Live-Blog: Mr. Song Contest proudly presents – Der „kleine“ Song Contest (1)

ORF der Kleine Song Contest Eurovision Andi Knoll ESC 2020
Bild: ORF/Thomas Ramstorfer

Der Eurovision Song Contest 2020 fällt aus, aber der Österreichische Rundfunk (ORF) sorgt für Ersatz: Ab heute werden von Andi Knoll (über den Namen „Mr. Song Contest“ hüllen wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens) in insgesamt drei Sendungen die 41 Lieder des aktuellen Jahrgangs präsentiert. Zehn Juroren bewerten jeden Beitrag mit bis zu 12 Punkten und aus den drei bestbewerteten Songs wählen die Zuschauer am Ende der dritten Sendung ihren persönlichen Favoriten. Das Konzept haben wir an anderer Stelle bereits ausführlich beschrieben.

Die zehnköpfige Jury setzt sich zusammen aus:

  • Waterloo (vertrat Österreich 1976 gemeinsam mit Robinson mit „My Little World“)
  • Simone (vertrat Österreich 1990 mit „Keine Mauern mehr“)
  • Petra Frey (vertrat Österreich 1994 mit „Für den Frieden der Welt“)
  • Manuel Ortega (vertrat Österreich 2002 mit „Say a Word“)
  • Alf Poier (vertrat Österreich 2003 mit „Weil der Mensch zählt“)
  • Eric Papilaya (vertrat Österreich 2007 mit „Get a Life – Get Alive“)
  • Nadine Beiler (vertrat Österreich 2011 mit „The Secret Is Love“)
  • Conchita (gewann 2014 mit „Rise Like a Phoenix“)
  • ZOE (vertrat Österreich 2016 mit „Loin d’ici“)
  • Cesár Sampson (vertrat Österreich 2018 mit „Nobody but You“)

Los geht es heute Abend zur besten Sendezeit mit den ersten 14 Beiträgen:

  1. Niederlande: Jeangu Macrooy – Grow
  2. Israel: Eden Alene – Feker Libi
  3. Großbritannien: James Newman – My Last Breath
  4. Armenien: Athena Manoukian – Chains On You
  5. Georgien: Tornike Kipiani – Take Me As I Am
  6. Bulgarien: VICTORIA – Tears Getting Sober
  7. Island: Daði og Gagnamagnið – Think About Things
  8. Weißrussland: VAL – Da Vidna
  9. Polen: Alicja – Empires
  10. Spanien: Blas Cantó – Universo
  11. Rumänien: Roxen – Alcohol You
  12. San Marino: Senhit – FREAKY!
  13. Belgien: Hooverphonic – Release Me
  14. Zypern: Sandro – Running

Die Folgen 2 und 3 des „kleinen“ Song Contest folgen dann am Donnerstag (16. April) und Samstag (18. April). Für alle Sendungen bieten wir hier auf ESC kompakt einen Live-Blog an, in dem wir den Verlauf der Show live dokumentieren und unter dem Ihr die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung kommentieren könnt.

Die erste Folge von „Mr. Song Contest proudly presents – Der ‚kleine“ Song Contest“ läuft am heutigen Dienstag, den 14. April, von 20:15 Uhr bis 21:36 Uhr auf ORF 1. Für alle Fans, die nicht in Österreich oder den grenznahen Gebieten wohnen, ist die Sendung über den Livestream von ORF 1 in der ORF-TVthek empfangbar (zumindest soweit wir das recherchieren konnten – der ORF hat unsere Anfrage dazu leider unbeantwortet gelassen).

Schönen guten Abend alle zusammen! Gleich beginnt also der „kleine“ Song Contest und ich bin gespannt, was uns heute erwartet. Die Songcheck-Formate in Österreich habe ich in den letzten Jahren ehrlich gesagt nicht verfolgt und gehe deshalb ganz unvoreingenommen an die Sache heran.

Dieser Live-Blog kommt heute aus Frankfurt aus Main. Peter schreibt ja immer so schön, welche kulinarischen Köstlichkeiten er sich genehmigt, das versuche ich heute auch mal. Hier hat seit heute der tolle Italiener La Famiglia wieder geöffnet, zumindest zum Abholen oder Bestellen. Sehr zu empfehlen! Gut gesättigt kann es also jetzt in den Abend gehen…

In der Show heute Abend werden die Juroren für jedes der 14 Videos Punkte im ESC-Schema vergeben und wir werden das hier auf der heimischen Couch ebenso handhaben. Da wir die Sendung heute zu zweit schauen, kann also jeder Beitrag bis zu 24 Punkte erhalten. Fühlt Euch herzlich eingeladen, das in den Kommentaren ebenso zu machen, dann bekommen wir hier doch eine schöne ESC-kompakt-Wertung zusammen.

Genug der Vorrede, jetzt dürfte es auch gleich losgehen…

Also bei mir funktioniert der Stream schon mal, das ist doch erfreulich. Merci, ORF!

Und los geht es mit einem Vorspann, der an den ESC 2015 in Wien erinnert. Toll, wunderbare Erinnerungen! Dieser ESC wurde am Samstag ja im Rahmen von #EurovisionAgain nochmal auf dem offiziellen YouTube-Kanal gestreamt, da waren wirklich ein paar ganz besondere Highlights dabei.

Andi Knoll begrüßt uns und stellt zunächst nochmal kurz das Konzept (s. oben) und die Jury (s. oben) vor. Das wiederhole ich hier jetzt nicht nochmal alles, Ihr seid ja sicherlich schon bestens vorbereitet.

Ich sehe an den Kommentaren schon, dass ein paar von Euch dabei sind und die Show heute mitverfolgen und mitkommentieren. Sehr schön, dass freut mich! Nochmal ein ganz herzliches Willkommen an alle, die hier mitlesen.

Und jetzt geht es auch schon los mit den Beiträgen. Andi Knoll weiß schon, dass die Niederlande im kommenden Jahr den ESC ausrichten werden, das ist doch schon mal etwas. Hoffen wir, dass es auch tatsächlich Rotterdam sein wird.

Die kurzen Einspieler bzw. Postkarten vor den Beiträgen finde ich bis jetzt eigentlich ganz sympathisch, es wird auch ein bisschen auf ältere Beiträge zurückgeblickt und sind wir nicht alle ein bisschen nostalgisch dieser Tage?! Dass Andi Knoll noch in die Beiträge reinredet ist dagegen nicht so cool.

1. Niederlande: Jeangu Macrooy – Grow

Nicht unbedingt der perfekte Show-Opener, aber der Song hat natürlich eine tolle Steigerung, insofern ist er als langsamer einstieg mit dramatischem Ende dann doch wieder geeignet. Ah okay, es gibt also hier auch weitere Experten, die den Beitrag jeweils kommentieren dürfen und in den Song reinreden. Hm, naja, muss zur Primetime wohl so sein, da für den Normalo ansonsten zu langweilig…

ESC-kompakt-Wertung: 12/24 Punkten.

Punkte der Jury: 71/120 Punkten.

Oh, jetzt habe ich vor lauter tippen die Punkte der Jury verpasst. Kann das jemand ergänzen, bitte?

Dann geht’s auch schon weiter mit Israel…

2. Israel: Eden Alene – Feker Libi

Edens farbenfroher Auftritt aus der Vorentscheidung macht eben doch etwas her und macht vor allem Spaß. Und naja, mit dem Kommentaren in den Songs müssen wir jetzt wohl leben – open up! Eric Papilaya findet den Stilmix gut, ihm fehlt aber der Höhepunkt.

ESC-kompakt-Wertung: 15/24 Punkten.

Punkte der Jury: 60/120 Punkten.

Andi Knoll wird politisch, spricht mit Blick auf das Vereinigte Königreich gleichzeitig die Big-5-Regelung als auch den Brexit an. Großbritannien sei gedanklich schon vor zehn Jahren aus dem ESC ausgestiegen. Ganz falsch ist das ja nicht, da waren schon einige Tiefpunkte dabei…

3. Großbritannien: James Newman – My Last Breath

Das Musikvideo und den Refrain finde ich immer noch nicht so ansprechend, aber die Strophen sind wirklich stark. Falls James nächstes Jahr zurückkommt und falls er einen besseren Song dabei hat, dann könnte er beim ESC wirklich was reißen – ich drücke die Daumen, dass das klappt, im Zweifel kann ihm ja sein Bruder John einen Song schreiben.

ESC-kompakt-Wertung: 11/24 Punkten.

Punkte der Jury: 66/120 Punkten.

Huch, jetzt wird hier aber ganz schön auf die Tube gedrückt und auch die Punktevergabe nochmal beschleunigt. Ich versuche alles mitzubekommen und mitzutippen – verzeiht mir, wenn ich nicht alles erfasse.

4. Armenien: Athena Manoukian – Chains On You

Hier wird heute der ziemlich missglückte Vorentscheidungsauftritt gezeigt und das ist sicherlich nicht zu Athenas Vorteil. Musikalisch ist das dünn, stimmlich auch. Die Kommentatoren holen erstmal tief Luft… Und mir tun die Ohren weh. Hier fehlt der Revamp bzw. die Studioversion. Waterloo gibt sogar 0 Punkte.

ESC-kompakt-Wertung: 9/24 Punkten.

Punkte der Jury: 42/120 Punkten.

Nach vier Beiträgen liegen also die Niederlande vorne, hätte man so vorher wahrscheinlich auch erwartet, oder?

Interessanter als die eigentlichen Videos und die Jurybewertung finde ich ja weiterhin die kurzen Rückblicke auf die ESC-Geschichte des entsprechenden Landes. Das ist schön gemacht und von Andi Knoll auch sehr wertschätzend und wohlwollend kommentiert. Ich habe nach einigen Ankündigungen in den Kommentaren heute unter diesem Beitrag etwas ganz anderes erwartet – so macht das Spaß!

5. Georgien: Tornike Kipiani – Take Me As I Am

Ich mag ja, dass Georgien dieses Jahr wieder so anders ist (und Waterloo stimmt mir zu). Das Video ist aber nur okay und über den Text in den Strophen kann ich weiterhin nur den Kopf schütteln. Aber „TMAIA“ sticht eindeutig heraus, das ist gut gemacht Musik.

ESC-kompakt-Wertung: 10/24 Punkten.

Punkte der Jury: 49/120 Punkten.

6. Bulgarien: VICTORIA – Tears Getting Sober

Klar, bei Bulgarien weißt Andi natürlich darauf hin, dass es richtig gut läuft, seit Cesár Sampson und seine Symphonix International mitmischen. Und schon kommt der obligatorische Billie-Eilish-Vergleich. Das Video von VICTORIA kann schon was und mit einer (vielleicht noch besseren) entsprechenden Inszenierung wäre das sicher weit vorne gelandet. Aber im Jahr nach „Arcade“ wirklich ganz vorne? We’ll never know…

Andi fragt sich, ob VICTORIA das Lied auch hätte live singen können, das hat sie ja aber schon unter Beweis gestellt. Und dann haben wir erwartungsgemäß den ersten Jury-Skandal, Cesár gibt 12 Punkte für den Song seines Freundes Boris Milanov…

ESC-kompakt-Wertung: 20/24 Punkten.

Punkte der Jury: 71/120 Punkten.

Bulgarien zieht damit gleich mit den Niederlanden. Das wird wohl nichts mit dem Finale…?

Huch, jetzt kommt Spanien statt Island, okay. Stimmt es, dass „Do It For Your Lover“ kurz vor knapp ins Englische übersetzt wurde? Das Lied war doch schon immer so, oder? Naja, anyway, es geht heute ja um…

7. Spanien: Blas Cantó – Universo

Das Video von Blas ist natürlich schon SEHR gut gemacht. Der Song bleibt aber eher Mittelmaß-Standard-Hausmannskost. So bewerten das auch die Kommentatoren: „Universo“ wirkt wie vom Reißbrett und ein bisschen stimmt das, irgendwie künstlich.

ESC-kompakt-Wertung: 13/24 Punkten.

Punkte der Jury: 55/120 Punkten.

Spanien damit auch punktemäßig im Mittelmaß. Die Punktevergabe ging jetzt wieder ganz ruck-zuck. Das Tempo ist übrigens generell sehr hoch, ich schaffe es deshalb auch nur, Eure Kommentare zu überfliegen – das hole ich nachher dann nach.

8. Weißrussland: VAL – Da Vidna

Also dieser Vorentscheidungsauftritt ist doch wirklich kultig! Wie viele Punkte habe ich da beim Songcheck gegeben? Nicht genug, glaube ich. Top Song und top Performance. I like!

ESC-kompakt-Wertung: 15/24 Punkten.

Punkte der Jury: 17/120 Punkten.

17 Punkte? Also das ist ein Skandal! Naja, wenn man glaubt, alle anderen fahren in die falsche Richtung, ist man ja meistens selbst der Geisterfahrer…egal, ich bleibe dabei!

Aber ich sag’s nochmal: Die Postkarten gefallen mir SEHR gut und auch die Moderationen von Andi Knoll finde ich durchaus wohlwollend, wertschätzend und ausgewogen (wie ja auch viele von Euch in den Kommentaren schreiben). Also alles top!

9. Polen: Alicja – Empires

Oh nein! Dieses Outfit! Nur unterboten von Roxen, die wir nachher ja noch sehen werden (aber vielleicht mit dem offiziellen Video, wenn sie Glück hat). Ich bin kein Fan von „Empires“ und Alicja hat für mich auch nicht genug Ausstrahlung, obwohl sie eine gute Stimme hat. Nadine Beiler (die hier Nadine Bailer heißt) gibt 12 Punkte…okay. Da war „The Secret Is Love“ aber stärker!

ESC-kompakt-Wertung: 8/24 Punkten.

Punkte der Jury: 61/120 Punkten.

10. Rumänien: Roxen – Alcohol You

Oh nein, es ist tatsächlich der Vorentscheidungsauftritt mit dem schrecklichen Outfit. Hilfe! Aber die Performance ist stark und der Song geht ans Herz. Ich glaube, auch hier habe ich beim Songcheck zu wenige Punkte vergeben, kann ich das nochmal ändern?

ESC-kompakt-Wertung: 22/24 Punkten.

Punkte der Jury: 61/120 Punkten.

Roxen ist damit bis jetzt unsere Favoritin, bei der Jury liegen nach wie vor die Niederlande und Bulgarien (mit Bonuspunkten von Cesár) gleichauf auf Platz 1.

Island wird nun schon als potenzieller Sieger angekündigt, da kommen doch dann sicherlich auch ein paar Pünktchen zusammen…

11. Island: Daði og Gagnamagnið – Think About Things

Was für ein Video! Was für ein Song! 12 Punkte – mindestens! Und es wird gar nicht von seltsamen Kommentaren unterbrochen…auch die Regie oder der Cutter scheint begeistert zu sein.

ESC-kompakt-Wertung: 20/24 Punkten.

Punkte der Jury: 75/120 Punkten.

Puh, das war knapp, Island hat es aber doch noch auf Platz 1 geschafft. „Think About Things“ dürfte damit ins Finale einziehen…aber drei Lieder kommen noch. FREAKY!

12. San Marino: Senhit – FREAKY!

San Marino habe ich ja gerade erst für den Songcheck bewertet. Finde den Anfang gut und immer wieder einzelne Versatzstücke, aber als Gesamtkunstwerk ist es ziemlich wirr und gewollt freaky.

ESC-kompakt-Wertung: 7/24 Punkten.

Punkte der Jury: 35/120 Punkten.

Auch ganz schön viele (3?) 0 Punkte von der Jury. Ein hartes Urteil…

13. Belgien: Hooverphonic – Release Me

Das Video ist sehr stimmungsvoll und da mir die doofe Realität nun nicht mehr in die Quere kommen kann, werde ich ewig daran glauben, dass Belgien das noch besser auf die Bühne gebracht hätte und ein Überraschungsfinalist geworden wäre. The Common Linnets 2.0.

ESC-kompakt-Wertung: 12/24 Punkten.

Punkte der Jury: 63/120 Punkten.

Überraschend gute Wertung von der Jury für Belgien, hätte ich nicht erwartet. Und jetzt schon der letzte Beitrag des Abends…

14. Zypern: Sandro – Running

Mir gefällt weder das Video noch der Song. Sorry, Sandro! Auf einen neuen Anlauf im nächsten Jahr! Dann Sandro und Ben im Duett für Deutschland?

ESC-kompakt-Wertung: 11/24 Punkten.

Punkte der Jury: 50/120 Punkten.

Damit hat Island den heutigen Abend gewonnen und steht im Finale am Freitag. Herzlichen Glückwunsch Daði & Co.!

Es war eine schöne Show und am Donnerstag geht es dann um 20:15 Uhr weiter mit der zweiten Show und den nächsten 14 Beiträgen.

Vielen Dank an Euch für’s Mitlesen und Mitkommentieren – see you on thursday! Habt noch einen schönen Abend und gute Nacht!


173 Kommentare

  1. Also echt, dieser pornobalken ist wirklich scheusslich aber sonst ziemlich sexy. Das er nicht live singen muss, ist ein riesenvorteil für ihn.

  2. Danke ORF – wirklich ein gute Sendung. Und das zur Primetime im Hauptpogramm!
    Und in Deutschland gibt’s die Songchecks nicht mal mehr auf ONE.

  3. War nur mit einem Auge dabei. Wenn das später noch in der Mediathek abrufbar sein sollte, schau ich’s mir sicher noch mal komplett an.

  4. Soo
    Coole Sache gewesen hat mir gefallen wenigstens ein bisschen ESC für heuer
    Und an alle Meckertanten für die kurze Zeit war eh gut gemacht

  5. War kurzweilig gemacht und ein guter Kompromiss finde ich, für Hardcore-Fans und Zufallseinschalter gleichermaßen geeignet. Andi Knoll macht das auch sehr sympathisch.

  6. Die Sendung hatte 298.000 Zuseher, was einem Marktanteil von 8% entspricht. Für ORF1 in der Primetime ein eher bescheidener Wert, habe ich aber auch nicht anders erwartet.

  7. Ich finde übrigens, dass die Jurys immer so abstimmen sollten, direkt nach dem Song. So war das früher ja auch. Nach ein oder zweimaligem Hören 26 Songs zu reihen, ist doch ein Ding der Unmöglichkeit. Ich wette auch. dass das Resultat anders wäre, wenn, wie üblich, die Jurymitglieder zusammen in einem Raum gesessen wären, und über die Songs diskutiert hätten.

    • Wenn jeder Song individuell bewertet wird, ist das mit den Maßstäben aber ziemlich schwierig. Sieht man ja schon an uns Bloggern bei den Songchecks. Manche vergeben mehrere 12 Punkte, andere nur ein- oder zweimal, manche bepunkten eher zurückhaltend, manche geben problemlos auch mal nur einen Punkt, andere nie. Außerdem wird taktisches Voten einfacher, weil zwei Plätze hoch oder runter bei 5×26 möglichen Punkten weniger ins Gewicht fallen als zwei (oder bei den hohen Punkten sogar vier) Punkte mehr oder weniger bei 5×12 möglichen Punkten.

      • Verstehe ich nicht ganz. Ich finde es einfach fairer, jeden Song für sich zu bewerten und nicht vergleichend. Das manche Juroren tendenziell höher bewerten und andere eher niedriger ändert am Resultat nichts, da ja die Relation zählt.

  8. Jetzt habe ich’s auch gesehen, war nett gemacht , sehr kurzweilig , hat mir gut gefallen.
    Die wertungen fand ich sehr interessant.
    Die Einblendungen der Kurzkommentare von irgendwelchen Leuten waren ärgerlich.

  9. Gucke es jetzt erst.
    Im Vergleich zu den deutschen Songchecks gefällt mir die größere und ESC-bezogene Jury und obwohl es ganz sicher auch hier für mich völlig unverständliche Votings gibt (hallo, Herr Sampson!), erscheinen mir die Kommentare bisher einigermaßen ausgewogen – stören mich auch während der Songs nicht allzusehr.

    Leider merke ich hierbei aber auch, wie gern ich diese Songs beim wirklichen ESC gesehen hätte (inzwischen trotz allem sogar auch Bulgarien). Immerhin wird dieser als ein ganz besonderer Jahrgang in die Historie eingehen … 🙁

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