Gerüchte um Michelle Hunziker, Hazel Brugger & Co.: Wer moderiert den ESC 2025 in der Schweiz?

Bild: Instagram @hazelsgonnahaze

Wovon abhängt, welche Stadt den Eurovision Song Contest ausrichten darf, ist mehr oder weniger bekannt. Klare Bedingungen sind beispielsweise, dass es genug Hotelplätze für Delegationen, Künstler:innen und Fans geben muss. Genauso wichtig sind Infrastruktur und die Verfügbarkeit einer geeigneten Halle, in der der Wettbewerb stattfinden kann. Doch nach welchen Kriterien entschieden wird, wer die ESC-Shows moderiert, ist da schon etwas undurchsichtiger.

Schon kurz nach dem ESC-Sieg von Nemo haben sicheinige bekannte Gesichter der Schweizer Medienlandschaft zur Moderationsaufgabe beim Eurovision Song Contest 2025 geäußert. Zudem gab es schnell gewisse Wünsche und sogar Vermutungen von der Presse und von Seiten der Fans. Wir checken, wer nächstes Jahr die größten Chancen haben könnte, ESC-Gastgeber*in in der Schweiz zu werden…

Hazel Brugger

Selbst ins Spiel gebracht hat sich Hazel Brugger (Aufmacherbild) – zumindest mehr oder weniger. Die in den deutschsprachigen Ländern bekannte Komikerin wurde online auf den potenziellen Moderations-Job kommendes Jahr in ihrer Heimat angesprochen. Hazel zeigt sich daraufhin nicht abgeneigt und hat bereits in ihrem Hörerlebnis-Podcast gemeinsam mit ihrem Ehemann über die Idee gesprochen, den ESC zu moderieren:

„Ich stelle es mir einfach irgendwie cool vor. (…) Ich würde dann auch, glaube ich, so ein richtig krasses Glitteroutfit anziehen, weil der ESC (…) ist ja eigentlich auch wie so ein Rückzugsort für Queerness. (…) Es ist ja eigentlich so halb Trash und halb Future-Galaxy-Alien-Sexparty.“

Hazel sagt zudem, sie könne sich vorstellen, gemeinsam mit Tennis-Star Roger Federer zu moderieren. Der schweigt bislang übrigens noch zum Thema ESC-Moderation. Einen weiteren Namen, den Hazel in den Raum wirft, ist der von Michelle Hunziker. Hier könnte Hazel tatsächlich auf einer heißen Spur sein, denn Hunziker gilt mit ihrer sympathischen Art nach wie vor als eine der beliebtesten Schweizer TV-Persönlichkeiten.

Michelle Hunziker

Wie auch Hazel Brugger ist Michelle Hunziker in den deutschsprachigen Ländern seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs und spricht gut Englisch. In ihrem Fall kommen zudem auch weitere Sprachkenntnisse, wie Italienisch, dazu. Dadurch ist Michelle übrigens auch dem italienischen Fernsehpublikum bekannt. Sie moderierte bereits zwei Mal das Sanremo-Festival im italienischen TV und ist hier regelmäßig auch in der Sendung Striscia la notizia zu sehen. Auch mit ESC-2022-Moderator und Sänger Mika trat die Moderatorin bereits auf.

Im deutschen Fernsehen führte Michelle Hunziker durch zahlreiche große TV-Shows, wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder, an der Seite von Thomas Gottschalk, auch durch „Wetten, dass..?“. In jüngster Vergangenheit nahm Michelle, ähnlich wie Hazel Brugger, an der Amazon-Comedy-Show „LOL“ teil.

Das Management von Michelle Hunziker ließ bislang lediglich verlauten, dass es die Moderatorin noch nicht bezüglich des ESC 2025 kontaktieren konnte, da sie mitten in Proben stecke bzw. sich „im Studio“ befinde. Eine Absage ist das zumindest noch nicht und der Schweizer Rundfunk, zudem auch der deutschsprachige Sender SRF zählt, lässt es sich vermutlich nicht entgehen, sie zumindest anzufragen.

Weitere Spekulationen

Auch die ehemalige Miss Schweiz Christa Rigozzi wird als mögliche Moderations-Kandidatin gehandelt. Sie studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft und moderierte im Fernsehen unter anderem bereits die Castingshow „The Voice of Switzerland“. Ein weiterer weiblicher Geheimtipp könne Jennifer Bosshard sein. Sie verkündete in Malmö bereits die Schweizer Jurypunkte und ist eine bekannte TV-Persönlichkeit in der Schweiz.

Eine der wahrscheinlichsten Spekulationen, wenn es um den Moderations-Job geht, ist die um einen Mann: Sven Epiney moderiert in der Schweiz (fast) alles weg – und das zurecht. Der talentierte Host spricht Französisch, Englisch, Italienisch, Deutsch und die Berner bzw. Walliser Dialekte. Zudem ist Sven seit 2008 (!) der Schweizer ESC-Kommentator und auch durch die Moderation der letzten acht ESC-Vorentscheidungen in der Schweiz bereits im Thema.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Schweizer Fernsehen Epiney anfragen wird. Ein weiterer Mann, der bereits als potenzieller Moderator gehandelt wird, ist DJ Bobo. Dies wünschen sich zumindest einige Fans und auch Hazel Brugger nannte ihn in ihrem Podcast. DJ Bobo ist immer noch ein gefeierter Schweizer Musiker, der vor allem in den neunziger Jahren seine großen Erfolge feierte. 2007 nahm er sogar selbst am ESC teil, schaffte es damals allerdings nicht ins Finale.

Wen wünschst Du Dir als Moderator:in beim ESC 2025 in der Schweiz? Wer ist am ehesten geeignet für den Job? Lass uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren da.



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Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Die EBU hat nachträglich das Motto des ESC 2024 für die Geschichtsbücher abgeändert. Es lautet nun „United by Mobbing“. 😎

derjoppes
Mitglied
derjoppes
1 Jahr zuvor

Hoffe auf eine richtig dicke DJ Bobo Show als Interval Act!

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  derjoppes

Turn the night into a glory day
Stand up for the rules and pray

We can make it a better place
When we pray for freedom
It doesn’t matter what kind of race
When we pray for freedom

Rheez
Rheez
1 Jahr zuvor

Hazel wäre super 🙂

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Ist die Moderatorenrolle nicht so ungefähr das letzte, was in der Vorsaison verkündet wird? Warum also da jetzt schon ein Fass aufmachen?

Mir persönlich ist es furchtbar egal, wer das moderiert, weil es meistens doch in Vergessenheit gerät… da ist Petra Mede eine große Ausnahme, weil sie das bereits zum dritten Mal machen und in den Intervall-Acts eine herausragende eigene Rolle spielen durfte.

Ich hoffe, die Schweiz findet einen ganz eigenen Weg, den ESC zu gestalten und versucht nicht, die letzten Veranstaltungen zu kopieren.
Klar gibt es gewisse Traditionen, die man pflegen kann, aber letztendlich gibt es nur ein zwei Vorgaben, die erfüllt werden müssen:
ein bis zwei Halbfinals (wenn denn genügend Länder teilnehmen) und ein Finale.

Ob es einen türkisen Teppich gibt, eine Flaggenparade, singende Intervall-Acts oder eine Bühne mit LED’s… das bleibt in der Verantwortung des zuständigen Senders und darf von mir aus alles hinterfragt werden.
Weniger ist meiner Meinung nach mehr und auch günstiger… somit könnte man dann auch die nervigen Sponsoren reduzieren.
Der Fokus sollte wieder auf den Teilnehmern und deren Beiträgen liegen, das interessiert das internationale Publikum letzten Endes doch auch mehr als das ganze Drumherum, welches von Medien und Influencern aufgebauscht, verfälscht und verbreitet wird.

Ich hoffe auf eine innovative, originelle und außergewöhnliche Show, bei der der Veranstalter und die teilnehmenden Länder Fantasie und Originalität beweisen müssen… und sich nicht auf Backing-Vocals vom Band, ablenkenden LED-Screens und streitbarer Publicity verlassen können.
Erst dann wird nämlich sichtbar, was die Künstler wirklich können (müssen): Singen und Performen mit einem guten Lied.

Das bleibt aber wohl eher mein Wunschtraum, weil nicht mehr gefragt.
Oder vielleicht doch noch gefragt, wenn man sich die Ergebnisse der letzten Jahre anschaut… in den Votings sind dann doch noch die guten Stimmen und originellen Beiträge vorne… da fallen schlecht gesungene Lieder, sogenannte Spaßbeiträge und „Hupfdohlennummern“ nämlich immer mehr nach hinten.

Moderatoren? Die sollen einfach nur moderieren, sprich durch den Abend führen. Das ist in dem Moment deren Job. Ob sie den dann einfach sprechend, scherzend, singend oder tanzend erledigen, ist Zweitsache und somit ist letzten Endes egal, wer das macht… solange es professionell gemacht wird.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Da hast Du uns aber ganz sachlich wieder auf den Boden geholt. 🙂

Deinen Wünschen für den nächsten ESC mag ich mich komplett anschließen!

Allerdings möchte ich kurz anmerken, dass es doch einige Moderatorinnen und Moderatoren mehr gibt, die in die ESC-Geschichte eingegangen sind und nicht in Vergessenheit gerieten: Katie Boyle, Lill Lindfors, Desiree Nosbusch und Victor Lazlo, sowie Erika Vaals, Toto Cutugno und Marlene Charell. 😉

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Äähm… dann hab ich was verpasst. Desiree und Marlene hab ich noch in Erinnerung, an alle anderen kann ich mich nicht erinnern. 😕

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Allerdings möchte ich Dir zustimmen, dass es im Vorfeld nicht so entscheidend ist, wer den ESC moderiert.
Diese Perlen (jedweder Art) der Moderation haben sich ja meist an dem Abend herausgestellt und sind mir dann in Erinnerung geblieben.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Bitte nicht Ase Kleveland vergessen. Vielleicht in Erscheinung etwas streng, aber sehr souverän durch den Abend geführt. Überhaupt waren von 1984 bis 1987 die Hosts grandios.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Absolut !

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Stimmt, Frau Kleveland, die war auch sehr souverän. 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Stimmt: Die Jahre 1984 bis 1987 hatten großartige Moderatoren, aber, mit wenigen Ausnahmen, schlimme Lieder. 1984 bis 1986 hatten zudem ganz schlimme Siegertitel.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Ein hervorragender Kommentar, vielen Dank !

fdiwischek
Mitglied
fdiwischek
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Also einen ganz anderen ESC brauchen wir nicht erwarten, denn das Rad wird nicht jedes Jahr neu erfunden und ganz oft werden bewährte Dienstleister wieder herangezogen, z. B. in Sachen Bühnendesign. Vielleicht ist es sogar WIEDER „Florian Wieder“. Martin Österdahl wird mehrere Jahre dafür sorgen, dass bestimmte Abläufe gleich bleiben.
Und ich finde das auch gar nicht tragisch.
Wo fängt „Hopfdohlennummer“ an und wo hört sie auf? „Cha Cha Cha“ von Käärijä ist gleichzeitig ulkig und in der Darbietung sicher anspruchsvoll. Der ESC hat sich kontinuierlich dem Zeitgeist angenährt.Heute kommt es eben nicht nur auf Gesang und Komposition an, sondern zu großen Teilen auch auf das Visuelle, die Animationen, die Kameraführung, die Performance, das Marketing vorab… Und in Sachen Musik muss man sich nur mal Shows aus den 80ern bis 90ern ansehen und anhören, wie „modern“ das nun geworden ist. Ich bin eigentlich Fan von Melodien und Harmonien, daher löst die eine oder andere „stumpfe“ Nummer bei mir wenig aus. Aber dennoch habe ich am ESC in der aktuellen Machart eigentlich immer meine Freude.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  fdiwischek

Dennoch ist festzustellen, daß der „künstlerische Wert“ der Beiträge wieder mehr geschätzt wird und sowohl nackte Haut als auch purer Trash zumindest dieses Jahr nicht mehr so angesagt waren. In beiderlei Hinsicht erfreulich, es geht doch.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Da stimme ich Dir beinahe vollständig zu. Außerdem wünsche ich mir noch weniger Geschrei von den Moderatoren und keinen eingespielten Applaus vom Band. Weniger Fake und mehr Substanz, bitte!

Michael
Michael
1 Jahr zuvor

Bitte nicht diese Typen von Spitzer und seine Frau Hazel die sind die schlimmsten überhaupt! Die können nur Hetzen und falsche Aussagen tätigen! Haben mir ihren Aktionen fast einen in den Selbstmord getrieben ect. das geht gar nicht! Sowas darf keine große Bühne bekommen.

Mir wären für den ESC dann doch lieber Leute wie DJ Bobo, Beatrice Egli, Stefanie Heinzmann, Frocine Jordi, Luca Hänni schon was lieber.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Selbstmordversuch wegen irgendwelcher TV-Leute? Drama Queen.

Matt
Matt
1 Jahr zuvor

Und was wäre, wenn sie Celine Dion verpflichten? Sei es für die Moderation oder als Interval Act. 🫣❤️😂

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Matt

Celine Dion hat gesundheitliche Probleme:

https://www.zdf.de/nachrichten-sendungen/hallo-deutschland/celine-dion-dokumentarfilm-krankheit-104.html

Sie denkt über einen Abschied von der Bühne nach.

M.Ba.
M.Ba.
1 Jahr zuvor

Für mich wäre Livio Chistell der Moderator der romanischen Nachrichten der beste Moderator.

Cédric
Cédric
1 Jahr zuvor

Ich denke das Michelle Hunziker und Sven Epiney die besten Chancen haben.