Armeniens Beitrag für den ESC 2020: „Chains on you“ von Athena Manoukian

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Erst versuchte sie für Griechenland 2008 zum Junior Eurovision Song Contest zu kommen – nun geht’s zum „echten“ nach Rotterdam: In einem mäßig spannenden und musikalisch etwas anstrengendem Finale des diesjährigen armenischen Vorentscheids Depi Evratesil 2020 setzte sich Athena Manoukian klar durch. Mit 168 Punkten erhielt sie stolze 48 Punkte mehr als die überraschend Zweitplatzierte ERNA Tamazyan. Der ehemalige JESC-Gewinner Vladimir Arzumanyan erreichte trotz dem Sieg im Televoting am Ende nur den dritten Platz, Mitfavorit TOKIONINE musste sich sogar mit Platz 6 begnügen. TOKIONINE’s Beitrag „Save me“ war im Vorfeld auch Euer Favorit.

Das zusammen mit DJ Paco geschriebene „Chains on you“ wird wohl noch einem Revamp unterzogen. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass der modern produzierte ethnische R’n’B-Beitrag einen ungewohnten und damit interessanten musikalischen Farbtupfer in Rotterdam bieten wird.

Armenien nimmt seit 2006 am Eurovision Song Contest teil. In den ersten fünf Jahren schaffte es das Land immer unter die besten zehn Plätze. Doch diese Serie endete 2011 in Düsseldorf, als Emmys „Boom Boom“ das Finale verfehlte. Lediglich 2014 und 2016 wurden die besten Zehn von Armenien nochmal erreicht – in den letzten beiden Jahren schied das Land trotz bekannter Interpreten im Halbfinale aus.

Das sollte sich nun ändern und die ausführende Rundfunkanstalt ARMTV gab schon im letzten Jahr bekannt, wieder auf den nationalen Vorentscheid Depi Evratesil zurückzugreifen, für den sich nationale oder internationale Interpreten armenischer Abstammung bewerben konnten. Das Interesse war allerdings nicht allzu riesig – lediglich 53 Beiträge wurden eingereicht, aus denen ARMTV insgesamt 12 in das heutige Finale wählte.

Wir haben das Finale als Live-Blog mit Euch zusammen verfolgt.

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74 Kommentare

  1. Ist für mich der geistige Nachfolger zu „Replay“ aus dem Vorjahr. Während sich Tamta mit der Zeile „I’m shitting my body tonight“ zu ihrer Vorliebe zu Naturkaviar bekannt hat, outet sich Armeniens Aushilfs-Ariana Grande als Fan von Fesselspielen. Jedem das seine. Ausgeliefertsein finde ich jetzt net so dolle, genauso wenig wie ihren doch arg monotonen Song.

  2. Der erste Vers beginnt – oje. Dann stelle ich mit Erstaunen fest, dass es mich gar nicht stört. Würde ich von Samantha Tinas „Still Breathing“ auch gerne behaupten könnten.

  3. Leute Leute: Es sind keine Zorro-Tänzer. Es sind Waschbär-Tänzer!
    Oh Junge, Junge. Ich dreh‘ durch. 😀

  4. das lied ist Grosse klasse das hat was ok für die esc wird es noch bestimmt denke ich modifiziert aber die Bühnen Präsenz von der Athena und ihre stimme einfach göttlich wir leben im jahr 2020 und die Leute hören diese art von Musik ich finde nicht das athena ein Abklatsch von einem Künstler aus den USA ist sie hat was magisches an sich und wenn ich mich nicht ganz irre athena lebt und arbeitet die letzten 3 jahre in Deutschland ich habe auch ein event besucht letztes jahr im Funpark und das was ich gesehen hab ist große klasse ich sehe sie in den top 5 das wünsche ich ihr

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