
Sie folgen Smash Into Pieces und Lisa Ajax ins Finale: Liamoo und Maria Sur haben in der zweiten Vorrunde des Melodifestivalen 2024 die Tickets für das Finale am 9. März in Stockholm gelöst. Dear Sara (Sara Nutti) und Fröken Snusk dürfen sich aber noch Hoffnungen auf den Finaleinzug machen, denn mit Platz 3 und 4 befinden sie sich noch im Wettbewerb um die letzten Finalplätze, die im Anschluss an die fünfte Vorrunde vergeben werden.
Als erster Finalist wurde Liamoo verkündet, er lag nach Umrechnung der Stimmen mit seinem Beitrag „Dragon“ über alle Altersgruppen an der Spitze des Tableaus.
Außerdem gab es zwei Neueinzüge in die ‚Hall of Fame‘: Moderator Kristian Luuk (er moderierte das Melodifestivalen 2007 und 2008) und Sängerin Lotta Engberg wurden für ihre Leistungen gewürdigt. Lotta Engberg gewann 1987 das Melodifestivalen mit ihrem Song „Boogaloo“ (Fyra Bugg Och En Coca Cola) und wurde beim ESC in Brüssel Zwölfte. Insgesamt sieben Mal nahm sie am Melodifestivalen teil (zuletzt 2012), 2003 sogar am norwegischen Melodi Grand Prix. Der Sänger Viktor Norén sang zu Ehren Lotta Engbergs eine Interpretation ihres ESC-Beitrags.
In der zweiten Abstimmungsrunde setzte sich Maria Sur mit „When I’m Gone“ klar durch. Fröken Snusk bekam die Höchstpunktzahl der 16-29-Jährigen. Maria Sur bekam die meisten Stimmen aller anderen Gruppen, also der 10-15-Jährigen, der Telefonstimmen, der 60-74-Jährigen, der 75+-Jährigen, der 45-59-Jährigen und der 3-9-Jährigen.

Und so sieht das vollständige Ergebnis der ersten Vorrunde aus:
Für das Finale am 9. März in Stockholm direkt qualifiziert:
Platz 1: Liamoo – Dragon
Songwriter: Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Julie „Kill J“ Aagaard, LIAMOO
Platz 2: Maria Sur – When I’m Gone
Songwriter: Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Julie „Kill J“ Aagaard, Maria Sur
Platz 3 und 4 (noch im Rennen um die verbleibenden zwei Finalplätze):
Platz 3: Dear Sara (Sara Nutti) – The Silence After You
Songwriter: Benjamin Rosenbohm, Jonas Thander, Marcus Winther-John, Sara Nutti
Platz 4: Fröken Snusk – Unga och fria
Songwriter: Fröken Snusk, Sara Ryan
Aus dem Wettbewerb sind folglich ausgeschieden:
Platz 5: C-Joe – Aoma
Songwriter: Charles Koroma, Diana Kambugu, Michael Didriksson, Palle Hammarlund, Tony Malm, Twice Ice
Platz 6: Engmans Kapell – Norrland
Songwriter: Larry Forsberg, Lennart Wastesson, Sven-Inge Sjöberg
- Allgemeine Infos zum Melodifestivalen 2024
- 1. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 1. Vorrunde
- 2. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat 2. Vorrunde
Folgen könnt Ihr außerdem unserer Melodifestivalen-2024-Playlist auf Spotify (das in diesem Jahr auch offizieller Partner des Melodifestivalen ist). Ab 22 Uhr sollten dort alle Songs des heutigen Abends mit Ausnahme der beiden Finalisten Liamoo und Maria Sur verfügbar sein und dann in unserer Playlist erscheinen. Die Beiträge aller Finalisten werden nach der fünften Vorrunde veröffentlicht.
Was sagt Ihr zum Ergebnis der zweiten Vorrunde? Sind Liamoo und Maria Sur auch Eure Favoriten gewesen? Schreibt uns gerne Eure Eindrücke der Show in die Kommentare.
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Wahnsinn! Jimmy „Joker“ Thörnfeldt bereits mit 3 seiner 6 Beiträge DTF!
Letztes Jahr waren’s sogar 6/6..
Der Mann weiss, wie man Hits produziert.
Zu den beiden Finalisten.. Zwei sehr starke Songs, wobei ich Liamoo sogar zutraue, im Finale um den Sieg mitzuspielen!
Bisher ein starkes Final-Aufgebot beim diesjährigen Melodifestivalen! Am Ende doch nicht so ein schwacher Jahrgang wie von einigen vermutet..
Die zwei Richtigen sind auf jedem Fall im Finale, Liams Serie hält an (bei jeden seiner Teilnahmen am Melodifestivalen kam er ins Finale). Und so schlimm, wie unsere Blogger die Songs geredet haben, waren sie nicht.
Wie ich es gesagt habe: Die Songs sind, wenn man sie in voller Länge hört und auf der Bühne dann großartig inszeniert sieht, um einiges stärker als der erste Eindruck vermuten lässt.
Die Schweden können es einfach, daran gibt es nichts zu deuteln!
Ich habe es ja immer geschrieben: man kann aus Schnipseln nicht auf den ganzen Song schließen und die zweite Vorrunde war akzeptabel.
Du schreibst aber leider viel wenn der Tag lang ist 🤣🤣🤣
Dragon war schon echt stark. Könnte um den Sieg mitspielen.
Wenn jetzt in den nächsten drei Shows nicht noch eine große Überraschung kommt, könnte es sich tatsächlich zwischen ihm und Marcus & Martinus entscheiden.
Es war wieder eine überragende Show aus Schweden. Und es sind die mit Abstand 2 besten Beiträge weitergekommen.
Hatte mir diesmal die Previews nicht vorher angehört, sondern nur den Blogbeitrag gelesen, und war auf das Schlimmste gefasst. Und wurde dann doch positiv überrascht, die meisten Beiträge fand ich ganz passable uns insgesamt besser als Heat 1. Vor allem Fröken Snusk fand ich sehr catchy, konnte ich mich nicht gegen wehren 😬😅
Liamoo fand ich wirklich überragend heute Abend, sein bester Mello-Auftritt bisher. Ansonsten hat mir Sara am besten gefallen, aber Maria Sur DTF geht auch voll in Ordnung. Fröken fand ich ziemlich enttäuschend, das war ja zum Teil eher Dansband. Insgesamt ein tolles Deltävling heute.
Liamoo holt mich komplett ab mit seinem Song. Was ein Brett
Obgleich sowohl der Song als auch die Inszenierung ein paar Ähnlichkeiten zu „Break A Broken Heart“ (Zypern 2023) aufweisen. Beim näheren Betrachten verwundert dieses Detail allerdings nicht, denn es steckt der selbe Komponist dahinter. Aber was soll’s. 😁
Das ist wahr, vom Aufbau und Refrain her durchaus verwandt. Aber auch als Komponist muss man sich mal von seinen eigenen Werken inspirieren lassen 😅
Mich störts auf jeden Fall nicht
Liamoo hat mir heute am besten gefallen.
Täusche ich mich oder wird das Melodifestivalen in seiner Gesamtheit an Beiträgen von Jahr zu Jahr langweiliger? Ich hab das Gefühl, dass andere skandinavische Länder und damit meine ich vorallem Norwegen und Finnland bei der Kreativität langsam an Schweden vorbeiziehen.
Sehe ich haargenau wie Du
Kreativ heißt ja noch lange gut und vor allem nicht nicht erfolgreich. Finnland war schon immer recht kreativ beim ESC, aber belohnt wurde das bis 2006 absolut nie.
Es zeichnet sich ja schon jetzt ab, dass weder das Gegröle aus Finnland, noch das Gekreische aus Norwegen von den Jurys auch nur annähernd so viel Punkte bekommen würde, wie einer der vier bereits feststehenden Finalisten in Schweden. Das mag „langweilig“ sein, aber trifft halt genau ins Schwarze, wenn es darum geht, was professionelle Musiker als „gut gemacht“ halten.
Hab nun alle Beiträge angesehen und mein Fazit: Mello vom Reißbrett
Wenn man eine KI mit den Shows der letzten Jahre füttern würde, und einen Zusammenfassung haben möchte, käme GENAU das raus.
Eine schwedischsprachige Volksmusik- Nummer, die von vornherein ohne Chance ist.
Exotisch angehauchter Pop, den man ab dem ersten Ton vorhersagen kann.
Eine dick aufgetragene Powerballade samt massiven Spannungsaufbau zum letzten Refrain.
Dann noch die obligatorische Dance-Ballade mit massig Feuer und Nebel und zum Abrunden eine Pseudo- Verrückte die mit der Maske verdecken will dass ihr Beitrag von der Stange kommt.
Das ist ein zunehmendes Problem vom Melodifestivalen. Vor einigen Jahren war das noch eine Show mit vielen kreativen Höhepunkten und einzigartigen Popsongs. Mittlerweile verkrampft man sich da auf irgendwelche altbewährte Rezepte. Dadurch geht die Besonderheit der einzelnen Beiträge immer weiter verloren. Schweden ist somit praktisch „überprofessionell“ und das ist dann irgendwie auch wieder uninteressant. Da schaue ich lieber gebannt auf Länder wie Norwegen und Finnland. Solche Beiträge wie Gåte oder den Windows95-Typen schickt Schweden nämlich nie. Diese Beiträge muss man nicht mögen aber die haben noch diese kreative Leichtigkeit und sind musikalisch nicht ab dem ersten Ton auserzählt wie die ganzen neuen Mello-Songs.
Natürlich schickt Schweden nie solchen Dilettantismus, wie Finnland dieses Jahr. Ich finde allerdings nicht, dass Finnland oder Norwegen dieses Jahr irgendwas Neues wären. Das ist beides auch zwanzig Jahre alt und auch beides ein „altbewährtes Konzept“.
Schweden wird wieder Ware von der Stange liefern, Finnland ist
mit Gejohle vom Karneval dabei – einzig Norwegen hat mich positiv
überrascht und steht gemeinsam mit der Ukraine zur Zeit für mich
an der Spitze.