Aserbaidschans Beitrag für den ESC 2021: „Mata Hari“ von Efendi

Da sage noch einer, der ESC würde nicht bilden: Nach „Cleopatra“ im vergangenen Jahr wird Efendi aus Aserbaidschan beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam nun eine weitere bekannte Frau der Weltgeschichte besingen: „Mata Hari“. Das ist möglich, weil die 29-Jährige nach der Absage des Wettbewerbs im vergangenen Jahr erneut vom Sender Ictimai als Vertreterin Aserbaidschans nominiert wurde. Auch der neue Beitrag „Mata Hari“ wurde intern ausgewählt.

Samira Efendi war Ende Februar 2020 als Vertreterin Aserbaidschans in Rotterdam vom Fernsehsender Ictimai bekanntgegeben worden. Sie setzte sich bei der internen Auswahl gegen vier weitere Künstler durch. Es war ihr insgesamt fünfter Versuch, das Land des Feuers beim ESC zu vertreten. Bekannt wurde Efendi durch ihre Teilnahme an The Voice. 2017 trat sich auch bei dem internationalen Gesangswettbewerb „Silk Way Star“ an. Efendis letztjähriger Beitrag „Cleopatra“ landete bei unserem ESC-kompakt-Index auf dem 12. Platz.

Hinter „Mata Hari“ steht ein niederländisches Songwriter-Team: Amy van der Wel, Josh Earl, Luuk van Beers und Tony Cornelissen. Der Track wurde außerdem auch im ESC-Gastgeberland produziert. Luuk van Beers war auch schon an Efendis letztjährigem Beitrag „Cleopatra“ beteiligt. Wie schon Efendis Wettbewerbsbeitrag aus dem vergangenen Jahr ist „Mata Hari“ ein Uptempo-Song, der sich auch starker Ethno-Elemente bedient. Sogar der Refrain besteht fast ausschließlich aus orientalischen Klängen und der ständigen Wiederholung der beiden Worte „Mata Hari“. Überhaupt gibt es vergleichsweise wenig Text und viele instrumentale Teile zu hören.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der aserbaidschanische Beitrag „Mata Hari“ von Efendi?

  • gefällt mir gut (32%, 238 Votes)
  • ist so lala (29%, 216 Votes)
  • ist ganz ausgezeichnet (20%, 148 Votes)
  • gefällt mir weniger (12%, 91 Votes)
  • ist ganz furchtbar (6%, 43 Votes)

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107 Kommentare

  1. Meine Vermutung ist die ,das es Ihr eigentlich nicht so um den Song ging sondern eher um eine geschichtliche Figur die immer wenig Klamotten an hatte. Wie sagte im letzten Jahr mein hetero Bruder so schön “die kann von mir aus eigentlich singen was sie will bzw. sie muss nicht mal singen “ …
    Mein Vorschlag darum zur Güte, vielleicht im nächsten Jahr von ihr ein Lied über Josephine Baker.
    Das ist ein guter Stoff für wenig Stoff.
    Ansonsten finde ich den Song heuer etwas quälend und würde ihn gerne seinen vorgeschriebenen Schicksal überlassen. Der “Gnadenschuss” fürs Lied erfolgt hoffentlich im Semi.- sorry Bruderherz.

  2. Mir gefällt das nicht so recht, ihre Stimme nervt etwas. Ohne Gesang fände ich es besser. Das mit der Cleopatra hat mir komischerweise besser gefallen obwohl ja kaum ein anderer Song…

  3. Sehr, sehr gut: Finnland, Frankreich, Österreich😊😊😊😊😊

    Sehr gut: Portugal, Italien, Schweiz, Aserbaidschan, Deutschland, Nordmazedonien😊😊😊😊

    Gut: Litauen, Ukraine, Belgien, Albanien, Irland, Russland, Griechenland, San Marino, Bulgarien, Spanien, UK, Russland😊😊😊

    Gut hörbar: Dänemark, Norwegen, Niederlande, Australien, Schweden, Polen😊😊

    Ganz okay: Estland, Rumänien, Israel, Island, Slowenien😊

    Nicht mein Fall: Lettland, Serbien, Kroatien, Tschechien, Zypern

    Hm, sind ja nicht mehr so viele Songs offen. Mir gefällt der Jahrgang insgesamt sehr gut. Im Moment tippe ich ehrlich gesagt auf Frankreich, weil dieser Song sich sehr von den anderen Songs abhebt.🙂

  4. Schlechter als Cleopatra, schlechter als Adrenalina (das mir eigentlich auch schon eher egal war) und für mein Empfinden auch klar schlechter als You. Dass es trotzdem noch deutlich besser bewertet wird als der Beitrag aus Georgien, verdeutlicht in meinen Augen eine gewisse Schieflage im Geschmack des landläufigen Bubble-Publikums …

    • Ähem, dem stimme ich mal zu. Da gefällt mir sogar noch „Loco Loco“ besser, wenngleich „Mata Hari“ durchaus ganz gut ins diesjährige Angebot paßt. Problem dürfte die Livestimme werden und im direkten Vergleich gibt es im ersten Semi den israelischen Beitrag mit Vorteilen für „Mata Hari“.

      Ich werte mal mit 5 von 10 Punkten für Aserbaidschan.

      Die jüngeren hier im Forum wissen es wohl nicht, aber es gab schon einmal „Mata Hari“, das war der norwegische Beitrag von 1976 (wurde allerdings Letzter).

      • Sorry, es geht deutlich nach unten – nur noch 3 von 10 Punkten. Das ist dann doch eine Spur zu billig und ich stelle mir gerade die Show dazu vor…..

        Dagegen ist „Adrenalina“ relativ professionell gemacht.

  5. leute,das ist schrott – klingt wie cleopatra,riecht wie cleopatra,schmeckt wie cleopatra – eigentlich sollten solche länder ähnlich wie schweiz oder island mit minuspunkten für plagiatsvergehen an den start gehen!

  6. Mir gefällt der Song sogar noch besser als „Adrenalina“. Und da ich diesen Unterschied auch darstellen möchte, greife ich mal zu „Ist ganz ausgezeichnet“.

    Und diese Anspielung auf den letztjährigen Beitrag finde ich auch ganz witzig.

  7. Oh, nee, das ist jetzt aber echt ein schlechter Aufguss vom letztjährigen Beitrag inklusive direktem Zitat … nee, also Cleopatra fand ich ja ziemlich fetzig und lustig, aber einfach dasselbe nochmal in schlechter schicken, sowas mag ich ja gar nicht. Dann doch lieber die norwegische Trashnummer aus den Siebzigern.

  8. Wenn ich so sehe wie manche andere über diesen Song urteilen, wundert es mich nicht wieso wir deutschen immer letzter werden. Wer solch ein Lied schlecht redet aber wiederum unseren Beitrag ehrt, dem ist nicht mehr zu helfen. Von Aserbaidschan ein sehr starker song. Super gemacht freue mich schon auf die Live Performance!! 12 Points

  9. Also ich würde ja für ganz schrecklich voten, aber das bringt ja dann Pluspunkte im ESC Kompakt-Index….also gefällt mir einfach nur weniger 😀

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