
Mit dem absolvierten Eurovision Song Contest 2025 in Basel endet nach 29 Jahren die Verantwortung des Norddeutschen Rundfunks (NDR) innerhalb der ARD für das Event. Nun ist der SWR am Drücker. Der Abschied des NDR kann nicht zuletzt aufgrund des 15. Platzes für Abor & Tynna (Aufmacherbild) als (Reichweiten-)Erfolg gefeiert werden, der auch auf die Zusammenarbeit mit Stefan Raab und RTL zurückgeführt werden kann. Für den NDR war es in jedem Fall „ein versöhnlicher Schlussakkord“, so NDR Intendant Joachim Knuth.
Nun gibt es kein Zurück mehr. Da Deutschland den ESC in Basel nicht gewonnen hat und der NDR damit das Event 2026 nicht ausrichten wird, liegen die entsprechenden Geschicke innerhalb der ARD ganz beim Südwestrundfunk (SWR). Das war schon Ende Januar bekanntgegeben worden.
Entsprechend wehmütig ist bei vielen Beteiligten beim NDR, aber auch bei Eurovision.de die Stimmung nach den intensiven eineinhalb Wochen in der Schweiz. Der Fortbestand von lieb gewonnenen Traditionen und Personalien ist vollständig offen. Das gilt aber auch für die sehr junge Kooperation mit RTL und Stefan Raab, die ja erst im Oktober letzten Jahres verkündet worden war – und die jetzt auch zu dem großen Zuschauerfolg des ESC 2025 in Deutschland geführt haben könnte. Dazu sagte Joachim Knuth, der NDR Intendant:
„29 Jahre hat der NDR den ESC für Deutschland verantwortet – mit vielen Höhepunkten, manchen Enttäuschungen, aber immer mit Leidenschaft und Energie für die größte Musik-Show der Welt. In Kooperation mit RTL haben wir jetzt einen versöhnlichen Schlussakkord gesetzt. Der Vorentscheid war so erfolgreich wie seit 20 Jahren nicht mehr, und auch das Finale zeigt das ungebrochene Interesse der Musik Fans in Deutschland. Großer Dank an Abor & Tynna für ihren tollen Auftritt und Stefan Raab dafür, dass er den ESC zur Chefsache gemacht hat. Vor allem danke ich dem Team des NDR, das mit so viel Begeisterung, großem Einsatz und auch etwas Wehmut diese letzte Show in Verantwortung des Norddeutschen Rundfunks organisiert hat. Dem SWR wünschen wir eine glückliche Hand und möglichst oft: Germany, zwölf Points.“
Die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, die im Januar die Beendigung der Kooperation mit Raab beim ESC ausrief, wenn Deutschland in Basel nicht gewinnen würde, zeigte sich durchaus versöhnlich und verwies auf die Kooperationsstärke innerhalb der ARD:
„Der ESC 2025 war mehr als ein Wettbewerb – er war ein verbindender Moment. Mit einer kreativen Allianz aus Stefan Raab, RTL und der ARD ist es gelungen, neue Zielgruppen zu erreichen und dem ESC in Deutschland neue Relevanz und Strahlkraft zu verleihen – mit einem starken Auftritt von Abor & Tynna. Mein tief empfundener Dank gilt dem NDR, der den ESC federführend über viele Jahre mit Leidenschaft, Kreativität und Verlässlichkeit weiterentwickelt hat. Dass er diesen Staffelstab nun vertrauensvoll an den SWR übergibt, ist ein besonderes Zeichen für unseren Zusammenhalt in der ARD und eröffnet neue Perspektiven – damit hat der ESC für uns nicht nur eine große Gegenwart, sondern auch eine glanzvolle Zukunft.“
Tatsächlich ist aktuell noch nicht klar, wie es mit dem ESC beim SWR konkret weitergehen wird. Im Sender hat sich bereits ein Team gebildet. Im Winter wurde ein/e Head of Delegation gesucht „der oder die die Gesamtverantwortung für das Team Deutschland übernimmt und sich gemeinsam mit dem kreativen Content-Team der Abteilung Show & Musik auf ESC-Reise begibt“, so Christian Kleinau, Head of Department Show & Music beim SWR vor drei Monaten auf LinkedIn. Dem Vernehmen nach ist diese Stelle bereits besetzt, auch wenn es dazu noch keine öffentliche Kommunikation gab.
Wie blickst Du auf die letzten Jahre der NDR-Verantwortung für den ESC? Und was sind Deine Erwartungen an den SWR in dieser Funktion? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Über das deutsche Ergebnis beim Eurovision Song Contest 2025 sprechen wir auch heute Abend ab 18:00 Uhr in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow auf YouTube.
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Dem SWR ein gutes Gelingen und hoffentlich gibt es auch nächstes Jahr wieder einen nationalen Vorentscheid und keine interne Nominierung!
Na ja, wenn das „Richtige“ intern ausgewählt wird. Warum nicht.
War ja dieses Jahr leider auch schon, mehr oder weniger, intern.
Weniger intern als beispielsweise 2006 und 2007, wo man nur aus drei Songs wählen konnte und überhaupt nicht wusste, wer ansonsten noch in der engeren Wahl gewesen wäre.
Aus wievielen Songs konnte man denn wirklich wählen, nachdem die Jury um Stefan Raab, intern, die Vorwahl getroffen hat?
Go SWR Go. 🥳🥳🥳
Jetzt sind wir dran. 🙂
😱
Viel Glück !
Ich bin gespannt was der mein Heimatsender SWR macht.
Übrigens bin ich zufrieden mit dem 15. PLatz. Abor und Tynna haben das ganz toll gemacht und mich auch dazu gebracht ihre Songs zu hören zu morgen. BTW habe ich ihren YT Kanal abonniert, genau wie bei Shokdra Elektronike. Es war wieder ein deutscher ESC Beitrag der mich begeistert hat, auch der Vorentscheid war toll.
Ich auch, ich mag Baller auch sehr gerne und Albanien umso mehr❤️🇦🇱🇩🇪
Dito !
Das Format „Alles Eurovision“ wird durch die Übernahme des SWR ja nun leider auch eingestampft werden. Das ist wirklich traurig. Hab es immer sehr gerne verfolgt.
Vielleicht wird das Format ja in ähnlicher Form übernommen.
Consi und Alina haben in der Sendung selbst gesagt, dass sie nicht wissen wie und ob es weiter geht.
Also alles unklar bisher.
Vielleicht sehen wir Consi ja zumindest beim JESC wieder als Kommentator?
Ich werde „Alles Eurovision“ nicht vermissen und bei der Liveberichterstattung vom Türkisen Teppich waren beide ziemlich peinlich.
Alles Eurovision hat dich als Zuschauer und Kommentarschreibenden während der Sendungen auch nicht vermisst. Von daher trifft sich das ja in der Mitte.
## Daumen hoch ## an Piepmatz!
Wenn es nach Matti ginge, würde es gar keine Sendungen rund um den ESC geben. Er findet ja alles Sch… 😉
Stimmt zwar nicht, aber natürlich waren die Berichte von Brisant wesentlich informativer und lustiger. *Ironie aus*
Gerne einen großen Vorentscheid mit Vorrunden, Viertel- und Halbfinalen in Kooperation mit RTL, wenn es sich ergibt auch mit ProSieben / Sat.1. Man könnte zudem über eine mögliche Zusammenarbeit mit Spotify nachdenken, für das nötige Know-how und den Zugang zu einem großen Talentpool. Es ist vieles möglich und ich hoffe, dass der SWR frischen Wind mitbringt!
Wir brauchen eine professionelle Songwriting-Infrastruktur mit internationalen Writers-Camps, die gezielt auf den ESC ausgerichtet sind. Künstler müssen frühzeitig aufgebaut, medial begleitet und professionell gecoacht werden. Man könnte auch über Partnerschaften mit Plattenfirmen nachdenken, bundesweit ein Scouting-Programm stärken (über Spotify, YouTube, Universitäten, Musikhochschulen?).
Es gibt so viele Ideen. Bitte, SWR – mach was draus!
warum sollen RTL und oder P7S1 hieran beteiligt werden und evtl. noch daran kräftign mitverdienen zb durch Werbeblöcke ? dieses Event wird aus Gebührengeldern finanziert. die Kommerzsender sind werbefinanziert. außerdem sind Privatsender keine Mitglieder der EBU .
eher sollte man sich mal fragen warum nicht das ZDF als Ausrichter auftreten kann?
Warum sollten ProSieben / Sat.1 und RTL nicht beteiligt werden? Und was spricht dagegen, dass sie mitverdienen, wenn sie den Vorentscheid bereichern? RTL hat kräftig die Werbetrommel gerührt und siehe da: Der ESC Vorentscheid war erfolgreicher als die letzten Jahre. Mit dem öffentlich rechtlichen Rundfunk hat es in den vergangenen Jahren nicht funktioniert: Vorentscheid ab 23 Uhr, keinerlei Werbung und keine ESC kompatiblen Songs. Man sieht, dass die privaten Sender wesentlich flexibler sind, und die Kooperation in diesem Jahr hat dem Format gut getan.
tja warum sollten sie nicht beteiligt werden?
warum soll ein Gebührenzahler sich den Vorentscheid mit Werbeblöcken im Privaten DödelTV anschauen müssen? dann können wir ja auch den Tatort oder die Tagesschau jede 2. Woche im RTL senden, mit Werbeunterbrechung. mal schauen wie das bei den Menschen ankommt.
das Ergebnis (15. Platz) spricht ja nun auch nicht gerade dafür.
ich habe zb seit Jahren nicht mal mehr Private Stumpf-Funker in meiner Senderliste. ich zahle Gebühren für die Produktion dieser Shows, also habe ich auch ein Recht darauf, alle Ausgaben werbefrei im ÖR zu sehen
„Der ESC Vorentscheid war erfolgreicher als die letzten Jahre. „
Stimmt nicht, Fake news. WAS genau war erfolgreicher? Platz 15 ?
Raabs Sendung am Mittwoch vor dem Final-Wochenende war ein Quotendesaster. Quelle: „Raabs „Chefsache ESC“-Show aus Basel floppt bei RTL“
Endergebnis PLatz 15 mit Raab auch um einiges schlechter als zb Isaak oder Schulte OHNE ihn. es liegt also NICHT an Raab, sondern an dem Material was hingeschickt wird. kann der Interpret des Beitrag singen, wirkt er authentisch.
was GUT war, und höher als die letzten Jahre, war die Quote im ERSTEN (ARD-TV). aber dafür braucht es weder Raab noch RTL. denn dafür zahlen wir bereits Gebühren.
und es lag sicher auch daran dass die ARD sich mal wieder Mühe gegeben hat, das Alternativprogramm in den Dritten äußerst unattraktiv zu gestalten, so dass man als Zuschauer quasi gezwungen war den ESC zu schauen.
im Übrigen sind Quotenermittlungen nur Hochrechnungen einiger weniger.
„Stimmt nicht, Fake news. WAS genau war erfolgreicher? Platz 15 ?“
-> Reichweite und Martkanteil wurden deutlich gesteigert, vor allem in der wichtigen Zielgruppe 14-49. Das ist das einzige, was einen TV Sender wirklich interessiert und das einzige KPI für „Erfolg“.
„Raabs Sendung am Mittwoch vor dem Final-Wochenende war ein Quotendesaster.“
-> Alternativprogramm. Hat keiner von gesprochen. Alle deutschen Hardcore Fans waren entweder selbst in Basel oder haben am Mittwoch eben was anderes zu tun, wenn ansonsten Dienstag bis Sonntag durchgehend ESC Programm ist.
„Endergebnis PLatz 15 mit Raab auch um einiges schlechter als zb Isaak oder Schulte OHNE ihn. es liegt also NICHT an Raab, sondern an dem Material was hingeschickt wird. kann der Interpret des Beitrag singen, wirkt er authentisch.“
-> Ja, Isaak hat mit Platz 12 und 117 Punkten zwar ein besseres Ergenbis beim ESC erzielt, aber Abor und Tynna haben 151 Punkte erhalten, damit aber lediglich Platz 15 erreicht. Das liegt daran, dass in diesem Jahr mehr Länder Punkte erhalten haben, als im letzten Jahr. Das konnte weder die ADR, noch Raab in irgendeiner Weise beeinflussen und war Pech. Im letzten Jahr hätten 151 Punkte Platz 10 bedeutet. Zudem war das Punkteverhätlnis bei Abor und Tynna zwischen Jury und Public Voting bei nahezu 50%, während Isaak 90% seiner Punkte nur von der Jury bekam. Diese Entwicklung ist zwar verglichen mit einem Sieg nicht relevant, aber wenn man sich genauer mit den Zahlen beschäftigt und auch was davon versteht, ein sehr guter Erfolg, defintiv eine große Steigerung. Raab schaffte es, den Beitrag sowohl bei Jury als auch beim Publikum identisch relevant zu machen, das gelingt wenigen. An der Skalierung müsste natürlich noch gearbeitet werden 😀
„im Übrigen sind Quotenermittlungen nur Hochrechnungen einiger weniger.“
-> Hochrechnungen von repräsentativen Schnittmengen, statistisch gesehen also korrekt und damit valide.
Danke!
1001 Personen, ja sehr repräsentativ bei einem Land mit 80 Mio. Ew. LOL
Mach einen Grundkurs in Statistik und schau dann noch mal deinen Kommentar an -> schlecht gealtert 😀
Vielen Dank. Solche Analysen sind mir deutlich lieber als das, was das normale „Volk“ dazu sagt.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das, was du behauptest, stimmt einfach nicht.
Nur weil du Gebühren zahlst, werden die Quoten und Platzierungen offensichtlich nicht besser, jedenfalls wenn man den ÖRR den Vorentscheid alleine organisieren lässt. Seit 2014 war kein deutscher Vorentscheid so erfolgreich wie das Finale in diesem Jahr. Was braucht es denn, wenn es nicht die Privatsender sind? Der ÖRR hat es seit 2014 ja nicht mehr hinbekommen.
Siehe Berichterstattung von ESC Kompakt: Reichweitenerfolg für Finale von „Chefsache ESC 2025“ mit 3,7 Mio. Zuschauern – Besonders viele Junge sahen zu
Ich verstehe nicht, warum du den Erfolg des Vorentscheids, der für sich selbst steht, mit dem deutschen Abschneiden beim ESC-Finale gleichsetzt. Das eine hat erstmal nichts mit dem anderen zu tun. Der Vorentscheid kann erfolgreich gewesen sein, ohne dass das Ergebnis im ESC-Finale ebenso erfolgreich war.
Wenn wir zum diesjährigen deutschen Abschneiden beim ESC kommen, stimmt es natürlich, dass Abor & Tynna einen schlechteren Platz als Isaak erreicht haben. Was du auslässt, ist aber, dass Abor & Tynna mehr Punkte als Isaak geholt haben. Mit Isaak haben wir 2024 117 Punkte geholt, und mit Abor & Tynna dieses Jahr 151.
Wären Abor & Tynna 2024 angetreten und Isaak 2025, hätten Abor & Tynna den 11. Platz und Isaak ebenfalls den 15. Platz belegt.
Also ja: Nicht nur der deutsche Vorentscheid, auch die deutsche ESC-Teilnahme war dieses Jahr erfolgreicher.
Es ist schon klar, dass die Menschen nicht wegen Raab für Deutschland abstimmen, sondern dass es am Material liegt. Das „benötigte Material“ kommt durch die Bewerbungen und dieses Jahr hatten wir mit 3.281 Bewerbungen so viele wie seit 2010 nicht mehr.
Siehe Berichterstattung von ESC Kompakt: Chefsache ESC 2025: 3.281 Bewerbungen für den deutschen Vorentscheid
Noch was zu dem Kommentar darüber: Du musst dir die Halbfinale und die „Werbeblöcke im privaten DödelTV“ ja nicht anschauen – das Finale wurde, falls du das vor lauter Frust nicht mitbekommen hast, ganz normal in der ARD übertragen.
Deine Antwort auf das aktuelle Deutschland-Problem beim ESC ist im Kern: „Alles soll bleiben, wie es ist. Reformen braucht es nicht. Und Kooperationen mit Privatsendern will ich auch nicht, weil ich sie nicht mag.“
Klingt nicht nach Lösung – sondern nach Realitätsverweigerung.
Kleiner Reminder, wie gut das System, das deiner Meinung nach ja unbedingt so bleiben soll, in den letzten zehn Jahren funktioniert hat:
Platzierungen: 27., 26., 25., 4., 25., –, 25., 25., 26., 12., 15.
Und bevor du dich an Platz 4 klammerst: Michael Schulte war ein Zufallstreffer in einem sonst dysfunktionalen System. Ein Ausreißer, kein Beweis, dass alles super läuft.
Mit welchem Recht willst du dem SWR die Qualifikation absprechen, es besser zu können?
Der SWR war 1997 die erste Anstalt mit einer trimedialen Jugendmarke (DasDing) und veranstaltet seit Jahren sehr erfolgreich das New Pop Festival, hat auch bei SWR 3 immer wieder Trends erkannt lange bevor diese anderswo liefen.
Was heißt deiner Meinung nach „erfolgreich“ ? Anzahl der Anrufe? Quote im Ersten?
„Kooperationen mit Privatsender“ sind rundfunkstaatsvertraglich gar nicht vorgesehen und RTL ist kein EBU-Mitglied, nicht mal associated member (außer in Luxembourg) – und daher nicht teilnahmeberechtigt beim ESC.
wir haben in D ein Dreisäulenmodell, was bewusst eine Abgrenzung zwischen ör und Privat vorsieht und keine Verschmelzung der beiden
Beim ZDF würde es genauso laufen… auch da muss alles erst xfach genehmigt werden.
so arbeiten ÖR Sender nicht. das ZDF hat zudem Erfahrung mit Castingshows siehe DIE DEUTSCHE STIMME.
RTL hat jedenfalls keinerlei Berechtigung, als nicht MItglied der EBU !
Weil das ZDF überhaupt keine Bereicherung wäre, siehe Fernsehgarten oder Giovanni Zarrella
Zarella hat hervorragende Quoten (ca. 3mio) queer durch alle Zielgruppen und schafft es mit einem Mix aus Popmusik , Schlager, Rock usw. Jung und Alt anzusprechend. Neid ist eine schlechte Eigenschaft.
ich finde die Zarella-Show auch stinklangweilig und vom Konzept her total vorhersahbar, aber ich erkenne seine Leistung an.
Alle ZDF Shows sind Vollplayback und damit wohl kaum mit einer ESC Performance zu vergleichen. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass das ZDF einen ESC austragen könnte, aber ganz sicher nicht eine Live Performance so weit treiben, dass sie reproduzierbar gut ist.
Allerdings !
Ganz einfach: Danke NDR & frisch auf ans Werk, SWR! Bewusst eigenen Ansatz finden – auf Grundlage der bisherigen Learnings und des gerade in diesem Jahr Gelegten wird man das gut können.
29 Jahre hat der NDR den ESC für Deutschland verantwortet – mit vielen Höhepunkten, manchen Enttäuschungen, aber immer mit Leidenschaft und Energie für die größte Musik-Show der Welt
Ich hätte es umgekehrt formuliert. Manche Höhepunkte und viele Enttäuschungen
Viel Glück dem SWR. Macht es besser.
Bin gespannt wie es weitergeht. Hoffentlich warten sie nicht so lange mit Neuigkeiten wie der NDR
Es gab mehr Enttäuschungen wie Höhepunkte. Hoffentlich machts der SWR besser, aber da habe ich so meine Zweifel. Vor allen Dingen muss die Kommunikation besser werden.
Der SWR sollte sich die Auswahlverfahren anderer ESC-Teilnehmer ansehen und sich davon mal eine Scheibe abschneiden.
So ein langweiligen Kram wie wir hier immer haben braucht keiner.
Und dann sollte mal wirklich von der Radio Tauglichkeit weggegangen werden.
Weil darum geht es beim ESC einfach nicht.
Ich bin sehr gespannt auf die kommende ESC Saison und wünsche dem SWR ein glückliches Händchen.
Ob man das hierzulande noch kapiert?
Stimmt, blood and glitter und baller laufen hier in den Radios ja echt rauf und runter! Es reicht! Wer möchte in Alltag auf dem Weg zur Arbeit oder in den Supermarkt plötzlich ESC Songs hören?!
😀
das musst du mal die Oldiewellen fragen wo Abba, Bucks Fizz, Johnny Logan usw. tagein tagaus rauf und runter laufen. zb Bayern 1, deutschlands erfolgreichstes Radioprogramm.
Alway on the run, Rockstars, Frans, Loreen (beide Lieder) laufen im Radio.
Nein. Sonst hätte Ryk den einen Vorentscheid gewonnen.
Naja. Da die „alten“ NDR/ESC Fernsehgesichter bisher gar nicht wissen, wie es mit ihnen weitergeht, glaube ich nicht, dass der SWR besser sein wird, als der NDR. Wie auch. Es ist immer noch die ARD mit langen Entscheidungswegen.
der SWR hat ua. mit dem New Pop Festival bereits sehr erfolgreich bewiesen dass er Trends setzen kann.
Ich hoffe mal, dass sich der SWR schon nächste Woche zu Wort meldet, seinen Head of Delegation und seine Pläne für die Auswahl des deutschen Beitrags für 2026 vorstellt. Optimalerweise gibt es auch schon Informationen bzgl. des Bewerbungsverfahrens. Ja, ich bin ein bisschen sehr optimistisch.
Wenn es stimmt, dass der oder die Head of Delegation schon feststeht, wäre das für die Transparenz auf jeden Fall wünschenswert.
Ich sehe keinen Grund warum man sowas ewig geheim halten muss.
Gerade jetzt, wo der ESC noch in der Öffentlichkeit stattfindet, würde es sich auch anbieten zum Beispiel direkt einen Bewerbungsaufruf zu starten (natürlich ein entsprechend langer Bewerbungszeitraum). Aber dafür müsste man natürlich schon in der Planung sein, was ich noch bezweifle.
Genug Zeit zur Vorbereitung sollte der SWR ja eigentlich gehabt haben.
Nee, wir werden erst kurz vor dem Vorentscheid / der internen Auswahl oder was auch immer was vom SWR hören. Also erst im nächsten Jahr. Darauf könnte ich fast wetten. 😀
Zum Neustart zwei hübsche Sonntagsreden – na, das passt ja schon mal perfekt…
Danke an alle Mitarbeiter vom NDR und falls hier Leute vom SWR mitlesen , herzlich willkommen und ich freue mich auf eine hoffentlich gute Zusammenarbeit und wir wollen doch das gleiche Ziel erreichen, also wenn es Kritik gibt dann ist sie da um den deutschen ESC nach vorne zu bringen.
Ist Consi nicht beim SWR? Den traue ich als einzigen zu, dass er ab und an auf ESC Kompakt schaut.
https://www.constantinzoeller.de/
Zunächst möchte ich dem NDR meinen herzlichen Dank aussprechen, dass sie die ESC-Teilnahme Deutschlands so lange betreut haben. Okay, mal mit mehr, mal mit weniger, mal mit gar keinen Erfolg. Aber die Leidenschaft konnte man ihnen (vor allem in deren Anfangsphase) nicht absprechen. Sie haben viele verschiedene Konzepte ausprobiert, auch die Kooperation mit Pro7 ist der NDR bewusst eingegangen. So gesehen, waren die Erfolge selbstverständlich auch den damaligen Verantwortlichen (u. a. Thomas Schreiber) zu verdanken. Zeitweise hat man aber eine gewisse Ratlosigkeit gespürt, vor allem kurz nach der Ära von Pro7, sie hatten, meiner Meinung nach, schon teilweise gute Vorentscheide, vor allem von 2013 bis 2016, aber ein sehr unglückliches Händchen mit den Wertungsmodi. Was natürlich zur Folge hatte, dass nicht unbedingt, der erfolgsversprechendste Song gewonnen hat. Man hat aber schon in den letzten Jahren gemerkt, dass die Luft raus war, und irgendwie schienen den Verantwortlichen die Ideen auszugehen. Deshalb war es natürliche ein absolut richtiger Schritt die Kooperation mit RTL einzugehen.
Dem SWR wünsche ich ein glückliches Händchen und viel Freude bei der anspruchsvollen, aber auch sehr schönen „Aufgabe ESC“. Bin gespannt, was die Verantwortlichen einfallen lassen. Viel Glück.🍀
Hoffe der SWR arbeitet auch mit uns Fans zusammen, denn wir wollen doch das selbe Ziel erreichen.
Aber ich weiß nur nicht ob das nicht auch nach hinten losgehen kann
Der SWR wird seine Sache motiviert angehen sowie hier und da neue und eigene Akzente setzen. Sicherlich no revolution, aber eben doch etwas Eigenes. 😀
Übrigens. Da wir gerade bei einer Revolution waren, beschäftige ich mich jetzt Mal mit wirklich relevanten Sachen.
Da Måns Zelmerlöw nach seinem zweiten Platz mit seinem Song „Revolution“ beim diesjährigen Melodifestivalen einen etwas „mit leichten Wutanfällen“ verbalen Aussetzer hatte und zu allem Überfluss wohl auch sein Smartphone gegen die Wand gedonnert haben soll, bei welchem er während der After-Show-Party des Melodifestivalen dann auch verkündete sich nie wieder um eine ESC-Teilnahme beim Melo bewerben werde, weil die Generation TicToc es der Musikszene so schwer mache und etablierte Musiker wie er ohnehin keine Chance mehr haben werden das Melo zu gewinnen, stelle ich Mal folgende Behauptung auf:
Nachdem Österreich gestern den ESC gewann und nächstes Jahr diesen ausrichten wird, sieht Måns Zelmerlöw dies als ein Wink des Schicksals sich doch nochmal für das Melodifestivalen 2026 zu bewerben. Denn immerhin holte er seinen ESC-Sieg im Jahr 2015 in Österreich. 😀
Das Schlimme daran: Es ist fast schon offensichtlich. 😀
Ich gehe jede Wett ein: Wenn dieses Jahr im Dezember die Melodifestivalen-Teilnehmer (m/w/d) für’s nächste Jahr verkündet werden, dann ist Måns Zelmerlöw dabei. 😀
Vielleicht wäre ja Måns Zelmerlöw ein Garant, dass Schweden dann heim ESC 2026 in den Wettquoten / Odds automatisch auf Platz 1 gesetzt wird. 😀
Im Duett mit Loreen. 😀 Die Schweden müssen jetzt Groß auffahren.
Ich bin ja immer noch für Royal Republic oder The Hives. 😀
Gerne.
Da wäre ich dabei. Wobei ich über die Live-Qualitäten der Hives nichts Gutes gehört habe.
Loreen hat bereits gesagt, dass sie sich nicht einspannen lassen wird. Der einzige Weg, den sie sehen KÖNNTE, und das extrem unwahrscheinlich, wäre, wenn sie einen Song hat und dieser sie absolut vereinnahmt. Anonsten will sie diese Strapazen nicht nochmal durchmachen.
Sorry: ich wollte in meinem zweiten Absatz schreiben
Vielleicht wäre ja Måns Zelmerlöw ein Garant, dass Schweden dann heim ESC 2026 in den Wettquoten / Odds NICHT automatisch auf Platz 1 gesetzt wird. 😀
Sicher?
Ja
Die Odds Seite für 2026 wird sogleich aufgesetzt und Schweden direkt pro-forma auf die 1 gesetzt.
Matty sagt nein. 😀
LOL. 😀
Uns beide interessiert sowieso vielmehr, dass Annalisa nächstes Jahr beim Festival di Sanremo 2026 teilnimmt. 😀
Genau.
Nach dem ESC kommt bald der SCC – darauf freue ich mich schon sehr!
Dem SWR wünsche ich ein glückliches Händchen.
Stefan Raab sollte daran arbeiten etwas bescheidener zu denken und seine GROßEN Ziele etwas weniger nach außen tragen.
Ja, schon wahnsinns Erfolg. Platz 15 oder 16 . Worüber freut man sich beim NDR ? Darüber dass man nicht wie all die Jahre vorher letzter oder vorletzter geworden ist?
Schon lustig letztes Jahr ohne Raab Platz 8 , dieses JAhr mit Raab doppelt so mies.
Warum müssen Österreicher , die der ORF offensichtlich nicht wollte, für D antreten?
und wofür braucht man einen Raab und dessen Produktionsfirma, die teuer sind? und ein RTL welches gar kein Mitglied der EBU ist? dafür dass es am Ende Platz 15 wird?
dass es beim Wettbewerb selbst schon lange nicht mehr um Musik geht zeigen die Gewinner der letzten beiden Jahre. Politisiiert und sexualisiert ist der ESC inzwischen
Wieder mal so ein Kommentar mit extrem miesen Vibes. Sorry, ich habe keine Lust darauf.
Das übliche Mimimi der Deutschen-Michel-Fraktion. Fehlt nur noch: „Aber darf man heute ja nicht mehr sagen…“ *gähn*
Also wenn du deinen Käse hier schon verbreitest, dann doch bitte mit Fakten. Wir wurden letztes Jahr 8.? Ist mir neu. Bei Leuten wie dir ist jeder getippter Buchstabe vergeudete Lebensmühe
Dann solltest du dir ein anderes Hobby suchen, denn solche Miesepeter brauchen wir beim ESC nicht!
Matty, ich mag Deine Selbstironie 🤣
Erstens ist der Unterschied der Platzierungen nur drei Plätze und zweitens Deutschland hat dieses Jahr sogar über 30 Punkte mehr erhalten bei gleicher Teilnehmerzahl.
Hervorzuheben ist auch, dass Abor & Tynna anders als Isaak es erstmals seit 2018 geschafft haben, auch bei dem Publikum ordentlich zu punkten, was insbesondere auch für den weiteren Karriereverlauf von Vorteil sein kann.
Du solltest besser recherchieren, bevor du Sprachdurchfall erleidest.
Isaak war letztes Jahr auf Platz 12 mit prägnant weniger Punkten als Abor & Tynna dieses Jar erhielten. Und diesmal bekamen wir Punkte von Juries und Publikum. Sogar 12er waren dabei.
Raab und Abor & Tynna haben nichts falsch gemacht. Der NDR diesmal auch nicht.
Wenn man Social Media verfolgt kamen wir im Ausland sehr gut an, mit dem Baller-Auftritt / Song.
Bei Spotify Daily Charts haben es mehrer Titel in die Charts geschafft. Die Zahlen sind vom Samstag!
Platz 10: Deutschland 299.154 Streams
Platz 59: Schweden 130.253 Streams
Platz 98: Estland 105.333 Streams
Platz 133: Österreich 93.087 Streams
Echt schade, dass der deutsche Musikmarkt scheinbar so isoliert ist, dass ESC-Beiträge in Deutschland kaum eine Chance auf Erfolg haben.
Ich verfolge den ESC seit 2003, wo ich dank der russischen Band Tatu zum ESC gefunden habe. Einerseits ist es ein merkwürdiges Gefühl und ein klitzekleiner Teil von mir ist etwas wehmütig. Allerdings haben wir deutschen ESC Fans viel durchmachen müssen, die schlechten Platzierungen, die billig produzierten Vorentscheide, die 0815 Radio Songs… Leider hat man den ESC in Deutschland verwahrlosen lassen, was zwar die Community und den harten Kern enger hat zusammen wachsen lassen, der NDR hat aber auch viel Schaden angerichtet. Man kann hoffen, dass der SWR mit guten Ideen und Konzepten die Verantwortlichkeit in Deutschland richtig anpackt. Es ist ein Mammutprojekt und man muss nun Jahr für Jahr in eine richtige Richtung steuern. Bitte nicht wie der NDR, der gefühlt jedes Jahr merkwürdige Änderungen vorgenommen hat und somit den Kurs völlig auf die schiefe Bahn getragen hat.
Gucke seit Guildo Horn und weiß genau, was du meinst. Irgendwie endet da gefühlt fast schon ein Lebensabschnitt. Andererseits: Ein Plädoyer für eine weitere Federführung des NDR wird man wohl von keinem einzigen ESC-Fan in Deutschland hören.
Das wird sich für mich dann ab der kommenden Saison komisch anfühlen. Zum ersten Mal, seitdem ich den ESC verfolge, ist nicht mein „Heimatsender“ NDR federführend verantwortlich. Mal schauen, ob wir dann – wenn es einen VE geben sollte – nun viele Singer-Songwriter aus Stuttgart sehen und weniger aus Hamburg. 😉
PS: An das ESC-kompakt-Team: Wenn ihr wieder alle gesund und munter heimgekehrt seid und euch vielleicht auch mal eine wohlverdiente Pause nach der intensiven und wie immer grandiosen Berichterstattung insbesondere der letzten Wochen und Monate gegönnt habt, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr bei Alex Wolfslast mal für ein ausführliches ESCK Live anfragen könntet. Fände ich sehr schön und auch interessant, einfach mit ihr mal auf die vergangenen Jahre zurückzuschauen sowie ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. 🙂
P.P.S: Wenn der SWR noch nach Expertise sucht: Benny hat meine E-Mail-Adresse, die darf er euch gerne weitergeben. 😉
😂 Wink mit dem Zaunpfahl 😅
Ich glaube, dafür ist es noch zu früh. Es wäre besser, wenn da erstmal etwas Zeit ins Land zieht und sowohl sie von ESC etwas Abstand gewinnt als auch die neuen Verantwortlichen von ihr.
Ich kann man erinnern, dass sich Jürgen Meyer-Beer erst etwa zehn Jahre nach seiner aktiven Zeit zum ersten mal ausführlich zu seinen Erfahrungen geäußert hat in einem sehr interessanten Interview noch auf dem Prinz-Blog, das ja leider im Orcus verschwunden ist.
Sie hat ja schon öfters durch die Blume Kritik am Umgang der ARD mit dem ESC geäußert.
Vielleicht erfährt man dann noch ein paar Insides.
Andererseits arbeitet sie ja weiterhin für die, also würde sie sich wohl mit Kritik zurückhalten.
Dem NDR für seine letzten 29 Jahre zu danken wäre in etwa so, als ob ich unter sehr, sehr starkem Gedächtnisschwund gelitten hätte.
Bis auf die Raab-Jahre sowie Michelle war da sehr wenig, an das man sich gerne erinnert. Michael Schulte ist die berühmte Ausnahme, und das habe ich bereits 2018 prophetisch vorhergesagt.
Der König ist endlich tot!
Es lebe der neue König!
Möge er die Fehler der Vergangenheit vermeiden und nicht in „L‘etat c‘est moi!“-Mentalität erstarren. Geld gibt‘s ja genug im System.
Mein Wunsch an den SWR: erstmal viel Spaß!
Und bitte nicht so viele deutsche Sänger*innen und Bands zu Sofapaten bei Vorentscheidungen einladen, die den ESC angeblich immer super finden, aber niemals selbst dort auftreten würden. Das ist peinlich.
Ich leake mal: Ich bin 30. Ich kann mich an gar keine andere Leitung als jene von NDR (ob mit oder ohne Raab) erinnern. 😀
Ich sehe dem Ganzen erst einmal Offen entgegen. Trotz all dem Ärger der lletzten Jahre gilt den NDR Leuten behind the scenes irgendwo Dank, hoffentlich erfolgt eine gute Staffelübergabe an den SWR.
Tja, damit geht die NDR-Ära vorbei.
Sie fing vielversprechend an (nicht zuletzt wegen Raab und dem letzten Hurra von Ralph Siegel), ging dann nach 2004 über in eine Phase der Planlosigkeit, in der „No no never“ als zumindest nationaler Evergreen dann das größte Highlight war.
Erneut war es Raab, der uns dann 2010 den Sieg einbrachte (Eine wahnsinnig tolle ESC-Saison mit USFO, Opdi und Sabine Heinrich, supersympathischen Kandidaten wie Lena und Christian Durstewitz).
Nach Cascada folgte dann allerdings auch in kurzer Zeit der Abstieg in die tiefsten Niederungen – absolute Planlosigkeit und Inkompetenz allerorten, mit Jendrik und Levina als künstlerischen und der Absage für Electric Callboy als organisatorischen Tiefpunkten. Nur unterbrochen vom Glückstreffer Michael Schulte. Wobei sich natürlich für immer in den Nebeln von Norwegen verliert, wie wohl Ben Dolic abgeschnitten hätte.
Irgendwie passend und versöhnlich, dass sich der Kreis jetzt schließt und sich der NDR mit Raab auf Augenhöhe trifft – mit einem Ergebnis, das der NDR zuletzt auch schon ohne Raabs Hilfe hinbekam, nachdem er sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat und 2023 mit LOTL erst die Bubble wieder mit sich versöhnte und 2024 mit Isaak einen überraschenden Achtungserfolg einfuhr.
Unterm Strich ein großes Auf und Ab. Man darf nicht vergessen, dass Deutschland in den 10er-Jahren dank Lena, Roman Lob und Michael Schulte 4 Top-Ten-Ergebnisse hatte und damit eines der erfolgreicheren Länder des Jahrzehnts war. Der NDR hat es sich aber wiederum auch selbst zuzuschreiben, den ESC-Vorentscheid vom Gesprächsthema Nr. 1 bis zum Sendestart um 22 Uhr heruntergewirtschaftet zu haben.
Dass beim Gedanken an die Ägide des NDR vor allem ein Stammplatz ganz hinten und „Germany, I’m sorry, zero points“ zurückbleiben, ist also vielleicht ein Zerrbild – aber eben auch ein hausgemachtes.
Trotzdem schade um die vielen sympathischen Leute. Man kann nur hoffen, dass Alina, Broder, Marcel und Thomas Mohr der Eurovisions-Redaktion trotz des Senderwechsels erhalten bleiben können und auch Alex Wolfslast dem ESC zumindest als Zuschauerin gewogen bleibt.
Bei der personellen Kontinuität bin ich irgendwie noch unschlüssig:
Natürlich wäre es ein bisschen schade um liebgewonnene Gesichter, aber andererseits hätte so ein kompletter harter Schnitt, wenn jetzt schon mal die Gelegenheit dazu da ist, auch seinen Reiz, selbst wenn es ein bisschen weh tut.
Meine Angst ist auch ein bisschen, dass da im SWR jetzt viele Leute komplett bei Null anfangen und noch gar keine Ahnung von der Materie haben. Vor wie hinter der Kamera. 😬
Danke! Bester Post hier 🙂
Die einzige Erwartung an den SWR die ich habe: nehmt das Team um Alina, Marcel und Consi mit.
Konsi zumindest ist eigentlich beim SWR, da sehe ich gute Chancen 🙂
Das ist schon eine Zäsur nach dieser langen Zeit (immerhin länger als mein ganzes Leben). Nach 29 Jahren war es aber auch Zeit für einen Wechsel.
Ich würde mir wünschen, dass der SWR wirklich ganz unbelastet da ran geht. Es wäre in dem Fall für mich auch in Ordnung, wenn wir ein ganz neues VE-Konzept bekommen.
Ich weiß nicht, vielleicht Teya mal mit ins Boot holen. Ich meine, ich erinnere mich noch daran, wie sie im Sommer 2023 twitterte(X), das sie beim Schweizer Writercamp einen möglichen Sieger gehört habe.
Jetzt hat Sie den Siegersong in 12 Stunden mit JJ und ein Freund von ihr geschrieben und das letztes Jahr im August!
Respekt, ich glaube sie hat auf der Reise der „Verschwundene Liebe den Code geknackt.“.😉
Sie ist auf jeden Fall Back-to-Back-Siegerin mit ihren Songs, was mich total für sie freut! 🤩🤩 Kaum ein Song von ihr, – egal ob selbst gesungen oder „nur“ geschrieben – der mir nicht gefällt.
Was wünsche ich mir in Zukunft für Deutschland?
Man hat es 2020 (Ben Dolic) und 2021 (Jendrik) mit einer internen Auswahl versucht (2020 leider ausgefallen und 2021 würde ich als absoluten Tiefpunkt der letzten Jahre bezeichnen).
Ich finde, man sollte es wieder mit einer internen Auswahl probieren, aber dann richtig. Ich weiß zwar, dass viele hier in der Community einen nationalen Vorentscheid mit bestenfalls mehreren Sendungen wollen, damit man besonders viel Content hat, mit dem man sich beschäftigen und über den man leidenschaftlich diskutieren kann. „Chefsache“ war ja auch rückblickend eine coole Zeit für die Community, trotz oder vielleicht wegen allem, was passiert ist.
Aber wenn sowas nicht aufgezogen wird die das Melodiefestivalen oder das Sanremo-Festival, oder mal mindestens wie Widbir, dann lohnt sich so ein Aufwand überhaupt nicht. Höchstens für die Fernsehsender (dieses Jahr ARD und RTL), aber für ESC-Erfolgsaussichten eher weniger sinnvoll, und darum geht es ja. Tolle nationale Einschaltquoten bringen am Ende beim ESC nichts.
„Chefsache ESC 2025“ war ein redaktionelles (fast Total-)Versagen welches wie Fernsehen aus dem analogen Zeitalter wirkte. Wie eine Sendung aus einer Zeit, in der Castingshows wie DSDS, Popstars und Das Supertalent noch erfolgreich waren. Im Oktober 2024 die Ankündigung und dann wurde da ganz lieblos und ohne Anspruch an Qualität ein „Konzept“ entwickelt, welches versucht, die acht Sendungen von „Unser Star für Oslo“ in vier Sendungen zu komprimieren. Die Künstler- und Songausbeute war bei den mehr als 3000 Bewerbungen echt enttäuschend. Das waren alles größtenteils rudimentäre und uninspirierte Songs, die für kaum einen Anlass gepasst hätten, am wenigsten die größte Bühne in Europa.
Dazu noch ein größtenteils ESC-ahnungsloses ARD-Publikum, welches auf Dinge wie Radiotauglichkeit oder persönlichen Geschmack achtet. Das kann man denen auch gar nicht verübeln. Das ist bei den oben angesprochenen Vorentscheiden ja ebenfalls so. Aber dort ist schon von vornherein der Pool an möglichen Kandidaten und Songs weitaus qualitativer.
Raab konnte es nicht, und der SWR wird es auch nicht schaffen, einen erfolgversprechenden Vorentscheid zu organisieren. Man sollte es daher, in meiner Meinung, mit einer internen Auswahl probieren, womit Österreich und die Schweiz nun in zwei aufeinanderfolgenden Jahren großen Erfolg hatten. Auch Deutschland kann einen Nemo, JJ, oder Gjon’s Tears finden. Mit Ryk war man ja ganz nah dran, aber den wollte das Publikum nicht.
Etwas, was ich immer noch katastrophal finde: In den vier „Chefsache“-Sendungen wurde kein einziges Mal angesprochen, dass die Punkte zur Hälfte jeweils von internationalen Fachjurys und dem Publikum verteilt werden. Und die entscheiden ja sehr unterschiedlich, wie wir wieder sehen konnten. Raab suchte aber anscheinend nach einem Crowd-Pleaser anstelle eines Songs, der auch die Jurys zuhauf überzeugen soll (lustig, dass wir am Ende sogar mehr Jury-Punkte erhalten haben). Aus musikindustrieller Sicht hatte er den richtigen Riecher mit „Baller“, aber ein maßgeschneiderter ESC-Song ist es nicht. Und am Ende soll man keinen Chart- und Streaming-Hit suchen, sondern einen potenziellen ESC-Siegersong. „The Code“ hatte keinen großen kommerziellen Erfolg, und „Wasted Love“ wird das gleiche Schicksal ereilen. Aber sie stehen trotzdem in den ewigen Annalen der ESC-Siegersongs, und das ist doch das erklärte Ziel.
Ich hoffe, dass bei einer internen Auswahl alles etwas elitärer, qualitativer und anspruchsvoller werden könnte. Damit man intern, in Ruhe und ohne den Druck einer oftmals knallhart-rücksichtslosen Öffentlichkeit, einen guten Kandidaten aussuchen kann, so wie es u.a. Österreich und die Schweiz geschafft haben. Und damit sich vielleicht Künstler bewerben, die sich bisher eher geweigert haben, weil sie nicht riskieren wollen, ihr Gesicht zu verlieren. Intern können auch Songs ausgewählt werden, die bei einem Vorentscheid vielleicht nie eine Chance gehabt hätten. Falls das, was kolportiert wird, stimmt: Nemo war schlau, die Anfrage des SRF anzunehmen und nicht am deutschen Vorentscheid teilzunehmen. Sowas ist denke ich für jeden Künstler angenehmer und diese Tür der internen Auswahl sollte auch der SWR öffnen.
Aufgrund von Israel und der Ukraine und den Umständen, die sie begleiten (und das sage ich ohne Spur von Wertung), sind ca. 450 Televote-Punkte bereits fix ausgemacht. Das macht ca. 20 % aller Televote-Punkte (insg. 2204) aus. Und das Televote-Feld war dieses Jahr sehr breit gestreut, weshalb es zum dritten Mal hintereinander der Jury-Sieger geschafft hat. Und das wird zumindest in diesem Jahrzehnt wohl so bleiben. Unter diesen Bedingungen wird ein primär Televote-freundlicher Song kaum Chancen haben, zu gewinnen, insb. die Spaßbeiträge. Weit kommen, ja, aber niemals gewinnen. Ein primär Jury-freundlicher Song, der überdurchschnittlich beim Televote abschneidet (Loreen, Nemo, JJ) hingegen schon.
Und da Deutschland von Spaßbeiträgen nichts versteht, sollte man bei einer internen Auswahl also einen Fokus auf einen einen Jury-freundlichen Song legen, der auf der einen Seite künstlerisch wertvoll und emotional nahbar ist, aber auch bombastisch und pompös sein muss. Das größte Verbrechen ist es, langweilig und unnahbar zu sein. Da muss auch das Staging passen. Und so ein Konzept lässt sich intern weitaus leichter entwickeln. In diesem Jahr war der Vorentscheid relativ spät und entsprechend hatte man nur ein paar Wochen für das Staging-Konzept Zeit. Sowas muss eigentlich über mehrere Monate reifen.
Im nächsten Jahr würde ich also lieber den Aufwand, den man in einen nationalen Vorentscheid stecken würde, in eine interne Auswahl verwenden. Wenn man sieht, wie die Öffentlichkeit zu großen Teilen mit Abor & Tynna umging, dann muss ich auch sagen: Deutschland hat gar keinen Vorentscheid verdient. Verkündet einfach irgendwann den Teilnehmer und fertig.
Ich wünsche dem SWR in jedem Fall gutes Gelingen und hoffe, dass sie ein besseres Händchen haben werden als der NDR in den meisten Jahren ihrer Verantwortung. Seid mutig und traut euch, die Leute zu überraschen und vielleicht auch vor den Kopf zu stoßen.
„Seid mutig und traut euch, die Leute zu überraschen und vielleicht auch vor den Kopf zu stoßen.“
Sehr gut auf den Punkt gebracht! 👍
Da ist einiges nachdenkenswertes angesprochen … Hat halt alles Vor- und Nachteile. Mit einem internen Vorentscheid lockt man vielleicht bessere Künstler und hat eventuell mehr Zeit für Songentwicklung und Staging.
Mit einem Vorentscheid über mehrere Stufen hat man die Chance Teile der deutschen Bevölkerung wieder mehr für den ESC zu begeistern.
Man könnte mit diesem Vorentscheid auch nationale Künstler fördern und einem Publikum vorstellen. Musik hat im TV, außer Schlager, leider immer weniger Platz.
(Leider zeigen die Quoten, dass es keine Mehrheit für Populäre Musik oder die von Newcomern im TV gibt).
Die Mühe kann man ihnen nicht absprechen.
Hatten auch in manchen Sachen Pech.
Würde gerne wissen ,wie es 2019 weitergelaufen wäre.
Wenn nicht die Sisters gewonnen hätten.
Da war man gut unterwegs.
2022 der Tiefpunkt, besonders in Sachen Kommunikation.
Die Nichtnominierung von EC war aber kein Kardinalsfehler,
das sehe ich anders.
Das es jünger und moderner wird.
Und Beiträge teilnehmen, die von jungen Leuten gehört werden.
Auf die Zukunft bauen, das ist die beste Wahl.
Die Nichtnominierung von GP war super!
Hab einfach nur Angst vor der Übernahme des SWR. Kenne/kannte ein paar, zugegeben ehemalige, Mitarbeiter vom Standort Stuttgart und deren Erzählungen, wie es dort zugeht.
Die Mühlen mahlen, Stand jetzt, dort sehr langsam und fast überall wird das Budget gekürzt, besonders fürs lineare Fernsehen.
Einige beliebte und halbwegs gute Showformate wurden eingestampft zu Gunsten von Formaten, die ausschließlich in der Mediathek zu sehen sind, gemacht fürs „junge“ Publikum..😆
ESC dagegen ist Live-Übertragung, ist große Show, ist teuer und unterhaltsam, lustig & spannend.
Da gucke ich beim SWR aktuell doof in die Röhre…siehe Verstehen Sie Spaß, Schlager Spaß mit Andy Borg, Kaffee oder Tee und so weiter…
Aber: ich lass mich gerne positiv überraschen!
Tolle Voraussetzungen. „Wir suchen den besten Schlager für den ESC“. 😀
Hier bedanken sich Abor & Tynna für den Support.
https://www.youtube.com/shorts/CkVpKzB0Emo
Tschüß NDR!!! Danke für einiges, aber nicht für alles. Danke für die Kooperation mit Stefan Raab 2010 – 2012 und für die Vorentscheidungen direkt danach, die teilweise eine gute Auswahl an Künstlern und unterschiedlichen Musikrichtungen boten, von denen aber meist der langweiligste Beitrag gewonnen hat, wofür der NDR aber nichts konnte. Danke auch für den wunderbaren Peter Urban und vor allem für „Alles Eurovision“, für Alina, Stefan, Consi, Broder & Co., auch wenn dieses tolle Format die letzten Jahre immer stiefmütterlicher behandelt wurde – siehe den Wegfall der Reaction Videos.
Die letzten Jahre hat der NDR meiner Meinung nach wirklich mehr falsch als richtig gemacht, so dass ich den deutschen Vorentscheid schon seit 6 Jahren oder so nicht mehr bzw. nur noch ausschnittsweise gucke. Die langweilige Musikauswahl, die piefige TV-Studioinszenierung mit Moderations-Allzweckwaffe Barbara Schöneberger und der obligatorischen roten Laber-Couch, die versteckten Sendeplätze für alle ESC-Inhalte, Thorsten Schorn als neuer ESC-Kommentator, der langweilige Stefan-Raab-Aufguss, der eindeutig „Zurück in die Vergangenheit“ und nicht „Zurück in die Zukunft“ war, die schlechte Behandlung ehemaliger ESC-Teilnehmer, die nicht erfolgreich genug waren, das ewig gleiche Barbara-Schöneberger-ESC-Rahmenprogramm am Finalabend, und, und, und – die Liste ließe sich endlos weiterführen.
Dass das alles besser und liebevoller geht, sieht man in anderen Ländern. Und damit meine ich nicht das Plastik-Pop-Land-Schweden, sondern eher Länder wie die Ukraine und die baltischen Länder. Auch z. B. die polnische Bühnenshow im Vorentscheid dieses Jahr war der Hammee und hat die deutsche Produktion blass aussehen lassen. Ich sage nicht, dass in diesen Ländern immer der beste und erfolgreichste Beitrag gewinnt, sondern lediglich dass es dort etablierte, gut gemachte, musikalisch abwechslungsreiche und spannende Vorentscheidungen gibt. So etwas in der Art würde ich mir zukünftig vom SWR wünschen. Eine interne Auswahl würde ich bedauern.
Ansonsten wünsche ich mir vom SWR einen kompletten Neustart. Weg mit allen großen Namen und Gesichtern: Barbara Schöneberger, Thorsten Schorn etc. Behalten würde ich jedoch die Leute im Hintergrund, die die große Mehrheit bis heute nicht kennt: Alina und alle anderen von „Alles Eurovision“, in welcher Form auch immer – egal ob weiterhin im Hintergrund mit reinem Fan-Programm oder weiter vorn im öffentlichen Bewusstsein. Auch die in den letzten Jahren etablierten Schnittstellen zu anderen Fan-Formaten wie ESC Kompakt sollten bitte beinhalten werden.
Aber egal, was ich mir wünsche, es wird kommen wie es kommt. Ich bin gespannt drauf! Viel Glück und Erfolg, SWR!!!
Eine Veränderung ist auch immer eine Chance. Ich hoffe, dass man sich beim SWR zukünftig einfach auch mal mit der aktuellen Musikbranche auseinandersetzt und schaut, was aktuell gut ankommt und wo die Trends sind. Nächstes Jahr muss einfach viel mehr Fokus auf dem Song (und den Vocals) liegen, welcher sowohl bei den Jurys als auch beim Publikum ankommt, wenn DE gewinnen will (am liebsten mit einem Team von Songwritern, die fokussiert auf den ESC hinarbeiten). bin gespannt!
Ich möchte noch mal nachdrücklich anmerken, dass ein Deutsches Finale in der Europa Park Arena die Kirsche auf den Schokosträuseln auf der Sahne auf dem Marshmallow auf der Torte wäre. Make it happen, SWR!
https://www.europapark.de/de/confertainment/raeumlichkeiten/eventlocation-europa-park-arena
Abor und Tynna veröffentlichen morgen eine Akustikversion ihres Songs über die Figur „Winnetou“:
https://youtu.be/zn6Y1t1Zv5M?si=YlNg9C1a3EvJGPZz
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Geil. Ich liebe diesen Song. 🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳
Ich würde das eurovision.de Team und alle die an „Alles Eurovision“ und ähnlichen Formaten gearbeitet haben vermissen.
Vom SWR erwarte ich erst einmal gar nichts. Den Sender schaue ich kaum bis gar nicht.
Führt der SWR nicht noch ein Festival durch? Wäre das denn nicht als Vorentscheidungsformat geeignet. So ähnlich wie das Benidormfestival in Spanien?
Spannend: Während DP hier nun über eine Abschaffung der Jurys nachdenkt, ist man u.a. in Spanien, Island und Finnland hochgradig mit dem Televoting unzufrieden – wohl einfach aus dem Grund, dass „die Falschen“ es gewonnen haben. So wird z. B. gleichzeitig mehr Gewicht fürs Televoting gefordert, andererseits aber die Zahl von bis zu 20 Anrufen infrage gestellt (als Romantiker war mir der eine Anruf pro Anschluss auch lieber, aber das ist heutzutage natürlich völlig illusorisch).
Die Haltung dieser Sender also zusammengefasst: „Mehr Basisdemokratie: ja – aber nur, wenn die, die wir nicht mögen, dann auch weniger mitreden können“.
https://eurovoix.com/2025/05/19/%F0%9F%87%AB%F0%9F%87%AE-finland-yle-will-raise-eurovision-voting-with-the-ebu/
Glaube in Spanien ist auch etwas Frustration über das miese Ergebnis dabei.
Das aber vorhersehbar war.
Außer für Timo. 😅
Spanien hat es wenigstens in die Top 200 der Spotify Daily Charts in Deutschland geschafft in Gegensatz zu Malta.
Ich nehme die öffentliche Meinung außerhalb der Bubble und der wirklichen ESC-Experten leider so wahr: Es war wieder mal peinlich für Deutschland. Dabei wurde diesmal wie von vielen gefordert sogar in Deutsch gesungen, der Beitrag war modern und es gab bekanntlich drei Zwölfer. War alles nicht gut genug. Die Punkte aus der Ukraine und Israel sind zudem ja nur „politisch“ zu bewerten. Sorry, die Dauerempörten sind einfach nicht totzukriegen.
Ich träume ja von einem zeitgemäßen Remake der „Schlagerfestspiele Baden-Baden“…..
Um den Grand Prix der Volksmusik wiederzubeleben, genügt es, wenn nach Österreich/Schweiz noch Deutschland den ESC gewinnt. Sollte der deutsche Beitrag 2026 ebenso mit Falsettgesang und einem Multisongkonstrukt starten, würde ich sogar auf einen Gewinn wetten! 😕
Eben mal nachgeschaut, wann der letzte war. 😀
Hier ein Bericht des SWR über die Proben zum ESC in Basel bevor die Teilnehmer aus den 37 Ländern anreisten:
https://www.instagram.com/reel/DJt_rwdJvHr/?igsh=dzN3dGswZ2N3NDV6
Gibt es denn schon Gerüchte was der SWR vorhat?
Es gibt einen neuen Song von Madeline Juno, die mal am deutschen Vorentscheid für den ESC teilnahm und es nächstes Jahr gerne noch einmal versuchen kann. Der Titel ist „Der schlimmste Mensch der Welt“: