Georgiens Beitrag für den ESC 2021: „You“ von Tornike Kipiani

Tornike Kipiani hat seinen ESC-Beitrag „You“, mit dem er Georgien in Rotterdem vertreten wird, veröffentlicht. Bereits Anfang März wurde der Liedtitel bekannt gegeben, anderthalb Wochen später konnten Fans zum ersten Mal in einen kleinen Schnipsel des Tracks hineinhören.

Tornike Kipiani wurde am 11. Dezember 1987 in Tiflis in Georgien geboren. Er ist Architekt und Vater von drei Kindern. Seine erste eigene Band gründete er im Alter von 19 Jahren. 2014 gewann der Sänger die erste Staffel von X Factor Georgia, wo sein Coach keine Geringere war als Tamta, die später auch selbst für Zypern auf der ESC-Bühne stehen sollte. Bereits im Jahr 2017 versuchte Tornike Georgien mit dem Song „You Are My Sunshine“ zu vertreten. Im Jahr 2019 gewann er Georgian Idol und wurde so ausgewählt, für Georgien mit dem Titel „Take Me As I Am“ zum Eurovision Song Contest 2020 zu fahren. Nach dessen Absage wurde er von der georgischen Rundfunkanstalt GPB intern erneut für den ESC nominiert.

“You” ist eine Mischung aus sehr getragenem Rock, Pop-Rock und Blues-Rock. Inhaltlich geht es in dem Song, der von Tornike selbst geschrieben wurde, um eine Person, der man so nah ist, dass man sich ihr in jeder Lebenslage verbunden fühlt und immer bei ihr sein möchte. Kurz: Es geht um Liebe.

Aufgenommen und arrangiert wurde „You“ in den Bravo Records Studio unter Leitung von Aleko Berdzenishvili und unter Mitwirkung des Gori Mädchenchors, Aleko Berdzenishvili, Marian Shengelia und Mariko Lezhava.

Das Musikvideo zu „You“ wurde von Temo Kvirkvelia realisiert. Die Balletttänzerin Mariam Aleksidze choreografierte einen Tanz speziell für den Clip und ihre Kompanie ist in dem Video zu sehen. Das Design der Kostüme kommt von Keti Chkhikvadze.

Für die Inszenierung in Rotterdam verantwortlich sein wird Emilia Sandquist, die auch schon im vergangenen Jahr für Tornikes Bühnenshow zuständig sein sollte. Emilia hat in der Vergangenheit schon Auftritte für das Melodifestivalen inszeniert. Sie ist Mitglied der schwedischen Jean Baptiste Group, war aber auch schon international tätig.

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76 Kommentare

  1. Leute, was ist los mit euch?!? 😅
    Also ich find’s toll. Ich glaube auch noch nicht so ganz, dass es von genügend Leuten gewählt wird, um ins Finale einzuziehen. Aber es hat auf alle Fälle ein Alleinstellungsmerkmal durch diese ruhigen Klänge.

  2. Wow Cat Stevens ist zurück!
    Packt mich. Super.
    Gut für ihn, dass ein letztjähriger Song nicht zum Contest musste. Für mich ein Gewinner des Jahres (also ich meine Vergleich zum Vorjahr).

  3. Ich habe mir den Song noch mal in Ruhe angehört. Wow😍
    Es doch eine wunderschöne Nummer, sehr nachdenklich, melancholisch.😍

  4. Schlägt den Orienttrash aus Aserbaidschan um Längen – das ist ein schönes Stück Musik und ich liebe seine Stimme. Feiner Bluesrock, dürfte vor allem den Juries gefallen.

    Danke Sakartvelo – ich werte 7 von 10 Punkte.

  5. 10/10 Frankreich
    9/10 Litauen, Schweiz, Albanien
    8/10 Finnland, Ukraine, Bulgarien
    7/10 Deutschland, Georgien, Spanien, Belgien, Irland
    6/10 Russland, GB, San Marino, Niederlande, Dänemark (jawoll !)
    5/10 Israel, Schweden, Serbien, Island, Rumänien
    4/10 Malta, Italien, Griechenland, Österreich, Slowenien
    3/10 Aserbaidschan, Australien, Estland
    2/10 Lettland, Tschechien, Norwegen
    1/10 Portugal, Kroatien, Moldau
    0/10 Polen, Zypern

    Fazit: Die von vielen gehypten „typischen“ Uptemponummern (Ihr wißt, welche ich meine) sind fast alle nur bestenfalls Durchschnitt und mitunter auch leider vollkommen austauschbar. Nur „mitwippen können“ reicht bei mir nicht aus. Da bevorzuge ich eindeutig die Beiträge mit mehr Eigenständigkeit.

    Deutschland in meinen Top 10 hätte ich vorher auch nicht vermutet, so etwas gab es in den letzten dreißig Jahren nur äußerst selten (seit 2013 war es meistens eine ganz große Qual für mich…..)

  6. Finde es großartig. Wie auch schon letztes Jahr. Dieser Jahrgang turnt mich ansonsten gar nicht an. Ich finde, es sind vielmals die gleichen Interpreten mit deutlich schlechteren Songs dabei: Schweiz, Island und Litauen fallen mir da spontan ein.

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