
Wer dachte, dass es nach dem gestrigen spannenden ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 heute etwas ruhiger werden würde, darf sich getäuscht sehen. Denn heute Nachmittag findet bereits die erste Durchlaufprobe für das zweite Halbfinale statt. Neben 16 weiteren Beiträgen, die sich für das große Finale qualifizieren wollen, treten die verbliebenen drei Big-5-Länder in der Show auf. Darunter sind auch die Vertreter Deutschlands, Abor & Tynna (Aufmacherbild).
Wie am Montag mit den Beiträgen des ersten Halbfinals sehen wir heute zum ersten Mal alle Songs des zweiten Halbfinals in voller Länge. Ganz besonderen Fokus legen wir dabei natürlich auf Abor & Tynna. Die ersten Eindrücke von den Proben haben viele begeistert. Nun erfahren wir, wie die verbleibende Zeit des Auftritts zu „Baller“ gestaltet wird. Daneben steht mit JJ aus Österreich auch einer der großen Favoriten auf den ESC-Gesamtsieg auf der Bühne. Außerdem sind wir natürlich gespannt, welche weiteren Pausenfüller sich das Schweizer Fernsehen ausgedacht hat.
Die Probe beginnt wieder um 15:30 Uhr; wir sind ab 15:15 Uhr für Euch mit einem Live-Blog vor Ort. Als akkreditierte Pressevertreter*innen haben wir die Möglichkeit, dieser ersten Probe in der Halle selbst beizuwohnen. Dabei haben wir natürlich die Live-Eindrücke von der Bühne selbst und teilweise auch die vom Bildschirm. Allerdings bleibt dieser ab und an schwarz, wenn das Licht das Kamerabild stören würde. Wir versuchen, das bestmöglich für Euch hier im Live-Blog festzuhalten.
Diese Acts treten heute im zweiten Halbfinale in dieser Startreihenfolge auf:
- Australien: Go-Jo – Milkshake Man
- Montenegro: Nina Žižić – Dobrodošli
- Irland: Emmy – Laika Party
- Lettland: Tautumeitas – Bur man laimi
- Armenien: PARG – Survivor
- Österreich: JJ – Wasted Love
Vereinigtes Königreich: Remember Monday – What The Hell Just Happened? - Griechenland: Klavdia – Asteromata
- Litauen: Katarsis – Tavo akys
- Malta: Miriana Conte – Serving
- Georgien: Mariam Schengelia – Freedom
Frankreich: Louane – Maman - Dänemark: Sissal – Hallucination
- Tschechien: Adonxs – Kiss Kiss Goodbye
- Luxemburg: Laura Thorn – La poupée monte le son
- Israel: Yuval Raphael – New Day Will Rise
Deutschland: Abor & Tynna – Baller - Serbien: Princ – Mila
- Finnland: Erika Vikman – Ich komme
Nach der Premiere im letzten Jahr werden auch heuer drei der sechs für das Finale gesetzten Länder in der Durchlaufprobe und allen folgenden Shows live auftreten werden, Es ist also der vollständige Auftritt zu sehen und die drei Länder werden nicht mehr separat in einem Block präsentiert, sondern zwischen den Halbfinalisten performen. In den Jahren zuvor wurden die Auftritte jeweils am Abend vorher gefilmt und in Ausschnitten am Ende des Semifinals gezeigt. Wir werden heute also auch den Auftritt von Remember Monday, Louane und Abor & Tynna sehen. Daneben bekommen wir mit etwas Glück auch einen Blick auf die Intervall-Acts.
Wer sich zur Einstimmung noch einmal unsere Probenberichte durchlesen möchte, findet diese hier:
- Alle ersten Proben für das zweite Halbfinale im Überblick
- Alle zweiten Proben für das zweite Halbfinale im Überblick
- Alle ersten Proben der Big 5 und des Gastgeberlandes im Überblick
- Alle zweiten Proben der Big 5 und des Gastgeberlandes im Überblick
Wir bloggen die erste Durchlaufprobe des zweiten Halbfinales des ESC 2025 an dieser Stelle ab 15:15 Uhr live. Die Probe ist nur für die akkreditierte Presse zugänglich, es gibt also keinen Livestream. Vor, während und nach dem Live-Blog könnt Ihr natürlich trotzdem in den Kommentaren mitdiskutieren.
Die wichtigsten Erkenntnisse besprechen wir dann heute Abend um 18:30 Uhr bei ESC kompakt LIVE auf YouTube in unserem Ausblick auf das zweite ESC-Halbfinale 2025.
Einen schönen guten Nachmittag aus der St. Jakobshalle in Basel. Hier bloggt Benny aus der Reihe 22 auf der Pressetribüne. Ich sitze hier zusammen mit Berenike und Douze Points. Letzterer wird gleich diesen Live-Blog übernehmen, kämpft aber noch mit leichten technischen Problemen. Die Durchlaufprobe beginnt ohnehin erst um 15:30 Uhr, also alles noch entspannt.
So, hier meldet sich Douze Points. Danke Berenikes Hotspot bin ich live. Genau pünktlich für den Probenbeginn um 15:30 Uhr. Und da ist die Fanfare. Auf der Bühne ist noch kein Aufbau zu sehen. Ein Einspieler von der Parade am Sonntag startet – zu sehen auch ECG-Moderator Bernd Ochs.
Es wird ein leuchtendes Herz auf die Bühne getragen, von einem Mann, der vorher schon im Einspieler zu sehen war. Das wird auf das ESC-Logo am Boden gelegt und die Magic soll loslegen. Aber die Musik stoppt. Neuer Versuch. Jetzt läuft’s. Dann kommt ein lauter Knall und der Off-Sprecher begrüßt die Zuschauer sowie die beiden Moderatorinnen. Von denen haben wir vorab kein Foto, weil sie jetzt erst auf der Bühne sind und wir nicht fotografieren dürfen. Hazel hat ein Vollplastic-Kleid an. Das sieht Hammer aus. Dazu Wetlook-Haare. Sandra Studer ist stilvoll wie immer.
Die beiden vergleichen den ESC mit einem Fußballspiel – und sehen erstaunlich viele Ähnlichkeiten. Dann werden schon die 16 Beiträge vorgestellt. Offenbar müssen wir heute etwas schneller zu Potte kommen, weil ja ein Beitrag mehr untergebracht werden muss. Und nach bereits 7 Minuten kommt der erste Einspieler – und zwar mit dem Fehler. Also eigentlich nur 5 Minuten.
1. Australien: Go-Jo – Milkshake Man
Der riesige Milkshaker steht beleuchtet auf der Bühne. Schnell noch etwas Nebel rein und los geht’s. Zuserst seinen wir einen alten Fernsehen. Go-Jo ist also ein Verkäufer von Milkshakern. Er trägt den weißen Anzug und tanzt vor dem Shaker. Zum ersten Intro verschwindet er und kommt mit dem blauen Glitzer-outfit raus. Es kommt eine alte Dame zu. Eine Tänzerin gab es vorher schon. Diie Dame geht in den Shaker. Heraus kommt eine junge Frau ein einem roten Kleid mit weißen Punkten. Ein Wunder! Sweet Sweet – Yum Yum funktioniert mit uns. Dann reißen die Damen sein Oberteil weg. Sie tanzen wild. Er läuft auf die vordere Bühne. Der Oberkörper gibt’s her. Falls jemand gezweifelt hat. Finale wieder im Fernsehen. Berenike: „Das ist so schlecht, dass es wieder gut.“
Der Abbau des Shakers dauert etwas. Dann kommt Nina mit ihrem Kleid. Es ist knapp, klappt aber … fast. Mit mini Verzögerung geht’s weiter.
2. Montenegro: Nina Žižić – Dobrodošli
Bodennebel, dramatischer Auftakt in Schwarz und Weiß. Schon vor der ersten Strophe reißt sie sich die Augenbinde weg. Im Hintergrund ist eine Eclipse zu sehen. Zum Refrain kommen auf dem LED Feder mit etwas farbe dazu. Ist das ein Fehler oder soll das so? Der Schirm hinter ihrem Kopf sieht toll aus. Mehr ist mehr. Das alles ist sehr klinisch-weiß. Sie singt sich die Seele aus dem Leib. Im Hintergrund erscheint ein riesiges Kreuz mit Waagschalen links und rechts. Sie geht auf die Vordere Bühne, wo ein Stativ steht. Sie wirft zum großen Finale den Schirm ab. Dadurch wirkt sie viel nahbarer. Viel Applaus. Benny: „Also mit 100% Televoting kommt das nicht weiter.“
Der nächste große Aufbau steht an. Es sah erst aus wieder Milkshaker. Ist aber die Raumstation von Emmy.
3. Irland: Emmy – Laika Party
Emmy steht auf dem Glitzer Podest und hat einen Heimer auf dem Kopf. Aluhut? Den wirft sie ab nach hinten. Die Stimme klingt ganz gut. Sie trägt das bekannt Outfit. ERland steht unten davor. Es sind vier Tänzerinnen auf der Bühne. Es gibt wieder viel Bodennebel. Die Bühne ist eher pink-lila-mint gehalten. Zeitweise ist hinten der Hund zu sehen, dann kommen Katzen auf den LED dazu. Also, der Helm an Emmys Hals sieht komisch aus. Sie stehet immer noch obn. Die Bewegung kommt durch die Kameras und die Tänzerinnen. Der ikonische Tanz (also das Stampfen) läuft. Erland bekommt auch zwei Sekunden. Dann Pyro zu den langen Tönen am Ende.
Es kommen mindestens 20 Leute auf die Bühne, um alles abzubauen und die Bühne zu wischen. In der Zwischenzeit moderiert Hazel. Sie liest vom Papierskript. Sie kündigt etwas an, was noch nie gemacht wurde beim ESC und was die Fans in der Halle inkludiert.
4. Lettland: Tautumeitas – Bur man laimi
Der Fadenvorhang hängt und die Künstlerinnen stehen bereit. Es startet dunkel mit blau. Ein Wasserfall ist zu ahnen. Die Künstlerinnen sieht erstmal nur Schatten. dAnn kommt Flackerlich und die Bühne wird rot-orange. Dann erscheinen die Elfen. Sie tragen die bekannten Outfits. Im Zwischenpart, wo man den Text nicht versteht, wird die Bühne wieder Blau und es gibt einen Sturm. Beim Gesang dreht es wieder ins Orange. Die Fünf machen ihre Choreo vor dem Vorhang. Das ist edel und stilvoll, nicht überdreht wie Irland davor. Cooler Effektan der letzten Brücke: Den Schatten der Künstlerinnen wachsen lange Schwänze. Großes Finale wieder vor dem Vorhang als gemeinsame Figur. Sehr viel Applaus. Benny: „Das war toll!“ Berenike: „Und vor allem die Stimmen harmonieren mega.“
Der Vorhang der Lettinnen ist auch aufwändig im Rückbau. Die Zeit reicht erstmal nicht. Die Lego-Lampen werden für Armenien heruntergefahren.
5. Armenien: PARG – Survivor
Blitzlicht. Es ist wie eine schwarz-weiße Aktionnummer vor einem Boxkampf. PARG ist natürlich oberkörpferfrei. Zeitweise ist der dreifach zu sehen. Das ist sehr intensiv. Er steht auf einem Laufband auf der Vorderbühne. Das ist ein bisschen wie bei Robin Bengtsson, aber deutlich dynamischer und mehr 2025. Die Grundnote ist sehr aggressiv. Man muss die Optik mögen, aber das ist schon extrem umgesetzt. Zum zweiten Refrain kommen Flammen dazu. Derweil läuft PARG weiter. Zum ruhigen Part wird armenisch Rot-Orange. Die Stimme ist in dem Teil nicht nur laut, sondern auch stark. Mehr Flammen. Der lange Ton sitzt. Mehr Flammen. Berenike: „Das kommt auch richtig gut!“
Das Schiff liegt auf dem Boden, damit es gleich aufgerichtet werden kann. Kann er den Favoritenstatus halten?
6. Österreich: JJ – Wasted Love
Ein sehr dunkles Licht, dann ist JJ eingeschlagen in einem Lagen zu sehen. Schwarz-weiiß wie auf den Fotos bekannt. Das Papierschiff kommt angeflogen und fliegt wieder davon. Vor JJ seht eine Schiffslampe. Er schält sich aus dem Tuch und steht in einem schwarzen Outfit da, wenn er zum hohen Gesang ansetzt. Das Schiff ist zu erkennen. Die Stimmung ist weiter sehr düster. Flackerlicht. Über die LED-Wand sind Wellen zu erkennen. Ein großer Sturm. Die Kamera schwankt und zweigt, wie er kämpft. Das sieht toll aus. Zeitweise wird aber die Illusion gebrochen. Er zieht sein Ohrteil raus. Er greift nach dem Schiff. Dann die Techno-Ekstase. Wir sehen das Schiff von oben wie es verschlungen wird. Mehrere Leuchttürme tauchen auf. Viel Stroboskoplicht. Und JJ ist noch da. Der Leuchtturm im Hintergrund. Benny: „Das endet genial.“
Hazel ist im Publikum und lässt sich vom Publikum beim Pseudo-Stage-Diving durch die Masse tragen. Im Moment sind da nur sechs Leute, die sie tragen. Ankündigung der ESC-60plus-Party, die in Basel extra organisiert wurde. Herrliche Stimmung. Bisher ist übrigens Sandra Studer kaum zu sehen. Aber da ist sie. Und sie übernimmt und kündigt jetzt das UK an.
Vereinigtes Königreich: Remember Monday – What The Hell Just Happened?
Der Kronleuchter blinkt wie in einem billigen Spielkasino. Die Sängerinnen stehen am Anfang auf der Vorderbühne und sind vom Publikum nicht zu sehen. Das ist also das Bett. Benny sagt gleich: „Das ist schlimm“. Zum ersten „WTHJH“ kommt schon mal Pyro und das Publikum ist im Hintergrund zu sehen. Sie beginnen will zu singen und eine von ihnen schreit ins Publikum. Sie besteigen den Kronleuchter. Das Licht ändert sich auf Kommando. Schönes Bild: auf dem Boden sind Synchronschwimmer um den Leuchter zu sehen. Sie umtanzen weiter den Leuchter. Die Stimmen sind sehr stark, klingen aber nicht sehr gut zusammen. Sie lachen gemeinsam auf Kommando und gehen zurück in Schlafzimmer. Zum Schluss schauen sie durch das Herz im Bett. Ich höre ein „Schlimm … Theater-AG 10. Klasse, aber toll gesungen, natürlich.“
7. Griechenland: Klavdia – Asteromata
Der Aufbau hat noch nicht ganz geklappt. Und da ist er: der Fels! Am ende eines Steg, der dahinter ist. Klavida steht im Scheinwerferlicht , um sie herum ist es dunkel. Sie trägt ein schwarzes Glitzerkleid – und ihre ikonische Brille. Im Hintergrund wird es heller. Kaltes weißes Licht. Als ob der Mond einen Schatten aufs Meer wrift. Dann wird der Schein zu Lava. Auch im Hintergrund brennt es. Eigentlich sogar überall auf der Bühne. Ein Tänzer kommt Klavdia entgegen und steigt auf den Steg – und wird dann weggeschoben. Interessantes LED-Bild mit Vögels im dramatischen Teil. Klavdia steht auf dem Felsen in einem roten Meer von Feuer/Lava. Eine klassische Inszenierung, aber sehr eindrücklich. Klatschfalle. Und ganz am Ende steht sie auf einmal mit einem weißen Kleid da. Die Presse ist begeistert; besteht aber auch zu 50% aus Griech*innen. Berenike fand es vom Backgrop her überladen, weil ständig etwas anderes zu sehen ist.
8. Litauen: Katarsis – Tavo akys
Weißer Hintergurnd, leicht blau am Boden. Jede Menge Bodennebel. Die Bandmitglieder tragen die bkannten hellbauen-grauen Outfits. Im Hintergrund erscheint eine graue Landschaft mit einem Haus. Der Sänger ist zum Teil sehr nah an der Kamera dran. Der Mittelscheitel sitzt. Das Haus fliegt auseinander. Die Windmaschine leistet Höchstarbeit. Also, irgendwie fliegt denen alles um die Ohren. Etwas dystopisch. Die Bandmitglieder gehen nach vorn und sind in der Brücke im Flackerlicht zu sehen. Schnelle Schnitte einer kaputten Welt. Lange Schreie. Berenike schreit zurück: „Ich fand das richtig gut!“
Auch hier dauert schaffen sie den Umbau nicht in der vorgesehenen Zeit.
9. Malta: Miriana Conte – Serving
Ein Eröffnungsbild, das an – es tut mir leid es zu sagen – an die Ritze in Hamburg erinnert. In der Mitte der Mund mit Diskokugel. Miriana trägt ein gelb-schwarzes Kleid . Es kommen vier sehr leicht bekleidete Tänzer*innen dazu. Fetter Bass. In der zweiten Strophe ist das Kleid weg und sie trägt ein enges Tigerprint-Outfit. Der Tanz wird zeitweise von oben eingefangen. Im Hintergrund ist das DO-RE-MI zus sehen. In der Brücke tanzen dann die Beine. Das ist echt St. Pauli hoch drei. Der Gesang ist kräftig, aber nicht immer schön. Und dann sind da die Gymnastikbälle – heute alle in rot. „DIVA NOT DOWN“ steht am Screen. Berenike: „Dagegen ist Erika prüde.“ Da ist einerseits viel drin, aber so ganz originell ist es nicht.
Georgien bekommt keinen Felsen, sondern eine hellgraue Rampe.
10. Georgien: Mariam Schengelia – Freedom
Es beginnt mit Schatten und Dschinghis-Khan-Tänzerin. Mariam trägt auch ein silbernes Outfit in dem Stil, es ist aber auch futuristisch. Wir fragen uns, ob das ein anderes Lied ist. Mariam singt ausdrucksvoll von der Rampe. Der Hintergrund ist vom Himmel inspiriert. Im Refrain haben die Tänzer große weiße Fahnen. Der Hintergurnd nimmt sie auf. Dann wechselt die Anmutung des Liedes. Eine Berglandschaft ist zu sehen. Durch den Bodennebel geht die Sängerin nach vorn auf die Bühne. Die Tänzer tanzen hinten im Bodennebel. Der Gesang ist extrem kraftvoll und klar. Ganz anders als Malta davor. Das Lied bleibt aber schwer zu greifen. Windmaschine und Schluss.
Sandra meldet sich von Backstage – und geht in die Kommentatorinnen-Box von Island. Sie berichtet, wie große die Begeisterung dort für den ESC ist. Dann schaut sie bei Dänemark rein. Anschließend spricht sie mit dem französischen Kommentator. Derweil wird der Sand auf der Bühne ausgelegt.
Frankreich: Louane – Maman
Louand sitzt im Sand und hat eine Sanduhr, die sie umdreht und fallen lässt. Der Hintergrund ist schwwarz. Kamera von oben, der Sand fällt kontinuierlich auf sie bzw. hinter sie. Sie kniet im Sand und spielt mit dem Sand. Wir können das TV-Bild nicht ständig sehen. Sie legt den Spiegel frei. Mehr Lichteffekt zum dynamischeren Teil. Bei der Wiederholung von Mamon kommt der DSand auch von hinten. Das sieht toll aus. Der Sand ist überall. Dann der Wirbeleffekt von oben. Der Gesang ist erwartungskonform kräftig. Langer Ton. Viel Applaus. Aus der Halle war das jetzt nicht sooo beeindruckend. Aber das TV-Bild macht sicher den Unterschied.
Sandra und Hazel kratzen den Sand auf der Bühne zusammen und kündigen Dänemark an. Der Test hat wohl nicht ganz so gut funktioniert. Der Sand ist eher Granulat. Die beiden putzen weiter und kommentieren das selbstironisch. Herrlich. Gelächter im Publikum. Sandra hat so einen Staubsauger auf dem Rücken.
11. Dänemark: Sissal – Hallucination
Es ist ein flaches Podest auf der Bühne, links und rechts lange Vorhänge. Es beginnt in Schwarz-Weiß mit Flackerlicht. Dann kommen Lila und Blau dazu. Zwei Tänzer auf der Bühne. Die Kameraschnitte sind schnell. Blauer Backdrop beim Pre-Chorus. Die zweite Strophe ist echer dunkel gehalten. Jetzt sind es vier Tänzer. Manche wirken eher wie Schatzen. Dann spielen sie mit den Vorhängen. Dank Windmaschine sie Sissal dann besser zu sehen und die Bühne weiß. Die Tänzer verschwinden nach vorn. Flackerlich von unten auf dem Podest. Wechsel zu lila, Sissal geht mit langem Schleier nach vorn und die Tänzer sind wieder da. Recht klassische Inszenierung. Nett, kann aber leicht vergessen werden. Berenike: „Man merkt aber nicht, dass was mit der Stimme ist.“
12. Tschechien: Adonxs – Kiss Kiss Goodbye
Sehr nahe Aufnahme zu Beginn. Adonxs im Schweinwerferlicht. Es wird schnell hell. Oh, hier sieht man mehrfach Helfer im Bild. Der Sänger ist die meiste Zeit allein aufd er Bühne. die Windmaschine arbeitet. Ein Sänger in Weiß kommt dazu und umtanzt den Sänger. Dann sind es auf einmal vier Tänzer. Sie ziehem ihm den schwarzen Trokadero aus (oder wie dieses Jäckchen heißt). Der Dancebreak ist dann mit viel Rot. Sieht gut aus. Aber es kommt so aus dem Nichts. Zum Finale geht Adonxs nach vorn. Die Haare sind jetzt durchgewuschelt. Schöne Effekte während die langen Töne kommen. Dann ist es vor. Ich zweifle, ob das weiterkommt. Benny und Berenike sind davon überzeugt.
13. Luxemburg: Laura Thorn – La poupée monte le son
Das Puzppenhaus. Da ist mal 3D. Tolle Effekte. Dann liegt sie plötzlich auf dem Boden. Was für ein Auftakt. Super gut. Die Sängerin hat die vier Tänzer auf der Bühne. Ab der zweiten Strophe lebt die Performance aber in der realen Welt, keine weiteren Effekte. Das sieht gut aus und ist schön getanzt. Zum zweiten Refrain stehen alle auf der vorderen Bühne. Im Hintergrund weiter das Puppenhaus. Donner und Flackerlicht. Neues Kleid. Und sehr tolle Schatteneffekte von ihr auf der LED-Wand hinten. Guter hoher und lauter Ton. Benny gibt Zwischenapplaus. Das Puppenhaus ist am Ende in Trümmern.
Das Glitzertreppenhaus aus Israel wird auf die Bühne gefahren.
14. Israel: Yuval Raphael – New Day Will Rise
Dramatischer Auftakt mit viel Scheinwerfern. Sie trägt ein dunkles Kleid und singt direkt in die Kamera. Stilvoller Auftakt. Schöner Gesang. Sehr klassisch. Zum Refrain steht sie vor dem Treppenhaus, das anfängt zu funkeln. Ihr Kleid ist etwas dunkel davor. Sie geht um das Treppenhaus . Im Hintergrund ist ein schwarz-weißer Hintergrund. Im zweiten Refrain steigt sie die Treppen empor. Der Gesang bleibt stark. Im dritten Refrain beginnt Wasser zu fließen – also auf der LED-Wand. Viel Glitzer und Wasser zum Tonartwechsel. Pryo-vorhang zum Finale. Mehr ist mehr! Ganz anders Licht zum Ende – alles wird weiß.
Und da kommt eine Boombox. Das heißt – es ist Zeit für Deutschland! Sandra sagt auf Deutsch: „Wir freuen uns auf Deutschland. Here comes Germany!“ Der Einspieler ist in Basel bei der Fasnacht gedreht. Sie haben sich selbst eine Maske gemalt.
Deutschland: Abor & Tynna – Baller
Dunkle Bühne, nur das Cello ist zu sehen. Tynna ruft „eurovision“. DEr vorhang fällt. Sie steht auf der Boombox. Es ist eher türkises Neonlicht und alles flackert. Was für ein krasser Beat. In der ersten Stroophe geht sie von der Bühne. Im Hintergrund ist ein Tänzer zu sehen. Sie wird zeitweise durch die Treppe gefilmt. Im Zweiten Refrain sind wir im Club. im Nebel wird sie von Tänzern umtanzt. Dann geht sie nach vorn, wo Abor speilt. Sie ist bei ihm, wenn sie die zweite Strophe singt. Er steht auf. Baller wird hinten eingeblendet. Der Boden wird weiß und bewegt sich nach vorn. Abor geht zur Brücke und steht oben. Auf dem Rahmen steht immer „Baller“ – auf dem Hintergrund auch immer mal. Viele Lichteffekte. Dann wird’s rot und danach explodiert die Boombox. Die Tänzer sind wieder da. Der Gesang war deutlich besser als im Vorentscheid. Vom Sound in der Halle würde ich sagen, sie könnte am Samstag noch eine Schippe drauf legen. Schöne Show.
15. Serbien: Princ – Mila
Er trägt einen roten Anzug. Mal wieder ist alles dunkel. Eine Kunstfigur auf dem LED – bzw. Menschen(paare). In der Strophe kommen Tänzer in Schwarz dazu. Im Hintergrund zeichnet sich die Welt blau ab. Achso – es gibt mal wieder jede Menge Bodennebel. In der zweiten Strophe ist ein Auge auf dem Hintergrund zu sehen. Ich bin etwas gelangweilt. Es wird alles rot. Princ spielt mit seinem Spiegelbild auf dem Boden. Dann zerren ihn die über den Bühnenboden während er weiter singt. Alles ist rot. Es gibt Flammen. Großes Finale. Sein Gesicht ist dabei sehr dunkel. Finde ich. Die Tänzer heben ihn hoch. Aus.
16. Finnland: Erika Vikman – Ich komme
Langer Kamerafehler am Anfang. Erika trägt das schwarze Outfit, was wir kennen. Sie singt immer in die Kamera. Das Podest kommt dazu und sie singt darauf. Die Lego-Steine bilden ein gutes Dach. Alles ist schwarz und weiß. zur zweiten Strophe wird es lila und Erika geht nach vorn – mit dem Mirkofonstativ. Im Hintergrund wird das große Mirko vorbereitet. Erika bestreitet das alles alleine und lässt sich in der Brücke feiern. Dann geht sie langsam zurück und besteigt das Mirko. Die Leute klatschen. Sie hebt ab und zündet den Antrieb. Heftiges Klackerlicht. Riesen-Jubel. Ikonisches Abschlussbild vor rotem Hintergrund.
Das war es jetzt erstmal von uns. Wir werden wieder aus der Halle rausgeschmissen und gehen zurück ins Pressezentrum. Wir sehen uns dann um 18:30 Uhr und besprechen alles, was wir gesehen und gehört haben. Bis dahin.
Danke, dass Ihr beim Live-Blog dabei wart.
Wobei – esc schmeißt uns keiner raus. Wir haben gerade den Schnelldurchlauf gesehen. Da wird wieder viel geschrien. Dann erinnern Sandra und Hazel an den ausgefallen ESC 2020. Einige der Acts von damals bekommen jetzt die Bühne, die sie nicht bekommen. Ein Einspieler startet: Gjon’s Teras, Efendi, Destiny und The Roop sprechen darüber, wie es war, dass sie nicht antreten konnten. Ein Flügel steht auf der Bühne.
Gjon’s Tears fängt an. Die Bühne ist sehr dunkel. Er trägt auch ein schwarzes Outfit. Er singt sein Lied von 2020. Er geht nach vorn und von seinen brennenden Ärmeln fallen Feuerfunken. Toller Effekt. Dann übernehmen The Roop und die Bühne wird ganz rot. „On Fire“ war halt schon ein besonderer Song. Auch dieser ist natürlich zusammengeschnitten auf die wichtigsten Elemente – also die Handchoreographie. Es kommen zehn Tänzer*innen dazu.
Eine Schlange ist zu sehen und Efendi übernimmt mit extrem kraftvoller Stimme. Alles ist grün und golden. Der stilvoll. Sie hat sogar einen eigenen Prob. Zum Refrain wird es mal rot-türkis. Nice. Natürlich mit Dancebreak. Destiny kommt mit einem weiten blau-lila Kleid auf die Bühne. Um sie herum ist viel Wasser. Auch sie hat die Tänzer*innen – und sogar einen Pyro-Vorhang. Zum Schluss stehen alle vier Acts zusammen auf der vorderen Bühne.
Der Greenroom wird gezeigt, der jetzt natürlich leer ist. Dann gibt’s einen weiteren Schnelldurchlauf.
Und dann werden wir wirklich rausgeschmissen. Danke fürs Dranbleiben.
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Irland 🇮🇪
Oh ja! Oh je? Toll! Oder wie?
Ist das jetzt eine gute Baller-Inszenierung oder nicht? Es hört sich eigentlich ganz gut an, bis auf das „EUROVISIOOON“, aber wirklich begeistert klingt das jetzt auch nicht…
Malta hat wirklich Potenzial meinen polnisch-kroatischen Fiebertraum von Gestern zu überbieten. Das klingt wirklich furchtbar, da muss ich mich wieder rechtfertigen. Aber sei es drum. Vielleicht muss das ja auch so polarisieren um Erfolg zu haben.
DP ist eher Baller kritisch.
Luxemburg scheint in der Halle wahnsinnig gut angekommen zu sein laut den Tweets auf X.
Freut mich!
Mich auch! Luxemburg gehört zu meinen liebsten Beiträgen dieses Jahr. 😀
Belgien kam in der Halle auch gut an, hat gar nix zu sagen.
Bitte was? Die hatten doch alle ihre Bühne ein Jahr später. Hätte man lieber die genommen, die danach nicht mehr durften!
Danke für den Live-Blog, Douze Points!
Österreich hat einen exzellenten Probenauftritt hingelöegt und wird einen extasischen Finalauftritt abliefern. 😀
ESC 2026 in Graz oder Wien ! 😀
😱😱😱
Immer die gleich Werbung von den gleichen Leuten für den Kastraten. Ich würde mal abwarten. Finale ist sicher, aber dort sehe ich noch lange keinen der vorderen Plätze. Dafür müsste er auch die Televoter überzeugen. Hier darf man bei dieser Art von „Musik“ sicherlich so seine berechtigten Zweifel haben.
JJ ist kein Kastrat sondern ein Countertenor. Er wurde nicht kastriert, abfälliger geht’s nicht. Armselig
Ärgere dich nicht. Ich tu’s auch nicht. 😀
Du musst wieder gleich so übertreiben, während ich ja total zurückhaltend und meeeega selten nur mal gaaaaaaaaaaaaaanz vorsichtig andeute, dass ich Ziferblat jetzt nicht soooooo schlecht finde…
😂🤣😂😅😍🤗 Mein Lieber, du machst es richtig! So will ich dich!!!!! Begeisterung für die eigenen Lieblinge feiere ich! Dafür sind wir doch hier 🕺👍🫶 Ich mag JJ auch und vor allem LIEBE ich Wien!!! Würde ich sofort unterschreiben. Naja, aber Paris wird auch toll nächstes Jahr 😉🤭
Man merkt, dass du dich bei der Antwort zurückgehalten hast. Sonst wäre noch Louane im Posting vorgekommen und als Sahnehäubchen der SCC. 😜😜😜🫣🫣🫣🫶🫶🫶
Ich war früher mal sehr zurückhaltend. 😀
Aber dann kamst du und ich habe mir meine Fanemotionen von dir abgekupfert. 😀
Du warst zurückhaltend?
Soso, jetzt bin ich auch noch Schuld!
😂😉😇🫶
Ich finde es toll, daß Musik noch so viel Begeisterung hervorrufen kann, weiter so.
Jaja, das hast du unter meine Ziferblat Posts noch nie geschrieben!
🙃😇😉
Vielen Dank / Grazie mille ! 😀
Ich bin sehr gespannt ob das beim Publikum wirklich so gut ankommen wird. Gestern hat ja ziemlich deutlich gezeigt dass die übertrieben inszenierten Acts nicht so gut angekommen sind und das Publikum eher auf Rumhüpf-Party und Handmade Musik steht.
Ein Text bei x
BRAVO DEUTSCHLAND! BRAVO, ABOR UND TYNNA! Diese Szene ist offiziell passiert! Eine Bühne mit riesigen Lautsprechern und Clubatmosphäre. Es gibt keine Pause oder Cello-Breaks im Lied, aber Tynna gerät in Fahrt und endet mit einem Mini-Short, auf dem „Baller“ steht, und wirft ihn ins Publikum. Und dann mit den Tänzern feiern. Vergessen Sie den Gesang beim nationalen Finale. Sie hatte eine Stimme, die ganz gut zu ihrer Stimme und dem Lied passte und vielleicht nicht stark, aber auch nicht störend war. Warte auf morgen!
Google Übersetzer?