschätztesten Song des diesjährigen ESC.
Den für mich hat er zu viele Schwachstellen.
Fängt bei seiner doch sehr schwachen Stimme an.
Das Staging wirkte bei der „Dora“ ziemlich wirr,
und setzt den Songtext nicht gut um.
Auch die Wechsel zwischen Strophe,Refrain und Bridge halte ich
nicht für gelungen.
Glaube daher nicht,das die Jury ihn hoch bewertet.
Im Televote sehe ich ihn in Konkurenz mit anderen „Spaßsongs“.
Und dort sehe ich einen anderen Song meilenweit voraus.
Wird sich mit den anderen um den übrig gebliebenen Punktekuchen streiten.
Top 5 sehe ich auf gar keinen Fall.
Halte sogar einen zweistelligen Platz nicht für ausgeschlossen.
Aber wenigstens bietet der Song vertraute Klänge. Wo man meint,
man hätte sie so schon vor 25 Jahren gehört.
Mir gefällt der kroatische Beitrag sehr gut. Der Song hat maximalen Instant-Appeal und einen extrem mitreißenden und eingängigen Refrain. Dazu kommen ein charismatischer Sänger und ein ansprechender Text. Die Performance bei der Dora war sicherlich nicht optimal, aber daran kann man ja arbeiten.
Ich verstehe allerdings überhaupt nicht, wieso Kroatien als Spaßbeitrag oder Novelty Act gesehen wird. Für mich ist das ein klassischer, fast schon konventioneller Rock-Song und der Text ist zwar in den Strophen ganz lustig, aber im Grunde genommen ziemlich ernst und weit weg von Comedy. Mir erschließen sich dementsprechend auch die Käärja-Vergleiche gar nicht.
Ich glaube auf jeden Fall, dass Baby Lasagna in Malmö weit vorne landen wird. Beim Televoting kann er absolut abräumen, die Jurys sind schwer einzuschätzen und waren bei der Dora sehr gemischt. Ich glaube aber nicht, dass er total abschmiert.
Gesamt: 5/37
Semi: 4/15
Tipp: Top 5
Da die Jury (bisher…?) nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt wurde – sondern auch nur aus Menschen besteht – hab ich eigentlich wenig Bedenken zwecks „Jurytauglichkeit“.
Die ‚Experten‘ wird eine gute Show und ein handwerklich guter Song nicht kalt lassen, auch wenn die Stimme etwas schwächeln sollte.
Ob es dann fürs Treppchen reicht steht auf einem anderen Blatt. Aber dass Baby Lasagna von der Jury ‚abgestraft‘ wird, glaub ich erst, wenn ich es sehe. (Selbiges gilt auch für Joost)
Ich glaube Kroatien wird die hohen Erwartungen nicht erfüllen können. Im Vergleich mit Finnland (Ohrwurm) und Holland (viel origineller) wird Baby Lasagne wahrscheinlich auch beim Publikum das Nachsehen haben. Und die internationalen Jurys waren schon bei der Dora davon nicht begeistert. Großes Manko sind der schlechte Gesang und die chaotische bzw überladene Show. Ich finde der Interpret hat auch keine Ausstrahlung. Insgesamt wirkt es etwas wie Cha Cha Cha für Arme. Top 10 sollten trotzdem möglich sein. Mein Tipp: Platz 8 bis 12.
Erstmal Danke dem Kompaktteam für die Songchecks (Teil 1! Teil 2 dann ja demnächst im NDR-Vertetungsmodus).
Zum Song:
Finnland: „Kommt, lasst uns was machen, das ist wie „Cha Cha Cha“, aber so, dass es niemand merkt!“
Kroatien: „Au ja, das machen wir auch, aber deutlich besser!“
Bei mir im Mittelfeld. Ist auch gut gemacht, wenn auch etwas sehr vorhersehbar.
Ich gebe aber gerne zu, dass es tatsächlich Instant Appeal hat und vielen der Vergleich mit Käärijä sicher egal ist (oder gar nicht erst in den Sinn kommt). Deshalb tippe ich auf Platz 6-10. Falls Baby Lasagna gewinnen sollte, wäre ich zwar nicht begeistert, könnte damit aber trotzdem leben und würde mich über dann über einen ESC in Split freuen.
Klingt für mich total nach „Ich will“ von Rammstein (besonders im Refrain). Erstaunlich, dass das bisher kaum jemand geschrieben hat. Vermutlich weil die, nicht zuletzt auch optische, Ähnlichkeit mit dem finnischen Beitrag aus dem letzten Jahr unübersehbar ist. Nehme ich beide Punkte zusammen, kommt da wenig Originalität heraus und wirkt am Ende doch sehr „zusammengeklaut“.