Live-Blog Finale Melodifestivalen 2025 in Schweden

Petra Mede – Foto: Instagram @thepetramede

Endlich ist es soweit: Im Finale des Melodifestivalen 2025 entscheidet sich, ob der ESC-Sieger von 2015, Måns Zelmerlöw, die Spaßformation KAJ oder ein Überraschungssieger Schweden beim Eurovision Song Contest in Basel vertritt. Das Interesse im Land ist groß, die Streaming-Charts werden von den Finalbeiträge dominiert. Umso spannender wird die Abstimmung, gerade weil nicht klar ist, wer der Favorit der internationalen Jurys sein wird. Wir begleiten das Finale mit diesem Live-Blog.

Das schwedische Fernsehen liefert wieder eine professionelle und unterhaltsame Show mit vielen schönen Überraschungen. Oder wo wird ein Beitrag schon mal von dem Moderatorenduo in Saunahandtücher gehüllt angekündigt – das dann auch noch bekannten Besuch bekommt? Darüber hinaus interpretieren Medina „Genom eld och vatten“, das dieses Jahr neben Style, Sanna Nielsen, Hasse „Kvinnaböske“ Andersson und dem Pausen-Medley des Melodifestivalen 2000 in die Hall of Fame einzieht.

Ein Highlight wird sicher auch der Kniefall vor der dreifachen ESC-Moderatorin Petra Mede (Aufmacherbild), die zuletzt im Mai 2024 durch die Shows in Malmö führte. Sie präsentiert eine Nummer, in der sie besingt, dass sie genau weiß, wie die gayen Fans des ESC zufriedengestellt werden.

Aber der eigentliche Fokus liegt natürlich auf den zwölf Finalistinnen (oben). Diese Beiträge treten heute Abend in dieser Reihenfolge an:

1. John Lundvik – Voice of the Silent
Songwriter: Jimmy Jansson, John Lundvik, Peter Boström, Thomas G:son

2. Dolly Style – YIHAA
Songwriter: Caroline Aronsson, David Lindgren Zacharias, Herman Gardarfve, Melanie Wehbe, Mikaela Samuelsson, Patrik Jean

3. Greczula – Believe Me
Songwriter: Amanda Nordelius, John Russel, Kristofer Greczula

4. Klara Hammarström – On and On and On
Songwriter: Dino Medanhodzic, Jimmy Jansson, Klara Hammarström, Moa ”Cazzi Opeia” Carlebecker, Peter Boström, Thomas G:son

5. SCARLET – Sweet N‘ Psycho
Songwriter: Anderz Wrethov, Dino Medanhodzic, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Scarlet Hunts, Thirsty

6. Erik Segerstedt – Show Me What Love Is
Songwriter: Erik Segerstedt, Mattias Andréasson, Pontus Söderman

7. Maja Ivarsson – Kamikaze Life
Songwriter: Andreas ”Giri” Lindbergh, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Maja Ivarsson

8. Meira Omar – Hush Hush
Songwriter: Anderz Wrethov, Dino Medanhodzic, Laurell Barker, Meira Omar

9. Måns Zelmerlöw – Revolution
Songwriter: David Lindgren Zacharias, Måns Zelmerlöw, Ola Svensson, Sebastian Atas

10. Saga Ludvigsson – Hate You So Much
Songwriter: Herman Gardarfve, Lisa Desmond, Saga Ludvigsson

11. Annika Wickihalder – Life Again
Songwriter: Annika Wickihalder, Herman Gardarfve, Patrik Jean

12. KAJ – Bara bada bastu (Nur saunieren)
Songwriter: Anderz Wrethov, Axel Åhman, Jakob Norrgård, Kevin Holmström, Kristoffer Strandberg, Robert Skowronski

Die Auftritte der zwölf Beiträge in den Vorrunden haben wir hier zusammengetragen. Ihr findet alle 30 Beiträge dieses Jahres auch auf Spotify in unserer Melodifestivalen-2025-Playlist.

Auf Basis dieser Vorabinformationen habt Ihr derzeit die folgenden Favoriten (hier könnt Ihr weiter abstimmen):

Welcher Beitrag ist Dein Favorit beim Finale des Melodifestivalen 2025? Du hast max. zwei Stimmen

  • KAJ – Bara bada bastu (41%, 898 Stimmen)
  • Måns Zelmerlöw – Revolution (19%, 407 Stimmen)
  • Klara Hammarström – On and On and On (10%, 219 Stimmen)
  • SCARLET – Sweet N‘ Psycho (7%, 143 Stimmen)
  • John Lundvik – Voice of the Silent (6%, 131 Stimmen)
  • Dolly Style – YIHAA (4%, 97 Stimmen)
  • Meira Omar – Hush Hush (4%, 83 Stimmen)
  • Greczula – Believe Me (3%, 73 Stimmen)
  • Erik Segerstedt – Show Me What Love Is (2%, 50 Stimmen)
  • Annika Wickihalder – Life Again (1%, 27 Stimmen)
  • Maja Ivarsson – Kamikaze Life (1%, 25 Stimmen)
  • Saga Ludvigsson – Hate You So Much (1%, 22 Stimmen)

Total Voters: 1.609

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Das Finale des Melodifestivalen 2025 läuft heute ab 20:00 Uhr und wird gegen 22:00 Uhr enden. Einen Livestream findet Ihr bei SVTplay. Erfahrungsgemäß läuft die Übertragung darüber immer gut. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Unsere Artikel zum Melodifestivalen 2025

God afton aus Stockholm! Wir begleiten von hier das Finale. Wir waren gestern zur Generalprobe in der Strawberry Arena. Heute schauen wir in dem Blackberry Suite auf Norrmalm am Fernseher. Wir sind zu dritt; neben Douze Points sitzen die Blog-Freude Norman und Heiko. Wir werden also die Beiträge mit bis zu maximal 30 Punkten bewerten. Gleich geht’s los. Nu kör vi!

Und da ist Nemo, der ESC-Siegeract von Malmö! Nemo trägt weiße Pelsmütze, sitzt auf einem Flügel und präsentierte eine ruhige Version von „The Code“. Die Bühne ist die ganze Zeit schwarz, nur die Protagonisten sind zu sehen. Beim Rap-Part kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.

Nun geht’s richtig los – mit einem Videozusammenschnitt, in dem alle zwölf Finalist*innen vorkommen. Keyyo und Edvin betreten wildglitzernd die Bühne. Wer darf für Schweden ins geliebt Europa fahren? Und schon beginnt eine neue Version von Mello-„I Love Europe“ – natürlich mit passenden Tänzer*innen. Im Rahmen des Liedes wird das Startfeld vorgestellt. Die Acts gehen durch die Halle in den Greenroom. Måns und KAJ scheinen etwa gleichviel Applaus zu bekommen.

Das Abstimmungssystem wird erklärt. Die Zuschauer*innen können bereits jetzt schon voten. Außerdem wird ein Dank an die Haustänzer gerichtet, die die Show über die letzten sechs Wochen begleitet haben. Dann geht es los. Es gibt immer kurze Einspieler, in denen Keyyo und Edvin den Künstler interviewen.

1. John Lundvik – Voice of the Silent

Natürlich gibt’s keine Veränderungen an der Nummer: John steht im rot-orangen Overall auf der Bühne vor einer riesigen runden Kugel, die spiegelt. Diese wird auch immer mal mit Laser angestrahlt, was schöne Effekte erzeugt. Norman meint, dass er heute etwas schwach singen würde. Ich finde das eigentlich so stark wie immer. Und John strahlt wie immer. Das Lied ist modern und uplifting, kommt aber nirgends richtig an.

18/30 Punkte

2. Dolly Style – YIHAA

Die Gruppe hat es in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt ins Finale geschafft. Dabei haben sie aus ihrer Mello-Karriere einige Hits im Katalog. Heute gab es in der Shopping-Mall Gallerian sogar einen Pop-Up-Store mit Dolly-Style-Devotionalien.

Wie es sich bei Dolly Style gehört, trägt jedes Mitglied eine andere andere Farbe – alles natürlich im kräftigen Pastell. Natürlich wird mit dem Rodeo-Thema gespielt – und im Hintergrund ist eine Art pink-lilafarbenes Einhorn zu sehen. Das Publikum feiert den Beitrag hörbar im Refrain. Es gibt in den Strophe immer mal Gesangssolos die gut, aber nicht perfekt sind. Insgesamt geht es aber um das Gesamtkonzept. Zum Finale haben sie natürlich auch Peitschen im Einsatz.

16/30 Punkte (wobei 10 von Douze Points kommen)

3. Greczula – Believe Me

Laut Norman ist das der modernste Beitrag im Startfeld. Ich denke, das kann man hinterfragen. Greczula spielt am Anfang an einem Flügel, der, wie der Name es sagt, fliegt – und zwar über der Bühne. Na gut, er hängt. Der Sänger ist ganz in Weiß gekleidet, hat aber auch Nietenapplikationen auf dem Outfit. Der Song ist eine schwer greifbare Mischung aus 70er Glamrock und Highschool-Musical 17. Seine Stimme ist stark und hat Reibeiseneffekte. Irgendwo zwischen Bon Jovi und Bryan Adams.

11/30 Punkte

4. Klara Hammarström – On and On and On

Die Sängerin ist ganz in weiß gekleidet und liegt auf einem griechischen Opferbett. Ihr BH besteht aus Bleiblech. Die Hände der Untoten sind etwas irritierend. Klara wirkt insgesamt etwas kurzatmig. Ab Strophe zwei sind dann die Tänzer auch ganz dabei und das Lied nimmt richtig Fahrt auf. Auf dem Dancefloor kam das die letzten Tage wirklich immer gut an. Heiko findet den Uhreffekt, wo Klara in der Zeit verschwindet, richtig toll.

25/30 Punkte – unsere erste Spitzenreiterin

Bevor es mit Scarlet weitergeht, kommt ein Einspieler mit Basel-Bezug. Hier wird eine schwedische Film-Dokumentation auf die Schippe genommen, wo ein Prominenter mit seinem kranken Vater noch einmal an einen wichtigen Ort für die Familie im Ausland fährt. Nur dass der Vater von Edvin nicht krank und das natürlich alles gefakt ist. Aber sie hoffen natürlich trotzdem auf eine Nominierung für das Sundance-Festival.

5. SCARLET – Sweet N‘ Psycho

Die beiden Sängerinnen sind wieder im Halbtoten-Style geschminkt. Sie tragen schwarze Lack-Outfits und sind an Ketten gefesselt. Der Pre-Chorus und der Refrain sind noch einmal kräftiger als im letzten Jahr – aber auch massentauglicher. Während des Refrains kriechen die Tänzer aus dem Podest, auf dem die beiden Sängerinnen gestanden haben. Der Gesang wirkt nicht an allen Stellen sauber. Natürlich gibt es auch viel Feuer auf der Bühne. Sie wollten eine Show abliefern – und sie liefern eine Show ab! Der rockigste Beitrag des Abends. Zum Schluss hängen auch noch zwei Tänzer in der Luft.

20/30 Punkte

6. Erik Segerstedt – Show Me What Love Is

Neben Erik steht ja auch Mattias auf der Bühne – und damit zwei Drittel von E.M.D. Ich finde ja schon den Auftakt etwas langweilig. Erik hat eine tolle Stimme, aber hier finde ich sie – gerade auch in der Kopfstimme – etwas anstrengend. Der Refrain ist kraftvoll, wirkt aber auch sehr vertraut. Erik sitzt am Anfang am Klavier; die anderen Musiker stehen ebenfalls dort. Der Hintergrund ist farblich ein Teller bunte Knete. Während der Brücke gehen Erik und die Band ins Publikum und beenden den Song auf dem Bühnensatelliten.

7/30 Punkte (da waren die anderen noch strenger als strenger)

Dafür muss man die Schweden lieben. Gerade als Edvin anfängt: „Wo ich hier vor so vielen Leute stehe, muss ich die Gunst der Stunde nutzen und erzählen, wie ich mich geoutet habe.“ Keyyo reagiert darauf, dass sie ihn mit spitzen Schrei von der Bühne stößt. Nach der Ankündigung von Maja hört man Edvin noch rufen „Ich bin gay!“ Ein herrlich entspannter Umgang mit dem Thema.

7. Maja Ivarsson – Kamikaze Life

Damit gehen wir back to the 80ies. Maja als Rockkünstlerin steht natürlich in einem schwarzen Lederoutfit auf der Bühne. Sie steht auf einem Podcast, das unten beleuchtet ist. Der Hintergrund ist lila-blau gehalten. Und es gibt reichlich Bühnennebel. Der Refrain von „Kamikaze Life“ ist schon ganz catchy, ansonsten ist das aber sehr Kim-Wild-ig. Maja stemmt die ganze Nummer allein. Zum Finale, wo man denken könnte, dass der Song jetzt auch zu Ende sein könnte, steht Maja im Publikum und nutzt die drei Minuten voll aus.

15/30 Punkte

8. Meira Omar – Hush Hush

Oh, liegt sie da am Anfang etwas neben der Melodie? Meira fängt sich aber schnell wieder. Die Choreographie sitzt ansonsten natürlich. Neben Meira sind vier Tänzerinnen auf der Bühne, alle tragen ein ähnliches, exotisches Outfit in Brombeerfarben. Der Auftritt lebt natürlich von den Bewegungen und dem Zusammenspiel der Personen. Der Gesang ist da schon das schwächste Glied. Manche würden sagen, dass das auch für die Melodie gilt.

12/30 Punkte

9. Måns Zelmerlöw – Revolution

Måns trägt sein schwarzes Outfit, das seinen Körper umspielt und Einblicke auf die getrimmte Brust gewährt. Seine größte Angst ist ja, dass er ein Konfetti beim Singen in den Mund bekommt – wie in der Vorrunde. Bei der Nummer wird extrem mit schwarz-weiß-Lichteffekten gearbeitet. Heiko meint, Måns hätte „Heroes“ nie so gut gesungen, wie jetzt. Zum Refrain wird die Windmaschine auf höchste Stufe gedreht. Wir fragen uns, warum bei einer Revolution Kassenzettel durch die Luft fliegen. Der Song ist schon sehr modern, textlich aber auch etwas dünn. Aber 100% Eurovision. Viel Applaus.

23/30 Punkte

Schalte in den Greenroom – vermutlich, damit es genug Zeit gibt, die ganzen Zettel von der Bühne zu fegen.

10. Saga Ludvigsson – Hate You So Much

In einem grünen Glitzerbody sitzt die Sängerin auf einer Bar. Noch während der ersten Strophe kommen Tänzer*innen in schwarz auf die Bühne. Außerdem kommt hier der einzige Kaktus des gesamten Mellos 2025 zum Einsatz. Der Song ist ein leichter und fröhlicher Pop-Country-Beitrag. Der Gesang von Saga ist sicher wie immer. Der Song ist etwas im Stil von Anna Bergendahl.

19/30 Punkte (wobei fünf von Heikos Punkten für den blonden Tänzer sind)

11. Annika Wickihalder – Life Again

Hier kommt ganz viel Tüll zum Einsatz – bei den Outfits und auch an der Decke. Dazu kommt auch Bodennebel. Zum zweiten Refrain kommen vier Tänzerinnen dazu. Da hat der Titel schon richtig Fahrt aufgenommen und Annika singt mit voller Freude und Kraft. Was für eine positive Ausstrahlung. Sie scheint stellenweise selbst emotional sehr berührt zu sein, liefert den Song aber ab.

17/30 Punkte

Und dann gehen wir schon direkt in die Sauna. Keyyo und Edvin stehen in Handtücher gehüllt und folgen ihrem Bildungsauftrag. Dann kommt die im Song besungene Arja Saijonmaa dazu und erklärt, wie man sich in der finnischen Sauna richtig abklopft. Man stelle sich mal vor, das würde Barbara Schöneberger mit Stefan Raab machen – und dann käme Gitte um die Ecke.

12. KAJ – Bara bada bastu (Nur saunieren)

Die Halle tobt schon am Anfang. Die Nummer ist so durchgedreht und liebevoll. Dass dann auch noch eine richtige Saunasitzgruppe zum Einsatz kommt, macht es noch besser. Die Strophe „Yksi, kaksi, kolme, Sauna“ ist in Stockholm allgegenwärtig. Im Publikum singen alle „Bara bada bastu“ mit. Herrlich. Und dann auch noch ein Tonartwechsel – das geht immer. Sauna.

30/30 Punkte

Neben Edvin moderiert nun eine andere Moderatorin den Schnelldurchlauf an. Da habe ich den Namen verpasst und kann sie auch so nicht zuordnen. Wir fragen uns, wie das wäre, wenn alle zwölf jetzt noch einen Cover-Song singen würden, der dann allerdings bei der Abstimmung nicht zählt.

Unsere drei Favorit*innen sind damit: KAJ (30 Punkte), Klara Hammarström (25 Punkte), Måns Zelmerlöw (23 Punkte)

Nach dem Schnelldurchlauf kommt Petra Mede auf die Bühne. Sie hat zwei gaye Verfolger, die sie schon seit Mai 2013 überall hin begleiten. Edvin weist darauf hin, dass niemand anderer so lange bzw. viel den ESC moderiert hat wie Petra. Keyyo fragt Petra, ob sie Tipps hat, wenn man den ESC moderieren will. Petra weist darauf hin, dass das Mello dieses Jahr bisher zu wenig gay war. Die Pausenacts waren alle sehr hetero. Petra hingegen weiß, was die ESC-Gays haben wollen. Das singt sie nun auf den Titel „When spirits are calling my name“. Und da kommen auch noch Lili & Susie. Herrlich! Ach, das waren noch Schlager-Mello-Zeiten.

Es tut mir wirklich leid, aber die Schweden machen halt richtiges Entertainment. Und daran muss sich auch das größte öffentlich-rechtliche Fernsehsystem der Welt, also das deutsche, messen lassen.

Und schon geht es los mit den internationalen Jury-Votes. Eigentlich soll Litauen anfangen, aber zunächst wird der aus Irland eingeblendet. Lite tekniska problem. Losgehen soll es mit Litauen. Das übernimmt nun Edvin.

Litauen: 8 Punkte – John Lundvik, 10 Punkte – Dolly Style, 12 Punkte – Annika

Jetzt kommt Keyyo dazu und sie schalten nach Italien. Das funktioniert.

Italien: 8 Punkte – Greczula, 10 Punkte – Dolly Style, 12 Punkte – KAJ!!!!!!!

Es wird auf jeden Fall kein Durchmarsch für Måns.

Schweiz: 8 Punkte – John Lundvik, 10 Punkte – Saga, 12 Punkte – Måns

Nun also doch. Er geht an die Spitze.

Irland: 8 Punkte – Erik, 10 Punkte – Meira Omar, 12 Punkte – KAJ

Damit gehen sie an die Spitze. 33 Punkte, Måns ein Punkt dahinter.

Frankreich: 8 Punkte – Klara, 10 Punkte – KAJ, 12 Punkte – Måns

Es bleibt knapp. Jetzt liegt Måns einen Punkt vor KAJ.

Norwegen: 8 Punkte – Klara, 10 Punkte – Måns, 12 Punkte – KAJ

Damit liegt wieder KAJ vorn. Das hätte ich nicht gedacht, dass das bei den Jurys so knapp wird.

Griechenland: 8 Punkte – Dolly Style, 10 Punkte – Måns, 12 Punkte – KAJ

Damit haben KAJ drei Punkte Vorsprung.

Serbien: 7 Punkte für KAJ, 8 Punkte – Scarlet, 10 – Greczula, 12 Punkte – Måns

Damit liegt Måns zwei Punkte vor KAJ.

Nächster Durchlauf. Und die Zuschauer*innen können nochmal abstimmen – also die Herzen sind wieder aufgeladen und können neu vergeben werden.

Keyyo und Edvin tragen Witze vor, die in den Vorrunden noch gestrichen wurden. Die sind gar nicht so schlecht.

Nun ist das zweite Voting beendet. Da musste man sich eben ganz schön beeilen – zumindest, wenn man auch noch einen Blog schreibt. Aber ich habe in der Mello-App meine Herzen vergeben.

Als letztes Beitrag zieht in diesem Jahr also „Genom eld och vatten“ in die Hall of Fame ein. Hier wird das Lied nun also von Medina vorgetragen. Musikalisch erinnert das etwas an Reggaeton.

1,1 Mio. Menschen haben heute abgestimmt – wir drei auch. Jetzt kommen gleich die Ergebnisse des Televotings – und wir wissen, wer nach Basel fährt.

Maja Ivarson: 30 Punkte – gesamt: 32 Punkte

Saga Ludvigsson: 10 Punkte – gesamt 27 Punkte

Erik Segerstedt: 27 Punkte – gesamt 51 Punkte

Meira Omar: 24 Punkte – gesamt 50 Punkte

Scarlet: 33 Punkte – gesamt 64 Punkte

Klara Hammarström: 43 Punkte – gesamt 77 Punkte (neu an der Spitze)

Annika Wickihalder: 18 Punkte – gesamt 54 Punkte

Greczula: 56 Punkte – gesamt 103 Punkte (neu an der Spitze)

Dolly Style: 27 Punkte – gesamt 75 Punkte (WTF!!!)

John Lundvik: 25 Punkte – gesamt 74 Punkte

KAJ und Måns haben ihre Punkte noch nicht – und können natürlich noch gewinnen.

KAJ: 90 Punkte – gesamt 164 Punkte

Mans Zelmerlöw: 81 Punkte – 157 Punkte

Damit hat KAJ gewonnen!

„Was passiert hier gerade?“ fragen KAJ als das Ergebnis feststeht. Sie dürfen anschließend noch einmal ihren Siegerbeitrag vortragen und bekommen natürlich den Sångfågel.

Was für ein aufregender Abend – und ein spannendes Voting. Schade für Måns. Aber jetzt kann Schweden der Welt zeigen, dass sie auch Spaß verstehen. Allerdings kann das natürlich auch bedeuten, dass Schweden jetzt mit den ganzen anderen Spaßbeiträgen konkurriert. Da gibt’s einiges zu besprechen. Das machen wir Montagabend bei ESC kompakt LIVE.

Danke an alle, die heute mit dabei waren! Happy Mello und weiter viel Spaß mit San Marino und Portugal!



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1.2 Tsd. Comments
Matty
Matty
1 Jahr zuvor

John Lundvik – vier Teilnahmen und immer ins Finale gekommen!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

John Lundvik > solider Start

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Ich bin wirklich froh, dass John dieses Jahr endlich mal einen Song hat, der nicht total lahm ist. Mir gefällt das wirklich gut, eine sehr schöne Melodie top vorgetragen. Für mich ganz vorne mit dabei.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

John Lundvik – Die Melodie überzeugt mich leider überhaupt nicht, und die Orchestrierung ist furchtbar laut und aufdringlich. So als ob jemand einem Vokablen mithilfe eines Presslufthammers eintrichtern wollte. Zur gesanglichen Leistung kann man beim Mello eh nichts sagen. 3/12

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Jahr zuvor

Bin dabei, TEAM KAJ!!! 🧖‍♀️🧖‍♂️🎊💪👍

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor

Die Starternummer war ganz nett. John hat eine schöne Stimme, die hier auch recht gut zur Geltung kommt, aber mir ist es zu klischeehaft und ich finde es schwer, da die gesamte Zeit am Ball (ha-ha) zu bleiben.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Das war ein wunderbarer Auftakt!

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

01) John Lundvik
Das Staging sieht ja nicht schlecht aus, aber warum um Himmels willen dieser Sträflingsanzug? Das Lied ist äußerst belangloser Radiopop mit einem Text voller Klischees. Weder gesanglich noch kompositorisch besonders außergewöhnlich…
3,5/12

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
1 Jahr zuvor

John Lundvik hat eine gute Stimme – er singt aber immer das gleiche Lied…klingt wie die Nummer aus Frankreich aus 2020. Es ist nett anzuhören aber beim ESC auch heute schon etwas aus der Zeit gefallen…

Nilou
Nilou
1 Jahr zuvor

Das ist so eine richtige Schwedennummer. Super produziert, gut gesungen, qualitatives Staging, also alles, was auf dem Papier theoretisch gut sein sollte, aber dem dann in der Realität einfach die Seele fehlt. Und das ist das Wichtigste bei Musik,meiner Meinung nach. Obwohl ich jetzt niemanden schlecht reden will.

Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor

1) Ich mag John Lundvik und seine Stimme ja. Krass, wie viel hier noch an der Performance geändert wurde, das Licht hat mehr geballert als bei „Baller“. Guter Start, wird sicher auch einige Jurypunkte heute abgreifen.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

1) Gelungener Auftakt!

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

John Lundvik liefert aber auch immer ab. Toll, das er wieder dabei ist.

Iris (Nicht Bents)
Iris (Nicht Bents)
1 Jahr zuvor

Hi, ich mache gerade leider die Erfahrung, dass ich den Livestream auf svt play nur über mein Handy verfolgen kann. Über den Laptop steht bei svt nur „Laddar“. Hat jemand vielleicht ein ähnliches Problem? Gibt es eventuell noch eine andere Möglichkeit das Melodifestivalen zu verfolgen?

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Hi! Bei mir läuft es wunderbar überm Laptop. Vielleicht nochmal Tab schließen und neu versuchen…

Iris (Nicht Bents)
Iris (Nicht Bents)
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Schon alles probiert, inklusive Neustart 🙁 Ich hab auch mal geguckt, wenn ich versuche den Livestream des Festival da Cancao von RTP zu öffnen, läuft dort alles flüssig. Das Problem hab ich nur persönlich bei svt….

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor

Das Problem hatte ich an meinem Fernseher auch leider, ich bin dann auf den Laptop geswitcht. Hm, ärgerlich, aber ich hatte dann auch keine Lösung. 🙁

AgnethaFrida
AgnethaFrida
1 Jahr zuvor

mein Fernseher lädt auch seit Stunden, bin an den PC gewechselt

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

1 den kenne ich, aber ganz ehrlich, dass ist Schlager mit einer Prise Loreen.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Gilt das nicht für 50% der Mello-Songs? 😉

Last edited 1 Jahr zuvor by Jorge
Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Wollen mir mal mitzählen.

Jan
Jan
1 Jahr zuvor

Ich kenne mich mit dem Melodiefestival nicht aus deswegen meine Frage: Dürfen die mit Autotune singen?

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jan

zumindest seeeeeeehr viele Backing Vocals
Die Lead-Stimme wird man meistens live kaum hören.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

John Lundvik fand ich jetzt okay. Plätscherte aber an mir vorbei

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

Lispelt John Lundvik  …. oder liegt es an meinen ollen Ohren?

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

1.
John eigentlich ne tolle Nummer .
Gut gesungen , dürfte aber nichts mit dem Sieg zutun haben.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Dolly Style die Möchterncountryladys

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

John Lundvik mit der Hymne in US-Gefängniskleidung. Viel passiert im Song und auf der Bühne nicht, tut aber nicht weh. Die Startnummer wird nicht ohne Grund auf ihn gefallen sein.

voicy
voicy
1 Jahr zuvor

John – Song nicht so meins aber mein Gott, was für eine tolle Stimme.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Dolly Style haben es bei ihrer vierten Teilnahme endlich ins Finale geschafft!

ALMA.gique
ALMA.gique
1 Jahr zuvor

John Lundvik: Schöner gefälliger Pop- Song, der aber nichts besonderes hat. Aber ein guter Auftakt für den Wettbewerb.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

1.john lundvik – na ja wer’s mag bitte schön aber ich mag es nicht.
1/10

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Furchtbar dünne Suppe

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

1/10

Schön dass es Dich gibt. 😎

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

lasse regelt!

tenor78
tenor78
1 Jahr zuvor

1) John Lundvik: Guter Song, solider Auftritt, aber schlechtes Outfit

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Huch hatten wir das nicht gestern erst? Das hier ist aber besser

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Dolly Style die Möchterncountryladys haben immerhin mehr Countrytöne als UK. Aber ich mag solche gekünstelten Countrysachen nicht, dann lieber echten Country

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Da ist mir Megan Moroney oder Lainey Wilson lieber. 😎😎😎 Oder The Chicks (ehemals Dixie Chicks).

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Dolly Style – Dümmlich-bunter Playmobil-Pop. 0/12

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

0 von 12 Das ist aber nett. Dafür würde ich Minuspunkte vergeben
wollen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
s-v-e-n
s-v-e-n
1 Jahr zuvor

Die ersten beiden Songs sind schon einmal fürchterlich.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Dolly Style fand ich vor zehn Jahren bei ihrer ersten Teilnahme schon schlimm und das hat sich seitdem auch nicht geändert. Diese ganze Cowboy-Thematik macht es auch nicht besser. Da hätte ich wesentlich lieber Ella Tiritiello gehabt.

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Bin leider etwas spät dran und hab jetzt erst zu Dolly Style eingeschaltet. Was soll ich sagen, auch beim zweiten Anschauen fällt es mir schwer, Worte für diese Performance zu finden… 😁

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Dolly Style mit einer radiotauglichen Gute-Laune-Nummer, mit der sie auch in den ZDF-Fernsehgarten gut passen würden.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Übrigens höre ich bei Dolly Style immer Anleihen von Centerfold heraus

Dunax
Dunax
1 Jahr zuvor

Barbiegirl und Rednex auf Swedisch!

Dody
Dody
1 Jahr zuvor

Alle ehemaligen Nummern von John waren besser. Man hört seine Stimme zu wenig, dabei hat er das gar nicht nötig. Sehr, sehr Schade (, dass er mit den Gospel Girls nicht auftreten konnte)!

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
1 Jahr zuvor

Die Nummer kannte ich noch nicht – ist so übertriebene Nummer im Country Style – das es mir wieder gefällt. Refrain macht richtig Spaß – und Banjo finde ich nice – und singen kann die bunte Truppe…

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Das wären prima Stallmädchen für Tante Gertruds Stallungen

Ralf0711
Ralf0711
1 Jahr zuvor

Ich hab den Verdacht, dass hier nicht live gesungen wird.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

2) Das macht auf jeden Fall gute Laune.

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor

Dolly Style ist natürlich schlimmster Kaugummi-Girly Pop, aber ich muss gestehen, dass die Nummer zumindest teilweise bei mir zieht. Es sind halt 3 Minuten Spaß ohne Hintergedanken, und das ist manchmal auch erleichternd. Wobei Dolly Style auch schon bessere Beiträge hatte.

Nilou
Nilou
1 Jahr zuvor

02- Das finde ich jetzt irgendwie albern. Und die Key-Change… Hmmm… Aber wem’s gefällt…. Wenigstens nicht langweilig. 🙃

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

2.
Countryeinflüsse werden immer beliebter.
Netter Popsong mit Ace Wilder einflüssen.
Refrain auch ok aber denn doch etwas billig.

Laureen
Editor
1 Jahr zuvor

Ich muss an der Stelle zugeben, dass ich zu YIHAA schon mittanzen kann…sehr einprägsamer Tanz

Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor
Reply to  Laureen

Freue mich darauf, das nächste Woche zu sehen.

Laureen
Editor
1 Jahr zuvor

Und nach einmal zusehen kannst du die Schritte dann auch!

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

02) Dolly Style
YIHAA! YIHAA! Das ist dann wohl so etwas wie ein Guilty Pleasure bei mir. Ich schäme mich da wirklich für, aber das ist genretechnisch der UK-Beitrag nur halt viel authentischer und unterhaltsamer. Der Refrain ist echt eingängig und das Bühnenkonzept macht schon etwas her.
5,5/12

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Zustimmung! Auch ein kleines Guilty Pleasure von mir. 🫣😄

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Habe ich mir schon gedacht. 😉

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

2 Oh Gott, das hätte es nichtmal in UK geschafft, das Ganze ist doch hoffentlich nur ironisch überhöht.

ALMA.gique
ALMA.gique
1 Jahr zuvor

Dolly Style: Das ist mal was ganz anderes und deshalb gut, dass sie im Finale dabei sind. Die Zuschauer lieben sie. Es macht auch Stimmung. Musikalisch gar nicht meins, aber eine tolle Bereicherung für den Wettbewerb.

voicy
voicy
1 Jahr zuvor

Dolly Style finde ich furchtbar. Habs gerade zum ersten Mal komplett durchgehalten

tenor78
tenor78
1 Jahr zuvor

2) DollyStyle: Ich brauche solche Cowboynummern nicht. Aber immerhin unterhaltsam.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

Dolly Style – YIHAA …..das klingt mir zu sehr nach US-Musik …. und dagegen bin ich gerade so richtig allergisch (bekomme von Amerika Hautausschlag am Hintern – wollt Ihr mal sehen?)