Israel beim ESC 2026: Alle drei aktuell diskutierten Szenarien für Sender KAN wohl nicht akzeptabel

Yuval Raphael im ESC-Finale 2025 – Foto: Alma Bengtsson / EBU

Obwohl es noch drei Monate bis zur entscheidenden Abstimmung über die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 sind, wird von etlichen Ländern weiter Druck auf die European Broadcasting Union (EBU) aufgebaut. Diese soll sich derweil in Sondierungen befinden. Dabei werden laut Angaben der israelischen Website Ynet derzeit drei mögliche Szenarien für eine Lösung mit Israel diskutiert. Allerdings scheint keine dieser Alternativen für das Land und den es beim ESC vertretenden Sender KAN gangbar zu sein.

Der ESC 2026 steht aktuell ganz unter dem Eindruck der Diskussion über die Teilnahme Israels am Wettbewerb. Immer mehr Sender aus verschiedenen Ländern drohen damit, keinen Beitrag nach Wien entsenden zu wollen, wenn Israel dort auftreten darf: Slowenien, Irland und die Niederlande haben hierzu ganz eindeutig Stellung bezogen. Aus anderen Ländern wie etwa Spanien, Belgien und zuletzt auch Frankreich sind ähnliche Signale zu vernehmen. Wenn die EBU, die den ESC ausrichtet, nicht aufpasst, könnte eine Boykott-Lawine in Bewegung geraten und man im Mai in Wien vor einem Scherbenhaufen stehen.

Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass die EBU alle Räder in Bewegung setzt, um das Problem schnellstmöglich zu lösen. Als Deadline gilt dabei die EBU-Sitzung im Dezember in Genf. Dort soll über die Teilnahme Israels am ESC 2026 abgestimmt werden. Wie auch immer diese Abstimmung ausgeht, für den ESC und die EBU ist weder das eine, noch das andere Ergebnis wünschenswert. Denn weder der Ausschluss eines Landes (in diesem Fall Israels), noch ein Boykott des Wettbewerbs von anderen Ländern entsprechen der völkerverbindenden Zielsetzung des Wettbewerbs. Idealweise muss also schon vor der Entscheidung in Genf eine (diplomatische) Lösung gefunden werden, mit der alle leben können. Und genau hier liegt das Problem.

Alle drei bekannten, derzeit diskutierten Lösungen dürften für den israelischen Sender KAN nicht akzeptabel sein. Mit dem Hinweis, dass die drei Alternativen nicht offiziell sind, benennt Ynet diese: 1) Israel könnte sich vorübergehend vom ESC zurückziehen, um eine „demütigende Disqualifikation“ bei der Abstimmung zu vermeiden. 2) Israel könnte unter einer neutralen Flagge antreten, wie wir es von den Olympischen Spielen kennen. Diese Flagge könnte schlicht das Senderlogo von KAN sein. 3) Der Sender KAN könnte sich in einem öffentlichen Statement von der Politik der israelischen Regierung und des Militärs distanzieren. Deren Agieren im Gaza-Streifen wird als Auslöser der Ausschlussforderungen gegen Israel angesehen.

Tatsächlich scheint keine der Alternativen für den Sender gangbar zu sein. Beim vorübergehenden Rückzug vom ESC steht für Israel die Gefahr im Raum, dass daraus ein längerer Zeitraum des Ausschlusses wird. Die Idee, ohne die Nationalflagge aufzutreten, wird ebenfalls als inakzeptabel angesehen. Und die öffentliche Distanzierung des Senders von Staat und Militär wird laut sendernahen Quellen von Ynet für extrem unwahrscheinlich gehalten.

Während die drei Monate bis zur finalen Entscheidung in Genf im Moment noch recht lang wirken, kann die Kompromissbereitschaft auf allen Seiten steigen, wenn wir uns dem Dezember nähern. Möglicherweise kommen aber auch noch weitere Lösungsvorschläge auf den Tisch. Im Moment jedenfalls scheint eine versöhnliche Lösung in weiter Ferne.

Wie bewertest Du die drei Vorschläge, die Diskussionen um die ESC-Teilnahme Israels in Wien zu beruhigen? Siehst Du noch andere Lösungsmöglichkeiten als die drei genannten? Und was glaubst Du, wird am Ende im Dezember entschieden? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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134 Comments
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EscFan
EscFan
7 Monate zuvor

Mit der ersten Option – einem freiwilligen Rückzug Israels – würden alle Seiten gesichtswahrend aus dieser Situation herauskommen. Die EBU kann sich keine Rückzüge oder weitere Proteste leisten – Israel kann sich eine Blamage mit einem Rauswurf ebenso wenig leisten.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  EscFan

Ich glaube nicht, dass man diese Option wirklich wählen kann. Ich habe es gestern unter dem Niederlande-Artikel schon geschrieben. Wenn man das Angebot der einjährigen Pause annehmen würde, dann wäre das ein Zeichen an Spanien etc., dass sich die Erpressungsversuche lohnen. Also wieso nicht nächstes Jahr noch einmal das gleiche Spiel?

Doc-Ffm
Doc-Ffm
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Hoffen wir mal das die Gaza Scheisse nicht weitere 2 Jahre dauert. Israel hat schon immer in der Region gezündelt äh sich verteidigt das hatte früher auch keine Diskussionen ausgelöst..
Wenn Sie die Geiseln jetzt nur noch in Kisten zurück bekommen, was leider zu erwarten ist dann hätte man wegen einer Staatstrauer gute Gründe 1 Jahr zu pausieren.

roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  EscFan

Ich glaube nicht, dass ein Rauswurf Israels als Blamage empfunden werden würde. Blamage bedeutet ja, dass mir etwas passiert ist, dass mir danach peinlich ist. Israel bzw. KAN würden einen Rauswurf sicherlich nicht so empfinden, sondern eher oder ziemlich sicher als Affront.

Janno
Janno
7 Monate zuvor

Unter den gegebenen Umständen sollte sich Israel freiwillig zurückziehen, um weitere Eskalation zu vermeiden.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Janno

Nein

norbert
norbert
7 Monate zuvor

Und wir sehen, dass es KAN nicht um die Musik bzw. um den Artist geht, sondern um Whitewashing des Landes.

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Oder eventuell auch einfach um die eigene Entscheidungshoheit? Der Sender hat schließlich nichts gemacht, was einen Ausschluss rechtfertigen würde.

Hiro
Hiro
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Journalisten des Senders haben im Namen des Senders Raketen unterzeichnet, die auf Gaza geschossen wurden. Ich bezweifle, dass das die Werte der EBU widerspiegelt.

Alki Bernd
Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Hiro

Raketen muss man unterzeichnen, damit sie fliegen?

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Hiro

Verbreite hier keine Lügen! Du hast keine Beweise dafür!

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Woran sehen wir das denn? und warst du als ruSSland noch teilgenommen hat, Aserbaidschan Millionen Ölgeld investierte usw.? Eben.

Anna01
Anna01
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Wer ist denn weiß?

Festivalknüller
Festivalknüller
7 Monate zuvor

Wenn KAN als unabhängig wahrgenommen werden will, darf der Sender nicht mit einem repräsentativen Act die kritisierte Regierung in der Öffentlichkeit indirekt gutheißen und sich von dieser Regierung Stimmen im Televoting organisieren lassen.

Der Pöbel wird nicht zwischen regierungsnahem und sendernahem Vertreter unterscheiden und sich von einer anderen Flagge beeinflussen lassen.
Ausschreitungen wie bei der abgebrochenen Spanienrundfahrt können die Folge sein.

Stouni 90
Stouni 90
7 Monate zuvor

Ich sehe das ein bisschen änlich das haupt problem ist nicht die teilnehme israels sonder die gezielte politische einflussnahme der regierung und den versuch den esc auf politischen weg zu gewinnen.

Last edited 7 Monate zuvor by Stouni 90
Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Dann disqualifizieren wir bitte Finnland und Portugal auch, die werben wie viele andere Länder auch schließlich auf Regierungskanälen auch für ihre Beiträge.

Auch das ist wieder ein Propaganda-Kunststück. Nichts davon war verboten. Versteht es doch endlich.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Es ist verständlich, dass die EBU versucht, einen direkten Ausschluss per Abstimmung zu verhindern. Dabei ist allerdings auch klar, dass keine dieser alternativen Optionen realistisch ist. Ein Auftritt unter neutraler Flagge ist auf überhaupt keiner Ebene umsetzbar; ich weiß nicht, wer das für eine gute Idee gehalten hat. Einen freiwilligen Rückzug, der sicherlich die sauberste Lösung wäre, wird es auch nicht geben; das widerspräche komplett dem israelischen Selbstverständnis.

Es läuft also am Ende wohl doch auf die „demütigende Disqualifikation“ raus. Die Option einer regulären israelischen Teilnahme scheint jedenfalls nicht mehr auf dem Tisch zu liegen, wenn man diese Berichte von Ynet liest.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Wobei eine Disqualifikation aus israelischer Sicht den Vorteil hätte, das man sich als Märtyrer inszenieren könnte. Die beiden anderen Optionen wären hingegen erniedrigend.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Ja, dieses Wording mit „humiliating“ scheint mir eher Wunschdenken der EBU zu sein, um Kan zum Rückzug zu bewegen. Netanyahu und seine Leute würden einen Ausschluss sicher sofort in ihre Opfererzählung einbauen.

norbert
norbert
7 Monate zuvor

Genau deswegen werden sie auch diesen Weg gehen – um sich als die ach so armen Opfer inszenieren zu können. Machen deutsche Parteien, die die selbe politische Ausrichtung haben wie die israelische Regierung ja ähnlich.

Miomio
Miomio
7 Monate zuvor

Sich freiwillig zurückzuziehen würde nicht zu dem Narrativ passen, das der Staat Israel immer ausschließlich das Opfer ist und absolut niemals irgendetwas falsch gemacht hat.
Ein Ausschluss durch eine Abstimmung würde hingegen genau dazu passen.
Ebenso wenn es tatsächlich zu einer Rücktrittslawine käme.

Auf Grund des Verhaltens von KAN in den letzten zwei Jahre gehe ich davon aus, dass man es darauf ankommen lassen wird.

Franny
Franny
7 Monate zuvor

Ich ertrag dieses Thema nicht mehr. Schon gar nicht nach dem, was ich gestern wieder erlebt habe. Diskutiert meintewegen weiter. Ich nehm mich raus und bleib bei meinem Standpunkt.

(Not) Only Teardrops
(Not) Only Teardrops
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich versteh dich und Spanien wiedert mich auch nur noch an, seitdem ich ein bisschen recherchiert habe.

tinytina
tinytina
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Hier auf dem Blog erlebt oder im „echten“ Leben?

Franny
Franny
7 Monate zuvor
Reply to  tinytina

Im echten Leben. Hier kann ich es ja ausblenden und es hält sich noch in Grenzen.

Micha Knust
Micha Knust
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich bin ganz bei dir und werde mich ebenfalls zurückziehen.

tinytina
tinytina
7 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Ich war nie dabei. Es ist nur noch ermüdend, wie überall, aber v.a. im Netz äh „diskutiert“ (aber in extra großen Gänsefüßchen!) wird. 🙁

Micha Knust
Micha Knust
7 Monate zuvor
Reply to  tinytina

Sehe ich ganz genauso!

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Ich frage mich, wie denn Länder wie z. B. Montenegro, Kroatien und Serbien diese Thematik sehen? Bis jetzt gibt es keine Stellungnahme dazu. In Serbien beginnt heute übrigens die Bewerbungszeit für den nationalen ESC-Vorentscheid:

https://eurovoix.com/2025/09/15/serbia-rts-opens-submissions-pesma-za-evroviziju-2026/

Die Bewerbungszeit endet am 10.11.2025.

EscFan
EscFan
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Olivera Kovacevic, mittlerweile entlassene Chefin des Unterhaltungsprogramms, hat letztes Jahr vor dem Malmö-ESC in einem Interview mitgeteilt, dass RTS keine Notwendigkeit sehe, in der Israel-Thematik zu intervenieren, da Fernsehsender die Teilnehmer beim ESC sind und man selber wisse, wie es sei, ausgeschlossen und isoliert zu sein. Israel sei auch unter keinen internationale Sanktionen. (https://www.youtube.com/watch?v=b-8E36IVPWQ gegen Minute 52, auf serbisch).
Inwiefern das aber die Haltung des Senders wiederspiegelt und inwiefern sich diese Position geändert hat nach 1,5 Jahren schlimmsten Kriegsverbrechen in Gaza, das weiß man nicht. Mehr Anhaltspunkte außer diese sind mir aber was Serbien angeht nicht bekannt.

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  EscFan

Das hat sich wahrscheinlich gar nicht geändert, weil diese Position und Einschätzung einfach das ist, was die Realität und die Regularien hergeben (bis auf das Mimimi vom gerechtfertigten Ausschluss Restjugoslawiens).

nemi
nemi
7 Monate zuvor

Wie soll den bitte ein Auftreten unter neutraler Flagge funktionieren? Das funktioniert vielleicht auf sportlicher Ebene bei Olympia, aber beim ESC ist das doch nicht umsetzbar

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  nemi

Auch auf sportlicher Ebene funktioniert das nicht.

roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  nemi

Für mich ist das noch die wahrscheinlichste von den drei unwahrscheinlichen Optionen. Das wäre doch nicht so schwer umzusetzen, eben wie bei den Olympischen Spielen auch. Man könnte auf die Flaggenparade verzichten oder sie so inszenieren, dass man nicht Länder, sondern die Acts beim Namen vorstellt. Voraussetzung wäre aber, dass der Act/Beitrag nicht wieder nahe am Konfliktthema wäre. Ich sehe aber nicht, dass Israel auf irgendeine der Optionen eingehen wird.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Man sollte aber auch endlich das Wertungssystem ändern, damit man es nicht mehr so einfach „missbrauchen“ kann. Ansonsten bringt zb eine Teilnahme unter neutraler Flagge auch nichts.

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Wie willst du ein Wertungssystem missbrauchssicher machen, das auf Televoting beruht? Wer will, wird es immer manipulieren können – das ist bloß eine Frage der Prioritäten bzw. des Geldes.

nemi
nemi
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Es wird doch jeder wissen, dass es Israel ist. Und nehmen wir mal an, das neutrale Land gewinnt. Wo findet der ESC statt? Der/die Künstler/in des „neutralen“ Landes, wird doch genauso von jedem angefeindet werden. Wo tritt der Punktesprecher der Jury auf? In einem neutralen weißen Raum? „Und die 12 Punkte gehen an….“neutrales Land “ (oder man nennt den Namen des Künstlers, aber das müsste dann bei jedem Land gemacht werden)…usw. Das ist m.M.n nicht wirklich sinnvoll. Aber wie schon gesagt wurde, dass wird auch KAN niemals annehmen

roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  nemi

Ich meinte nur, das würde man noch halbwegs irgendwie hinbekommen. Natürlich wäre es blöd. Aber müßig sich darüber Gedanken zu machen, denn es wird höchstwahrscheinlich nicht passieren.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  nemi

Ich würde vorschlagen, dass bei einem Sieg des neutralen Landes der Zweitplatzierte die Möglichkeit bekommt den ESC auszutragen. Das sollte man natürlich schon bevor es dazu kommt regeln.

Alki Bernd
Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  nemi

Sie könnten ja als „Fomeroi“ auftreten: Former Middle Eastern Republic of Israel.

Fomeroi 12 points

4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Bloß es ist nicht mehr 1976 – jeder wird wissen, was der israelische Beitrag ist, nicht nur die Bubble. Die Story wird’s mit zunehmender Nähe zum ESC auch in traditionellen Medien auftauchen und der Kommentator wird es erwähnen.
Ich wünschte wirklich der ganze Nahost-Konflikt würde wieder in Vergessenheit geraten bevor Hamas mit dem Pogrom dieses Tor zur Hölle wieder öffnete.

roxy
roxy
7 Monate zuvor

Die dritte Option ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen.
Ich frage mich auch, wozu eine Abstimmung gut sein soll, wenn ein Teil der Abstimmenden schon davor ankündigt, ein bestimmtes Ergebnis nicht zu akzeptieren. Man sollte jetzt darüber abstimmen, welche Optionen man Israel anbietet und den Ball definitiv bei Israel belassen.Das wäre die elegantere Lösung. Eine Abstimmung über Teilnahme oder Ausschluss Israels sollte jedenfalls vermieden werden.

Alex
Alex
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Die Abstimmung hätte sehr wohl einen Sinn. Man würde dann nämlich sehen, wie viele Länder wirklich für einen Ausschluss Israels sind. Bis jetzt sind es nur 5 Länder, die sich gegen eine Teilnahme aussprechen und mit einem eigenen Austritt als Konsequenz drohen. Wenn alle anderen Länder für eine Teilnahme Israels stimmen, dann gibt es keinen Ausschluss. Und entweder machen die 5 es dann wahr und gehen raus, oder am Ende war es doch wieder nur heiße Luft.
Fakt ist auf jeden Fall, dass eine Abstimmung der fairste Weg ist. Und egal welches Ergebnis dabei rauskommt, das ist dann einfach so. So funktioniert Demokratie. Und es gibt bis jetzt deutlich mehr Länder, die gesagt haben, sie nehmen auf jeden Fall Teil und sind nicht gegen eine Teilnahme Israels als umgekehrt.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Alex

Die Berichterstattung von Ynet, der ich schon vertrauen würde, ist ja sehr eindeutig, dass Kan diese Abstimmung auf jeden Fall verlieren würde. Ansonsten würde die EBU ihnen wohl auch kaum diese hier thematisierten Vorschläge machen.

roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  Alex

So funktioniert Demokratie eben nicht. In einer Demokratie wird das Ergebnis einer Abstimmung respektiert. Diese Abstimmung wäre somit der schlechteste Weg meiner Meinung nach, da danach ein zerstrittener Haufen zurückbleiben würde.

Alex
Alex
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Und wer sagt, dass das Ergbnis nicht respektiert würde? Wenn eine Mehrheit für den Verbleib von Israel gehen eben einige Länder raus und akzeptieren damit ja die Entscheidung und ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und wenn die Mehrheit für einen Ausschluss entscheidet, wird Israel disqualifiziert und ist damit raus. Ich sehe nicht, wo da eine Abstimmung nicht respektiert wird.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Alex

Angenommen die Abstimmung zum Ausschluss scheitert, gäbe es dann überhaupt noch eine andere Möglichkeit KAN auszuschließen?

Alki Bernd
Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Ich denke, die Verantwortlichen von AVROTROS und RTBF bekommen demnächst von ihren Regierungschefs einen kräftigen Tritt in den Hintern – was hoffentlich live übertragen wird

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Da würde ich nicht von ausgehen. Die Ministerpräsidentin der Französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens, zu der RTBF gehört, hat sich zuletzt sogar dafür ausgesprochen, 2027 zum offiziellen Palästina-Jahr zu erklären.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

Der ESC ist Bestandteil der Kultur und keine Politik, keine internationale Wirtschaftsbeziehung und auch kein Teil der Justiz.

Daher bleibt es für mich trotz der völkerrechtlich reagierten bewaffneten Gegenwehr seitens Israel in dem vorliegendem Konflikt dabei:

Ein Künstler (m/w/d) / eine Musikband aus Israel soll beim ESC 2026 in Wien teilnehmen – und zwar uneingeschränkt.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Man sollte unsere/n MitkommentatorIn JaLaLive in die Entscheidungsfindung einbeziehen. They ist/sind immer sehr positiv, konstruktiv und inspiring.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor

JaLaLive wird uns alle Antworten liefern, einschließlich des kommenden ESC-Siegers

Last edited 7 Monate zuvor by ESC Jul
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Ich bin nur noch müde … und, wie Franny, raus.

Andi
Andi
7 Monate zuvor

Ich würde auch lieber über die deutschen VE Pläne diskutieren. Aber beim SWR herrscht Funkstille. Also rücken andere Themen in den Fokus.

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor

Mit diesen wahrscheinlich erfolgreichen erpressungen einiger länder öffnet die ebu dann anderen tür und tor.
Wie siehts zbsp.aus wenn denn der kosovo mal ebu-mitglied ist? Serbien und andere balkanländer dürften das nicht so toll finden

nemi
nemi
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Kosovo kann doch dann unter neutraler Flagge antreten

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Das Problem, das nun auch unseren geliebten ESC in seinen zerstörerischen Strudel zieht, ist mMn ein ganz grundsätzliches: Die Nachkriegsordnung, die in und um Europa für Stabilität gesorgt hat, bricht zusammen. Statt internationaler Regeln, an die sich alle halten, macht jeder was er will. Alle schreien und fuchteln hysterisch rum, und alle wollen mit dem Kopf durch die Wand. Alles oder nichts statt Diskussion, Ausgleich und Kompromiss. Ich könnte 🤮

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Das alles klingt tatsächlich zunehmend nach den 1930ern … Jeder will jedem an die Gurgel. Viel Spaß mit der Zukunft …! 🙁

4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
7 Monate zuvor

Wobei die Lage in Nahost schon seit der Gründung Israels instabil war.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Das schon, aber das, was da jetzt passiert, hat eine ganz neue Dimension. Und da die USA nicht mehr für Ordnung sorgen, tanzen die Mäuse halt auf den Tischen.

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor

Ich glaube eben auch, dass immer öfter derjenige „gewinnt“, der am lautesten schreit. Denn auch in diesem Fall möchte sich der Palästina-Mob ja gerne über geltende Regeln hinwegsetzen. Und wenn man das nicht bekommt, greift man zu Gewalt, wie während des Finales in Basel bereits geschehen.

Ich sehe ja schon seit Jahren, dass ein Teil der sog. ESC-Fans rabiat wird, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Bestes Beispiel:Dingsbums Callboy nicht in der Vorentscheidung – Terror auf allen Kanälen für Wochen und Monate.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Solange die Situation mit Serbien nicht geklärt ist, wird der Kosovo sowieso nicht EBU-Mitglied werden. Allgemein ist die politische Situation doch überhaupt nicht vergleichbar.

Tim
Tim
7 Monate zuvor

Selbst wenn KAN sich distanzieren sollte würde das diejenigen, die Israel nicht dabei haben wollen, nicht zufriedenstellen, auch die Länder, die mit Rückzug gedroht haben würden wohl in diesem Fall bei ihrer Entscheidung bleiben.

byJannik
byJannik
7 Monate zuvor

Es gibt auch eine vierte Möglichkeit für einen ESC ohne Israel, wie die Jüdische Allgemeine berichtet könnte KAN nämlich der Stecker gezogen werden:

Eurovision künftig ohne Israel?

Die Regierung droht mit der Schließung des öffentlich-rechtlichen Senders Kan. Das könnte das Aus für die Teilnahme am weltgrößten Gesangswettbewerb sein.

Der öffentlich-rechtliche Sender Israels, Kan, könnte bald der Vergangenheit angehören. Die Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu scheint es ernst mit der Drohung zu meinen, den Sender privatisieren und damit de facto abschaffen zu wollen. Der Ministerausschuss für Gesetzgebung billigte die Weiterführung eines Gesetzentwurfs, der die Nachrichtenabteilung des israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks Kan sowie dessen arabischsprachigen Schwestersenders Makan schließen soll. […]

Entwurf trotz Nein der Generalstaatsanwaltschaft angenommen

Verschiedene Likud-Abgeordnete versuchen seit Jahren, Teile der israelischen Rundfunkgesellschaft zu privatisieren oder zu schließen. Der jüngste Gesetzentwurf, der auf die vollständige Privatisierung des öffentlich-rechtlichen Senders abzielt, wurde bereits im vergangenen Jahr in einer vorläufigen Lesung angenommen. Besonders Kommunikationsminister Shlomo Karhi förderte diese Bemühungen.

Der Gesetzentwurf zur Schließung von Kans Nachrichtenabteilung wurde trotz des Widerstands der Generalstaatsanwaltschaft angenommen. In einem Positionspapier an den Ausschussvorsitzenden, Justizminister Yariv Levin, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft: »Der Gesetzentwurf dürfte die Medienlandschaft in Israel grundlegend verändern und die ›öffentliche Stimme‹ beseitigen – eine zentrale und einzigartige Stimme, die den Bürgern Nachrichten und aktuelle Inhalte frei von kommerzieller und politischer Voreingenommenheit bietet.«

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Diese Drohung gibt es ja schon lange. Man kann wohl davon ausgehen, dass die für die Regierung sehr wichtige ESC-Teilnahme der einzige Grund ist, weshalb dieser Gesetzesentwurf immer wieder zurückgestellt wurde. Deswegen ist ja das EBU-Management so stark gegen einen Ausschluss; sie wissen, dass es das dann mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk in Israel war.

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Die Privatisierung von KAN ist bereits vom Tisch, swird nicht passieren.

byJannik
byJannik
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Der Artikel ist aber erst wenige Wochen alt, ich bin in dem Thema nicht tief drin, aber für mich scheint es als würde die Regierung die immer noch weiter vorantreiben, welchen Sinn hätte es sonst den Artikel zu spät zu veröffentlichen?

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Der Artikel ist zwei Monate alt und es is wirklich so, daß die Privatisierung von KAN auf Eis gelegt wurde.

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Bis auf die Tatsache, dass sich Netanyahu beim Ausschluss Israels den Laden vornehmen wird. Soweit denkt der durch-radikalisierte Palästina-Mob aber nicht. Sie schaden sich einmal mehr selbst.

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor

Naja. Also einen freiwilliger Rückzug ist doch vollkommen ausgeschlossen, oder? Sonst wären wir ja nicht hier.
Eine Teilnahme unter der KAN-Flagge – wie groß ist da der Effekt? Wäre in meinen Augen noch die am ehesten passende Alternative. Auch für die Leute, die hier immer zwischen Land und Fernsehsender unterscheiden wollen. Wird aber wohl wenig unterschied haben, es weiß ja jeder welches Land dahinter steht. Wie bei Olympia eben auch. Ich bin überrascht, dass das Irland & Co genügen würde.
Eine Zurückweisung gegenüber Staat & Militär ist wohl das letzte, dass KAN in der aktuellen Situation machen möchte.

Gaby
Gaby
7 Monate zuvor

Am besten wäre es selbstverständlich, wenn kein Land wegen der Politik einer anderen Regierung die Kunstschaffenden des betreffenden Landes verantwortlich macht, und sich kein Land deshalb zurückzieht. Aber die Situation scheint wohl im Moment mehr als verfahren zu sein, so dass es wohl leider schwierig sein dürfte auf diplomatischem Wege einen Ausweg zu finden.

Wenn diese Länder sich wirklich nicht zu einer Teilnahme durchringen können, und sie auf ihrem Standpunkt beharren, würde ich Variante 1 befürworten. Wenn ich Verantwortliche bei Sender KAN wäre, würde ich erst einmal freiwillig pausieren. Ich denke, wenn sich die Wogen wieder geglättet haben, ist Israel bestimmt wieder herzlich willkommen. Vom Vorschlag 2 halte ich gar nichts, da ich nicht glaube, dass deshalb die Anfeindungen nachlassen würden. Die allermeisten Zuschauenden wissen bestimmt (oder ahnen es zumindest) wer sich hinter der neutralen Flagge verbirgt. Die Medien würden sicher schon dafür sorgen. Vorschlag 3 wäre natürlich auf jeden Fall wünschenswert, aber daran glaube ich nicht wirklich. Bin mir auch nicht sicher, inwieweit der Sender KAN so unabhängig ist, diesen Schritt zu wagen (oder ob sie nicht doch Angst vor negativen Konsequenzen haben).
So schwer es sicher fällt, denn der ESC ist ja in Israel sehr populär: Es wäre wohl am ratsamsten, erst einmal freiwillig zu pausieren, denn wenn die EBU sich gezwungen sieht, Israel auszuschließen, um wieder Ruhe reinzubringen, dürfte es für KAN in der Tat um so demütigender werden. Das kann ja auch nur „Ultimo ratio“ sein, denn so würde sich die EBU auf der anderen Seite irgendwie auch erpressbar machen.
Tja, keine leichte Entscheidung, möchte jetzt nicht wirklich in der Haut der Verantwortlichen stecken.

So viel zum Thema „United by Music“, scheint ja doch eher ein frommer Wunsch zu sein. Schon sehr ernüchternd…😕

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Inwiefern wäre es eigentlich ein „freiwilliger Verzicht“, wenn einem so dermaßen die Pistole auf die Brust gesetzt wird?

J. Freizeit
J. Freizeit
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Solche Kommentare klingen immer so als wäre es nach den letzten 2 Jahren nicht total nachvollziehbar.

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Nach zwei Jahren guter Platzierung, in denen man die Künstlerinnen in Israel wie Heldinnen empfangen hat? Ihr versteht dieses Land einfach nicht und das ist so ein unfassbares Problem.

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

OT

🇷🇸 RTS hat die Einreichungsfrist für „Pesma za Evroviziju“, Serbiens nationale Auswahl für den Eurovision Song Contest 2026 eröffnet.

Das Ergebnis des Wettbewerbs wird weiterhin zu gleichen Teilen von Jury und Publikum bestimmt. Einreichungsschluss ist der 10. November.

https://rts.rs/magazin/muzika/5787441/radio-televizija-srbije-raspisuje-javni-konkurs-za-izbor-kompozicije-za-pesmu-za-evroviziju-2026.html

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Siehe oben!

Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

🧐 Wo oben? ⇱↜↟↝↱⇵

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Das weiß nur es

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Danke. 🙏

RichardESC1997
RichardESC1997
7 Monate zuvor

Habe ich das richtig verstanden, dass das Israelische Fernsehen sich nicht mal von der Politik der Regierung distanzieren will?

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wenn die Drohung im Raum stand/steht, dass der Sender nach Wunsch der Regierung privatisiert werden soll, denke ich, dass es für den Sender nicht so einfach ist, sich deutlich von der Politik der Regierung zu distanzieren.
Dass dies zur Debatte stand/steht hatte ich jedenfalls dem Beitrag von byJannik weiter oben entnommen.

RichardESC1997
RichardESC1997
7 Monate zuvor
Reply to  Steffi*

Da hast du natürlich recht, habe ich gar nicht bedacht. 🙂

JD..
JD..
7 Monate zuvor

Der freiwillige Rückzug wäre noch am besten.

Sobald die Sache in Gaza durch ist (und die Leute haben ja eher eine immer kürzere Gedächtnisleistung), kann man dann 1-2 Jahre später wieder mitmachen und kaum einer wird ernsthaft murren.

Eine Abstimmung würde viel eher den ESC selbst dauerhaft beschädigen.

So oder so schade, Israel hat zuletzt immer ganz gute Beiträge geschickt.
Ganz stark im Gegensatz zu Irland oder den Niederlanden…

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  JD..

Keiner wird ernsthaft murren?

Na, da kennst du aber den Palästina-Mob schlecht. Die haben vorher gegeifert, die werden dann weiter geifern. Da ist der antisemitische Geist aus der Flasche, keine Sorge.

Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
7 Monate zuvor

Much ado about nothing. 🇮🇱 And just relax till time will tell … 🌪 🌅 🎁

Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor

Wie bewertest Du die drei Vorschläge, die Diskussionen um die ESC-Teilnahme Israels in Wien zu beruhigen?

Sind keineswegs offizielle Vorschläge, nur den Gedanken von Ran Broker und der gibt seine (israelische) Sichtweise.
So ein Artikel wurde auf ESC Kompakt eher ein Kommentar sein mit mögliche Lösungen.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor

Ein freiwilliger Rückzug wäre ein Einknicken! Unter neutraler Flagge könnte man vielleicht versuchen (ja da hat sich meine Meinung seit gestern geändert), denn dann könnte man sehr klar sehen, ob die Kritik weiterhin bestehen bleibt und es damit mehr als Kritik nur an der israelischen Regierung ist. Meiner Meinung nach geht es nämlich schon lange nicht mehr um die israelische Regierung, nicht nur jetzt beim ESC, sondern ganz allgemein gesehen gibt es viele Aussagen, welche Personen selbst betreffen. Gestern hat Javier Bardem bei den Emmys erwähnt, dass er nicht mehr mit Menschen zusammenarbeiten möchte, welche Israel-Verbindungen haben. Ist das Kritik an der israelischen Regierung? Ist die Ausladung der Münchner Philharmoniker, weil ihr Dirigent aus Israel kommt und sich nicht zur Lage in Gaza äußert Kritik an der israelischen Regierung? Das ganze geht zu weit, wenn Zivilpersonen, ohne Regierungsverantwortung, dort mitreingezogen werden! Und dies passiert auch beim ESC. Die EBU und damit auch die ESC-Sender bestehen nun mal aus Public Broadcasters und sind eben keine privaten. Damit sollen sich viele auch mal abfinden.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Unfassbar wie die Teilnehmerin von diesem Jahr, die selbst nur knapp dem Terroranschlag vom 07.10.2023 entkommen ist, angegangen worden war. Gut zu hören, dann werde ich auch jeden film der mit Javier Bardem ist, boykottieren.

Last edited 7 Monate zuvor by jofan2602
4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
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7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Der geplante Boycott gegen die israelische Film-/TV-Industrie ist in den USA inzwischen ziemlich weitreichend. Und klar, es geht nicht mehr nur um die israelische Regierung (hinter diesem Feigenblatt hab ich mich auch lange versteckt), es geht auch gegen Israel. 🇮🇱 ist nicht gleich das Judentum, wie Hannah Einbinder bei den Emmys sagte, als sie eine klare Linie zwischen sich als Jüdin und Israel zog. Tatsache ist, man kann nicht alles auf die Regierung schieben und die Bevölkerung gänzlich von Verantwortung ausnehmen. Die Mitglieder der Zivilgesellschaft, die protestieren, unabhängige Medien, die Justiz, das alles funktioniert in Israel (zT besser als in den USA). Aber Tatsache ist auch, dass Netanyahu, Ben Gwir, Smotrich, etc. wieder und wieder gewählt wurden. Sharon war auch nicht besser.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Ist das eher liberale Spektrum in Israel nicht auch stark zersplittert??

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7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ja, ich weiß zB nicht mal mehr, ob es Labour überhaupt noch gibt. Die Tode von Rabin und Perez waren große Tragödien. Gantz und Bennett, die als mögliche Heilsbringer gesehen werden, würde ich als CDU-Like kategorisieren. Der Likud ist im Moment die einzige „Volkspartei, die sind meistens so zwischen 30-35%. Es ist also eigentlich nicht möglich, eine stabile Mehrheit ohne Likud zu haben. Man bräuchte wahrscheinlich so 8-10 Parteien, darunter auch arabischer, was in der gegenwärtigen Situation schwierig ist.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Wer wählt denn eigentlich den Likud?? Für Ultraorthodoxe gibt es ja glaube ich eigene Parteien.

Ach ja, meine Schwester ist heute angekommen, meine Nichte (6) wird morgen eingeschult.

Weiß nicht was ich davon halten soll dass sie gekommen ist. 😐

Last edited 7 Monate zuvor by ESC1994
4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
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7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Likud würde ich mal mit CDU/CSU also konservativ aber allgemein nicht Crazy beschreiben. die Ultra-orthodoxen, BG, Smo würde ich als (weit) rechts von der AgD einordnen.
Hat deine Schwester dieses Mal den Anstand, sich ein Hotel zu nehmen oder quartiert sie sich wieder bei Euch ein?

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Übernachtet bei einer Freundin, hält sich aber gerade bei uns auf.

Wird für meine Nichte sicherlich auch seltsam sein.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
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7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Sind die eigentlich inzwischen geschieden?

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Nein?? Die Trennung war ja erst dieses Jahr, man muss ja ein Trennungsjahr hinter sich bringen.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24df
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7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ah ok, hab da keine Ahnung. Er wird dann ja auch Recht auf Unterstützung von ihr haben, da er sich um die Kids kümmert.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Ich finde das was mit der CDU CSU gerade abgeht sehr Crazy

Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
7 Monate zuvor

Likud zwischen 30 und 35?
Sorry, aber in welchem Jahrtausend lebst Du? Vielleicht vor 40 Jahren …

Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Zur Zeit werden viele Verbindungen zu Israel abgebrochen oder gekappt. Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, usw. Einen Grund wird am meisten genannt: es ist zur Zeit fast unmöglich mit Leute aus Israel zu verkehren, weil sie im Opfer-Narrativ feststecken.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Wenn man sich einen Dreck darum schert, was die Israelis am 07.10.2023 erlitten haben, ist das ja auch kein Wunder. Am liebsten würden viele, ja auch hier im Forum, die Hamas heilig sprechen. Queers for Palästine ist eine Schande für die Community und absolut lächerlich.

Last edited 7 Monate zuvor by jofan2602
Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Deine Sicht und ich bin sowohl beruflich wie privat weit entfernt von deine Behauptungen, versuche nur die Frage von AlexESC zu beantworten.

47110815
47110815
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Was für ein blöder Beitrag….Das was am 07.10.2023 passiert ist verurteilt jeder hier im Chat.
Mit Israel, wie auch immer, gibt es seit mindestens drei Jahren immer Diskussionen, Probleme, Ungereimtheiten und vieles mehr.
Ich habe jetzt echt die Nase voll von diesen mühsamen Diskussionen ob Teilnahme oder nicht. Fakt ist das es sehr viele Länder gibt die Israel nicht dabeihaben wollen, Fakt ist das dieses sture Verhalten von Kan totales Chaos verbreitet.
Ich nehme doch nirgendwo teil, wo mich mindestens 50% nicht haben wollen. Und die Regierung Israels als Opfer hinzustellen ist schon wirklich sehr naiv…
Lieber israelischer Fernsehsender, erlöse uns bitte von diesen unsäglichen Diskussionen und mach eine Pause bis sich die Wogen wieder geklättet haben.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  47110815

Ich nehme doch nirgendwo teil, wo mich mindestens 50% nicht haben wollen.

Jo ey. 6 von 37.

47110815
47110815
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Es werden sicher mehr werden….leider 😢

Dietmar Anders
Dietmar Anders
7 Monate zuvor

Warum ist Israel überhaupt im ESC vertreten? Ich meine, es ist kein europäischer Staat. Dann könnten ja vie6auch Ägypten oder der Staat Palestina teilnehmen, um die Lage zu entschärfen.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Dietmar Anders

Ägypten dürfte tatsächlich jederzeit mitmachen, da sie wie Israel einen Sender haben, der EBU-Mitglied ist

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Israel wird mit Sicherheit auch ein Thema beim Delegationsleitertreffen sein:

https://www.instagram.com/p/DOn7ToUCMja/?igsh=MTNoZGhkejYxcDNiOQ==

Sebastian
Sebastian
7 Monate zuvor

Gerade kam in den 16 Uhr Nachrichten bei SWR3 auch ein kurzer Beitrag zu dem ganzen Thema, mit dem Abschluss das Deutschland überlegt nicht teilzunehmen, sollte Israel nicht teilnehmen.
Anscheinend ist da SWR intern das auch schon ein größeres Thema wenn’s jetzt sogar schon in den Nachrichten kommt.

Rusty
Mitglied
Rusty
7 Monate zuvor

Es ist traurig, es sollte nur um Musik gehen, aber es gibt nur Fragen über Fragen und Entscheidungen zu fällen ist so schwierig. Vielen Kommentaren hier kann ich immer mal wieder teilweise zustimmen. Aber ich finde für mich keine klare Antwort, was ich voll befürworten würde.

Zieht Israel sich freiwillig zurück(vielleicht auch,weil sie dem Druck nicht mehr standhalten), ist es für sie eine Demütigung,vielleicht verlieren sie dadurch auch ihre Sendeanstalt,andere Länder fühlen sich bestätigt, wieder andere Länder nehmen dann eventuell gerade aus diesem Grund nicht mehr teil. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack für die Musik.

Startet Israel unter neutraler Flagge, gibt es weiterhin Gegenwind, Absagen anderer Länder,Zerwürfnisse und es bleibt ein bitterer Nachgeschmack für die Musik.

Kommt es sogar zu einer Abstimmung, kommt es zu noch mehr Zerwüfnissen einzelner Länder. Es hört sich gerecht an, aber die Diskussionen hören nicht auf.
Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack für die Musik.

Schließt die EBU letztendlich Israel aus, werden ebenfalls nicht alle zufrieden sein, andere Länder bleiben weg. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack für die Musik.

Eigentlich ist es fast schon egal, was und wer am Ende wie entscheidet.
Es bleibt immer ein bitterer Nachgeschmack für die Musik.

Die EBU könnte auch für die Musik ein Zeichen setzen und bestimmen, es bleibt alles so wie es ist. Israel wird teilnehmen, weil es der ESC ist.
Mal schauen wie viele Länder sich wirklich zurückziehen am Ende. Und einfach wird es auch wieder nicht werden. Aber Basel hat auch vorgemacht(in dem Sinne ja auch die EBU mit ihren letzjährigen Entscheidungen) , wie man Künstler*innen gut abschirmen kann und es in etwas geordneten Bahnen laufen kann.

Der ESC könnte ein Zeichen setzen. Noch sind wir auf der Bühne nicht im Krieg, sondern lenken davon ab und versuchen Länder und Kulturen mit der Musik zu verbinden.

Ich weiß, ich bin manchmal zu gutgläubig, und es wird vermutlich anders kommen,trotzdem wünsche ich mir das.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Die EBU sollte schnell ein Machtwort sprechen. Israel nimmt teil. Wer das nicht akzeptieren soll fernbleiben. Aus. Punkt. Schluss.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

👍👍👍

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Der ESC könnte ein Zeichen setzen. Noch sind wir auf der Bühne nicht im Krieg, sondern lenken davon ab und versuchen Länder und Kulturen mit der Musik zu verbinden.

Genau das ist es.
Für mich immer noch das stichhaltigste Argument.
Weswegen ich auch gegen einen Ausschluss von Israel bin.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor

Ich verstehe nicht ganz, warum die Gefahr eines längeren Ausschlusses bestehen würde, wenn KAN freiwillig nicht antritt. Ich könnte die Sorge nachvollziehen, wenn man von EBU-Seite Israel offiziell für ein Jahr ausschließen würde, aber bei einem freiwilligen Rücktritt stünde es doch KAN frei nach einem Jahr wieder dabeizusein.
Das Sender für ein Jahr aussetzen gibt es doch regelmäßig und wurde z.B. beim JuniorESC doch auch schon vom Kika so gehandhabt

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Es gibt die Befürchtung, dass der ESC das Einzige ist, was die Regierung Netanjahu noch von einer Abwicklung des Senders abhält.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Stimmt, das ist tatsächlich ein Argument

ESCFan2009
ESCFan2009
7 Monate zuvor

Meine Argumente Zivilbevölkerung vs. Regierung etc. sind ja bekannt. Ich mache jetzt mal was total Privilegiertes und gucke aus Fansicht drauf: Seit 2019 ist Unruhe. 19 in Israel und Protest Hatari, okay. 20 und 21 die Pandemiejahre. 22 die Ukraine, guter Song, trotzdem außergewöhnliches Televote. 23 die Austragung on behalf, erfrischend schön. 24 und 25 Nahost mit recht hohen Televoteergebnissen und dafür (zumindest 24) niedriges Juryvote. Es reicht einfach. Das liegt natürlich auch alles an den globalen Problemen, an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die EBU jetzt mal den Wettbewerb beschützt und für Ruhe sorgt. Ich will keinen Televotesieg unter diesen Bedingungen und weder die Austragung im Land noch on behalf. Der Ausnahmezustand muss beendet werden und das kleinste gemeinsame Übel dafür müsste klar sein, ein Land setzt mal freiwillig aus…

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Nee, mein Lieber.
Wenn du im Televoting Ruhe haben und den allgemeinen Ausnahmezustand nicht mehr willst, müssten (mindestens) zwei Länder raus.

Last edited 7 Monate zuvor by floppy1992
ESCFan2009
ESCFan2009
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Das ist das nächste Problem. Ich verabscheue Putins Angriff auf die Ukraine und hatte trotzdem Bauchschmerzen beim Televote 2022. Die wurden mir in den letzten 3 Jahren durch herausragende musikalische Sieger genommen. Aber auch hier: eine 2010er Bond-Ballade schlägt fast JJ und das hat angeblich nichts mit dem Herkunftsland zu tun? Man bekommt wirklich Angst davor, dass die Musik nicht mehr gewinnt. Und das Ausmaß ist viel größer als „naja Schweden gibt Norwegen 10 Punkte“…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Bei mir es komplett umgekehrt. Der letzte Sieger, den ich mochte, gab es 2022.

Andreas Mannert
Andreas Mannert
7 Monate zuvor

Kommt man dem Begehren einer noch überschaubaren Anzahl von Ländern bezüglich eines Ausschlusses Israels nach, öffnet man die Büchse der Pandora und der ESC ist am Ende. Es wird dann nur eine Frage der Zeit sein, bis das nächste Land ausgeschlossen werden soll. Damit ist das System tot. Auf der anderen Seite steht ja auch gar nicht fest, ob die Drohungen wirklich in die Tat umgesetzt und die lauthals keifenden Anstalten nicht einfach wieder umfallen. Im schlimmsten Fall wird der ESC halt einfach etwas kleiner und intimer, wäre das so schlimm? Losgelöst von meiner Abneigung gegen die israelische Regierung bin also dennoch für eine Teilnahme Israels.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

„…und man im Mai in Wien vor einem Scherbenhaufen stehen.“

Was ein populistischer Quatsch.

Dann nehmen halt weniger Länder teil.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Wie bewertest Du die drei Vorschläge, die Diskussionen um die ESC-Teilnahme Israels in Wien zu beruhigen?

Alles völlig indiskutabel

Siehst Du noch andere Lösungsmöglichkeiten als die drei genannten?

Ja. Es bleibt alles wie es ist und wer nicht will, der hat schon.

Und was glaubst Du, wird am Ende im Dezember entschieden?

Hoffentlich nichts gegen Israel 🇮🇱❤️❤️❤️

Marc P.
Marc P.
7 Monate zuvor

Meiner Meinung nach wäre eine Disqualifikation Israels aufgrund des völkerrechtswidrig Krieges, trotz der Tatsache, dass es allein um die Musik gehen sollte, zwingend, um einen unbelasteten Wettbewerb zu ermöglichen…
Ich muss zugeben, dass ich die beiden letzten Beiträge aus Israel wirklich sehr, sehr schön fand, Jedoch ist nunmehr eine Teilnahme. Sollte der Krieg nicht in den nächsten beiden Monaten beendet werden, nicht akzeptabel! Es tut mir sehr leid für Israel, auch in und unter Bezugnahme auf die besondere Situation für Deutschland und den immer wieder geäußerten Vorwurf von Antisemitismus aus unserem Lande, welche in diesem Falle nicht angebracht wäre… Also bitte ausschließen, ansonsten kann der Wettbewerb gleich abgesagt werden!

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
7 Monate zuvor

Ich sehe es kommen – und es ist gut so – dass man Israel ausschließen wird. Eine grundlegende Änderung dderzeitigen Form er Politik ist nicht in Sicht. Der Sender kann sich nicht von der staatlichen Einflussnahme distanzieren. Eine Teilnahme Israels würde ungeahnte Dispute rund um den Wettbewerb auslösen, was auch nicht im Interesse des Veranstalters sein kann. Das ist alles ein riesiges Desaster, aber will man den ESC in der derzeitigen Form retten, bleibt nichts anderes übrig. Ein ESC 2026 mit Israel wäre definitiv der Letzte.

Thomas O.
Thomas O.
7 Monate zuvor

Den Sender KAN und die aktuelle Politik Israels kann man beim ESC momentan nicht trennen, das haben die beiden letzten ESC gezeigt.

Abstimmung im Dezember über die Teilnahme Israels und gut ist.

Egal wie das Ergebnis sein wird, es werden wohl so oder so einige Länder absagen.

Davon geht die Welt (und der ESC) nicht unter

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Für mich persönlich wäre Nummer drei sehr wünschenswert, leider aber auch unrealistisch

Gwendolyn
Gwendolyn
7 Monate zuvor

Von drei Vorschlägen zur Lösung ist der mit der Sender-Flagge natürlich sinnlos, die meisten Leute die ESC zwar anschauen, aber kein großes Hintergrundwissen haben, sehen die Länder als Teilnehmer und nicht die Sender, es heisst ja auch nicht „unsere 12 Punkte gehen an den Sender XY „… ein „vorläufiges Aussetzen“ stärkt alle Gegner in der Erkenntnis, dass sich hartnäckiges, teilweise gewalttätiges protestieren lohnt, ebenso wie Rückzugsdrohungen einzelner Länder , die interessanterweise hauptsächlich von denen kommen, die in den letzten und speziell in diesem Jahr schlecht oder viel schlechter als erwartet abgeschnitten haben oder gar nicht erst ins Finale kamen. Und eine Stellungnahme von Kan würde wahrscheinlich nicht viel ändern. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es viel Spaß macht unter solchen voraussetzungen anzutreten, Kandidat nur mit Polizeischutz, Demos in der Stadt, Hass im Netz, Demütigungen in der Halle… und wenn Israel dann wieder im televoting haushoch siegt , wird es nie den politischen Beigeschmack los. Aber ein ESC , bei dem vielleicht die Hälfte fehlt, ist doch auch Mist.

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Schlechte Nachrichten aus Spanien:

https://eurovoix.com/2025/09/16/spain-rtve-eurovision-2026-israel/

Reisende soll man nicht aufhalten!

Rohwi
Rohwi
7 Monate zuvor

Wenn Israel in Wien dabei ist werde ich als Jahrzehnte Langer ESC Fan den kommenden ESC nicht anschauen.

Aka Nichts
Aka Nichts
7 Monate zuvor

Ich sags ganz ehrlich: Mit den Drohungen von Sendern auszusteigen einerseits und dem rechtsradikalen Druck durch die israelische Regierung andererseits, kann KAN eigentlich nur verlieren. Wenn ihnen Neutralität bei der Berichterstattung am Herzen liegt, dann denke ich, dass der Sender einen Ausschluss im Dezember riskieren muss. Egal, welche 3 der oberen Optionen genommen werden würden: Es wäre ein Grund mehr für die Regierung den Sender zu privatisieren. Wenn sie einen Rauswurf riskieren, dann kann der Sender auf ein Fortbestehen in diesem Rahmen hoffen und vielleicht (wenn auch etwas unauffällig) noch etwas Kritik üben.
Ich weiß nicht, was ich mir persönlich für Dezember im Rahmen des ESC wünschen würde. Sicher ist bei mir nur: Ich will echt nicht in der Haut der KAN-Mitarbeiter stecken.

Matthias
Matthias
7 Monate zuvor

Ich würde es darauf anlegen und würde gerne sehen wer es wirklich durchzieht und fernbleibt. Aber dieses erpressen der EBU ist sowas von niederträchtig.
Dann gibt es halt keine Halbfinals mehr.

Wie wäre es wenn Israel außer Konkurrenz teilnimmt? So als Art Special-Guest, den man nicht wählen kann.