
Endlich ist es soweit: Im Finale des Melodifestivalen 2025 entscheidet sich, ob der ESC-Sieger von 2015, Måns Zelmerlöw, die Spaßformation KAJ oder ein Überraschungssieger Schweden beim Eurovision Song Contest in Basel vertritt. Das Interesse im Land ist groß, die Streaming-Charts werden von den Finalbeiträge dominiert. Umso spannender wird die Abstimmung, gerade weil nicht klar ist, wer der Favorit der internationalen Jurys sein wird. Wir begleiten das Finale mit diesem Live-Blog.
Das schwedische Fernsehen liefert wieder eine professionelle und unterhaltsame Show mit vielen schönen Überraschungen. Oder wo wird ein Beitrag schon mal von dem Moderatorenduo in Saunahandtücher gehüllt angekündigt – das dann auch noch bekannten Besuch bekommt? Darüber hinaus interpretieren Medina „Genom eld och vatten“, das dieses Jahr neben Style, Sanna Nielsen, Hasse „Kvinnaböske“ Andersson und dem Pausen-Medley des Melodifestivalen 2000 in die Hall of Fame einzieht.
Ein Highlight wird sicher auch der Kniefall vor der dreifachen ESC-Moderatorin Petra Mede (Aufmacherbild), die zuletzt im Mai 2024 durch die Shows in Malmö führte. Sie präsentiert eine Nummer, in der sie besingt, dass sie genau weiß, wie die gayen Fans des ESC zufriedengestellt werden.
Aber der eigentliche Fokus liegt natürlich auf den zwölf Finalistinnen (oben). Diese Beiträge treten heute Abend in dieser Reihenfolge an:
1. John Lundvik – Voice of the Silent
Songwriter: Jimmy Jansson, John Lundvik, Peter Boström, Thomas G:son
2. Dolly Style – YIHAA
Songwriter: Caroline Aronsson, David Lindgren Zacharias, Herman Gardarfve, Melanie Wehbe, Mikaela Samuelsson, Patrik Jean
3. Greczula – Believe Me
Songwriter: Amanda Nordelius, John Russel, Kristofer Greczula
4. Klara Hammarström – On and On and On
Songwriter: Dino Medanhodzic, Jimmy Jansson, Klara Hammarström, Moa ”Cazzi Opeia” Carlebecker, Peter Boström, Thomas G:son
5. SCARLET – Sweet N‘ Psycho
Songwriter: Anderz Wrethov, Dino Medanhodzic, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Scarlet Hunts, Thirsty
6. Erik Segerstedt – Show Me What Love Is
Songwriter: Erik Segerstedt, Mattias Andréasson, Pontus Söderman
7. Maja Ivarsson – Kamikaze Life
Songwriter: Andreas ”Giri” Lindbergh, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Maja Ivarsson
8. Meira Omar – Hush Hush
Songwriter: Anderz Wrethov, Dino Medanhodzic, Laurell Barker, Meira Omar
9. Måns Zelmerlöw – Revolution
Songwriter: David Lindgren Zacharias, Måns Zelmerlöw, Ola Svensson, Sebastian Atas
10. Saga Ludvigsson – Hate You So Much
Songwriter: Herman Gardarfve, Lisa Desmond, Saga Ludvigsson
11. Annika Wickihalder – Life Again
Songwriter: Annika Wickihalder, Herman Gardarfve, Patrik Jean
12. KAJ – Bara bada bastu (Nur saunieren)
Songwriter: Anderz Wrethov, Axel Åhman, Jakob Norrgård, Kevin Holmström, Kristoffer Strandberg, Robert Skowronski
Die Auftritte der zwölf Beiträge in den Vorrunden haben wir hier zusammengetragen. Ihr findet alle 30 Beiträge dieses Jahres auch auf Spotify in unserer Melodifestivalen-2025-Playlist.
Auf Basis dieser Vorabinformationen habt Ihr derzeit die folgenden Favoriten (hier könnt Ihr weiter abstimmen):
Welcher Beitrag ist Dein Favorit beim Finale des Melodifestivalen 2025? Du hast max. zwei Stimmen
- KAJ – Bara bada bastu (41%, 898 Stimmen)
- Måns Zelmerlöw – Revolution (19%, 407 Stimmen)
- Klara Hammarström – On and On and On (10%, 219 Stimmen)
- SCARLET – Sweet N‘ Psycho (7%, 143 Stimmen)
- John Lundvik – Voice of the Silent (6%, 131 Stimmen)
- Dolly Style – YIHAA (4%, 97 Stimmen)
- Meira Omar – Hush Hush (4%, 83 Stimmen)
- Greczula – Believe Me (3%, 73 Stimmen)
- Erik Segerstedt – Show Me What Love Is (2%, 50 Stimmen)
- Annika Wickihalder – Life Again (1%, 27 Stimmen)
- Maja Ivarsson – Kamikaze Life (1%, 25 Stimmen)
- Saga Ludvigsson – Hate You So Much (1%, 22 Stimmen)
Total Voters: 1.609
Das Finale des Melodifestivalen 2025 läuft heute ab 20:00 Uhr und wird gegen 22:00 Uhr enden. Einen Livestream findet Ihr bei SVTplay. Erfahrungsgemäß läuft die Übertragung darüber immer gut. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Unsere Artikel zum Melodifestivalen 2025
- Alle Infos zur schwedischen Vorentscheidung für den ESC 2025 in Basel
- Vorrunde 1: Quickcheck, Songs in voller Länge + Videosnippets, Live-Chat, Ergebnis
- Vorrunde 2: Quickcheck, Songs in voller Länge + Videosnippets, Live-Chat, Ergebnis
- Vorrunde 3: Quickcheck, Songs in voller Länge + Videosnippets, Live-Chat, Ergebnis
- Vorrunde 4: Quickcheck, Songs in voller Länge + Videosnippets, Live-Chat, Ergebnis
- Vorrunde 5: Quickcheck, Songs in voller Länge + Videosnippets, Live-Chat, Ergebnis
- Finale: Startreihenfolge, Zweikampf oder Überraschungssieger?
God afton aus Stockholm! Wir begleiten von hier das Finale. Wir waren gestern zur Generalprobe in der Strawberry Arena. Heute schauen wir in dem Blackberry Suite auf Norrmalm am Fernseher. Wir sind zu dritt; neben Douze Points sitzen die Blog-Freude Norman und Heiko. Wir werden also die Beiträge mit bis zu maximal 30 Punkten bewerten. Gleich geht’s los. Nu kör vi!
Und da ist Nemo, der ESC-Siegeract von Malmö! Nemo trägt weiße Pelsmütze, sitzt auf einem Flügel und präsentierte eine ruhige Version von „The Code“. Die Bühne ist die ganze Zeit schwarz, nur die Protagonisten sind zu sehen. Beim Rap-Part kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.
Nun geht’s richtig los – mit einem Videozusammenschnitt, in dem alle zwölf Finalist*innen vorkommen. Keyyo und Edvin betreten wildglitzernd die Bühne. Wer darf für Schweden ins geliebt Europa fahren? Und schon beginnt eine neue Version von Mello-„I Love Europe“ – natürlich mit passenden Tänzer*innen. Im Rahmen des Liedes wird das Startfeld vorgestellt. Die Acts gehen durch die Halle in den Greenroom. Måns und KAJ scheinen etwa gleichviel Applaus zu bekommen.
Das Abstimmungssystem wird erklärt. Die Zuschauer*innen können bereits jetzt schon voten. Außerdem wird ein Dank an die Haustänzer gerichtet, die die Show über die letzten sechs Wochen begleitet haben. Dann geht es los. Es gibt immer kurze Einspieler, in denen Keyyo und Edvin den Künstler interviewen.
1. John Lundvik – Voice of the Silent
Natürlich gibt’s keine Veränderungen an der Nummer: John steht im rot-orangen Overall auf der Bühne vor einer riesigen runden Kugel, die spiegelt. Diese wird auch immer mal mit Laser angestrahlt, was schöne Effekte erzeugt. Norman meint, dass er heute etwas schwach singen würde. Ich finde das eigentlich so stark wie immer. Und John strahlt wie immer. Das Lied ist modern und uplifting, kommt aber nirgends richtig an.
18/30 Punkte
2. Dolly Style – YIHAA
Die Gruppe hat es in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt ins Finale geschafft. Dabei haben sie aus ihrer Mello-Karriere einige Hits im Katalog. Heute gab es in der Shopping-Mall Gallerian sogar einen Pop-Up-Store mit Dolly-Style-Devotionalien.
Wie es sich bei Dolly Style gehört, trägt jedes Mitglied eine andere andere Farbe – alles natürlich im kräftigen Pastell. Natürlich wird mit dem Rodeo-Thema gespielt – und im Hintergrund ist eine Art pink-lilafarbenes Einhorn zu sehen. Das Publikum feiert den Beitrag hörbar im Refrain. Es gibt in den Strophe immer mal Gesangssolos die gut, aber nicht perfekt sind. Insgesamt geht es aber um das Gesamtkonzept. Zum Finale haben sie natürlich auch Peitschen im Einsatz.
16/30 Punkte (wobei 10 von Douze Points kommen)
3. Greczula – Believe Me
Laut Norman ist das der modernste Beitrag im Startfeld. Ich denke, das kann man hinterfragen. Greczula spielt am Anfang an einem Flügel, der, wie der Name es sagt, fliegt – und zwar über der Bühne. Na gut, er hängt. Der Sänger ist ganz in Weiß gekleidet, hat aber auch Nietenapplikationen auf dem Outfit. Der Song ist eine schwer greifbare Mischung aus 70er Glamrock und Highschool-Musical 17. Seine Stimme ist stark und hat Reibeiseneffekte. Irgendwo zwischen Bon Jovi und Bryan Adams.
11/30 Punkte
4. Klara Hammarström – On and On and On
Die Sängerin ist ganz in weiß gekleidet und liegt auf einem griechischen Opferbett. Ihr BH besteht aus Bleiblech. Die Hände der Untoten sind etwas irritierend. Klara wirkt insgesamt etwas kurzatmig. Ab Strophe zwei sind dann die Tänzer auch ganz dabei und das Lied nimmt richtig Fahrt auf. Auf dem Dancefloor kam das die letzten Tage wirklich immer gut an. Heiko findet den Uhreffekt, wo Klara in der Zeit verschwindet, richtig toll.
25/30 Punkte – unsere erste Spitzenreiterin
Bevor es mit Scarlet weitergeht, kommt ein Einspieler mit Basel-Bezug. Hier wird eine schwedische Film-Dokumentation auf die Schippe genommen, wo ein Prominenter mit seinem kranken Vater noch einmal an einen wichtigen Ort für die Familie im Ausland fährt. Nur dass der Vater von Edvin nicht krank und das natürlich alles gefakt ist. Aber sie hoffen natürlich trotzdem auf eine Nominierung für das Sundance-Festival.
5. SCARLET – Sweet N‘ Psycho
Die beiden Sängerinnen sind wieder im Halbtoten-Style geschminkt. Sie tragen schwarze Lack-Outfits und sind an Ketten gefesselt. Der Pre-Chorus und der Refrain sind noch einmal kräftiger als im letzten Jahr – aber auch massentauglicher. Während des Refrains kriechen die Tänzer aus dem Podest, auf dem die beiden Sängerinnen gestanden haben. Der Gesang wirkt nicht an allen Stellen sauber. Natürlich gibt es auch viel Feuer auf der Bühne. Sie wollten eine Show abliefern – und sie liefern eine Show ab! Der rockigste Beitrag des Abends. Zum Schluss hängen auch noch zwei Tänzer in der Luft.
20/30 Punkte
6. Erik Segerstedt – Show Me What Love Is
Neben Erik steht ja auch Mattias auf der Bühne – und damit zwei Drittel von E.M.D. Ich finde ja schon den Auftakt etwas langweilig. Erik hat eine tolle Stimme, aber hier finde ich sie – gerade auch in der Kopfstimme – etwas anstrengend. Der Refrain ist kraftvoll, wirkt aber auch sehr vertraut. Erik sitzt am Anfang am Klavier; die anderen Musiker stehen ebenfalls dort. Der Hintergrund ist farblich ein Teller bunte Knete. Während der Brücke gehen Erik und die Band ins Publikum und beenden den Song auf dem Bühnensatelliten.
7/30 Punkte (da waren die anderen noch strenger als strenger)
Dafür muss man die Schweden lieben. Gerade als Edvin anfängt: „Wo ich hier vor so vielen Leute stehe, muss ich die Gunst der Stunde nutzen und erzählen, wie ich mich geoutet habe.“ Keyyo reagiert darauf, dass sie ihn mit spitzen Schrei von der Bühne stößt. Nach der Ankündigung von Maja hört man Edvin noch rufen „Ich bin gay!“ Ein herrlich entspannter Umgang mit dem Thema.
7. Maja Ivarsson – Kamikaze Life
Damit gehen wir back to the 80ies. Maja als Rockkünstlerin steht natürlich in einem schwarzen Lederoutfit auf der Bühne. Sie steht auf einem Podcast, das unten beleuchtet ist. Der Hintergrund ist lila-blau gehalten. Und es gibt reichlich Bühnennebel. Der Refrain von „Kamikaze Life“ ist schon ganz catchy, ansonsten ist das aber sehr Kim-Wild-ig. Maja stemmt die ganze Nummer allein. Zum Finale, wo man denken könnte, dass der Song jetzt auch zu Ende sein könnte, steht Maja im Publikum und nutzt die drei Minuten voll aus.
15/30 Punkte
8. Meira Omar – Hush Hush
Oh, liegt sie da am Anfang etwas neben der Melodie? Meira fängt sich aber schnell wieder. Die Choreographie sitzt ansonsten natürlich. Neben Meira sind vier Tänzerinnen auf der Bühne, alle tragen ein ähnliches, exotisches Outfit in Brombeerfarben. Der Auftritt lebt natürlich von den Bewegungen und dem Zusammenspiel der Personen. Der Gesang ist da schon das schwächste Glied. Manche würden sagen, dass das auch für die Melodie gilt.
12/30 Punkte
9. Måns Zelmerlöw – Revolution
Måns trägt sein schwarzes Outfit, das seinen Körper umspielt und Einblicke auf die getrimmte Brust gewährt. Seine größte Angst ist ja, dass er ein Konfetti beim Singen in den Mund bekommt – wie in der Vorrunde. Bei der Nummer wird extrem mit schwarz-weiß-Lichteffekten gearbeitet. Heiko meint, Måns hätte „Heroes“ nie so gut gesungen, wie jetzt. Zum Refrain wird die Windmaschine auf höchste Stufe gedreht. Wir fragen uns, warum bei einer Revolution Kassenzettel durch die Luft fliegen. Der Song ist schon sehr modern, textlich aber auch etwas dünn. Aber 100% Eurovision. Viel Applaus.
23/30 Punkte
Schalte in den Greenroom – vermutlich, damit es genug Zeit gibt, die ganzen Zettel von der Bühne zu fegen.
10. Saga Ludvigsson – Hate You So Much
In einem grünen Glitzerbody sitzt die Sängerin auf einer Bar. Noch während der ersten Strophe kommen Tänzer*innen in schwarz auf die Bühne. Außerdem kommt hier der einzige Kaktus des gesamten Mellos 2025 zum Einsatz. Der Song ist ein leichter und fröhlicher Pop-Country-Beitrag. Der Gesang von Saga ist sicher wie immer. Der Song ist etwas im Stil von Anna Bergendahl.
19/30 Punkte (wobei fünf von Heikos Punkten für den blonden Tänzer sind)
11. Annika Wickihalder – Life Again
Hier kommt ganz viel Tüll zum Einsatz – bei den Outfits und auch an der Decke. Dazu kommt auch Bodennebel. Zum zweiten Refrain kommen vier Tänzerinnen dazu. Da hat der Titel schon richtig Fahrt aufgenommen und Annika singt mit voller Freude und Kraft. Was für eine positive Ausstrahlung. Sie scheint stellenweise selbst emotional sehr berührt zu sein, liefert den Song aber ab.
17/30 Punkte
Und dann gehen wir schon direkt in die Sauna. Keyyo und Edvin stehen in Handtücher gehüllt und folgen ihrem Bildungsauftrag. Dann kommt die im Song besungene Arja Saijonmaa dazu und erklärt, wie man sich in der finnischen Sauna richtig abklopft. Man stelle sich mal vor, das würde Barbara Schöneberger mit Stefan Raab machen – und dann käme Gitte um die Ecke.
12. KAJ – Bara bada bastu (Nur saunieren)
Die Halle tobt schon am Anfang. Die Nummer ist so durchgedreht und liebevoll. Dass dann auch noch eine richtige Saunasitzgruppe zum Einsatz kommt, macht es noch besser. Die Strophe „Yksi, kaksi, kolme, Sauna“ ist in Stockholm allgegenwärtig. Im Publikum singen alle „Bara bada bastu“ mit. Herrlich. Und dann auch noch ein Tonartwechsel – das geht immer. Sauna.
30/30 Punkte
Neben Edvin moderiert nun eine andere Moderatorin den Schnelldurchlauf an. Da habe ich den Namen verpasst und kann sie auch so nicht zuordnen. Wir fragen uns, wie das wäre, wenn alle zwölf jetzt noch einen Cover-Song singen würden, der dann allerdings bei der Abstimmung nicht zählt.
Unsere drei Favorit*innen sind damit: KAJ (30 Punkte), Klara Hammarström (25 Punkte), Måns Zelmerlöw (23 Punkte)
Nach dem Schnelldurchlauf kommt Petra Mede auf die Bühne. Sie hat zwei gaye Verfolger, die sie schon seit Mai 2013 überall hin begleiten. Edvin weist darauf hin, dass niemand anderer so lange bzw. viel den ESC moderiert hat wie Petra. Keyyo fragt Petra, ob sie Tipps hat, wenn man den ESC moderieren will. Petra weist darauf hin, dass das Mello dieses Jahr bisher zu wenig gay war. Die Pausenacts waren alle sehr hetero. Petra hingegen weiß, was die ESC-Gays haben wollen. Das singt sie nun auf den Titel „When spirits are calling my name“. Und da kommen auch noch Lili & Susie. Herrlich! Ach, das waren noch Schlager-Mello-Zeiten.
Es tut mir wirklich leid, aber die Schweden machen halt richtiges Entertainment. Und daran muss sich auch das größte öffentlich-rechtliche Fernsehsystem der Welt, also das deutsche, messen lassen.
Und schon geht es los mit den internationalen Jury-Votes. Eigentlich soll Litauen anfangen, aber zunächst wird der aus Irland eingeblendet. Lite tekniska problem. Losgehen soll es mit Litauen. Das übernimmt nun Edvin.
Litauen: 8 Punkte – John Lundvik, 10 Punkte – Dolly Style, 12 Punkte – Annika
Jetzt kommt Keyyo dazu und sie schalten nach Italien. Das funktioniert.
Italien: 8 Punkte – Greczula, 10 Punkte – Dolly Style, 12 Punkte – KAJ!!!!!!!
Es wird auf jeden Fall kein Durchmarsch für Måns.
Schweiz: 8 Punkte – John Lundvik, 10 Punkte – Saga, 12 Punkte – Måns
Nun also doch. Er geht an die Spitze.
Irland: 8 Punkte – Erik, 10 Punkte – Meira Omar, 12 Punkte – KAJ
Damit gehen sie an die Spitze. 33 Punkte, Måns ein Punkt dahinter.
Frankreich: 8 Punkte – Klara, 10 Punkte – KAJ, 12 Punkte – Måns
Es bleibt knapp. Jetzt liegt Måns einen Punkt vor KAJ.
Norwegen: 8 Punkte – Klara, 10 Punkte – Måns, 12 Punkte – KAJ
Damit liegt wieder KAJ vorn. Das hätte ich nicht gedacht, dass das bei den Jurys so knapp wird.
Griechenland: 8 Punkte – Dolly Style, 10 Punkte – Måns, 12 Punkte – KAJ
Damit haben KAJ drei Punkte Vorsprung.
Serbien: 7 Punkte für KAJ, 8 Punkte – Scarlet, 10 – Greczula, 12 Punkte – Måns
Damit liegt Måns zwei Punkte vor KAJ.
Nächster Durchlauf. Und die Zuschauer*innen können nochmal abstimmen – also die Herzen sind wieder aufgeladen und können neu vergeben werden.
Keyyo und Edvin tragen Witze vor, die in den Vorrunden noch gestrichen wurden. Die sind gar nicht so schlecht.
Nun ist das zweite Voting beendet. Da musste man sich eben ganz schön beeilen – zumindest, wenn man auch noch einen Blog schreibt. Aber ich habe in der Mello-App meine Herzen vergeben.
Als letztes Beitrag zieht in diesem Jahr also „Genom eld och vatten“ in die Hall of Fame ein. Hier wird das Lied nun also von Medina vorgetragen. Musikalisch erinnert das etwas an Reggaeton.
1,1 Mio. Menschen haben heute abgestimmt – wir drei auch. Jetzt kommen gleich die Ergebnisse des Televotings – und wir wissen, wer nach Basel fährt.
Maja Ivarson: 30 Punkte – gesamt: 32 Punkte
Saga Ludvigsson: 10 Punkte – gesamt 27 Punkte
Erik Segerstedt: 27 Punkte – gesamt 51 Punkte
Meira Omar: 24 Punkte – gesamt 50 Punkte
Scarlet: 33 Punkte – gesamt 64 Punkte
Klara Hammarström: 43 Punkte – gesamt 77 Punkte (neu an der Spitze)
Annika Wickihalder: 18 Punkte – gesamt 54 Punkte
Greczula: 56 Punkte – gesamt 103 Punkte (neu an der Spitze)
Dolly Style: 27 Punkte – gesamt 75 Punkte (WTF!!!)
John Lundvik: 25 Punkte – gesamt 74 Punkte
KAJ und Måns haben ihre Punkte noch nicht – und können natürlich noch gewinnen.
KAJ: 90 Punkte – gesamt 164 Punkte
Mans Zelmerlöw: 81 Punkte – 157 Punkte
Damit hat KAJ gewonnen!
„Was passiert hier gerade?“ fragen KAJ als das Ergebnis feststeht. Sie dürfen anschließend noch einmal ihren Siegerbeitrag vortragen und bekommen natürlich den Sångfågel.
Was für ein aufregender Abend – und ein spannendes Voting. Schade für Måns. Aber jetzt kann Schweden der Welt zeigen, dass sie auch Spaß verstehen. Allerdings kann das natürlich auch bedeuten, dass Schweden jetzt mit den ganzen anderen Spaßbeiträgen konkurriert. Da gibt’s einiges zu besprechen. Das machen wir Montagabend bei ESC kompakt LIVE.
Danke an alle, die heute mit dabei waren! Happy Mello und weiter viel Spaß mit San Marino und Portugal!
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2. dolly style – bunter plastikpop mit cowboyhüten – very melo dies – 2/10
2) Jetzt schon ein Klassiker. Dolly Style liefern einfach immer auf den Punkt ab. ESC-geeignet? Natürlich nicht. Aber macht Spaß und gute Laune und sie nehmen sich selbst nicht zu ernst.
Dolly Style: Ich mag diese Kinder-Chaps nicht. Die Tanznummer passt zuMagic Mike-Auftritten wie auch in Kinderzimmer. Langweilig
Also mir hat Dolly Style besser gefallen als John lundvik
definitiv!
Nummer 3 mein Geheimfavorit.😎
Sind mehr als 6 Leute auf der Bühne nicht verboten? Ist auch egal, da Dolly Style ja nicht zum ESC fahren werden.
Beim Mello nicht
Beim Mello wird die Regel etwas freier ausgelegt.
oh okay ….danke Euch für die Antwort ♥ wusste ich nicht.
Die Schweden (Mello) dürfen alles. 🤓
Beim Mello sind 8 erlaubt.
03) Grezcula oder so
Bevor das jetzt anfängt, schnell mein Kommenatr:
Fürchterlich, wirklich ganz, ganz schrecklich. Übelstes Machwerk! Alles, was mir nicht gefällt an einem Song und Interpreten wurde hier verarbeitet.
-1/12
Grezcula der schwedische Bryan Adams mit einer Brise Rod Stweart ist mein Geheimfavorit. Allerdings erfindet er auch nicht das Rad neu
Nun kommt Kristofer Niklas Greczula, der Mann mit dem schwebenden Klavier. Erste Teilnahme und direkt ins Finale.
Ist bei euch die Seite auch gerade down?
Nein.
Klappt bei mir bisher gut.
Hakt die ganze Zeit immer wieder etwas.
Greczula ist immerhin etwas anderes, weil es in die Musicalrichtung geht, nur ist das einfach nicht meins. Nett und gut gemacht, aber mich strengt das an.
Nummer drei ist mir too much von allem
Grezcula ist natürlich sehr zusammengestückelt, aber es ist vom Sound her schon ungewöhnlich fürs Mello und deswegen eine Bereicherung.
Greczula – Ach ja, da war die 80er/90er Gedächtnis-Pop-Rock-Nummer. Kann man mal machen. 6/12
3) Damit kann ich leider nur wenig anfangen. Nicht so meins.
Das geht jetzt so garnicht an mich – obwohl er sich so sichtbar anstrengt….🤣
Ich bin weiterhin kein Fan von Greczula und seinem Song. Positiv aber, dass er vom Sound her mal ein bisschen aus dem typischen Schweden-Schema heraussticht – tut dem Mello auch mal ganz gut.
Greczula
OK, Klavier kann man machen – muss man aber nicht. Gesanglich natürlich top. Aber warum geht sowas nicht in modern? Sämtliche Instrumente, die dem Charakter geben, wurden kastriert. Generell funktioniert der Song aber.
03- Auftritt ist gut, man kauft es ihm auch einigermaßen ab. Das Lied ist naja, kurz gesagt nicht mein Musikgeschmack. Aber wenigstens nicht der typische Schweden-Song und es gab glaube ich keine Key-Change.
Übrigens hat seit gestern Bryan Adams einen neuen Song draußen.
Jetzt kommt meine Favoritin: Klara Hammarström 🤩
3. greczula – das problem mit dem song ist,daß ich diese songart in den 70ern schön öfter mal gehört habe.
der sound ist weder neu,noch innovativ aber singen kann der poser schon ganz gut = handwerklich sehr solide.
3/10
Mit dem flotten Song haben wir das erste Viertel geschafft.
Greczula: Gut gesungen mit Charisma. Ich mag leider die Art der Musik überhaupt nicht weshalb es mich nicht so richtig erreicht. Aber toller Auftritt und wird auf alle Fälle seine Fans finden.
Ach, der war gar nicht so schlecht. Bisschen drüber, aber der erste Song, mit dem ich was anfangen konnte.
Die Nr. 3 finde ich nicht schlimm …. nur halt vollkommen belanglos. Könnte auch eine B-Seite einer schlechten Elton John oder Queen Nummer sein.
3.
Tolle Nummer , höre ich privat echt gerne .
Heute cacht mich das irgendwie weniger.
3 gefällt mir besser als die ersten beiden. Aber nach 1:30 min hätte es auch gereicht.
3) Hier ist für mich „mehr“ wirklich mal „zu viel“. Hätte mir da eine klarere Linie gewünscht und irgendwie finde ich die Performance auch aufgesetzt.
3 So ein schöner Anfang nur damit man merkt, wie durchschnittlich der Rest ist. Und nein er ist kein Jerry Lee Lewis (da hilft auch kein Elvis-Kostüm), Und natürlich müssen auch die Schweden den Trend zu Seil (hier Ketten) Akrobatik mitmachen. Und warum, weil man es kann, ansonsten kein Mehrwert.
Was für einen hässlichen Lappen hat denn der Moderator an?
Einen Glitzeranzug
Du könntest sowas auch tragen, Douze Points!
Er fällt modisch neben ihr leider etwas ab…
Genau. Ihr Kleid finde ich sehr schön.
3) Zündet leider nicht, obwohl er alles gegeben hat. Seine Stimme nervt auch ein wenig.
Schwedisch ist eine schöne Sprache… 🙂
Klara Hammarström – vierte Teilnahme und zum dritten Mal im Finale.
Was für einen Spielraum hat man eigentlich nach den Vorrundenauftritten? Beim Mello wird ja eigentlich gar nichts geändert, da ist alles bereits einstudiert. Aber zwischen der ersten Vorrunde und dem Finale liegen immerhin 5 Wochen, und konstruktive Kritik gibt es ja dennoch an manchen Performances.
3) Oje, gar nicht meins
Die Einblendung der Songwriter vor den Songs ist wirklich eine ganz tolle Idee! Sollten alle VEs so etablieren, aber da wären dann vermutlich nicht mal alle Songwriter anwesend.
So bleiben sie aber (besser) in Erinnerung, als wenn man einfach nur die Namen einblendet.
Klara ist ja meine heimliche Favoritin. Vielleicht gewinnt sie, als lachende Dritte? 🤩
Es muß gerade überbrückt werden und Keyyo macht das toll!
Hmm, der schwedische Leony-Verschnitt lässt auf sich warten.
Das ist halt Schwedenpop wie man ihn kennt, eckt nicht an, ist aber auch schnell wieder vergessen
Klara auf dem Kapitell und die Tänzer als Dekoschieber. Sie hätte es so verdient, mal zum ESC zu fahren, aber mit diesem Song könnte es schwer werden und man merkt auch die Handschrift von Moa Cazzi Opeia Carlebecker Forsell.
Ich hätte der Klara einen besseren Song gewünscht….das ist ja echt platt im Refrain…könnte von Andrea Berg sein…schade
12 Punkte von der deutschen Jury!
…also in Basel und völlig egal, wer heute das Rennen macht 🙃
Klaras Song spricht mich voll an. Starke Strophen, eingängiger Refrain. Könnte etwas mehr Wumms haben, läuft aber in meiner Playlist täglich. Für mich die beste heute.
Ja, das ist Mello durch und durch und auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit – aber Klaras Nummer funktioniert für mich. Super eingängiger Song und eine sehr stimmige Inszenierung.
04) Klara Hammerström
Die Strophen gefallen mir wirklich gut, aber sobald der Refrain einsetzt, bin ich raus. Der Refrain ist eine 1 zu 1 Kopie, aber der Originalsong fällt mir irgendwie gerade nicht ein. Die Inszenierung finde ich auch nicht gerade gelungen..
4,5/12
Klara hat eine gute Bühnenpräsenz. Singt gut und die Show gefällt mir auch. Aber der Song ist mir zu schlageresk
Ich warte noch darauf, dass Frau Hammarström mal ein Lied vorträgt, dass nicht wie auf Autopilot klingt. Sorry, ich weiß, dass das viele hier sehr mögen, aber ich finde das nur langweilig. Das können auch die tanzenden Feger nicht rausreißen. 4/12
für langweilig biste aber sehr wohlwollend. 😺
Klara mit ner typischen Schweden-Popnummer. Mich langweilt das nur. Immerhin die tickende Uhr ist ganz nett, dafür wird es dann umso grausliger.