
Das Warten hat ein Ende endlich – am morgigen Donnerstag ab 11:00 Uhr präsentiert der NDR, der den ESC federführend für die ARD verantwortet, die sechs Künstler und ihre Songs, die sich am 4. März 2022 bei „Germany 12 Points“ für das deutsche Ticket nach Turin bewerben.
Moderiert wird die Pressekonferenz von Alina Stiegler (oben rechts), Heldin der Fan-Community und mitreißende Songcheck-Moderatorin und Allzweck-ESC-Botschafterin von Eurovision.de. Anwesend sein werden Alexandra Wolfslast (oben links), Head of Delegation Germany seit 2020 (hier im aktuellen ESC-kompakt-Portrait), sowie (in neuer Funktion als) „Chef des ARD Teams für den ESC beim NDR“ Andreas Gerling (unten rechts) und der neue ARD-Unterhaltungskoordinator (in der Nachfolge von Thomas Schreiber) und NDR-Programmdirektor Frank Beckmann (unten links), dessen letztes Statement zum ESC darin bestand, vollmundig zu sagen, dass die ARD den ESC auf keinen Fall gewinnen will. Originalton bei dwdl: „Hauptsache nicht Erster.“
Ob dieses „Risiko“, dass Deutschland beim ESC seit dem grandiosen Erfolg von Lena in 2010 mal wieder „Erster“ wird, besteht, dafür werden wir morgen erste Impulse bekommen.
Alle Details zum Ablauf morgen und bis zum deutschen Finale am 4. März 2022 findet Ihr hier. Und wen wir möglicherweise morgen präsentiert bekommen, darüber haben wir hier auf Basis vieler Branchenimpulse Auskunft geben.
In der PK werden auch die Künstlerinnen und Künstler anwesend sein, ihre Songs werden per Video eingespielt.
ESC kompakt bloggt die Pressekonferenz, die für Euch alle via Eurovision.de gestreamt wird, live. Nur eine Nacht müssen wir noch schlafen, bis die Bubble bebt!
Und damit einen schönen guten Morgen aus Hamburg Harvestehude von Peter, der sich für den ersten richtig wichtigen Tag des ESC Jahres 2022 extra einen Tag Urlaub genommen hat – wie viele andere Fans auch, wie ich mehrfach gehört habe.
Eine Viertelstunde bleibt, bis es losgeht, daher noch eine erläutende Eingangsbemerkung:
Selbstverständlich hat Frank Beckmann in seinem dwdl-Interview das Statement „Hauptsache nicht Erster!“ ironisch gemeint. Darüber gibt es keine Zweifel.
Ich fand es aber dennoch erwähnenswert und bemerkenswert, dass der neue ARD Unterhaltungskoordinator der ARD in seiner allerersten Wortmeldung zum ESC vor dem Hintergrund glaubt, damit kokettieren zu müssen, dass Deutschland einen weiteren ESC Sieg nicht bezahlen kann oder will.
Das empfinde ich ganz persönlich vor dem Hintergrund der frustierenden jüngeren deutschen ESC Performance irgendwie unpassend als das allerbeste, was der oberste ESC Verantwortliche der ARD sagen könnte.
Das Zitat ist mindestens abgeklärt und kann auch als distanziert interpretiert werden. Darauf haben mich zuallererst Freunde aus anderen europäischen (ESC) Ländern aufmerksam gemacht: „Eure geringste Sorge dürfte ja wohl sein, beim ESC Erster zu werden.“
Der ESC ist eine sehr internationale Veranstaltung und Kommunikationsplattform, was man sagt, wird nicht nur in der hiesigen Branchenpresse wahrgenommen.
Es geht los – und – breaking – es gibt ein Logo für „Germany 12 Points“!

Das Artwork ist angelehnt an die Beauty-Optik der EBU für Turin.
Alina Stiegler begrüßt die Zuschauer aus Hamburg Altona (Location kannte ich nicht, verstand ich jedenfalls nicht) und stellt die oben angekündigten Teilnehmer Frank Beckmann und Andreas Gerling vor – und (in der Presse-Vorabinfo nicht erwähnt) Torsten Engel von NDR2 (also der Programmchef da).
Noch nicht zu sehen ist Alex Wolfslast. Vielleicht ist die irgendwo mit den Künstlern versammelt?
Frank Beckmann versucht es zum Start wieder mit Humor: „Wir haben es hingekriegt, dass die Italiener irgendwie in Turin ausgetragen.“ Autsch.
Frank Beckmann und Andreas Gerling erläutern die allseits bekannten Fakten.
Torsten Engel ist Jurysprecher, ohne Mitglied der Jury zu sein. Er hat die Jury „koordiniert“ – whatever that means Er betont, dass die Radios gleichberechtigt mit dem TV-Kollegen am deutschen VE mitwirken. „Die Songs werden bei uns laufen.“
„Der ESC wird sehr sehr fett bei den Radios vorkommen.“ Wie noch nie, sagt Torsten E.
Jetzt kommt Alex dran. In der Jury sei „heftig diskutiert“ worden, sie ist bekanntlich auch in der Radiojury. Sie erläutert, es wurden 30 Einladungen nach Berlin ausgesprochen für die „Pre-Selection-Show“ und tatsächlich 26 sind dann angetreten.
Eros Atomus – alive
Der erste Act ist dran und es ist Eros Atomus aus Flensburg. Sein Songtitel heißt „alive“. Keine Überraschung also.
Eros erzählt, dass sein Vater ihn nach Eros Ramazzotti benannt hat. Er hat elf Geschwister, da gehen vielleicht schon mal die Namen aus…
Eros präsentiert sich im Interview mega-sympathisch. Er hat seinen Song selbstkomponiert, in dem Text verarbeitet er eine traurige persönliche Erfahrung.
Liebe Leute, über die Songs wird noch so viel geredet, dass ich mich entschieden habe, heute im Liveblog keine Werturteile zu posten. So habe ich auch bei der Premiere der neuen ABBA Songs gehalten und da hat mir das gutgetan, die Titel erstmal reflektiert zu verarbeiten. Deshalb halte ich das heute hier auch so, bin also eher dekriptiv bei der Songkommentierung.
Bei „alive“ ist der maßgebende Erfolgsfaktor, dass die guitarrendominierte Song eine Entwicklung hat. Er geht beschauerlicher los und wird im letzten Drittel sehr dynamisch.
Eros hat das, was die amerikanischen Medien gerne „killer smile“ nennen. Oder „cute“ (im TikTok-Sprech).
Eros sprüht vor Energie. Auch das ist überzeugend.
Felicia Lu – Anxiety
Felicia Lu ist die Nächste, mit „Anxiety“, auch das hat Benny richtig getippt.
Felicia Lu war 2017 im Vorentscheid Levina unterlegen. Sie hat seitdem aber sogar die größere Karriere gemacht, ist in Österreich eine echte Hausnummer.
Alina betont, dass es „uns“ (also die ESC Community) aufwertet, dass Felicia sich wieder beworben hat – und das finde ich auch. „Alina ist einfach die Beste.“ whatsappt mir ein guter Freund (mit Herzchen) – und das finde ich auch.
Kennt Ihr das, das man sich jeden ESC Song schön hören kann, egal, wie spröde er beim ersten Hören wirkt?!? So geht es mir gerade, irgendwie finde ich „Anxiety“ beim Wiederhören auch viel cooler als beim ersten akustischen Anpirschen in den letzten Tagen. Liegt wahrscheinlich am Adrenalin.
Das Musikvideo ist in Quarantäne entstanden, ein „one woman ding“ sagt Felicia. Es wird auch ein Making Of dazu geben.
Felicia berichtet von ihrer „social anxiety“ – wie bei Eros hat also auch ihr selbstgeschriebener Song sehr persönliche Bezüge.
Als persönliche Lieblings-ESC-Songs nennt sie „Soldi“ und Lake Malawi.
Maël & Jonas – I Swear To God
Der zweite Act mit „The Voice“ Vergangenheit. Keine Überraschung, zeichnet die verantwortliche Produktionsfirma Bildergarten doch auch für „The Voice“ verantwortlich.
Die Jungs sind 26 und 20 Jahre alt (Jonas ist der Jüngere) und kommen also Koblenz. Sie sind inspiriert von Elaizas „Is It Right“?
Auch ihren Bewerbungssong haben die besten selbstgeschrieben. Bisher sind also nur Acts mit eigenen Songs vorgestellt worden, das finde ich sehr erfrischend.
„I Swear To God“ hat einen treibenden Beat, etwas stärker als die ersten beiden Titel. Die Ähnlichkeit der drei ersten Beiträge ist aber schon hervorhebenswert – in der Produktion, im Groove, im Vibe, im Gesamteindruck. Bisher Three-Shades-Of-Radiopop, was ich ganz sachlich und keinesfalls abwertend meine.
Die Jungs wollen „Feuer“ auf der Bühne, wenn es um die Inszenierung geht. Sie werden mit ihrer Band auf der Bühne stehen („unsere Jungs von zuhause“).
Emily Roberts – Soaps
Emily Roberts aus Hamburg, die in Berlin lebt, wird vorgestellt.
Sie hat schon mal einen „Dschungelcamp“ Soundtrack-Song gemacht: „Tn This Together“.
Alle Bio-Facts zu den Acts gibt es übrigens ab 12:00 Uhr hier auf ESC kompakt zu lesen.
Bilanz zwischendurch: Bisher hat ESC kompakt 4/4 Acts richtig prognostiziert. Emily Roberts war die erste, deren Name durchgesickert war.
Emily ist bislang die bekannteste der vorgestellten Acts, Ihr in USA (L.A.?) produziertes Video ist auch das aufwendigste.
Soap dreht sich um Liebenskummer. „Ich dachte, ich nehme mal etwas zeitloses.“ Emily hat den Song mit einem Songwriter-Team geschrieben.
Emily war schon mit James Blunt als Support on tour – „das Highlight meines Lebens“. Sie bewertet das als gute Vorbereitung auf ihren Live-Auftritt beim deutschen Finale.
Nico Suave & Team Liebe – Hallo Welt
Hier ist die erste Überraschung – und der erste deutschsprachige Titel.
Aufmerksame Leser haben den Songs gestern auf itunes Neuseeland (zwölf Stunden vor Germany) entdeckt, aber wir haben das nicht mehr aufgegriffen, um einen Rest Spannung zu bewahren.
Nico scheint älter zu sein als das „Team Liebe“. Ansonsten kommen alle Acts heute anscheinend ungefähr aus der gleichen Generation, Nico dürfte der älteste Teilnehmer sein.
Ja, die Presseinfo bestätigt es, Nico ist 43, EMY aus seinem Team 19. Zwei Generationen einer Band, I like that.
Der Song ist auch wieder sehr zugänglich, am Ende wird es Englisch. „Don´t you worry about the things you can´t control“. Naja. Kommentar aus unserer WhatsApp-Gruppe: Die englischen Textbausteine könnten auch aus einem Ralph Siegel Song sein.
Ich hab´auch oben schon angesagt, dass ich heute nicht wertend über die Songs schreibe, aber call me old fashioned, aber ich finde nicht unbedingt, dass wir einen Song in Turin brauchen, in dem die Kardashians vorkommen.
Bei dem supersympathischen Mann im gelben Hemd bin ich mir jetzt nicht sicher, ob das „Buket“ oder „NKSN“ ist. Aber er sagt schlaue Dinge.
Malik Harris – Rockstars
Jetzt ist es raus – Eskimo Callboy haben vor der Radiojury nicht bestanden, am deutschen TV-Finale teilzunehmen.
Malik aus Landsberg am Lech ist der Sohn von Ricky, den ältere Leser wie ich noch aus seiner gleichnamigen Talkshow kennen, die Ende der 90er Jahre auf Sat1 lief.
Social Media ist schneller – und WhatsApp noch schneller: Maliks Song „Rockstars“ wird jetzt schon als der Favorit für Turin gehandelt – bekomme diesbezüglich auch Nachrichten von Menschen mit viel ESC-KnowHow.
Speziell die Rap-Parts (toll gesungen/gesprochen) geben „Rockstars“ Eigenständigkeit.
Malik spielt live „ganz alleine“ (mit Loop-Station) und will das so auch auf der Bühne umsetzen (am Klavier beginnen, dann zur Guitarre…)
Der LineUp für das deutsche Finale am 4. März 2022 steht, ausführliche Infos zu allen Teilnehmern und Songs findet Ihr hier.
Es beginnt die Fragerunde!
Als Eisbrecherfrage hat die Redaktion die Frage ausgewählt, welche Pläne die Acts für die zweite Jahreshälfte haben.
Das ist ok und geschickt, jeder kann sich lockermachen und von sich erzählen. Die Interpreten erzählen von Tourplänen, neuen Songs usw. Das werden wir alles in den Einzelinterviews, die ESC kompakt geplant hat, vertiefen.
Felicia möchte lieber für Deutschland als für Österreich antreten, wiewohl sie in Wien wohnt.
Eros will seinen Song in Berlin im Stehen zeigen, aber am „Lapstyle“ mit der Guitarre festhalten.
Maël erzählt von seiner vierjährigen Tochter.
Malik erzählt, dass sein Vater Ricky sich mit Karrieretipps zurückhält und „superstolz“ auf Malik ist.
Die Fragen gehen nun an die Programmverantwortlichen.
Imre Grimm fragt, ob die Ausstrahlung des deutschen Finales im Dritten nicht „halbherzig“ ist.
Andreas Gerling hat diese Bedenken nicht. „Ist ein interessantes Experiment.“
Siegessäule fragt nach der Inszenierung als Auswahlkriterium. Alex vereint das für die Auswahl der letzten 26, aber man habe auf dieses Kriterium bei der Vorstellung der Songs vor der Jury geachtet.
Die Frankfurter Neue Presse fragt zur Online-Abstimmung. Das ist in der Tat spannend, dazu wird es einen eigenen Beitrag von Flo geben.
Irving Wolter fragt nach der Zusammenarbeit von TV und Radio: „Wir vertrauen gemeinsam.“ sagt Torsten Engel und betont die Gemeinsamkeiten. Die Popwellen seien Partner und nicht Promotion-Tools.
Frank Beckmann ergänzt, die Vorgehensweise 2022 sei der „größtmögliche Aufschlag“.
Bennys Frage, ob die Künstler unterstützt werden bei der Inszenierung für Berlin, beantwortet Alex mit „ja“.
Andreas Gerling verspricht für Berlin (den VE) „San Remo Flair“.
AG redet ein bissel um den heißen Brei herum, warum die ARD zu einem Vorentscheid zurückkehrt.
Ob es Tickets für die Liveshow gibt, wird in zwei Wochen entscheiden.
Torsten Engel: „Wir werden alle Songs zur gleichen Anzahl spielen. Die Rotation ist so gebaut, dass alle Songs in der gleichen Anzahl laufen. Es wird keiner bevorzugt oder benachteiligt. Alle sechs Songs sollen bis zur TV Show bekanntgespielt werden.“
Frank Beckmann: „Es sind dann Gewinner, wenn das Radio sie jeden Tag spielt.“
Moi: Alle Songs jeden Tag in gleicher Zahl. Really? Wie oft denn?
Im Falle eines positiven Coronafalls – wie in Spanien z.B. – wird am 4. März 22 das Video eingespielt.
Alex: Deutschland soll sich hinter dem Winner-Song versammeln.
AG: Darauf ist das gesamte Verfahren ausgelegt. Deutschland soll dem deutschen Act die Daumen drücken.
Zur Bekanntmachung der Songs gibt es nicht nur Airplay, sondern auch „Flächen im Fernsehen“.
Das neue Konzept ist auf Serie angelegt.
Torsten Engel: „Am Ende des Tages ist Song Song. Die deutschen Titel, die auf vorderen Plätzen gelandet sind beim ESC, sind auch Radiohits geworden.“
Die Acts werden nun gefragt nach einem Ritual kurz vor dem Auftritt.
Das scheint mir ein PhaseOut zu sein, d.h. die Verantwortlichen haben anscheinend entschieden, den Elephant im Raum nicht anzusprechen, nämlich das Ignorieren von Eskimo Callboy. Die Frage nach EC wurde definitiv gestellt.
Es geht wieder an die „Expertenrunde“:
Eine Superfinale ist nicht geplant.
Die Festlegung der Startreihenfolge „wird rechtzeitig bekanntgegeben“.
Jetzt kommt doch noch die Eskimo Callboy Frage von Benny
Alex antwortet (leider nicht Torsten Engel):
EC seien sehr sehr weit gekommen.
Sie persönlich habe den Auftritt sehr genossen.
Es gab viel Für und Wider.
Sie haben es halt nicht ganz geschafft, sind aber sehr weit gekommen.
Die Statements von Alex sind Stanze an Stanze. Antworten, ohne eine Antwort zu geben. Das war defintiv vorbereitet. Am Ende ermuntert Alex die Jungs von EC, sich im nächsten Jahr wieder zu bewerben. Hä?
Alina moderiert elegant ab: Felicia Lu sie das beste Beispiel, dass sich ein zweiter Versuch lohnt.
Nur: Felicia durfte vom Publikum gewählt werden, in diesem Jahr wurden Eskimo Callboy von Radio-Entscheidern vom Publikumsvoting ausgesperrt.
Es gibt eine letzte Frage von Frank Albers: Wie geht Ihr mit Social Media Kommentaren um?
Gute Frage, sehr qualifizierte Antworten von dem Mann im gelben Hemd vom Team Liebe und von Felicia Lu. Umgehen damit, aber eine gesunde Distanz bewahren.
Emily Roberts lobt ESC kompakt, wiewohl ihr dort auch nicht alle Kommentare gefallen. „Die recherchieren besser als manche Profis.“
Maël sagt auf die wirklich exzellente Frage von Frank noch, dass „man 50 positive Kommentare braucht, um einen negativen zu verarbeiten.“ Sehr reflektiert und offen, sehr sympathisch.
Damit schließt Alina die PK, die Sie gleichermaßen locker wie souverän wie fachkundig geleitet hat. Chapeau, einmal mehr.
Was ist mein Schluß-Statement?
Gaaaanz schwierig!
Erstens: Ich bin aufgewühlt und verstimmt, dass Eskimo Callboy nicht dabei sein. Beide Songs („Pump It“, „We Got The Moves“) wären eine wahrhaftige Bereicherung des deutsches Finales gewesen.
Es ist sicher souverän, dass in der PK die EC Frage zugelassen wurde, andererseits aus Public-Relations-Perspektive wäre das Weglassen auch nicht empfehlenswert gewesen.
Die Frage wird nicht wirklich beantwortet. Alex hat von ihrem Gefühlen erzählt, Torsten Engel hätte die Radioperspektive erläutern müssen. Naja, das können wir ihn ja noch fragen.
Die Worte von Alex waren wohlüberlegt (Script?) aber am Ende nicht greifbar. Wie ein Flummi, den man nicht fangen kann.
Das Thema „Eskimo Callboy“ wird erstmal bleiben.
Zweitens: Alle sechs Künstler waren mir überaus sympathisch. Jeder Acts kann Deutschland gut in Turin verdreht, was die Personality und die Ausstrahlung und die Spontanität und die Unverstelltheit betrifft.
Mir hat besonders der Mann in dem gelben Hemd gefallen, der sympathisch und schlau gesprochen hat, but that´s just me.
Auch die Begeisterung von Felicia und Eros war ansteckend.
Drittens: Ich habe ja schon gesagt, dass ich zu den Songs noch nichts sagen kann und will, aber in der oberflächlichen Draufsicht sind es sind Six-Shades-Of-Easy-Listening-Adult-Contemporary, vielleicht mit Ausnahme von „Rockstars“. Die Vielfalt, die Alex bei Beschreibung der Bewerbung angedeutet hatte, die fehlt. Kein Schlager, aber auch kein Hardrock, kein Elektro, kein HipHop, keine Experimente.
Soweit mein erstes Fazit. Ich mache jetzt im Laufe des Nachmittags noch die notwendigen Orthographie-Korrekturen und das alles und baue die Videos ein und gleiche die wörtlichen Zitate noch mit dem Stream ab, wenn Eurovision.de ihn online hat.
Und dann habe ich auch Zeit Eure Kommentare zu studieren und zu beantworten.
Ich melde mich also wieder nach dem Lunchbreak. Bis dahin stimmt unbedingt über die Songs ab, wir wollen gerne ein erstes Stimmungsbild einsammeln. Die Umfrage hat DouzePoints hier online gestellt, abstimmen kann man bis 20:00 Uhr.
Und heute Abend sehen wir ja uns schon wieder. Wir werden wir um 21 Uhr den Tag in einen exklusiven ESC kompakt LIVE Revue passieren lassen.
P.S.: Alle Details zu den Künstlern und ihren Songs findet Ihr hier.
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O Gott, was zum Fremdschämen
Okay, das wäre nun wirklich ein letzter Platz mit Ansage. Und zwar zurecht.
hallo cheffe haste mich auch noch lieb?
lasse will kuscheln.😎
Ehrlich gesagt: Gefällt mir der Song bis jetzt am besten. Sticht wirklich heraus. Gute Stimmen.
Ich finde es …irgendwie peinlich…sorry
Jetzt kann uns nur Malik Harris oder EC retten
Hallo Welt…. 🤦🏻♂️
Die Auswahl grenzt ja schon Arbeitsverweigerung
Nico Suave & Team Liebe: Der Song gefällt mir.
Echt jetzt…….bis jetzt gibts für germany keine points zu holen. Wüsste nicht wer und warum.
Ich mags aber nicht besser als die Callboys.
hallo welt,sprachlos ich bin.🙃
Oh, und schön nochmal nen Englischen Refrain ans Ende kloppen, weil irgendwie soll es ja doch international sein. ALTER. 😀 Das ist hart kacke, sorry.
Six 4 One
An das Lordi-Jahr habe ich auch gerade gedacht. ESC-mäßig hoffnungslos veraltet.
Der fünfte Song gefällt mir auch überhaupt nicht…und natürlich für die Internationalität noch eine Zeile auf Englisch. macht den Song nicht wirklich besser.
Hat was von Atlantis 2022 ..
Bitte die nicht!!!
Ich bete, dass jetzt wenigstens noch Malik Harris kommt!
der rapper?
Toller Titel, der hat meine Stimme.
Bitte EC oder wenigstens Malik Harris als letztes.
Nico Suave: Schade, dass der Refrain so schwach ist, der Rap in den Strophen ist nämlich mal sehr kompetent vorgetragen. Die Verse auf Englisch würde ich eher weglassen.
„Die Songs sind alle ganz toll. Wir haben so schöne Lieder“
Unsere HoD vor nicht allzu langer Zeit.
Alle 5 Songs sind Grottenschlecht.
0 Points Germany
Die PK schenke ich mir und lese hier nur eure Kommentare – und die sind recht unterhaltsam 🙂
boa…. neee….. nun kommt auch noch diese
Variante von dem Brei: ABER: zumindest mal auf DEUTSCH gesungen Suave classico ? 😉
Du willst mir jetzt erzählen, dass diese 5 die besten aus 26 waren, wo die Callboys mit dabei waren….
Ich kann nicht mehr…
Ich kann es auch einfach nicht fassen, dass EC nicht dabei sind… Nachdem Maneskin letztes Jahr auch noch gewonnen haben… Kann ich mir nur dadurch erklären, dass die Radio-Popwellen gute, seichte Radiomusik gesucht haben und keinen potenziellen ESC-Sieger… Sämtliche kleine Länder schaffen es, innovative Musik zu liefern, nur Deutschland nicht. Null ESC-Kompetenz in der ARD
Ich hab echt diese atlantis 2000 vibes beim letzten song
Ernüchternd und enttäuschend.
Alle Tipps von gestern richtig. Immerhin keine Marie Reim.
Ich höre hier heute eine Menge schöne Lieder für den Junior ESC. Nichts erwachsenes dabei für mich. Die Ausnahme wäre für mich Eros Atomus.
Hätte nicht gedacht, dass ich das sage, aber ich will EC.
Puh. Gottseidank…..dann ist ja alles klar…..Aber 1-5 ist doch wirklich ein Witz
Hahaha, ich bin überhaupt nicht verwundert, dass „Hallo Welt“ beim NDR gut ankommt. Aber das ist einfach so schlecht und einfallslos, dass mir alle Worte fehlen…
Oje Oje………ich geh mal zum Kühlschrank,das Bier holen.
Kein Eskimo Callboys. Shit Storm 3,… 2…. 1……
Diese Band… klasse, wieder jemand der nichtmal TV schaut aka keine Ahnung vom ESC. Beim Bandnamen dachte ich an Böhmermann’s Parodie-Songs vom deutschen Radiopop 😀 😀 😀
Gratuliere benny👍👍👏👏, ich erhöhe freiwillig auf zwei flaschen.
Beantwortet die Wolfslast noch, warum Eskimo Callboy nicht dabei ist, oder kann ich das Elend nun ausschalten?
^^ ich glaube wir können nur EC selber fragen. Weil die beim NDR werden diese schmach an langweiligen und nicht ESC würdigen Songs, sicher nicht erklären wollen.
Der NDR ist offiziell gecancelled. Unglaublich was die auf die Beine gestellt haben. Einfach peinlich.
Wo ist die Vielfalt????
Kein Rock. Kein Rnb / Schlager/ Operette etc was zum Teufel
Stimme auch dir 100% zu. Jeder der Songs die heute vorgestellt wurden, sind 1 zu 1 identisch, nichts besonderes, nichts anderes, nicht was raus sticht. Einfach nur enttäuschend. Traurig für den deutschen ESC
Und all diese 6 Titel sollen jetzt besser gewesen sein als Pump it von Eskimo Callboy? Und Mitte Mai schlägt die deutsche Delegation wieder die Hände überm Kopf zusammen und fragt sich ERSCHÜTTERT woran es denn wieder gelegen haben könnte…
Kann dir nur 100% zu stimmen. Über 900 Song Einreichungen und nichts davon soll gut gewesen sein? Das was heute gewählt wurde ist einfach nur ernüchternd.
OMG GOTT SEI DANK IST HARRIS DA! Unser Lichtblick! Bitte schickt ihn gleich zum esc
Ernsthaft, diese ganze Auswahl schreit nach letzter Platz!!!
Rockstars ist mit Abstand der beste Song der Auswahl, ich glaube das könnte überraschen beim ESC. Der Rap-Teil, sehr emotional und gute lyrics..
Der letzte ist deutlich der beste. Damit könnte mittelfeld möglich sein
Diese Auswahl grenzt an Körperverletzung… Absolutes Versagen des NDR! EC Petition starten, jetzt!
WOOO IST ESKIMO CALLBOY WTF :cccccccccc
0 Points Germany
Malik Harris ❤
Bester Song 😊
Ich bin sprachlos und enttäuscht.
Nichts gegen die Künstler*innen, aber das wird nix.
Nichts besonderes dabei. Wo ist Eskimo Callboy?
Mein Favorit: Malik Harris.
Aber Leute, was war das heute bitte? 😂😭
Ich bin traurig.
Waren Emily Roberts‘ Song und Malik Harris‘ Vater zusammen im Dschungel?
Waren sie nicht, Staffel 10 bzw. Staffel 14.
Nur Rockstars kann das gewinnen. Auch nur dieser Song kann beim ESC Punkte sammeln…
Der NDR verdient jetzt einen richtigen Shitstorm. Bei Xavier Naidoo hat es auch geklappt.
Also „Hallo Welt“ ist ja mal ein schlechter Witz….und das setzt sich gegen Eskimo Callboy durch??
Wie Gehirnamputiert sind denn die Herren von der Hamburg-Mannheimer Ähhh dem NDR eigentlich ?!
Oh und jetzt noch der „aggresive Rap“ Rockstars, LOL
Songs für mich bisher alle recht durchschnittlich, aber auch kein wirklicher Ausfall für mich. Mehr oder weniger solide Popnummern (ob das beim ESC klappt, steht auf einem anderen Blatt). Für mich hätte es aber viel schlimmer kommen können – ich freue mich auf den Vorentscheid und finde manches hier in den Kommentaren schon fehl am Platz (jedem/r ihre/seine Meinung aber hier den Untergang herbeizuschreiben nach so einer Kurzpräsentation finde ich schon etwas deplatziert…)
Der letzte Song ist mit Abstand am besten. Wenn „Rockstars“ die Vorentscheidung nicht gewinnen sollte, ist einer der letzten Plätze so gut wie vorprogrammiert…