
Wie jedes Jahr im Oktober beginnen auch heuer die Vorabveröffentlichung der (möglichen) Teilnehmer/innen des Melodifestivalen. Den Auftakt machen vier Wiederholungstäter (von l.o.n.r.u.): Smash Into Pieces, Dotter, Liamoo und die Dansband Lasse Stefanz. Das meldet das in diesen Dingen erfahrungsgemäß ausgezeichnet unterrichtete Aftonbladet. Allerdings sollen bisher noch keine schriftlichen Bestätigungen verschickt, sondern die Labels nur mündlich informiert worden sein.
Die ersten vier Namen auf der Vorab-Teilnehmerlister des Aftonbladets sind für Anhänger des Melodifestivalens alles andere als unbekannte Namen. Sowohl Dotter als auch Liamoo standen schon jeweils dreimal auf der Bühne des Wettbewerbs. Aber der Reihe nach:
Smash Into Pieces
Der Hardrockband aus Örebro (wo der Autor des Artikels lange vor der Gründung der Band studiert hat) gelang im letzten Jahr beim Melodifestivalen der große Durchbruch. Mit ihrem Song „Six Feet Under“ erreichten sie einen ausgezeichneten dritten Platz im Finale, 19 Mio. Streams auf Musikplattformen und den zweiten Platz in den schwedischen Single-Charts. Da ist es auch nicht überraschend, dass sie wieder beim Mello dabei sein wollen.
Die Band selbst gibt es bereits seit 2008. Zu ihr gehören aktuell die Mitglieder Chris Adam Hedman Sörbye, Benjamin Jennebo, The Apocalypse DJ und Per Bergquist. Mittlerweile haben sie sieben Alben veröffentlicht; das letzte erschien 2022.
Dotter
Die 36-jährige Sängerin aus der Kleinstadt Arvika hat eine umfangreiche Mello-Historie. Zum einen sind da ihre bisherigen drei selbst vorgetragenen Beiträge, die sie oft zu einem Fan-Favoriten gemacht haben: „Cry“ (2018), „Bulletproof“ (2020, nur einen Punkt hinter den siegenden The Mamas) und „Little Tot“ (2021, 4. Platz im Finale). Während sie aktuell eigene Musik eher auf Schwedisch veröffentlicht (hat), soll der neue Mello-Beitrag auf Englisch sein.
Und auch als (Co-)Songschreiberin hat Dotter anderen Acts Erfolge beim Melodifestivalen beschert, etwa Mariette mit „A Million Years“ oder Lina Hedlund mit „Victorious“. Nicht ganz so gut lief es für ihren ESC-Beitrag „I Am What I Am“, mit dem die Malteserin Emma Muscat im Halbfinale in Turin hängenblieb.
Liamoo
Ob allein oder im Duett: Bei seinen drei Anläufen im Melodifestivalen hat es Liamoo, der eigentlich Liam Cacatian Thomassen heißt, immer ins Finale geschafft. Nach seinem Sieg beim schwedischen Idol 2016 holte er sich beim Mello 2018 mit „Last Breath“ den sechsten Platz. Im Jahr drauf schaffte er es zusammen mit Hanna Ferm und dem Track „Hold You“ sogar auf Platz drei. Und auch der vierte Platz mit „Bluffin“ (2022) konnte sich sehen und hören lassen.
Laut Aussagen der Quelle von Aftonbladet war Liamoo auch letztes Jahr bis zum Schluss in der engeren Wahl für einen Platz im Melodifestivalen. Nun darf er also mit großer Wahrscheinlichkeit 2024 wieder ran.
Lasse Stefanz
Kein Melodifestivalen ohne eine Dansband, einem Musik-Genre, das in Schweden seit Jahrzehnten unglaublich populär ist – und dessen Protagonisten zum Teil anständig mitgealtert sind. Auch die Lasse Stefanz waren schon einmal beim Mello dabei: 2011 mit „En blick och nånting händer“ (Ein Blick und etwas geschieht) und Ann-Sophie-Leuchten im Hintergrund. Damals war in der Andra Chansen für die Band Schluss.
Die Gruppe wurde tatsächlich bereits 1967 gegründet und hatte ab den 70ern immer Erfolg. Geradezu erschreckend ist der Erfolg ihrer unzähligen Studioalben aber in diesem Jahrtausend: von den 23 (!) Alben erreichten 15 (!!!) Platz 1 der Charts. Im letzten Jahr war die Gruppe bei dem weiter sehr beliebten TV-Format „Så mycket bättre“ dabei.
Das Melodifestivalen 2024 beginnt am 2. Februar in Malmö und endet am 9. März mit dem Finale in Stockholm. Dann steht fest, welcher Act das Land beim ESC im Mai in Malmö vertreten wird. Entgegen früheren Jahren gibt es dieses Mal fünf statt vier Vorrunden; dafür wird die Trostrunde (Andra Chansen bzw. Semifinal) gestrichen. In jeder Vorrunde treten sechs Beiträge an, im Finale sind dann noch zwölf von ihnen am Start.
Was sagst Du zu den ersten wahrscheinlichen Künstlerinnen und Künstlern beim Melodifestivalen 2024? Auf wen freust Du Dich besonders? Und von wem erwartest Du besonderes viel? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da.

Dotter+Liamoo ???
Mir würde es sehr gefallen.
Würde mich alles nicht wundern; MF recycler ja ständig Künstler, Komponisten und Texter ich guck das schon seit Jahren nicht mehr.
Ich kenne die Künstler (m/w/d) so spontan jetzt nur namentlich. Ihre Songs kenne ich sicherlich, wenn ich sie mir auf youtube anhöre.
Zumindest hat Liamoo so rein optisch ein bißchen was von Mahmood. 😀
Aber wie dem auch sei. Im Grunde genommen warte ich sehnsüchtig auf eine Nachricht des Aftonbladets in der uns mitgeteilt wird, dass Anna Bergendahl eine Kandidatin für das Melo 2024 sein könnte / sein wird. 😀
By the way:
Wenn in absehbarer Zeit hier auf ESCK das Lesergame Schweden startet, dann bin ich sehr gespannt wo denn mein absoluter ESC-Lieblingsbeitrag aus Schweden „Se pa mig“ von Jan Johansen (ESC1995) platziert sein wird.
https://youtu.be/yyQ1k0KIDDk?feature=shared
Eher eine unpopular opinion, aber ich fand Little Tot um Längen besser als Bulletproof.
Und definitiv auch besser als Voices
„Eher eine unpopular opinion, aber ich fand Little Tot um Längen besser als Bulletproof.“
nö 😛
Ich fand eins so langweilig wie das andere..
Eher eine unpopular opinion, aber ich finde beide Songs von Dotter klasse.
Schweden will die Titelverteidigung! Das Melodifestivalen 2024 wird auf jeden Fall ein sehr starker Jahrgang! Bereits unter den ersten 4 Namen sind 3 Rückkehrer, die in den letzten Jahren jeweils eine Podestplatzierung erreichten..
Zudem freut es mich, da Dotter, Liamoo & Smash into Pieces 3 meiner Lieblingskünstler des Melodifestivalen sind!
Lets go Mello 2024!
Die Schweden holen auch wenig neues in ihr Melodifestivalen. Das ist so berechenbar. Aber mit dem Mist haben sie ja meistens Erfolg. Dank dem EBU-Supervisor.
„Dank dem EBU-Supervisor“ ach sooo. Mit dem Vorgänger, der nicht aus Schweden kam, lief es ja bekanntlich viel schlechter. Sorry, wenn das jetzt ein bisschen über die Stränge schlägt, aber mal ehrlich, wie kann man sich so einen Mist zusammenreimen?
Bin ja wahrhaftig kein Fan vieler schwedischer Beiträge beim ESC. Aber soweit ich weiss, kam der EBU-Supervisor von 2007 bis 2010 auch aus Schweden, und da lief es alles andere als rosig.😉
P. S. In den letzten Jahren hat mir eigentlich nur Schweden 2022 wirklich gefallen, aber sie haben nun einmal Erfolg mit ihren perfekten Produktionen, für meinen Geschmack ja auch ein bißchen zu perfekt und aalglatt. Scheint aber vielen Leuten zu gefallen, vor allem den Jurys, die diese Perfektion wohl sehr goutieren.
Ein bißchen mehr davon würde ich mir auch für Deutschland wünschen, aber sie sind halt nicht bereit, in den VEs und in die Auftritte zu investieren. Ist ihnen der ESC wohl doch nicht wichtig genug, schade.
Also nicht immer nur mit dem Finger auf die „bösen Schweden“ zeigen, sondern sich mal selbstkritisch fragen, was sie wohl anders machen
Also nur keinen Neid.😉
Tja, die Juries. Sind ja so unabhängig und so unkorrumpierbar, so tugendhaft, das 2022 einige Juryergebnisse annuliert werden mussten. Ja, ja. Der Österdahl wollte halt sein Abbaerinnerungsfestival haben. Die Juries haben es ihm ermöglicht.
Kleine Korrektur: 2003 (im Vorfeld des ESC 2004) bis 2010.
@Porsteinn
Stimmt, ich habe mir jetzt man die eher unerfolgreichen Jahre unter Swante Stockselius herausgepickt, man könnte noch 2005 dazuzählen, waren sie, glaube ich, auch nicht so erfolgreich.
Die erfolgreichen Jahre begannen ja erst wieder ab 2011, und Jon Olav Sand war ja kein Schwede, sondern Norweger.😉
P. S. Ausgerechnet 2005 und vor allem 2007 haben mir sehr gut gefallen, da hätte ich Schweden wirklich eine bessere Platzierung gewünscht.
SWE07 fand ich richtig klasse. 😍
Eine Rückkehr von Smash into Pieces wird es vermutlich nicht geben, da allgemein bekannt ist, daß Teilnehmer von diesem Jahr im nächsten aussetzen und erst im Folgejahr antreten (für die Männer aus Örebro wäre das 2025).
Dotter, Liam und Lasse wären ein guter Anfang, aber ich werfe da mal andere im den Raum wie zum Bleistift Hanna Ferm, Andreas Lundstedt (Alcazar), Patrick Jean, Molly Hammar, Tess Merkel, Charlotte Perelli und Darin.
Außerdem wird auch gerade abgestimmt, wer in die Melodifestivalen Hall of Fame aufgenommen wird:
https://halloffame.melodifestivalen.se/
Ausreichend Platz ist vorhanden.
Allgemein bekannt? Aber wohl nicht bei den Veranstaltern selbst. Theoz und Tone Sekelius haben 2022 und 2023 am Melodifestivalen teilgenommen. Soweit ich weiß, gilt die Pausen-Regelung nur für den Sieger.
Klara Hammarström und Alvaro Estrella haben sogar drei Jahre in Folge teilgenommen und das auch immer in den selben Jahren (aber nie gemeinsam): 2020, 2021 und 2022. 🙂
Es gab wohl zu Christers Zeiten das ungeschriebene Gesetz, dass man nach Teilnahmen in zwei Jahren hintereinander ein Jahr aussetzen musste. Jedenfalls ist das nach 2008 nicht mehr vorgekommen.
Mit Hammarström und Estrella wurde das in der Tat (wegen neuer Produzenten?) durchbrochen. Aber Matty lag ja so oder so falsch 😉
Also, sollte Dotter wirklich teilnehmen, muss sie dieses mal aber auch gewinnen. No matter what 😂
Dotter sollte eigentlich nach „Dotterdam“ ….ääääh „Rotterdam“ im Jahre des Herrn 2021 fahren (das war und ist immer noch meine feste unerschütterliche Meinung dazu).
Wenn es sich bewahrheitet, dass sie erneut teilnimmt und die Qualität ihres Liedes an „Little Tot“ und „Bulletproof“ herankommt oder sogar noch besser ist, dann hat sie meinen vollen Support!
Juhuuuu Dotter soll wieder dabei sein!
Ich freue mich riesig. Sie ist eine so tolle und moderne Künstlerin, die einen Hit nach dem anderen raushaut. Dotter hat es nach den großartigen Nummern „Bulletproof“ und „Little Tot“ wirklich verdient endlich am ESC teilnehmen zu dürfen.
Über Liamoo freue ich mich aber auch. „Bluffin“ war ein cooler Song mit starker Instrumentierung. Das Duett von Liamoo mit Hannah Ferm hat mir ebenfalls gut gefallen. Er darf gerne wieder mit etwas Ähnlichem antreten.
Für alle Fans von Livemusik. Smash Into Pieces sind im November und Dezember in Europa auf Tour und haben auch einige Termine in Deutschland geplant. Support sind Cyan Kicks. Also Mello plus UMK. Natürlich würde ich mich über Smash Into Pieces beim Mello freuen.
Da hat mal wieder die mobile Version meinen Kommentar als Antwort gewertet 🙂
Jaaa Dotter is baaack!! Aber schade, dass sie nicht Schwedisch singt.
Auf Smash Into Pieces freue ich mich auch sehr.
LIAMOO und die Dansband hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht.
Fand LIAMOO um ehrlich zu sein 2018 und 2019 ziemlich overrated.
Letztes Jahr war er einer der Besten, lag aber daran, dass der Jahrgang (ähnlich wie 2023) so schwach war.
Werde auf jeden Fall Dotter die Daumen drücken, dass es endlich klappt mit dem Sieg
Die Frage die ich mir stelle, selbst wenn das nach Klasse Kandidaten klingt und das Mello hochkarätige besetzt wird, hätte Schweden außerhalb des Eurovisions Kosmos überhaupt die Lust den ESC 2x in Folge auszutragen, wenn es dieses Jahr schon Bedenken/schwierig mit der Austragungsstadt war?
Zumindest der Globen als Halle und Stockholm generell würden übernächstes Jahr auch ausfallen, da dort im Mai die Eishockey-WM stattfindet. Vielleicht dann endlich Örnsköldsvik? 😉
Naja, In Göteborg lag’s ja nicht am Nichtwollen, sondern an der Halle. Ich denke schon, dass die Schweden auch einen zweiten ESC in Folge stemmen könnten.
Selbst als sehr langjähriger melodifest-fan fällt mir auf🥱🥱
https://youtu.be/Z77aXbkeZ-I?si=fjjXz1lAw24mC8hr
Wobei man nicht vergessen darf, dass das Land nur 10 Mio. Einwohner hat (also nur 1,5 Mio. mehr als die Schweiz). Wenn da jedes Jahr 28 bzw. jetzt 30 hochkarätige Neuentdeckungen dabei sein sollen, wird’s doch irgendwann knapp. Außerdem waren in den letzten Jahren ja immer ein paar Neulinge dabei (letztes Jahr zum Beispiel Smash Into Pieces). Das wird dieses Jahr sicher auch so.
An „i Am What I Am“ hat Dotter aber nicht mirgeschrieben, das war ihr Mann 😉
Insgesamt denke ich, dass wir nächstes Jahr wieder mit einem stärkeren Mello-Feld rechnen können, weil wir dann wahrscheinlich die Songs bekommen, die man dieses jahr zurückgehalten hat um Loreen nicht zu gefährden.
„Cry“ fand ich großartig, „Bulletproof“ ganz gut, „Little Tot“ mochte ich nicht und Dotters sonstige Song sind für mich so 50/50, von daher bin ich mal gespannt, was sie anbietet.
Bei LIAMOO finde ich seinen übrigen Songs tatsächlich besser als seine Mello-Versuche; von ihm würde ich mir etwas Erwachseneres wünschen, aus solchem Teenie-Dance-Pop wie „Bluffin“ ist er inzwischen eigentlich rausgewachsen.
Smash into Pieces werden wahrscheinlich nicht an 6FU anschließen können Lasse Stefanz sind halt die üblichen Zählkandidaten für die älteren Zuschauer.
Oh, Juhu, ich kann dir mal bei etwas widersprechen. Ich glaube das ist noch nie vorgekommen.
Ich glaube nicht, dass außer ganz vielleicht G:son und Team etwas zurückgehalten haben. Die Lieder letztes Jahr entsprechen doch zu einem großen Teil dem merkbaren Abwärtstrend. Die Hofschreiber verlieren einfach so langsam den Anschluss, glaube ich, und solange man nur auf die setzt, wird das Angebot immer mehr verwässert. Spätestens seit 2020, aber vielleicht auch schon davor, klang alles doch zu sehr maßgeschneidert, bis auf wenige Ausnahmen pro Jahr. Das konnte nur ganz gut durch gute Stageshows versteckt werden, die aber (bis auf Tattoo und Air) dieses Jahr meiner Meinung nach (durch Einsparungen?) auch ausgeblieben sind. Ich freue mich aber natürlich trotzdem aufs Mello und hoffe auf einen Schimmer des alten Glanzes.
Ich freue mich auf Dotter und Smash Into Pieces, hoffe aber dass beide es mit etwas weniger repetitiven Nummern versuchen.
Vielleicht eine unpopular Opinion: ich wünsche mir auch Anton Ewald und Robin Stjernberg zurück. Von Robin finde ich nicht-MF-Lieder wie Pieces, Underwater und Pretty sehr schön, und ich mag seine Stimme einfach. Bei Anton fand ich das allseits eher skeptisch betrachtete New Religion war einfach ein sehr guter Pop-Banger. Ich verstehe, warum man es eher nicht so mag, aber ich lieb‘s.
So weit auseinander sind wir da gar nicht. Den klaren Abwärtstrend sehe ich auch; ich würde ihn aber noch früher ansetzen, so ab 2017, das fällt besonders auf im vergleich mit den mMn ziemlich starken Jahrgängen 2014-16.
Mir kam es aber so vor, dass Karin Gunnarson 2022 als neue Head-Produzentin schon versucht hat, ein paar frische Akzente zu setzen, wofür dann quasi stellvertrend auch der Sieg von Cornelia mit ihrem eher Mello-untypischen Song stand. Dieses Jahr hat dann Loreen sowieso alles überstrahlt. Aber da kann ich mich natürlich auch irren, ein Jahr ist als Stichprobe ist für die Betrachtung eigentlich ein bisschen dünn.
Ich denke aber schon, dass sich gerade Schweden zu Hause nicht blamieren will und mindestens einen Top-10-Platz anstrebt.
Singt Robin Stjernberg eigentlich noch? Ich dachte, der wäre inzwischen komplett auf die Songwriter-Seite gewechselt. „Pretty“ kannte ich noch gar nicht. Gefällt mir ganz gut 🙂
Also Pretty ist von 2021, seine einzige Veröffentlichung in dem Jahr, und die letzte Veröffentlichung davor war 2019. Er scheint also hoffentlich noch alle paar Jahre etwas zu veröffentlichen.
In der Masse stimme ich dir zu, dass auch vor 2020 schon ein Abwärtstrend verfügbar war, allerdings gab es da (meiner Meinung nach) noch mehr Gutes am oberen Ende des Feldes.
Ich persönlich habe nicht so viele Ansätze 2022 gesehen, aber mich sollte man da auch nicht fragen, da ich zu den wenigen gehöre, die Cornelia Jacobs verschmähen.
Ich schätze auch, dass Schweden dieses Jahr so groß auffahren wird wie möglich, mal sehen was dabei herumkommt.
Was mir noch auffällt: Seit 2022 (also seit Karin Gunnarsson übernommen hat) gibt es jeweils diesen einen Beitrag, der ESC Gewinner Potential hat.
Der Rest ist dann sehr dünn…
Als würden sie bewusst ein einfaches Feld schaffen, um so den Favoriten (also Cornelia Jakobs und Loreen) keine Steine in den Weg zu legen.
Ist vielleicht aber auch nur meine Auffassung.
Smash Into Pieces waren für mich die beste Entdeckung beim Mello 2023 – die Inszenierung war super gelungen und der Song sowieso klasse. Wie schön, dass die Band nun auch europaweit durchstartet – habe Karten für das Konzert am 1.11. in Hamburg. Das wird sicher toll.
Für eine weitere Teilnahme beim Mello drücke ich den Jungs fest die Daumen, zwischen all dem Pop sticht die Rockmusik wunderbar hervor.
Meine Schwedenregel beim ESC ist: Immer, wenn ich die Beiträge wirklich gerne mag, gewinnen sie nicht oder schmieren sogar ab … Andererseits kann ich mit keinem der schwedischen Siegertitel etwas anfangen. Bei „Euphoria“ drücke ich immerhin nicht auf „überspringen“; bei allen anderen schon.
@togravus ceterum
Gibt es auch Songs die du nicht magst und dann auch nicht gewonnen haben??
Ich tue mich ehrlich gesagt etwas schwer mit Schweden beim ESC. Die Songs sind zwar in der Regel perfekt produziert aber oft ist zu viel Perfektion eher abturnend auf mich, finde die Songs oft ziemlich steril.
Oh ja, die schlimmen Machwerke 2006, 2008 und 2009 z. B.
@togravus ceterum
Ich fand besonders die singenden Alphatiere 2017 und 2018 richtig schlimm, die Televote-Watschn 2018 ist da tatsächlich eines meiner Highlights der letzten Jahre auch wenn das vielleicht böse klingt.
Ja, 2017 und 2018 fand ich auch ganz schlimm.
2017 und 2018 gehören für mich zu den absolut schlimmsten schwedischen Songs überhaupt, ergänze noch 2013.
Ich freue mich sehr auf Liamoo und vor allem auf Dotter. Ich hoffe, dass sie an ihre beiden herausragenden Songs anknüpfen kann (das ist ja manchmal so ne Sache in Schweden…).
Ansonsten muss ich aber gerade als Mello-Fan sagen, dass die Qualität der Beiträge in den letzten Jahren schon deutlich abgebaut hat. Ich hoffe, dass sich das wieder ändert, aber so richtig optimistisch bin ich nicht.
Dem Schweden fällt ja ganz viel ein. Nun, es wird dann wieder genau 1 Song darunter sein, der beim ESC alles abräumt, er Rest wird uns wieder zum Kopfschütteln bringen.
Warum macht Ikke nicht hier mit… es gibt doch immer mindestens zwei wesentlich schlechtere Ballermann-Kracher (festlokalitet på Mallorca-Öltältknäcka) im line-up?
Das Aftonbladet war mal erfahrungsgemäß ausgezeichnet unterrichtet, doch der Ruhm ist verblaßt. Das Benidorm Fest steht dagegen voll im Saft, denn es wurden nämlich sage und schreibe 825 Wettbewerbsbeiträge eingereicht:
https://eurovoix.com/2023/10/11/spain-825-entries-received-for-benidorm-fest-2024/
Pablo Cebrián, Tony Sánchez-Ohlsson und Rayden haben nun die mühevolle Aufgabe, aus den 825 Bewerbungen 16 auszuwählen, die wir nächstes Jahr beim Benidorm Fest hören werden.
Vielleicht hat sich der Ikke auch fürs Melodifestivalen beworben. Wäre denkbar.
Ha hätte er nicht den Hauch einer Chance…
Echt nicht? Wo der doch so ein Superstar ist. Und der größte Lyriker unserer Zeit. Göthe ist doch ein Dreck gegen ein Ikke Hüftgold. 🙂
Auf ihn haben die Schweden gewartet…
Ich habe irgendwie noch nie gemerkt, dass Dotter schon über 30 ist :OOO Hätte sie krass viel jünger geschätzt. Ihre Beiträge gefielen mir eigentlich immer recht gut, so why not.
Ab dem 6. November 2023 gibt es Tickets für das Melodifestivalen 2024:
https://eurovoix.com/2023/10/16/sweden-melodifestivalen-2024-tickets-on-sale/
Vielleicht wissen wir dann auch, wer die Shows moderieren wird.
Vielleicht erleben wir nächstes Jahr das Comeback von Samir och Viktor?
Oh Himmel, also ich brauche von den vieren weder smash into pieces noch lasse stefanz und schon gar nicht LIAMOO, letzteren brauch ich bei keinem MF mehr, wer ohne Technik und gefühlt 20 Backgroundsängern keinen gerade Ton rauskriegt hat da nichts verloren. Dotter ist ganz okay, damit kann man leben. Mir würde es besser gefallen wenn nicht immer dieselben Leute dabei sind die eh nichts reißen sondern neue frische Teilnehmer. Bloß keine Bergendahl mehr, 3 Schnarchsongs in Folge waren echt zu viel des Guten. Mariette mag ich aber sie sollte sich auch fernhalten bei diesen komischen App-Vote quatsch.
Alles in allem würde es dem MF gut tun, tolle Acts beim MF zu besetzen und keine Kiddy Show zu veranstalten, die voten ja bekanntlich beim ESC eh nie mit.