Letzte Tipps: Welche Künstler und Lieder werden morgen für „Germany 12 Points“ präsentiert?

Eigentlich sollte schon unsere Wochenvorschau vom Montag der wirklich letzte „Germany 12 Points“-Artikel vor der Pressekonferenz zur deutschen Vorentscheidung am morgigen Donnerstag werden, dann kam der Beitrag über die (sehr) wahrscheinliche Teilnahme von Eros Atomus. Aber immer wieder liefern uns die Künstlerinnen und Künstler und liefert Ihr uns in den Kommentaren (Danke!) neue Hinweise, wer denn morgen nun wirklich auf der Pressekonferenz als potenzieller Vertreter Deutschlands am Eurovision Song Contest 2022 in Turin präsentiert wird. Bevor also die 24-Stunden-Frist anbricht, hier der (höchstwahrscheinlich) aller-, allerletzte Tipp, welche Acts (mit welchen Songs) am deutschen Vorentscheid teilnehmen.

Maël & Jonas (Wahrscheinlichkeit: 99%)

Die ehemaligen „The Voice of Germany“-Teilnehmer Maël & Jonas hatten wir bis gestern überhaupt nicht auf dem Schirm, aber nachdem Ihr uns auf allen Kanälen auf die ersten zwei Minuten der aktuellen Folge ihres Podcasts „Hut und Haar“ hingewiesen habt, dürfte die Sache klar sein. Maël & Jonas kündigen da nämlich große Neuigkeiten für den 10. Februar an zu einer Sache, mit der sie sowieso schon lange in Verbindung gebracht werden.

Weniger sicher sind wir uns dagegen, ob das Duo tatsächlich mit seiner letzten, im Oktober veröffentlichten Single „I Swear to God“ antritt oder im letzten Moment doch noch einen neuen Song aus dem Hut zaubert. Für Letzteres gibt es aktuell keine Anzeichen oder Hinweise, stattdessen promoten die beiden weiterhin ISTG (hier in der „Version mit Papa“), aber nichts ist unmöglich.

Eros Atomus – alive (Wahrscheinlichkeit: 99%)

Eros Atomus hat seine Teilnahme an der deutschen Vorentscheidung ja bereits mehr oder weniger selbst bestätigt, das Video zu „alive“ ist allerdings mittlerweile wieder von YouTube verschwunden bzw. auf privat gestellt worden. Falls es noch mehr Hinweise braucht: Die Single erscheint laut iTunes und Instagram untypischerweise nicht am kommenden Freitag, sondern bereits am morgigen Donnerstag und das Musikvideo musste laut Eros innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt werden.

Emily Roberts – Soap (Wahrscheinlichkeit: 99%)

Über die „Germany 12 Points“-Teilnahme von Emily Roberts haben außer uns bereits diverse Medien berichtet. Mittlerweile hat die Sängerin laut Instagram auch ihren Flug von Los Angeles nach Berlin angetreten, vorher in den USA aber noch das Musikvideo zu ihrer neuen Single „Soap“ abgedreht. Wir hatten bereits vermutet, dass es sich bei ihrem ESC-Beitrag wohl nicht um die (bislang) aktuelle Single „Dinosaurs“ handelt.

Über den mutmaßlichen Wettbewerbsbeitrag „Soap“ gibt es auch schon weitere Informationen im Katalog der GEMA. Geschrieben wurde das Lied demnach von Emily Roberts zusammen mit Andreas Öhrn (schrieb unter anderem bereit für Helene Fischer und Army of Lovers), Didrik Thott (schrieb unter anderem bereits für Westlife, Céline Dion und Monrose) sowie Simon Wangemann (bekannt als Mitglied der Elektro-Pop-Band I Heart Sharks).

Felicia Lu – Anxiety (Wahrscheinlichkeit: 70%)

Eine Vorentscheidungsrückkehrerin wurde uns ja in Aussicht gestellt und die Chancen steigen, dass es sich dabei um „Unser Song 2017“-Teilnehmerin Felicia Lu handelt, die wir bereits auf der Liste hatten. Neben den immer deutlicheren Hinweisen in den sozialen Netzwerken wird außerdem heute Abend (!) ein neues Video zu der bereits Ende Oktober veröffentlichten Single „Anxiety“ veröffentlicht, die eigentlich schon gar nicht mehr Felicia Lus aktuellste Veröffentlichung ist. Damit dürfte dann auch klar sein, mit welchen Lied die in Österreich lebende Sängerin ins Rennen geht. Ein wirklich unumstößlicher Hinweis auf eine Teilnahme fehlt allerdings noch.

Malik Harris – Rockstars (Wahrscheinlichkeit: 70%)

Parallel zu Felicia Lu veröffentlicht ebenfalls heute Abend Malik Harris das Musikvideo zu seiner am vergangenen Freitag erschienenen Single „Rockstars“. Wohl eher kein Zufall… Über weitere Hinweise auf seine Teilnahme haben wir bereits an anderer Stelle berichtet.

„Rockstars“ hat seit der Veröffentlichung vor fünf Tagen auf Spotify bereits mehr als 50.000 Streams eingesammelt. An dem Titel haben neben Malik Harris selbst Marie Kobylka und Robin Karow mitgeschrieben, die bekannt sind als Mitglieder der sehr empfehlenswerten Indie-Pop-Band Cosby und unter anderem auch schon mit Antje Schomaker (verweilte in der letzten Zeit zusammen mit Emily Roberts in LA) zusammengearbeitet haben.

Wenn alle unsere Tipps oben stimmen, wäre noch ein Platz in der Vorentscheidung frei. Vermutlich eher für eine Band als für einen Solokünstler und vermutlich eher für jemanden, der oder die eine andere Musikrichtung macht als Pop – zumindest, wenn wir den Hinweisen aus der deutschen Delegation glauben. Das würde eher für Eskimo Callboy sprechen als für Planschemalöör oder Marie Reim (die ihre großen Neuigkeiten außerdem mittlerweile schon für heute angekündigt hat), wobei bei allen dreien die Indizien für eine Teilnahme langsam dünn werden. Gut möglich also auch, dass es jemand ist, der sich sehr bedeckt gehalten hat und den wir deshalb bislang gar nicht auf dem Schirm hatten.

Außerdem ist es natürlich weiterhin auch möglich, dass uns jemand auf eine falsche Fährte führen wollte und die obigen Tipps nicht korrekt sind. Wir müssen uns wohl bis morgen gedulden, dann wird ab 11 Uhr das Geheimnis gelüftet. Wir halten Euch an dieser Stelle mit einem Live-Blog auf dem Laufenden.


301 Kommentare

    • Wenn Planschemalöör dabei sind, haben wir theoretisch 6 Acts mit relativ eindeutigen Hinweisen (Malik hat eine Story mit Hamburg im Hintergrund gepostet). Und wenn es wirklich nur 6 sind, dann ist EC wohl nicht dabei………….. Ich hoffe ich habe nicht recht.

  1. Glaube ab 18 Uhr bewegt sich was, bei Linda Teodosiu auf Insta, Rockstar Video, Planschemalöör haben auf ein Youtube – Kommi geantwortet, wo Jemand viel Erfolg wünscht und die sich bedanken.

  2. So eine große Bekanntheit haben die nun auch nicht, die waren nur so schlau ihren Song schon beizeiten rauszuhauen und sich dadurch bekannt zu machen, was in Hinsicht auf internationale Aufmerksamkeit gar nicht so schlecht ist.

  3. Wenn EC nicht dabei sind, dann liegts am Bandnamen, weil die deutsche Empörungskultur im ÖR halt stärker ist als die Aussichten auf Erfolg.

    • Sry musste gerade herzlich lachen xD Ich weis das Video ist unter besonderen Umständen entstanden was ja auch das Vorwort erwähnt, aber ein Musikvideo auf dem Klo zu starten ist schon sagen wir interessant…

      • Musikvideo für einen vermeintlichen Vorentscheidbeitrag auf der Toiletten eröffnen, bitte lasst das einfach alles ein schlechter Witz sein…

  4. Wenn es Felicia Lu als Vertreterin für die BRD werden sollte (was ich nicht glaube), bekommt sie dann ein neues Video zum Lied ….oder belässt man es beim „Toilettenvideo“?

  5. Der NDR sucht immer Songs die bisschen nett sind mit ner Botschaft, aber nichts was international rockt, bei Schütte hatte man einfach mal Glück. Wir brauchen einen Beitrag der mit Nr. 1 an den Start gehen könnte und man sich 2 stunden später immer noch daran erinnert. Das geht im Moment nur mit Eskimo Callboys !

  6. Ich bin ein großer Fan von Felicia Lu und muss sagen, falls Sie dabei ist soll sie einfach mit Wish You Well antreten…… da Lied ist soooooooooo viel besser und hat deutlich mehr Potenzial als Anxiety….

    • Hätte Potential – eine Lena 2.0 – ist im Gegensatz zu den anderen Songs wirklich catchy – der Refrain wegen dem double-time insbesondere. Sie ist hübsch und mit dem was sie trägt, wo man ihren BH schon erkennen kann, hat sie Sexappeal – damit hatte Lena damals auch im ESC gepunktet.

      • Wir brauchen sicherlich keine Lena 2.0 beim ESC. Das hat schon mit den ganzen anderen Lenas vorher auch nicht funktioniert.

  7. Interessant, dass manche Songs hier doch ankommen. Zeigt nur, dass „painfully mediocre“ einfach ziemlich der deutsche vibe ist und wir von so belanglosem Radio-Pop wohl am treffendsten repräsentiert werden.

    Und dann wenn die 0 Punkte kommen hat es aber jeder wieder gewusst und man fand das von Anfang an doof/ chancenlos. Mhm.

    • Mensch, du hast nun den ganzen Tag hier rumgemeckert und nun werden auch noch die Leute, die anderer Meinung sind, niedergemacht. Muss soviel Negativität wirklich sein?

      • Wo er/sie Recht hat, hat er/sie aber nun mal Recht. Ich könnte und würde bei seinem/ihrem Kommentar hinter jeden einzelnen Satz ein Häkchen setzen.

      • Sorry, wenn ich weiß was für klasse Nummern sich beworben haben und was für ein Einheitsbrei stattdessen hier durchgewunken wurde und dann als „vielfältig“ betitelt wird, da bin ich nicht positiv.

        Und kann es dann auch wirklich nicht nachvollziehen, wie man sich dann damit zufrieden geben kann und sagt „oh ja toll“. Das hier ist absolut keine Vielfalt, sondern der selbe „tut keinem weh“ Mumpitz wie jedes Jahr, obwohl sich etablierte Künstler mit Millionen Fans beworben haben. Und denen wurde einfach damit ins Gesicht geschlagen.

  8. Bisher gefällt mir Mael&Jonas&Lu mit Losing streak am besten. Können gerne nach Turin und werden sich nicht blamieren. Aber alle anderen Songs klingen auch gut. Bisher keine Katastrophe dabei. Im Vergleich zu anderen VE doch echt ordentlich, mit einem ESC Gewinner rechne ich nicht wirklich. Natürlich wünsche ich mir auch mehr Mut zu ausgefallener und spannender Musik. Aber dazu fehlt bei der Verantwortlichen wohl einfach der Mut. EC haben zwar einen originellen Mix dabei aber die Schreierei zum Schluss verschreckt dann doch viele Zuschauer. Der Song wird als kurioser nicht ernst gemeinter Song wahrgenommen. Selbst Manneskin waren dagegen ja dezent. Und somit wird der Song keinen wirklich großen Zuspruch finden. Da ist der ESC doch eher eine Mainstream Veranstaltung. Also einfach entspannt bleiben, und freuen wir uns doch das überhaupt eine VE gemacht wird.

    • Maneskin ist auch normaler Rock. EC ist quasi „Party-Metalcore“ und damit was komplett anderes – die Musik nimmt sich auch nicht ernst, wenn man sich mal mit ihren vergangen Alben aus den letzten 10 Jahren beschäftigt. Musik braucht auch oft keine Message oder muss sich „ernst“ nehmen – man geht ja nicht in den Club, um irgendwelche Interpretationen aus Elektrobeats herauszulesen. Musik soll Spaß machen – und das verbildlicht EC am ehesten.

      Und die Schreierei (das sind Metalvocals) passt eben bei Heavy-Parts – kannst schlecht Clean-Vocals über Breakdowns legen. Zudem ist das eine übliche Struktur im Genre Metalcore, dass man zwischen „harten“ und „leichten“ Parts hin- und herspringt. Es verschreckt erst die meisten Zuschauer, da hast du Recht – aber es fällt auf und bleibt hängen – und damit wird es definitiv Zuspruch finden. Insbesondere weil EC auch international eine große Fanbase schon bereits jetzt haben.

      Aber schauen wir erstmal morgen, ob sie überhaupt dabei sind. So viel Wind und dann sind sie doch nicht dabei.

    • da irren sie gewaltig. Eskimos werden int. der Fanliebling werden und die halle zum Einsturz bringen. opkt gibt es da wahrlich nicht.

  9. @ Christian S.
    Das ist ja mal eine super Erklärung zu EC. Finde ich sehr gelungen. Und natürlich polarisiert die Musik, was grundsätzlich beim ESC nicht falsch ist. Und natürlich spielt eine breite Fanbase auch eine Rolle. Wir sind gespannt was passiert…

  10. Wenn nicht bis morgen doch noch der ganz große Knall kommt, dann kann ich mich aktuell am ehesten noch mit Rockstars von Malik Harris anfreunden. Tut keinem Weh und ist vom Niveau her ca. 5384 Stufen über Jendrik anzusiedeln, Bäume wird man damit in Turin aber vermutlich nicht ausreißen.

  11. Ich frage mich wirklich, weshalb nicht die jungen Wellen der ARD (1LIVE, Fritz, Sputnik, Puls, etc.) an der Songauswahl beteiligt waren, sondern die Pop-Wellen – ich glaube kaum, dass damit die Zielgruppe des ESC effizient erreicht werden kann – aber vielleicht möchte der NDR es auch nicht. Es ist natürlich pure Spekulation, aber ich hatte in vielen Jahren schon wirklich den Eindruck, der NDR möchte bewusst sicherstellen, nicht zu gewinnen und vergisst dabei, dass eine Top 10 bis Top 15 Platzierung Deutschland auch nicht hinterhergeworfen wird, die muss auch erst einmal erarbeitet werden mit gutem Effort. Die angesprochenen Künstler scheinen zumindest schonmal Potenzial zu haben – mir gefiel beispielsweise das Snippet von „alive“ ganz gut. Allerdings habe ich meim Refrain dennoch den Eindruck gehabt, dass da viel weichgespült und massentauglicher gemacht wurde, was beim ESC wohl eher nicht belohnt werden dürfte, ganz im Gegenteil. Im Allgemeinen scheint es mir bei den deurschen Beiträgen vieler Jahre so zu sein, dass auf Teufel komm raus alles getan wird, um gute Künstler mit guten Songs so zu beschneiden, dass am Ende internation nur noch Gleichgültigkeit übrig bleiben kann – warum eigentlich? Man schickt auch niemanden zum Marathon und tut alles dafür, sein Potenzial so zu fesseln, bis nichts mehr an Konkurrenzfähigkeit übrig bleibt. Nun ja, wir werden morgen ja sehen, welche Songs uns definitiv erwarten.
    Wenn ich dann noch an den Vorentscheid 2019 denke, muss ich noch dazu sagen, dass ich mich jetzt schon vor einem eher schwächeren Song fürchte – „Sisters“ fand ich damals so öde und schlecht (nichts gegen die beiden guten Sängerinnen), dass mir das Duo so leid tat, mit einem so hart chancenlos gegen eine gute Auswahl wie Lily among Clouds oder Aly Ryan anzutreten, dass ich mir fast schon überlegte, aus Mitleid dort anzurufen und dem NDR eine Beschwerde zu schreiben, wie man so gute Sängerinnen mit einem so grottigen 0815-Song bei so einer guten Konkurrenz bloßzustellen – meine Sprachlosigkeit nach dem Votingausgang trotz jahrelanger NDR-ESC-Erfahrung muss ich nicht mehr ausführen.

    • Die „jungen Wellen“ haben nur sehr kleine Reichweiten, Beispiel Das DIng 0,5 Mio Hörer/innen täglich, SWR3 3,5 Mio. Außerdem ist das die Rotation noch viel eingeschränkter als auf den Pop-Wellen, eigentlich nur noch US-Pop und Deutschrap, so zumindest mein Gefühl. Ich war überrascht, dass bei Das Ding dann doch auch Maneskin gespielt wurde. Und letztlich sind die Zuschauer des ESC eher aus dem Bereich der Popwellen,

      • Was die Reichweite der jungen Wellen angeht, mag das defintiv stimmen und ich habe auch überhaupt nichts gegen die Pop-Wellen, ich habe lediglich die Befürchtung, dass die Pop-Wellen eher massentaugliche Pop-Songs ausgewählt haben könnten, die für den ESC vielleicht mindestens 1-2 Jahre zu spät kommen, um dort punkten zu können. Das muss ja nicht so sein. Den jungen Wellen würde ich da mehr Kreativität zutrauen, natürlich sind die auch nicht das Maß der Dinge, wenn es um Rotation geht. Ein guter Deutschrapsong würde glaube ich beim ESC mehr reißen als irgendein „okayer“ englischsprachiger Song, der am Ende nicht so heraussticht. Zumal im letzten Jahr ein Rocksong den ESC gewonnen hat – da wäre Deutschrap in einer guten Inszenierung bestimmt erfrischend und hätte eventuell sogar Top 10 Potenzial. Abwechslung und etwas Mut zu einer neuen Idee scheint nicht unbedingt ungefragt zu sein, Italien zB hat dieses Jahr wieder ein anderes Konzept als letztes Jahr, noch dazu einen guten Song und führt aktuell wieder bei den Buchmachern. Nicht, dass ich jetzt ein Rapfan bin, aber es wäre vielleicht die erfrischende Abwechslung, die Überraschung, die was reißen könnte. Aber das würde der NDR sich erst wagen, wenn fünf Jahre in Folge Rap gewinnen würde und es so ausgelutscht wäre, dass es keinen mehr interessiert. Und ein deutschsprachiger Song, der schon allein deswegen zumindest leicht aus der Maße stechen würde, scheint schonmal gar nicht in Frage zu kommen, wenn scheinbar MAXIMAL ein Song im Vorentscheid deutschsprachig ist.
        Ich meinte mit der ESC-Zielgruppe nicht, dass das keine Popwellenhörer sind oder nur junge Leute, aber etwas Mut zu was Frischem, Anderem scheint beim ESC schon durchaus gefragt zu sein (Beispiele: ESC 2017, 2019, 2021), die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.

  12. Ich finde Anxiety auch nicht schlecht, sollte das Lied dabei sein. Aber warum sitzt sie dem auf dem Klo? Das Lied ist eingängig. Hmm. Mal sehen.

  13. Linda Teodosiu wird später am Abend wohl noch ein bisschen tea auf ihrem insta spillen… sieht nicht so aus, als wäre sie beim VE dabei

  14. Rockstar von Malik Harris gefällt mir mit Abstand am besten. Falls EC wirklich nicht dabei sein sollten, dann würde ich ihn unterstützen! 🙂

  15. So ich hab jetzt das neue Video von Felicia Lu und Rockstars von Malik Harris gesehen. Felicia Lu ist okay, nicht so ganz meins aber okay. Malik Harris hat mich richtig begeistert. Rockstars hat einen tollen Refrain, seine Stimme hat Rotz und ist auffällig und der Rapteil ist Mega. Am Schluss wo er etwas höher singt hatte ich sogar Gänsehaut. Also von Rockstars wäre ich schon mal begeistert wenn es morgen dabei ist.

  16. Mir geht es auch so. Wenn EC nicht dabei sind, dann wäre Malik mit Abstand mein Fav, wenn sich das line-up so bewahrheitet. Er könnte uns dann vielleicht so Platz 22 oder so ersingen. „Losing Streak“ wäre auch ein guter Beitrag, aber der Song scheint es ja anscheinend nicht zu sein….

    Aufstand wegen EC würde es trotzdem geben. >:(

  17. Planschemalöör ist der absolute quark, langweilig also wenn man die den eskimos vorgezogen haben, dann weiß ich auch nicht.

  18. Mal angenommen der NDR hat von vorn herein einen Favouriten, dann tut man gut daran Eskimo Callboys draußen zu lassen, im Sinne des NDR wäre das logisch.

    • Bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber logisch plausibel ist die Theorie jedenfalls. Und nach der Nummer mit „Sisters“ haben die ESC-Verantwortlichen beim NDR leider dann eben doch auch einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit verloren …

  19. Ich war, bin und bleibe für Eskimo Callboy – weiß aber mittlerweile, dass die Chancen sehr gering sind… stattdessen könnte ich mich sehr mit „Rockstars“ anfreunden: der schnodderige Eminem-Part ist schon sehr einzigartig, ließe sich bei einer guten Stimme auffällig und emotional auf die Bühne bringen! Finde aber auch die neue Planschemalöör überraschend catchy! Bekommt zudem den Landessprachen-Bonus!

    • Nachdem ich mir jetzt alles in Ruhe angehört habe, bin ich doch wenigstens etwas gnädiger gestimmt. Trotzdem bleibt festzuhalten: Jeder dieser Songs hätte es zumindest ziemlich schwer, dass Halbfinale zu überstehen, wenn es denn nötig wäre. Und das kann und darf eigentlich nicht der Anspruch sein.

      Entsprechend werde ich morgen auch gerne den ersten Stein (oder den zehntausendsten – die Schlange ist ja offenbar schon etwas länger) werfen, wenn der NDR nicht tatsächlich noch mit Eskimo Callboy um die Ecke kommt. Denn ob man den Song nun mag oder nicht: dass er die Bottom-Five-Serie beenden würde, dürfte außer Frage stehen. So einfach etwas wegzuwerfen, weil es gegebenenfalls nicht in die HR3-Rotation passt, wäre an Dummheit, Überheblichkeit und Dreistigkeit nun wirklich kaum noch zu überbieten.

      Zu den fraglichen Songs im Einzelnen:

      – „Anxiety“: Gefällt grundsätzlich, aber irgendetwas fehlt noch. Gehöre allerdings auch zu Denjenigen, die gewisse Anleihen bei Lena Meyer-Landrut sehen, was international womöglich als billig oder einfallslos angesehen werden könnte.

      – „Don’t kill my Vibe“: Gefällt ebenfalls grundsätzlich, da besungener Vibe ganz nett ist. Der Refrain ist allerdings etwas schwachbrüstig und kommt für mich nicht an „Violent Thing“, „Dance you off“, „Happy“ oder ähnlich geartete Songs ran. Dass sie größtenteils auf Deutsch singen, gibt bei mir aber noch mal fette Bonuspunkte. Ist mal was anderes.

      – „I swear to God“: Nett gemeint, bleibt bei mir jedoch nicht hängen. Gab aber schon Schlimmeres.

      – „Alive“: Instrumental durchaus ein spannender Anfang … nur, um dann beim Refrain in einer Mischung aus Levinas „Perfect Life“ und dem nervtötendsten und klischeehaftesten Coca-Cola-Werbegedudel zu enden. Das Möchtegern-Paolo-Nutini-Gekrächze, dem ich ansonsten vielleicht noch was abgewinnen könnte, wirkt dadurch auf mich nur noch prätentiös: Man komponiert das allerkommerziellste Tralala, um ihm dann mit spachtelweise „Authentizitäts-Makeup“ eine Indie-Anmutung zu verpassen. Dazu dann dieser unfassbar strunzdumme und einfallslose Text, der „Perfect Life“ und „I don’t feel Hate“ wie lyrische Meisterwerke aussehen lässt – von „Wadde hadde dudde da?“ mal ganz zu schweigen. Schlimm.

      – „Losing Streak“: Joa. Radio-Pop halt. Jener Radio-Pop, wegen dem bei mir inzwischen meistens Deutschlandfunk läuft. Ein Grund den Sender zu wechseln und in seiner Beliebig- und Belanglosigkeit eine Garantie auf einen der letzten Plätze. Vielleicht kann man die Nummer ja noch der BBC andrehen …?

      – „Soap“: Hier würde ich den Sender noch schneller wechseln.

      – „Rockstars“: Für mich am Allerschlimmsten. Ein Song wie kalte Füße. Der Eminem-Karaoke-Rap-Part klingt wie gewollt und nicht gekonnt. Das muss dieser „Cringe“ sein. Und irgendwie habe ich ein vages Bauchgefühl, dass er live darüber stolpern wird.

      Aber immerhin … „Anxiety“ und „Don’t kill my Vibe“ könnte ich mir durchaus vorstellen. Wären für mich Kandidaten für einen 15. bis 19. Platz. Ist ja auch schon ein Fortschritt.

      Aber der Rest … „Black Smoke“, „Perfect Life“ und „Sister“ lassen grüßen …

      • Nein, Du natürlich nicht, aber es tauchen einige „neue“ Profile hier auf und sie posten nur wie toll EC sei.

      • Ich treibe mich für gewöhnlich nur auf Wiwibloggs rum, weil mir esc-kompakt zu – pardon my french – deutsch ist. So wie es bei mir der Fall ist, kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass Tage wie dieser aber nun mal eben viele Leute anziehen, die hier sonst nicht aktiv sind. Und ja, darunter sind mit Sicherheit auch welche aus der EC-Fan-Schar, die sich womöglich sonst sogar überhaupt nicht für den ESC interessieren.

        Da jetzt aber irgendwelche Bots oder bezahlten Schreiberlinge hinter zu vermuten, erscheint mir, bei allem Respekt, aber doch seeehr abwegig und an den Haaren herbeigezogen.

    • Das gleiche hatten wir ja letztes Jahr auch schon. 🙂 Gibt es auch irgendwas, was nicht aus dem letzten Jahr übernommen worden ist, Benny? 😀 Felicia dreht ihr Video selbst, Planschis haben den Traum schon immer für Deutschland zum ESC zu fahren… also das geht ja alles in eine bestimmte Richtung und der NDR denkt weiterhin, dass man damit Erfolg hat. Nein das hat man nicht. Zumindest nicht automatisch.

  20. Linda T.: Ich bin überhaupt nicht traurig über die Absage und hab mich eigentlich auch nur aus Spaß beworben, gar kein Bock auf ESC

    Auch Linda T.: Regt sich die komplette Story ganz bescheiden darüber auf, dass ihre genialen Songs, die selbstverständlich phänomenalen Anklang finden werden, nicht berücksichtigt wurden, obwohl doch quasi jeder dafür war, dass sie beim Vorentscheid dabei ist 🤣

  21. Wenn das Line Up so bleibt und EC nicht mitmacht, dann haben wir meiner Meinung nach auch den schlechtesten Vorentscheid der Saison bisher.

      • Najaaaa dann vergleiche mal das deutsche Potential mit dem aus Nordmazedonien. Das sollte hier in Deutschland doch deutlich höher sein. Aber gut. Lassen wir das mal so stehen.

  22. Bzgl. Planschemalöör bin ich auf Grund des folgenden Instagramkommentares gerade etwas irritiert: „Wir sind auch gespannt, ob wir es morgen schaffen.“ – Kann mir kaum vorstellen, dass das morgen eine Überraschungsnummer wird. Also entweder ist das der Versuch, nochmal künstlich Spannung zu erzeugen oder die sind überhaupt nicht dabei, sondern nur auf den Hypetrain aufgesprungen.

    (Wobei es mich bei uns kaum noch wundern würde, sollte spontan noch ein zusätzlicher Beitrag aus der Schublade gekramt werden)

    • Genau das haben die bei YouTube auch schon unter einem Kommentar geschrieben. Beantworten da quasi gerade jeden positiven Kommentar in Echtzeit. So gehypt, wie die gerade zu sein scheinen, würde es mich dann doch sehr wundern, wenn da nicht etwas Größeres hinterstecken würde. Denke mal, die wollen nur einfach keinen Ärger mit dem NDR riskieren. All die bereits bekannten Künstler haben uns quasi mit ihren Songveröffentlichungen die Hand ausgestreckt – aber den „ganzen Arm“ der offiziellen Bestätigung will man uns dann doch noch nicht geben.

  23. Was wurde eigentlich aus den NDR Lieblingen Tim Kamrad, Daniel Schuhmacher, Benedikt Köstler, BB Thomaz, Oxa, Makeda, Aly Ryan, Lilly among Clouds… Über die redet hier keiner mehr, warum???

  24. Findet die Vorstellung morgen nicht in Berlin statt? Kann da einer recherchieren, wer schon mal in der Stadt ist oder auf dem Weg dorthin? Ist doch in Berlin oder? Köln? Hamburg?

  25. Emily Roberts, Eros Atomus, Felicia Lu, Malik Harris und Mael & Jonas wurden mittlerweile von den Plattenlabels bestätigt. Wir sind heute bemustert worden mit der Bitte ab 12 Uhr diese Songs zu spielen.

  26. @Pasi2805: Das ist mir schon klar. Es ging hier nur um die Stärke des Vorentscheids. Das Budget dort in Nordmazedonien ist nicht wirklich da und man kann keine große Erwartungen haben. Aber das halt das deutsche Teilnehmerfeld das Schlechteste von allen sein soll, bezweifel ich halt. Deswegen halt Nordmazedonien genannt.

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