Intervision 2025 in Russland: Hochglanz-Propaganda-Show fürs eigene Land – Vietnam gewinnt

Đức Phúc (Vietnam) gewinnt Intervision 2025 – Foto: Instagram @intervision.news

Die von Putin persönlich gewünschte, musikalische Umarmung der Welt namens Intervision ist am Samstagabend in Moskau in knapp vier Stunden über die Bühne gegangen. Letztlich präsentierten sich nur 22 Länder, weil die USA kurzfristig nicht an den Start ging. Das war aber nur eine von mehreren ungeahnten Wendungen. Am Ende siegte Đức Phúc aus Vietnam (Aufmacherbild) nach einem wirren Voting. Den Sieg überließ der russische Künstler freiwillig den anderen. Der größte Erfolg der Show dürfte aber ohnehin der beim eigenen russischen Volk sein: dem konnte mit der Show einigermaßen erfolgreich vermittelt werden, dass das Land trotz des Krieges gegen die Ukraine nicht international isoliert ist.

Die Botschaften des ersten Intervisions-Wettbewerbs seit vielen Jahren waren spätestens nach den ersten 30 Minuten dem (russischen) TV-Volk klar vermittelt: 1) Die Show ist der (bessere) Gegenentwurf zum Eurovision Song Contest und 2) Russland ist verdammt nochmal eine große Macht, die von den Völkern der Welt respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte der ESC-Sieger Dima Bilan zusammen mit der ESC-Zweiten Polina Gagarina die Show in Moskau mit einem langweiligen Lied in unschuldigen, weißen Outfits eröffnet, Vladimir Putin hatte sich per dreiminütiger Videobotschaft zu Wort gemeldet und der russische Außenminister Sergey Lawrow hatte im Interview nach dem ersten Beitrag mehrfach stolz das Wort BRICS – die Abkürzung für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – platziert. Alle diese Länder waren in Moskau am Start – und diverse andere.

So war die Show kulturell und musikalisch diverser als es der Eurovision Song Contest jemals sein könnte. So ganz überraschend ist das natürlich nicht, wenn die teilnehmenden Künstler*innen von fast allen Kontinenten kommen und immer auf einer der nationalen Sprachen singen. Oftmals wurden auch fast schon kitschige Klischees der Nationen bedient – mit dem Gesang, mit den Outfits und/oder der Bühnengestaltung. Songs mit (internationalem) Hitpotenzial suchte man vergebens. Musikalische Innovation gab es mitunter bei der Verschneidung von modernen Trends mit klassischen kulturellen Elementen. Besonders gut gelang das dem Vietnamesen Đức Phúc, der am Ende auch den Sieg davontrug.

Wie schwierig es ist, den kulturellen und sprachlichen Bogen über den gesamten Erdball zu schlagen, ohne auf Englisch zurückzugreifen, wurde an den Moderator*innen deutlich. Da gab es zwei Duos, die jeweils aus einer russischen Hälfte bestanden (u.a. ESC-2011-Teilnehmer Alexey Vorobyov) – einmal mit einer indischen Moderatorin, die Englisch sprach, und einmal mit einem chinesischen Moderator, der Chinesisch sprach, ergänzt. Selbsterklärend war da ohne zusätzliche Kommentierung für internationale Zuschauer nicht viel – es sei denn, man versteht Russisch.

Während die TV-Macher eine Show auf internationalem Niveau machen wollten und das zumindest mit der eingesetzten Technik (Stichwort LED-Screens und Hebebühnen) auch hätten schaffen können, fehlte ihnen doch die Kreativität und dramaturgische Professionalität für Inszenierungen, die mit dem ESC wirklich hätten mithalten können. Etliche Darbietungen erinnerten in ihrer Statik sogar eher an Fernsehshows aus den 1970er Jahren. Manche Acts konnten das aber dank ihrer natürlichen Energie überkompensieren, wie etwa Brasilien oder Venezuela.

Die Kamera-Arbeit hingegen konnte das nicht auffangen. Sie war nicht besser als das, was uns die ARD in den letzten Jahren beim deutschen Vorentscheid geboten hat: viele Totalen, keine schnellen Schnitte und keine Betonung von Bewegungsnuancen. Dafür wurde ständig jemand an Seilen in die Luft gezogen. Natürlich auch bei der russischen Nummer, die neben der vietnamesischen, der tadschikischen und der belarusischen noch am ehesten ESC-Niveau hatte.

Insgesamt wurden die vier Sendestunden aber schon sehr lang. Das begann bereits mit der namentlichen Vorstellung sämtlicher Juror*innen am Beginn der Show. Dabei gab es auch die erste Überraschung: Die USA war nun doch mit einem Juror am Start, und zwar Joe Lynn Turner, dem ehemaligen Sänger von Deep Purple. Auch die nächste Überraschung kam von den USA: deren Beitrag wurde offenbar in letzter Minute abgesagt. Der Sängerin Vassy, die das Land vertreten sollte, hatte offenbar ihr Heimatland Australien den Auftritt kurzfristig untersagt. So kam nach der Postkarte für die USA … nur die entsprechende Information zum Nicht-Auftritt. Vorgetragen auf Russisch. Sicherheit bekam man dann auf Instagram:

Auch der Russe Shaman sorgte für eine Überraschung in der Show – allerdings erst nach seiner Performance. Da bat er die Juror*innen, ihm keine Punkte zu geben. Er und Russland hätten schon so viel damit gewonnen, dass die ganzen Länder an dem Abend in Moskau auftreten würden. Cleverer Schachzug: So ersparte man sich die Peinlichkeit, eventuell nicht zu gewinnen, und die Peinlichkeit, wie von allen erwartet zu gewinnen.

Ob diese Ankündigung auch der Grund war, warum es bei der langen und dramaturgisch provinziell umgesetzten Bekanntgabe der Jury-Ergebnisse immer wieder zu Verwirrungen kam, sei einmal dahingestellt. Der Jury-Leiter bat, als eigentlich schon Vietnam als Sieger feststand, die Offiziellen, noch einmal alle Ergebnisse zu prüfen. Die sagten zehn Sekunden später, dass alles korrekt sei. Und dann stand Đức Phúc wirklich als Sieger fest. Transparenz? Nunja.

Ergebnis Intervision 2025 – Foto: Instagram @intervision.news

Zum Abschluss sangen alle Acts des Wettbewerbs noch gemeinsam eine mehrsprachige Playback-Version von Polina Gagarinas ESC-Song „A Million Voices“. Die Sängerin selbst ließ sich dabei nicht mehr blicken. Sie hatte ihren Auftrag offenbar schon am Anfang der Show erfüllt und wollte sich nicht noch einmal vor Putins Propaganda-Karren spannen lassen.

Der Sieg Vietnams heißt übrigens nicht, dass die Intervision nächstes Jahr in Vietnam ausgetragen wird. Vielmehr hat sich Saudi Arabien dazu bereiterklärt – ein ähnlich demokratischer Staat wie Russland. Dann kann Putins Reich sich endlich den Sieg holen und seinem Volk einmal mehr zeigen, wie international beliebt und unbesiegbar man ist.



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159 Comments
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Matty
Matty
6 Monate zuvor

Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner! Schon merkwürdig, daß sich die USA erst zur Teilnahme entschlossen und dann gekniffen haben!

Last edited 6 Monate zuvor by Matty
Stephan
Stephan
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Vielleicht haben sie noch einen Rest an Würde und Abstand.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Das waren ja nicht „die USA“, sondern eine spinnerte Australierin… Auch ansonsten war da ja von den eingeladenen Nationen kaum etwas echt…

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Richtig

byJannik
byJannik
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Das hatte bestimmt andere Gründe, Teilnehmerin Vassy war ja sowieso schon nur der Ersatz für den eigentlichen Teilnehmer der USA, Brandon Howard, der glaube ich kurzfristig wegen eines Krankheitsfalles in der Familie nicht teilnahm, Vassy war aber als Sängerin bereits auf Pride-Events unterwegs, *Aluhut auf* das gefällt dem russischen Regime natürlich gar nicht und mich würde es nicht wundern, wenn dass auch der eigentliche Grund für die spontane Nicht-Teilnahme war.

Gwendolyn
Gwendolyn
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Die haben nicht gekniffen, der eigentliche Kandidat hat kurz vorher aus familiären Gründen abgesagt und die nachrückerin bekam Druck von Australien, ein Bekannter aus Australien hat gesagt , dass die große ESC Fangemeinde in Australien es wohl als Verrat angesehen hätten, wenn Australien indirekt dort mitgemacht hätte

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
6 Monate zuvor

Die Frage die ich mir stelle ist, ob das jetzt ein dauerhaft erfolgreicher Wettbewerb werden kann oder nicht? Hat man damit den Startschuss für einen alljährlichen, internationalen Musikwettbewerb geschaffen oder ist es eine Sache, die wegen mangelnden Interesse nach 2-3 Jahren eingestampft werden muss? Denn auch wenn es eine Propagandashow ist, haben hier heute Länder aus über 20 Nationen und fast allen Kontinenten mitgemischt und ihre Kultur gezeigt. Ich bezweifle auch, dass die Künstler da selber mit der Absicht hingefahren sind irgendeine politische Propaganda zu verbreiten. An diesen Fragen wird sich messen, ob der Wettbewerb den ESC in naher Zukunft übertrumpfen wird oder ob es Propaganda bleibt. Denn ohne echte Emotionen gibt’s keinen echten Erfolg. Aktuell ist das alles völlig ausgeschlossen. Aber wenn die den jetzt die nächsten fünf Jahre veranstalten und Russland da als ehemaliges ESC-Teilnehmerland seine Expertise in diese Show fließen lässt, halte ich es nicht für unwahrscheinlich das es etwas dauerhaftes werden kann was dem ESC Konkurrenz macht. Vielleicht sehen wir Orbans Ungarn, Erdogans Türkei und Länder wie Aserbaidschan, Georgien und Armenien dort, während man sich vom kriselnden ESC zurückzieht?.Für uns in Europa hoffe ich, dass man den ESC aus der aktuellen Krise retten kann. Der Wettbewerb ist einfach zu kostbar.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Sorry, aber – Bullsh*t.

Das Ganze war eine von vorne bis hinten durchgeplante politische Propagandashow. Was schon alleine daran abzulesen ist, dass die Beiträge der willigen Propagandah…asen größtenteils von Ministerien (also der Regierung) der teilnehmenden Länder ausgewählt worden, um sich dann für den Führer bücken zu dürfen.

Über die Teilnahme wurde größtenteils mit Regierungen verhandelt und nicht mit Fernsehsendern. Alleine schon, dass die Massenmörder putin und lawrow ihre Fratzen da in die Kamera halten… Schon alleine deshalb macht das dem ESC keine Konkurrenz. Wenn das dann noch ähnlich große Fernsehkunst war wie der grausame ESC 2009, dann ohnehin „Gute Nacht“.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Natürlich Bullshit – was sonst ?

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ja wie gesagt. Ich hab nicht abgestritten das es eine Propagandashow war. Aber aus Sicht der Künstler glaube ich trotzdem nicht, dass sie jetzt mit dem Gedanken dahin gereist sind „ich werde jetzt Stolz die Botschaft meines Präsidenten verkünden“, zumal die politische Ausrichtung der Mitgliedstaaten nicht mal einheitlich ist. Brasilien und Südafrika werden von linken bzw. sozialistischen Parteien regiert. Serbien hingegen wird von einer rechtskonservativen und neoliberalen Partei regiert usw. Aber das spielt am Ende keine Rolle. Die Frage ist, ob gezwungenes lächeln, gespielte Einheit und nationalistische Propaganda über mehrere Jahre ein ernstzunehmendes Format werden und trotzdem echte Fans generiert oder ob es am Ende nur ein armseliges Theaterspiel bleiben wird. Denn ohne echte Fans und ohne echte Liebe wird sich das ganze auch für die Veranstalter finanziell nicht lohnen. Als Zuschauer muss ich sagen haben mich zwei Sachen beeindruckt. Einerseits die visuellen Effekte wie z.B. die Einspieler und die Postcards und andererseits die wirklich unterschiedlichen Klänge aus Vietnam, Kolumbien, Kasachstan usw. Warten wir mal ab, ob man 2026, 2027, 2028 eine jährliche Show auf die Beine stellen kann.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Du verstehst hier Grundlegendes nicht: Der Veranstalter IST die ruSSische Regierung. Demzufolge muss sich da finanziell nichts lohnen. Wichtig ist, dass die richtigen Bilder flimmern und man dem Publikum zu Hause eintrichtern kann, dass doch eigentlich alles in Ordnung ist und niemand etwas dagegen hat, wenn man in der Ukraine mordet und vergewaltigt.

Was du glaubst, spielt im Angesicht der Fakten allerdings keinerlei Rolle. Es sind Regierungsvertreter, die dort im Auftrag ihrer Regierung für den Führer im Kreml singen. Das kannst du drehen und wenden, wie du willst und auch die politische Ausrichtung macht da keinen Unterschied, denn natürlich finden sich in den Regierungen in Südafrika und Brasilien genug Gestalten, die sich wohlig wärmen in der Erinnerung an alte Sowjetzeiten.

Und unterschiedliche Klänge kann man auch anders haben: Einfach YouTube aufmachen und lossuchen. Da braucht man kein vom ruSSischen Faschismus betreutes Format für.

Festivalknüller
Festivalknüller
6 Monate zuvor

Die Welt ist groß genug um zwei Megamusikevents wie ESC und Intervision die Bühne zu bieten. Es ist schön, wenn Musiker und Künstler aus unterschiedlichen Kulturkreisen aus welchen Gründen auch immer zusammen kommen , um Gemeinschaft, Musik und das Leben zu feiern.
Man kann alles natürlich auch stets politisch sehen, mit Meinungsgegensätzen aufladen und zu Propagandazwecken gebrauchen. Das sollte jedoch für freidenkende und an Weltmusik interessierte Menschen kein Hinderungsgrund sein, nur die eine oder die andere Veranstaltung zu verfolgen. Der Denkhorizont bleibt sonst eng und eingeschränkt und dem Versuch der politischen Unterwanderung in Musik und Kultur wird hier alternativlos entsprochen.
Dass unterschiedliche Weltsichten oder gar Weltordnungen hinter den Wettbewerben stehen ist offensichtlich und zu akzeptieren. Eine Wertung, welche Veranstaltung die bessere gewesen sei, führt jedoch ins spalterische Nichts. Ich finde, ein konstruktiver Vergleich ist hier weitaus hilfreicher.
Dass ein ESC-Song am Ende der diesjährigen Intervision erklang war eine symbolträchtige Verbindung und Geste zwischen den beiden Wettbewerbswelten.
Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang z.B. auch an Karel Gott, Kirka, Marion Rung, Alla Pugatchova, die Gruppe Dream Express u.a. die mit einem Auftritt auf beiden Festivals die Brücke zwischen den beiden Wettbewerben schlugen.
Ich bin gespannt wie die Entwicklung der Intervision weitergehen wird. Mit Saudi-Arabien als nächsten Gastgeber wird es eine neue und interessante Facette für den Wettbewerb geben.

Jastus
Mitglied
Jastus
6 Monate zuvor

Putin gefällt dein Kommentar bestimmt! Ich finde ihn ein bisschen naiv.
Versuch mal in Russland ein „freidenkender Mensch“ zu sein.

Last edited 6 Monate zuvor by Jastus
Lumbalis31
Lumbalis31
6 Monate zuvor

Mit Deutschland als Teilnehmer?

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  Lumbalis31

Nur unter der Parteifahne der AgD !

Stephan
Stephan
6 Monate zuvor

Die frei denkenden Menschen in der Ukraine werden von Ruzzland abgeschlachtet. Diese Farce von einem musikalischen Wettbewerb dient ausschließlich zur Ablenkung. Brot und Spiele. Das Künstler dort mitmachen und dies als Chance sehen, ist verständlich. Diesen Wettbewerb als gleichberechtigt neben dem ESC zu betrachten, konzertkariert alles, wofür der ESC steht.

Abgesehen davon, fand das frühere Intervision Song Festival nie in der Sowjetunion statt. Es fand in einer politischen Tauwetterperiode Ende der 70er Jahre statt, als Ost und West aufeinander zugingen. Auch westeuropäische Künstler traten in Prag und in Zoppot auf. Putins Propaganda-Show verbindet nicht. Sie spaltet. Und soll von dem Horror, den seine Mörderbanden in der Ukraine anrichten, ablenken. Selten gab es eine TV-Show, die verachtenswerter war als dieser Dreck.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Vielleicht richten wir dann Homosexuelle live in der Show hin. Das wäre sicherlich eine ganz interessante Facette.

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Brot und Spiele 👏🏽👏🏽👏🏽

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Sorry, aber das ist ja schon unverschämt.

Natürlich sind die Menschen dort nicht zusammengekommen, weil sie so schön Musik miteinander machen wollen, sondern weil der Führer im Kreml rief – und zwar andere Regierungen und nicht Musiker oder Fernsehstationen. Es war ein durchorganisiertes, peinliches Kreml-Propagandaevent, dem du vollkommen auf den Leim gegangen bist.

Aber wer als Weltordnung Faschismus und Unterdrückung akzeptiert, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ich bin froh, daß ich es nicht gesehen habe.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Puh, glaubst du diesen naiven Schwachsinn den du da schreibst eigentlich selbst?? 🤦‍♂️

Last edited 6 Monate zuvor by ESC1994
Jastus
Mitglied
Jastus
6 Monate zuvor

Hui, das klingt ja nach einer krass peinlichen Show!
Den Siegertitel finde ich ganz grausam und schlecht gesungen.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
6 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Der Siegertitel war mega und hätte auch beim echten ESC richtig Punkte abgeräumt.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor
Reply to  Jastus

du kannst ggf. hier deine vorurteile bestätigen oder aber zu einer anderen (musikalischen) meinung kommen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor

kleine extra hilfestellung (auch z.b. togravus ceterum). 🇨🇴🦋

https://youtu.be/Na-JJ_QK624?t=7274

Nils
Nils
6 Monate zuvor

Die Kommentare unter dem Video sind großartig: In jedem zweiten steht was von „Globalisten“ oder einer „Agenda“ des ESC. Da haben St. Petersburg und Telegram gestern noch richtig Überstunden geschoben.

elkracho
Mitglied
elkracho
6 Monate zuvor

Mit musikalischer Qualität könnte der Wettbewerb durchaus
erfolgreich werden.
Ungeachtet der ideologischen Ausrichtung.
Aber ganz ehrlich, diese Qualität sucht man hier dcoh vergebens.
Habe keinen Beitrag gefunden, den ich beim ESC sicher im Finale
sehen würde.
Auf mich wirken alle Songs nicht zeitgemäß

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor
Reply to  elkracho

russland und vietnam m.e. locker – weissrussland eigentlich auch – dann wird es schwieriger,weil es beim intervision von potenziellen jurylieblingen gewimmelt hat und die jurys wurden ja bekanntlich beim ESC abgeschafft,was wiederum dem sogenannten „music trash“ vorschub leistet und nummern dieser art waren beim intervision nicht dabei.
oben im artikel steht „…ESC-qualität…“ – sind damit etwa die immer gleichen öden schwedendrops mit gemeint? 🐰
bella italia war 2025 auch nicht überzeugend.
mal schauen,ob es mit der veranstaltung dann auch wirklich weiter geht – die gesangsleistungen waren jedenfalls fast alle on top und visuell gab es auch gänzlich neues zu sehen.
da der intervision jetzt eher die ganze welt anspricht,sind vergleiche schwierig.
falls sich die veranstaltung dauerhaft etabliert,werden vielleicht einige länder wechseln,doppelt antreten wie serbien oder andere gar wieder einsteigen.

elkracho
Mitglied
elkracho
6 Monate zuvor

Ich sehe die Beiträge auch kommerziell nicht wettbewerbsfähig.
Auch in den Teilnehmerländern bleibt die musikalische Uhr nicht stehen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor
Reply to  elkracho

dann höre zum beispiel mal china an – diesen stil kenne ich von dort bzw. scheint dort recht populär zu sein.
ich finde aber nicht,daß du oder ich das wirklich beurteilen können.

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Hihi. Aber ach komm… der weißrussische klingt immerhin wie aus gefühlt der Hälfte aller VE zusammengebastelt. Würde evtl. beim ESC immerhin 21. im Finale. 🤭

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Das kommt halt davon, wenn man Ministerien damit beauftragt, für des Führers Musikshow einen Act auszusuchen.

AT1982
AT1982
6 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Der Siegerbeitrag wäre meiner Meinung nach ein lockerer Finalteilnehmer beim ESC und sogar ein Top 10 Kandidat. Den Rest habe ich mir nicht angeschaut aber das Ding finde ich sowohl musikalisch als auch inszenatorisch gelungen.

Der Ansatz so einen Wettbewerb mit weltweiten Teilnehmernationen auszurichten finde ich eigentlich spannend. Allerdings ist mir die politische Dimension des Ganzen auch zu fies um mir den Wettbewerb anzuschauen – wie auch der ESC im nächsten Jahr falls Israel erneut teilnimmt.

Es ist schade, dass in der momentanen Weltlage ein nur auf die Kunst fokusierter Wettbewerb dank weltweiter Kriege nicht möglich ist.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor

Sieht so aus als ob wir hier einige Freunde totalitärer Regime an Bord hätten …

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor

bekenne mich schuldig aber nicht im sinne der anklage. 🐰

esccrazy1
esccrazy1
6 Monate zuvor

So ein Quatsch. Ich hab mir die Show einfach aus Interesse angeschaut weil ich wissen wollte ob es ein billiger ESC-Abklatsch wird oder nicht. Und wenn man sich die Putin-Propaganda kurz weg denkt, war es einfach mal interessant zu sehen, wie sich all diese Länder musikalisch repräsentieren. Das bedeutet keinesfalls das man das politische System des Veranstalters befürwortet. Ich glaube auch nicht das die ganzen Künstler dort mit irgendeiner politischen Agenda dort hingereist sind. Abgesehen von der Politik und dem teilweise gekünstelt lächelnden Publikum war’s einfach ne imposante Show.

Last edited 6 Monate zuvor by esccrazy1
Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  esccrazy1

Die meisten Künstler sind von Ministerien ihrer Heimatländer angefragt worden und sind somit natürlich mit politischer Agenda dorthin gereist. Warum seid ihr so unfassbar naiv?!

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor

Das ist leider nicht totzukriegen….

Franny
Franny
6 Monate zuvor

Keine wirkliche Überraschung.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor

so etwas schönes hat man beim ESC (🐰) schon lange nicht mehr gesehen – visuell und musikalisch einfach nur überragend.
im obigen verrissartikel kann ich von der schönheit vieler songs leider nichts lesen.

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor

Ich mag den zugegebenermaßen recht kitschigen Song Kasachstans ☺️☺️☺️

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Sowas kommt halt dabei raus, wenn du das Kultusministerium eines Landes beauftragst für des Führers Sangesparade einen Song zu finden. Interessiert aber im wahren Leben halt keine Sau, daher…

Mareike Kaa
Mareike Kaa
6 Monate zuvor

Der Song ist echt schön. Der Gewinner – naja. Den Rest habe ich mir nicht angeschaut.

Tim
Tim
6 Monate zuvor

„ Sie hatte ihren Auftrag offenbar schon am Anfang der Show erfüllt und wollte sich nicht noch einmal vor Putins Propaganda-Karren spannen lassen.“

Satire bitte als solche markieren!

Lumbalis31
Lumbalis31
6 Monate zuvor

Deutschland hätte auch dran teilnehmen sollen. Und zwar mit Modern Talking. Die sind in Russland Legende und kennt dort jeder.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor
Reply to  Lumbalis31

rammstein auch und die scorpions.
gibt’s boney m. noch?

Lumbalis31
Lumbalis31
6 Monate zuvor

Boney M. war doch ein Produkt von Frank Fahrian. Der Frontsänger Bobby Farrell ist aber schon vor geraumer Zeit verstorben.

Bisschenfrieden
Bisschenfrieden
6 Monate zuvor
Reply to  Lumbalis31

Er hat nur getanzt, nicht gesungen. Gesungen hat Frank Farian höchstpersönlich und Farell dazu Gesang imitiert.

Geri
Geri
6 Monate zuvor
Reply to  Lumbalis31

Alle Discodussel sind dort Legenden

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Geri

Ja, selbst CC Catch füllt dort noch Arenen. (Und in Spanien)

Geri
Geri
6 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Ja und Joy zB wurden gefeiert wie Weltstars

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Geri

Ja, Sandra ja heute noch

Geri
Geri
6 Monate zuvor

Ab zur Kameraschulung nach Schweden.

Nils
Nils
6 Monate zuvor

Guter Artikel. Dass die nationalistische russische Propaganda-Tröte Shaman großherzig darum „bittet“, nicht bepunktet zu werden, sagt doch schon alles.
„A Million Voices“, das als eine Art „Give Peace a Chance“-Ersatz hochgejazzt wird – an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  Nils

Absolut…

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Übelste ruSSische Propagandarotze.

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Wie sympathisch und eloquent du es immer auf den Punkt bringst 🤭🤭🤭😇

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor

Ich habe mir das Bauerntheater nicht angesehen, aber aus ehrlichem Interesse (und noch wichtiger: Neugierde) habe ich mir im Vorfeld die Lieder bei einem schönen Glas Rotbäckchen Saft zur Gemüte geführt. 🤭

Mir gefallen ein paar Lieder recht gut. 😌

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Mein Ranking (Audio)

  1. Kasachstan (10/10)
  2. Weißrussland (8/10)
  3. Ägypten (7/10)
  4. Usbekistan (7/10)
  5. Madagaskar (6/10)
  6. Kirgisistan (5/10)
  7. Russland (5/10)
  8. Venezuela (5/10)
  9. China (5/10)
  10. Indien (4/10)
  11. Äthiopien (4/10)
  12. Kolumbien (4/10)
  13. Katar (4/10)
  14. Serbien (4/10)
  15. Saudi-Arabien (3/10)
  16. Kenia (3/10)
  17. Kuba (2/10)
  18. Brasilien (2/10)
  19. Süd-Afrika (1/10)
  20. Vereinigte Arabische Emirate (1/10)
  21. Vietnam (0/10)
  22. Tadschikistan (0/10)
Dascha
Dascha
6 Monate zuvor

Spannend, dass gerade einige User, die ein bestimmtes Land am liebsten nicht mehr beim ESC sehen würden und dabei ständig von „Menschenrechten“ sprechen, sich gleichzeitig Putins Propagandashow mit Vergnügen angeschaut haben. Entlarvend und heuchlerisch?

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Spannend, dass User ein Land beim ESC dabei haben wollen, das die schwersten Kriegsverbrechen begeht, aber dann den Intervision mit empört geschwellter Brust meiden, weil da so viele böse, böse Länder dabei sind. Sehr spannend.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Ich bin beim Thema Israel neutral. Zudem gibt es dort immerhin eine offene queere Szene – in Russland undenkbar.

ESC Fan 2010
ESC Fan 2010
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Spannend das es Menschen und auch einige User gibt die nicht zwischen Regierung, Rundfunkanstalt und Volk unterscheiden können.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Spannend, dass du echt kein anderes Thema hast und in anderen politischen Sachfragen ähnlich unversiert bist, wie beim Thema Israel-Palästina. Sehr spannend.

AT1982
AT1982
6 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Ich habe das Ding nicht geschaut und werde auch den ESC nicht schauen, wenn Israel teilnimmt. Insofern handele ich konsequent. Die waren Heuchler sind diejenigen, die hier Ihre Moral raushängen lassen, die Verbrechen Israels in den letzten drei Jahren aber gekonnt ignorieren. Sowohl dieser Wettbewerb als auch die Teilnahme Israels am ESC ist Propaganda für Schurkenstaaten.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  AT1982

Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen einem von Regierungsstellen und ausländischen Ministerien organisierten Event, das vollständig unter der Ägide eines faschistoiden Terrorregimes produziert wird und einer Veranstaltung von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten unter Einbeziehung des Publikums. Sorry, aber auch hier hat wieder jemand nicht zu Ende gedacht und fühlt sich dabei dann moralisch so unfassbar überlegen. Langweilig.

Franny
Franny
6 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Spannend weniger. Eher erwartbar.

Nils
Nils
6 Monate zuvor
Reply to  Franny

Also, Thomas2000 hat das ja nur geschaut, weil er – ich zitiere – „an das humanistische Weltbild glaubt, daran, dass auch der Einzelne ein klein, klein wenig die Welt zum Besseren verändern kann.“

Und ja, tatsächlich, ich fühle schon jetzt, wie sich die Welt zum Besseren verändert hat, seit er bei der dezidiert unfreien und homophoben Hitparade der Diktatoren, Menschenrechtsverletzer und Putin-Apolegeten eingeschaltet und den Propagandisten die Stangen gefluffert hat.

Good Job. Danke, Thomas.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor
Reply to  Nils

Danke für das Lob.

Ja das Zitat stammt von mir, ich glaube aber in einem anderen Zusammenhang, passend ist es natürlich allemal.

Last edited 6 Monate zuvor by Thomas2000
Germanfan
Germanfan
6 Monate zuvor
Reply to  Nils

Das Zitat ist ganz anders gemeint.
Natürlich kann jeder einzelne klein, klein die Welt verbessern – vor allem in seinem eigenen Umfeld.

Rusty
Mitglied
Rusty
6 Monate zuvor

Also der Siegersong gefällt mir gut.Werde mir den einen oder anderen Song auch noch nachträglich ansehen.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

So, dann wäre das abgehakt und wir können uns wieder wirklich wichtigen Themen widmen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

So ist es !

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
6 Monate zuvor

Immerhin waren mit Kolumbien, Kuba und Brasilien auch Länder vertreten, die eine sehr lebhafte queere Szene haben und wo explizit für Tourismus geworben wird.

Macht es aber leider nicht besser….

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Da gibt es allerdings natürlich auch eine sehr lebendige, wirre Sowjet-Nostalgie, eben und auch gerade in der queeren Szene. Dass die in Putins ruSSland zusammengeprügelt würden, ist denen teilweise null präsent. „Aber die USA“ kommt dann…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Wohlgemerkt schon immer die USA – auch als es den Trumpismus noch nicht gab.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor

Mein Resümee:

Wer es schafft, die Russland Propaganda (was der Contest zweifellos ist) nach hinten zu verdrängen und sich auf die Musik zu konzentrieren und ein bisschen was übrig hat für Weltmusik, der kommt hier voll auf seine Kosten.

So divers an Musik, an Sprache, an Auftritt war der ESC selten.

Das vietnamesische Siegerlied könnte sogar ein kommerzieller Erfolg bei tiktok usw werden.

Den Wertungsteil kann man sich sparen, das war alles ein großes Durcheinander und man wusste nie, wer da jetzt vorne liegt.

Frederik
Frederik
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Ich hoffe, der Kreml zahlt gut. 🙂

Hieronymus
Hieronymus
6 Monate zuvor
Reply to  Frederik

Selbst dem Kreml ist Thomas2000 zu populistisch

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Den Wertungsteil kann man sich vor allem sparen, weil das alles abgekartete Propaganda gewesen ist, mein Gott.

JoBi
JoBi
6 Monate zuvor

Ich habe wahrscheinlich wie viele andere gedacht, dass Russland gewinnt. Aber das Shaman doch nicht bewertet werden möchte, hat mich überrascht.

Ich gebe zu, ich habe aus Langweile gestern Abend mir die neuen Kommentare hier auf den Blog lesen wollen und habe gesehen das einige die Show sehen und kommentiert. Natürlich habe ich diese Kommentare gelesen. Bei den Tagesthemen haben sie gestern über die Show berichtet. Da haben sie über die Eröffnungshow, der Ansprache und Shaman bitte an die Jury.

Vorhin habe ich mir den Siegertitel angesehen und er gefällt mir.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  JoBi

Shaman wollte da gar nichts. Das ist absolut alles orchestriert und von vorne herein geplant gewesen und Teil der verlogenen Show.

Gwendolyn
Gwendolyn
6 Monate zuvor

Ich hab’s mir tatsächlich aus purer Neugier angesehen , dh mehr nebenbei , es war nicht ganz so furchtbar wie erwartet , die Idee mit den Avataren in jeweiligen Landestrachten fand ich gut , peinlich war der unangenehm wirkende Russe ,der zuletzt noch stolz „ich bin Russe“ ins Mikro gebrüllt hat, für den Fall , dass es noch nicht jeder wusste …die eingeblendeten Zuschauer in erster Reihe wirkten irgendwie gestellt auf mich , vorwiegend junge hübsche Frauen aus aller Welt , die auf Bestellung gejöhlt haben , das Gelaber zwischen den einzelnen Auftritten war viel zu lang, auch wenn man es verstanden hätte , einige acts waren schwer zu ertragen , aber das gibt’s beim ESC ja auch , das voting system war freundlich ausgedrückt chaotisch , ich hab auch keine Ahnung, wir soviele sehr unterschiedliche und kulturell sehr spezielle Beiträge bewertet werden sollen, aber Vietnam war auch mein „Favorit“ , der noch am besten performte Beitrag mit sympathischem Sänger , mich hätte interessiert wie ein televoting ausgefallen wäre, und wie die Resonanz in Russland selbst war, da der eigene Teilnehmer ja außer Konkurrenz war, was auch gut war, außer Geschrei nix dabei und beim ESC wäre er nicht ins Finale gekommen

rainer1
rainer1
6 Monate zuvor

Kann man eigentlich beim liederwettbewerb der schurkenstaaten mitmachen und gleichzeitig auch nur ansatzweise für die werte des esc einstehen?
Frage für einen freund😉

4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Einen serbischen Freund 😜?

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Es war ja ein serbischer Privatsender, der den Schmus übertragen hat. ToxicTV. Keine Pointe.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor

Ob man sich den Intervision anschauen soll/ darf oder nicht, war auch bei mir in der Familie ein Riesenthema. Und die Positionen so unterschiedlich wie hier im Forum.

Nur haben wir dann einen Kompromiss gefunden. Ich bin alleine vor dem Fernseher gesessen und der Rest ist auswärts essen gegangen. Ich habe das Schauen aber nicht bereut.

Gaby
Gaby
6 Monate zuvor

Vielen Dank für die Zusammenfassung.🙂
Wenn man jetzt mal die Propaganda, die hinter diese Veranstaltung steckt, beiseite schiebt, glaube ich schon, dass die Musik sehr vielfältig ist. Besonders interessant fände ich die Musik aus Südamerika. Nichtsdestotrotz würde mich diese ganze propagandistische Inszenierung so sehr anwidern, dass sich irgendwie etwas in mir sträuben würde, mir die Show anzuschauen. Aber das ist nur meine Meinung, verurteile echt niemanden (wie käme ich auch dazu), der oder die sich für dieses neue Format interessiert.

Maggie
Maggie
6 Monate zuvor

Ihr seid doch ein ESC Blog. Warum gebt ihr einer Propaganda Veranstaltung wie dieser eine Bühne?

Lady Madonna
Lady Madonna
6 Monate zuvor
Reply to  Maggie

Damit wir alle bestens informiert sind, ohne uns den Dreck angucken zu müssen!?? 🤔

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
6 Monate zuvor
Reply to  Maggie

Weil man seine Gegner stets im Auge haben sollte.

4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
6 Monate zuvor

Klingt wie erwartet unaufregend, mehr gewollt als gekannt und dann noch Schreckgestalten Lavrov und Putin (plus Bilan und Gagarina).
Es scheint ein paar gute Lieder zu geben, die Trefferquote wäre aber bei online suche nach Popular musicians (Land) wäre wahrscheinlich höher. Ich hab’s nicht geguckt, ich basiere das auf den Kommentaren von „normalen“ Usern. Die Jubelperser – genau die, die man erwartet hatte – fanden hingegen alles ganz toll.
Gottseidank ist das Thema jetzt durch.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor

Gut, wenden wir uns einem anderen Thema zu.

Hast du dir auch ein Boot auf den Oberarm tätowieren lassen (ich woanders hin) aus Freude und Begeisterung über den Sieg JJs?

eurovision-berlin
6 Monate zuvor

Habe mal die Kommentare überflogen.
Das mit der Propagandashow wird langsam langweilig. Warum die Show schlecht reden? Warum die ständige Polarisierung und Einschüchterung? Ich gucke mir auch Ausschnitte vom chinesischen Frühlingsfest an. Ich liebe derzeit Musik aus dem Libanon. Alles schlichte Neugier und Unterhaltung. So what?

Wenn alle für ihre Herkunftsländer antreten dürfen, kann der Putin gar nicht wie beim ESC damit werben, wie offen und tolerant er doch ist. Er zeigt Respekt, indem er die Herkunftsländer ernst nimmt anstatt sie als verlogenes Aushängeschild für sich zu vereinnahmen.

Wenn für Russland ein Russe mit russischer Sprache antritt, verhöhnt er nicht seine Bevölkerung, sondern nimmt sie ernst. Könnte man beim ESC auch mal wieder drüber nachdenken. Auch die Bedürfnisse der Schniedelwurze waren egal, es wurde das Persönlichkeitsrecht auf Intimsphäre ernst genommen. Auch darüber sollte man in Europa mal nachdenken.

Warum muss Australien die Teilnahme verbieten? Wo sind wir eigentlich hingekommen? Dass ausgerechnet die USA als Repräsentant der freien Welt gestern so jämmerlich versagt hat, ist erschütternd.

Ich habe seit gestern verstärkt den Eindruck, dass sich der sog. Freie Westen stark verunsichert fühlt und sich kulturell, technisch, gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich im Abstieg befindet. Und genau das soll uns vorenthalten werden.

Die nächste Intervision findet übrigens in den Vereinigten Emiraten statt.

miramax09
miramax09
6 Monate zuvor

Es gibt keinen Beweis darüber, dass Australien den Auftritt untersagt hat. Die zugehörige Quelle, außer der Aussage des Russischen Moderators, würde mich sehr interessieren. Sollte so etwas nicht vorliegen, ist eine Aussage wie „Ich habe seit gestern verstärkt den Eindruck, dass sich der sog. Freie Westen stark verunsichert fühlt und sich kulturell, technisch, gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich im Abstieg befindet. Und genau das soll uns vorenthalten werden.“ einfach nur peinlich und eventuell auch genau das, was man damit bezwecken wollte. Man sollte eben nicht vergessen, dass dies eine Propaganda-Show ist, auch wenn man es nicht wahrhaben will.

Der nächste Intervision findet nicht in den Vereinigten Emiraten, sondern in Saudi Arabien statt, sofern es dazu kommen sollte. Die Abrufzahlen auf Youtube sind jedenfalls stark enttäuschend, auch wenn ich die TV-Quoten nicht kenne.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  miramax09

So kennt man die Dame doch aber. Das ist noch richtig handfeste SED-Propaganda, die da mitschwingt und das schon seit mehreren Jahrzehnten. Nicht ernstzunehmen.

Nils
Nils
6 Monate zuvor

„Wenn alle für ihre Herkunftsländer antreten dürfen, kann der Putin gar nicht wie beim ESC damit werben, wie offen und tolerant er doch ist. Er zeigt Respekt, indem er die Herkunftsländer ernst nimmt anstatt sie als verlogenes Aushängeschild für sich zu vereinnahmen.“

Solche Aussagen sind auch mit bewusstseinserweiterungen Substanzen nicht mehr zu erklären.
Aber Propaganda braucht immer Zwei: Einen, der sie produziert, und Einen, der doof und willens genug ist, sie zu glauben.

Wünsche dir nächstes Jahr in Saudi-Arabien viel Spaß beim Nachdenken über die „Persönlichkeitsrechte“ in Europa. 🤦‍♂️

Last edited 6 Monate zuvor by Nils
Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  Nils

Es gibt einen Blog mit gleichem Namen, in dem Madame seit 2008 ihren wirren, pseudo-intellektuellen Gedanken bzgl. des ESC freien Lauf lässt. Fiebertraum beschreibt dieses kremlhörige Gekeife wirklich nicht einmal annähernd.

Frage mich auch, wie man den Westen und seine Freiheit an sich so verachten kann und dann nach wie vor in diesem Land lebt. Wenn doch in ruSSland alles so toll ist – doswidanya!!!

Nils
Nils
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Vorhin mal rein geschaut. Keine weiteren Fragen.

Frederik
Frederik
6 Monate zuvor

💸🇷🇺😍

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Selten so nen Quatsch hier gelesen, dagegen ist der andere Putin-Versteher ja noch vernünftig dagegen. 😵

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Empfehle den Blog mit gleichem Namen. Das ist so ziemlich das Absurdeste im Zusammenhang mit dem ESC, das ich kenne…

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor

Jaja, der böse Westen. Das hat einem die SED damals schon so beigebracht, nicht wahr? Und deine kremlhörige Propaganda und deine anti-westlichen Verschwörungsraunereien kübelst du nicht erst „seit gestern“ aus, sondern mittlerweile seit Jahrzehnten. Garniert ist das Ganze einmal mehr mit einer AfD-esken Ladung Homophobie.

Such dir doch endlich ein anderes Hobby und zieh nach Moskau, mein Gott.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Danke !

miramax09
miramax09
6 Monate zuvor

Ich habe mir Intervision 2025 angeschaut, es war wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen konnte.

Es gab auch einige „cringe“ Stellen, wie beispielsweise den Auftritt von Putin und Lawrow, den Playback Beitrag von Dima Bilan und Polina Gargarina, die absolut schlechte Kameraführung und die stellenweise sehr schlechten Lieder. Dennoch war es aus kulturellen Gründen interessant, was die teilweise sehr fernen Länder so dargeboten haben, das war auch der Grund für mich, das ganze doch zu schauen.

Besonders schlimm fand ich persönlich South Afrika, dessen Songtext der einzige war, den ich in voller Gänze verstanden habe. „From Cape Town to Moscow, together we rise, this world is our home“ mit erhobener Faust. Einfach nur cringe, cringe, cringe.

Den Siegerbeitrag aus Vietnam fand ich sehr Eurovision Like und der Künstler könnte durchaus auch aus der LGBTIQ Familie stammen, die in Vietnam halbwegs offen leben kann.

Besonders schlimm war dann das Ende, wo nicht der Siegerbeitrag zum Besten gegeben wurde (wie auch schon bei Turkvision nicht, das scheint Eurovision irgendwie patentiert zu haben :D), sondern ausgerechnet „A Million Voices“.

Ich finde es amüsant, dass einige Kommentator*innen hier sich den Intervision angeschaut haben, was sie zweifelsohne nicht getan hätten, wenn Israel ihn veranstaltet hätte. Es ist so lustig, aber gut, so sind wir Menschen halt offenbar.

Schönen Sonntag zusammen <3

Franny
Franny
6 Monate zuvor
Reply to  miramax09

„From Cape Town to Moscow, together we rise, this world is our home“

Ach du lieber Himmel. Ouch!
Ich hätte keine Minute durchgehalten. Und darüber bin ich auch froh.

Gwendolyn
Gwendolyn
6 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Also ich hätte die Veranstaltung auch aus Israel angesehen, wieso denkst du, dass man das nicht täte? Ich hab damals auch die ESC Kopie aus USA angesehen, bzw versucht, aber er nicht zuende, weil alle Songs gleich klangen , dies war hier nicht der Fall und es war zumindest kulturell interessant, das Thema Israel hat hiermit nichts zu tun

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
6 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Den Siegerbeitrag aus Vietnam fand ich sehr Eurovision Like und der Künstler könnte durchaus auch aus der LGBTIQ Familie stammen, die in Vietnam halbwegs offen leben kann.

Nicht nur könnte, sondern ist. Man muss nur mal googeln. Gibt auch einen Song mit LGBT-themed Musikvideo von ihm.

Delta
Mitglied
Delta
6 Monate zuvor

Wenn man sich den Anlass, die Propaganda, die Produktion, alles drumherum, die Zuschauer im Saal, die gestellte Spontanität, die Hintergrundgeschichte mancher Teilnehmer und das was man damit erreichen will wegdenkt – Ja dann war vielleicht tatsächlich nur die Musik schlimm.

Last edited 6 Monate zuvor by Delta
xeno_zen
xeno_zen
6 Monate zuvor

Mal abgesehen davon, wie sehr es bei dieser Gegen-ESC-Veranstaltung vor Staats-Propaganda nur so getrieft hat (was andere hier schon ausführlich thematisiert haben) und dieser gestellten Nicht-Teilnahme der USA durch „zu starken politischen westlichen Druck“ und dem Aufruf des russ. Teilnehmers:

Ich versuche da jetzt mal etwas Konstruktives daraus zu machen.
Ein Punkt, der da ja am Ende groß betont und inszeniert wurde, war dieses „Hier gibt es keine Verlierer“. Das gilt beim ESC grundsätzlich auch, aber durch das Punktesystem fühlt es sich oft anders an. Beim ESC wird ja schon länger darüber nachgedacht, das Punktesystem zu reformieren, damit alles etwas fairer wird und es nicht mehr schändliche „Zero Points“-Momente geben muss. Auch wenn es schade um die berühmten „12 Points“ wäre: Ein System, bei dem es für jedes Land Punkte gibt, wäre vermutlich keine schlechte Idee und könnte das ESC-Feeling verbessern.

Franny
Franny
6 Monate zuvor
Reply to  xeno_zen

Ein System, bei dem es für jedes Land Punkte gibt, wäre vermutlich keine schlechte Idee und könnte das ESC-Feeling verbessern.

Das sehe ich auch schon seit Jahren so. Ich denke aber, dass es wohl noch lange bei der 12-Punkte-Regelung bleiben wird. Obwohl diese meiner Meinung nach durch die vielen Teilnehmernationen längst überholt ist.

Last edited 6 Monate zuvor by Franny
ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor
Reply to  Franny

Die 12 Punkte sind nun mal das Markenzeichen des ESC, daran rüttelt zurecht keiner so einfach.

4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
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6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Dazu sehe ich nicht ein, dass (schlechte) Songs Gnadenpunkte bekommen, obwohl die meisten oder alle den Song nicht mögen.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Es bringt halt auch nichts meiner Meinung nach. Da kann man auch gleich nen Hundehaufen golden anmalen, sieht zwar hübscher aus, ist aber immer noch das was es ist. 🤷‍♂️

xeno_zen
xeno_zen
6 Monate zuvor

Letztendlich ist alles Geschmackssache. Nicht jedem kann alles gefallen – tut es mir auch nicht. Die Songs, die den meisten am wenigsten gefallen, werden eh hinten landen.

ABER: Die Verteilung der Punkte wäre gerechter (vor allem für das Mittelfeld) und die jährlichen Aufregereien über unfaire Punkteverteilung wegen des 12-Punkte-Systems wären weniger.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor
Reply to  xeno_zen

Es wird bei allen Systemen Leute geben die es nicht gerecht finden, das „perfekte“ Voting gibt es nicht.

Jorge
Jorge
6 Monate zuvor
Reply to  xeno_zen

Man bekommt 164 Punkte und ist trotzdem Letzter soll für den TV-Zuschauer nachvollziehbar sein? Da fragt man sich doch eher, womit der Letzte die 164 Punkte verdient hat.

Dieser pädagogische Ansatz, jeder solle irgendeine Urkunde oder lobende Erwähnung bekommen, ist für mich ohnehin schon schräg. Dann kann man auch allen Teilnehmern einfach am Anfang 10 Punkte auf dem Scoreboard gutschreiben, nur dafür dass man angetreten ist.

Aber eigentlich will ich sowas auch nicht unter einem Intervisionartikel diskutieren.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  xeno_zen

Wer denkt denn darüber nach? ich habe davon nichts gehört. Ich höre immer nur von den jeweiligen Verlieren, die zumeist zurecht kaum Punkte bekommen, man solle doch Teilnehmerurkunden in Form von Bonuspunkten einführen, wie beim Junior ESC, damit am Ende keiner weint. Sorry, aber: In einem Wettbewerb wird immer irgendwer Letzter, ob mit 0 oder 5000 Punkten.

Nils
Nils
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Und wenn einer Letzter wird, interessiert es die lokale Presse auch nicht, ob mit 3 oder 5000 Punkten. Höchstens bei 0 Punkten ist das Risiko gegeben, aber auch in dem Fall können bis auf die sechs automatischen Finalteilnehmer immer noch alle Künstler für sich geltend machen, dass sie zumindest beliebt genug für einen Finaleinzug waren.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

OT zu etwas deutlich Angenehmeren: Leo Neugebauer hat bei der Leichtathletik-WM in Tokyo Gold geholt!! 🥳 🥇

https://www.spiegel.de/sport/leichtathletik/leichtathletik-wm-leo-neugebauer-gewinnt-wm-gold-im-zehnkampf-a-66482f9f-f0a7-4e28-b23d-8ebb8dcb06b2

Franny
Franny
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Sehr geil! Glückwunsch! 🙂

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor
Reply to  Franny

Wo ist denn der Pinguin?? Er mag Leo ja sehr gerne. 😁

Franny
Franny
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Vielleicht schmachtet er noch vor dem TV. 😉

4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

🔥🔥🔥

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Ich wusste doch das dir das gefällt. 😜

Hier ein kleines Zuckerl für dich. 😁

https://www.lpsg.com/attachments/img_0445-gif.141202731/

Last edited 6 Monate zuvor by ESC1994
4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
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6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Oooh da komm Ich jetzt aber nicht rauf, fragt mich nach Login und Passwort☹️

Last edited 6 Monate zuvor by 4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Ok, sorry.

Vielleicht klappt ja das hier. 😉

https://i.imgur.com/PU3Q9yA.mp4

https://i.imgur.com/XVd8RPR.mp4

Last edited 6 Monate zuvor by ESC1994
4porcelli - Help the 🦦 - save his people United2
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6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Mmmm nice danke!

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Ich glaube Leo weiß ganz genau was er da tut. 😉

Last edited 6 Monate zuvor by ESC1994
Mar
Mar
6 Monate zuvor

Junge Junge.. ich bi gegen das eine böse Land und gleichzeitig gegen das andere. Es geht trotzdem um Musik

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  Mar

Nein, hier geht es hauptsächlich um politische Propaganda, denn es nehmen tatsächlich Ministerien und keine Fernsehanstalten teil. Kein Witz.

Anna01
Anna01
6 Monate zuvor

Da hat Russland wohl nicht genug aufgepasst😊 (125 m Auftufe)
https://youtu.be/__kGJZ-kPno?si=wvpR0lszMGePr15Y

RedOneESC
RedOneESC
6 Monate zuvor

Ich habe es mir mit meinem belarussischen Freund zusammen angesehen – er hat mir alles übersetzt und deshalb war ich da recht „aufgeklärt“ über das was da abging.

Ja, es war für Putin wirklich eine reine Propaganda-Show und das kann man auch nicht schönreden. Den Künstlern hatte man es allerdings abgekauft, dass sie ernsthaft teilnehmen wollten.

Die Show selber war optisch ganz gut gemacht von der Idee. Im Beitrag oben wurde über den Schnitt geschrieben – das liegt wohl daran, dass sie offensichtlich kein LiveEdit verwendet haben so wie beim ESC, sondern manuell Regie geführt haben. So sah es zumindest aus.

Die Musik war bis auf den tadschikischen Beitrag so gar nicht mein Fall. Daran merkt man aber auch, dass man so viele komplett verschiedene Kulturen und Einflüsse nicht -direkt- vergleichen und objektiv bewerten kann. Zumindest nicht, ohne dass ein großes Wirrwarr herauskommt und jedes Land teilweise eine so ziemlich komplett andere Wertung abgibt. Es fühlte sich sehr Random an.

Die Grundidee ist ja gut, aber der Hintergrund macht es eben zu einer Veranstaltung, mit der man zu jeder Sekunde ein mulmiges Gefühl hatte.

Das Juryvoting ist ein absoluter Witz gewesen. Obwohl sie teilweise die falschen Personen zu den Ländern eingeblendet haben oder die falschen Punkte angesagt haben – waren die Reaktionen von dem jeweiligen Punktegeber der eingeblendet wurde pures Gold – dieses „nein, da stimmt was nicht – OH, die Kamera ist auf mich gerichtet – DOCH, ALLES COOL“ war echt witzig und gleichzeitig hatte man ein Gefühl, als ob die sich nicht getraut haben irgendwas Negatives zu zeigen oder zu sagen.

Alles in allem wünsche ich mir persönlich, dass der Intervision auch weiterhin keine große Rolle spielen wird zukünftig.

Pascal534
Pascal534
6 Monate zuvor

Wenn es doch Hochglanz-Propaganda ist, warum berichtet ihr dann darüber? 🤨

Last edited 6 Monate zuvor by Pascal534
Pascal0534
Pascal0534
6 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Bei Russland-Propaganda sollte man der Neugier trotzen und es ignorieren

anhyeuem66
anhyeuem66
6 Monate zuvor

hab selten so viel SCH…gelesen – ich lach mich weg

Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅 🎁
Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅 🎁
6 Monate zuvor

Das klingt allen Ernstes noch gruseliger, als ich es ohnehin erwartet hatte!
(Und weckt bei mir das dringende Bedürfnis, mir mal wieder die Olympiakür
von Kamila Valieva anzusehen – eine Dosis Wahrheit kann nie schaden …) ⛸ 🕳

chris
chris
6 Monate zuvor

Ich brauche Intervision nicht und dass man „A Million Voices“ am Ende gesungen hat, war ja wohl der Gipfel. Werde einen großen Bogen um die Show machen, von daher danke für den Bericht und dass ihr euch das angetan habt.

jalalive
jalalive
6 Monate zuvor

What an engaging read! You kept me hooked from start to finish.

RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor

Leben und Leben lassen, sagen ich nur dazu. Ich habe mir diese Show auch nicht angeschaut. Tue mich aber auch schwer damit, alles was nicht in „unsere westlichen Welt“ reinpasst, als Propaganda zu bezeichnen. Natürlich in gewisser maßen ist es das, aber die andere Seite, stellt den ESC bestimmt auch als Propaganda hin.
Meines Erachtens brauchen wir wieder mehr Diskuss in diese Welt.

Zum Schluss:
Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner aus Vietnam.🇻🇳

Nils
Nils
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wir reden in dem Fall aber von der anderen Seite, die 2008 und 2016 gar nicht genug Geld ausgeben konnte, um sich einen Sieg bei der vermeintlichen „Propaganda-Show“ zu sichern. Und die 2003 auf angebliche Lesben setzte, nur, um sich Jahre später über Krista Sigfrids harmloses Küsschen und Conchita Wursts Bart aufzuregen.

Last edited 6 Monate zuvor by Nils
RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor
Reply to  Nils

Natürlich hast du auch recht.
Ich wollte damit auch nur auf den fehlenden Diskuss hinweisen.

Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Dumm nur, wenn der ruSSische Faschsimus viele Leute eben nicht einfach leben lässt…

Was soll denn eine Show anderes als Propaganda sein, die durchgehend von Regierungsstellen geplant und finanziert wird?

Und dass es echt immer noch Leute gibt, die mit diesem Drecksregime reden wollen. Der Kreml lacht sich über euch immer noch kaputt, während er Drohnen über unseren Flughäfen kreisen lässt und ruSSische Kampfjets unseren Luftraum verletzen. Der ruSSische Faschismus möchte keine Diskurse führen, der möchte mit größmöglicher Brutalität seinen Minderwertigkeitskomplex ausleben.

RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Also wenn Leute, wie du reden würden, dann würden die Atombomben sicher fallen.

Du kannst deine Meinung haben, ist mir persönlich aber ziemlich egal.

Alex John
Alex John
6 Monate zuvor

Interessanter und kritisch eingeordneter Bericht zum Intervision vom ZDF:

https://www.zdf.de/play/magazine/zdf-mittagsmagazin-104/russland-intervision-100#t=ausschnitte

Gut hat mir gefallen, dass der Korrespondent Dima Bilan zu seiner Teilnahme am ESC gefragt hat.

Germanfan
Germanfan
6 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Danke. Interessanter Bericht

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Danke dass die Links auf irgendwelche Rechtsaußen-Seiten gelöscht wurden.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Wenn du Werbung von Rechtsaußenseiten bekommst, dann hast du dich auf diesen Seiten herumgetrieben. Das Internet vergisst nicht.

Na sowas, das enttäuscht mich jetzt aber.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Lies meinen Post nochmal bevor du mir hier solche Sachen unterstellst!! 🙄

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ja, das ist die personalisierte Werbung in deinen Einstellungen, irgendwas hast du auf diesen Seiten getan, ich habe nur gegoogelt „Mittel gegen Haarausfall“und kriege jetzt ständig Werbeseiten für Haartransplantationen.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Tja, hast meinen Post wohl nicht gelesen, denn dann wusstest du dass ich von“Links“ und nicht von Werbung geschrieben habe. Waren diese vollautomatisierten Anzeigen in denen ESC kompakt erwähnt wurde, einen dieser Links habe ich angeklickt und schnell war klar dass es sich um eine Seite handelt die politischen sehr weit rechts und dazu extrem russlandfreundlich war.

Thomas2000
Thomas2000
6 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Aha. Dann nehme ich natürlich alles zurück. Mit Brief und Siegel: du hast dich nicht auf rechtsrechten Seiten herumgetrieben. Zufrieden?

Marko +++
Marko +++
6 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Sehe ich anders. Da in den Kommentaren und im Artikel ‚Russland‘ erwähnt wird, zudem noch eine Videos verlinkt sind, glaubt Adsense, dass der Leser interessiert sein könnte in noch mehr deutschsprachige Seiten über Russland. Ähnlich wie ‚Andere Leute haben auch diese Sachen gekauft‘.

RedOneESC
RedOneESC
6 Monate zuvor

Ich weiß nicht, ob hier noch jemand diesen alten Artikel liest, aber hat zufällig jemand Informationen zur Einschaltquote, die nicht hinter einer Paywall liegen? Die Sätze beginnen immer mit „Ziel weit verfehlt, nur knapp 9.000 Zuschauer sahen ….“ … ja was? Auf YouTube? Gibt es sowas wie Quotenmessung auch in Russland? Mich würde interessieren, wie die offiziellen Zahlen sind – selbst wenn sich Russland die nur ausgedacht hat.

Herr Haque
Mitglied
Herr Haque
6 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Ich lese noch mit. 😉 Irgendwie müsste ich meine Gedanken auch noch loswerden, hatte aber noch keine Lust, nachdem ich die allgemeine Diskussion hier gesehen habe.

Was die Einschaltquoten angeht, würde ich da sehr kritisch sein (in puncto zu hoch gegriffen), aber 9.000 Zuschauer klingt mir nach einem sehr kleinen Sender/Stream und/oder künstlichem Kleinreden.

*Wenn ich mich recht erinnere*, hatte der offizielle Stream auf YouTube kurz nach der Show 48.000+ Views verzeichnet, jetzt (gerade noch mal nachgeschaut) sind dafür 129.000+ Views angegeben. Andere Kanäle (z. B. NewsX Live, die ein indisches Publikum ansprechen, aktuell 236.000 Aufrufe des vierstündigen Streams), die die Show live gestreamt haben, habe ich direkt nach Ende nicht abgeklappert.

Last edited 6 Monate zuvor by Herr Haque
Christian W
Christian W
6 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

In ruSSland gibt es kaum noch Institute oder Ministerien, die korrekt und faktisch solche Daten sammeln (Ausnahme Levada). Was dem Führer nicht passt, wird passend gemacht.

Herr Haque
Mitglied
Herr Haque
6 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Die Meldung vom RND, aus der Du zitierst, habe ich bei einer Tageszeitung online in einem etwas längeren Ausschnitt gefunden. Da wird im Text dann besagt, der offizielle YT-Stream habe 9.000 Zuschauer gehabt zu dem Zeitpunkt, als Duc Phuc als Sieger feststand. Inwiefern diese Zahl als Momentaufnahme oder die Zahl der Views kurz nach der Show aussagekräftig sind, will ich nicht einschätzen.

Alternativ wurde ja behauptet, der Intervision 2025 habe 4 Milliarden Zuschauer erreicht. Das glaube ich nicht: Angeblich umfassen die teilnehmenden Länder rund die Hälfte der Erdbevölkerung (ich habe nicht nachgerechnet), aber ich gehe schon sehr davon aus, dass nicht alle von denen eingeschaltet haben. 😉

Andreas
Andreas
6 Monate zuvor
Reply to  Herr Haque

Naja, früher hat man beim ESC ja auch gern von den erreichbaren Zuschauern gesprochen, nicht von den tatsächlich Zuschauenden. Damals so in den 1980er und 1990er Jahren.
Erinnert sei an Zagreb 1990, Helga Vlahović-Brnobić mit ihrer ikonischen Aussage „a thousand million people“, was in korrektem Englisch wohl eher „ab billion people“ – also eine Milliarde – gewesen wäre.