Live-Blog Finale „Eurovizija.LT 2026“ in Litauen

Atikin – Foto: LRT

Nach fünf langen Wochen ist es endlich soweit: Das Finale der litauischen Vorentscheidung Eurovizija.LT 2026 steht an. Aus den ursprünglich 40 Beiträgen sind in fünf Vorrunden und einer Wildcard-Abstimmung nun elf Finalist*innen geworden. Eine*r von ihnen darf Litauen beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Als Euer Favorit geht Atikin (Aufmacherbild) ins Rennen. Wir begleiten das Finale mit einem Live-Blog.

In den Vorrunden sind jeweils acht Beiträge vorgestellt wurden. Die Jury und die Zuschauer*innen haben dann die gemeinsamen zwei Favorit*innen direkt ins Finale geschickt. So kamen über die fünf Vorrunden zehn Acts zusammen. Nach der fünften Vorrunde konnten Interessierte dann im Rahmen einer Online-Abstimmung über die fünf Drittplatzierten entscheiden. Hier setzte sich Nøra Blu mit „Hold My Own“ durch. Sie ist damit der elfte Beitrag im Finale.

Während die Auftritte der Acts für die Vorrunden vorher aufgezeichnet wurden, werden im Rahmen des Finale alle live in Vilnius auftreten. Wie die Sendungen zuvor wird auch das Finale von Gabrielė Martirosian, Eglė Kernagytė-Dambrauskė und Rimvydas Černiauskas moderiert. Gabrielė ist eine langjährige Moderatorin der Show, Rimvydas kehrt nach seinem Debüt 2025 zurück. Eglė ist in diesem Jahr zum ersten Mal als Host dabei.

Auch beim Finale setzt sich das Ergebnis aus der Wertung der Jury und dem Televoting zusammen. In den Vorrunden konnte beide Gruppen 3 bis 12 Punkte vergeben, die dann zusammengezählt wurden. Da im Finale drei Beiträge mehr antreten als in den Vorrunden, kann dieses Mal jeweils der volle Punktesatz vergeben werden.

Hier ist die Startreihenfolge für das Finale von Eurovizija.LT 2026

  1. Rugilė – Ikona Žemaitė

  2. Walls of Water – Unshakable

  3. Lion Ceccah – Sólo quiero más

  4. Nøra Blu – Hold My Own

  5. Noy – Stand Up

  6. Atikin – Deganti žemelė

  7. SHWR – Contact!

  8. Vilnius Voices – Grįšim

  9. Lolita Zero – Salve in meum mundum

  10. Paulė – Sako

  11. Black Biceps – Let Me Cook

In unserer Abstimmung über die elf Acts führt knapp Atikin vor Lion Ceccah. Etwas deutlicher dahinter folgen SHWR, Rugilė und Nøra Blu. Die geringsten Chancen haben Paulė und Noy – zumindest wenn es nach Euch geht. Mal schauen, wie das die Litauer*innen sehen.

Der LRT überträgt Eurovizija.LT 2026 am heutigen Freitag ab 18:0o Uhr (mitteleuropäischer Zeit). Planmäßig soll die Show bis 20:30 Uhr gehen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders oder auf YouTube. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Blog kommentieren.

Labas vakaras aus Hamburg und herzlich Willkommen zum Finale von Eurovizija.LT 2026! In den Nachrichten wird gerade schon einmal über den Vorentscheid berichtet – und dass es Gegendemonstrationen mit Palästina-Fahnen gibt. Irgendwie kommt mir das noch so unwirklich vor – ein nationales Finale am Freitag, 18 Uhr (ja, 19 Uhr Ortszeit). Aber geplant ist es ja auch für 2,5 Stunden – fast so lange wie Das deutsche Finale 2026 morgen.

Und los geht’s. Der Vorspann läuft. Katarsis und ein Chor stehen in ihren ESC-Outfits auf der Bühne und singen „Tavo akys“. Die Bühne ist düster wie immer bei der Nummer. In der Halle in Vilnius sitzt viel junges Volk. Die Moderator*innen begrüßen die Zuschauer*innen. Wir Internationalen werden auch auf Englisch adressiert. Oh, ein Vote kostet 90 Euro-Cent. Da ist es ja be uns richtig günstig.

Die Fachjury wird vorgestellt, in der auch Katarsis-Sänger Lukas ist.

Jury Eurovizija.LT 2026 – Screenshot: LRT.LT

Um 18:11 Uhr wird der erste Beitrag angekündigt. Es folgt der erste Vorstellungsfilm. Und um 18:14 Uhr beginnt die erste Nummer.

1. Rugilė – Ikona Žemaitė

Die Sängerin steht im bekannten Outfit und mit Kopftuch auf der Bühne. Ihre Stimme klingt nicht sehr sicher. Mit dem einsetzenden Beat wird’s etwas besser. Es ist dann auch sofort Action auf der Bühne mit Bandmitgliedern, Tänzern und einem wilden Backdrop. Die Strophen sind da geradezu entspannend zurückgenommen. Das soll ja alles Cross-over sein. Dafür geht die Melodie schon in den Kopf. Aber beim ESC könnte das nicht viel reißen. Der Dancebreak mit Sonnenbrille und Kopftuch in der Hand erinnert etwas an Aly Ryan.

4 Punkte

Beim Gang von der Bühne werden Rugilė und Band von einer der Moderator*innen abgefangen und interviewt. Das halte ich für überflüssig.

Ich spüre, wie sich eine Müdigkeit bei mir breit macht. Die Woche war nicht ganz ohne – und das Mega-Ende kommt ja erst noch morgen. Also, jetzt im Stehen vom höhenverstellbaren Schreibtisch.

2. Walls of Water – Unshakable

Band-Situation. Das würde super in die ARD-Vorstellung einer erfolgreichen ESC-Performance passen. Die Musiker haben sichtbar Spaß. Der männliche Sänger ist hochmotiviert – und sieht ganz gut aus. Die Stimme hält da nicht ganz mit. Das kann die weibliche Sängerin nur bedingt auffangen. Ganz schön jazzig, so ein bisschen. Also Rock-Jazz-Funk. Im Hintergrund wird der Text eingeblendet. Kann man machen, ich weiß trotzdem nicht genau, worum es geht. Muss ich hoffentlich auch nicht – die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Band in Wien wiedersehe, halte ich für gering. Oh, Trompetensolo.

2 Punkte

3. Lion Ceccah – Sólo quiero más

Ich will vorwegschicken, dass ich es liebe, dass die Litauer wissen, dass es beim ESC nicht um Authentizität geht. Sondern es gilt: Mehr ist mehr. Und man muss auch visuell in Erinnerung bleiben (wollen). That being said: Lion Ceccah ist mit Freude und Anlauf in den Glitzertopf gesprungen. Toll! Ui, nach dem Auftakt in der schwarzen Kutte bekommen wir zum Refrain einen Classic-Pop-Schlager mit Bumms und Sprachgemisch. Da wird ein Untertitel eingeblendet – allerdings auf Litauisch. Sei’s drum. Ist da gerade der Mantel in sich zusammengefallen? Also, das nenne ich mal dramatisch. Wenn es eine Bühne auf der Welt für so eine Nummer gibt, dann ist es beim ESC.

8 Punkte

4. Nøra Blu – Hold My Own

Weiter geht es mit der Wildcard, also der Drittplatzierten, die sich in einem Online-Voting noch fürs Finale qualifiziert hat. Sie beginnt auf dem Boden liegend. Alles ist schwarz und blau. Die Stimme ist interessant, auch wenn am Anfang die Sprache nicht eindeutig zu erkennen ist. Ok, es ist Englisch. Nøra erhebt sich. Von der Melodieführung her das zugänglichste Lied bisher. Der Refrain klingt wie ein Mello-Refusal, den dann Aserbaidschan verwertet hat. Oh, ein Rhythmuswechsel in der zweiten Strophe. Hätte ich jetzt nicht gebraucht. Das Lied würde auch im zeitgenössischen Radio durchgehen, vielleicht ohne das Euro-Disko-Finale.

6 Punkte

Ich lese gerade Eure Kommentare: Stimmt, die nebelwandige Badewanne ist weg. Habe ich jetzt nicht vermisst. Ihre Haare haben aber weiter einen Wet-Look.

5. Noy – Stand Up

Oh, wieder Ganzkörperglitter – zumindest auf dem Backdrop. Der Sänger singt die Hintergrundwand an und wendet uns den Rücken zu. Er selber ist komplett schwarz gekleidet. Kann man machen, ist aber langweilig. Die Stimme wirkt auf mich etwas quäckig. Und ich habe bisher noch nicht das Gesicht des Sängers gesehen. Ah, da ist es im roten Neonlicht. Der Sound ist langsam und elektronisch. Oh je, da ist jetzt die zweite Strophe – auch mal wieder ganz anders. Och nö. „Stand Up“ sollen ich machen – tue ich aber doch schon, damit ich nicht so müde werde.

3 gelangweilte Punkte

6. Atikin – Deganti žemelė

Jetzt kommt Euer Favorit! Folkloristischer Auftakt mit einer Zitter und Frauengesang. Sonnig beschienene Felsen. Der Beat nimmt zu – und schon wird … gerappt? Oh, Atikin hat anständig Energie. Und der Gesang des weiblichen Trios passt da gut drauf. Das ist ein gelungenes Mesh-up von Folk und Moderne. Objekt richtig gut gemacht, aber gar nicht meins. Ich kann die Liedteile nicht auseinanderhalten. Es ist auch etwas redundant. Erwähnte ich, dass Atikin Ausstrahlung hat? Oh, krasser Schrei von ihm. Gut! Die Lumpen von den Frauen gefallen mir nicht so. Die Nummer ist wirklich nicht mein Geschmack, aber ganz sicher was für den ESC.

7 Punkte

Viel Applaus.

Ich denke gerade an den österreichischen Vorentscheid zurück und an den deutschen Vorentscheid morgen. Warum gibt es solche Beiträge nicht bei uns?

Werbepause – vor allem mit Programmhinweisen.

7. SHWR – Contact!

Ein weiterer Fanfavorit. Die Bühne wird von unten beleuchtet. Die Gruppe steht im Nebel in einem Kreis. Die Outfits mit weinrot und schwarz sind sehr Nummer sich. Oh, schöne Idee mit der Fischaugen-Kamera – manchmal ist das gute so einfach. Ich stelle fest, dass die Lampen im Kreis die Dynamik der Gruppe ziemlich ausbremst. Schöner Einsatz von Licht unter Hintergrund. Es wird ein bisschen Elektro-rockig. Kann man machen, auch wenn ich es nicht brauche. Und die wechseln auch zwischen den Sprachen, wie es ihnen gerade passt. In der ruhigen Brücke habe ich kurz Nachrichten gecheckt, das Finale holt mich kraftvoll zurück.

5 Punkte

8. Vilnius Voices – Grįšim

Jetzt wird’s ruhig. Die Sänger*innen stehen mit den Rücken zueinander im Kreis und tragen lustige Outfits, also so wie anonyme Personen. Alles ist sehr ruhig und harmonisch. Die musikalische Begleitung fällt kaum auf. Die Sänger*innen bewegen sich. Irgendwie singt jeder für sich, obwohl sie so dich beieinander stehen. Und da ist noch ein 3D-Effekt. Lösen sich die Klamotten auf oder werden die Pupse visualisiert? Sehr harmonisch mit vergleichsweise dramatischem Finale – soweit das bei solchen Voices geht. Kann man sich anschauen, aber beim ESC? Das wäre nichts.

5 Punkte

9. Lolita Zero – Salve in meum mundum

Ikonisches Outfit! Und schöner Schachtrichter im Hintergrund. Der Gesang ist halt … mäßig. Aber Lolita weiß natürlich zu spielen. Und zum Refrain ist sie verdreifacht – und gemeinsam machen sie lustige Effekte. Das sieht richtig gut aus. Der Beat ist eher Midtempo und weiß nichts so richtig mit sich anzufangen. Feel my heartbeat – war das nicht der ESC-Slogen von Düsseldorf? Also, der Song kann nichts. Stimmlich auch eher mäßig. Visuell natürlich 1a, aber noch auf Kleinstadt-Niveau. Da müsste zum ESC richtig eine Schippe draufgelegt werden. Da ist Potenzial.

6 Punkte

10. Paulė – Sako

Paule heißt er, ist Bademeister. Oder so. Naja, ist eine Paula. Auch wieder viel schwarz-blau-weiß – man könnte denken, man wäre in Estland. Leicht treibender Elektro-Beat, der sich aber nicht wirklich aufbaut bzw. eine mögliche Melodie versteckt. Die sängerin trägt einen weißen Hosenanzug mit Glitzersteinen. Ist ok, aber nicht sehr aufregend. Dramatisches Flackerlich und dann langer Schreigesang. Das ist ok, aber nicht wirklich überzeugend – zumindest holt es mich nicht ab. Eine Melodie zum Mitsingen fehlt mir immer noch, auch wenn sich manche Sachen ständig wiederholen. Bin trotz netter Lichteffekte gelangweilt. Schöner Schatteneffekt zum Schluss.

5 Punkte

Ich freue mich ja, dass Ihr in Euren Kommentaren ähnliche Dinge bemängelt wie ich. Da fühlt man sich nicht so allein allein.

11. Black Biceps – Let Me Cook

So, letzter Beitrag. Ist das das letzte Abendmal? Auf jeden Fall gibt’s einen Aperitiv und Bratwurst. We are united by food – das ist doch mal eine Aussage. Und wenn jemand anbietet, dass er kochen will, habe ich nichts dagegen. Im Hintergrund läuft die Uhr, wie lange der Song noch läuft. Das ist also was man landläufig Avantgarde nennt? Also, die Outfits sind ganz hübsch – für die Küche. Die Choreo gefällt mir auch. Aber der Song und der Gesang? WTF? Zum Dessert noch ein Akkordeon. Nee, lieber ne Crème Brûlée. Ok, zum Techno-Schnapps bin ich auch dabei. Nee, wirklich. Das ist nicht lustig.

4 Punkte

Das war’s dann schon. Puh, das wird schwer. Lion Ceccah fand ich am besten, auch wenn ich mich nicht an die Melodie erinnern kann. Bei der Jury müsste eigentlich Atikin gut ankommen – wenn es einen gerechten ESC-Gott gibt. Einer der beiden Acts wäre für mich ok.

Aber das ging doch jetzt alles schneller als gedacht. Dann geht’s jetzt mal an den Kühlschrank. Der letzte Song hat durstig gemacht und ein Crémant für den Creislauf – da kann doch keiner was sagen.

OMG – jetzt im Schnelldurchlauf hat mir Nøra Blu mit „Hold My Own“ am besten gefallen. Aber generell besser geeignet ist Atikin.

Es ist ja eine große Meldung in Litauen, dass Vaidotas Valiukevičius von The Roop in der Jury in Deutschland ist. Sie schauen dann weiter durch Europa auf Lieder, die schon feststehen, wie „Dancing on the Ice“ und „Tanzschein“.

Und da ist Aidan. Malta wählt doch nur so früh seinen Beitrag, damit der dortige Vertreter einen lustigen Trip durch Europa machen kann. Jetzt also Vilnius.

So – und damit ist auch das Voting schon vorbei. Das geht doch fix. Andererseits bin ich hier ja auch schon zweieinhalb Stunden am tickern. Pausenact: Frau im Ganzkörperanzug tanzt zu Lauten aus dem Weltall – und dann wird’s richtig schön. Ich habe den Namen der Interpretin verpasst. Aber auf Anhieb würde ich sagen: guter Song, Top-Ausstrahlung. Ok, sie spielt ein Medley. Naja, nicht so überraschend.

So, aufwachen! Es geht weiter! Es wurde Sanremo gesagt. Ok, ein Einspieler: 70 Jahre ESC. Sie haben mit Lys Assia angefangen und dankenswerterweise bei Udo Jürgens aufgehört. Das hätte sonst noch bis Mitternacht gedauert.

So, erste Wertung, ich weiß nur noch nicht, von wem. Aber SHWR ganz vorn? Und Atikin nur 2 Punkte?!

Jetzt kommen andere Punkte dazu… Noy bleibt bei 0 Punkten. Das ist nicht wirklich übersichtlich. Atikin bekommt da 8 Punkte und rückt vor. Aber gewinnen wird er nicht. SHWR liegt halt vor ihm – und die haben die Punkte noch nicht erhalten. Ok, die Black Bicepts ziehen kurz vorbei auf 12 Punkte. Ach cool, Nora Blu hat 14 Punkte zusammen – sie war die Wildcard!

Es ist spannend. Es kann Lion Ceccah noch werden oder SWHR – denn die 10 und 12 Punkte sind noch offen. Wir haben also Punktgleichstand. Und damit hat Lion Ceccah gewonnen, weil er vom Publikum die 12 Punkte bekommen hat

Und Lino Ceccah hat mehr als doppelt so viele Stimmen vom Publikum erhalten als SHWR – also ein sehr verdienter Sieger! Er macht sich fertig, um noch einmal aufzutreten.

Damit endet der Live-Blog. Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend – vielleicht ja mit Sanremo. Ansonsten erholt Euch gut vor dem Super-Samstag! Und schaut am Sonntag um 18 Uhr beim ESC kompakt LIVE rein, wenn wir den deutschen ESC-Beitrag besprechen. Den litauischen und die weiteren internationalen Titel besprechen wir am Montag um 19 Uhr.

Diese Beiträge zu Eurovizija.LT 2026 sind bereits erschienen:



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722 Comments
Nils
Nils
3 Monate zuvor

Die ruhigen Teile bei Lion Ceccah gefallen mir ganz gut. Beim Refrain und der zweiten Strophe verliert er mich.

Last edited 3 Monate zuvor by Nils
Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Lion Ceccah solide Nummer, fand ihn aber letztes Jahr besser. Interessant Inszenierung

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor

nr.3 keine wertung wegen ähm befangenheit. 🐰
das werk samt staging ist mir aber zu „verkunstet“.🫥

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

Lion Ceccah: 9/10

KarinM
KarinM
3 Monate zuvor

Rugile 02 von 10
Walls of Water 03 von 10, Stimme der Frau am Anfang unschön
Lion 05 von 10, bisschen konfus, Stimme klasse

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

03) Lion Ceccah

Gefällt mir deutlich besser als im letzten Jahr. Möchte bitte auch diesen überdimensionalen Mantel haben. 🙂 Frage mich ja, wie lange er in der Maske gebraucht hat…
Irgendwie finde ich das alles sehr spannend, weil es eben extrem eigenständig ist, aus der Masse heraussticht und sehr viel künstlerischen Appeal hat. Er singt auch extrem stark. Musikalisch dürfte gerne noch etwas mehr passieren für meinen Geschmack.

6,5/12

Amion
Amion
3 Monate zuvor

Lion Checcah

Schade der ruhige Anfang war so schön , dann kommt der Refrain und es driftet in die Belanglosigkeit ab und klingt nach Mittelmäßigkeit.

5/10p

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Lion Ceccah war letztes Jahr schon im Finale des litauischen Vorentscheides und wurde Zweiter im Superfinale. Heute Abend mit silbernem Gesicht und silbernen Händen. Dazu ein trilingualer Song (Litauisch, Englisch und Spanisch). Gesanglich und optisch war das ein guter Auftritt. Könnte heute Abend in den Top Drei landen.

tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

Sein Styling und die Inszenierung sind schon ganz großes Kino. Der Song ist auch nicht schlecht, zählt aber auch nicht zu meinen Favoriten.

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

So, wir kommen zum (größten?) Favoriten im heutigen Rennen. Bei mir hallt immer seine schlimme Nummer vom letzten Jahr nach und dass er nicht so weit vom Sieg entfernt war. Zum Glück ist sein diesjähriger Vorschlag deutlich besser.
Das ist schon eine sehr runde Inszenierung, die funktioniert, obwohl jetzt nicht zu viel passiert. Maximales Drama, was er präsentiert, aber das macht er gut. Hm. Ich denke, er wird siegen, und dafür wird das Juryvoting im Zweifel ausreichen. Und das wäre, ehrlich gesagt, nicht unverdient.

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

Ach, mein Kritikpunkt ist das Ende. Ich finde, da fehlt noch irgendwie etwas zum Abschluss. Das Lied hört einfach auf, und ich finde, das passt nicht ganz so gut.

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

Ist das der größte Favorit? Dachte eher, SHWR soll das sein…

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Ich würde sagen, dass es (laut litauischen Umfragen) Lion Ceccah ist, gefolgt von SHWR und Atikin. Ich glaube aber auch, dass alle drei noch Chancen haben (Atikin wohl die geringsten).

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

bezogen auf indie kann sich SHWR nicht mit katarsis messen. 🐰

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

das kann dann aber nur eine neue jury wuppen. 🫥
im semi war er jurydritter glaube ich.

Last edited 3 Monate zuvor by lasse braun 🏴‍☠️
RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor

Also entweder kommt er nach Wien oder auf meine SCC Liste. Dasselbe gilt für Atikin.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor

Gesanglich top, und diesmal ist der Umhang auch so zusammengefallen, wie er sollte. Nur leider habe ich keine Ahnung worum es geht und von der Melodie bleibt auch nicht wirklich was hängen. Dennoch gebe ich für diesen künstlerischen Song 08/12 Punkten.

SvenEsc
SvenEsc
3 Monate zuvor

3.

Gefällt mir wirklich sehr gut , dramatisch , gut gesungen und was anderes 🙂
Roboterbewegung kann er auch , könnte man so ähnlich nach Wien schicken.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor

Lion Ceccah- ja, er sticht natürlich irgendwie heraus, Stimme ist auch ganz gut, aber der Song so rein von der Melodie kriegt mich nicht so.

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Nr.3
DAS war mal eine Performance, wow. Lion Ceccah hat definitiv nochmal am Auftritt gearbeitet und der Moment, in dem der Mantel in sich zusammen gefallen ist, war echt ein Hingucker. Stimmlich kann man da auch kaum etwas bemängeln.
Wäre ein sehr cooler und würdiger Avantgarde-Beitrag für Litauen meiner Meinung nach.

Quintus
Mitglied
Quintus
3 Monate zuvor

Lions Gesang hat mir im Halbfinale besser gefallen. Heute wollte er zu viel. An seiner deutschen Aussprache muss er auch noch arbeiten 😀

KarinM
KarinM
3 Monate zuvor
Reply to  Quintus

englisch, okay,
aber deutsch?

Quintus
Mitglied
Quintus
3 Monate zuvor
Reply to  KarinM

Gegen Ende singt er auch eine Zeile auf Deutsch. Ist aber sehr schwierig zu verstehen wegen seiner ungenauen Aussprache.

ALMA.gique
ALMA.gique
3 Monate zuvor

Lion Ceccah – Sólo quiero más: Mir gefällt es gut auch wenn es ganz schön verkopft ist. Aber zumindest wird einem hier viel geboten und Lion singt wirklich auch sehr gut. Ich denke, dass wird ziemlich weit vorn landen.

Hätte beim ESC ganz gute Chancen, weil es da auf alle Fälle auffallen würde.

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

Beim Song von Lion Ciccah kommt auch ein Satz auf deutsch vor: Ich will einfach mehr.

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor
Reply to  JoBi

Das ist mir nie aufgefallen tatsächlich. 😀 Muss ich mal beim nächsten Mal darauf achten.

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor

Macht schneller, ich muss gleich zum Elternabend!

Matti.berlino
Matti.berlino
3 Monate zuvor

Viel Spaß!😅

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Matti.berlino

Ja, super interessant! 🙂

tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

Elternabend braucht kein Mensch, macht ein Rudelgucken draus! 😉

Matti.berlino
Matti.berlino
3 Monate zuvor
Reply to  tomudu

Mein Kind ist da wo sie hingehört. In der Halle in Vilnius😆

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Matti.berlino

Ooooooh, mein Sohn war letztes Jahr beim ESC dabei. Für Vilnius ist er noch zu jung (Schule)

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  tomudu

Ich glaube nicht, dass ich die Eltern der C-Jugend des lokalen Fußballvereins für den Eurovision begeistern kann 🙂 🙂 🙂

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Freitagabends!? Welcher Sadist hat hier bitteschön die Termine geplant!? 😳😱

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

Elternabend am Freitag?!?

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Fußball. 🙂

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Der Fußballcoach

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Die erste in der Jury ist die Sängerin der Band Kaminiu Sielelis. Wer die Band noch nicht kennt und ruhige Indie-Mucke mag: Absoluter Anspieltipp!!! 👍

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Soo nachdem es letztes Jahr die Sauna auf die Bühne geschafft hat, ist dieses Jahr das Dampfbad dran. 🧖‍♀️

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

Noras Badewanne ist weg!!!

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Huch! Wo ist denn Ihre Badewanne hin? 😲

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

zwei dumme ein Gedanke

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich mochte die Badewanne!

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Ich auch 🥲

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor

Huch, wo ist denn die Badewanne hin?

Matti.berlino
Matti.berlino
3 Monate zuvor

Freitags ist in Vilnius kein Badetag

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Total schade! Ich fand das optisch sehr ansprechend und eine schöne Idee um sich von den anderen Auftritten abzuheben. Jetzt war es irgendwie einfach nur dastehen, etwas bewegen und singen. 🙁

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

ja, im Semi wirkte es etwas statisch, weil sie einfach nicht ausgestiegen ist. Jetzt wirkte die Bühne sehr leer. Die Badewanne war wenigsten noch ein Eye-catcher.

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Nora ohne Badewanne heute!? Schade!

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

Nøra Blu verwirrt mich ein wenig, angeblich hat das Lied ja auf YT 2 Millionen Aufrufe, aber das spiegelt sich nicht so richtig in den Publikumsreaktionen wider. Geschenkt.
Nøra hat schon eine gewisse Divenattitüde, wie ich finde, dadurch wirkt sie auf mich ein wenig unnahbar.
Ich wollte gerade die Badewannen-Performance loben, aber sie macht die Zejna und räkelt barfuß auf dem Boden, oh. Schade, keine Badewanne für uns heute, dabei war das so eine coole Idee. Stattdessen ist das eher eine Nicht-Performance. Schade. Sie ist aber eine starke Performerin, ich würde sie gerne noch in den nächsten Jahren wiedersehen.

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

Tatsächlich sind es beim Musikvideo 2,1 Mio., der Auftritt im Heat hat nur 45.000. Sieht verdächtig aus…

Quintus
Mitglied
Quintus
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

So ein paar YT-Views sind doch heutzutage schnell (und günstig) gekauft.

tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

„Hold My Own“ mag ich sehr gern, wäre aber für den ESC wahrscheinlich nicht die beste Wahl.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor

nr.4 gesang absolute oberklasse – song sehr solide – staging ist ok – in schweden hätte es so eine nummer wirklich gebraucht – in litauen wird es schwierig werden mit dem sieg – 7/10

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Nora Blu ist okay.

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

04) Nöra Blu

Sie scheint ihre Performance noch einmal überdacht zu haben – gute Idee! Sieht insgesamt sehr ästhetisch aus, ihr Styling ist auch sehr gut.
Ich liebe ja die Schluchzer in ihre Stimme sowie die Tiefen. Der Song fängt für mich sehr vielversprechend an, baut sich auch immer weiter auf, nur auf den ganz großen Höhepunkt wartet man leider bis zum Schluss vergeblich…

7/12

Nils
Nils
3 Monate zuvor

Nøra Blu bei mir bislang mit weitem Abstand in Führung. Bestes Gesamtpaket bis jetzt. Und gerade das etwas vertrackte Spiel mit Schlagzeug und Elektro-Beat gefällt mir ausgesprochen gut.

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Nøra Blu kam als Gewinnerin des Wildcardvotings ins Finale und tritt barfuß auf. Ein solider Popsong, nur der Schluß ist nicht besonders gelungen.

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

Nøra Blu: 5/10 Punkten. SChade, dass die „Badewanne“ gegen eine Plattform ausgetauscht wurde.

SvenEsc
SvenEsc
3 Monate zuvor

4.
Coole Nummer , erinnert an so viele Beiträge in diesem Jahr.
Wenn alle davon nach Wien fahren , denn haben die Beiträge aber auch ihre Probleme.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor

Also im Semi habe ich mir gewünscht, dass sie aus der Badewanne aussteigt, aber so ganz ohne Badewanne wirkte etwas bare. Trotzdem toll gesungen und eine gute Pop-Nummer. Für den Sieg fehlt das Besondere 07/12

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Also wer die Nummer im SCC abbekommt, soll bitte die Version aus dem Semi nehmen. Die Wanne war doch cool! 😢

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Wannen sind der neue Felsen!

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

ich werde da sicher nicht in frage kommen aber da haste recht.

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ach, ich bin eigentlich ganz froh, dass sie weg ist. Das sah unfreiwillig komisch und sehr unbequem aus…

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor

Nøra Blu – überzeugt mich nicht

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Nr. 4
Gute Stimme, guter Auftritt, aber der Song ist mir dann doch etwas zu simpel und es bleibt der Wow-Faktor aus.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Die Badewanne ist übrigens zu voll gewesen für die Bühne. 🤓😎

Last edited 3 Monate zuvor by Malge1985
Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Uh Uh Uh! 🤣

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor

Da war noch Glitzer übrig

Amion
Amion
3 Monate zuvor

Nora Blu hatte einen tollen Auftritt , super Stimme , die an BARBZ erinnert, Wobei Barbz einfach besser ist .

Der Song von Nora gefällt sicher der Jury zündet aber nicht vollkommen .

7/10

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Und da haben wir die nächste Nummer mit Ganzkörperschminke. Zu mindest im Hintergund. Nummer 2 an diesem Abend. 😁

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Aber kein Black Glitter, der kommt morgen. 🙃

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

einen berg namens vulkan habe ich auch gesehen.

Amion
Amion
3 Monate zuvor

Noy hat mir noch nie gefallen , das ist NDR Niveau at its worst .

2/10p

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

Noys Finaleinzug ist der, der mich am meisten überrascht hat. Verstehe ich auch bis heute nicht. 😀
Ich habe zum Lied irgendwie nichts zu sagen. Da ist nichts dabei, was mich irgendwie catcht.

tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

„Stand Up“ ist leider ein ziemlich ziellos vor sich hinwabernder Elektro-Brei. Überzeugt mich nicht.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Noy, eine smoothe Nummer, die aber etwas vor sich hin plätschert, da hätte man mehr draus machen können.

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

NOY: 5/10

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
3 Monate zuvor

… und der allerletze Rest vom Glitzer wurde auf seinem Mantel gesprenkelt. Ich liebe die Message, die Melodie packt mich weniger.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor

Noy hat von einem sehr schwachen Semi profitiert. Da hätte ich lieber Grete noch im Finale gesehen, da der Song leider etwas langweilig ist. 05/12

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Noy ist zum dritten Mal beim Vorentscheid dabei. Letztes Jahr kam er ins Finale und belegte am Ende den letzten Platz. Dieses Jahr tritt er mit einer Ballade an, die eher fürs Radio als für den ESC geeignet ist.