
Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025, das gestern in Basel stattfand, war eine halbe Stunde länger als in früheren Jahren. Bis 23:30 Uhr mussten die Zuschauer*innen in Mitteleuropa ausharren, bis endlich klar war, welche Acts es ins Finale geschafft hatten – wie etwa Überraschungsqualifikant NAPA aus Portugal (Aufmacherbild). In Israel musste man bis 0:30 Uhr durchhalten, in Aserbaidschan sogar bis 1:30 Uhr. Und das an einem Werktag. All das mit der Intention, bei der Ergebnisbekanntgabe mehr Spannung und Emotionalität zu erzeugen. War es das wert?
Zur Erinnerung: In früheren Jahren wurden die zehn Final-Qualifikanten einfach nacheinander bekanntgegeben. Jeder der Acts hatte bei jeder neuen Bekanntgabe die Chance, der bzw. die Glückliche zu sein. Nun wurden immer erst drei Länder benannt und dann die Acts mit der Kamera im Splitscreenverfahren eingeblendet. Nur einer davon kam weiter, die Enttäuschung der anderen wurde in Großaufnahme in die Welt gesendet.
Der spannungsmäßige Mehrwert war minimal, falls überhaupt vorhanden. Denn wer ohnehin einem anderen Beitrag die Daumen drückte als den drei gerade eingeblendeten, konnte in dieser Phase stattdessen Däumchen drehen. Fesselnde Unterhaltung sieht anders aus.
Das neue Verfahren hatte obendrein einen erheblichen negativen Nebeneffekt, der jeden Spannungsgewinn zunichte machte: Das unendlich lange Pausenprogramm ab Voting-Beginn bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse. So sehr man sich am Anfang über das sehr gelungene Medley „Made in Switzerland“ und das Wiedersehen mit Petra Mede freute und so sehr das Video von Céline Dion bewegte – danach wurde es zäh. Unendlich lange hielt sich Hazel Brugger im Greenroom auf, sichtlich um Zeit zu schinden.
Denn die braucht das neue Verfahren der Ergebnisbekanntgabe offenbar. Das ist durchaus nachvollziehbar: Zunächst muss gewartet werden, bis das Voting beendet ist und das Ergebnis vorliegt. Das geht an sich sehr schnell. Danach beginnt aber erst die Arbeit: Es muss geplant werden, in welcher Reihenfolge und in welchen Dreiergruppen die Qualifikanten bekanntgegeben werden. Das geht mit Unterstützung der Künstlichen Intelligenz sicher flott, aber natürlich werden da auch noch ein paar Menschen drüber schauen.
Daraus leitet sich dann eine Kameraplanung ab. Denn im Greenroom gibt es ja nicht 15 Kameras, also für jedes Land eine, sondern nur eine begrenzte Anzahl. Der Ablaufplan wird den Kamerapersonen dann digital zugespielt, so dass sie wissen, wann sie wo zu stehen und zu filmen haben. Das ist obendrein fehleranfällig, zumal wenn das ganze Spiel neunmal hintereinander durchexerziert wird. Letztlich erklärt das dann alles den höheren Zeitbedarf – gestern also lange 30 Minuten.
Der Gedanke, den ESC ständig weiterzuentwickeln und für die Zuschauer*innen (noch) unterhaltsamer zu machen, ist absolut richtig. Und natürlich lieben wir den ESC und eigentlich kann es nie zu viel Sendezeit geben. Wenn sie aber am Ende nur noch mühsam gefüllt wird und es durch die späte Sendezeit für viele nicht mehr möglich ist, das Ergebnis live mitzubekommen, weil man wirklich ins Bett muss, dann gehört diese „Made in Switzerland“-Erfindung wieder abgeschafft.
Wie hast Du das neue Verfahren der Bekanntgabe der Final-Qualifikanten wahrgenommen? Und hast Du Dich über die 30 Minuten mehr Sendezeit für das Halbfinale gefreut? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Völlig überflüssig. Aber ich jedesmal den richtigen Act aus den dreien geraten.
Das muss diese „zusätzliche Spannung“ sein.
🤣
Volle Zustimmung. (Zu den Kommentar natürlich)
Persönlich hatte ich gar nicht das Gefühl, dass es so viel länger war.
Ich empfand die neue Bekanntgabe für mich gestern in Ordnung, beispielsweise war meine Überraschung, als sicher war, dass jemand aus dem Trio Portugal-Slowenien-Aserbaidschan safe weiter ist, sehr groß!
Ich denke aber für die Teilnehmer*innen ist es eine weitere zusätzliche, vermeidbare Anspannung.
Ansonsten:
8/10.
Ich hatte Slowenien und Zypern anstelle von Island und Portugal.
Ich kann das alles nur zu 100% unterschreiben. Viel zu umständlich und langatmig, bei gleichzeitig überhaupt keiner Steigerung der Spannung, eher im Gegenteil. Wobei die Zeitschinderei von Hazel im Green Room so sicher nicht geplant war.
Bei Estland wusste man dann auch schon, dass sie weiterkommen, weil ja vorher angekündigt war, dass ein Land maximal dreimal eingeblendet würde. Insgesamt sollte das unbedingt im nächsten Jahr wieder abgeschafft werden.
Echt, war das angekündigt? Hilfe, dann geht ja NOCH mehr Spannung raus … dann weiß man ja nach der dritten Einblendung, wo man steht. Nee, weg damit!
Ja, maximal dreimal eingeblendet, aber die Ansage des letzten Qualifikanten zählt da nicht mit rein, weil das kein Splitscreen ist. Estland hätte gut auch als zehntes Land angesagt werden können. Aber dass diese Verwirrung entsteht, ist nicht die Schuld des Publikums. So ein Konzept muss klar genug erklärt werden, und ganz offensichtlich ist es unnötig kompliziert.
Nein, bei Estland wusste man es nicht. Zumindest, wenn man die Regeln verstanden hat.
Dass Estlands Weiterkommen eh nur Formsache war, ignorieren wir mal.
Für mich war es okay, spannender fand ich es aber nicht….
Es hat überhaupt nicht mehr Spannung erzeugt, eher Das Gegenteil. Denn man weiß, einer der drei Länder ist weiter und dann kann man sich darauf einstellen.
Kommt natürlich darauf an, wie sehr man sich vorher mit dem ESC beschäftigt. In den letzten Jahren war es vielen Gelegenheitszuschauern oft egal, wer weiterkommt – einige sind sogar früher gegangen, weil sie überfordert waren und ich ständig erklären musste, wer wer ist. Dieses Jahr war das anders: Alle waren viel gespannter und haben richtig mitgefiebert.
vielleicht mal das Publikum austauschen, wenn jemand bei 15 Songs nicht mehr weiß wer wer ist 🙂
Vielleicht sollte man diese unsägliche Arroganz einfach mal runterschrauben.
Das sind Leute die kennen eben nicht alle Acts vorher und sehen alles zum allerersten Mal.
Vielen Dank für den Kommentar. Gut auf den Punkt gebracht. Die 2. Hälfte von Hazel im Grünen Raum war zum fremdschämen …
Ich finde, da war sie erst so richtig gut.
Fand Hazel auch richtig gut. Dass ihr Humor nicht jedem gefällt ist okay. Aber es gibt auch einige, die genau diesen feiern. 🙂
Danke! Ich dache, dass nur ich einen Fremdschammoment hatte…
Nein, hattest Du nicht. Ich fands schlimm, bin aber generell kein Hazel-Fan.
Stimme zu, dieser neue Modus führt unweigerlich zu „Ist mir eigentlich echt egal, wer von denen weiterkommt“-Momenten, bei mir beispielsweise als der Splitscreen Zypern, Kroatien und Polen zeigte. Das Geplaudere im Greenroom hat zwar funkioniert, weil Hazel sehr witzig und spontan ist (auch wenn es manche wie Theo Evan wohl ein bisschen überfordert hat), hätte man sich aber doch auch sparen können.
Theo hatte eine Reaktionszeit und Charisma, wie es sonst nur Doro Bär bei ihren Auftritten in der heute Show beweist. 💀
Da liebe ich ja vor allem Fabian Köster! Der ist reaktionsschnell! 😂
Den müssen wir uns für den Greenroom merken, wenn D mal wieder Host ist. Hoffentlich ist er dann nicht schon Rentner? 😉
In der Jury show hat Sie auch weniger Interviews geführt.
Theo Evan hat auch bei Consis Interview für Eurovision.de am türkisen Teppich ein sehr bedauerliches Bild abgegeben. Da hat Hazel leider treffsicher den „uncharismatischsten“ Teilnehmer für ihr Interview gewählt
Ich fands minimal spannender… aber wäre tatsächlich gern 30 Min früher ins Bett gegangen haha! Man wird ja nicht jünger…
Unnötig und unübersichtlich. Außerdem empfand ich es für die ausscheidenden Teams irgendwie fast wie vorgeführt werden. Die Kroaten wirkten bei der ersten – (wenn es gefühlt nicht sogar die einzige Einblendung war)- schon gleich enttäuscht. Red Sebastian war so angespannt und -zurecht- so enttäuscht, als es wieder nicht klappte. Müssen mal die Acts sagen, wie sie das fanden, um sie geht es, aber ich fand es eher schwierig und leicht chaotisch.
Da finde ich es eher problematisch, dass zum Schluss 6 um einen Platz kämpfen müssen und die meisten von ihnen reichlich desillusioniert schauten und das dann auch noch so groß gezeigt wird! Da hätte man das mit den Triellen doch lieber bis zum Schluss durchziehen sollen, da 1 von 3 psychologisch schon besser klingt!
Für die Life-work-Balance Generation ist es ja egal, wie lange es dauert. Ich fand es am Ende zu lang und nicht mehr wirklich spannend.
Da stimme ich zu 100% zu. Das war zu Langatmig. Zum Glück habe ich mir in dieser Woche Urlaub genommen. Da war es jetzt nicht ganz so schlimm für mich. Aber man hätte die Zeit wenigstens für einen weiteren Intervall-Act hernehmen können.
Gestern beim Public Viewing kam es richtig gut an! Ich habe das Gefühl, dass es bei ESC-Ultras etwas schlechter ankommt als bei Gelegenheitszuschauern – einfach weil die Hardcore-Fans genau wissen, wer dabei war, während der „normale“ Zuschauer nach einmaligem Sehen vieles nicht mehr so genau im Kopf hat.
Die Stimmung gestern war auf jeden Fall super, und ich hoffe sehr, dass dieses Format beibehalten wird!
Komplett richtig. Man vergisst immer wieder, dass der ESC nicht nur für die Bubble produziert wird.
Unterhaltsam war es schon irgendwie mitzuraten, wer von den jeweils Dreien jetzt genannt wird. Aber wirklich nötig war das jetzt nicht.
Hervorragender Kommentar. Besser kann man nicht darlegen, warum diese Änderung überflüssig wie ein Kropf war.
In den letzten Jahren waren die Semis bis 23.15 Uhr angesetzt, von daher hat man nur 15 Minuten überzogen.
Die Interaktionen zwischen Hazel und den Acts fand ich mit am unterhaltsamsten, besonders Theo war ziemlich süß.
Dem Rest der Ausführungen kann ich großenteils zustimmen.
Ich glaube am Samstag müssen wir uns auf eine sehr lange Nacht einstellen, da ja gefühlt dutzende ESC Stars angekündigt sind.
Gestern Abend hat man ja nur fünf ehemalige Teilnehmer abgefrühstückt.
Im ARD Programm endet das Finale um 00.55 Uhr.
Ich finde es gut. Es kann nie genug ESC geben!
Flop. Besonders unangenehm, weil es einigen irgendwann klar war, dass sie nur Füllmaterial für die Dreierdarstellung sind und sowieso nicht weiterkommen.
Unnötig und unangenehm, darf gern wieder weg!
Die Verkündung selbst hat nicht viel länger gedauert als in den Jahren zuvor. Die Zeit bis dahin aber wirklich viel zu lange. Die Verkündung war bei Weitem nicht so spannend wie das bisher der Fall war. Weil man von den dreien immer erahnen konnte wer es wird. Bis letztes Jahr war es eben hochspannend, weil wirklich jedes Land theoretisch genannt werden konnte. Bitte diesen faden Schweizer Käse sofort wieder abschaffen.
Ich schreib ja immer dazu, ich muss um 5 Uhr aufstehen. Jeden Tag. Für mich sind die Semis so oder so schwer durchzuhalten. 😅Ich hatte mir gestern einen Wecker auf 23 Uhr gestellt, der war auch nötig. Ich bin schon während der letzten Auftritte eingeschlafen und hab nur schemenhafte Erinnerungen an die Céline Cover Stage. 😂 Also wenn es nach mir ginge: Back to basic! Alles wieder vereinfachen und kürzen, die langen Interviews gebts uns lieber am Samstag. Oder dann halt lieber schon um 20:30 Uhr starten, gerade im Hinblick auf Länder in noch späteren Zeitzonen wäre das fair!
Puh, da hast Du aber einen harten Job …
Ich stehe auch jeden Tag 5 uhr auf. Aber für den ESC muss es gehen.
Ich kann das Toppen mit spätestens 1 Uhr morgens aufstehen. 😀
Heute zum Glück frei, aber wie das Freitag wird, uiuiui. Man wird halt trotzdem nicht jünger.
Also definitiv pro früherer Uhrzeit. 😀
Mecker, mecker, mecker… so lang war die Zeit vom Ende des Voting-Fensters bis zur Verkündung der Finalisten doch gar nicht. Zumal es ja auch noch einen Werbebreak gab. Und netto dauerte die Verkündung auch maximal 2 Minuten länger als vorher. Es war sicher nicht optimal, zumal auch etwas repitiv. Man könnte sich da schon auch noch ein paar Varianten überlegen… Aber immerhin nicht so monoton und langweilig wie früher…
Was war denn daran langweilig? Jedes Land konnte zu jedem Moment weiterkommen. Langweilig ist doch eher, da nur drei Länder vorgesetzt zu bekommen, von denen dann nur eins weiterkommt.
Mir hat es auch nicht gefallen. Es wirkte einfach sehr unübersichtlich und hat sich zu sehr gezogen.
Eigentlich habe ich nichts gegen das neue Verfahren, mir würde aber auch kein Pro-Argument einfallen. Jedenfalls ist es nicht spannender als zuvor. Es ist einfach etwas seltsam. Ich glaube nicht, dass wir das im nächsten Jahr noch so sehen werden.
Das! So ging’s mir auch. Es hat sich irgendwie wirr angefühlt. Bin Mal auf morgen gespannt, vielleicht wird es dann besser weil man weiß was passiert? Aber ich glaube auch nicht dass das bleibt.
Ich fand es ehrlich gesagt grenzwertig, wie lang es sich gezogen hat. Wir müssen ja alle arbeiten und das war dann schon echt spät irgendwann. Gut, dass das finale an einem Samstag ist.
Die Kommentare und der Artikel beweist es mal wieder: Deutschland ist und bleibt eine Mecker-Land!
Das sind ja immer meine liebsten Kommentare, wenn berechtigte und begründete Kritik als Meckern abgestempelt wird. Soll man alles immer automatisch gut finden oder was??
Ich mach den Jubelperser nur, wenn ich dafür auch bezahlt werde. 😎
Freue mich, dass dir mein Kommentar so viel Freude bereitet!!
Das liest sich vermutlich positiver, als es gemeint war.
Das ist leider so. Statt man dankbar ist für so ein gutes Programm. Und was für eine Steigerung zum letzten Jahr!
Aha, und nur weil man nicht alles abfeiert ist man also „undankbar“ in deinen Augen?? Meine Güte!! 🤦♂️
Habe ich so nicht gesagt.
Immer diese Hysterie 🤓
Und meckern dass der Abend 20 Minuten länger war… 😂
Dann erkläre doch mal, was an dieser Neuerung jetzt so toll gewesen ist. Dass ESC-Fans sowas diskutieren sollte ja jetzt keine Überraschung sein. Man kann natürlich auch alles einfach so toll finden, aber dann braucht man solche Kommentarfunktionen und Blogs auch nicht.
Gelegenheitsgucker fanden es durch die Bank weg alle besser, weil sie nochmal ein Gesicht zum Land dazu bekommen und für sie in der Konstellation der 3 dann greifbare Spannung entsteht.
Man kann auch alles doof finden und sich darüber beschweren dass der ESC paar Minuten länger dauert… und versuchen mir Worte in den Mund zu legen funktioniert bei mir nicht….
Ist also die Verlängerung der Sendezeit ein Argument für die Neuerung? Interessant.
Vielleicht fragt man mal nach dem ESC in allen Delegationen nach, wie diese diese Neuerung empfunden haben.
Frag die Delegationen! Das ist ein Wettbewerb. Wenn du heulst weil eine Kamera auf dich gerichtet ist dann fahr nach Hause!
Hab Dank für den konstruktiven Austausch der Argumente.
Gerne!
Der grosse Pluspunkt an diesem Split-Screen Modell ist, dass man eine direkte Reaktion der Acts während der Verkündung sehen kann. Ob dieses Modell am Ende spannender ist weiss ich nicht aber auf jeden Fall einwenig emotionaler.
Wäre es ne halbe Stunde früher vorbei gewesen, dann hätte ich eine Flasche Wein weniger getrunken und hätte heute keinen Kater.
Bei mir war der Alpiarça am Ende auch aus …
Ändere etwas an deinen Trnkgewohnheiten, z.b die Geschwindigkeit🤓🤓🤓
Ich hatte das Gefühl, dass Hazel gestern sehr starr und vielleicht auch etwas verkrampft war. Sie konnte meines Erachtens erst so richtig auftauen, als sie im Greenroom war und direkt in den Kontakt mit den Teilnehmenden trat und dort ihren Charme spielen lassen konnte. Davon würde ich gerne mehr sehen. Dieses „Made in Switzerland“-Thing zog sich seeeeehr….
Hazel war im Greenroom richtig witzig, das sind Dinge die sie gut kann. In der Moderation war sie die krasseste Fehlbesetzung die ich je erlebt habe. Etwas so hölzernes, auswendig gelerntes und verkrampftes hab ich noch nie gesehen. Lasst sie einfach auf die Menschen los und machen .
Einfach machen lassen gibt es aber leider im Fernsehen nicht, vor allem nicht bei einer so minutiös durchgeplanten Show, da steht jeder Halbsatz im Script und muss auch so gesagt werden. :/
Etwas einfallslos ist es schon, die 10 Qualifikanten hintereinander nur aufzurufen.
Daher finde ich zur Abwechslung die gestrige Variante oder eine andere gar nicht so unangebracht.
Und wer keine enttäuschten Gesichter sehen mag, kann ja weggucken oder Sendungen mit Wettbewerbscharakter meiden.😛
Tja, da kommen bei manchen User hier sehr unschöne voyeuristische Seiten zum Vorschein.
Interessant. Wenn man die Realität betrachtet, ist man also voyeuristisch unterwegs.🤔
Mir geht es eher darum, dass diese Gesichter überhaupt enttäuscht sind und ihnen dabei zugeschaut werden kann. Vielleicht wären sie mit ihrer verständlichen Enttäuschung erst mal gern für sich.
Ich habe früher meine Fünfen in den Mathe-Klassenarbeiten auch nicht herum gezeigt. 🙂
Das klingt ehrlich gesagt wirr für mich und ich brauche auch die Verkündung nicht DSDS-Style in die Länge gezogen.
25% länger… also rechnen sollte man schon irgendwie können. Zum neuen System an sich… warum nicht? War spannend.
Klar, das überfordert aber vielleicht einige hier…
Es wird doch oben lang und breit erklärt warum nicht. Also lesen sollte man schon irgendwie können.
Klar, das überfordert aber vielleicht einige hier…
Es ist gestern natürlich etwas untergegangen aber Naddel ist tot, sie war 60. RIP Nadja Abd El Farrag.
Der Sänger von DÖF mit dem Lied „Codo“ ist auch gestorben.
an beide R.I.P. 🕯🕯🕯
Douze Point wie immer mit kritischem Blick und scharfer Zunge unterwegs…. Es ist gut, dass andere Dinge ausprobiert werden. Mir persönlich hat die Bekanntgabe der Finalisten gefallen. Fand es in den Vorjahres teils unerträglich, dass die Spannungsmusik lief aber die Moderatorinnen noch bedeutungsvoll geschwiegen haben.
Insgesamt hätte die Sendung 15 Minuten kürzer sein können, vom Ende des Voting bis zur Bekanntgabe war es doch etwas zäh und Zungenakrobatik im Greenroom ist nicht ganz mein Fall.
Ich glaube auch nicht, dass die Anweisungen an die Kamerateams viel Zeit in Anspruch genommen haben. Letztlich gab es nur zwei-drei Überraschungen bei Finalisten – so dass die Auswahl der Splitscreens anhand der Wettquoten und der Jury-Sicherheitswertung vom Vortag gut vorbereitet werden konnte. Vermutlich war es etwas zäh weil es noch eine Werbepause gab, die Sender jedoch nicht auf die echten Intervall-Acts verzichten wollten. Wenn man hier die Reihenfolge ändert – Intervall-Act 1, Greenroom, Intervall-Act 2, Ergebnisse, fühlt es sich vermutlich kürzer an.
Ich seh es genau wie Du: bitte wieder rückgängig machen, es bietet keinen Mehrwert, sondern nur Zeitschinderei. Generell gilt: If it ain’t broken, don’t fix it! Das müsste man allen ESC-Verantwortlichen mal auf die Handflächen tätowieren – hinter den Ohren bringts nix, da guckt ja keiner.
Ich kann mich hier nur Wiederholen aus meinem Fazit zum ersten Semi:
Die Verkündung der Finalisten fand ich nicht so spannender. Meiner Meinung nach, war es genauso spannend wie vorher. Teilweise vorhersehbar als Schweden eingeblendet und ausgerufen wurde. Das einzige was spannend war, war die Dreiergruppe Portugel, Aserbaidschan und Slowenien, wo Portugal ausgerufen wurde.
Was mir auch aufgefallen ist, obwohl das Voting schon geschlosssen war und keinen Einfluss hatte, ist das Hazel die großen Favoriten in Greenroom besucht hat. Also Schweden, Estland und Niederlande.
Wie kam das System in der internationalen Bubble an? Habe derzeit keine Zeit dort noch zu lesen. Schaffe schon bei ESC kompakt nicht alles 🙁
Wenn dadurch das Gequatsche am Ende im Greenroom peinlich lang wird, dann verliert die Show eher.
Am Montagabend in der Probe gab es bspw. keinen Einspieler für den Junior ESC und nach dem Gespräch mit KAJ im Greenroom war auch Schluss (was ich Montagabend schon zu lange fand). Also scheint das neue Verfahren schon deutlich mehr Zeit und Aufwand zu bedeuten. Ob der Aufwand dann die Spannung erhöht, liegt im Auge des Betrachters.
Ich war vorher ziemlich skeptisch, fand es aber ehrlich gesagt nicht so dramatisch. Braucht man das? Nicht unbedingt. War es wesentlich spannender? Fand ich auch nicht, obwohl die Kombi Portugal – Slowenien – Aserbaidschan schon sehr überraschend war. 😉 Ich habe es auch keinesfalls so empfunden, dass „die Enttäuschung der anderen in Großaufnahme in die Welt gesendet“ wurde, weil der Umschnitt allein auf den sich freuenden Qualifikanten nach meinem Dafürhalten immer sehr schnell erfolgte (aber vielleicht können andere schneller gucken als ich).
Obwohl ich vom Typ her eher „never change a running system“ bin, stimmt es natürlich auch, dass man manchmal Dinge einfach ausprobieren muss. Ich wäre nicht unglücklich, wenn dies ein einmaliger Versuch bliebe, aber wenn man es beibehielte, käme ich damit auch gut klar.
Ich fand die unerwartete Freude der Portugiesen, Isländer und auch von San Marino echt schön zu sehen. Die nichtgenannten wurden ja schnell ausgeblendet. Letztes Jahr ging es bis ca 23:10, dieses Jahr bis ca 23:30. Für östlicher wohnende bis spät in die Nacht. Gibt es eigentlich einen Grund, warum die Sendungen nicht um 20 Uhr anfangen?
Ja, den Grund gibt es 😉 Die Sendungen beginnen nämlich um 20 Uhr – im Vereinigten Königreich, in Irland, in Island, in Portugal. Wäre der Beginn bei uns um 20 Uhr, wär’s denen zu früh…
Apropos Voting:
Kleiner Spoiler. IN Norwegen haben einige für Kroatien angerufen bzw. abgestimmt, wobei es da eine kurze Verwirrung und Fehler gab. Ihnen wurde angezeigt, dass sie für Israel angerufen haben (Kroatien und Israel haben die Startnr. 14). Aber die EBU bzw. Once, die für das Voting zuständig sind, hat gesagt, dass alles korrekt gelaufen ist.
Quelle:
https://eurovoix.com/2025/05/14/%f0%9f%87%b3%f0%9f%87%b4-norway-all-votes-cast-correctly-registered-in-semi-final-one/
Das ist ein Nothingburger der mal wieder von der Pro-Palli Fraktion ausgeschlachtet wird. Die haben beide einfach die gleiche Startnummer, das ist alles und was soll da unkorrekt laufen? Glauben die, dass israel jetzt Stimmen für morgen gebunkert hat? Sowas lächerliches kommt auch nur von den Melonenfans
Ich finde das neue Verfahren vorallem einfach gemein gegenüber den Künstlern.
Muss man die ernsthaft noch so künstlich grillen?
Und dann am besten noch mehrfach mit anderen Teilnehmern im Zoom einblenden, um die Anspannung zu zeigen?
Mir haben die Leute eher leid getan, als dass ich da groß mitgefiebert habe.
Vor allem bei den letzten 6 habe ich teilweise die Resignation empfunden, das fand ich sehr schade.
Da hätte ich es in dem Moment besser gefunden, das mit den Triellen bis zum Schluss durchzuziehen. Denn bei 1 aus 3 darf man sich noch mehr Hoffnung machen als bei 1 aus 6.
Vermutlich wurde das gemacht, weil es ja nur noch einen Qualifikanten zu verkünden gab und dann hätten die letzten 3 direkt gewusst, dass sie es nicht sind.
Hatten die EBU und SVT nicht nach den ESC in Liverpool gesagt, dass die die Show kürzer machen wollen? Oder habe ich, jenes falsch in Erinnerung?
Mich nerven vor allem die ausufernden Interval Acts.
Muss ehrlich sagen, dass das für mich die besten Interval Acts seid Rotterdam waren.
Rotterdam war geil mit den Rooftop Acts, sehr Gotham City.
Magic Moments!😇
Der Anfang der gestrigen Show mit den Alphörnern erinnerte mich an den ESC von 1977, als Pepe Lienhardt für die Schweiz antrat und den Song „Swiss Lady“ zum Besten gab.
Ich hege auch gewisse Zweifel, ob dies das Gelbe vom Ei ist. Theoretisch könnte ein bestimmtes Land mehrfach aufgerufen werden und am Ende muss es trotzdem gehen. Es hat dann mehrfach gelitten – umsonst.
Auch die Einstellung mit Portugal, Aserbaidschan und Slowenien hat mich ein wenig befremdet – alle drei waren ja zunächst keine Favoriten auf den Finaleinzug. In dem Moment stand aber sicher fest, dass es einer von denen doch schaffen würde. Wenn man so will, fühlt es sich an, wie wenn zwei Zweitligisten im Halbfinale des DFB-Pokals aufeinandertreffen und das David-Goliath-Duell im Finale damit schon vorprogrammiert ist. Nicht wie zwischen Leverkusen und Bielefeld also – das wäre eher, wenn als Letztes ein Überraschungsfinalist gerufen wird, ohne dass zwei andere zittern müssen.
Nur beim letzten Finalplatz, da ist noch alles wie gehabt und man kann ein letztes Mal hoffen, dass der Favorit weiterkommt. Ich denke gerade zurück an 2010, als mit dem letzten Umschlag und „DENMARK!“ feststand, dass Schweden erstmals seit langem nicht im Finale dabei war. Oder 2023, als Hannah Weddingham rief: „SLOVENIA!“ und damit die Hoffnungen von Georgien zunichte machte. Im ersten Semi war Norwegen das letzte Land, das war schon erwartbarer. Oder wie befreiend es für die Niederlande gewesen sein muss, als ihr Land 2013 als letztes aufgerufen wurde – nach neun Jahren endlich wieder im Finale.
Ja, diese Bekanntgabe kann spannend sein. Man muss sie aber auch richtig machen.
Ich denke, morgen wird das nochmal kommen, ob es aber auch 2026 kommen wird, steht noch in den Sternen…
Und noch etwas ist mir aufgefallen: Martin Österdahl durfte zwar in die Kamera lächeln, aber nicht sprechen. So haben Sandra und Hazel das „Good to go“ gerufen, das dann auch im Hintergrund zu lesen war.
So ähnlich war das letztes Jahr auch beim Junior-ESC, da stand „Good to Go“ auf der Wand, nachdem Ruth Lorenzo dies ausgesprochen hat. In den Proben sollte Österdahl dies noch sagen, doch nachdem er dort ausgebuht wurde, nahm man ihn aus dem Ablauf raus. Die Sache mit Israel und den Niederlanden beim ESC in Malmö nahm man ihm weiterhin übel.
Ob er auch im Finale zum Schweigen gebracht wird? Mal sehen. Kann ja auch sein, dass er noch einmal sagen darf (oder eher muss): „The 12 points go to…“
„Theoretisch könnte ein bestimmtes Land mehrfach aufgerufen werden und am Ende muss es trotzdem gehen. Es hat dann mehrfach gelitten – umsonst.“
Genau das ist auch mein Problem, völlig unnötige Quälerei. Lieber kurz und schmerzlos, das heisst… es tut natürlich weh, wenn man nicht ins Finale einziehen kann, aber so wird man wenigstens nicht noch weiter auf die „Folter gespannt“.
Dann hätte man es im Extremfall auch einfach so machen können, dass dass in jeder Dreiergruppe zwei drin sind, die weiterkommen. Die werden dann benannt und der Dritte ist dann direkt raus.
Ich fands ein schönes semi-finale, hatte aber dann vor der Verkündung auch den Eindruck, dass es sich gezogen hat… Nach dem Celine-Song gabs nichts mehr, das irgendwie relevant gewesen wär, außer die Verkündung der Finalisten. Der ganze Greenroom-Talk war nett, aber viel zu lang.
Die neue 3er-Konstellation find ich sehr unnötig. Hats für mich nicht wirklich spannender gemacht und könnte gern wieder abgeschafft werden. Für die Teilnehmenden ists sicher auch nicht so angenehm – auch wenn ich positiv sagen muss, dass zumindest sehr flott auf den gewinner geschnitten worden ist und die reaktion der verlierer nicht wirklich zu sehen war.
Ich fand das neue System nicht so schlimm wie erwartet, trotzdem fand ich das alte besser. Ob es weiterhin beibehalten wird, hängt schätze ich vom Broadcaster ab, der nächstes Jahr den ESC veranstaltet…
Ich mache es kurz und knapp: Das ganze hat nicht wirklich die Spannung gesteigert!
Ich habe hier mal eine Übersicht erstellt mit der Anzahl wie oft jedes Land in der 3er-Gruppe war:
3x = Estland (weitergekommen)
2x = weiter: Zypern; Polen, Island; Ukraine; Portugal; San Marino
ausgeschieden: Belgien, Kroatien, Slowenien, Aserbaidschan
Alle anderen Länder wurden jeweils 1x in der 3er-Gruppe, somit war jedes Land mindestens einmal in der 3er-Gruppe zu sehen. Nicht mitgezählt hier sind die Einblendungen der einzelnen Länder, bevor der letzte Qualifikant (Ukraine) bekannt gegeben wurde, als alle noch nicht qualifizierten Länder eingeblendet wurden.
Das war nix..
Die einzige Überraschung war, dass in einer Dreier-Konstellation Portugal, Aserbaidschan und Slowenien zu sehen waren. In einem Standbild kann man auch die Überraschung der drei Interpreten sehr schön sehen.
da keimte bei mir kurz hoffnung auf. 🥴
Ich verstehe nicht, wieso die Show bei 15 Beiträgen zweieinhalb Stunden dauern muss, während man 2004 bei 22 Beiträgen unter zwei Stunden bleiben konnte, obwohl dabei noch deutlich mehr Punkte berechnet werden musste…
Diese ständige Aufbläherei des Pausenprogramms und Verschlimmbesserung der Verkündungen stößt an meine nervlichen Grenzen.
Also, ich fand es ganz gut. Dass es länger gedauert hat als üblich, ist mir nicht so sehr aufgefallen. Fand die zu überbrückende Zeit eigentlich ganz kurzweilig und unterhaltsam, obwohl mir die Verkündung für gewöhnlich auch nicht schnell genug kommen kann. Also insgesamt war ich sehr zufrieden.
Ich fand das völlig ok! Bei jeder Änderung oder Neuerung draufzuschlagen ist nicht unbedingt zielführend.