Litauens Beitrag für den ESC 2020: „On Fire“ von The Roop

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The Roop fahren mit „On Fire“ für Litauen zum Eurovision Song Contest 2020 nach Rotterdam. Das wurde heute Abend im großen Finale der Vorentscheidung „Pabandom iš naujo!“ entschieden. Die Show endete damit nach insgesamt drei Vorrunden, den so genannten „Heats“, zwei Halbfinals und einem Finale. Insgesamt haben 36 Acts an „Pabandom iš naujo!“ teilgenommen, also in jeder Vorrunde 12. Übrig geblieben sind 18, die in zwei Halbfinals gegeneinander angetreten sind. Letztendlich standen noch acht Acts im heutigen Finale.

Am Ende konnten sich The Roop sehr eindeutig durchsetzen und erhielten sowohl von den Juroren als auch vom Publikum die Höchstpunktzahl. Mit-Favoritin Monique landete auf dem 2. Platz. Dritte wurde Monika Marija.

Die Band The Roop gibt es seit 2014, Frontsänger ist der charismatische Vaidotas Valiukevicius. 2018 versuchten die drei Männer schon einmal, für Litauen zum ESC zu fahren, konnten sich in der Vorentscheidung aber nicht durchsetzen. The Roop haben bislang zwei Alben und eine EP veröffentlicht und sind außerdem schon in halb Europa und den USA aufgetreten. Mit großen Bühnen kennen sich die drei Herren also durchaus aus – jetzt können sie ihr Können auch beim ESC beweisen.

Auf ihrer Webseite beschreiben The Roop ihre Musik als eine Mischung aus Pop, Indie und Dance-Rock und genau diese Mischung ist es auch, die „On Fire“ ausmacht. Den Song haben die drei Bandmitglieder Vaidotas Valiukevičius, Robertas Baranauskas und Mantas Banišauskas geschrieben, wobei Vaidotas alleine für den Text verantwortlich ist.

ESC-Barometer

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ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der litauische Beitrag "On Fire" von The Roop?

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97 Kommentare

  1. Meine prognose. On fire wird das esc-barometer stürmen und die spitze nicht mehr abgeben. Und „on fire“ in rotterdam top5

  2. Higher, Desire, Fire, Fire… O-O… Typisch Ostblock. Was soll das eigentlich mit der Lupe und dem getanzt. Der Song ist ok, mehr nicht.

    • Danke! Genau das war auch mein erster Eindruck. Dieses Reimschema hängt mir sowas von zum Hals raus, und das ist halt auch als Persiflage oder was auch immer das sein soll, nicht witzisch. Nee, das gab’s zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle alles schonmal in deutlich besser. Gut, dass können die in Litauen nicht wissen, aber warum diese Nullnummer hier so einen Hype erzeugt, das erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Da kann ich genauso wenig drüber lachen wie über „We are the winners“. Schrecklich – mein letzter Platz bis jetzt.

  3. Der Song an sich ist ja nicht so besonders, aber die Darbietung ist schräg. Ob das bei den Jurys gut ankommen wird, wage ich zu bezweifeln, aber das Publikum wird Litauen wohl ins Finale tragen. Ich freue mich jedenfalls auf den Auftritt. Man kann jetzt schon sagen, dass es ziemlich abwechslungsreich wird in Rotterdam.

    • Du kannst ws nicht ertragen, dß es Monique oder Monika Marija nicht das Rennen gemacht haben! Litauens Zuschauer haben Geschmack!

  4. Ist noch jemand auf LRT hängengeblieben und sieht da jetzt dieses fantastische Konzert eines Solo-elektro-Sound-Künstlers, wer ist das ????

  5. Sehr gute Wahl Litauen! War definitiv das beste im Finale und hat einen coolen Beat. Kann mir auch gut vorstellen das es viele Publikumspunkte beim ESC gibt und dadurch ins Finale kommt. Was ich sehr hoffe!

  6. Oh Mann, wieso nur habe ich Italien auf gefällt mir gut gevotet?
    War zwar bis jetzt das beste.
    „On fire“ gefällt mir deutlich besser, müsste ich also mit ausgezeichnet werten.
    Kann ich aber nicht, wenn „Attention“ noch mal deutlich besser ist.

    Also hier auch ein gefällt mir gut
    Die ausgezeichnet bekommen dann die Damen aus dem Norden (Ulrikke, Erika, Anna) und vielleicht noch andere intern gewählte.

  7. Glückwunsch an The Roop!
    Vielleicht schaffe ich es bis Mai ja auch noch, mit „On Fire“ warm zu werden. Mit Tschechien ist Litauen wohl bisher der Kandidat, der am schwersten vorherzusagen ist; da kann es von Top-10-Platz bis Schock-Nichtqualifikant alles sein; im Moment habe ich gewisse Lake-Malawi-Vibes: bei der Jury Top, beim Publikum eher verhalten.
    Ein Sieg ist aber wohl ausgeschlossen.

  8. Beim ersten Hören ist „On Fire“ so an mir vorbei gerauscht, jetzt beim zweiten Mal hats mir ganz gut gefallen. Diese Begeisterung kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen, es sticht nämlich nicht besonders heraus. Plus Abzüge für den schlimmen Text. Litauen dürfte damit aber wieder im Finale sein, das war letztes Jahr ja auch sehr unglücklich dran vorbei.

  9. Musikalisch bewegen wir uns im 80er Pop (Pet Shop Boys u.ä.) mit etwas einfacheren (heutigen) Beats. In diesem Lied auch noch mit klaren Refernzen zur elektronischen Musik der 70er Jahre. Habe mal noch ein paar Stücke von der Gruppe angehört, manchmal gehen sie wirklich ins rockige, aber kennzeichnend sind die eher einfachen Melodien, die durch ständige Wiederholungen etwas hypnotisches bekommen. Für den ESC auf jeden Fall eine Bereicherung, schon alleine wegen des Sängers, der durch Stimme, Optik und Tanz wirklich auffällt. Denke, das ist der erste sichere Finalist dieses Jahr. Ob es mehr wird, kann man sagen, wenn man mehr 2020 Lieder kennt.

  10. das hat richtig Siegerqualitäten. Catchy, sehr catchy und herrlich „bekloppte“ Performance. Das macht wirklich gute Laune. Ich höre schön die Hälfte meiner ESC-Abend-Gäste genervt aufstöhnen, die andere verzückt kreischen. Ich liebe es!

      • na na na fräulein nedda war ein genderwank wenn man so will – eifrigst begleitet von der wohlgesonnenen presse – hat leider gottes funktioniert.

        2014 war der sieger superschwul = zumindest die botschaft mit den bart an einer dame/lady habe ich nicht wirklich verstanden.
        2016 war die siegern sehr politisch = böses russland hier – supergute ukraine da – wer’s glaubt.
        2018 war dann eben metoo und konsorten an der reihe.
        2020 rechne ich schon wegen dem gesetz der serie noch mit irgendwas…

      • Für mich war Netta samt Song in erster Linie ein eigentlich eindeutiges musikalisches Guilty Pleasure, das dann aber irgendwie auf einmal alle toll fanden.

      • Da machst du es dir aber ain bisschen zu einfach. Hätten die Songs nicht überzeugt, wäre auch die damit eventuell konnotierte Botschaft im Nichts verhallt (frag mal die S!sters). Und was hat Netta denn bitte mit der Gender-Thematik zu tun? Da würde, wenn überhaupt, eher Bilal zu passen; und der hat auch nicht gewonnen.

  11. Erinnert mich an so manche Helden der Achtziger, speziell der NDW. Alleine schon deswegen bei mir hoch im Kurs, Nur Italien gefällt mir derzeit noch besser.

  12. Fürchterlich ist noch nett ausgedrückt – Ich gratuliere damit schonmal zu einem der vorderen Plätze, so erging es mir bei Jamala und dem Portugiesen damals nämlich auch, das Ende ist bekannt 😀

    • Tja, das waren beide hervorragende Sieger, weil eben komplett anders. Ich hätte in diesem Fall auch wenig dagegen einzuwenden.

  13. Das hatte ich auch noch nie, dass sowohl der litauische als auch der lettische Beitrag bei mir ganz vorne sind (denn ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass da etwas NOCH Besseres kommt) 🙂 .

  14. Hier passiert gerade was, was mich absolut verwirrt. Da scheint sich ein Hype aufzubauen. Aber Sieger? Top 5? Glaube ich nicht.

  15. Das gefällt mir ganz gut, weil es eben nicht typisch ESC ist. Das ist angenehm bekloppt.
    Seh das aber trotzdem auch noch lange nicht im Finale. Könnte zu speziell sein für viele.

  16. Pabandom iš naujo! 2020 war für mich der beste Vorentscheid, den ich je erlebt habe. Danke dafür! Heute Abend war das für mich trotzdem eher die „Verhindert-Monique-mit-allen-Mitteln-Show“ – und meine Gebete wurden erhört. Die Jury hatte einen Sinneswandel (oder sich einfach dem Zuschauerwillen gebeugt? Dass The Roop das Televoting gewinnt, war eigentlich schon vorher klar.) und setzte auf eine andere Karte – und Monique nur auf den zweiten Platz. Vielen, vielen Dank! Bin ich erleichtert, dass ich dieses Folterinstrument von Lied hoffentlich nie wieder in meinem Leben ertragen muss. Auch toll, dass Ruta Loop noch so weit gekommen ist (Platz 5 glaube ich).
    Hoffentlich wird das Konzept nächstes Jahr fortgesetzt, denn ich wäre sicher wieder dabei! 🙂

    The Roop ist schon eine sehr interessante Gruppe. Ihren Beitrag von 2018, „Yes I Do“ finde ich offen gesagt sogar noch einen Tick besser. Trotzdem ist „On Fire“ einprägsam und außergewöhnlich. Bei der Umfrage habe ich mich etwas schwergetan, denn mein Urteil liegt genau zwischen „gefällt mir gut“ und „ist ganz ausgezeichnet“. Viel Erfolg, Litauen, mit etwas Glück können sie sich sogar eine Stimme von mir sichern. Bisher Platz 3 (hinter Albanien, was aber vermutlich mit dem Revamp abrutschen wird, und Lettland) in meiner Liste.

  17. Sie haben mit Human einen möglichen Gewinner rausgeschmissen, um mit langweiligen Trash ins MIttelfeld zu kommen. Ich weiß, alle finden The Roop supercool, aber ich finds öde und Human ganz ausgezeichnet. Schadé

  18. Die Sounds sind ganz cool, aber dieser Text absolut unterirdisch 🙈 Insgesamt okay, ich sehe durchaus, wieso das so gehypet wird, aber meins ist es definitiv nicht ^^ 2/10

  19. Na, da gaben wir ja den polarisierende Song. Unterirdische Lyrics, schlichte Melodie, „witzige“ Show und eingehender Sound. Hat dadurch Chancen vorne mitzuspielen. Ich muss es wohl öfters hören, damit es mir Spaß macht.

  20. Mittelprächtig. Es fängt ganz interessant an, dass es da Aufmerksamkeit erzeugt, ist durchaus ein Vorteil. Leider flacht es dann extrem schnell ab und gleitet in völlige Belanglosigkeit ab. Die Inszenierung ist – gelinge gesagt – sehr merkwürdig. Könnte wohl schon ins Finale kommen und für litauische Verhältnisse ein anständiges Ergebnis erzielen. Aber den Hype darum kann ich wirklich nicht nachvollziehen.

  21. Meine klare Nr. 1 und da wird sich auch nichts mehr ändern. Brillanter Song, der Qualität bietet, wie man sie auf einer ESC-Bühne schon lange nicht mehr gesehen hat.

  22. So langsam nimmt die Saison Fahrt auf. Gestern wurden in LItauen der Beitrag, der bislang am meisten polarisiert und in Armenien das Haßlied von vielen Fans gewählt. Leute, es wird spannend….

  23. Oh je, ich merke schon dass ich mit meiner Meinung einer Minderheit angehören werde. Mir gefällt es nicht so gut. Den Anfang finde ich noch ganz gut und auch den ersten „Hühnertanz“ einigermaßen witzig, aber danach geht es mir eher auf die Nerven, und beim „La La La..“ bin ich irgendwie komplett raus.

    Ach ja, bin außerdem stark dafür dass solche Reime wie „fire-desire“ per Gesetz verboten gehören!!

    • Absolut, die Ausstrahlung und Bühnenpräsenz erinnert stark an Stefan Remmler, dem Sänger von Trio
      Nur fand ich deren Lieder trotz des simplen Aufbaus noch etwas eingängiger als „On fire“

  24. die song wird der lackmustest für den ESC,ob catchy pop der besonderen sorte doch noch eine chance hat!

    die jurys haben sich ja normalerweise tief im schmonzettenballadengraben verschanzt. 😀

  25. Ich muss gestehen, dass ich mich an dem Song langsam satt gehört habe. Auch von der Bühnenshow, die irgendwo zwischen genial und albern changiert weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Also gibt es momentan „nur“ ein „Gefällt mir gut“.

    • Das wird bis zum ESC- Finale vermutlich noch schlimmer.
      Dann hat man die komische Choreo schon zu oft gesehen, denn ich gehe mal davon aus, dass nichts verändert wird.
      Und es fallen einem nur mehr die schwachen Lyrics auf. higher- fire- desire- lalalalala

      • Was habt Ihr denn nur alle mit dem „higher – fire – desire“? Warum ist denn das so schlimm?

  26. Irgendwie mögen die Balten es ja eher schräg. Der Song hier ist deutlich besser als Lettland, aber die Performance ist ja irgendwie total strange. Aber hey Finale ist durchaus möglich. Für ganz vorne reicht es wohl nicht.

  27. Kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich mal einen Song aus Litauen favorisiere. Den letzten litauischen Song, den ich wirklich gut fand, war Donny Montell 2012. Davor und dahinter fand ich die Beiträge eher mässig.
    „On fire“ ist aber sehr schwer einzuschätzen, meiner Meinung nach. Möglicherweise ist die Performance für die Juries doch ein wenig zu schräg, um wirklich zu punkten. Andererseits kann er beim Televoting wirklich durch die Decke gehen, sogar einen Sieg halte ich für nicht ausgeschlossen, zumindest bei den Zuschauern.

  28. Hammer! Ehrlich gesagt hab ich nicht mehr damit gerechnet, dass The Roop sich durchsetzen würde, aber es bewahrheitet sich doch: Die Litauer sind immer für ’ne Überraschung gut.
    Für mich ist das der allererste Beitrag aus Litauen, für den ich Feuer und Flamme bin. Endlich ist es auch ein Song, der dieses unsägliche „We Are The Winners“ als bestes litauisches Ergebnis ablösen könnte. Es sei denn – und da bin ich mit Gaby d’accord – die verstockten Juries finden weniger Gefallen daran.

  29. Sein Englisch ist fast noch schlechter als das von Kobi Marimi. Im Meer der Balladensülze aber ein kleiner spaßiger Aufheller.

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