Islands Beitrag für den ESC 2024: „Scared of Heights“ von Hera Björk

Foto: Instagram @herabjork

Hera Björk wird Island mit dem Song „Scared of Heights“ beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö vertreten. Der entsprechende Act gewann am späten Samstagabend die isländische Vorentscheidung Söngvakeppnin 2024. Der nationale Fernsehsender RÚV hatte den Sieg bei der Vorentscheidung von der Teilnahme am ESC abgekoppelt; die Sängerin hatte aber bereits vor einigen Tagen gesagt, dass sie in jedem Fall am ESC in Malmö teilnehmen wolle.

Hera Björk wurde in Reykjavik geboren und ist 51 Jahre alt. Ihr erstes Album veröffentlichte sie 1999 – es folgten diverse weitere. Es dauerte allerdings bis 2009, dass sie das erstmal an einer nationalen ESC-Vorentscheidung teilnahm. Das war dann in Dänemark. Im Jahr darauf war es aber auch in der Heimat soweit: Island schickte sie mit „Je ne sais quoi“zum ESC nach Oslo. Dort wurde sie 16. Drei Jahre später nahm sie am Musikfestival in Viña del Mar teil, wo sie mit ihrem Song siegte.

„Scared of Heights“ ist ein dynamischer Pop-Disco-Schlager, der positiv nach vorn geht und in dem Hera ein bisschen mit ihrem Alter und ihrer Rolle als Diva kokettieren kann. Die Nummer ist sympathisch und kurzweilig inszeniert; eine Innovation ist sie aber eher nicht.

In den beiden Söngvakeppnin-Halbfinalen am vorletzten und letzten Samstag hatten sich jeweils zwei Beiträge direkt für das Finale qualifiziert. Im ersten Halbfinale waren das ANITA und VÆB. Im zweiten Halbfinale waren es Hera Björk und Bashar Murad. Außerdem konnte das isländische Fernsehen aus allen ausgeschiedenen Songs noch einen weiteren für das Finale benennen. Hier fiel die Wahl auf Sigga Ózk.

So waren fünf Beiträge im Finale. Hier konnte sich letztlich Hera durchsetzen. Im ersten Abstimmungsschritt stimmten die Zuschauer/innen und eine interne Jury ab. Darüber qualifizierte sich neben Hera auch Bashar Murad fürs Superfinale. Dort galten dann nur die Televotingstimmen.

Kurz vor dem Finale von Söngvakeppnin wurde Island von den Wettenden mit der dritthöchsten Siegchance beim ESC gehandelt. Ein Grund dafür dürfte die Teilnahme des palästinensischen Künstlers Bashar Murad am Söngvakeppnin gewesen sein. Möglicherweise seinetwegen hatte der Fernsehsender RÚV die Verbindung zwischen dem Sieg bei Söngvakeppnin und der automatischen Teilnahme am ESC aufgehoben.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

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217 Comments
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rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Ein song zum schönhören. Wie viele schlager. Sie wirds wohl im schwierigeren 1. hf schwer haben.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Die Isländer wollten eben einen eruptiven Gesangsvulkan. Passt zu den Ereignissen auf der Insel. Schweden hat sich auch schon an Soulsister-Gopsel-Gedöns versucht und Belgien schnitt damit erstaunlich gut ab.

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Gute Entscheidung und gut is es..,
Dieses ganze politische wollten die Isländer dann doch nicht 😂😂🤷‍♂️🙋‍♂️

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

Jetzt lasst es gut sein 🤷‍♂️

Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

👍👍👍

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor

Puh, das ist leider gar nichts für mich.

derjoppes
Mitglied
derjoppes
2 Jahre zuvor

Ahh, alle Palästinenser und Kritiker der israelischen Regierung sind Judenhasser, na das ist ja mal eine differenzierte Meinung… (lösch dich)

Matty
2 Jahre zuvor

Auf jeden Fall kann man von einem Favoritensturz sprechen. Hera Björk lag bei den Odds nur auf dem vierten Platz.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Womit man sich dann vielleicht endlich mal eingesteht, dass diese ganzen sog. „Odds“ zumindest in Vorentscheidungen nichts weiter sind als Kaffeesatzleserei der Bubble. Auch das nächste Woche die Zwillinge in Schweden gewinnen, scheint ja so gut wie gesetzt – glaube ich aber nicht dran.

tomudu
tomudu
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Grundsätzlich stimme ich dir mit Blick auf die Vorentscheide zu, gerade das Mello ist da aber in meinen Augen ein Sonderfall: Dort hat in den letzten Jahren eigentlich immer zuverlässig der Favorit der Buchmacher gewonnen. Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn es dieses Jahr anders laufen würde. 🙂

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Kann es sein, dass die Favoriten der Buchmachern in der bisherigen VE-Saison sogar häufiger versagten als dass sie gewannen? Hat da zufällig irgendjemand Buch geführt?

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Sorry für das längere Off-Topic, aber das hat mich jetzt auch interessiert. Hier die Vorhersagen der Buchmacher:

Irland: Erica-Cody
Luxemburg: Krick
Malta: Matt BLXCK
Ukraine: Alyona Alyona & Jerry Heil
Spanien: St. Pedro
Norwegen: Gåte
Lettland: Dons
Finnland: Sara Siipola
Italien: Angelina Mango
Deutschland: Ryk
Moldau: Natalia Barbu
Litauen: Silvester Belt
Dänemark: SABA
Estland: 5MIINUST & Puuluup
Kroatien: Baby Lasagna
Island: Bashar Murad
Serbien: Teya Dora

Insgesamt lagen die Buchmacher also zehn Mal richtig und sieben Mal daneben. Interessant auch, dass die Vorhersagen tendenziell gegen Ende der VE-Saison besser wurden.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  tomudu

Oh, sehr cool, dass du dir die Arbeit gemacht hast! Hochinteressant. Dann ist die Bilanz der Buchmacher ja doch nicht ganz so verheerend wie man meinte, die paar Schocker hallten nur einfach länger nach.

derjoppes
Mitglied
derjoppes
2 Jahre zuvor

Gut, dass man in Deutschland nicht darauf wetten kann.. da hätte ich ja noch mehr Geld verloren, als bei Deutschland xD

Patrick Schneider
Patrick Schneider
2 Jahre zuvor

Tja, irgendwer muss ja Fünfzehnter im ersten Semi werden. Hera Björk ist schon 2010 zum FFF geworden, diesmal erwartet erst gar niemand was von dem Song.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor

Nunja, damals hatte sie den Semisieg lediglich um zwei Punkte verfehlt (Jury gibt’s ja nicht mehr). Man denke auch an Belgien im letzten Jahr. Unterschätzen sollte man das also Teil nicht. Mein Fall ist es allerdings auch überhaupt nicht.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Kann es sein das sie noch gar nicht bestätigt wurde? Auf meinen wettlisten tauch zwar die serbin auf aber bei island steht noch nix

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Bislang krasses Kontrastprogramm heute

Island grottig – Serbien wunderbar

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Deckt sich mit der englischen Wikipedia. Da steht neben Hera irgendeine Fußnote, dass wohl noch die Bestätigung ausstünde.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Hera: Isaak, here I come!

Last edited 2 Jahre zuvor by togravus ceterum
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Danke an die Mods für die schnelle Arbeit und ich entschuldige mich hiermit nochmal die Forderung gestellt zu haben die Kommentarfunktion zu schließen.
Sehe ein das es eine Überreaktion von mir war.

Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ist aber legitim.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Nein es war eine reine Überreaktion und ein „Kommentar löschen“ hätte als Reaktion mehr als gereicht.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
2 Jahre zuvor

Wäre man gehässig, könnte man jetzt sagen: Danke, Island, wenigstens mal ein Beitrag, bei dem man sich sicher sein kann, dass er im Halbfinale scheitert. Leider gar nichts für mich und wirklich null Verständnis dafür, wie man das wählen konnte.

nomnomnom
nomnomnom
2 Jahre zuvor

Ist doch nett von Island anderen Ländern zu helfen sich fürs Finale zu qualifizieren ^^

Bin schon gespannt ob Hera zwei große Trompeten mit auf die Bühne bringen wird. ( :

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Mein Gott ist das in jeder Hinsicht schlecht. Was hat Island da geritten?

Matty
2 Jahre zuvor

Hera Björk hat zwar ihren Entschluß, am ESC teilzunehmen, bereits bekundet aber RUV wird im Laufe der nächsten Woche mit Hera und den Autoren des Songs ein Treffen organisieren, bei dem alles geklärt wird. Von daher ist auch bei Island bei den Odds noch kein Eintrag.

fetterhase2006
fetterhase2006
2 Jahre zuvor

Wenn ich für jedes Mal, dass ein Inselstaat mit unter 1 Millionen Einwohnern einen mittelmäßigen, eher billig produzierten Uptempo-Popsong zum ESC 2024 schickt, einen Euro bekommen würde, hätte ich jetzt drei Euro, was nicht viel ist, aber es ist komisch, dass es dreimal passiert ist.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ebenso erstaunlich wie erfreulich. Gott sei Dank haben die Isländer Vernunft walten lassen und sich nicht den ganzen fragwürdigen Reflexen hingegeben. Mit diesem Ausgang habe ich wirklich nicht gerechnet.

Hera Björks Song muss ich mir vor einem Urteil tatsächlich erst noch mal anhören. Ich weiß aber noch, dass er nach dem ersten Durchlauf im isländischen Feld noch am besten gefiel, weil er auf charmante Art altmodisch wirkte und Hera Björk einfach eine sehr angenehme, volle Stimme hatte.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Keines der Lieder war gut und ich habe mir die Show nicht angetan, aber es ist gut, dass ein Song gewonnen hat, der klanglos untergehen wird und man Island für dieses Jahr zu den Akten legen kann, um sich wieder schöneren Dingen zu widmen. Dieses Land hat viel Aufmerksamkeit bekommen, obwohl es die schlechteste Songauswahl dieser Saison hatte. Nächstes Jahr bitte die Lehren daraus umsetzen und bessere Lieder auswählen, statt den Fokus auf Politik zu setzen. Da der isländische Vorentscheid nicht zum ersten Mal und auch nicht zum zweiten Mal eine musikalische Katastrophe ist, habe ich jedoch keine Hoffnungen.

Zum Song: Hera ist eine gute Sängerin, aber dass sie uns immer wieder mit schlechten Songs nervt, obwohl sie es besser weiß und kann, ist langsam persönlich zu nehmen. Island hat keine Chance auf das Finale. Selbst in der schwachen zweiten Hälfte des starken ersten Halbfinales, wird der Song nicht positiv herausstechen. Aber ist ja nicht schlimm, denn so wirklich teilnehmen wollten die Isländer eh nicht. Nun, Wunsch erfüllt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tobiz
Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Die Isländer lieben den ESC . Die wollen schon, aber RÚV anscheinend nicht .

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ich bin wirklich unendlich froh, dass sich Island nicht für die billigen und einfachen, populistischen (und leider zum Teil auch schlichtweg antisemitischen) Stimmen entschieden hat. So mag Island zwar womöglich erneut im Halbfinale ausscheiden. Aber das Land hat seine Integrität bewahrt. Sowohl in Bezug auf seine Bilanz beim ESC, als auch generell.

Unter diesen Umständen könnte ich auch einen Rückzug oder Ausschluss Israels gleich wesentlich besser verkraften.

Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

🙏🙏🙏👍👍👍

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Doch, das gefällt mir gut. Der Refrain hat eine schöne, angenehm unaufgeregte Melodie und Hera eine gute, warme Stimme. Beim Auftritt steht aber noch einiges an Arbeit bevor. Das Make-up war zu übertrieben, Hera zu statisch und krampfig und die Kameraarbeit zu schlecht, um das zu kaschieren. Aber im Umfeld all der Krawallnummern ist Heras 08/15-Lied doch wirklich wohltuend. Gelingt es ihr im Mai noch, etwas mehr Lockerheit auszustrahlen, sollte das Finale zumindest nicht unerreichbar sein.

chris
chris
2 Jahre zuvor

tja, irgendwie nicht meine erste Wahl gewesen. Ich fand, dass sie vor einigen Jahren einen Song in der VE hatte, der mir besser gefallen hat. Naja, Finale sehe ich nicht wirklich, das ESC-Jahr finde ich bislang nämlich gar nicht so schlecht.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

OMG ist das dated! Aus welchem Jahrzehnt kommt das?
Die Dame brauch auf jeden Fall nur Wechselwäsche für eine halbe Woche einpacken. Weil Dienstags nach dem 1. Semi ist Sense! Am besten vor „No Rules“ platzieren.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  herrtobsucht

Warum gerade dort, damit man hört dass der Finne wirklich gar keinen Ton trifft🤔

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Weil das bei dem Song ja so ausschlaggebend ist, haha 🙂
Ne eigentlich ist es egal wann Island dran ist.

Last edited 2 Jahre zuvor by herrtobsucht
funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Es kann ja nicht nur Innovationen geben, irgendjemand muss ja auch die unangestrengten Lieder singen, die sich sicherlich auch viele Zuschauer wünschen.
Der Song fällt schon aufgrund seiner fröhlichen Art aus der Reihe und Hera bedient damit die Menschen, die einfach nur diese, zugegeben altmodische Sparte wollen.
Und das werden mehr Zuschauer sein, als wir jetzt denken.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Solche Menschen gibt es nicht – bzw. heißen die dann nicht Menschen, sondern Ochsen 😉

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Selbst wenn man sich aus der aktuellen Situation heraus nicht für den musiklaisch besten Beitrag entscheiden wollte, fällt es mir schwer zu glauben, dass diese altbackene Nummer die zweitbeste Option gewesen sein soll. Ich hoffe im nächsten Jahr bekommen wir aus Island wieder was spannenderes ala Hatari oder Dadi Freyr. Ich stimme noch für weniger gut, weil Hera immerhin eine sichere Sängerin ist und denke, dass Scarde of Heights von allen bisher veröffentlichten Beiträgen die geringsten Finalchancen hat.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Ich hoffe, die Reykjavikurdaetur probieren es noch mal.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Die fand ich auch toll, aber gesanglich waren die leider nicht on point und genau das wurde im Schnelldurchlauf des Superfinales ein ums andere mal aufgezeigt. Aber das Staging der Töchter kam richtig gut.

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor

Überraschende Wahl und auch wieder nicht
Da ist sicher auch eine große Portion „wir wollen Klarheit was uns erwartet in Malmö“ bei den Hera Stimmen dabei.
Und Hera war ja die einzige die zu Ihrer Teilnahme am ESC ein klares Statement gegeben hat.

Marc
Marc
2 Jahre zuvor

Ich bin mega happy, das meine beiden Favoriten gewonnen haben. Allerdings mochte ich Bashar auch sehr. Ich hoffe Hera tritt an, vor 14 Jahren war sie ja schon beim ESC, also weiß sie um was es geht. Und das Thema Israel sieht ja eh geringe Chancen da. Da bin ich lieber in Team Island als Israel🇮🇸🇮🇸🇮🇸

Malte (@mascho_)
Mitglied
Malte (@mascho_)
2 Jahre zuvor

Als das Lied anfing dachte ich „OK, bissl corny“, aber hab mich dann dabei ertappt, wie ich immer mehr mitgegangen bin und muss sagen, dass es mir gut gefällt 🙈 sie hat auf jeden Fall Bühnenpräsenz und es ist eine weitere Facette, die dem ESC 2024 gut tut.

Bonello
Bonello
2 Jahre zuvor

Puh, das ist ja mal sowas von „nett“. Damit wird Island nicht ins Finale einziehen, wenn nicht sogar letzter im Semi werden

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
2 Jahre zuvor

Ehrlich gesagt bin ich heilfroh, dass es nicht Bashar geworden ist und das liegt nicht an ihm oder seinem Lied, sondern an dieser ewigen Politisierung, die mir Angst macht. Hera mag ich sehr, wenn auch leider ihr Song nicht so stark ist, wie ich mir das erhofft hatte von ihr. Trotzdem, ich höre es inzwischen recht gerne, absolut nichts was ich beim durchhören skippen würde…

Geri
Geri
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCforETERNITY

Er traf auch keinen Ton

JoMannheim
JoMannheim
2 Jahre zuvor

Tausendmal gehört, bleibt nicht im Ohr hängen und ziemlich altbacken. Ob das fürs Finale reicht?

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor

Das Lied mag Altbacken sein, aber zumindest wird es mit Hera Björk kein großes Eurodrama geben (sollte RUV sich nicht noch anders Entschieden). Könnte mit dem passenden Staging vielleicht noch zum Borderliner reichen.

ESCFan2009
ESCFan2009
2 Jahre zuvor

Wenn man froh ist, dass Songs gewählt werden, weil sie keine Dramen auslösen… Hera ist ein Bubble-Liebling, der Song ist für mich sympathisch „oldschool“, das passt schon ^^

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan2009

Der gestrige Abend hätte den ESC ja echt ins Verderben stürzen können, wenn Bashar Murad und die Nationalisten Breskvica gewonnen hätten. Gut, dass uns das erspart blieb.

Didi
Didi
2 Jahre zuvor

Ich freue mich für sie und find den Song auch wirklich sehr angenehm. Er ist halt typisch oldschool ESC, irgendwie nostalgisch. Würde mir wünschen, dass sie es vielleicht gerade so noch ins Finale schafft, auch wenn ich es bezweifle.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

Eine alte Bekannte mit einem noch älteren Lied. Ich nenne es mal ESC-Traditionspflege 🙂

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Ich finde den Song so lala. Es würde mich nicht wundern, wenn Island im Halbfinale wieder hängen bleibt.

Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  JoBi

Streng dich bloß nicht an, einen Song gut zu finden!

Steffen
Steffen
2 Jahre zuvor

Auch hier tippe ich auf ein Aus im Semifinale. Das Lied plätschert vor sich hin und ist gleich wieder vergessen.
Nach Serbien kommt mit Island ein weiterer schwacher Beitrag. Was für ein schlechter Jahrgang.
Für Island vergebe ich 1/10.

Matty
2 Jahre zuvor

Neues aus Israel (da der letzte Thread dazu LEIDER geschlossen wurde):

https://eurovoix.com/2024/03/03/changes-to-previously-rejected-eurovision-songs/

Warten wir die kommenden Tage ab.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Die Kommentarfunktion zu Artikeln mit Israelbezug wird jetzt wohl regelmäßig abgeklemmt.

Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Ja das ist furchtbar.

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Um ganz ehrlich zu sein. Das Thema Israel polarisiert extrem stark. Die Kommentarsektion da auszuschalten ist für mich nicht schlimm. Im Notfall auf Twitter/X gehen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Das ist nur konsequent, solange manche Leute meinen, hier schlechte Stimmung verbreiten zu müssen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Schade, die meisten hier wissen sich zu benehmen, nur einige stören dann halt so extrem das es geschlossen werden muß.

Gibt es keine „Tineout“ Funktion die man einzelnen „aufdrücken“ kann ?

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

Besetzt leider auf meiner Liste den letzten Platz. 🙁

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Ganz nett, aber irgendwie auch nichts Weltbewegendes. Ob es Island mit dem Song ins Finale schafft…🤔

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Also, ich behaupte jetzt mal: Nach Reykjavik geht es 2025 nicht. Schade eigentlich…

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Die Söngvakeppnin trifft nun schon seit Jahren nicht mehr wirklich meinen Geschmack (ich glaube, der letzte Song, für den ich wirklich gebrannt habe, war „Á Ný“ 2016) und auch dieses Jahr war da im Finale (und vorher) weder ein Song dabei, der mir gefällt noch einer, den ich für konkurrenzfähig gehalten hätte.
„Wild West“ fand ich da tatsächlich noch am besten, aber ich bin auch irgendwie froh, dass jetzt die Polit-Kontroverse ausbleibt und Island nicht zur (unfreiwilligen?) Projektionsfläche für Anti-Israel-Protest wird.
Hera ist nach wie vor total sympathisch, aber der Song ist halt gar nichts.
Der Co-Autor Ferras Alqaisi hat übrigens bereits 2011 einen Beitrag zum Lena-VE beigesteuert und 2017 sogar für Helene Fischer geschrieben (wobei beide Songs wahrscheinlich eher bereits im Universal-Pool schwammen).

Enrico
Enrico
2 Jahre zuvor

tja in ihrer heimatsprache zu singen wäre die bessere option gewesen

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Hera hat übrigens auch 2007 schon mal am VE teilgenommen mit einem Song, der eine ganz andere Seite von ihr gezeigt hat, der aber leider neben ihren Tante-Gertrud-Schlagern ziemlich im Schatten steht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Ich mag Hera Björks erstes Album sehr gerne, und das Lied „Móðir befindet sich seit 2007 in meiner Playlist.

BineB.
BineB.
2 Jahre zuvor

(Vermutlich stehe ich mit meiner Meinung so ziemlich alleine da!?) “ ICH LIEBE ES!“
Die Halbfinale habe ich nicht gesehen. Wie überrascht war ich, Hera im Finale zu hören. Und dann noch mehr, als sie sogar gewonnen hat. Ach, tut mir leid, ich finde es einfach großartig! Ja, gewinnen wird sie vermutlich nicht. Vielleicht schafft sie es nicht mal ins Finale, obwohl ich es ihr und mir wünsche.
Mir gefällt an ihr und dem Lied (vielleicht werde ich gerade etwas nostalgisch) dieses Cleane, die pure Energie. Erinnert mich an die (guten, alten) Zeiten, als es weniger auf die beste Technik, sondern mehr auf das Können von den Komponisten und Künstlern, ankam. Und ich hoffe, sie singt auf isländisch.
Egal, ich freue mich darauf, zwischen all den schrillen, skurillen und visuell-overwhelming Auftritten, dieses schlichte Kleinod zu feiern.

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Ich frage mal für einen Freund, der irgendwie das ganze Theater nicht verstanden hat.
Bashar ist ja a queer person, der aufgrund dessen wohl in Tel Aviv lebt oder gelebt hat, man möge mich verbessern.
Warum hat er sich denn vor diesen Karren spannen lassen? Ok, Wurzeln sind Wurzeln, da kommt man nicht so einfach raus, das verstehe ich. Aber in Palästina, Gaza, Westbank wie auch immer, könnte er doch gar nicht unbeschadet leben oder Karriere machen, weil er definitiv nicht der muslimischen Weltsicht entspricht.
Bitte keine Belehrungen, nur Erklärungen 😊

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

Er wohnt in Ost-Jerusalem. Ich nehme an, das hat familiäre Gründe, sonst würde er sicher in Tel Aviv leben.
#IstandwithBashar

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Oki, danke für die Info 😊

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Große Überraschung aus Island, ob das Funktioniert ist fraglich. Hera’s Lied kommt 20 Jahre zu spät, aber das ist auch irgendwie sympathisch. Überraschen lassen -> Überraschungen gab es schon immer beim Esc (Belgien 2016, Zypern 2015, Irland 2018, Belgien 2023 oder Island 2022)

Für mich ein „so lala“

UweB
UweB
2 Jahre zuvor

Schade. Hera Björk ist sehr sympathisch und eine exzellente Sängerin.
Die Schlagerpophymne wird ihr nicht gerecht und ist eher recht belanglos.

Da gefiel mir der Beitrag vor ein paar Jahren mit dem französischen Titel wesentlich besser.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Hmmm, das klingt doch sehr altbacken und hätte schon 2000 beim ESC teilnehmen können. Singen kann sie gut und WOW, sie hat ja abgenommen! Island ist oft mutig und sticht unter den nordischen Ländern oft hervor, weshalb ich Island beim ESC sehr schätze. Hera Björk ist dann doch eine „safe“ Nummer, die es schwer haben wird, ins Finale zu kommen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

“ … und hätte schon 2000 beim ESC teilnehmen können“

Ich verstehe solche Argumente nicht so ganz. Was spricht denn gegen Songs, die schon 2000 am ESC teilnehmen können hätten? Soll beim ESC nur noch Musik vorkommen, die aktuellen Trends entspricht? Ich plädiere ja gar nicht dafür, dass nur „zeitlose“ Musik (das war früher eigentlich mal ein eher positiv besetztes Adjektiv) beim ESC vertreten ist, eine gute Mischung wäre für mich optimal.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Nachdem ich einige Kommentare gelesen habe habe ich schon wirklich Schlimmes befürchtet. Ganz so arg ist es jetzt nicht, aber ich stimme schon zu dass dieser Song doch arg seicht ist und es sich anfühlt als ob man in ein Wumloch fällt und den frühen Nullerjahren rauskommt. Ihre Stimme gefällt mir gut, aber dieses Lächen besonders am Anfang finde ich ziemlich unangenehm, sie erinnert mich da ein eine Zeugin Jehovas die einem unbedingt die neueste Ausgabe vom Wachturm andrehen will.

Ich habe mit „so la la“ abgestimmt, man kann es sich schon irgendwie anhören aber es bleibt nichts wirklich hängen. Finale wird denke ich auch dieses Jahr schwer für Island.