#EurovisionAgain: Heute zum (vorerst) letzten Mal live auf YouTube und Twitter

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Auf ein Letztes! Seit Ende März versammeln sich ESC-Fans jeden Samstagabend zur besten (mittel-)europäischen Sendezeit um 21 Uhr, schauen zusammen eine ältere Ausgabe des Eurovision Song Contest auf YouTube an, twittern darüber unter dem Hashtag #EurovisionAgain und stimmen am Ende neu über die Beiträge ab. Was als kleines Fan-Ersatzprojekt für den ausgefallenen ESC 2020 in Rotterdam begann, wird mittlerweile sogar offiziell von der EBU unterstützt, die alte ESC-Finale, wenn auch teilweise nur für begrenzte Zeit, online zur Verfügung stellt.

Nicht immer lief alles glatt, aber „Eurovision Again“ war ein großer Erfolg und sammelte sogar viel Geld für wohltätige Zwecke. Von Nelly Furtado wissen wir allerdings, dass „all good things come to an end“, und so findet heute die (vorerst?) letzte Ausgabe, das große Finale, der Aktion statt. Welcher Contest am heutigen Samstagabend gezeigt wird, wird erst eine Viertelstunde vor Sendungsbeginn, also um 20:45 Uhr, über den Twitteraccount von #EurovisionAgain bekanntgegeben.

In der vergangenen Woche wurde das Finale des ESC 2008 aus Belgrad ausgestrahlt und wenig überraschend lag Fan-Favoritin Ani Lorak am Ende ganz vorne. Der eigentliche Sieger Dima Bilan konnte bei der Twitter-Abstimmung nur Platz 9 erreichen. Die No Angels landeten für Deutschland auf dem vorletzten Platz.

Hier noch alle Sieger der anderen Ausgaben von #EurovisionAgain:

  • Lissabon 2018: Eleni Foureira – Fuego (Zypern)
  • Stockholm 2016: Dami Im – Sound of Silence (Australien)
  • Wien 2015: Måns Zelmerlöw – Heroes (Schweden)
  • Moskau 2009: Alexander Rybak – Fairytale (Norwegen)
  • Belgrad 2008: Ani Lorak – Shady Lady (Ukraine)
  • Helsinki 2007: Verka Serduchka – Dancing Lasha Tumbai (Ukraine)
  • Athen 2006: Carola – Invincible (Schweden)
  • Riga 2003: Sertab Erener – Everyway that I Can (Türkei)
  • Birmingham 1998: Dana International – Diva (Israel)
  • Dublin 1997: Katrina and the Waves – Love Shine a Light (Vereinigtes Königreich)
  • Rom 1991: Carola – Fångad av en stormvind (Schweden)
  • Dublin 1988: Céline Dion – Ne partez pas sans moi (Schweiz)
  • Brighton 1974: ABBA – Waterloo (Schweden)

Wer reiht sich heute Abend in diese Liste ein? Das erfahren wir ab 21 Uhr auf YouTube und Twitter. Viel Spaß!


36 Kommentare

  1. Ich tippe, dass heute Abend 2012 oder 2014 kommen. Freuen würde ich mich sehr über 2000, meinen ersten ESC-Jahrgang. 🤩🥳

    • Oh 2014 fände ich gut, am Finaltag hat meine Schwester geheiratet und ich habe bis heute noch nicht diw komplette Show angeschaut. Könnte ich dann heute nachholen 😅

      • Das wäre wirklich ein guter Grund. Bei mir sieht es genau anders aus. Am Finaltag 2014 verstarb ein enges Familienmitglied. Erst letztes Jahr konnte ich das Finale mit dem La Wurst-Sieg sehen.

    • 2000 fand ich köstlich. Außerdem muss Ines („Once In A Lifetime“, EST) endlich gewinnen, darauf warte ich seit 20 Jahren 😄

  2. Das war eine schöne #Again-Saison – ich hoffe, die Aktion selbst gibt auch bald ein Dacapo 🎉
    Ich vermisse ja bisher die Jahrgang 1982 (Harrogate). Nicht wegen Nicole – pfff! 😉 – sondern wegen dem österreichischen Beitrag „Sonntag“.
    Der ORF hatte damals seine allererste Vorauswahlshow gemacht. So bin ich auf den ESC aufmerksam geworden. Mein Kindheitstrauma ist, dass „Sonntag“ nicht gewonnen hat. Obwohl ich das mittlerweile verstehen kann. Aber nur ein bisschen 😅

  3. Ich würde gerne mal den ESC 1996 in voller Länge sehen. An ihn kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Er wurde ja, glaube ich, auch nur auf irgendeinem dritten Programm gezeigt, wohl, weil der Leon sich leider nicht qualifiziert hat☹️.
    Ich weiss noch, dass mein Lieblingstitel aus diesem Jahr, Finnland, auf dem letzten Platz gelandet ist. Der 2. Skandal☹️.

    P. S. Ich werde wohl nie verstehen, was die Leute an dieser Ani Lorak finden. Ich fand sie damals extrem unsympathisch. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden. Meine Favoriten war damals die Maria aus Norwegen🙂.

  4. Ach ja, 2008, die Ära in der die Türkei, Ukraine, Armenien und Griechenland regelmäßig top platziert waren. Und Schweden überraschend schlecht abgeschnitten hat -teilweise lag es beim Voting auf dem drittletzten Platz-

  5. Eigentlch wollte ich auf netflix den ESC-Film schauen, aber das hier ist so viel mehr…
    Schwärm!!!
    Ich weis noch genau wie wir uns damals gefühlt hatten, als dass Unmögliche war wurde- hehe…

  6. Köstlich. Der ESC 2014 ist tatsächlich derjenige, der mir aus 14 Jahren ESC am meisten in Erinnerung geblieben ist. Schöne Bühne, unvergesslicher Theme Song, einzigartige Show. Conchita Wurst, Ruth Lorenzo, Elaiza, viele mehr. Aber Eurovision Again hat hier nicht groß überrascht, denn der ESC 2014 ist schon länger auf YouTube in voller Länge zu sehen gewesen.

  7. Ja, das war eine tolle Idee, schon seit ein paar Samstagen habe ich jetzt mit meinem Vater diese (oder eine andere) ESC-Shows geschaut. Hach, was kommen da für Erinnerungen auf (auch, wenn ich wohl jünger als die meisten anderen hier bin). Ich fand es ehrlich gesagt etwas schade, dass ihr das nicht mitgenommen habt und einen kleinen Live-Blog oder einfach einen Beitrag zur Verfügung gestellt hat, unter dem man miteinander sich austauschen konnte währenddessen. Ich hatte ja bereits die Idee des gemeinsamen Schauens einiger ESCs.

  8. Der erste ESC, den ich ganz geschaut habe (zumindest das Finale), war 2014. Und das war auch der Zeitpunkt, wo ich Fan geworden bin. Besonders toll fand ich, dass man es geschafft hat, einige ESCs von vor 2004 zu streamen. Einen von denen (1991) habe ich mit meinem Freund angeschaut, der einen Hustenanfall beim israelischen Beitrag bekommen hat.

  9. In der letzten Ausgabe von #EurovisionAgain ging es um den ESC 2014 in Kopenhagen und der Sieger ist Österreich, den zweiten Platz belegt Schweden und den dritten die Niederlande:

    https://twitter.com/EurovisionAgain/status/1277007488202702848/photo/1

    Im Vergleich zum Ergebnis des ESC 2014 gibt es dabei große Diskrepanzen: so schnitt Großbritannien bei #EurovisionAgain deutlich besser ab (5. Platz im Vergleich zum 17. in Kopenhagen) und statt Frankreich hat Weißrußland die Rote Laterne. Der große Verlierer ist Rußland (Platz 7 in Kopenhagen und bei #EurovisionAgain nur Platz 23), Deutschland landet sogar nur auf dem vorletzten Platz (in Kopenhagen belegten Elaiza den 18. Platz).

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