
Gute Nachrichten aus und für Luxemburg: Eva Marija, die Siegerin des Luxembourg Song Contest 2026, darf wie geplant mit ihrem Lied „Mother Nature“ für das Land beim Eurovision Song Contest in Wien an den Start gehen. Das berichtet die Tageszeitung L’Essentiel. Die Plagiatsvorwürfe und kolportierten Ähnlichkeiten mit „Keeping Your Head Up“ von Birdy haben sich damit als nichtig erwiesen.
Der relativ schnell nach dem luxemburgischen Vorentscheid laut gewordene Vorwurf lautete, dass das von Eva Marija Puc selbst gemeinsam mit Maria Broberg, Julie Aagaard und Thomas Stengaard geschrieben Lied „Mother Nature“ deutliche Ähnlichkeiten zu dem Lied „Keeping Your Head Up“ der britischen Künstlerin Birdy aufweist. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen diesen beiden Liedern ist wohl auch weiterhin nicht von der Hand zu weisen. Allerdings handelt es sich offenbar nicht um ein Plagiat.
Zu diesem Schluss ist jedenfalls die luxemburgische ESC-Delegation nach Rücksprache mit unter anderem den Songwriter*innen und der European Broadcasting Union gekommen. Das berichtet die Zeitung L’Essentiel aus Luxemburg. Sie zitiert den Medienverantwortlichen von RTL, Jeff Spielmann, mit folgenden Worten:
„Die Vorbereitungen für den Wettbewerb in Wien vom 11. bis 16. Mai laufen planmäßig weiter. […] Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass derzeit keine weiteren Schritte notwendig sind.“
Ganz nebenbei erfahren wir in dem kurzen Artikel auch, dass „Mother Nature“ keinen größeren Revamp erhalten wird, also mehr oder weniger unverändert bleibt. Für den Eurovision Song Contest 2026 sollen im Vergleich zum Luxembourg Song Contest bzw. zur Studioversion nur minimale Anpassungen gemacht werden.
„Die aktuelle Version ändert sich daher nicht sonderlich, sodass es auch keinen neuen Release geben wird.“
Das ist ein Unterschied zu den vergangenen beiden Jahren, also sowohl „Fighter“ von TALI als auch „La poupée monte le son“ von Laura Thorn nach dem nationalen Finale jeweils gerevampt wurden.
Was sagst Du zum Ergebnis der Plagiatsuntersuchung? Und hättest Du Dir für „Mother Nature“ einen Revamp gewünscht? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Richtige Entscheidung! Ich freue mich auf den Auftritt in Wien.
Wirst du nachlässig, Matty? Ich war heute zweimal schneller 😅 Schönes WE!
Zweiter! Das WAR ein Plagiat. Für mich hätten sie es nicht ersetzen, sondern Revampen sollen.
Damit wäre das auch geklärt. Freue mich für Eva Marija. 🙂
Plagiat oder nicht, aber dass der Song von Keeping Your Head Up „inspiriert“ wurde, kann man kaum von der Hand weisen. Finde es weiterhin frech und unoriginell.
ich finde es frech hier von einem Plagiat zu sprechen. Wer hier sagt das sei ein Plagiat, hat von Musik null Ahnung
Die Plagiatsvorwürfe zum Song aus Luxemburg sind verpufft und ich freue mich, daß Eva Marija sich jetzt in Ruhe auf den ESC vorbereiten kann.
soll ich dir jetzt ’ne tüte puffreis spendieren?
Das gibt’s immer noch 😅
https://nippon-puffreis.de/
Ich persönlich kann dem luxemburgischen Eurovisionsbeitrag heuer nichts abgewinnen – für mich der schwächste seit der Rückkehr des Großherzogtums zum ESC.
Freut mich aber, daß dadurch die Titel von Daryss und von Luzac beim SCC mit dabei sind. Höchste Zeit, daß endlich das diesjährige Regelwerk veröffentlicht wird, damit man besser planen kann … 😉 Aktueller Zwischenstand meiner SCC-Zehnerliste (nur Songs, die sich nicht mehr für Wien qualifizieren können):
🇦🇱 „Në krahët e tu“ / Gerta Mahmutaj
🇱🇻 „Different places“ / Nolark
🇱🇺 „Melusina“ / Daryss
🇱🇺 „Prison dorée“ / Luzac
🇲🇹 „Brutality mentality“ / Matthew Cilia feat. The AfterParty
🇲🇩 „Valerian steel“ / Valleria
🇲🇪 „Ako čuješ glas“ / Neno Murić
🇳🇴 „The spell“ / Gothminister feat. TJ
🇳🇴 „Smalltown“ / Thomas Jenssen
🇺🇦 „Catharticus“ / Jerry Heil
Die gute Regine befindet sich ja offensichtlich noch im Winterschlaf (und träumt von einer Doppelpatenschaft mit mir), so daß man sich bereits einen gewissen Vorsprung erarbeiten kann … 😜
juchhu, wenigstens ein Lichtblick🤗
Viel Erfolg Eva Marija in Wien.Die Plagiatsvorwürfe fand ich sehr übertrieben.
Das finde ich gut.👍
es ging bei den vorwürfen im netz von verschiedener seite aber nur um den prägnanten catchy refrain und um nichts anderes – der artikel könnte in dieser hinsicht schon präziser sein.
die entscheidung war auch zu erwarten aber das eröffnet neue möglichkeiten bei der komposition wenn man da bekannte oder sehr bekannte refrains von nun an (mit)verwursten darf – keine gute entscheidung. 😼
Leute bitte mal nicht übertreiben, dass wird kein Mega Hit, daher finde ich die Plagiatsvorwürfe eher Schwachsinn bzw übertrieben.
Außerhalb unserer ESC Blase, wird wohl kaum jemand um diesen Beitrag sprechen, daher bin ich relativ fein damit.
Wie immer viel Lärm um nichts. Wenn den Leuten etwas nicht passt, werden halt einfach irgendwelche Vorwürfe in den Raum geworfen. Siehe 2021 nach dem Sieg von Maneskin
Strophe und Refrain von EINEM Song zu kopieren (übertrieben ausgedrückt) ist schon frech und geht so durch, krass
Das ist doch alles bei dieser wirklich dünnen und lauen Nummer total egal.
Allein dieser Bedeutungsschwangere Titel ist vielleicht noch für ein paar Jury-Punkte gut…
Gut, dass Eva Marija nun Gewissheit hat.
Ich persönlich kann dem Song aber dennoch nichts abgewinnen. Ob das an dem Titel liegt oder einfach an der Ähnlichkeit? Mir gefällt es einfach nicht.
Tja, das war damals noch Drama, als die EBU knallhart urteilte. Aber so richtig passt das heute nicht mehr zum ESC, da ist doch insgesamt mehr Schein als Sein. Und wenn man mit starken Ähnlichkeiten anfangen würde, dann hätte Schweden einige Siege weniger auf dem Konto.
Die Plagiatsschreier machen das doch nur, um sich aufzuspielen. Es zeigt mal wieder, das sie keinerlei Ahnung haben und anscheinend Tomaten auf den Ohren haben. Wieder einmal viel Wind um gar nix.
Glaube aber trotzdem, das es dieses Jahr für Luxemburg sehr schwer wird, das Finale zu erreichen, und das Sweeth Tooth besser gewesen wäre. Aber naja, sie hat das Jury und Televoting nun mal gewonnen und somit ist sie die legitime Vertreterin für Luxemburg.
was es da zu diskutieren gibt, eindeutiger geht es doch eigentlich garnicht
Ja, es ist eindeutig kein Plagiat!
Man würde sich ja darüber freuen wenn es ein Plagiat wäre, dann hätten die Songwriter wenigstens keine Schuld am üblen Machwerk. Es würde nicht ihre eigenen Defizite aufdecken, sondern fremde
Mir geht diese in jeder Hinsicht runzige (eine Mischung aus ranzig und runzelig) Landlesben-Waldboden-Menstruationshymne derartig auf den Zeiger
Wenig überraschend stellt sich heraus, dass die Plagiatsvorwürfe ins Leere laufen. Auch wenn einige besonders eifrige Stimmen das Narrativ gern aufrechterhalten hätten – Fakten bleiben davon unbeeindruckt. Empörung ist eben kein Beweis.
Langweilig, gab es schon hundertmal vorher,