
Es ist geschafft: Mit Marcus & Martinus und Medina (Aufmacherfoto) wurden die letzten direkt gewählten Finalisten des Melodifestivalen 2024 in Karlstad gekürt. Auf Rang 3 und 4 kamen Annika Wickihalder und Jay Smith. Ein erfolgreicher Abend wurde es dann auch für diese beiden, da sie sich in der „Finalkvalet“ (Finalqualifikation) zur Vergabe der letzten beiden Startplätze im Finale durchsetzten.
Johann Östling eröffnete die Show mit „Torparrock“. Comedian Björn Gustafsson war wieder Teil der Show. In die „Hall of Fame“ zog Fredrik Kempe ein. Er ist Pop- und Opernsänger, aber vor allem für seine Erfolge als Songwriter bekannt: Er schrieb an den Gewinnertiteln von Charlotte Perelli (2008 mit „Hero“), Malena Ernman (2009 mit „La voix“), Eric Saade (2011 mit „Popular“) und Sanna Nielsen (2014 mit „Undo“). Er kommt insgesamt auf stolze 35 Beiträge für das Melodifestivalen – ein mehr als verdienter Einzug in die „Hall of Fame“, der mit einer Medley-Performance eines Chors geehrt wurde, bei der unter anderem auch Sanna Nielsen auftrat.
Als erste Finalisten wurden Marcus & Martinus verkündet, das Duo lag nach Umrechnung der Stimmen mit „Unforgettable“ über alle Altersgruppen an der Spitze des Tableaus. Ihr Debüt gaben sie im vergangenen Jahr mit dem Titel „Air“. Im Finale wurden sie hinter Loreen Zweite.
In der zweiten Abstimmungsrunde wurden die Höchstwertungen von 12 Punkten wie folgt verteilt:
- Bei den 3- bis 9-Jährigen: Medina
- Bei den 10- bis 15-Jährigen: Medina
- Bei den 16- bis 29-Jährigen: Medina
- Bei den 30- bis 44-Jährigen: Medina
- Bei den 45- bis 59-Jährigen: Jay Smith
- Bei den 60- bis 75 Jährigen: Annika Wickihalder
- Bei den über 75-Jährigen: Annika Wickihalder
- Bei den per Telefon abgegebenen Stimmen: Annika Wickihalder

Damit haben Medina sich ebenfalls direkt für das Finale am kommenden Samstag qualifiziert.
Und so sieht damit vollständige Ergebnis fünften Vorrunde aus:
Für das Finale am 9. März in Stockholm direkt qualifiziert:
Platz 1: Marcus & Martinus – Unforgettable
Songwriter: Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Marcus Gunnarsen, Martinus Gunnarsen
Platz 2: Medina – Que sera
Songwriter: Ali Jammali, Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Sami Rekik
Platz 3 und 4:
Platz 3: Annika Wickihalder – Like
Songwriter: Annika Wickihalder, Herman Gardarfve, Linnea Gawell, Patrik Jean
Platz 4: Jay Smith – Back to my roots
Songwriter: Jay Smith, Jonas Jurström, Jonathan Keyes, Maria Jane Smith, Victor Thell
Aus dem Wettbewerb sind folglich ausgeschieden:
Platz 5: Chelsea Muco – Controlla‘
Songwriter: Anderz Wrethov, Chelsea Muco, Elsa Carmona Oljelund, FERNAND MP, Karl Flyckt, Pa Modou
Platz 6: Elecktra – Banne maj
Songwriter: Anderz Wrethov, Elin Wrethov, Jonny Werner, Robin Werner
In der anschließenden „Finalkvalet“ (Finalqualifikation) wurden die letzten zwei Finalplätze unter den Dritt- und Viertplatzierten aller fünf Vorrunden vergeben. Über das etwas komplizierte Umrechnungsverfahren bei der Punktevergabe berichteten wir bereits.
- Elisa Lindström – Forever Yours
- Adam Woods – Supernatural
- Dear Sara – The Silence After You
- Fröken Snusk – Unga & fria
- Klaudy – För dig
- Gunilla Persson – I Won’t Shake (LaLa Gunilla)
- Albin Tingwall – Done Getting Over You
- SCARLET – Circus X
- Annika Wickihalder – Like
- Jay Smith – Back to my roots
Nach Umrechnung der abgegebenen Stimmen in den fünf Vorrunden wurden die ersten 1000 Punkte vergeben. Daraus ergab sich folgendes Ranking:

Anschließend konnte erneut abgestimmt werden. Die Punkte des Zuschauervotings wurden dann auf die zuvor vergebenen Punkte addiert:
- Elisa Lindatröm: 58 Punkte
- Klaudy: 78 Punkte
- Albin Tingwall: 89 Punkte
- Scarlet: 122 Punkte
- Gunilla Persson: 113 Punkte
- Dear Sara: 66 Punkte
- Adam Woods: 83 Punkte
- Jay Smith: 129 Punkte
- Annika Wickihalder: 138 Punkte
- Fröken Snusk: 124 Punkte
Und so ergab sich folgendes Gesamtranking:

Die letzten beiden Finalplätze gingen somit an Annika Wickihalder und Jay Smith (bei Gleichstand mit Fröken Snusk ist die höhere Punktzahl in der zweiten Abstimmungsrunde ausschlaggebend).
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Folgen könnt Ihr außerdem unserer Melodifestivalen-2024-Playlist auf Spotify (das in diesem Jahr auch offizieller Partner des Melodifestivalen ist).
Was sagt Ihr zum Ergebnis der fünften Vorrunde? Sind Marcus & Martinus und Medina auch Eure Favoriten gewesen? Und haben sich mit Annika Wickihalder und Jay Smith auch Eure Favoriten in der „Finalkvalet“ durchgesetzt? Schreibt uns gerne Eure Eindrücke der Show in die Kommentare.
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Man darf gespannt sein, wer den Anfang machen wird. Denkbar wären Jacqline, Medina, Maria Sur, Moa „Cazzi Opeia“ Carlebecker und Danny Saucedo.
War das jetzt nur Zufall, dass genau die beiden aus der gleichen Show die Finalqualifikation geschafft haben oder lag es doch daran, weil die auftritte am besten in Erinnerung waren
Das wird wahrscheinlich das nächste Jahr zeigen. Falls man bis dahin nicht wieder alles umwirft, wie es der NDR tun würde. 😉
kein zufall – mitnahmeeffekt.
Die Show kann ich mir am nächsten Samstag getrost sparen. Ich denke mal, dass M&M das Ticket nach Malmö lösen werden … als hätten wir nich schon mehr als genug Tanznummern.
In der Tat….
So die Trash Nummern sind raus oder?
Ich glaube dieses Qualifikationssystem für die Dritt- und Viertplatzierten dürfte keinen Bestand haben.
Da war der „recency bias“ doch sehr präsent. Zufall war das gewiss nicht, dass beide Songs weiterkommen die vor wenigen Minuten ihren Song performen konnten.
boycott sofort! 😃
bescheuerte regeln sollten bestraft werden.
oh baby baby balla balla…
Wirklich Fair war das nicht.
Perfekt und gut gemacht Schweden 👍🏻
Ich denke, die Zwillinge werden es machen 🤷♂️🙋♂️😴
Es war wirklich sehr unspannend. Immer sind die weitergekommen, von denen man es erwartet hat. Das i- Tüpfelchen der Ungerechtigkeit ist, dass es auch noch jene ins Finale schafften, die heute auch gesungen haben. Ein sehr fader Beigeschmack. Gewinnen werden wahrscheinlich M&M mit einem viel schwächeren Titel als „Air“.
Im Artikel der die Regeln beschrieb wurde gesagt das Elisa Lindström vor Frükken Snusk starten wird.
Aber Fröken Snusk war nach der Runde 1 erste und Elisa letzte.
Keine Ahnung wie diese Punkte zustande gekommen sind.
https://esc-kompakt.de/melodifestivalen-2024-die-neue-nachrueckerrunde-fair-aber-sehr-kompliziert/
Sollte eher heißen: Unfair und sehr kompliziert
Durchaus möglich, dass Fröken Snusk im Gesamtkontext mehr Zuschauerstimmen als Elisa Lindström erhalten hat und die Verteilung bei den Altersgruppen recht ungünstig war. Gab’s auch schon in der Vergangenheit dieses Kuriosum.
Würde mich nicht wundern, wenn die jüngeren wie wild für Froken abgestimmt haben und die Älteren dafür gar nicht
Kreativer Username 🤭
Also ich habe 5 Favoriten im Finale und die sind Marcus+Martinus, LIAMOO, Dotter, Danny Saucedo und Jacqline, wobei ich M+M etwas bevorzuge. Aber auch die anderen 7 Beiträge finde ich ziemlich gut. Ganz hohe Qualität, was uns da die Schweden liefern.
My oh my, Medina weiter ? Echt jetzt ?
Es bestand ein struktureller Vorteil für den Viertplatzierten der aktuellen Sendung (Jay).
Bei Annika als Dritte der heutigen Show liegt es zwar nahe, das auch zu behaupten. Sie war aber auch objektiv eine der Besten unter den Drittplatzierten, wie die Startpunkteumrechnung zeigte.
Letzten Endes wird SVT das nächstes Jahr bestimmt wieder reformieren.
Wenn nicht jetzt wann dann? Schweden wird beim ESC Letzter! Ich sage nur Gastgeber.
Von was träumst du Nachts?
🙂
Ordentlich runter im Vergleich zu „normalen“ Jahren wird’s bestimmt gehen. Aber für den letzten Platz wird es genügend andere Kandidaten geben. Von Schwedens Musikindustrie begeisterte Jurys werden das sicher auch verhindern – egal, wen Schweden wählt 😉
Ja, Deutschland zum Beispiel.
Egal, für was sich Schweden nächste Woche entscheidet: Letzter werden sie sicher nicht.
Aber eben auch nicht zwingend Top 10.
Ganz schwaches Angebot beim Mello – könnte man fast schon als Thörfeldt & Wrethov-Festspiele bezeichnen. Die beiden Herren haben ja auch schon mit dem österreichischen Beitrag zu tun.
Insgesamt ist der schwedische Einfluß bei anderen Ländern deutlich gesunken. Gute Entwicklung !
Immer wenn Schweden Gastgeber in Malmö war, waren sie nicht gut platziert. Das war bisher zweimal der Fall. Also, aller guten Dinge sind 3 🙂
Also Platz 14 wäre doch für Deutschland immer noch toll, oder? So schlecht war „You“ 2013 auch nicht, wurde immerhin Dritter bei den Jurys.
Scarlet 🥺
Womit dann wirklich kein einziger Beitrag im Finale steht, der mir auch nur halbwegs gefällt … Absolut unterirdischer Melodifestivalen-Jahrgang!
(„Circus X“ war meine letzte Hoffnung.)
Isso, in jedem anderen Land außer Popfetisch Schweden, wäre der Song im Finale gewesen…
M, M&M im Finale gehen voll in Ordnung und war auch so zu erwarten.
Mit der neuen Finalquali ist SVT aber mal komplett auf die Fresse geflogen. Die beiden Sieger sind zweifellos nur weitergekommen, weil sie heute aufgetreten sind. Und Fröken Snusk, die Platz eins in den Charts seit drei Wochen für sich gebucht hat, ist raus. Das gibt noch Diskussionen.
Persönlich finde ich es schade um den wunderschönen Song von Klaudy, der mir über die letzten Wochen sehr ans Herz gewachsen ist, und um Dear Sara. Über Annika habe ich mich allerdings sehr gefreut.
bring back andra chansen!
Medina, die sind sowas von billig 🤮
glaube es läuft doch stark darauf hinaus, dass die Norweger gewinnen werden. Alles andere wäre ne Sensation.
Das einzige Lied was mir gefallen hat, war das von Jay Smith. Ich kann mir vorstellen, dass er auch bei den Jurys im Finale nächsten Samstag gut ankommt.
Jay Smith wäre bei diesem Angebot wohl auch mein Favorit.
So schnell wie dieses neue Finallkvalvoting da war so schnell wird es auch wieder weg sein 😂. Komplett sinnlos , weil ja klar dass die Acts gewinnen , die in deltavling 5 auftreten und 3.und 4. werden , somit quasi alle anderen Acts in der finalkval damit die Chance nehmen zu gewinnen weil ihre Auftritte schon ein bis vier Wochen her sind
Die Marcus & Martinus Performance war echt Bombe. Der Song ist kein Meilenstein, hat aber eine sympathische Coolness. Wäre schön wenn der sich durchsetzt. Ist mit dem Beitrag von Maria Sur mein Favorit.
Nachdem 2022 und 2023 meine Favoritinnen das Melo dann auch gewonnen hatten, kehren wir 2024 denke ich wieder zum Normalzustand zurück, dass sie es nicht gewinnen werden 😅 mir gefallen Dotter und Cazzi Opeia am besten. Mit Marcus & Martinus könnte ich mich auch anfreunden, gefolgt von Liamoo, Danny Saucedo und Jacqline. Eine Chance auf den ESC-Sieg sehe ich aber bei keinem der Final-Acts.
Edit: Hätte mich noch über Klaudy, Scarlet oder Fröken Snusk (leider ein totaler Ohrwurm, kann ich nichts gegen machen…) im Finale gefreut, wäre etwas abwechslungsreicher gewesen.
Auf Instagram wurde eben für das Finale die Startreihenfolge veröffentlicht. Den Anfang macht Maria Sur und den Schluß Danny Saucedo:
1. Maria Sur
2. Jay Smith
3. Lisa Ajax
4. Smash into Pieces
5. Cazzi Opeia
6. Annika Wickihalder
7. Marcus och Martinus
8. Dotter
9. Media
10. Liamoo
11. Jacqline
12. Danny Saucedo
Gan akzeptabel.
Also ich habe mir nochmal alle 12 Final-Beiträge angehört und die Qualität ist echt beängstigend. Schweden steckt damit alle anderen Länder in die Tasche.
Gestern nach dem Ergebnis dem Team LIAMOO zugeordnet, heute nochmal den Recap fürs Finale angeschaut… da sind schon ein paar tolle Sachen dabei. Cazzi macht mir Freude und Jacqline liefert eine tolle Performance („so effortless“ ist ein fieser Ohrwurm).
Ich fand „Air“ beim ersten Hören etwas eingängiger. Dafür war gestern die Bühnenshow besser als 2023…
Steht der Song von M&M eigentlich nicht im Verdacht teilweise ein Plagiat von Salva Mea von Faithless zu sein?
Die Tonfolge im Refrain ist doch exakt die gleiche.