
Nach fünf langen Wochen ist es endlich soweit: Das Finale der litauischen Vorentscheidung Eurovizija.LT 2026 steht an. Aus den ursprünglich 40 Beiträgen sind in fünf Vorrunden und einer Wildcard-Abstimmung nun elf Finalist*innen geworden. Eine*r von ihnen darf Litauen beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Als Euer Favorit geht Atikin (Aufmacherbild) ins Rennen. Wir begleiten das Finale mit einem Live-Blog.
In den Vorrunden sind jeweils acht Beiträge vorgestellt wurden. Die Jury und die Zuschauer*innen haben dann die gemeinsamen zwei Favorit*innen direkt ins Finale geschickt. So kamen über die fünf Vorrunden zehn Acts zusammen. Nach der fünften Vorrunde konnten Interessierte dann im Rahmen einer Online-Abstimmung über die fünf Drittplatzierten entscheiden. Hier setzte sich Nøra Blu mit „Hold My Own“ durch. Sie ist damit der elfte Beitrag im Finale.
Während die Auftritte der Acts für die Vorrunden vorher aufgezeichnet wurden, werden im Rahmen des Finale alle live in Vilnius auftreten. Wie die Sendungen zuvor wird auch das Finale von Gabrielė Martirosian, Eglė Kernagytė-Dambrauskė und Rimvydas Černiauskas moderiert. Gabrielė ist eine langjährige Moderatorin der Show, Rimvydas kehrt nach seinem Debüt 2025 zurück. Eglė ist in diesem Jahr zum ersten Mal als Host dabei.
Auch beim Finale setzt sich das Ergebnis aus der Wertung der Jury und dem Televoting zusammen. In den Vorrunden konnte beide Gruppen 3 bis 12 Punkte vergeben, die dann zusammengezählt wurden. Da im Finale drei Beiträge mehr antreten als in den Vorrunden, kann dieses Mal jeweils der volle Punktesatz vergeben werden.
Hier ist die Startreihenfolge für das Finale von Eurovizija.LT 2026
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Rugilė – Ikona Žemaitė
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Walls of Water – Unshakable
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Lion Ceccah – Sólo quiero más
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Nøra Blu – Hold My Own
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Noy – Stand Up
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Atikin – Deganti žemelė
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SHWR – Contact!
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Vilnius Voices – Grįšim
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Lolita Zero – Salve in meum mundum
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Paulė – Sako
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Black Biceps – Let Me Cook
In unserer Abstimmung über die elf Acts führt knapp Atikin vor Lion Ceccah. Etwas deutlicher dahinter folgen SHWR, Rugilė und Nøra Blu. Die geringsten Chancen haben Paulė und Noy – zumindest wenn es nach Euch geht. Mal schauen, wie das die Litauer*innen sehen.
Der LRT überträgt Eurovizija.LT 2026 am heutigen Freitag ab 18:0o Uhr (mitteleuropäischer Zeit). Planmäßig soll die Show bis 20:30 Uhr gehen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders oder auf YouTube. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Blog kommentieren.
Labas vakaras aus Hamburg und herzlich Willkommen zum Finale von Eurovizija.LT 2026! In den Nachrichten wird gerade schon einmal über den Vorentscheid berichtet – und dass es Gegendemonstrationen mit Palästina-Fahnen gibt. Irgendwie kommt mir das noch so unwirklich vor – ein nationales Finale am Freitag, 18 Uhr (ja, 19 Uhr Ortszeit). Aber geplant ist es ja auch für 2,5 Stunden – fast so lange wie Das deutsche Finale 2026 morgen.
Und los geht’s. Der Vorspann läuft. Katarsis und ein Chor stehen in ihren ESC-Outfits auf der Bühne und singen „Tavo akys“. Die Bühne ist düster wie immer bei der Nummer. In der Halle in Vilnius sitzt viel junges Volk. Die Moderator*innen begrüßen die Zuschauer*innen. Wir Internationalen werden auch auf Englisch adressiert. Oh, ein Vote kostet 90 Euro-Cent. Da ist es ja be uns richtig günstig.
Die Fachjury wird vorgestellt, in der auch Katarsis-Sänger Lukas ist.

Um 18:11 Uhr wird der erste Beitrag angekündigt. Es folgt der erste Vorstellungsfilm. Und um 18:14 Uhr beginnt die erste Nummer.
1. Rugilė – Ikona Žemaitė
Die Sängerin steht im bekannten Outfit und mit Kopftuch auf der Bühne. Ihre Stimme klingt nicht sehr sicher. Mit dem einsetzenden Beat wird’s etwas besser. Es ist dann auch sofort Action auf der Bühne mit Bandmitgliedern, Tänzern und einem wilden Backdrop. Die Strophen sind da geradezu entspannend zurückgenommen. Das soll ja alles Cross-over sein. Dafür geht die Melodie schon in den Kopf. Aber beim ESC könnte das nicht viel reißen. Der Dancebreak mit Sonnenbrille und Kopftuch in der Hand erinnert etwas an Aly Ryan.
4 Punkte
Beim Gang von der Bühne werden Rugilė und Band von einer der Moderator*innen abgefangen und interviewt. Das halte ich für überflüssig.
Ich spüre, wie sich eine Müdigkeit bei mir breit macht. Die Woche war nicht ganz ohne – und das Mega-Ende kommt ja erst noch morgen. Also, jetzt im Stehen vom höhenverstellbaren Schreibtisch.
2. Walls of Water – Unshakable
Band-Situation. Das würde super in die ARD-Vorstellung einer erfolgreichen ESC-Performance passen. Die Musiker haben sichtbar Spaß. Der männliche Sänger ist hochmotiviert – und sieht ganz gut aus. Die Stimme hält da nicht ganz mit. Das kann die weibliche Sängerin nur bedingt auffangen. Ganz schön jazzig, so ein bisschen. Also Rock-Jazz-Funk. Im Hintergrund wird der Text eingeblendet. Kann man machen, ich weiß trotzdem nicht genau, worum es geht. Muss ich hoffentlich auch nicht – die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Band in Wien wiedersehe, halte ich für gering. Oh, Trompetensolo.
2 Punkte
3. Lion Ceccah – Sólo quiero más
Ich will vorwegschicken, dass ich es liebe, dass die Litauer wissen, dass es beim ESC nicht um Authentizität geht. Sondern es gilt: Mehr ist mehr. Und man muss auch visuell in Erinnerung bleiben (wollen). That being said: Lion Ceccah ist mit Freude und Anlauf in den Glitzertopf gesprungen. Toll! Ui, nach dem Auftakt in der schwarzen Kutte bekommen wir zum Refrain einen Classic-Pop-Schlager mit Bumms und Sprachgemisch. Da wird ein Untertitel eingeblendet – allerdings auf Litauisch. Sei’s drum. Ist da gerade der Mantel in sich zusammengefallen? Also, das nenne ich mal dramatisch. Wenn es eine Bühne auf der Welt für so eine Nummer gibt, dann ist es beim ESC.
8 Punkte
4. Nøra Blu – Hold My Own
Weiter geht es mit der Wildcard, also der Drittplatzierten, die sich in einem Online-Voting noch fürs Finale qualifiziert hat. Sie beginnt auf dem Boden liegend. Alles ist schwarz und blau. Die Stimme ist interessant, auch wenn am Anfang die Sprache nicht eindeutig zu erkennen ist. Ok, es ist Englisch. Nøra erhebt sich. Von der Melodieführung her das zugänglichste Lied bisher. Der Refrain klingt wie ein Mello-Refusal, den dann Aserbaidschan verwertet hat. Oh, ein Rhythmuswechsel in der zweiten Strophe. Hätte ich jetzt nicht gebraucht. Das Lied würde auch im zeitgenössischen Radio durchgehen, vielleicht ohne das Euro-Disko-Finale.
6 Punkte
Ich lese gerade Eure Kommentare: Stimmt, die nebelwandige Badewanne ist weg. Habe ich jetzt nicht vermisst. Ihre Haare haben aber weiter einen Wet-Look.
5. Noy – Stand Up
Oh, wieder Ganzkörperglitter – zumindest auf dem Backdrop. Der Sänger singt die Hintergrundwand an und wendet uns den Rücken zu. Er selber ist komplett schwarz gekleidet. Kann man machen, ist aber langweilig. Die Stimme wirkt auf mich etwas quäckig. Und ich habe bisher noch nicht das Gesicht des Sängers gesehen. Ah, da ist es im roten Neonlicht. Der Sound ist langsam und elektronisch. Oh je, da ist jetzt die zweite Strophe – auch mal wieder ganz anders. Och nö. „Stand Up“ sollen ich machen – tue ich aber doch schon, damit ich nicht so müde werde.
3 gelangweilte Punkte
6. Atikin – Deganti žemelė
Jetzt kommt Euer Favorit! Folkloristischer Auftakt mit einer Zitter und Frauengesang. Sonnig beschienene Felsen. Der Beat nimmt zu – und schon wird … gerappt? Oh, Atikin hat anständig Energie. Und der Gesang des weiblichen Trios passt da gut drauf. Das ist ein gelungenes Mesh-up von Folk und Moderne. Objekt richtig gut gemacht, aber gar nicht meins. Ich kann die Liedteile nicht auseinanderhalten. Es ist auch etwas redundant. Erwähnte ich, dass Atikin Ausstrahlung hat? Oh, krasser Schrei von ihm. Gut! Die Lumpen von den Frauen gefallen mir nicht so. Die Nummer ist wirklich nicht mein Geschmack, aber ganz sicher was für den ESC.
7 Punkte
Viel Applaus.
Ich denke gerade an den österreichischen Vorentscheid zurück und an den deutschen Vorentscheid morgen. Warum gibt es solche Beiträge nicht bei uns?
Werbepause – vor allem mit Programmhinweisen.
7. SHWR – Contact!
Ein weiterer Fanfavorit. Die Bühne wird von unten beleuchtet. Die Gruppe steht im Nebel in einem Kreis. Die Outfits mit weinrot und schwarz sind sehr Nummer sich. Oh, schöne Idee mit der Fischaugen-Kamera – manchmal ist das gute so einfach. Ich stelle fest, dass die Lampen im Kreis die Dynamik der Gruppe ziemlich ausbremst. Schöner Einsatz von Licht unter Hintergrund. Es wird ein bisschen Elektro-rockig. Kann man machen, auch wenn ich es nicht brauche. Und die wechseln auch zwischen den Sprachen, wie es ihnen gerade passt. In der ruhigen Brücke habe ich kurz Nachrichten gecheckt, das Finale holt mich kraftvoll zurück.
5 Punkte
8. Vilnius Voices – Grįšim
Jetzt wird’s ruhig. Die Sänger*innen stehen mit den Rücken zueinander im Kreis und tragen lustige Outfits, also so wie anonyme Personen. Alles ist sehr ruhig und harmonisch. Die musikalische Begleitung fällt kaum auf. Die Sänger*innen bewegen sich. Irgendwie singt jeder für sich, obwohl sie so dich beieinander stehen. Und da ist noch ein 3D-Effekt. Lösen sich die Klamotten auf oder werden die Pupse visualisiert? Sehr harmonisch mit vergleichsweise dramatischem Finale – soweit das bei solchen Voices geht. Kann man sich anschauen, aber beim ESC? Das wäre nichts.
5 Punkte
9. Lolita Zero – Salve in meum mundum
Ikonisches Outfit! Und schöner Schachtrichter im Hintergrund. Der Gesang ist halt … mäßig. Aber Lolita weiß natürlich zu spielen. Und zum Refrain ist sie verdreifacht – und gemeinsam machen sie lustige Effekte. Das sieht richtig gut aus. Der Beat ist eher Midtempo und weiß nichts so richtig mit sich anzufangen. Feel my heartbeat – war das nicht der ESC-Slogen von Düsseldorf? Also, der Song kann nichts. Stimmlich auch eher mäßig. Visuell natürlich 1a, aber noch auf Kleinstadt-Niveau. Da müsste zum ESC richtig eine Schippe draufgelegt werden. Da ist Potenzial.
6 Punkte
10. Paulė – Sako
Paule heißt er, ist Bademeister. Oder so. Naja, ist eine Paula. Auch wieder viel schwarz-blau-weiß – man könnte denken, man wäre in Estland. Leicht treibender Elektro-Beat, der sich aber nicht wirklich aufbaut bzw. eine mögliche Melodie versteckt. Die sängerin trägt einen weißen Hosenanzug mit Glitzersteinen. Ist ok, aber nicht sehr aufregend. Dramatisches Flackerlich und dann langer Schreigesang. Das ist ok, aber nicht wirklich überzeugend – zumindest holt es mich nicht ab. Eine Melodie zum Mitsingen fehlt mir immer noch, auch wenn sich manche Sachen ständig wiederholen. Bin trotz netter Lichteffekte gelangweilt. Schöner Schatteneffekt zum Schluss.
5 Punkte
Ich freue mich ja, dass Ihr in Euren Kommentaren ähnliche Dinge bemängelt wie ich. Da fühlt man sich nicht so allein allein.
11. Black Biceps – Let Me Cook
So, letzter Beitrag. Ist das das letzte Abendmal? Auf jeden Fall gibt’s einen Aperitiv und Bratwurst. We are united by food – das ist doch mal eine Aussage. Und wenn jemand anbietet, dass er kochen will, habe ich nichts dagegen. Im Hintergrund läuft die Uhr, wie lange der Song noch läuft. Das ist also was man landläufig Avantgarde nennt? Also, die Outfits sind ganz hübsch – für die Küche. Die Choreo gefällt mir auch. Aber der Song und der Gesang? WTF? Zum Dessert noch ein Akkordeon. Nee, lieber ne Crème Brûlée. Ok, zum Techno-Schnapps bin ich auch dabei. Nee, wirklich. Das ist nicht lustig.
4 Punkte
Das war’s dann schon. Puh, das wird schwer. Lion Ceccah fand ich am besten, auch wenn ich mich nicht an die Melodie erinnern kann. Bei der Jury müsste eigentlich Atikin gut ankommen – wenn es einen gerechten ESC-Gott gibt. Einer der beiden Acts wäre für mich ok.
Aber das ging doch jetzt alles schneller als gedacht. Dann geht’s jetzt mal an den Kühlschrank. Der letzte Song hat durstig gemacht und ein Crémant für den Creislauf – da kann doch keiner was sagen.
OMG – jetzt im Schnelldurchlauf hat mir Nøra Blu mit „Hold My Own“ am besten gefallen. Aber generell besser geeignet ist Atikin.
Es ist ja eine große Meldung in Litauen, dass Vaidotas Valiukevičius von The Roop in der Jury in Deutschland ist. Sie schauen dann weiter durch Europa auf Lieder, die schon feststehen, wie „Dancing on the Ice“ und „Tanzschein“.
Und da ist Aidan. Malta wählt doch nur so früh seinen Beitrag, damit der dortige Vertreter einen lustigen Trip durch Europa machen kann. Jetzt also Vilnius.
So – und damit ist auch das Voting schon vorbei. Das geht doch fix. Andererseits bin ich hier ja auch schon zweieinhalb Stunden am tickern. Pausenact: Frau im Ganzkörperanzug tanzt zu Lauten aus dem Weltall – und dann wird’s richtig schön. Ich habe den Namen der Interpretin verpasst. Aber auf Anhieb würde ich sagen: guter Song, Top-Ausstrahlung. Ok, sie spielt ein Medley. Naja, nicht so überraschend.
So, aufwachen! Es geht weiter! Es wurde Sanremo gesagt. Ok, ein Einspieler: 70 Jahre ESC. Sie haben mit Lys Assia angefangen und dankenswerterweise bei Udo Jürgens aufgehört. Das hätte sonst noch bis Mitternacht gedauert.
So, erste Wertung, ich weiß nur noch nicht, von wem. Aber SHWR ganz vorn? Und Atikin nur 2 Punkte?!
Jetzt kommen andere Punkte dazu… Noy bleibt bei 0 Punkten. Das ist nicht wirklich übersichtlich. Atikin bekommt da 8 Punkte und rückt vor. Aber gewinnen wird er nicht. SHWR liegt halt vor ihm – und die haben die Punkte noch nicht erhalten. Ok, die Black Bicepts ziehen kurz vorbei auf 12 Punkte. Ach cool, Nora Blu hat 14 Punkte zusammen – sie war die Wildcard!
Es ist spannend. Es kann Lion Ceccah noch werden oder SWHR – denn die 10 und 12 Punkte sind noch offen. Wir haben also Punktgleichstand. Und damit hat Lion Ceccah gewonnen, weil er vom Publikum die 12 Punkte bekommen hat
Und Lino Ceccah hat mehr als doppelt so viele Stimmen vom Publikum erhalten als SHWR – also ein sehr verdienter Sieger! Er macht sich fertig, um noch einmal aufzutreten.
Damit endet der Live-Blog. Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend – vielleicht ja mit Sanremo. Ansonsten erholt Euch gut vor dem Super-Samstag! Und schaut am Sonntag um 18 Uhr beim ESC kompakt LIVE rein, wenn wir den deutschen ESC-Beitrag besprechen. Den litauischen und die weiteren internationalen Titel besprechen wir am Montag um 19 Uhr.
Diese Beiträge zu Eurovizija.LT 2026 sind bereits erschienen:
- Live-Chat Erste Vorrunde Eurovizija.LT 2026 in Litauen und das Ergebnis
- Live-Chat Zweite Vorrunde Eurovizija.LT 2026 in Litauen und das Ergebnis
- Live-Chat Dritte Vorrunde Eurovizija.LT 2026 in Litauen und das Ergebnis
- Live-Chat Vierte Vorrunde Eurovizija.LT 2026 in Litauen und das Ergebnis
- Live-Chat Fünfte Vorrunde Eurovizija.LT 2026 in Litauen und das Ergebnis
- Finale von Eurovizija.LT 2026 ist mit Wildcard-Gewinnerin Nøra Blu komplett – Wer ist Dein Favorit?
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Die Aussprache mancher Wörter lässt mich daran zweifeln, ob er wirklich weiß, was er da eigentlich singt.
Das Instrumental ist sehr spannend und cool. Aber insgesamt ist mir die Nummer entschieden zu preachy.
5. tja das war gar nix – hier hätte juste sein können – 1/10
Ach Juste. Ich bin schon wieder traurig , was für ein Verlust .
oder Grete …
05) Noy
Huch, dachte kurz, Noy hatte Lion noch für seinen Hintergrund recyclen können…
Die Nummer finde ich sehr belanglos und habe auch nicht verstanden, warum sie im Finale ist. Langweiliger Popsong, durchschnittlich gesungen und ganz okay inszeniert. Mittelmaß eben, aber damit reißt man niemanden vom Hocker…
4/12
5.
Nee dafür steh ich nicht auf , leider eine etwas langweilige Radionummer.
Noy – gefällt mir schon besser, würde ich aber auch nicht nach Wien schicken.
Noy – Stand Up: Hat wahrscheinlich mit dem Sieg heute nichts zu tun aber zumindest fand ich seinen Auftritt besser als letztes Jahr.
Gibt es da gerade Buhrufe gegen Atikin? Oh man ey… 🙁
Ich dachte, er wurde angefeuert.
Und das alles scheinbar nur wegen seiner Herkunft?
Ich konnte nicht richtig zuordnen ob es Buhrufe oder Jubelrufe waren. 🤔
Ich glaube es war sowohl vor als auch nach dem Auftritt gemischt, wobei nach dem Auftritt der Jubel überwog.
Von beidem etwas.
Habe ich gerade nicht mitbekommen. Schaue ich nachher nochmal nach.
Atikin, jetzt bin ich gespannt….
Ein Russe für Wien?
Bisher der interessanteste Beitrag
mit abstand!
Naja, Alika (EE 23) hatte auch russische Vorfahren. Ist im Baltikum jetzt nicht ungewöhnlich.
Falls Atikin gewinnen sollten , werden sie Moldau und Kroatien in die Quere kommen und sich gegenseitig die Punkte wegnehmen .
Ja, das habe ich auch schon überlegt
Hoppla! Sind wir jetzt beim Vidbir?
Wenn das der Favorit ist, verstehe ich voll, warum. Super Nummer.
ist nicht der favorit – das sind lion und die kapelle,die jetzt kommt.
Die Kapelle mit der Nummer 7? Das wäre mal risikofreudig.
Atikin, ja ist okay, holt mich aber auch nicht wirklich ab. halt solide.
06) Atikin
Ist das Outfit neu oder täuscht das? Gefällt mir nach wie vor sehr gut, finde den Mix zwischen traditionell und modern sehr gelungen, der Rap ist wirklich sehr stark. Die Frauenstimmen erinnern dann doch schon sehr an Lelek…
Ich weiß aber nicht, ob hier für den ESC genug passiert…
Hab leider nicht das Gefühl, dass er hier heute gewinnen wird, auch wenn er mein Favorit ist.
8/12
Ja, das Outfit ist anders. Finde ich passt auch besser zu ihm
Nora 05 von 10, ganz netter Song, hasse Baden sowieso, kipp immer um
Noy 02 von 10, fad
Atikin 08 von 10, leichter Wow Effekt
Nervt ziemlich schnell ist aber nicht so schlecht mehr als 6p/10 kann ich nicht vergeben .
Atikins Song finde ich sehr stark, die Peformance ist meines Erachtens aber noch nicht ganz stimmig. Hat trotzdem großes Potenzial!
Mit Drum & Bass beim ESC kriegt man mich immer.
Atikin: 10/10 Punkten
nr.6 das musikhäschen ist schwer begeistert und gibt satte 9,5/10 points!
für mich ist das werk genauso gut wie shum – music fusion at his best – wird dann hoffentlich den SCC rocken!
An „Shum“ musste ich auch sofort denken. Hat was
Ja, mit mir als Pate! 😛
würde dir gut stehen – ich werde es wohl an nr.2 packen. 😎
Bei Atikin trifft Rap auf Chorgesang und Uptempo. Dazu ein Wald und ein sich drehender Runenkreis. Leider mischen sich Buhrufe in den Applaus.
Die kamen von der Tribüne .hat meine Tochter gesagt .die steht vor der Bühne .
Es erinnert mich vom Stilmix irgendwie an Fulenn. Mich holt es leider nicht so ganz ab. Da fehlt mir ein Höhepunkt in der Nummer.
Oh, Atikin hat sich die Kritik zu Herzen genommen. Das wirkte deutlich energischer und dynamischer heute. 08/12
Atikin – Bester bis jetzt.
Das Lied gefällt mir richtig gut!
Gut dass ich es noch gesehen habe. Jetzt muss ich rennen. Viel Spaß noch und möge euer Favorit gewinnen!!!!
6.
Richtig geile Nummer mit ukrainischen Vibes( mein Gefühl).
Dürfte für mich so nach Wien ♥️
Ein hübscher Kerl!
Damit haben wir Halbzeit bei den Teilnehmern.
Ein spätes Hallo in die Litauen-Runde! Den 6. Beitrag finde ich bisher am interessantesten. Auf eine gute Art. Musste mich anfangs an die Rapper-Stimme gewöhnen, aber gut.
Was für ein Instrument hat die junge Dame da??
War das nicht eine Zither?
Okay, die Sängerinnen sind besser integriert, das finde ich großartig. Ich glaube, für den ESC kann man daraus eine geniale Performance basteln.
Malus ist: Warum die Klamotten? Einerseits nicht zu komisch, andererseits fast zu gewöhnlich.
Mit Abstand das beste Lied für mich, absolut fantastisch. Wenn er es heute nicht schaffen sollte, dann kann ich ihn mir ja beim SCC schnappen. 😉
Am Ende gab es tatsächlich einige wenige Buhrufe für ihn. Uff.
Für mich eine Mischung aus Satoshi und Lelek. Ich wünsche mir lieber etwas Anderes.
silbermann langeweile? 🐰
Ich fand die erste Hälfte an Songs jetzt doch schon recht ansprechend und auf jeden Fall sehr abwechslungsreich. In Hälfte 2 ist dann leider nicht mehr so viel für mich dabei…
In Litauen wird zwischen den einzelnen Songs ja immer sehr viel geredet. Was mir da fehlt, ist eindeutig ein Sofa…
in den Semis kann ich das Gerede noch nachvollziehn , aber im Finale?
Zwischendurch Sofa-Vibes 🙈😅
Ich würde mir jetzt schon wünschen, dass Hans Sigl nochmal kurz ausführt, was er über die bisherigen Songs denkt.
Atikin – Deganti žemelė: Hat mir sehr gut gefallen. Das Staging sah besser aus als im Halbfinale und er hat auch mit mehr Leidenschaft performt. Ich weiß aber nicht, ob das für den Sieg heute reicht. Zumindest ist er ganz oben beim sogenannten „Polarimeter“, also sein Song polarisiert anscheinend die Leute.
Wir sehen ihn sicherlich, wenn dann doch nicht beim ESC, auf alle Fälle beim SCC.
Nr. 6
Das Staging wurde nochmal aufgebessert, die Message war jetzt deutlicher zu erkennen. Hat mir vom Auftritt auch deutlich besser gefallen als im Heat. Den Song mag ich nach wie vor sehr gern, auch wenn es ja eine Kontroverse um den Text gibt, wo ich beide Seiten verstehen kann.
Allein den Song betrachtet wäre das für mich aber ebenfalls ein gelungener Beitrag. Auch wenn ich glaube, dass die Jury ihn nicht hoch genug platzieren wird, damit es für einen Sieg beim VE reicht.
Er hatten von allen Heats aber die meisten Stimmen, und Televoting würde ein eventuellen Gleichstand entscheiden. Von daher würde ich ihn noch nicht abschreiben
jurys sollten schon den wettbewerb in wien samt aussichten mit in ihre entscheidung einfließen lassen – an der qualität kann ein kommendes downvoting dann jedenfalls nicht gelegen haben.
Die Buhrufe bei Atikin habe ich auch wahrgenommen 😮
Due kamen vom älteren Publikum
Wohl eher vom jüngeren, pro-ukrainischen.
Ich mag es, wie der Name von Lewis Capaldi in der Werbung so ausgesprochen wird, als wäre das ein Litauer.
Aktuell mein klarer Platz 1: Rug!le
Auf Platz 2 dann Lion Ceccah
Atikin ist nach wie vor auch mein Favorit, doch der problematische Text bleibt leider und hat im Litauen für viel Diskussion geführt. Seinen Versuch, den Text jetzt als total unpolitisch und als persönlichen inneren Kampf darzustellen, finde ich ärgerlich und wenig überzeugend.
Er darf sehr gerne gewinnen, finde ich. Wenn er‘s nicht tut, kann ich’s aber auch nachvollziehen.
Bei Atikin mag ich das Traditionelle, den Rap leider nicht
(Ne)emigrantai? Das klingt echt nicht gut was da im Programm laufen soll
Sah mir nach litauischem „Goodbye Deutschland“ aus.
Ich mag SHWR musikalisch sehr, aber das Englisch geht für mich leider gar nicht. Schlimm! Sie haben so viele tolle literarische Songs. Warum ist dieser Song nicht auch auf Litauisch!? 😞
Das habe ich auch sofort gedacht , in englisch klingt es generisch auf litauisch wäre noch etwas Interessantes dazugekommen ,das gefehlt hat .
Shwr versuchen es auch mal wieder , diesmal mit einem völlig unstrukturierten Song . Für mich ist es ein absolut schwacher Song.
Die Stimme ist gut daher 3/10
und wo ist die Dusche? 🤔 Da aber die Bühne in Wien wie eine Dusche mMb aussieht, würde doch Shwr gut passen. 😂😀😎
Musste im ersten Moment an die Uniformen von Raumschiff Enterprise denken… ist dieser Song der Favorit der Jury aus den Halbfinals?
So, schnell das Abendessen reingewurstet und jetzt ghet es schon weiter mit SHWR, die auf dem Weg zu ihrer zweiten VE-Teilnehmer ihre Vokale verloren haben. Schade. 😛
Gefällt mir deutlich besser als 2024. Eine sehr stimmige Inszenierung in dem Lichtkreis und er singt das stark. Überzeugender Auftritt! Ich sehe das Momentum aber gerade eher bei Lion Ceccah. Mal sehen.
07) SHWR
Also ich hab jetzt extra noch einmal ganz genau hingehört, aber ich verstehe den Hype absolut nicht und sehe auch keine große ESC-Tauglichkeit…
Ist für mich einfach ein gewöhnlicher Pop-/Rocksong, der mir deutlich zu viele „Oh“s hat und leider stellenweise auch eher gegrölt als gesungen wird.
Nein, meins ist das nicht…
5/12
SHWR. solider bis guter Song, aber irgendwas fehlt mir auch hier.
Vor zwei Jahren waren sie Zweite im Superfinale beim Vorentscheid.
SHWR alias Shower trat bereits vor zwei Jahren beim litauischen Vorentscheid an. Im Superfinale belegte sie den zweiten Platz hinter Silvestras Beltė aka Silvester Belt. Heute Abend präsentiert Shower eine solide Popnummer, die ich mir gut auf der ESC-Bühne in Wien vorstellen könnte.
7.
Wo ist die Werbung, war spannender als der Song
Sorry aber das hat mir nicht gefallen.
Gesanglich leider ein bisschen schwächer als im Heat, aber immer noch mein Favorit. Ich liebe Indie-Rock und der Style ist so anders als alles andere was wir bis jetzt im Contest haben 09/12.