
Kaum waren am Sonntagmorgen nach dem Finale des Eurovision Song Contest 2025 die Einschaltquoten veröffentlicht worden, reklamierte Stefan Raab (Aufmacherbild mit Abor & Tynna) diese positiven Reichweiten für sich. Komplett von der Hand zu weisen ist das nicht. Auch die Kooperationen zwischen ARD und RTL insgesamt dürfte der Übertragung der Shows aus Basel Rückenwind bei den deutschen Zuschauern gegeben haben. Muss man deshalb jetzt immer mit RTL und Raab zusammenarbeiten? Nein, die ARD muss nur ihre Möglichkeiten nutzen sowie wirklich miteinander arbeiten und nicht gegeneinander.
Der NDR ist in den letzten 29 Jahren seiner Zuständigkeit nicht immer pfleglich mit dem ESC umgegangen. Ein Resultat der fehlenden Strategie und erratischer Entscheidungen einzelner Großkopferter war rückläufiges Zuschauerinteresse in Deutschland – für den Vorentscheid und mit Abstrichen auch für den richtigen ESC.
Nach dem Finale in Basel überschlugen sich die Verantwortlichen bei NDR und ARD mit Jubelmeldungen über die sehr deutlich angestiegene Reichweite sowohl des Vorentscheids als auch des Finales. Man kann da keine statistische Korrelation ermitteln, aber einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg dürfte die Kooperation mit Stefan Raab und RTL in der Tat gehabt haben. So unangenehm manchen der Entertainer auch sein mag – er weiß, wie man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich und seine Themen zu zieht. RTL war zumindest in Basel anständig vertreten und hat für den Wettbewerb Promotion gemacht – und das als eigentlicher Konkurrent in der TV-Landschaft. Letztlich hatte sogar die Digitalausgabe der BILD das ESC-Finale als DEN Aufmacher am Samstagabend, Live-Ticker zu den Geschehnissen in Basel inklusive. Mehr geht nicht.

Wenn nun der SWR die Verantwortung für den Wettbewerb innerhalb der ARD vom NDR übernommen hat, stellt sich natürlich die Frage, ob man diese Kooperation fortführen sollte. Mediale Aufmerksamkeit und die Chance auf ein Abschneiden beim ESC 2026 mindestens im Mittelfeld könnten durchaus verlockend sein.
Aber kann man das wirklich nur in der Kooperation mit Raab und RTL haben? Ganz klares Nein! Die ARD, die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, hat mit dem Haupt-TV-Sender Das Erste, den Dritten und weiteren TV-Spartenprogrammen sowie derzeit um die 70 Radioprogrammen für alle Zielgruppen eine unglaubliche Reichweitenmacht, mit der man viel erreichen kann, die aber für den ESC viel zu wenig genutzt wird.
Denn innerhalb der föderal-organisierten ARD gibt es ein ständiges Gerangel um Aufmerksamkeit, Posten und Budgets. Es gibt Regionalfürsten aka Intendant*innen und andere hochrangige Entscheidungsträger*innen, die ihren öffentlich-rechtlichen Partnern (!) in anderen ARD-Sendgebieten nicht den Dreck unter den Nägeln gönnen. Über allem liegt eine Angst, irgendwo anzuecken (z. B. bei der Politik) oder Nutzer*innen zu vergraulen und an den privaten Wettbewerb zu verlieren. Begleitet wird das von einer ausufernden, hierarchischen Bürokratie und Alphatierchen (Chefsache, halt). Innovation blüht – wenn überhaupt – in kleinen Radio- oder Online-Projekten vorrangig für die (sehr) junge Zielgruppe, so auch bei Eurovision.de.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk versucht derzeit, aufgrund stagnierender Gebühreneinnahmen Ressourcen besser zu nutzen und mehr zusammenzuarbeiten. Das ist auch der richtige Weg für den ESC. Allerdings nicht nur in der Finalwoche. Die ESC-Saison 2026 hat am Sonntag begonnen – jetzt unter der Verantwortung des SWR. Es sollte selbstverständlich sein, dass alle passenden Sender im ARD-Verbund gemeinsam am Reichweitenmagneten ESC arbeiten, bei entsprechenden Aktionen Sendezeit zur Verfügung stellen und natürlich auch die Lieder einer Vorentscheidung mit Druck im Radio zu spielen.
Im Fernsehen kann durchaus auf die 27. Quizshow oder den 49., zur regionalen Repräsentation in Posemuckel angesiedelten Tatort verzichtet und mal wieder richtige Musik- oder Show-Unterhaltung gemacht werden, um Talente zu entwickeln und an den ESC heranzuführen – womöglich ja mal mit jemand anderem als Barbara Schöneberger. Außerdem kann man so lernen, wie TV-Unterhaltung wie beim ESC auf internationalem Niveau funktioniert.
Das A in ARD für Arbeitsgemeinschaft heißt auch, Verantwortung abzugeben (in Sachen ESC an den SWR), dem dann Zuständigen zu vertrauen und in Sachen Promotion dafür kein eigenes Süppchen zu kochen oder den verantwortlichen Sender ganz auflaufen zu lassen. Dass man gemeinsam stärker ist, sagt eigentlich der ARD-Claim: Wir sind Eins. Wenn die ARD dann auch United by Music ist, klappt’s auch mit mehr Reichweite beim ESC – selbst ohne Raab und RTL.
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Im Fernsehen kann durchaus auf die 27. Quizshow oder den 49., zur regionalen Repräsentation in Posemuckel angesiedelten Tatort verzichtet
Ein Tatort in Polen wäre doch mal was neues. 🤓🤓🤓 (duckundweg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Posemuckel
Alternative: Tatort aus Lederhose (Thüringen) 🙂
Juchu. 😀
Oder passend: Leichendorf (bei uns im Landkreis) 😀
LOL. Ich kenne noch Elend im Harz. 😃
Haha
Sorge im Harz nicht zu vergessen 😅
Es gibt auch ein Stadtteil in Peenehagen namens „Sorgenlos“.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sorgenlos
Danke. Man lernt immer was dazu.
Wie wäre es mit Oberkaka oder alternativ Unterkaka? 😅
Oder in Tel Aviv.
Gutes Schlusswort…. Danke DP
Ich bin sehr dafür, dass die Kooperation mit Raab und RTL erhalten bleibt.
Der Vorentscheid dieses Jahr hatte zwar noch viele Mängel und war bei weitem nicht perfekt. Aber es wurde endlich wieder über den ESC in diesem Land gesprochen. Ich wünsche mir nächstes Jahr eine Fortsetzung dieses Konzepts.
Für mich war es seit 20 Jahren der erste VE, den ich mir nicht angeschaut habe, und mit Raab werde ich mir auch keinen mehr antun. Wir sollten nicht so tun, als würde Raab alles besser machen, willst du wirklich noch mal so eine Casting-Show sehen, nur weil Raab in den 2000ern steckengeblieben ist? Hätte er doch lieber den Act intern ausgewählt, dann wäre das viel unterhaltsamer gewesen.
DP gebe ich hier voll Recht, predige ich ja auch immer, die ARD hätte das Geld und die Kapazität einen wirklich guten VE auf die Beine zu stellen, gerne auch von jemand außerhalb produziert, wenn man nur wollte. Man kann nur hoffen, dass man irgendwannn mal das Potential von 2-3 Shows im Hauptprogramm erkennt, deren Erfolg man sich eben erarbeiten muss, aber das ist doch das Geschäft der Sender.
Wie im letzten Abschnitt hervorkommt, ist eines unserer Probleme auch die mangelnde Talentförderung. Die Schweiz und Österreich machen genau das und wie die Siege dieses und letztes Jahr zeigen, mit Erfolg. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal erwähnen: Das Berlin Song Fest, das erste richtige ESC-Songwriting Camp in Deutschland, das dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet, geht im August in die zweite Runde und setzt genau da an. Ich hoffe der SWR nimmt die Federführung ernst und wir fangen nächstes Jahr mit dem neuen Team nicht wieder bei 0 an.
Wenn sie es nicht mit RTL und Raab machen wollen dann sollen sie sich wenigstens Böhmermann und seine Produktionsfirma mit ins Boot.
Was hat dieser Politclown und Linksaktivist jetzt genau für eine Musikexpertise? Finger weg vom ESC!
Es geht um die Reichweite von jungen Menschen. Ein sehr facettenreiches Team und die vorhandene Begeisterung für den ESC.
Es muss auch endlich mal moderner gedacht werden.
„Baller“ ist übrigens aktuell ein sehr großer Streamingerfolg, was mich für Abor und Tynna wahnsinnig freut! https://esctracker.com/spotify
Und die zum Schweigen bringt, die im Vorfeld des ESC großspurig herumgetönt haben, daß wir damit Letzter werden und sich negativ über den Song geäußert hatten!
Und wenn die jetzt noch im „Fernsehgarten“ aufgetreten wären, boah …
Just kidding.
Aber nur mit der Akustik Version von Baller, den Zuschauern zu liebe. 😉
Zusammenarbeit der ARD / des SWR mit anderen Fernsehkanälen ja, aber nicht mit RTL und Stefan Raab.
Personell gesehen denke ich da eher an eine Zusammenarbeit zwischen Consi (SWR, der größte ESC-Fan beim SWR), Alina Stiegler (bekennender ESC-Fan, die wahrscheinlich auch bei den Nicht-ESC-Fans der ARD gut ankommt), Joko Winterscheidt (Moderator und Show-Konzept-Entwerfer bei Pro 7 sowie ehemaliger MTV Moderator, zusammen hat er übrigens eine Sendung auf MTV mit der ehemaligen ESC-Moderatorin von 2015 Mirjam Weichselbraun moderiert) und Klaas Heufer-Umlauf (ehemaliger VIVA-Moderator und jetziger Moderator und ebenfalls Show-Konzept-Entwerfer auf Pro 7).
Vielleicht sollten es die ARD / der SWR gemeinsam mit Pro 7 mal versuchen, das Projekt ESC 2026 und den dazugehörigen deutschen Vorentscheid in die Hand zu nehmen.
Find ich schon mal wesentlich angenehmer als RTL und Raab zuletzt.
Gerne auch mit RTL und ProSieben / Sat.1!
Bisher war ESC- Kompakt der Meinung, man soll nicht jedes Jahr ein neues Kaninchen aus dem Hut zaubern. Sondern endlich mal an einem Format festhalten und dieses weiter verbessern. Die Zusammenarbeit von Raab, ARD/NDR und RTL war erfolgreich. Also warum soll man jetzt schon wieder etwas neues machen? Bitte endlich mal bei einem Konzept bleiben! Dank RTL hatten wir 4 VE- Shows. Zur besten Sendezeit. Ich hoffe es bleibt bei der Zusammenarbeit und die Verantwortlichen feilen an den Shows. Es müssen definitiv bessere Lieder her.
Übrigens wenn ich von deutschen Radiosender lese, dann gruselt es mich schon etwas.
Der diesjährige deutsche VE hatte viel zu viele Kritikpunkte, als dass man sich wünschen könnte, ihn in dieser Art fortzuführen: Raab-„Diktatur“, Jury mit wenig ESC-Expertise, Coversongs, Televote nur zwischen den Top 3 etc.
Darum schrieb ich auch von verbessern und daran feilen. Das Grundgerüst finde ich sehr gut.
Äh, das Grundgerüst waren unnötige Shows mit Coversongs, Raab-Diktatur (Chefsache), seltsame Juroren und Verarsche des Publikums, Wenn du das alles weglassen willst, dann hast dur ein ganz neues Konzept. Und lass Raab noch weg, weil der dann keine Lust mehr hätte, dann gar keins mehr.
Das Grundgerüst waren mehrere Shows plus Finale das auf mehreren Sendern gezeigt wurde.
Jetzt träume ich mal, fast jeder Spartenkanal der öffentlichen rechtlichen Senderkette könnte einen kleinen regionalen ESC Song Wettbewerb ausrichten und der SWR veranstaltet dann das große Finale wo alle Sieger der regionalen Wettbewerbe antreten um den Song / Künstler für den ESC Deutschland zu küren.
Weiß wäre sehr aufwendig und Zeit und kostenintensiv, nur könnte das auch das Intresse insgesamt am ESC steigern wenn viele nicht nur die Samstag Abend Show vom ESC mitbekommen, sondern auch den ganzen Auswahlprozess mitverfolgen können.
👍👍👍
Jetzt kommt allerdings hinzu dass der NDR an den SWR abgibt und Raabs Zusammenarbeit ursprünglich nur weitergeführt werden sollte, wenn wir gewinnen?
Was ich richtig doof finde, dass bei der ARD schon wieder Funkstille herrscht. Es ist ja nicht so, dass der SWR erst seit gestern weiß sie machen nun ESC. Jetzt muss man Tacheles reden und die Pläne für 2026 offenlegen. Ich hoffe so sehr das nicht nur der Name (NDR/SWR) ausgetauscht wurde, sondern es auch nicht so bleibt wie bisher.
Diese Aussage wurde gegenüber T-Online gemacht:
„Nach dem eindrucksvollen Finale 2025 startet das Team in die Konzeptionsphase, um den ESC mit Kreativität und Innovation zu gestalten. Aktuell wird an ersten Ideen gearbeitet“.
Heißt übersetzt man legt keine Pläne offen, weil es noch keine Pläne gibt…
Außerdem:
Details zur Planung wolle man „rechtzeitig veröffentlichen“, im Frühsommer beginne nun die Vorbereitung auf den ESC 2026.
Hier der ganze Artikel:
https://www.t-online.de/unterhaltung/musik/eurovision-song-contest/id_100729316/christine-strobl-wie-entscheidet-sie-ueber-raab-und-den-esc-.html
Ja, aber ein privater Sender kann jederzeit sagen „wir wollen nicht mehr“ und dann stehste da mit deinem Konzept. Nein, die ARD muss es alleine schaffen ein Konzept zu entwickeln, dass auch Erfolg bringt. Andere Sender schaffen es ja auch ohne Hilfe
Habe gerade mit @BSCMax eine Merkwürdigkeit gefunden. Könnte uns jemand helfen?
Bei der Tschechischen Jury haben wir mit folgenden Platzierungen 12 Punkte bekommen:
5-20-1-3-7
Frankreich hatte diese Platzierungen:
7-3-12-8-3
UK hatte diese Platzierungen:
1-10-3-13-5
Beide sind vom Schnitt her vor uns, aber wir haben die 12 Punkte bekommen. Wie ist das möglich?
https://eurovision.tv/event/basel-2025/grand-final/results/czechia
Streich mal alle Platzierungen außerhalb der Top 10, für die gibts nämlich keine Punkte.
Das stimmt nicht, bei den Jurys werden die vollständigen Ranglisten gewertet.
Oki
Reine Vermutung: Vielleicht werden die höchsten und niedrigsten Positionen gestrichen? Dann kämen wir auf 15 „Punkte“ (Platz 3, 5 & 7) und Frankreich sowie UK gleichermaßen auf 18, wobei UK die höheren Platzierungen gemacht hat (Platz 3 & 5) als Frankreich (Platz 3 & 7) und deswegen insgesamt auf Platz 2 geführt wurde.
Edit: Ist Quatsch, siehe unten 🙂
Die Juryplatzierungen werden seit 2018 nicht mehr alle gleich gewertet. Die höheren Platzierungen kriegen auch ein höheres Gewicht, um Ausreißer (wie den einen 20. Platz bei Deutschland) auszugleichen.
https://eurovision.tv/story/subtle-significant-ebu-changes-weight-individual-jury-rankings
Danke!
Wir dachten wirklich wir hätten Fehler im System aufgedeckt hahaha
Seit 2018 ist das Juryergebnis kein reiner Durchschnitt mehr. Lies dir da die Sektion unter dem Wikipedia-Artikel zum damaligen ESC durch, das erklärt einiges.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2018#Neue_Regeln_f%C3%BCr_das_Juryvoting
Das ist natürlich alles sehr richtig, aber dieses Konkurrenzdenken und Kompetenzgerangel innerhalb der ARD geht ja über den ESC weit hinaus und wird hier auch nicht gelöst werden können.
Ich hoffe nur, dass man die Zukunft der Zusammenarbeit mit RTL schnell klärt. Eine monatelange Hängepartie zum Start in die Verantwortung wäre wirklich eine Katastrophe für den SWR.
Ich bin überzeugt, dass die guten Quten auch damit zusammenhängen, dass man den Vorentscheid groß und prominent aufgezogen hat. Das funktioniert natürlich nur, wenn man den ESC entsprechend platziert und nicht irgendwo auf Spartenkanälen abhandelt oder spät abends versendet. Man sieht doch, dass es da ein Potential gibt, dass man erschließen kann.
Auf jeden Fall hätte gerne mal schon ein Statement rausgeben können, einfach PR-technisch. So hat man schon wieder die Befürchtung, dass es erst gegen Urlaubsende losgeht.
Zur Reach: Hier ist natürlich eine Kooperation mit RTL angesagt, weil ARD/SWR und RTL sehr unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Dass das mit den unterschiedlichen ARD-Sendern nicht klappt, haben wir ja schon mehrfach gesehen, die spielen ja oft nicht mal den Song.
Zum Team: Man braucht natürlich eine Mischung aus Erfahrung und frischem Blut. Letzteres wird heute leider mit „Gen Zer mit toller Insta-Page“ gleichgesetzt. Wer Expertise hat muss auch abgecheckt werden, sicher Eurovision.de Leute – oder einer unserer Blogger.
Ich hoffe, das die Zusammenarbeit mit Raab und RTL bestehen bleiben, da es für mich, der Weg zum Erfolg sein kann.
Raab hat den ESC mehr verstanden, als der NDR in den letzten Jahren.
Mehr ESC, insgesamt prominent platzierter Vorentscheid, auch gerne mit RTL, Pro7 etc. aber bitte kein Raab mehr.
Schöner Erfolg!
Ich hoffe, dass die Kooperation zwischen der ARD & RTL/Raab erhalten bleibt und für nächstes Jahr am Konzept gefeilt wird.
Trotz allem war es nämlich der beste deutsche VE seit langer Zeit.
Ich bin wahrlich kein Raab-Fan, und habe mich 2010 total über seine Herangehensweise aufgeregt. Mittlerweile sehe ich es um 180° anders.
Er scheint im Gegensatz zu den ARD-Mitarbeitern Spaß an der Arbeit und am Erfolg zu haben, Geschäftssinn zu besitzen und was reißen zu wollen. Die ARD-Mitarbeiter stecken sich offensichtlich die Gebühren lieber in die eigene Tasche oder zahlen völlig überzogene Pensionen anstatt es in gute Programme zu investieren, ober anstatt überhaupt mal über irgendeine neue Strategie nachzudenken. Die produzieren auf allen Kanälen unter dem Schlagwort Vielfalt nur noch Einheitsschrott. Und die haben mittlerweile auch ein großes Bildungsproblem, wie man an zahlreichen fehlerhaften Meldungen erkennt. Nein, mit denen wird das nichts mehr. Die können einfach nichts mehr.
Und sollte es nicht so sein, kann es sich bei den Ergebnissen der VEs in den letzten Jahren nur noch um Sabotage handeln, mit der man uns Jahr für Jahr lächerlich und erfolglos darstehen lassen will. Unvergessen die VE 2022, wo die Show offensichtlich vom Militär gekapert werden konnte.
Ich wäre sogar dafür, dass der SWR nur seinen Namen hergibt, alles andere erledigen RTL und Raab.
Und schickt den Beitrag jetzt jemand an die ARD oder hoffen die Blogger*innen, dass die Verantwortlichen hier von allein vorbeischauen?
Abor & Tynna mit der Akustikversion zum Song „Winnetou“:
Off Topic: Seit den Ende des ESC haben sich die Tiktok und Instaprofile der beiden ESC-Mäuse verdoppelt, das Insta profil von Tynna sogar verdreifacht. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Dazu noch massive Klickzahlen von dessen Musik auf allen Portalen europaweit. Alles richtig gemacht Ich glaube, die werden nun reich und berühmt.
Das ist doch schön. Für mich sind Abor & Tynna definitiv die Neuentdeckung dieser ESC-Saison! 😃
Für mich auch.
Wenn sie vom richtigen zweig der bornemisza’s stammen, ist das mit dem reich eh keine frage
Und das ist sowas von egal.
Mir stellt sich vor allem die Frage, inwiefern Raab bereit wäre, Veränderungen am VE vorzunehmen. Ich denke auch, dass der VE einige positive Aspekte hatte (z.B. mehrere Shows, Primetime usw.), aber insgesamt fand ich viele Sachen negativ. Das sind natürlich die Cover Songs, allerdings auch die generelle Ausrichtung des VE’s, mit wie ich finde sehr wenig ESC-Bezug. Ich denke z.B. an die Eröffnung des Chefsache-Finals durch Nico Santos. Wäre Raab bereit, da nächstes Jahr Abor & Tynna oder JJ den VE eröffnen zu lassen? Ich weiß es nicht.
Und DP hat es perfekt beschrieben, die ARD/der SWR hat einige Möglichkeiten, seine Reichweite zu nutzen. Mal gucken, ob sie das schaffen, man darf ja noch träumen😃
Insgesamt bin ich schonmal gespannt, wann und wie es erste Infos zum VE geben wird.
OT:
Wen wünscht ihr euch eigentlich aus Moderator nächstes Jahr?
Ich wäre für Conchita, JJ, und Andi Knoll.
Gegebenfalls noch Teya.😎
Bei der Pressekonferenz nach dem Finale hat JJ ja gegenüber dem ORF den Wunsch geäußert, gemeinsam mit Conchita moderieren zu wollen – dagegen hätte ich ehrlich gesagt nichts einzuwenden! 😃
Conchita und JJ stell ich mir jetzt schon cool und lustig vor.😀
Weiß einer eigentlich, wie das läuft mit Moderatoren? Wer entscheidet das? Der Sender mit der EBU zusammen?
Ich weiß es nicht, aber gehe stark davon aus, dass der Sender das ganz alleine bestimmt.
Conchita (also Tom’s persona) hat aber leider schon mehrfach gezeigt, dass sie nicht besonders gut moderieren kann, es fehlen Spontanität und – ungewöhnlich fûr eine DQ – Humor. Ob JJ moderieren kann hab ich keine Ahnung, aber ich würde da nicht umbedingt einen Anfänger ranlassen.
Also beim luxemburgischen VE fand ich Conchita ganz schlimm.
Jaaaa, das war Fremdscham pur.
In Interviews finde ich ihn schon humorvoll. Als Moderator allerdings zu künstlich. Aber ich rechne ihm hoch an, dass die russische Künstlerin im Greenroom vom Mob ausgebuht wurde, da griff Conchita sofort ein. Diese Courage haben die beiden Schwedinnen letztes Jahr nicht gehabt.
Offenbar ist das ein österreichisches Phänomen. Das die Sieger moderieren wollen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, was der ORF sich für den 70. ESC einfallen lassen wird. 2015 hat der ORF einen einen sehr gelungenen ESC produziert. Wobei die Pausenacts (die es in den Semis eigentlich nicht gab) sehr ausbaufähig sind.
Keinen davon. Conchita und JJ werden singen. Das ist auch gut so. Habe mir gestern die Wertung mit Andi Knoll angeschaut. Das war sehr enttäuschend. Er konnte mit seinem Kommentar für keine spannende Stimmung sorgen. Offensichtlich ist er inzwischen ESC- müde.
Irgendwer der, wie die Damen dieses Jahr, nicht ständig hysterisch in die Kamera/die Menge schreit.
Das war wirklich angenehm. Und nur 2, bitte.
Das waren die besten Hosts seit … ja seit wann eigentlich? Irgendwann in den 90ern?
Azerbaijan 😆😆😆
Moskau war auch ganz schlimm …
Im Semi war Moskau lustig.
Ja, aber unfreiwillig …
Eben. Die waren so schlecht das es schon lustig war.
1995
Mary Kennedy mochte ich auch sehr gene.
Charmant und ruhig führte sie durch die Sendung.
Seit Frau Lindfors?
Sehr wohltuend, oh ja.
Dann können wir die 3 von Wien 15 auch wieder nehmen. Aber die 3 von Basel waren wirklich sehr sympathisch.
Ja da hast du recht.
Mal ganz ehrlich. Hast du die Hunziker gebraucht? Fand das sie wie ein „Fremdkörper“ gewirkt hat. Hazel und Sandra fand ich besser.
Ich finde 2 generell besser als 3. Frau Hunziker klang, als ob sie im Finale schlimm erkältet gewesen wäre. Oder klingt sie immer so? Ich hatte sie zuvor noch nie gesehen, nur von ihr gelesen.
Ich hätte lieber nur Michelle und Sandra gehabt. Der Appeal von Hazel ist mir unerklärlich. Unabhängig von den Personen war es falsch, eine Person erst zur „3. Runde“ reinzubringen, da fehlte dann etwas die Chemie.
Hazel fand ich persönlich auch überflüssig, besonders ihre „Interviews“ im Greenroom waren hochgradig fremdschämig.
Es fehlte auch der Glamour-Faktor, den die anderen beiden hatten. Wirkte auf mich eher wie eine Sportmoderatorin.
Eine grobe braucht es immer.
Wisst welche Moderatoren ich schlimm fand? Die aus Italien 2022.
Ich fand die gut, war aber ev. Etwas von Alessandro‘s Optik abgelenkt.
Wer war Alessandro nochmal?😅
LOL… sehr gutes Wiki-Bild übrigens
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Cattelan
Hat der Moderiert? Wirklich null Erinnerung an ihn. Erinnere mich an 3 Moderatoren, glaube ich. Naja der ESC 2022 war sowieso, wie ein Fiebertraum.
Wobei ich diesen komischen Rahmen auf der Bühne dieses Jahr nerviger fand als die kaputte Sonne in Turin.
Jaaaaaa, ich dachte schon ich wäre der einzige.
Endlich sagt es mal einer. Mochte den Rahmen auch gar nicht.
Dafür war die Moderation erfrischend. Nur Michelle hätte es nicht mehr gebraucht.
Mir ging der Rahmen auch auf die Nerven, dass hat bei vielen auch die Acts die Inszenierung verhauen wie zB. bei Kaj.
Ich fand die Holländer sehr unterkühlt und bieder.
Da hat Nikki viel gerettet für mich.
Nikki fand ich ganz schlimm.
Das hat mich nicht gestört, Ich find überdreht und auf Krampf witzig schlimmer.
Das hat Mich jetzt nicht gestört. Ich finde sowas angenehmer als bemüht witzig oder hysterisch (Lissabon).
Grauselichst. Alles daran. Volle Zustimmung.
Ach Hazel finde ich wirklich toll, verstehe aber auch Leute, die sie nicht mögen, ist halt abhängig von Humor und dies ist wie bei Musik, sehr unterschiedlich.
Ich finde Hazel auch klasse.
Hazel war auch der einzige Grund, warum ich mir die letzte Staffel von „LOL“ angetan habe?
Die letzte Staffel fand ich tatsächlich auch recht schwach. Muss aber zugeben, dass mich Giovanni positiv überrascht hat. 😛
Hör auf mit den.
Finde ihn irgendwie total unsympathisch.
Hm, hast Du sie nicht kritisiert?
Wen? Hazel? Nicht, dass ich wüsste. Höchstens ihre Garderobe in den ESC-Shows.
Ich mag sie sehr, seit sie vor einigen Jahren erstmals bei der Heute-Show aufgetaucht ist … in der guten alten Zeit, als ich Satire noch genießen konnte, weil nicht alles so hoffnungslos erschien wie jetzt.
Ich will Dir nicht Unrecht tun, aber hast Du sie nicht wegen ihren Greenroom- Interviews beim Semi 1 kritisiert?
Ja, aber das lag nur daran, dass sich das, aus unbekannten Gründen, so hinzog. Das hatte nichts mit Hazel selbst zu tun. Da konnte sie ja nichts dafür.
Kannte sie vorher gar nicht. Fand‘ sie wirklich ganz witzig. Okay, eine Situation fand‘ ich jetzt ein bisschen bizarr. Das war im 2. Semi, wo sie mit der Erika ein Käsefondue gegessen hat. Alles schön und gut, aber dann ist der Käse wieder in den Topf zurückgetropft. Fand‘ ich ein bisschen eklig. Ich meine … ich esse gerne Käse, überbacken und aufs Brot. Aber so als Fondue, glaube das ist nicht so mein Geschmack.😉
Aber ansonsten hat sie mir gut gefallen.👍
Ich esse gerne zwei Gabeln Käse-Fondue, aber dann habe ich genug und will Gemüse oder Salat. Ist halt sehr schwer.
Fand ich nicht. Hatte zuvor Bedenken, weil Sandra und Hazel sehr sympathisch waren. Aber Michelle hat sich gut integriert.
https://der.orf.at/unternehmen/who-is-who/tv/fernsehstars-a-e/index.html
Hier (und folgende) alle die potentiell zur Auswahl stehen ☺️
Da würde ich nur Kati nehmen.
Ich würde Alex Kumptner dazunehmen.
Würde mir ein gemischgeschlechtliches Duo wünschen, und zwar auch im Finale.
Finde auch immer, dass das eine bessere Chemie hat.
Abor & Tynna kommen doch aus Österreich, das wäre ein Mann/Frau Duo. 🤔
Mag man sich nicht ausmalen…
😱😱😱 Mal den Teufel nicht an die Wand 🤣🤣🤣
ganau, dann aber nur auf Twitch.
Vielleicht greifen sie auch auf die 3 Damen von Wien zurück. Sie haben Erfahrung gesammelt und sind nun im besten Alter für diesen Job.
Irgendwie fand‘ ich die Moderation von Wien immer ein bisschen chaotisch, so, als ob sie sich gegenseitig übertrumpfen wollten. Deshalb finde ich es ganz gut, wenn nicht nur Frauen moderieren. Mir langt auch ein Duo, so wie es vor 2010 die Regel war.
In Wien fing auch ein bisschen dieses „Let‘s Party girls“ Geschrei an. Nur Männer wie letztes Mal in Kyiv ging auch nicht. Also gemischt.
Ja, je mehr desto schlechter. Mir hätten dieses Jahr zwei gereicht. Die Kombination chaotisch sowie seriös aber mit Ahnung war schon sehr gut. Da hatte man nicht noch einen großen Namen gebraucht.
Hazel hat ja auch oft frei formuliert, ich stand ja vor dem Telepromter und da konnte man das gut sehen, während ansonsten wirklich nur abgelesen wurde.
Lieber die drei Damen vom Grill (leben leider aber glaube ich nicht mehr).
Oder die Golden Girls.
Love it! War gross ALs ich in USA an der Uni war. Haben dann alle zusammen in der Lobby geguckt, wo sonst Saturday Night Live oder Sport lief.
Vor 40 Jahren begann der Dreh für diese wunderbare Serie.
Ich hab tatsächlich alle Folgen auf Harddrive. Es gibt keine einzige schlechte, und ich bin ja meistens ziemlich kritisch.
Ohja!
Nur Biggi Mira ist tot.
Leider bringen die Gastgeber selten neue Ideen in die Shows rein. Man orientiert sich immer daran, was im Vorjahr geboten wurde. Derzeit ist es IN, frühere Teilnehmer auftreten zu lassen. So hoffe ich auf ein Wiedersehen mit Waterloo & Robinson, Gary Lux und Thomas Forstner in Innsbruck.
Da hätte ich so gar nix dagegen. 🙂
Übrigens wurde in Wien anlässlich des 60. ESC Australien eingeladen. So heißt es zumindest offiziell. Und wer wird nun zum 70. ESC eingeladen? Kanada? China?
Qatar natürlich.
Petro Dollars 😍
Vllt wird die Türkei zu einen „BIG 6“ Land und kommt so anschließend zurück und gewinnt den ESC in Innsbruck mit 712 Punkten.🤣
Nordkorea
China hat sich doch ob zuvieler Tattoos verabschiedet.
Finde das mit den ehemaligen Teilnehmer eigentlich immer richtig gut! 😀
Richtiger Fanservice!
Sonst hätten wir nie dieses „Duell“ zwischen BL und Käärija bekommen.🇭🇷🇫🇮
Ich fand das mit Paola und Co sehr schön. Glaube aber das „normale Publikum “ konnte damit nix anfangen.
Bei uns waren drei Personen, die nicht sooo die ESC Fans sind und die fanden gerade Paola toll und haben sich sehr gefreut sie wiedergesehen zu haben. Ich mich natürlich auch. Für mich im Grunde der beste Act. Aber nur Paola.
Ich bin für Miriam Weichselbraun, Andi Knoll und Marco Ventre. Letzterer moderiert zwar eine Volksmusiksendung, würde aber auch zum ESC passen.
Computer sagt leider NEIN!
👍🤣
Silvia Schneider wird bestimmt als Erste vom ORF angefragt. Seit Jahren eine der beliebtesten Moderatorinnen in Ö.
Ja, die hatte ich auch direkt aufm Zettel.
Oje, die Ex vom ultrarechten Gabbbalier 🙄
Ich bin für Johannes und Tom als Teilnehmer für Ö.
Moderation? Die andere Teilnehmerinnen der letzten Jahren.
Die oben genannten Conchita, JJ und Andi sind gerade tatsächlich die wahrscheinlichsten Kandidaten für die Moderation. Ich persönlich kann mir ein Duo Conchita + JJ am besten vorstellen. Beides großartige Künstler, aber als Moderatorin kennen wir nur Conchita.
Damals in Wien 2015 war das Thema das Andi Knoll moderieren wollte, die zuständige Fernseh Direktorin aber die drei (bzw vier) Frauen wollte. Jetzt wurde im bereits mehrmals „versprochen“ das er beim nächsten österreichischen ESC moderieren darf. Andi Knoll ist ein guter Moderator bei Dancing Stars oder auch im Radio und seine Rolle als ESC-Kommentator möchte ich ihm gar nicht streitig machen, allerdings merkt man ihm schon an das bei ihm die Euphorie bisschen draußen ist. Er war seit Monaten vorbereitet das Österreich den ESC gewinnen kann und sehr ernüchternd fiel seine Reaktion darauf aus. Am ehesten könnte ich mir ihn noch an der Seite mit Miriam Weichselbraun vorstellen – das funktioniert zumindestens im österreichischen TV ganz gut, international auf englisch ist wieder etwas anderes. Arabella und Alice wären natürlich auch nochmal Optionen, allerdings hat mich keine der drei beim ESC in Wien so überzeugt das ich sie nochmal als Moderatorin sehen muss (anders wie beispielsweise Petra Mede die jedes Jahr eine Freude ist).
Ein anderer Kandidat wär Philip Hansa. Der wird sicher in irgendeiner Rolle auch beim ESC in Wien auftreten. Maybe auch Interval Acts mit seinen Equality T Shirt? 😌😂
Conchita und Heinz Prüller
Persönlich hätte ich nichts dagegen, wenn es Raab noch einmal macht, aber wenn schon wie früher dann auch zum Schluss wieder mit mehr Fokus auf die ESC-Songs. Lena hatte im Finale mehrere „neue“ Songs zur Auswahl vorgetragen, ebenso Roman. Sprich – lieber weniger Finalisten und für diese eine größere Auswahl an Songs, mit denen sie sich beweisen können. Allerdings besteht die Gefahr wie z. B. bei Levina, dass das unfassbar langweilige und belanglose Songs sein können, die da ausgesucht wurden. Um das abzuwenden, muss man sich am besten schon frühzeitig mit den richtigen Leuten deutlich mehr um gute Songs bemühen.
OT: George Wendt, der den Norm in Cheers spielte, ist gestorben. Das beste Serienende aller Zeiten: Sam kommt aus LA zurück, er schließt die Bar ab, wischt den Tresen ab und geht dann nach hinten in seine Wohnung einen scheinbar endlosen Gang entlang. Er wird die Bar. Ausblende.
https://www.instagram.com/reel/DJ3iubVMCJm/?utm_source=ig_web_copy_link
Eine Vorentscheidung die zur Marke wird, wäre ein guter Anfang.
Den Titel sollte man nicht jährlich ändern.
Gerne „Ein Lied für (Wien)“.
Vielleicht mag der eine oder andere denken, dass es sich altbacken anhört, aber „Melodifestivalen“ hört sich sich nicht gerade modern an, ist aber akzeptiert und eben genau der Markenname den man braucht.
Sehe ich auch so. Solange man nicht auf Fußball verzichtet.
Maßgeblich ist aber für mich, das man stärker auf die Zukunft zugeht.
Und das ist die junge Zielgruppe.
Das sollte sich dann auch in den Wettbewerbsbeiträgen ( möglicher VE / ESC )
widerspiegeln, sowie in den Sendeformaten.
Wobei wir dieses Jahr immerhin mit Albanien den modernsten Song hatten (vorne lagen dann allerdings eine Operettennummer und eine 90er Ballade).
Ja, und diesen Weg bitte weitergehen.
Der sich abzeichende Streamingerfolg spricht doch Bände.
Meine Meinung hat sich bestätigt: Für den die Reichweite ist Raab nützlich. Für das Image des ESC und die Sonfindung nicht.
Chefsache war musikalisch, konzeptionell und vom Unterhaltungswert einer der schlechtesten Barbara-Shows, die ich gesehen habe, und reiht sich nahtlos an Unser Lied 2017 und Germany 12 Points an.
👍
Habe den Artikel gelesen, aber ich weiß ehrlich nicht so recht, worüber ich mich aufregen soll. Ich interpretiere das einfach mal als Abgesang.
Dabei bekommt man wieder so einen flashback eines akuten Pessimismus-Anfalls im Blog, worauf ich ja nun überhaupt keinen Bock mehr habe. Ich hoffe, das legt sich noch. Wird Zeit für ein Katjes-Gewinnspiel oder Peters ABBA-Blogspecials.
Now, let’s move on.
Sehe das eher als einen verzweifelten Aufruf nun die Chance zu packen, was Anderes zu machen. Wenngleich mit der Ausschnitt aus der größen Hetzer-Zeitung schon die Lust verschlägt, den Kommentar ganz zu lesen. Aber vermutlich ist der Aufruf schon wieder zu spät, die Stellen sind beim SWR wohl schon alle in Haushalt eingeplant und besetzt, und wer so eine Stelle hat, der will wie beim NDR einfach nur ruhig seine Arbeit machen und nicht über Formate außerhalb des Hauses nachdenken, weil man damit ja seinen eigenen Job gefährdet.
Inzwischen könnte ja auch der Gerolsteiner-Cup hier stattfinden. 😉
Ich möchte die Session heuer auch in guter Erinnerung behalten. Ich fand die toll.
Ich finde den ESC sollte die ARD als Gemeinschaftsprojekt ansehen und nicht etwas, was man einem Sender aufdrückt und alle andere schauen genüsslich zu, wie der SWR oder NDR sich abmüht. Was wäre denn dagegen zu sagen, wenn man einen großen Vorentscheid machen würde, wo jede Sendeanstalt mindestens einen Künstler ins große Finale schickt. Die jeweiligen Kandidaten können gerne ja über die Radiostation ausgesucht werden. Es hat doch jede Anstalt mindestens eine Welle, die jegliche Musikrichtungen abdeckt. Das ist doch kein Hexenwerk.
OT
Sorry, ich bin jetzt mal ganz verrückt und spreche über….Musik! 🤭🙃 Scheint seit Samstag etwas unpopulär zu sein hier, aber ich trau mich jetzt einfach mal! Denn ihr glaubt doch nicht, dass meine Aufgabe als SCC Songpate 2024 oder selbsternannter Fanclubvorsitzender einzelner ESC Acts 2025 je enden wird?! Die Hoffnung muss ich euch rauben 😂😇 Und bei all den Diskussionen die hier derzeit so geführt werden, scheinen mir ein paar (musikalische) gute Vibes nicht verkehrt – deswegen bin ich jedenfalls hier bei ESCkompakt 🎉 Und was gibt´s da besseres, als prima brandneuer Stoff von meinem litauischen SCC Patenkind Aistè? Ich sag mal so: wenn unser anstehendes VE Konzept so eine Künstlerin hervorbringen würde, dann wäre ich sehr zufrieden 😉 Für mich entwickelt die Nummer auf Strecke jedenfalls so richtig gute Vibes. Viel Spaß damit 🕺🎶💗💫
Aiste. 😍😍😍
https://www.youtube.com/shorts/hiaw8WcSHFo
Ein neues Video von The Black Mamba. So schön.
https://www.instagram.com/reel/DJ1TFfeI-wE/?igsh=bG45YWQ4enNwZXpz
Herrlich. Besonders PARG und Portugal finde ich klasse umgesetzt. 😃
Joa, so ganz versteh ich den Sinn darin nicht, aber ich gebe zu: Bei Litauen und Portugal musste ich schon schmunzeln 😁
Da hat er aber wohl vor Aufregung die isländische mit der irischen Flagge verwechselt. Den Fronthund von NAPA mag ich.
ARD bkeibt ARD, da kann die einzelne Landesrundfunkanstalt noch so kreative und innovative Ideen entwickeln.
Das wird im Keim erstickt, im Amtsvorstand der ARD
🥱
Hauptsache Tatort ….etc
Es gibt keinen ARD-Vorstand. Das ist ja ein Hauptproblem, der NDR wie nun der SWR kann machen was er will.
Ich kann den Artikel von Douze Points nur zustimmen, nur halt mit dem Unterschied, dass ich eine Zusammenarbeit mit RTL und „Raab Entertainment“ weiterhin gerne habe würde. Im Artikel ist dies ja eher neutral gehalten. Ich denke nämlich, „organisatorisch gesehen“, würde eine weitere Zusammenarbeit mit RTL und „Raab Entertainment“ sogar eher zustande kommen -vor allem nachdem man bei RTL wohl dafür offen ist- als wie wenn sich jetzt bei der ARD plötzlich etwas ändert und ein ESC-Vorentscheid zum Beispiel. wieder einen Primetime-Platz und/oder mehrere Sendungen im Ersten bekommen würde. Hier wird wohl selbst der Wechsel vom NDR zum SWR nichts helfen.
Folgendes Bild:
Der Kampf gegen Windmühlen geht weiter.
Don Quijote liegt tot daneben und Sancho Panza reitet gemächlich weiter.
Was interessiert die ARD den ESC?
Richtig, gar nicht. Außer, es singt ein Chor aus Fußballnationalspielern, dann wäre die Aufmerksamkeit sicher.
„Baller“ ist ein Erfolg Raabs, nicht ein Erfolg der ARD.
Ich bin nach wie vor für eine Kooperation zwischen SWR und RTL/Raab. Sonst kann ich mir nicht vorstellen, dass wir weiterhin mehrere Shows sehen werden. Das Vorentscheidungskonzept sollte weiter ausgefeilt werden. Im Moment sehe ich nur Stefan Raab,der mit Spirit den ESC vermarkten möchte und da auch eine gewisse Begeisterung spüren lässt. Auch wenn er vielen nicht passt,ist er mir lieber,als das der ESC wieder in der absoluten Funkstille versinkt.
Manche regen sich schon wieder auf,vom SWR noch kein Statement zum neuen Konzept gehört zu haben?Eigentlich bin ich ja eher diejenige,die vieles positiv sieht und zum Träumen neigt.Aber hier erwarte ich frühestens irgendwelche Infos im Oktober/November, lasse mich aber gerne auch eher überraschen.
Ich hätte als Beispiel für überflüssige Krimis wahrscheinlich eines der zehntausend anderen möglichen Beispiele genannt, nicht unbedingt den „Tatort“. Der läuft ja immerhin so gut, dass das in den Augen der ARD fast schon Majestätsbeleidigung sein dürfte. Ansonsten volle Zustimmung.
PS: Ehre, wem Ehre gebührt: Gerolsteiners „Absolute Freshheit“ ist eine sehr witzige Line.
Und der Tatort ist ein gutes Beispiel, dass die ARD in ihren feudalen Strukturen ein Gemeinschaftsprojekt entwickeln kann, auch wenn das nun schon über 50 Jahre alt ist.
Würde man den ESC genauso sehen, und jede Anstalt würde ihre Ideen, Personal und Finanzen einbringen, dann hätte man mit den Radioprorammen eine viel größere Reichweite als Raab mit seinen Sendungen, die ja außer ein paar Altfans kaum jemand sehen will.
Dabei läuft der Tatort in der jüngeren Zielgruppe überhaupt nicht gut. Dort hat z. B. das Traumschiff bessere Quoten.
Das stimmt wirklich überhaupt gar nicht. Der Tatort ist auch in der „jüngeren Zielgruppe“ überdurchschnittlich erfolgreich.
Oh Mann, zu diesem Thema könnte ich echt viel schreiben, besonders in diesem Jahr.
Zunächst mal war die Kooperation mit RTL und Raab eine sehr gute Idee… RTL hat eine große Zuschauerreichweite und weiß, wie man Werbung für eine Sendung macht und macht es dann auch.
Da wird wochenlang vor der Sendung bereits Werbung im eigenen Programm und auch auf Werbeplakaten geschaltet, da werden in den Boulevardsendungen Berichte über die VE, die Teilnehmer, die Show gebracht und sie haben eine bessere Bühne ins Studio gestellt. Außerdem haben sie sicherlich auch einen großen Teil des Budgets gestellt und das hat dem NDR bestimmt gefallen. Dem NDR ist dieser Aufwand bisher zu teuer gewesen (Stichwort Tatort oder Sportberichterstattung) und ob er wirkliche Talententdecker unter ihren Mitarbeitern hat, wage ich auch zu bezweifeln.
Raab selbst ist zwar mit seinen eigenen Shows aus der Zeit gefallen, seine Begeisterung für den ESC und sein Talent, musikalische Talente zu entdecken sind ungebrochen. Und es haben sich ja auch wesentlich mehr Musiker beworben als in den Jahren zuvor. Die können ja nicht alle schlecht gewesen sein und der eine oder die anderen werden es später sicher noch einmal probieren.
Ein Pluspunkt bei den Vorentscheidungen: es gab vier Shows! Das wurde lange gewünscht, das haben wir bekommen… nur leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Etwas weniger Teilnehmer, dafür mehr Fokus auf die ESC-Songs, diesen Covermist hätten sie sich sparen können. Es gab bestimmt gute Gründe dafür (Kennenlernen der Teilnehmer, deren Gesangstalent etc.), aber am Ende hatten wir ein „Superfinale“, in dem unausgereifte Songs vorgestellt wurden (ich bin ein Riesenfan von Baller übrigens 😉), aber wenn man sich das Original auf dem Album anhört und die letzte ESC-Version, liegen Welten dazwischen.
Die Beiträge der meisten anderen Teilnehmer waren gut, ja. Und ein paar hörten sich auch ESC-konform an, wären aber am Zeitgeist der deutschen Musikszene vorbeigeschlittert oder entsprachen dem deutschen Musikgeschmack so sehr, dass sie, wie bei früheren Entscheidungen auch, dem internationalen Musikgeschmack völlig entgegengestanden hätten. Baller war da schon die beste Entscheidung… meiner Meinung nach. Und es war ja auch ein riesiger Erfolg für die beiden, zumindest ist Baller im Ausland beliebt und sie haben eine riesige Reichweite gewonnen. In Punkten für Germany hat sich das leider nicht bestätigt. Das hat aber andere Gründe und daran sind weder Abor & Tynna, Raab oder die zuständigen Sendeanstalten schuld. Das ist nochmal ein ganz eigenes Thema wert, denn das ist ein Punkt, der mich am meisten enttäuscht hat in diesem Jahr und über den ich mich richtiggehend geärgert habe und mich zur Überlegung gebracht hat, ob ich überhaupt weiter Fan des Events bleiben möchte.
Die Sache mit der spontanen Regeländerung lasse ich jetzt mal außen vor, da wurde sich in der Vergangenheit ja schon genug drüber aufgeregt und war auch mies.
Die ARD hat sich bei diesen ganzen Vorbereitungen vornehm zurückgehalten, das könnte aber auch eine Voraussetzung von Raab gewesen sein, damit sie ihm nicht ins Handwerk pfuscht. Erst in der Woche vor dem ESC wurde auch hier etwas mehr als früher über das Event berichtet.
Wie soll es weitergehen? Ehrlich gesagt glaube ich nicht an eine weitere Kooperation mit einem Privatsender. Das ließe den SWR schlecht aussehen und gäbe ihm nicht mal eine Chance, sich zu beweisen.
Aber Werbung für eine Vorentscheidung zu schalten werden sie auch nicht können, die kostet ja Geld, was Tatort und Fußballberichterstattung einschränken könnten.
Die ARD können ja nicht einmal eine Doku entwickeln, die sich allein auf den ESC und die deutschen Acts bezieht, sondern berichten in drei Teilen hauptsächlich über Raab und seine früheren Erfolge beim ESC. Vom seit Ewigkeiten zuständigen NDR wurde überhaupt nichts gesagt, das wurde regelrecht übergangen. Die haben sich zwar in der Vergangenheit auch nicht mit Ruhm bekleckert, hätten aber wenigstens etwas mehr Beachtung verdient. Jetzt verschwindet der NDR und vermutlich auch eurovision.de sang- und klanglos im Nirwana. Schade.
Ich war wahrlich in den letzten Jahren kein Fan vom NDR bezüglich der Vorentscheidungen, aber letztendlich so abserviert zu werden… das hat bei mir ein Geschmäckle hinterlassen, kein Wunder, dass kein Sender sich darum gerissen hat, das zu übernehmen.
Aber ich drücke dem SWR die Daumen, dass sie etwas Begeisterndes auf die Beine stellen und das dann auch bei der ARD durchsetzen können.
Ich hoffe, sie haben sich die Fehler des NDR angeschaut und wiederholen diese nicht.
Ich hoffe, sie finden die ESC-begeisterten Mitarbeiter, die mit vollem Einsatz an der Sache arbeiten.
Ich hoffe und werde mit argwöhnischen Augen das ganz beobachten… wie wohl wir alle.
Und ich hoffe auf eine tolle ESC-Saison 2026, an der wir alle Spaß haben.
Danke für deinen Kommentar. Meine Hoffnung bleibt aber, dass der SWR eine Kooperation mit RTL und ProSieben / Sat.1 sucht!
Sobald der SWR Baden geht, wird das bestimmt auch wieder in Erwägung gezogen. Vorher glaub ich nicht dran… sorry.
So etwas hat Stefan Raab, laut verschiedenen Medienberichten, ja schon mal vor rund eineinhalb Jahren vorgehabt und den Sendern auch vorgeschlagen, dass man alle großen TV-Sender (oder auch Sendergruppen) quasi in den ESC-Vorentscheid miteinbezieht, aber daraus wurde leider nichts.
Die Herren in Anzügen (vielleicht ist darunter ja auch eine Dame im stilvollen Kostüm) sind alt im Denken und in ihren strukturellen Denkweisen vermutlich so eingefahren, dass Änderungen im System nur in Dekaden geschehen. Das gilt nicht nur für den ESC, sondern überhaupt für die Programmgestaltung.
Wie lange gibt es Streamingdienste im TV?
Und die ÖR haben die Mediatheken entdeckt, yeah!
Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Sendungen von Alles Eurovision da nicht mal gefunden hab und mir das im PC anschauen musste.
Das ganze auf noch mehr Sender zu verteilen hätte wirklichen Machtverlust bedeutet, ich war schon überrascht, dass die Kooperation mit RTL zustande kam.
Für RTL war die ein Erfolg, schließlich können sie mit ihren eigenen Produktionen ja auch keine großartigen Erfolge mehr verzeichnen, die haben Wer wird Millionär, das Dschungelcamp und Let’s Dance, dann hört es aber auch schon wieder auf.
Für die ARD war es für die Finalsendung ein Erfolg, aber das war genau eine Sendung… und auch nur, weil Raab vorgearbeitet hat.
Ich wäre, unter anderen Voraussetzungen, auch für eine Fortsetzung dieser Kooperation, aber die Idee mit verschiedenen TV-Sendern kann man sich abschminken, das würde die ARD niemals mitmachen.
Er wollte einen Wettbewerb machen, jeder Sender ermittelt einen Teilnehmenden, die dann im VE gegeneinander antreten. Die Frage ist nur, ob dann nicht doch viele für den Raabschen Vorschlag anrufen, weil der eben eine gute Presse macht. Das war einfach nicht alles richtig durchdacht.
Ich denke Stefan Raab wäre bei diesem Konzept dann eher im Hintergrund gewesen, so quasi als Koordinator oder Produzent aller Vorentscheid-Shows auf den verschiedenen Sendern.
Wenn der SWR wirklich was Langfristiges plant, dann ist die Kooperaion mit Privatfernsehen keine gute Idee. Werden dort die Quoten nicht erreicht, ist die sofort wieder zuende. Lediglich der Name Raab hat das bisher garantieren können, weil er bei seinen Sendern Narrenfreiheit hat. Aber man wird sehen, wie lange das RTL noch mitmacht.
Die ARD schimpft sich Öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Sie muss sich um Quoten nicht bekümmern. Sie muss nicht nach dem Markt schielen. Sie darf und soll Nischenprogramme anbieten. Sie muss die Konkurrenz der freien Anbieter nicht fürchten und scheuen. Sie darf das machen, was bei den freien Senden keine Chancen hat, realisiert zu werden. Sie soll uns überraschen, sie soll etwas wagen und darf auch ins volle Risiko gehen. Ich habe mir die Mühe gemacht, und nur die Punktevergaben der letzten 25 Jahre ESC angetan. Gefühlt war da 20 mal eine aufgetriedelte Barbara Schöneberger vor der Kamera und gab jedesmal blanken Unsinn und Uninteressantes von sich. Symptomatisch, wie der NDR als Teil der ARD-Familie mit dem ESC verfahren ist.
Tatsächlich ist die Babsi seit 15 Jahren dabei und hat Unsinn geredet.
Und das Argument, die ARD soll aufgrund des Bildungsauftrags auf Sparteninteressen von deutschen Zuschauern eingehen, können sie ja belegen. Schließlich gibt es ja Spartensender wie Arte (noch das bekannteste), ONE (soll eingestampft werden), ARD Alpha und irgendwelche Sportkanäle, auf denen das gesendet wird. Guckt die jemand? Da mache ich mir noch nicht einmal die Mühe, die in meine Favoriten einzuspeichern (außer Arte).
Ich glaube, bei allen Kritikpunkten daran, dass der NDR Frau Schöneberger für die Vorentscheidungen gewinnen konnte, noch die beste Entscheidung war (trotzdem ganz schlimm!), weil sie ein Zugpferd auf allen Sendern ist und wenigstens ein paar Leute vor den Fernseher gezogen hat, die sie amüsant finden.
Kai Pflaume wäre eine zweite mögliche Alternative gewesen. *kreisch*
Das war dieses Mal so angenehm mit Michael Schulte: sagt Moin und gibt dann die 12 Punkte bekannt. Nicht dieses peinliche: O mein Gott, ich steh hier mit soooo vielen deutschen Superfans hier in Hamburg im Regen, aber wir haben soooo viel Spaß!!!!
Warum denn miteinander, wenn man auch gegeneinander kann?
Abgesehen davon, dass dies gefühlt schon immer das Motto der ARD zu sein scheint, könnte man sich die Rivalität doch auch zu nutze machen.
Warum stellt nicht jede Sendeanstalt einen Kandidaten für einen VE?
Mit großem Finale im Fernsehgarten auf Mallorca*just kidding*
Zusammenarbeit mit anderen Sendern wie RTL? Gerne, aber Stefan Raab hat doch nur Quoten geholt, weil er wieder aufgetaucht ist, das lässt sich nächstes Jahr nicht reproduzieren.
Vielleicht gibt es ja in unserer Medienlandschaft auch noch jemanden, der sich mit dem ESC etablieren könnte, statt nur die alten Gesichter zu zeigen?
Wir haben doch mehr zu bieten, als Barbara Schöneberger, Thomas Herrmanns und Stefan Raab… Hazel hatte auch niemand auf dem Zettel, aber gebt ihr mehr Chancen und das kann richtig gut werden.
Und was mich extrem nervt: Warum tun wir immer so als würde nur das Finale zählen?
Wir tun jedes Jahr wieder so, als müsste niemand den Song vorher kennen. Wo sind denn die Radiosender, die den deutschen Beitrag schon vorher spielen und so für Reichweite sorgen?
Marc Möllmann sitzt in der deutschen Jury und ist „Musikredakteur beim Radio und prägt seit 2023 als Musikchef den Klang von N-JOY … Das Entdecken von neuen Künstlerinnen, Künstlern und potenziellen Hits gehört zu seinem beruflichen Alltag“ (von Eurovision.de) …
Und wie oft lief Baller auf N-JOY?
In der Morgensendung habe ich ihn nicht ein einziges Mal gehört…
An sich hast du Recht, aber gerade N-Joy spielt Baller verglichen mit anderen Sendern eigentlich relativ oft, zumindest tagsüber und abends.
Und gestern haben sie sogar Rotkäppchen gespielt
Rotkäppchen wird ein Radiohit, da bin ich mir relativ sicher. Das ist ja nicht das umstrittene Baller.
Ok. Ich relativiere das jetzt etwas, was ich vorher geschrieben habe und ärgere mich, dass ich N-Joy verteidigt habe.
Vor dem ESC wurde Baller dort eigentlich jeden Tag ein bis zweimal gespielt, aber jetzt wo der ESC vorbei ist und der SWR die Verantwortung übernommen hat, hält man es bei N-Joy/NDR wohl nicht mehr für nötig ESC-Lieder zu spielen, denn am gestrigen Mittwoch lief Baller tatsächlich kein einziges Mal mehr.
Über die anderen Beiträge muss man gar nicht erst sprechen. Ich finde es echt armselig, dass die Popwellen nicht mal sowas wie den niederländischen Beitrag von Claude spielen, der super fürs Radio geeignet wäre.
zu 1: Die Idee ist super, alle Sender des ÖR einzubinden, das wäre ja sogar machbar. Hätte am Ende zwar einen ähnlichen Effekt wie der Bundesvision Song Contest von damals, aber das war ja nicht das schlechteste.
zu 2: Hazel war als Moderatorin super, aber ob sie generell als Vorentscheidungs-Frontfrau geeignet wäre, mag ich noch nicht sagen. Wäre aber natürlich einen Versuch wert… wobei ein relativ neues Gesicht dem Ganzen auch gut stehen würde, es gibt bestimmt auch talentierte Leute im jüngeren TV, die das super machen würden und mehr Interesse daran hätten.
zu 3: Die Einbeziehung der Radiosender wird ja schon seit Jahren gefordert. Es gab ja mal den Versuch und der ist klaglos gescheitert… zwar durften die Sender im Finale des VE mitentscheiden, haben die Beiträge aber nicht in ihre Rotation aufgenommen. Dann bleibt das ganze natürlich erfolglos.
Ich kann mit der Person Stefan Raab auch nicht viel angefangen, aber beim 7. Mal glaube ich auch nicht nur an Zufall. Und ja, Baller hat sich jetzt von der Platzierung her nicht in seine vorherigen Songs eingereiht, aber das internationale Feedback ist doch um Welten besser als in den NDR Jahren. Ich bin mir sicher, dass Baller sich jetzt schon einen festen Platz in den ESC Fanherzen erobert hat und dann ist auch ein 15. Platz für mich ok.
Mit Sicherheit ist es nun nicht so, dass NUR Raab so einen Song finden kann. Aber ich stelle mir jetzt mal vor Abor und Tynna hätten sich in einem NDR Jahr beworben. Selbst wenn jetzt Alex Wolflast oder andere das Potenzial erkannt hätten und die beiden eingeladen hätte, was wäre passiert. Die hätten dann einen einzigen Auftritt freitags in der ARD bekommen, wir hätten uns also nicht an die zwei und deren Musik gewöhnen können. Sie hätten nur den einen grottigen VE Auftritt gehabt. Und natürlich wäre das Publikum im Schnitt deutlich älter gewesen – unter Garantie wäre somit Lyza mit Lovers on Mars zum ESC gefahren und plötzlich ist alles anders.
Also wenn kein Raab, dann müsste man zumindest die Dinge fortführen, die an Raabs Konzept positiv waren. Aber, das wird beim SWR unmöglich sein. Weder wird man die jüngere Zielgruppe erreichen, noch wird man mehrere Sendungen in der ARD machen wollen.
Wenn sie Raab nicht mehr mitmachen lassen wollen, kann es für mich beim SWR nur eine interne Auswahl sein.
Nun wurden die kompletten Zuschauerzahlen vom Finale des ESC 2025 bekanntgegeben. 9,16 Mio. Menschen haben es sich im Linearen Fernsehen in der ARD und bei ONE angeschaut. Und 3,229 Mio. Menschen im Internet, darunter 1,771 Mio. in den Eventlivestreams der ARD und von ONE, 1,682 Mio. in der ARD Mediathek und 376.000 auf eurovision.de. Insgesamt haben sich also 12,389 Mio. Menschen in Deutschland das Finale des ESC 2025 angeschaut. Und wahrscheinlich noch mehr, da es ja auch Public Viewings gab. Das ist einfach Unglaublich.
Ich muss es noch schauen, also plus 1 Person kommt da noch dazu. 🙃😃
Damit sind wir auf den ersten Platz beim Einschaltquoten-Ranking:
https://www.instagram.com/p/DJ3pCMHNBaN/?igsh=MWViMTlvYmN0dm5uOA==
Und dann schreien die Kinder auf Twitter, dass es sie nicht jucken würde, falls Deutschland abspringen sollte. Als ob.
Die Einschaltquoten sind aber Durchschnittswerte, während bei den Livestreams jeder einzelne Abruf gezählt wird. Das kann man so nicht vergleichen und zusammenrechnen.
OFF TOPIC
Die Midweek-Charts sind draußen:
Baller: 3
Wasted Love: 18
Espresso Macchiato: 21
Bara Bada Bastu: 33
Hier war jemand schon schneller:
https://esc-kompakt.de/in-eigener-sache-gerolsteiner-longnecks-sind-neuer-sommerpartner-von-esc-kompakt/
Malge ist immer am schnellsten 😂
Dann haben wir es jetzt in zwei Kommentarspalten, damit es auch jeder mitbekommt
🤣🤣🤣 Ich bin halt ein Chartjunkie, dass will ich immer so schnell wie möglich wissen.😇😇😇
Doppelt hält auch besser.
Mich interessiert das auch immer sehr
Das Album Bittersüß steht übrigens auf Platz 16
Diesen Erfolg darf Raab definitiv für sich verzeichnen. Der Vorentscheid war nicht perfekt, aber man hat zumindest die Mühe erkannt, dass es wirklich um das gute Abschneiden beim ESC ging, nicht diese total schreckliche eine Liveshow, die es in den Jahren zuvor immer gegeben hat. Und was mich da immer am meisten genervt hat, dass der ESC andauernd beiseite geschoben wurde, um unnötig Smalltalk mit Silbereisen oder Gottschalk zu führen.
Raab macht den ESC nicht nur, weil er ihn halt machen muss, er will es auch tun und ich hoffe er nimmt die Fehler und macht sie nächstes Jahr besser (Wenn es so kommt). Dann wäre es wirklich ein sehr großes Lob von mir
Ich schau den ESC jetzt seit 2011/2012 und das fiel genau in Deutschlands erfolgreichste Phase der Neuzeit. Für mich als Österreicher hatte Deutschland damals so etwas wie eine Vorbildfunktion (Sieg und direkt noch 2x Top 10). Es war nämlich auch Lena und Stefan Raab zu verdanken das Österreich nach vielen Pleiten wieder zum ESC zurückkehrte. Ich geb zu das Österreich nicht immer glänzt beim ESC, aber es war spätestens seit Conchita eine neue Motivation da. Und wie wir jetzt alle wissen hat es nur 11 Jahre gedauert sich den dritten Sieg zu holen. Klar kann man immer noch besser sein, Schweden, Italien oder Ukraine zeigen uns jedes Jahr wie sie einen Erfolg nachdem anderen holen und dabei auch nicht müde werden. Aber für mich ist der dritte Sieg, die dritte Top 3 Platzierung in 11 Jahren und die 7. Finalqualifikation in 11 Jahren durch und durch ein Erfolg.
Jetzt wo Schweiz und Österreich direkt hintereinander gewinnen konnten wär eigentlich für Deutschland der ideale Zeitpunkt nachzuziehen und den dritten Sieg zu holen. Deutschland ist angeschlagen von den vielen Niederlagen der letzten Jahre, aber schon die letzten beiden Teilnahmen haben einen Aufwärtstrend gezeigt. Jetzt gibt es intern eine Änderung, die man nutzen kann. Die Ära Siegel und Stefan Raab hatten ihre Erfolge, aber sie sind vorbei.
Es bringt jetzt nichts den alten Zeiten nachzutrauern , weil die Gegenwart passiert im hier und jetzt und wird sie nicht genutzt hat man am Ende auch nichts erreicht.
Ich hoffe einfach das sich für Deutschland neue und motivierte Künstler finden lassen, die sich gerne beim ESC präsentieren. Viel Glück schon mal für die nächste Season 🙂
Heute auch nochmal Thema ESC bei RTL Du gewinnst hier nicht die Million.20.15 Uhr.
Diese Ausgabe nur auf RTL Plus Stream
Ich weiß nicht wieso, aber ich glaub ich hab vorhin mein eigenes Kommentar zum Spam gemacht. Also nochmal auf ein neues in Kurzform.
Als ich 2011/2012 angefangen habe den ESC zu schauen, da hatte Deutschland gerade ein Hoch beim ESC. Hier in Österreich hatte Deutschland in dieser Zeit eine richtige Vorbildfunktion mit dem Sieg von Lena und den folgenden Top 10 Platzierungen. Damals war der Erfolg von Lena und Stefan Raab ein großer Grund das sich Österreich entschieden hat wieder beim ESC mit zu machen. Mit diesen sensationellen Ergebnissen war Deutschland auch die erfolgreichste Big 5 Nation.
Mittlerweile sieht alles ein bisschen anders aus, auch der ESC hat sich seither ziemlich verändert. Stefan Raab hat dieses Jahr wieder versucht an die alten Erfolge anzuknüpfen. Meiner Meinung nach kein schlechter Ansatz, aber auch irgendwie 10 Jahre zu spät. Stefan Raab war für mich mal die Personifizierung Deutschlands beim ESC, mittlerweile wirkt es eher so als ob wir Fans Stefan Raab etwas über den ESC beibringen können und nicht umgekehrt. Abor & Tynna waren schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung und mit einen 15. Platz können die beiden auch sehr zufrieden sein.
Für Deutschland wünsch ich mir aber eher das man komplett neue Wege geht. Die deutsche Historie ist sehr durch Siegel und Raab geprägt, benötigt aber ganz dringend frischen Wind. Mit dem internen Wechsel der Verantwortung für den ESC scheint sich schon Mal was zu tun, hoffentlich man Deutschland auch beim ESC wieder in einen neuen Licht präsentieren. Ich glaube es wäre sehr wichtig und die letzten beiden Jahre haben gezeigt das in Deutschland Potential da ist. Und vielleicht heißt es dann nach Schweiz 2024, Österreich 2025 ja im nächsten Jahr Deutschland 2026?
Schlechte Verlierer. Lassen Sie es. Es war die absolute Nullnr.
Aktuell ist Baller der mit Abstand meistgestreamte ESC-Song des Jahrgangs 2025.
https://esctracker.com/spotify
Korrektur: Nicht ganz, wenn man die Zahl der Streams addiert, aber er ist in den meisten Ländern in den Top 100. 🙂
Jetzt geb‘ ich auch noch meinen Senf dazu:
Ich hatte mich anfangs vorsichtig gefreut, dass Stefan Raab sich erneut um den ESC-Vorentscheid kümmern wollte.
Der erste Dämpfer war der Titel der Shows: Chefsache.
Leider hatte sich meine Befürchtung bestätigt, und er hat wirklich den Chef rausgekehrt! Der nächste Dämpfer war die Ansage, dass nur mit dem Sieg eine Wiederholung stattfinden würde. So eine Ansage ist überheblich und limitiert.
Demnach dürfte es keine Fortsetzung des Ganzen geben, denn Platz 15 ist nicht Platz 1! 😉
Und inzwischen finde ich das auch recht gut so, denn das Konzept mit Coversongs und der 4-köpfigen Jury, in der Stefan eindeutig der „Chef“ war, hat mich nicht überzeugt. Ganz zu schweigen von der Regeländerung in der Finalshow. Auch wenn dadurch vielleicht der richtige Titel gewählt wurde, bleibt da bei mir so ein bitterer Nachgeschmack!
Also mit demselben Konzept möchte ich keine Wiederholung des Ganzen. Ich hoffe auf ein neues besseres Konzept mit mehr Transparenz und mehr Publikums-Macht!
Ohne Raab im nächsten Jahr wird das leider wieder in die Hose gehen.
Nee sorry, ich habe nach 2 Shows von Stefan abgegeschaltet, als riesen Fan vom ECS! Geht gar nicht, Stefan hat zulange Sabatjahrzehnt gemacht und passt nicht zur heutigen Zeit; und ihr von den öffentlichen Rechtlichen habt es noch nie auf die Reihe gebracht!! ! Hier hättet ihr mal aus den alten Erfolgen von Raab aufbauen sollen und weiter entwickeln müssen, und nicht in Eurer Blase “ ihr seid so zeitgemäß und Mainstream und bla. Bla. Bla.“weiterleben. Ihr seid Altbacken, und Stefan ist jetzt auch nicht zeitgemäss! Ihr öffentlichen Rechtlichen hattet noch nie ein Konzept, das haben Nicole und STEFAN Raab ! gewuppt! Aber die Zeit ist schon lange vorbei und ihr schlaft weiter; ich zahle kontinuierlich Gebühren 😱Nix hat sich seit den Erolgen von Stefan Raab getan und weiter entwickelt. Stefan ist nach Sabatjahrzehnt auch nicht up to date und gesellschaftsfähig. Liefert endlich oder hört endlich auf soviel Geld dafür zu verbrennen !!! Oder Euch zu hypen, das ihr den Gewinner für Geschmack in der EU trefft. Ist ja lächerlich nach dem Voting der letzten zehn Jahren und davor!