
Der israelische Vertreter oder die Vertreterin für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wird erneut in der Casting-Show HaKochav HaBa („Der nächste Star“) ermittelt. Das gab der öffentlich-rechtliche Sender KAN bekannt. Damit setzt das umstrittene Teilnahmeland auf Kontinuität im Auswahlverfahren.
Obwohl noch gar nicht klar ist, ob Israel beim ESC 2026 in Österreich antreten darf – immerhin ist für November eine Abstimmung darüber geplant – liefert die zuständige Rundfunkanstalt KAN regelmäßig Updates. Man scheint vorbereitet und richtet alles auf eine Teilnahme aus. Gestern veröffentlichte der Sender nähere Informationen zum Auswahlverfahren für den israelischen Act.
In einem kurzen Post auf Instagram hieß es:
Hier wird bekannt gegeben ⭐️
Der/die israelische Vertreter*in für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wird im Rahmen der Sendung „HaKochav HaBa La’Eurovision“ („Der nächste Star für den ESC“) [des Senders] Keshet 12 gewählt.Die Zusammenarbeit mit Keshet läuft nun schon seit 9 Staffeln, in denen es Israel jedes Mal gelungen ist, ins ESC-Finale einzuziehen – und sogar den Wettbewerb nach Hause zu holen. Im vergangenen Jahr wurde in „HaKochav HaBa“ Yuval Raphael […] gewählt, die im Wettbewerb den zweiten Platz belegte!
Auch dieses Jahr werden die Halbfinals und das Finale des Eurovision im Mai 2026 auf Kan 11, Kan BOX, in der App und im Radio-Netzwerk der Rundfunkanstalt übertragen.
Viel Erfolg allen kommenden Stars, die um die Möglichkeit kämpfen, uns bei diesem wichtigen Wettbewerb zu vertreten 🇮🇱
Das Format, international auch als Rising Star oder The Next Star bekannt, existiert seit 2013 und kombiniert Live-Auftritte mit interaktiven Zuschauer-Votings per App. Zunächst entscheidet eine Jury, wer vor Publikum singen darf. Ziel ist es, nach mehreren Runden die „nächste Stimme Israels“ zu küren. Das Format ist in Deutschland am ehesten mit einer Mischung aus Deutschland sucht den Superstar (DSDS) und The Voice of Germany vergleichbar.
Israel arbeitet seit 2015 (mit einer kurzen Pause zwischen 2020 und 2023) eng mit dem Format zusammen, um den ESC-Act auszuwählen. Dabei war das Nutzen dieser Castingshow häufig erfolgreich: Alle Kandidat*innen erreichten das Finale, 2018 gelang mit Netta und „Toy“ sogar der Sieg. 2025 gewann Yuval Raphael die Castingshow (siehe Aufmacherbild) und belegte beim ESC 2025 in Basel den zweiten Platz.
In der Show selbst wird traditionell nur der Act für den Eurovision Song Contest bestimmt. Der Song, mit dem er oder sie dann am ESC teilnehmen wird, wird in der Regel später intern ausgewählt.
Übrigens: Das Finale von HaKokhav HaBa 2025 entschied Yuval Raphael mit ihren Performances von „Dancing Queen“ (ABBA) und „Writing’s on the Wall“ für sich.
Neben der Ankündigung des israelischen Auswahlverfahrens für den ESC-Act 2026, wurde auch bekanntgegeben, wie und wo der ESC 2026 in Israel übertragen wird. So heißt es: „Auch dieses Jahr werden die Halbfinals und das Finale des Eurovision im Mai 2026 auf Kan 11, Kan BOX, in der App und im Radio-Netzwerk der Rundfunkanstalt übertragen.“ Ob man den ESC auch im Falle einer Abstimmung gegen die israelische Teilnahme überträgt, geht aus der Bekanntgabe nicht hervor.
Mit der nun beginnenden 12. Staffel setzt Israel also auf Kontinuität. Wer 2026 in Wien die Bühne für Israel betreten darf, entscheidet sich in den kommenden Monaten – und auch ob es dazu kommt.
Verfolgst Du HaKochav HaBa traditionell in Deiner Vorentscheidungssaison? Wen würdest Du Dir dort auf der Bühne wünschen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren wissen!
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Ich würde mir ja Her Last Sight wünschen, damit Israel mal was anderes schickt außer Schnulzen. Ich glaube aber nicht, dass die Band bei so einem Casting mitmachen würde.
Oh ja, sofort!
Auf dem Bild hat Yuval laut Buddy angeblich Ähnlichkeit mit mir. Ähm. Danke. 😀 Mit viel Fantasie. 😛 (Die arme Yuval… 😀 )
Wie viel hat dein Buddy schon getrunken? 😜
Gar nix. Der trinkt keinen Alkohol. Vielleicht liegt es daran. Lol
LOL. Das kann natürlich auch sein.
Wie viel hat dein Buddy denn schon getrunken? 😜
Siehe Antwort vorher.
Aber du siehst ja angeblich auch wie Henry Semler nach 3 Monaten aus. 😛
😅😅😅 Genau.
Wo war denn „Unicorn“ eine Schnulze? das war albern und ein bisschen peinlich, aber eine Schnulze?
Die letzten 2 Jahren waren aber „Schnulzen“ aka Balladen
Geil
Israel selbst wird dann wohl nicht zurücktreten. Die Aktualität scheint die Abstimmung obsolet zu machen. Denn es liegt ein Friedensplan vor, falls die Hamas zustimmt, könnte der Krieg ein schnelles Ende finden und damit die Abstimmung obsolet machen.
Ich hoffe, dass es so kommt…
Israel wird nie aus eigenen Stücken zurücktreten – was viele Leute nicht verstehen ist, dass in Israel von Kleinauf man beigebracht bekommt sich nicht von Gegenwind unterkriegen zu lassen oder mit etwas aufzuhören weil es anderen nicht gefällt – das ist ja schon seit über 2000 Jahren so. Man lernt halt damit zu leben. Genauso wie das nach wie vor Israelische FLugzeuge am Flughafen stets von der Polizei begleitet werden auf dem Vorfeld und das Terminal erst bekanntgegeben wird, wenn die Maschine dort steht.
Es war heute ein seltsamer Tag. Ich habe Kunden mit Personal pro/kontra Israel/Gaza und beide Seiten waren einer Meinung: erst mal sehen was aus diesem Friendensplan wird. Danach waren die Meinungen wie gewohnt zu tiefst gespalten.
Die EBU-Abstimmung ist vorverlegt, wird stattfinden.
Dank Laurine noch eine Empfehlung: Stuart MacLean hat alle Probleme rundum die Teilnahme Israels in einem Video zusammengefasst. Egal wie man dazu stehst, es lohnt sich.
Vielen Dank:)
Wenn die EBU ein Statement setzen will , was den ESC und seinen Sinn nicht noch weiter politisiert dann sagen sie Israel bleibt drin . Weder KAN noch der Israelische Act können etwas dafür, dass im Gazastreifen von der israelischen Armee Ziele getroffen werden , wo auch unschuldige sterben. Letzten Endes ist der Wunsch nach Frieden auf beiden Völkerseiten groß.
– Krieg beenden
– Alle Geiseln und Gefangene tauschen
– Palästinenserstaat anerkennen
– Hamas entmilitarisieren oder zur Kapitulation bringen
– Übergangsregierung installieren, welche stets überprüft wird
– Für Ordnung und Frieden auf beiden Seiten sorgen
– Zweistaatenlösung ohne wenn und aber akzeptieren
– Netanjahu + Hardlinerregierung entmachten, liberale Regierung installieren
Netanyahu hat bereits bekräftigt, dass er keine 2-Staaten-Lôsung will. Und wie soll seine Regierung “entmachtet” werden? Sie hat eine Mehrheit in der Knesset.
Ob einem der Netanjahu jetzt passt oder nicht, er ist der gewählte Ministerpräsident Israels. Jeder Ministerpräsident von Israel hätte nach dem 07.10.2023 so reagieren müssen wie Netanjahu. Die militärische Reaktion Israels war alternativlos. Auch Alternativlos ist es, das Israel alles tut, damit die Hamas nie wieder so ein Terroranschlag wie den vom 07.10.2023 begehen kann. An der Situation in Gaza, ist einzig und allein die Hamas schuld. Denn sie hat diesen Wahnsinn durch ihren Angriff erst ausgelöst. Wer sich gegen Israel und für die Hamas stellt, sollte sich bewusst sein, das er sich auf die Seite von Mördern, Babymördern, Kidnapper und Vergewaltigern stellt. Denn nix anderes als das sind die Hamasterroristen.
🙄 Auweia!
Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein Waffenstillstand (FALLS es ihn geben sollte) irgendetwas an der aufgeheizten Stimmung ändern würde. Man wird Israel auf Jahre hinweg ächten. Und diese Diskussionen werden präsent sein, egal ob sie teilnehmen oder nicht. In den Postings muss man nur „Israel sollte nicht teilnehmen, weil…“ austauschen durch „Israel sollte nicht zurückkehren dürfen, weil…“
Das ist zwar nur im Fall Israel so, nicht bei Russland, nicht bei Belarus, nicht bei Aserbaijan, nicht bei der Türkei (die in Syrien die Kurden bombadiert hat und sie im eigenen Land seit Jahrzehnten übelst verfolgt). Hat aber natürlich üüüberhauuuuupt NIX mit Antisemitismus zu tun. (Ich nehm gleich vorweg was jetzt kommen wird: Es geht um die KINDER!!!!! – ausser sie sind kurdisch, armenisch, ukrainisch oder auch – surprise – israelisch…)
Aserbaidschan kannst du löschen aus dieser Liste. Friedensabkommen mit Armenien (und gar nicht so schlecht für beide Seiten), das Land entfernt sich still und leise von Moskau …
Ja geil! Das wird die armenischen Vertriebenen aber freuen!
Also hör doch bitte auf den Israelkritikern Antisemitismus unterstellen. Die kritisieren doch nur die Regierung. Gegen Israel haben die gar nix. Sie kritisieren nur den Netanjahu. Okay, nach dem die Hamas Israel angegriffen hat, gabs zwar keine Proteste gegen Islamistische Gewalt, aber hey, waren ja auch nur 1200 Tote. Greta hat auch nicht protestiert, aber hey die sind ja gar keine Judenhasser, sie kritisieren ja nur den Netanjahu und die Israelische Regierung. Die Regierung die gerad die palästinensische Bevölkerung gewarnt, sie möge Gaza Stadt nach Süden verlassen, bevor sie angreifen. Aber hey, Israel begeht Genozid. Komisch das ich noch nix davon gehört habe, das die Hamas vor ihrem Angriff die Zivilbevökerung gewarnt hat. Aber hey, wir sind ja nicht antisemitisch oder Judenhasser? Wir kritisieren ja nur die Regierung. Wir geben zwar ihr die Schuld für tote Geiseln. Gut, die Hamas hat zwar die Geiseln genommen und sie dann vermutlich gefoltert, vergewaltigt und getötet, aber hey Israel ist schuld. Was wehren die sich auch gegen unsere Freunde der Hamas. Aber hey, wir sind keine antisemiten. Wenn wir Yuval auspfeifen, die zu den Opfer gehörte vom 07.10.2023, dann gilt das natürlich nicht ihr, sondern nur der Regierung. Und wir sind aber keine Judenhasser. Nein, die Antisemitischen Israelkritiker sind die die am wenigsten antisemitischsten Judenhasser die es gibt. Echt jetzt.
Nein. Bin kein Freund von langwierigen Formaten.
Als ob ich jemand kennen würde.
Trotzdem viel Glück bei der Auswahl, und beim ESC in Wien.
„9 mal das Finale erreicht ist nicht korrekt“ – 2022 wurde das Finale (zurecht) nicht erreicht
Nein, das stimmt schon. 2022 wählte man über eine Vorentscheidung.
2022 wurde das erwähnte Format „HaKochav HaBa“ gar nicht angewendet, sondern X Factor. Es stimmt also, dass alle Teilnhemenden, die über das Format „HaKochav HaBa“ bestimmt wurden, das Finale erreicht haben. Allerdings war der Teilnehmer Kobi Marini mit „Home“ im Jahrgang 2019 in Tel Aviv weniger erfoglreich und erreichte lediglich Platz 23 von 26 im Finale – war dort jedoch durch den Sieg von Netta im Vorjahr natürlich direkt gesetzt und musste sich nicht über ein Semi-Finale qualifizieren.
Hoffen wir einfach darauf, dass Trumps Friedensplan bis dahin umgesetzt wurden ist. Ich hoffe nächstes Jahr auf eine Dancepopsong aus Israel, ala „Unicorn“, „Slomo“, „She Got Me“ oder „Fuego“.
Den Prozess werde ich mir nicht anschauen, aber ich hoffe darauf, das diesmal keine Ballade genommen wird. Sondern ein Uptemposong.
Finde ich gut, daß Israel weiterhin auf das Format setzt und hoffe auf die Rückkehr von Valerie Halmaty, die dieses Jahr Zweite wurde. Vielleicht sind Yuval Gold und Daniel Wais auch wieder mit von der Partie. Yuval Gold hat nach HaKokhav HaBabereits den einen oder anderen Song veröffentlicht:
Oh. In der Tat nicht schlecht.
Ich verfolge den Vorentscheid zwar nicht, würde mir aber wünschen, dass es dieses Jahr vielleicht etwas spannender wird. Bei der letzten Ausgabe wusste ich, ohne je einen einzigen Auftritt gesehen zu haben, dass die singende Puppe, Yuval als Überlebende des Hamas-Massakers sowie die arabischstämmige Dame im Finale stehen werden.
Obwohl das letzte Wort bzgl Teilnahme ja ohnehin noch aussteht…
Weiß jemand, warum Sebastian Puffpaff gerade in TV Total einen Electric Callboy Jogginganzug getragen hat?
Weil Sebastian Puffpaff im Gegensatz zu Stefan Raab musikalischen Geschmack hat. 😅😅😅 Let’s Rock. 🎸🎸🎸
Nein weiß ich leider auch nicht.
Ich finde ja, dass EC mit dem Sum-41-Cover wieder mehr zu ihren musikalischen Ursprüngen zurückfanden. Noch vor der Partycore-Zeit, als ich sie noch lieber hörte.
Ich bin gespannt, was von denen noch so kommt. Ich freue mich schon auf den 15.11. Da bin ich ja beim Konzert. 😎
Ja, ich weiß. 😀
Ich find ja so krass, dass Kevin der Zwilling meines Ex-Kollegen Philipp sein könnte. Die sehen sich so dermaßen ähnlich.
Ah. 😀 Mit oder Fantasie? 🤔🤔😜😜
Diesmal ohne Fantasie. 😀
Hat er? Hab ich nicht gesehen. Aber darauf gleich mal bissi Fahrstuhlmusik hören. 😀
Wird für 2026 wohl verlorene Liebesmüh‘ werden.
HaKochav HaBa…
Da muss ich immer an Norwegen 2011 denken🤓
Was für ein Zufall, der Zeitpunkt der Meldung – Not –
Ich bin schon gespannt, mit welcher Info die Boykottandroher morgen kontern werden.
Ganz allgemein: Ich bin kein Fan von dem Castingformat.
Bin ja generell kein großer Fan von Castingshows. Aber die Künstlerinnen der beiden vergangenen Jahre haben mir sehr gut gefallen.🙂
Ich halte nichts von Castingformaten als Vorentscheid. Am Ende geht es beim ESC nunmal um den Song und nicht um den Künstler und schon gar nicht um dessen Persönlichkeit (die bei Castingshows eine riesige Rolle spielt).
Michael Ben David hat gesagt, er würde gerne nochmal zum ESC 😅
Der neueste sog. Trump-Fruedensplan sieht übrigens eine temporäre externe Administration für Gaza vor. Anführen soll sie Tony Blair. Das zeigt wie clueless die Friedensmacher sind; Blair ist im Nahen Osten verhasst wegen Irak und anti-Islam Haltung.
Im Gaza-Streifen dürfte alles, was von außen kommt, verhasst sein.
Aber die Palästineser dort müssen begreifen, dass es so nicht weitergehen kann und eine terrorfreie und internationale Übergangsverwaltung sowie ausländische Sicherheitstruppen der einzige Weg sind, ihre eigene Lage nachhaltig zu verbessern.
Die Champagner-Islamisten in Katar werden wahrscheinlich ablehnen, aber ob die Kämpfer vor Ort mit Aussicht auf vollständige Amnestie ihnen dann noch blind folgen, ist eine andere Frage.
Es war in Bosnien ja auch so, dass es eine zeitlang eine externe Administration gab, ne ganze Zeit war da sogar ein Deutscher (Verheugen?) Chef. Hat recht gut funktioniert aber primär auch wegen der UNO-Truppen.
Optimistisch sind sie ja.
Wen KAN wohl diesmal schickt?
Ich tippe auf eine Tochter oder einen Sohn einer gegenwärtigen Geisel der Hamas.
Noa Kirel, die Israel vor zwei Jahren beim ESC vertrat, hat dem Sender SKY NEWS ein Kurzinterview zur aktuellen Situation gegeben:
https://news.sky.com/story/why-emergency-eurovision-vote-on-israel-might-not-stop-a-broadcast-boycott-13441717
Der SWR wird in dem Artikel auch erwähnt.