Live-Blog: Countdown zum #FreeESC – Pressekonferenz mit allen Infos

Am Sonnabend steigt als Konkurrenzprogramm zu ESC 2020 – das deutsche Finale aus der Elbphilharmonie in der ARD zum ersten Mal der FREE EUROPEAN SONG CONTEST auf ProSieben. Die Sendung wird von Stefan Raab produziert und von Conchita Wurst und Steven Gätjen (Aufmacherbild) moderiert.

Spätestens mit der selbstbewussten Ankündigung, dass Deutschland beim #FreeESC von einer „echten Legende“ vertreten wird, „die alle bisherigen deutschen Teilnehmer an europäischen Musikwettbewerben künstlerisch und charakterlich überstrahlt“, ist die Neugier auf die Sendung sprunghaft angestiegen. Vermutet wird hier Stefan Raab selbst.

Vor der großen Show informierte ProSieben am Donnerstag um 10:00 Uhr live in einer digitalen Pressekonferenz mit den Hosts Conchita Wurst, Steven Gätjen sowie ProSieben-Chef Daniel Rosemann über alles Wissenswerte rund um den FREE EUROPEAN SONG CONTEST. Es war möglich, die Pressekonferenz online zu verfolgen. ProSieben übertrug sie über diesen Link.

Wir bloggen für Euch live die Pressekonferenz.

Guten Morgen aus Hamburg. Wir sind jetzt bereits mit dem ProSieben-Pressezentrum verbunden. Gleich geht es los. Der Stream der PK über den Link oben scheint auch zu funktionieren. Ihr könnt dort also zuschauen und hier mitkommentieren.

Es geht los. Der Trailer läuft. Es fehlt aber noch der Ton. Christoph Körfer von ProSieben ist im Studio. Wir haben eine gewisse Rückkopplung. Conchita und Steven, die beiden Moderatoren, sind per Video zugeschaltet.

Daniel Rosemann, der Senderchef von ProSieben, erläutert wie es zu der Show kam. Offenbar ist er von Stefan Raab angerufen worden. Und es gibt weiter einen regelmäßigen Austausch zwischen ProSieben und Stefan Raab. Als die Leere nach der Absage des ESC entstand, war ProSieben schnell Feuer und Flamme für die Idee des FreeESC.

Conchita und Steven Gätjen werden per Video zugeschaltet. Conchita ist noch in Österreich und fliegt heute nach Deutschland. Steven Gätjen fährt heute mit dem Zug nach Köln. Morgen gehen dann die Proben los. Beide sind heiß auf die Show.

Conchita freut sich darauf, mit Stefan Raab wieder arbeiten zu dürfen und von Steven lernen zu können. Sie ist sehr aufgeregt.

Steven freut sich. Er hat ja schon oft mit Stefan zusammengearbeitet. Er weiß, dass Stefan nichts halbherzig macht. „Das, was Samstag auf die Beine gestellt werden wird, ist gigantisch.“

Daniel sagt, dass der #FreeESC gegründet wird. Und das macht man nicht für einmal. Man gründet immer für immer.

Jetzt sollen ein paar Geheimnisse gelüftet werden. Hier ein paar Teilnehmer:

Kroatien: Vanessa Mai (das wussten wir schon)

Bulgarien: Oonagh

Türkei: Eko Fresh mit Umut Timur (soll eine interessante Kombo sein)

Österreich: Josh (von Cordula Grün)

Großbritannien: Kelvin Jones

Kasachstan: Mike Singer

Irland: Sion Hill

Italien: Sarah Lombardi

Steven hat indirekt versprochen, am Samstag auch zu singen.

Die Überschneidung mit der Sendung der ARD gibt es, weil es nach der Absage des ESC keine Show gab, als man den Wettbewerb ins Leben gerufen hat.

Die Programmplanung für 2021 steht noch nicht. Es ist aber Fakt, dass es den Wettbewerb im nächsten Jahr geben wird. Es kann sein, dass es weiter in Konkurrenz mit dem ESC laufen wird.

Es wird noch einmal erklärt, dass am Samstag alle Teilnehmer einen direkten Bezug zu dem Land haben sollen, für das sie antreten.

Die Auftritte sollen sehr unterschiedlich sein. Jeder Auftritt soll maßgeschneidert sein. Die Umbauten sind dabei kein Problem. Es ist alles live. Und es gibt auch eine Live-Band.

Punktevergabe: Melanie C für UK war schon gesetzt. Irland mit Angelo Kelly war auch schon klar. Ansonsten können es auch Personen sein, die man in Deutschland womöglich gar nicht kennt.

Nicht alle Songs, die antreten, sollen Weltpremieren sein. Die Künstler wollen aber alle mit frischen Songs antreten. Conchita selbst hat noch keine Songs gehört. Wir werden aber alle möglichen Sprachen hören, zum Teil auch unerwartete Sprachen. Mit anderen Worten: es wird nicht alles in Englisch gesungen werden.

Die Jurys sind nicht repräsentativ zusammengestellt. Sie müssen aber stellvertretend für das Land stehen. Wichtig ist, dass die Juroren die Show sehen. Für sich selbst kann man natürlich nicht abstimmen.

Erstmal sollen keine weiteren Acts bekanntgegeben werden. Die Show wird weitere Überraschungen haben. Und auch die Intervall-Acts werden nicht bekanntgegeben.

Die Show wird nicht so kommentiert werden, wie es Peter Urban beim ESC sonst macht. Die Moderatoren übernehmen das und dazu gibt es Einspielfilme.

Für die Vorbereitung der Show gab es nicht besonders viel Zeit. Gleichzeitig wollten sie Macher keine Facetime- oder Skype-Show. Es war wichtig, dass die Künstler wirklich auf der Bühne stehen. Es wird im Studio natürlich keine Zuschauer geben. Conchita und Steven dürfen sich auch nach der Show nicht in die Arme fallen. Steven meint aber, dass das für die Zuschauer am Fernseher nicht nachteilig sein muss (also das mit dem fehlenden Studiopublikum).

Conchita Wurst beschreibt, wie sehr es fehlt, wenn man als Künstler keinen Applaus bekommt.

Für zukünftige Jahre ist es vorstellbar, dass noch weitere internationale TV-Partner mit an Bord kommen werden. Auch jetzt haben sie bereits ein kleines Sender-Netzwerk für den FreeESC etabliert. Das war in der Idee mit drin.

#FreeESC ist jetzt schon auf Platz 5 in den Twitter-Charts.

Conchita würde – wenn sie nicht moderieren würde – zu Hause ein Happening machen. Das ist aber aktuell nicht möglich. Snacks sind für sie essentiell. Manner-Waffeln, alles. Von herzhaft bis süß muss alles dabei sein. Und zu trinken auch.

Bei Steven gäb’s erst Wein und später würden dann Getränke gemixt werden. Und Popcorn, süß und salzig. Er würde versuchen, auf der Straße eine improvisierte Leinwand aufzubauen (natürlich mit Sicherheitsabstand der Menschen zueinander) und die Leute so zusammenzubringen. Für ihn ist der ESC ein Happening – und er will, dass der FreeESC das auch wird.

Wird es eine CD zur Show geben? Die ironische Antwort: Für die Produktion hat die Zeit nicht gereicht.

Die Abstimmung in der Show (gilt nur für Deutschland, Österreich und die Schweiz) erfolgt über Telefon und SMS.

Noch zwei Minuten:

Steven fragt, ob sie beide Bart tragen sollen. Und ja, das wollen sie. Bei der Kleiderwahl haben sich die beiden abgestimmt. Steven will sich von Conchitas Kreativität inspirieren lassen, aber sein Outfit nicht wechseln.

Damit endet die Pressekonferenz für die „Vielleicht schönste Musikshow der Welt“.


30 Kommentare

  1. Ich tippe auf Didi Hallervorden für Deutschland. Schon bei the Masked Singer hat man gesehen das er eine Legende ist die alle überstrahlt

  2. Dann werden heute mit Sicherheit die Künstler und die Punktesprecher der Teilnehmerländer und die Intervallacts bekanntgegeben.

  3. Mir wird schlecht. Stefan ist so toll. Das Ding findet jetzt immer statt(auch immer am Abend des Finales)?
    Man könnte es auch die Stefan-Raab-Show nennen.

  4. Ich habe gerade beschlossen, nicht zu zappen.
    Leider auch sehr viele Minuspunkte für Conchita, sich dafür herzugeben.
    Nach der PK ist das alles nur noch peinlich.

  5. Falls sie nächstes Jahr am gleichen Abend diesen Wettbewerb veranstalten ,denke ich nicht das sich viele diese Sendung anschauen werden.

  6. Lombardi für italien, singer „singt“ für kasachstan?
    Also bei diesem event schau ich höchstens die punktevergabe und auch nur dann, wenn ein einigermassen interessanter act für die schweiz dabei ist.
    Ansonsten. Sorry, nix für mich

    • Ist doch nur ein PK-Livestream. Es soll ja Sender geben, die noch katastrophalere Qualitäten live on air bringen und das als Halbfinalshow bezeichnen… 😉

  7. Von Raab habe ich leider mehr erwartet… Jetzt ist es doch nur so eine Pseudo-Beziehung zu dem Land. Oonagh lebt seit sie denken kann in Deutschland und hat immer noch mehr mit Italien zu tun, als Sarah Lombardi, die für Italien antritt. Hätte mir das wirklich mehr erhofft, wie halt Leute wie beispielsweise Dadi, der zeitweise in Deutschland lebt(e?) und wenn sie grad hier sind, dass sie dann antreten.
    Die ARD hat für mich das interessantere Angebot, weshalb ich zuerst dahinschalten werde.

  8. Wenn Stefan Raab schon was großes aufziehen und anscheinend auch beibehalten will, warum muss das in Konkurrenz zum ESC stehen?
    Viel besser wäre es doch, wenn er wieder einen stark besetzten Vorentscheid ala „Bundesvision Song Contest“ etablieren könnte.

  9. Falls ProSieben den #FreeESC jetzt jedes Jahr parallel zum ESC stattfinden lassen will, so kann ich, glaube ich, für die meisten ESC-Fans, mich mit eingeschlossen, sprechen, dass diese dann den „richtigen“ ESC bevorzugen werden!
    Dies sollte ProSieben sich vielleicht gleich mehrmals überlegen, ob sie dieses RIsiko wirklich eingehen wollen! Gegen den Original-ESC wird es für ProSieben, im Gegensatz zu diesem Jahr, sehr schwer sein sich da zu etablieren!
    Noch ein kleiner Fun Fact zum Schluss, für alle die welche es interessiert: Das Studio, in welchem die Pressekonferenz stattgefunden hat, ist das Galileo-Studio, welches, während der NFL-Saison, auch für „ran NFL“ genutzt wird!

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