Griechenlands Beitrag für den ESC 2022: „Die Together“ von Amanda Tenfjord

Der griechische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin heißt „Die Together“. Das wurde heute in der Sendung „Studio 4“ auf ERT bekanntgegeben. Dass die griechisch-norwegische Sängerin Amanda Tenfjord Griechenland in diesem Jahr beim ESC vertreten würde, war bereits seit Dezember klar.

Amanda Tenfjord ist 25 Jahre alt, wurde als Amanda Klara Georgiadis geboren und lebt derzeit in Norwegen. Sie ist die Tochter eines Griechen und einer Norwegerin, wurde in Griechenland geboren und verbrachte dort ihre ersten drei Lebensjahre. Ihr Künstlername Amanda Tenfjord lässt sich auf den Ort Tennfjord in Norwegen zurückführen, wohin sie in jungen Jahren mit ihrer Familie zog. Während ihres Medizinstudiums in Trondheim wurde sie von einer Plattenfirma entdeckt und unter Vertrag genommen. Einen musikalischen Vorgeschmack kann man bereits mit ihrer EP „First Impression“ gewinnen. Ihr in Norwegen bisher erfolgreichster Song ist „Then I Fell In Love“. Ihr Song „Troubled Water“ wurde zudem als Soundtrack in der Netflix-Serie Spinning Out verwendet.

„Die Together“ wurde aus etwa 40 eingereichten Beiträgen intern für den ESC ausgewählt. Bei dem Lied handelt es sich um eine sehr getragene Ballade, die streckenweise sehr sparsam instrumentiert ist. Die erste Strophe und der erste Refrain sind sogar nahezu a cappella. Dafür kommt im weiteren dann eine umso opulentere Orchesterbegleitung dazu. Es wird interessant sein zu sehen, wie Amanda und die griechische Delegation diesen Beitrag auf die Bühne bringen.

ESC-Barometer

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110 Kommentare

  1. Griechenland: Enttäuschung Großbritannien: starke Strophen, nervig-schwacher Refrain Belgien: gefällt mir überhaupt nicht.

    Wann kommt denn mal ein Hammersong? Also bisher ist das Jahr echt schwach besetzt 😔 Unendlich viele midtempo-nummern mit weinerlichem Gesang und dahinplätscherndem Singsang🙄

    Von der riesigen Welle von Rocksongs, die nach Maneskin vorausgesagt wurde, ist hingegen nicht mehr als eine Pfütze geblieben.

    Der beste Rock-Track aus Australien hat ja leider die Jury verhindert 🤧

    Einzig positiver Aspekt: Maliks Beitrag gewinnt bei der schwachen Konkurrenz immer mehr an Charme.

    Jetzt weiß ich zudem auch, warum die deutsche Jury „Pump it“ aussortiert hat. Bei der europäischen Konkurrenz wäre die Gefahr wirklich real gewesen, das Ding tatsächlich zu gewinnen 😉

  2. Habe „gefällt mir gut“ geklickt ….obwohl das Lied 1.35 min braucht, damit es aus dem Quark kommt …..aber danach ist das schon echt gut.

    • Du hast deine Ansprüche was gute ESC-Songs angeht auch schon weit zurückgestellt. Früher hättest Du ein Lied, dass bei 1:35 min. aus dem Quark kommt nicht mit „gefällt mir gut“ bewertet.

  3. Bin etwas ratlos. Eigentlich müsste es mich gefallen.
    Den ersten Hören habe ich gedacht, wenn sie die erste Minute verkackt, ist das ein sichere Semifinale aus. Dann hab ich mich Liveauftritte von ihr angeguckt und festgestellt sie kann live singen. Aber irgendwas fehlt, weil eigentlich ist das genau meine Musik. Genau das gleiche Problem hab ich bei Australien, Polen und der Schweiz. Bei Belgien und Großbritannien ist das genau andersrum, die beiden haben gleich gezündet bei mir.
    Schauen was es wird!

    Hab mit solala abgestimmt.

  4. Als Österreicher kann ich mich wenigstens ein bisschen über die vielen schwachen Balladen und Mid-Tempos freuen, da Österreich einen richtig geilen Dance-Song am Start hat. Aber am ESC Abend wird es schon ein wenig langweilig werden, fürchte ich.

  5. Ist leider auch nicht der große Wurf.

    Die erste Hälfte gefällt mir gar nicht weil ihre Stimme so verfremdet wird, danach wird es besser, der Song aber kommt nicht wirklich aus dem Quark und ist halt nur eine durchschnittliche Popballade.

    Reicht aber noch für „so la la“.

  6. Wow, was für ein schönes…Video.😉
    Ach so, das sieht man nicht in Turin… hm, also den Song finde ich eher langweilig, kommt über ein „so la la“ nicht hinaus.

  7. Schwermütig, ohne dass mich der Song irgendwie emotional berührt. Und die Stimmfarbe ist leider auch nicht so meins. Komposition ist auch nix Besonderes. Danach muss ich erstmal was Fröhliches a la Norwegen oder so was traurig Schönes wie bei Maro „Saudade, saudade“ ❤️ hören.

    • Ich kann Dir nur zustimmen…. die Norweger müssen in diesem Jahr mehrfach auftreten, nach jeder schwermütigen Ballade einmal,, damit sich unser angespannten Nerven erholen können, das wäre dann so 10-12x …. und sie hätten den Sieg sicher 🙂

  8. Nöö, jetzt ist mal genug der Balladen. Der Song kommt nicht wirklich aus dem Quark und fällt deutlich gegen die guten Balladen aus Belgien und UK ab. Die Stimme klingt gut, aber die Betonung klingt zu sehr nach Skandinavien, was zwar aufgrund der Herkunft der Sängerin nicht verwundert, allerdings bei einem griechischen Beitrag etwas befremdlich klingt. Erst mal 5,5 von 10 Punkten und hinteres Mittelfeld.

  9. Den Anfang bekommen sie doch live nie und nimmer so hin (ich denke da mit Grausen an die Vocoder-Effekte in San Remo, hoffentlich wird es nicht so schlimm!).
    Der Song ist eigentlich ganz nett und ich mag auch eigentlich solche modernen Balladenkonzepte, das hier berührt mich allerdings Null. Vielmehr noch: Es fühlt sich irgendwie aseptisch an. In Verbindung mit dem Titel denke ich da direkt an einen weißen Raum und Menschen in Seuchenschutzanzügen à la Ebola. Ich glaube nicht, dass Amanda das bezwecken wollte.

  10. Welches Land soll sie noch mal vertreten? Griechenland? Komisch, wenn nicht „Griechenland“ drauf stehen würde, hätte ich es nicht gemerkt. Außerdem finde ich „Die Together“ in der heutigen Zeit, schon eine sehr makabre Auswahl für einen Songtitel. Um es freundlich zu sagen. Schon wieder so ne 08/15-Ballade ohne irgendein Alleinstellungsmerkmal. Ach ja, auch sehr radiofreundlich.

  11. Die Together klingt wie direkt für meinen Mix der Woche produziert und das meine ich am besten Sinne! Ich habe mich seitdem Amanda als Künstlerin bekannt gegeben wurde auf das Erscheinen gefreut und meine Erwartungen wurden sogar noch etwas übertroffen, der Song ist ein Richtiges Brett und hat in mir auch eine ganz starke emotionale Reaktion ausgelöst! Der Anfang erinnert mit dem Vocodereffekten an Halt mich Fest von Madeline Juno (Der beste Deutschsprachige Popsong überhaupt and that’s a hill I’ll die on), hinten raus zieht’s dann nochmal richtig an. Die Together steht neben De Diepte und Brividi ganz oben in meiner Rangliste, hier sind wir aber schon beim großen Problem: Ich befürchte dass das in Turin entweder nicht funktionieren wird oder gegenüber den ESC-tauglicheren, aber ähnlichen Songs aus NL und IT (und SE wenn Cornelia Jakobs am Sonntag gewinnt) untertauchen wird. Skandinavisch/Britischer Depri-Indie mag zwar derzeit mein Lieblingsgenre sein, ist aber wohl weder das massenkompatibelste noch das beste für die ESC-Bühne. Da muss ich dann aber wohl im Mai durch, für die top 10 meiner meistgespielten Songs 2022 ist Die Together aber schon mehr oder weniger gesetzt.

  12. Endlich mal wieder ein Beitrag aus Hellas, der mir gefällt. Mystisch-düster, zudem wirkt Frau Tjenford auch sehr professionell. Etwas verwirrt bin ich über den plötzlichen Schluß. Sehe ich derzeit klar im FInale, zudem gibt es auch „richitg griechische Klänge“ aus Zypern. Daumen hoch und 9 von 12 Punkten, von den Balladen finde ich Italien und die Niederlande stärker.

    Über Australien ärgere ich mich immer noch. „Dreamer“ wäre ein Hammerbeitrag gewesen (immerhin wurde ich durch GB ein wenig getröstet….)

    • Ich kann man nicht über den Jahrgang beschweren. Durchaus vielfaltig und es gibt genügend Beiträge in Landessprache (Ok, es hätten noch ein paar mehr sein können….).

      Einige Fehlentscheidungen (Australien, Malta, Kroatien) konnten kompensiert werden.

      1. Frankreich 12/12
      2. Niederlande 11,5/12
      GB 11,5/12
      4. Italien 11/12
      5. Serbien 10,5/12
      6. Ukraine 10/12
      7. Litauen 9,5/12
      8. Griechenland 9/12
      Norwegen 9/12
      10. Estland 8,5/12
      11. Tschechien 8/12
      Zypern 8/12

  13. Am Anfang ist es ziemlich lange a cappella, dann setzt das Mischpult ein. Interessanter Songaufbau, finde ich,

  14. Amanda Tjenford klingt im ersten Moment nicht wirklich griechisch für mich. Stammt sie aus einem Nordeuropäischen Land, und hat lediglich griechische Wurzeln? Ist sie überhaupt in Griechenland bekannt?

      • Danke. Sie hat immerhin einen griechischen Vater. Na das muss als Bezug zu Griechenland na dann auch reichen. ich bin mir absolut sicher, die griechischen ESC-Fans sind mit der Auswahl des griechischen Senders, bestimmt sehr zufrieden, wenn man bedenkt wie groß die Verbindung von der Künstlerin zu dem Land, das sie vertritt, doch ist. Sie hat bestimmt auch schon mal Moussaka gegessen.

  15. Joa, gute Nummer. Die erste Strophe wird den Auftritt hervorstechen lassen. Hatte aber insgesamt doch noch mal mehr erwartet.

    Andere Frage: Bin ich der Einzige, der findet, dass sie ein Bisschen wie Lorde aussieht?

    • Und ich frage mich, ob ich der Einzige bin, der es befremdlich findet, das die Künstlerin die Griechenland vertritt, relativ wenig Verbindungen zu Griechenland hat, bis auf die Tatsache das ihr Vater Grieche ist. Sie wohnt noch nicht mal in Griechenland sondern in Norwegen. Für Deutschland sind natürlich auch schon ausländische Staatsbürger gestartet, aber die hatten mehr Verbindungen zu Deutschland als Frau Stenfjord zu Griechenland.

      • Ach komm wir leben im Jahr 2022 da muss das doch nicht mehr befremdlich sein. Luxemburg hat fast immer „Ausländer“ geschickt. Die Schweiz hat mit einer Kanadierin gewonnen. Ich weiß was du meinst aber das sollte keine Priorität haben. Es gibt auch keine Regel die das Vorschreibt

      • Manche verstehen immer noch nicht, dass das eine TV-Show ist und die beteiligten Anstalten Künstler nach ihrem Gutdünken auswählen. Das hat nichts mit einem Länderwettstreit wie bei der Olympiade (aber im Grunde soll es das auch dort nicht sein) zu tun, daher ist es unerheblich, woher die Künstler kommen.
        Es wird zwar immer so getan, als wäre der Grundgedanke des ESC eine völkerverbindende Sache gewesen, letztlich war es aber viel profaner, man hatte die EBU gegründet und mit der Könung von Lissy den ersten großen Ertfolg gelandet. Danach suchte man Formate, bei denen alle beteligten Rundfunkanstalten mitmachen konnten und so kam man auf den ESC. Davor hatte man auch schon mit der Direktübertragung von Live-Musik experimentiert, aber der richtige Kick kam erst durch den Wettbewerb, der der ESC nunmal ist.

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